Ausgabe 
10.7.1902 Erstes Blatt
 
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Kolonialpost.

tragt Spahn bafitr 3, bezwf. 5 unb 8 Mk. einzuschen. Dieser

,v - - ^..Antrag wird angenommen, nachdem Graf Posadowsky er-

lanaen und sehr eingehenden Erörterungen der vielen klärt, daß keine Bedenken dagegen vorlagen. Zu Position <.1- < c\x-r< -x;n/,nv, 1572, Kantschuksäden, werden die Sätze der Vorlage an­

wagen wurden stark beschädigt. Von ewigen genug* fügigen Kontusionen abgesehnr, wurde Niemand verletzt. Der Verkehr ist nicht unterbrochen. Die Reisenden wurden mit dreiviertelstündiger Verspätung nach Königsberg weiter be-

fördert.

* Paris, 9. Juli. In Montauban ertrank der EomMandant Goudinet vom 20. Jnf.-Regt. und sein 17- jähriger Sohn beim Baden in dem Aveyronslusse. Heute oder morgen findet zwischen dem Arzt Dr. Pasmette aus Lille und Dr. Bonnet von hier ein Duell statt. Die Ver^ anlassung zu diesem Zweikampf ist eine Zeitungs-Polemik über die von beiden beanspruchte Vaterschaft des ersten In-

Aus Stadt und Land.

Gießen, 10. Juli 1902.

- Äßßt und Alotte I * Eine dunkle Geschichte. In Breslau eröffnete

... » 5.. a v. f .. Ende 1900 ein Oestreicher ein neues elegantes Cafä im

M ilitärdie n st Nachricht. Vollmer, Oberleut-! cij. armäcbft reaen Zuspruchs erfreute. Der

nant im Feld--Art.-Regt. von Clausewitz (L Oberschles) Wwner Stll ^rs s^ch S^ch^ Zen ^^s

Nr. 21 auf sein Ansuchen von Beendigung fernes rm Julr Besitzer fowoyt wre lerne

dieses Jahres äblaufenden Kvinmandos zur Kriegsakademie äußeren staMchen Erschemung nach, sond^n wegen xfycec

dis 30. September d. I. zur Dienstleistung beim 2. Großh. nicht gewöhnlichen Lebensschtcksale werteren Kreisen interessant»

Hess Drag.-Regt. (Leib-Drag.-Regt.) Nr. 24 kommandiert. K. Januarius Fischer, so hieß der neue Kaffeehauswirt, war --------------------- vor nicht langer Zeit österreichischer Hauptmann ge­wesen, hatte aber eines Ehrenhandels wegen den Dienst quittiert, um nach einigen Kreuz- und Querfahrten mit der frei gewordenen Heiratskautton Breslauer Kaffeehauswirt zu

** Namens des Finanzausschusses der Ersten werden. Seine Gattin Stephanie, die Tochter eines Kammer hat Frhr. v. Heyl einen umfangreichen Bericht östreichischen Feldmarschalllieutenants, die Fischer über die Main-Neckar-Bahn-Vorlage erstattet, bereu Oberleutnant geheiratet hatte, blieb getteulich an seiner Annahme darin zum Schluffe empfohlen wird. Der Be- Sette. Am 28. Januar 1902 wurde Fischer in Breslau richterstatter benutzt diese Gelegenhett zu einer abermaligen ^erhaft et und in Polizeigewahrsam genommen, wett die Lobpreisung der ssÄeußisch-Hessischen Effenbahngemeinschast, an Staatsanwaltschaft in Wien seine Auslieferung wegen Der­beren Zustandekommen er ja seinerzeit in hervorragender sachter Erpressung forderte. Der Rechtsbeistand des Ver- Weise mitgewirkt hat, und zu einer abfälligen Krittk an ber ^fteten protestierte gegen die Auslieferung, da in dem ge» Minderheit der Zwetten Kammer, die es unternahm,an ben gebenen Falle bie dewsch^n Gerichte zur Aburteilung der an- Grundlagen des 1896er Abkommens zu rütteln unter dem geblichen Strafthat zuständig seien. Fischer hatte in Breslau Vorwande, daß die Herbeiführung der Effenbahngemeinschast feinen Wohnsitz und sein Geschäft und hatte von hier aus -c " E-rr^- w*----- Fw,rnr',./' |bie Briefe geschrieben, in denen man in Wien, wohin sie ge*

*" . Die Staatscm-

auch Mmisterialrot Braun gemumt, doch, so schreibt geblichen Vaters und auch aus mancherlei anderen Beweis- der Gewährsmann der91. Hess- Bolksbl. , *9err.Mitteln die Uebeneuauna gewonnen, daß er ein na tu r- Hfl wie bereits erwähnt, mit einem stxipum. uua? jjluj.luuv.ii i Breidert ein wett höheres Tienstalter, somtt auch größere ... T <ö $ Er'berioas sei und diese lieber* M^BEuas-^md 0 Millionen Mark Stammaktien unter Anwartschaft. Ebenso ist cs eine Tatsache, da^ man Herrn Ucher Eohn .^s Erzherzogs «

EttmZ^^er Darmstädter Bank und des A. Braun a^ Dorsche!tt>en der noch nicht lange, bestehenben zeugung veranlagte ihn als er m Br^lau m geschastlicye ^^ni^bauienscheu Bankvereins ebenfalls in Abteilung für Aindwirtschasl, handel und Gewerbe in Schwierigkeiten geriet, üch brieflich um Hche an seinen ver-

^Mtiengesellschaft umgewandelt worden. Es erscheint, Darmsradr nicht gern entbehren mochte. Dr. Breidert j rnemtüchen Erzeuger, den Erzherzog, zu wenden. Die Folge

hat feine Tüchtigkeit als Verwaltungsbeamter bereits in größeren Wirkungskreisen bewährt. .

* Sommerfest des Turnvereins Greßett. Am Sonntag, den 13. b. M. findet, wie beretts durch Plakate angefünbigt, im Philosophenwald das Sommerfest des hte- sigen Tiumvereins statt. Nach den schönen tnrnerrschen Er­folgen des Vereins auf der G-mturnsahrt m Lauterbach, beut Feldbergsest und dem Gauturnfest in Butzbach versprecht doL Programm in turnerischer Beziehung eut sehr reichhattiMs zu werden. Der Abmarsch der aktiven Turner findet nach- mittags 3 Uhr von der oberen Bahnhofstraße statt, der Zug geht dann druch die Stadt nach bem Philosophenwald.

k- Langsdorf, 8. Juli. Zur Ehrung des Veto ftorbenen Geheimrats v. Bechtold ließ der OrtA* Vorstand im Prowkollbuch der Gemeinde LangÄwrf einen Beschluß nieberschreiben, in dem von dem Ableben des stau tumiji vmruil uuc^uyvu, xz-p ..^.Geheimen Rats Mitteilung gemacht und hervorgehoben wird,

Notlage befinde, ber nur durch Abänderung der welche seltenen Herzensgaden der, von atten,bte ihn kannten,, ano ^tau-1 Borf'^öesetzgebung abgeholfen werden kann. hochverehrte Mann besaß, tote er jo Sg «« ^berr, so

Annahme, b _____ treu, so gerade, mit einem Wort so echt deutsch toar, und

^olltarttkommisfion welch hohe Summe von Wissenschaft und LebMserfahrung

f Zolltartslommimon ihm zu eigen war. Es wurde weiterhin beschlossen, den

Die gestrige Mitteilung, daß die Mehrheits-Parteien Srtsvorstand zu ermächtigen, der Familie des allverehrten in der Zolltarifkommission beabsichtigen, durch Aenderung ^^2 die innige Teilnahme des Ortsvorstandes zu Lcmgs-

oi» mluu>.utv. --------.der Geschäs^ordnung ein sch leunig er es Fortfchrer- borf guszusprechen.

Der Gerichtshof oder die Geschworenen werden daher aller ten der Verhandlungen herbeizusuhren, wird heule von Flensungen, 9. Juli. Gestern abend kurz nach

W-chrscheurllchkctt mach über Vergehen, aber nicht einer mit konservativen Kreyen lN Berbln^ng stehenden b ^>r ertrank ein lediger Bergmann aus Lehnheim, über Verbrechen M urteilen habem K^m lemals in parlamentarischen Ko^espondenz dahm erMnzt, daß fürs > bcinl Baden imFohlenweideteich", unweit

LXÄSfe1 HÄ treten 'angeILt wer!'en sollL^es?Zeit d°arf der nicht der Staatsstraße von L-Ücke nach Grünberg Obgleich Hstse

LtspAcht, so wett auseinanderge- üb?r Seiten, widrigenfalls der^^Vorsitzende^das Mechk hat, in der Mhe war, so war es dochs nicht möglich' ^n äanaem wie in den ich gegenwärtig abspielenden ihm das Wort zu entziehen. Die Korrespondenz Lill weiter Tode des Ettrmkens zu erretten. Die Leiche des bedauems- Verhandlungen. Bei der außerordenttichen Schwierigkett wissen, daß man für das Plenum des Reichstages werten jungen Mannes konnte erst heute morgen von Be- der Materie befindet sich die Staatsaiiwaltschsaft, die beim eine ähnliche Einführung plant. wohnern seines Heimatsortes Lehnheim geborgen werden. Der

besten Willen nicht in ber Lage war, sich eine Kenntnis Die Zolltarifkommission genehmigte gestern unverändert 9^^ bes Ettrunkenen ist Naumann.

Don Dingen anzueignen, bie erst burch jahrelanges Stu- diePos.557, Treibriemen, 5o8.Stocke, Reitpeitschen Cronberg, 9. Juli. Der Großherzog von drum und jahrelange Erfahrung ertoorben werden kann, aus Tierfellen, 559 Sattler- und ^älchnerwaren, lepterea £Uremburg ist heute mittag aus Schloß Königstein an- von vornherein im Nachteil, namerttlich^ der Verteidigung jedoch unter Erhebung des Zolles für lederne Kleider auf ge$oimnen wird einige Tage bei seiner Gemahlin /regenüber, die tron Iiechtsanwätten geführt wird, die oft 250 Mark statt 80 des Entwurfes. verweilen. Heute nachmittag wird auf Schloß Königstein

Gelegenheit gehabt haben, sich, mit heiklen kaufmännischen Die Kommission beriet dann die Positronen 5bO, Hand- Geburtstag des Erb gro ßherzo gs von Baden Problemen und schwierigen Fragen des Handelsrechts zuschuhleder, und 561, Handschuhe, ganz oder I gefeiert, der mit seiner Gemahlin gestern an gekommen ist. befassen. Befindet sich doch unter den ^Verteidigern der weise aus Leder. Die Vorlage verlangt für Position ovOfi^. >

Angeklagten im Spielhagen-Prozeß ein Justtzrat, der selbst 150 Mk. und für 561 200 ML. Staatssekretär Ettas Posa- VerMlIÄlltö.

rum Aufiichtsrat der Spielhagen-Banken gehört hat und dowsky begrünbet diese Erhöhung gegenüber dem bis- ö ! J

anefi zu anderen Hypothekenbanken und sonstigen Aktien- heriaen Taris mit der Notwendigkeit des Schutzes des hei- Berlin, 9. Juli. Ein s chweres Bootsunglück Gesellschaften als Syndikus oder Aufsichtsrat in ttitimen mischen Handwerks gegen die böhmische Konkurrenz, wo gestern Nachmittag auf der Oberspree bei Neu-Zittcnr

Beziehungen steht. Man wird nicht behaupten können, die ProduktionsLosten nur halb so hoch als m Deutschland Während eines heftigen Sturmes kenterte em

daß die Ausführungen ber zum Teil außerorbentlich seien. Nach längerer Debatte werben bie vmi konservativer 0 besetztes Seegelboot. Trotz ber angestrengtesten tüchtigen und erfahrenen Sachverftäiibigen, die bas Ge- unb fteikonservativer Setteeingebrachten Anträge auf Zoll- R^tunqsarbetten einer Anzahl in ber Nähe beschäftigter Acht zu Rate gezogen hat, zur Entlastung der Angeklagten erhöhuiig abgelehnt unb bie Schlage angenommen^(x warbeiter fanb bie Frau eines Feuerwehrmanns sowie gebient haben, ob sie aber eine ausschlaggebende Wirkung gleichen werben im Unterabschnitt, Kur s chn erw ar en , E ' eine Berliner Dame, bie erst gestern bie

hoben werdet muß in hohem Grade zweifelhaft er- die Posittoneu 562 bis 565 nach ber Vorlage angenommen, deren Schwier und eine Bettiner ^n^ ow er,i ^1

scheinen Es haben sich zwischen ben Ausführungen ber ebenso bie Unterabschnitte, Waren aus warmen, bie Posr-! Sommerfrische bezogen hatke, xs y

S« tägigen unb mtoanbfrtier^eugen tonen 566 unb 567, fvwie ber Abschnitt Abfälle, fflof 06a Dirschau 9. Just. Wie tae ,D.Ztg. radM,

sst^le Diff^euzen, bie ben objektiven Beurteiler stutzig Zum Abschnitt Kautsch ukw aren 569, aufgelöster fuhren heute Nachmittag unwett bes Rangierbahnhofes zwei

machen müssen, ergeben, baß auch bei bem Gerichtshöfe Kautschuk 6 Mk., Posttion 57O, Weichkautschukteig, 8 Mk., Maschinen gegen ben von Danzig emlaufenben Personen-,

ernste Zweifel entstehen müssen, bie wahrscheinlich ben Position 571, geschnittene Kautschukplatten 12 Mk., bean- ^r. 549. Drei Maschinen, ein Eilwagen unb ein Pack- AngekllLten zu gute kommen. Es lieht namenttich in bem1 9 s R m M B ' " - - -

Spielhagen-Prozeß nicht so ans, als würden bie unendlich

und daß für die Verteidigung, der ja die Aufgabe dadurch Ueber die b e s o n b er e Vo r b ildun g v'vn Ko-

erleichtert toirb, zuletzt nicht viel zu thun übrig bleibt." ^albeamten ist jüngst im Kolonialrat verhandelt

------- worben. Zutritt zu bieser Laufbahn sollen alle diejenigen Erlttutr Gründunasthätiakeit. haben, welche bas Abit urien ten-Exam en abgelegt

an- m unb ihre Militärpflicht erfüllt haben. Bis zum 21. ^-ahre

f" unh ungefähr gebeult man bie Eleven in ber Kolonialabteilung

Ä er uoch> zusammengetreten ish Er soll in erster Lnie Zün fte sodann nc^ ^stasrgütlichen Dienst bahnstation Vukovar verrvundeten den Stattonsvorstcher mid gegen bas Börsengesetz ferner gegen dre Hohe einem ^nen lehren sollen. Diese vier.Jahre dessen Frau tödtlich 'erschossen deren chahriges Söhnch^

der Bors en steuern zu FÄbe ziehen und gU diesem üt zwei Zeiträumen von je zwei Jahren absolviert, und raubten die Bahnkasse und txrs ganze Stationsgebäude

Zwecke zeigen, daß deren verderblicher Einfluß an dem mehrere Monate bauernder Heimatsurlaub ba-1 au§. Die Räuber konnten noch nicht ermittelt werden.

55.^bgen des Bank3eschafts ' -^^n liegt. Sind nun bie vier Jahre verflossen, so * Ein Pastor verhaftet. Wie ein Telegramm aus

»rt®. «»äs»?» A ma**j**.

einen solck>en zu wählen, m dem sowohl dre Barrken als |0 m ' 1 b I Remseld verhaftet worden.

auch die größeren Banthäuser wieder ein allen Augen - --- *' m 90*"*x~* -**«*-*-

sichtbares lebhafteres Geschäft, verbunden mit einer er­folgreichen Emissronsthätigkett zu verzeichnen haben. Eine Reihe von ouAlündischen Anleihen ist in den letzten Wochen glücklich untergebracht worden, und man erfährt soeben, daß die Den t sche Bank auf den Gewinn an der Emission von Wiener Stadtanleihe den Betrag von drei Mil­lionen Mark als Abschlagszahlung an bas Uebernahme- synbikat zur Ausschüttung bringt. Ebenso ist vor wenigen Tagen eine große bosnische Anleihe mit Erfolg zur Zeichnung aufgelegt worden. Aber nicht genug damit auch auf dem Gebiete der Industrie zeigt sich plötzlich wieder eine lebhafte Grünberthätigkeit. Die Firmen Harby & Co. und I. Loewenherz brachten die Aktten der Akttengesellschaft Kollmar L Jourdan, llhrkettenfabrik in Pforzheim, Kapttal eine Million Mark, an ben Attrrtt unb erhielten damit einen Erfolg, der an die schönsten Tage ber letzten 'Hausseperiobe von 18971899 erinnert. Obgleich im Prv- spett mitgeteOt war, baß bei der letzten Kapitalserhöhung dieser Gesellschaft am 27. Dezember 1900 ein Betrag von 400 000 Mark neuer Aktien von einem Konsortium zu 136 Prozent übernommen worben war, drängte man sich derart danach, zum ersten hier notierten Kurse Stücke zu erwerben, sdaß derselbe a-ft 185 Prozent festgesetzt werben mußte, ein ......

SKwibet fo salfchen Qnung ber Te.lungszisftr beruhe. -.. ________________

^r ^w/^A^Mchbwemg'°od«r ga? nlcht eüigebämmt v. HepI macht dabei den Versuch, die Bemessung der ^aren, die Erpreffung finden wollte.

Wrttm Snb. Was staube M erwarten, wenn burch Ab- Teilungsziffer als durchaus angemeffen und genügend hm-altschast schloß sich denn auch der Auffasiuna des Rechts, schwächung ber ohnehin aus bekannten Grünben nicht sehr! zustellen. .... Ibeistandes Fischers an unb beantragte gleichfalls die Aus-

wirksameii G^etzgebuiig biese Spielsucht noch mehr ent- ** Das Amtsblatt des ^roßh. Ministeriums der Ifieferung abzulehnen. Trotzdem erfolgte auf Anordnung flammt würde. Wetter kommen Tuxfy fvlgeiide Meldungen ustiz 9h:. 17 vom 30. Jmii d. I. enchätt em Uusschreiben I preilßischen Ministers des Auswättigen unb bet über Ihntoanbtiuig von industriellen Unternehmungen in an bie Großherzoglichen Ge^ch^^ betrEssend allgememe Februar dieses Jahres bie Auslieferung

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Vorgänge, die ber Aullage zu Grunde liegen, über­zeugende Klarhett schassen, man hat vielmehr den Ein- genommen, durck, daß die Verwirrung in den Anschauungen der ----- verschiedenen Prozetzheteiligten immer größer wird, und daß für die Verteidigung, der ja die Aufgabe dadurch

schwächung der ohnehin aus bekannten Gründen nicht sehr I zustellen, wttksameii Gesetzgebung biefe Spielsucht noch mehr ent-, ** $ flammt würde. Wetter kommen noch^ folgende Meldungen _. ----- .... . |OC9

über Umwandlung von industriellen Unternehmungen in I an bie Großherzoglichen Gerichte, betressenb allgememe Äktiengesellschaften: Das Westfälische Nickelwalzwerk Flett- Berichte über ben Stand ber Rechtspflege mtt ^usttzver-1nefterreiA rmmn, Witte & Go. zu Schwerte a b. Ruhr nimmt ettttge ivallung; hier die Bekanntmachung, dre Gedulden der iftichers ^^^Errech. & h

kleinere Fabriken in sich auf und toirb mit 9 Millionen I Gericht sdieuer betreffenb, vorn 20. ^unt 1900. ^^^rrm Dienste des 9 äh LS

Mark Kapital gegründet als ,gereinigte deutsche 9ttckel-1 -** Als mutmaßlicher Nach folger des ver- war -raufpctte Fischers, beschenkte ihn als Kmd immer sehr

werke" unter Wttwttkung der Berliner Haridelsgesellschaft. I sto r b e u en Geheimrats von Bechtold als Prv-Ireich und interessierte sich m hohem Maße auch später für Di? Saccharinsabrik A-G. vormals Fahlberg List L Co. vinzialdttettor von Oberhessen wird in eingeweihten Kreisen Fischer, der mit durch des Erzherzogs Einfluß seine Frau sich wird mtt 3 Milttoneri Mark gegiümdet durch die 9lllgeineineIau^r bem Ministerialrat Dr. Bre iberr ui Darmstadt, errang. Fischer hatte nun aus Tagebuchblättern seines an- Dsttsche Kredittmftall in Leipzig und die Diskoutogesellschaft-1 **''* -----n w**oik* " " '' ' ~

Die bekannte Schokolabenfabrtt vvn Gebr. Stvllwerck M wie bereits erwähnt, mit einem Kapital von 5 Millionen

Lill ml sein. Die Worte des Heiligen Vaters und diejenigen I sicher, daß alle diese Aktten nach Ablauf der bur^ ben des Karwinals Rampolla betreffend, würde dergute" Ge- 39 bes Dörfengefetzes vor geschriebenen Fnst ebenfalls rwral gut daran thun, sich etwas mehr in Acht zu an bie Börse,gebracht werden. Mit der -Irdros elung nehmen, und weniger theatralische Stellungen einzuneh- bes Bankgeschäftes ist es also noch nicht fo ängstlich, unrecyr men, um dadurch die Absicht dieser letzten Manöver weniger ist es ja von den Banken und.Bankhäusern, diejin ben Lmrchsichtig werden zu lassen, und damtt die Grundlage vorgebachten Gründungen beteiligt smb, daß sw oamir

- 6 1 bis nach demBankiertag" gewartet und so demsell>en

Das kommt vom Reden'. seine Aufgabe erschwert haben, aber das iffl, es1 ja eben,

! baß bie Interessen ber Großen unb ber Klemen grunb- ter WW. W b«t beiton großen B°n,»r°z.ff°

« dielungen in Sachen des ^ch die^chMksteLif^^^ Zusimmrenbruches ber Spielhagenbanken unb der das kleine Bankgeschäft b a r n i e d e r l i eg t, Lerpziger Bank nehmen werben, laßt sich freute noch ^aI j^och nicht burch bie Schulb ber Gesetzgebung; nicht übersehen, baß bie Sühne, welche die Verfehlungen Bankgeschäft aber blüht und gedeiht und wirb weder

der Angellagten m beiden Fällen fmben m ben ^eicf)Stag ^ch bas Volk bavon überzeugen, baß es sich Berhälttiis zu bem horrenden Umfange der Verluste, den . pit1pr - - - *- ------

MtnrneteSse VHmiftrr, Wmibtairfbeftett biger erhtten haben, stehen drufte, ist eine , . die freute schon in wetteren Kreisen als feststehend er­achtet wird. Ju dem Berliner wie in dem Leipziger Prozeß ist zwar eine heillose Mißwirtschaft ent­hüllt, die offene Absicht schweren Betruges aber bis jetzt bei keinem der Augellagteu festgestellt worden.