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11.2.1902 Erstes Blatt
 
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Nr. 35

Erscheint täglich außer SonntagS.

Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem kcsslschell Landwirt die Siebener Zamilien- blätter viermal in der Woche beigelegt.

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Krrnsprechanschluß Nr. 51.

Erstes Blatt.

152. Jahrgang

Dienstag 1 1. Februar 19058

GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger "

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

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Kine ZSauernprovinz und die KeLreidezö'sse.

Wir lesen in derKorr. des Handelsvertragsvereins": Hannover ist eine der typischen preußischen Sauern- Provinzen Von den 345 000 landwirtschaftlichen Betrieben umfassen 267 000 weniger als ö Hektar, 77 400 von 5 bis 100 Hektar, und nur 650 sind über 100 Hektar groß. Wer auch diese paar HundertGroßbetriebe" sind vielfach als Bauernwirtschaften anzusehen, da sie zum großen Teil eine Menge ödes Heide- und Moorland umfassen, das für den landwirtschaftlichen Betrieb nicht in Betracht zu ziehen ist.

Die nationalliberale Partei Hannovers das Interesse dieser Bauernprovinz an der Erhöhung Getreidezölle durch eine sehr gewissenhafte Enquete

feststellen lassen. Sie hat an 250 Vertrauensmänner, d. h. tmrchschnittlich in jedem landrätlichen Kreise an 4, einen eingehenden Fragebogen versandt. Und zwar sind diese Vertrauensmänner meistens praktische Land­wirte, manche Mitglieder des Bundes der Landwirte. Die wichtigsten Fragen des Fragebogens sind die, die sich darauf beziehen, ob die Landwirte des betreffenden Kreises Brotgetreide und Futtermittel kaufen oder verkaufen, und wie sie sich zu der Erhöhung der Zölle auf Brotgetreide, und auf Futtermittel stellen. Das Ergebnis der Enquete ist in einer Schrift von I. Flathmann, dem Generalsekretär her nationalliberalen Partei der Provinz Hannover, ver­öffentlicht worden.

Die landwirtschaftliche Bevölkerung der Provinz Han­nover macht 51 pCt. der Gesamtbevölkerung aus, über­steigt also bei weitem den für ganz Deutschland geltenden Prozentsatz. Trotzdem führt selbst diese landwirtschaftliche Provinz par excellence mehr Getreide ein als aus. Legt man die Feststellungen der hannoverschen Landwirtschafts- kammer zu Grunde, so würden die Zollsätze des Bundes der Lcurdwirte für Getreide und Futtermittel eine jähr­liche Mehrbelastung der Provinz von etwa 8 Millionen Mark bcdetllen. Der Nutzen der höheren Getreidepreise würde nur einem verschwindenden Teil der Bevölkerung zu gute kommen. Die Enquste hat ergeben, daß keineswegs eine Gemeinsamkeit der Interessen aller Landwirte vor­handen ist. Großbetrieb und Kleinbetrieb habet: andere In­teressen und Wünscheauch bann, wenn zwischen beiden lediglich ein Unterschied der Ausdehnung und nicht zugleich der Art des Betriebes vorhanden ist". Gerade die wirt­schaftlich schwächeren unter den hannoverschen Landwirten würden eine Verteuerung der Futtermittel schwer em- p finiten.

So das allgemeine Urteil, $u dem die nationalliberale Enquete kommt. Sieht man sich die Einzeldarstellungen aus sämtlichen 69 Kreisen an, so wird das Gesamturteil nicht etwa odgeschwächt, sondern es erscheint eher als zu milde.

Mas zunächst die Futtermittelzölle anlangt, so enthalten die Berichte aus den einzelnen Kreisen mit einer beinahe eintönig wirkenden Uebereinstiinrnung die stereo­type Wendung:Fast sämtliche landwirtschaftlichen Betriebe müssen Futtermittel zulaufen. Eine Erhöhung der Futter- mittelzölle ist man allgemein abgeneigt." Häufig findet sich die Bemerkung, daß namenllich die intelligenteren Land­wirte Futtermittel in größeren Mengen zukaufen. Die Kreise, die sich für höhere Futtermittelzölle aussprechen, sind fast an den Fingern einer Hand herzuzählen. Und selbst da, wo man sich nicht direkt dagegen erklärt, ge-schieht es meistens lediglich in der Form destolerarr Posse". Charakteristisch ist, daß der Führer des Bundes der Land­wirte in Aurich-Wittmund, Dr. Mohlmann, keinen höheren Zoll auf Ätais unb Gerste will, well er biefe Futtermittel zur Blast seiner Schweine zukaufen muß.

Nicht ganz so allgemein wie bie Erhöhung der Futter- mittclzöllc wird die der Brotgetreidezölle verurteilt. Aber selbst gegen sie ist eine Zweidrittelmehrheit der han­noverschen Landwirtschaft, nach Kreisen berechnet, vor­handen. Von den 69 Kreisen erklären 42, daß sie keine Er­höhung der Kornzölle wünschen, oder daß bei chneu die über­wiegende Mehrheit der Landwirte kein Brotgetreide verkauft. Und selbst da, wo Brotgetreide verkauft wird, sind es nur die großen teilweise die mittleren Besitzer, die auf hohe Zolle Gewicht legen. Der kleine Landwirt ist, von verschwindenden

Ausnahmen abgesehen, dagegen. Und dieser Heine Landmann repräsentiert mehr als Treiviertel der hannoverschen Land­wirtschaft.

Tie Hannoversche Landwirtschaftskammer hat dagegen zum Zolltarif einen Beschluß gefaßt, in dem in erster Linie ein Mindestzoll von 7,50 Mk. für das Brot­getreide gefordert und ein Heruntergehen unter diesen Zoll­satz alsallerschwerste Schädigung der hannoverschen Landwirtschaft bezeichnet wird.

Volitische Tagesschau.

Für die Buren.

Man schreibt uns aus Berlin, 10. Februar:

Zur Frage der Hilfssendungen des deutschen Burenhilfsbundes wird die preußische Regierung im Landtag erst bei Beratung des Etats der Auswärtigen An­gelegenheiten Stellung nehmen. So teilt dieRordd. Allg. Ztg." mit. Wie von informierter Seite verlautet, schweben in dieser Sache seit geraumer Zeit Verhandlungen mit Eng­land und der zuständigen Reichsbehörde, und es ist anzunehmen, daß die Sendung in Deutschland gesammelter Waren nach den südafrikanischen Konzentrationslagern ge­stattet werden wird. Uebrigens durfte diese Angelegenheit auch im Reichstage, in dem sie heute gestreift wurde, ausführlich zur Sprache kommen, und zwar ebenfalls beim Etat des Auswärtigen Amtes. Es wäre zweckmäßig, wenn bei dieser Gelegenheit allgemein die Lage des deutschen Handels nach Südafrika einer Erörterung unterzogen würde. Die Regiertmg oerfügt ohne Zweifel über statistisches Material, Konsulatsberichte usw., aus denen sich ein Bild der augen­blicklichen Verhältnisse gewinnen läßt. Schilderungen von privater Seite ist zu entnehmen, daß z. B. derVerkehr der Reichs­postdampfer der Ostafrikalinie trotz Verringerung der Fahrten beträchtliche Ausfälle aufweist. Gegenüber diesen den deutschen Interessen zugefügten Schädigungen ist es gewisser­maßen eine Anstandspflicht Englands, wenigstens den Trans­port der vom deutschen Burenhilfsbunde gesammelten Waren nicht durch Chikänen zu erschweren und die Kontrolle, auf der England wohl bestehen mirb, so milde als möglich zu gestalten.

Der Kasseler Hreöerprozeß.

VIIL

Kassel, 10. Febr.

Ter erste Zeuge ist heute Professor Trentgen- Aachen. Er giebt Auskunft über den günstigen Eindruck, den er von dem Werte in Nantes gewann, wohin er als Aktionär im eigenen Interesse eine Reise unternahm, sowie über bie Eindrücke in ber Versammlung am 3. No­vember 1899. Tie Fabrik in Glückstabt hatte feiner Mein­ung nach eine gesunde Grundlage. Mooren, vereidigter kaufmännischer Sachverständiger, Mitglied des Gläubiger­ausschusses des Otto'schen Konkurses, sagt, nach dem Mach der Leipziger Bank sei er von Otto beauftragt worden, seine Bücher nachzusehen. Der Eindruck, den er hierbei gewonnen, sei der, großer Verworrenheit- So fand er Eintragungen von 900 000 Mark und dergleichen mehr, die ohne jede weitere Begründung ein­fach auf die Weisung des Direktors Schmidt ge­bucht waren. Schmidt hatte offenbar einen faszinieren­den Einfluß auf Otto ausgeübt. Schon lange vor dem Krache, habe er, Zeuge, Otto gewarnt, und zu be­stimmen gesucht, von Schmidt zu lassen- Die große Ver­sammlung von 1899 bezeichnete Zeuge dem Otto direkt als Komödie. Als er ferner Otto die Wertlosigkeit des Bergmannschen Patents nachgewiesen, habe sich bei Be­sprechung derrotierenden Retorte" wieder Otto's Opti­mismus gezeigt; er glaubte, daß Schmidt doch noch alles zu retten wissen werde

lieber die von Otto für die Südsee-Gesellschaft ge­machte Schenkung von 500 000 Mark erklärte M., er sei sehr erstaunt gewesen, in Ottos Büchern hierüber keine

Buchungen vorzufinden; schließlich habe sich herausgestellt, daß auf Anweisung des Direktors Schmidt das Konsortial- lonto Berlin einfach mit dieser Summe belastet und-nach­her abgeschrieben mürbe. Zeuge i st ber Ansicht, daß Otto in seinem Optimismus fähig gewesen sei, fein Todes- urteil zu unterschreiben. Zeuge Vorberg, ehe­maliger Buchhalter von Otto, fand einen Brief von 1900 vor, der vom Direktor Schmidt an Otto gerichtet war, worin Schmidt äußert: Ich weiß, daß unsere Ge- f e l l s ch a f t f e st s i tz t. Zeuge B o l l m a n n bekundet: Wir mußten häufig der Leipziger Bank Accepte geben, um ihre eigene Bilanz flüssiger zu machen. Hierauf erfolgen persönliche Auseinandersetzungen zwischen den Sachverstän­digen Schlieper, Plaut, Taltrop unb Bollmann über Ver­schiebungen in Bilanzen burch Eingabe von Blankoaccepten seitens Ottos zur Verminberung bes Debitoreukontos und der Bankschuld, worin einstimmig eine strafbare Verschleierung erblickt wurde. Bollmaun will sich aus die Einzelheiten nicht mehr besinnen können. Ferner werden der Fabrikant En g e l h a r dt von hier und Pfarrer Paulus über den Leumund des Mitangeklagten Schlegel vernommen, die Beide demselben ein höchst ehrenvolles Zeugnis ausstellen. Konkursverwalter Fr i e s erklärt, daß er im Geheirnschrant des Direktors Schmidt Briefe usw. fand, aus denen hervorgeht, daß Schmidt sehr viele Dar­lehen gab, wie er überhaupt gern gab, wo immer er nur darum angegangen wurde; es soll daraus fest- gestellt werden, oaß er das Vertrauen von allen Seiten genoß, und nicht nur seitens der Angeklagten. Der Vor­sitzende bemerkt, daß, da Schmidt vorläufig noch nicht hier fei, man mit der Vorlesung der vorhandenen Briefe, worauf die Angeklagten Bezug nahmen, fortsahre. Bankier Pfeifer (Kassel) wollte wissen, daß auch bei der Herkules-Brauerei ähnliche Schiebungen vom Augeklag- ten vorgenommen seien, wie bei ber Trebergesellschaft. Ter Zeuge bestätigte, baß Sumpf eine Transaktion int Be­trage von 1/2 Million vornahm, bie der Zeuge nicht für zulässig hielt, die aber von Sumvf befriedigend aufgeklärt wurde. Zeuge Ramm acker, ber 1896 bei dem Ange­klagten Otto in Stellung war, bekundet, daß von Otto Zurückbuchungen vorgenommen worden seien.

Im weiteren Verlaufe würbe vom Vorsitzenden auf einige Briefe des Direktors Schmidt bermiefen die nur als Kopieen da seien. Man werde daher am besten thun, mit deren Verlesung zu warten, bis Direttor Scylmot da sei, um sich als Zeuge darüber äußern zu können. Ver­teidiger Dr. Harnier fragt darauf an, ob man ifjn überhaupt noch werde haben tonnen- Der Vorsitzende antwortet darauf, vorläufig tonnen wir mit dieser Mög­lichkeit rechnen- Es wirb bann in bie Verlesung von Briesen ber Angeklagten fortgefahren, welche durch zahl­reiche Wendungen, ausgesprochene Befürchtungen unb der­gleichen mehr beweisen jollen, daß bie Angeklagten wohl gewußt haben, baß in der Treberoerwaltung Tinge vorgingen, die nicht zulässig, ja undurch­führbar waren. Tie Angeklagten suchen gegenüber dm betreffenden belastenden Briefen eine harmlose, be­ziehungsweise im natürlichen Laufe ber Dinge liegende Teutung zu geben. So hat einmal Schulze-Dellwig an Tirektor Schmidt geschrieben, daß es ihm Sorge mache, Otto werde nicht schweigen- Hermann Sumpf hat einmal an Schmidt geschrieben, man müsse doch auf bieFranks. Ztg." erwidern, man könne auf einen Punkt näher eingehen, das Publikum würde dann glauben, daß es mit den anderen Angriffspunkten ebenso niedrig aussehe. Direktor Schmidt hat ein­mal an Sck)ulze - Dellwig geschrieben, er mochte einen Wechsel in Hohe von 450 000 Aktien acceptieren, um größere Transaktionen zu Gunsten ber Bilanz vorzunehmen. Im Juni ersuchte Schmibt Schulze-Dellwig um Prolonga­tion des Wechsels, weil es schlecht aus sehen würde, wenn ein Bankguthaben über viele Millionen plötzlich abgehoben würbe. In einem Briese vom 15. Mai 1900 an Direktor Schmibt spricht Schulze-Dellwig von unheimlichen Accepten- Es hanbelte sich, wie er jetzt zugiebt, um Accepte in Höhe von 450 000 unb 300 000, zusammen 750 000 Mk. In einem Briese vom 19. Juni 1900 an Schmidt spricht Schulze-Dellwig von

Feuilleton.

Wilhelm Zordaus 84. Geburtstag. In dem Hause Taunusplatz 20 zu Frankfurt a.M., in dem seit 1848 ber Nibelungenbichter Wilhelm Jordan sein Heim hat, herrschte am 8. b. M. ein außerordentlich reges Treiben. Der greife Dichter trat in fein 84. Lebensjahr. Zahlreiche Freunde, Verehrer und Verehrerinnen des Poeten statteten persönlich ihre Glückwünsche ab. Aus Zehlendorf ber Berlin war mit Familie Augufl Schlmmelpseng, der Schwiegersohn des großen Epikers, der Begründer unb Besitzer ber weltbekannten Aus­kunftei, aus Mrnberg ber freireligiöse Prebiger Ziegler 2c. 2c. erschienen. Aus nah unb fern waren Glückwunschtelegramme unb Glückwunschschreiben gekommen. Otto Ernst, ber Ver­fasser berJugenb von heute", .Flachsmann als Erzieher" unb bergrößten Sünde", telegraphierte aus Hamburg:

Ein goethisch Alter Hüt bem starken Mann nach Recht, Der frei ber Kunst gedient, zu stolz zum Mobeknecht. Der bleibt auch sklavisch nicht m Goethes Alter stehn, Manch musefrohes Jahr wirb er noch weitergehn.

Einen längeren poetischen Huldigungsgruß sandte Christian Petzel aus München, der ftühere Chefredakteur derAllg. Ztg." Ferner telegraphierten Ludwig Fulda unb Rudolf

Presber, sowie der berühmte Bildhauer Fritz Schaper. Aus Darmstadt traf von einem jungen Techniker, Georg Fischbach, folgender poetische Glückwunsch ein:

Du hast von Deines Wissens reichen Gaben Dem Jüngling viel Willkommenes gegeben.

Die Jugend soll nach stetem Danke streben Giebt man auch gern, so will gedankt man haben.

Der Durst'ge darf sich an ber Quelle laben, Unb neugeftädet spürt er frisches Leben

Unb fühlt bie Brust sich leicht unb fröhlich heben. Er bankt ber Zeit, bie froh gemacht ben Knaben.

Es schallt ein Loblied auf die klare Quelle, Dann setzt er seine Reise rüstig weiter

Und lauschet, wie vom Baum bie Vogel singen.

Die Wasier murmeln an ber alten Stelle, Gleich wie erfreut, baß ber Wanbrer heiter, Unb Horen feinen Sang herüberklingen.

Tie meisten fonstigen Glückwunfchbepefchen gipfeln mehr in Herzensstimmungen. Der treuen Pflegerm des Dichter- greises, feiner Tochter Frl. Emma Jordan, wurden gleichfalls zahlreiche schriftliche Aeußerungen des Tankes zu teil, auch Lorbeern, Blumenspenben, sogar prachwolle Arbeiten von

fremben Menschen, als Tank für bie aufopfernde treue Sorg­falt, mit dem sie ihren Vater umgiebt, sodaß er bem beutschen Volke in verhältnismäßiger Rüstigkeit weit über ba§ Patriarchenalter erhalten geblieben ist. Die Unmasse von Zuschriften harrt noch ber Durchsicht. Die oberen Räume bes Dichterhauses füllen zahllose prächtige unb überaus kost­bare Blumenarrangements unb reiche köstliche Gaben von ben Ufern bes Rheins, ber Garonne unb bes Aegäischen Meeres, sowie aus ben Thälern ber Champagne stehen in stattlichen Reihen da, zur Erhaltung ber Lebenskraft unb LebenSfteubigkeit bes Poeten bestimmt von Freimbes- unb Verehrerhänben.

Wilhelm Jorban empfing selbst die große Zahl der Gratulanten unb präsidierte in guter Laune der großen Fest­tafel in feinem Haufe. Seine geistige Regfamkeck ist die alte, unb ber Gesundheitszustand, ber in ber letzten Zeit kleinen Schwankungen ausgesetzt war, wieber so gehoben, baß bie Wünsche, fein thaten- unb ruhmreiches Leben möge noch recht lange währen, allem Anschein nach sich erfüllen werben.

Am Montagabend wurde zu Ehren des berühmtesten Frankfurters im Schaufpiclhaufe das dramatische Hauptwerk des Dichters, das reizende VerslustspielDurchs Ohr", gegeben. Trotz der großen Anstrengung und Erregung be* findet sich ber Nestor der deutschen Dichter heute, rote mir