Nr. ISS
Vrschetut tägttch
außer Sonntags.
Dem Gteßener Anzeiger werden int Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Siebener Zawitten» blätter viermal in der Woche beigelegt.
Rotationsdruck u. Verlag der Brüh lachen Untvers.-Buch- u. Stein- druckerei (Pietsch Erbeni Redaktion, Expedition und Druckerei:
Schnlstratze 7.
Adresse sür Depeschen: Anzeiger Stetze«.
Fernsprechanschluß Nr. 51.
153. Jahrgang
Erstes Blatt.
Montag N. Jnni 1903
VerugöPr-tSr
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GlchenerMzelgerW
W General-Anzeiger ” ML.
Amts- Md Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
§ 18.
Die Or^vorstände find verpflichtet, den Gendarmen nicht nur auf ihr Verlangen alle erforderte Auskunft zu erteilen, slmdern auch unaufgefordert diese von allem, was die öffentliche Sicherheit betrifft, in Kenntnis zu setzen. Sie sind namentlich angewiesen, von denjenigen Verbrechen, welche von Amtswegen zu verfolgen und deren Urheber unbekannt sind, in allen Fällen, in welchen es nach ihrem Ermessen im Jn- tereffe der öffentlichen Sicherheit zu liegen scheint, diejenige Gendarmerie-Station, zu deren Patrouillenbezirk der betreffende Ort gehört, alsbald und gleichzeitig mit der Berichterstattung an das Gericht, beziehungsweise an das Kreisamt, kurz zu benachrichtigen, damit von der Gendarmerie ungesäumt alles vorgenommen wird, was sie zur Sammlung von Jndicien oder zur Verfolgung des Thäters beitragen kann.
ihres Wirkungskreises und Amtes müßten den Beamten be- sondere Vergütungen gewährt werden, da sonst ihre w3)ten|td freudigkeit darunter leide". — Ein Fall von Züchtigung eines Schülers durch einen Lehrer gab zu einer Debatte Anlaß, in der von sozialdemokratischer Seite mit Recht betont wurde, daß durch das Prügeln seelische Störungen bei den Kindern hervorgerufcn werden, und daß die Jugend, je brutaler man sie behandle, um so brutaler werde. — Alle diese Fragen aber treten ganz zurück gegenüber den tief einschneidenden Verhandlungen über die Main-Neckar-Bahn. Zentrum und Sozialdemokratie in unserem Lande haben auf das lebhafteste gegen den Abschluß des Vertrages angekampft. Ihre mit größter Entschiedenheit vorgetragene Ansicht ist es, daß Hessen mit der Annahme dieses Vertrages ein für alle mal die Gelegenheit aus der Hand giebt, die eigenen Interessen zu schützen. Sic rechnen aus, daß der Vertrag eine Schädigung unseres Landes um jährlich 7‘/g Millionen bedeute, und dringen sie auf eine Revision des 1896er Vertrages. Ablehnung der Regierungsvorlage würde uns, so meinen sie, weder politisch noch finanziell schädigen. Ein Antrag, die Regierung zu ersuchen, zwecks einer Revision des Vertrags von 1896 und insbesondere einer Revision der hessischen Anteilziffcr mit der preußischen Regierung in Verhandlungen einzutreten, ist von 20 Mitgliedern der Ecntrums- partei, der Freien wirtschaftlichen Vereinigung und der Sozialdemokraten eingebracht worden und steht morgen (Dienstag), mittags 722 Uhr zur Abstimmung. Wir stehen also vor der Entscheidung. Die Regierung, unterstützt von den Nationalliberalen und Freisinnigen, erklärt, Hessen würde durch Ablehnung sich vertragsbrüchig machen. Preußen erhält von ihr das allerglänzendste Zeugnis; es habe nicht nur seine Pflichten gegenüber unserem Lande erfüllt, sondern sei vielfach darüber hinaus gegangen. Den Verzicht der Selbständigkeit leugnet die Regierung nicht ab und empfiehlt unserem Lande, sich als Meister in der Selbstbeschränkung zu zeigen. Sie stellt als Folge der Ablehnung die Einverleibung der hessischen und preußischen Anteile in die Eisenbahngemeinschaft in Aussicht, erklärt den 1896er Vertrag für unkündbar und für nicht revisionsfähig in Bezug auf die Verteilungsziffer und erkennt als emzig richtige Polttik ein Sonderabkommen ohne förmllche Auflösung der Main- Neckarbahnbahn an, um möglichst Vorteile zu erlangen. Einer Abänderung des 1896er Vertrages, so meint die Regierung, wird die preußische Regierung nicht zustimmen. Der Finanz- minister Dr. Gnauth hat sogar, obwohl die Vertreter aller Parteien ihr volles Vertrauen ihm erklärt haben, die Ka- binetsfrage gestellt, weil er meint, daß im Falle der Ablehnung des vorliegendem Vertrages ein neuer Vertrag von Preußen nicht mehr angeboten werden würde und die Auflösung der Main-Neckarbahn dann unvermeidlich wäre. Auch der Staatsminister Rothe warnt vor Ablehnung bezw. Vertagung, was er als gleichbedeutend ansieht, als dem „größten politischen Fehler", den unser Landtag begehen könnte. Inzwischen hat die Beratung der Wahlrechtsvorlage am Samstag begonnen und dürfte wohl acht bis zehn Tage in Anspruch nehmen. Man ist allseits gespannt, welches Schicksal der Gesetzentwurf in den beiden Häusern des Landtags finden wird. Sobald es entschieden sein wird, wird der W a h l k a m p f im Lande auf der ganzen Linie ausgenommen werden. Die Neuwahlen sollen im November stcttt-
Gießen, den 7. Juni 1902.
Seix.: Handhabung des § 18 II. Teil des Dienst-Reglements sür die Großh. Gendarmerie von Setten der Ortsvorstände.
Das Großherzogliche Kreisamt Gießen a« die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.
Wir find veranlaßt, den nachstehend abgedruckten § 18 beß 2. Teils des Dienstreglements für die Gendarmerie Ihnen znr pflichtmäßigen Nachachtung in Erinnerung zu bringen.
v. Bechtold.
finden.
Die Buren haben den Vertrag, der sie zu „britischen Unterthanen" macht, unterzeichnet. Wie die neue Verwaltungssorm der ehemaligen Republiken gestaltet wird, läßt sich zur Zeit noch nicht genau bestimmen. Man kann sich im ganzen und großen den Worten anschließen, die John Morley am Samstag in Edinburg vor einer Versammlung schottischer Liberaler sprach. Er sagte, die Fragen, die der Krieg hervorgerufen habe, und die Fragen des Rechtes würden schlummern in der Stunde der Freude, die aller Männer Herzen erfüllte, als sie erfuhren, daß „der gemeine, haß- und fluchwürdige Krieg", der drei Jahre lang chr Leben verdüsterte, nun endlich seinen Abschluß gefunden habe. Tie Friedensbedingungen enthielten so annähernd wie möglich die Prinzipien, die einige der Liberalen während der letzten Monate befürwortet hätten. Aber es würde alles auf den Geist ankommen, in dem das Abkommen ausgeführt würde und auf die Wachsamkeit und Energie, womit Parlament, Kabinett und öffentliche Meinung die Ausführung überwachten. Wenn nicht mit vernünftiger und wirksamer Promptheit den Buren repräsentative Einrichtungen gegeben würden, dann würde, so wahr wie die Sonne am Himmel emporsteigt, man wieder dieselbe schlimme Lage herbeiführen, wie sie 1880 durch dieselbe Verzögerung hervorgerufen wurde. — Ter schottische Liberale hat ganz gewiß recht und England wird trotz seines augenblicklichen endlichen Erfolges mit dem Holländerstamm stets zu rechnen haben. Ohne Zweifel werden die Eltern von dem Rechte Gebrauch machen, ihre Kinder die holländische Sprache in den Schulen erlernen zu lassen. Und daß dies Volt niemals im englischen Reich aufgehen wird, dafür birgt uns feine beispiellose Zähigkeit, mit der es den Kampf geführt hat. Die spätere Geschichte wird volle Aufklärung über die dunklen Vorgänge vor Ladysmith geben; sie wird auch erklären, warum die Buren ihre großen Siege am Tugela- fluß und am Spionskop nicht ausgenutzt haben; eine Verfolgung des geschlagenen Feindes, nur ein energisches Nachdrücken auf die völlig erschütterte englische Position hätte vielleicht dem Kriege eine ganz andere Wendung
Politische Wochenschau.
Bon den Zinnen der Marienburg droben an der Weichsel wehen die Fahnen, und Fanfarenbläser auf den Türmen begrüßen einen reichen Zug prächtig gekleideter J-ohanniterrrtter! In die Trompetenklänge mischt sich das Geuiute der Glocken, und die Ritter, in roten Gewändern mit schwarzen wallenden Mänteln darüber, schreiten durch den, Spalier bildenden Troß, der mit Schwertern und Lanzen ausgerüstet ist. Ueber die Zugbrücke geht ihr Weg Surä) den Zwinger in den Kapttelsaal, von wo man sich nach kurzem Aufenthalt zum Gottesdienst begiebt. Vier rec^nhaften Gestalten, finIKostümen des, deutschen Ordens, das schwarze Kreuz auf den weißen Mänteln, gehen dem Kaiser und dem Prinzen Albrecht von Preußen voran. Der Kaiser als Ho fmeiste r trägt den schwarzen Mantel nriti Hermelin besetzt und einen schwarzen £ut auf dem Haupte, den weiße Federn schmücken. Vier Pagen tragen die Schleppe ,eines Mantels. So betritt, wie in den alten vergangenen Tagen der Blüte der deutschen Orden, der eigenartige Zug die Fliesen der hohen Kirche, und der Kaiser nimmt im Hochmeistersitz Platz. Und nach der feierlichen Handlung egeben sich die deutschen Ritter und chre Gäste, die aus remden Landen zur Marienburg aufgebrochen waren, in sie Gastkanrmern, tvo sie ihre Plätze an der Tafel angewiesen bekommen. Ter Bläserbund spielt heitere Weisen urd das Bankett nimmt feinen Anfang- Der Hochmeister
Bekanntmachung.
Betreffend: Die Verhaltungsmaßregeln für Dampfteffelheizer (Anlage 2 der Verordnung vom 26. März l. I. Regierungsblatt Nr. 17).
Nach § öS der Verordnung vom 26. März l. I. sind die mit der Bedienung von Dampfkesseln betrauten Personen seitens der Kesselbefitzer mit den Verhaltungsmaßregeln für Dampfteffelheizer bekannt zu machen. Auch muffen bei feststehenden Dampfteffeln (§ 59 der gen. Verordg.) diese Verhaltungsmaßregel« im Kesselhaus zum Aushang gebracht sein, während bei beweglichen Dampfteffeln und solchen Kesseln, bei denen ein Kesselhaus nicht vorhanden, nach § 66 derselben Verordnung die Heizer stets im Besitze eines Abdruckes der betr. Verhaltungsmaßregeln sein müssen.
Wir machen die Kesselbesitzer auf diese Vorschriften besonders aufmerksam. Die Verhaltungsmaßregeln sind in der G. Otto'schen Hofbuchdruckerei in Darmstadt sür 50 Pfg. pro Stück käuflich zu haben.
Gießen, den 7. Juni 1902.
Großherzogliches Kreisamt Gießen- I. 93.: Dr. Wagner.
Bekanntmachung.
Betreffend: Gesuch des Ludwig Binz II. von Mendorf a. d. Lahn um Genehmigung zur Errichtung einer Schlachthausanlage.
Ludwig Binz II. beabsichtigt auf dem Grundstück Flur I Nr. lööVio der Gemarkung Mendorf a. d. Lahn ein Schlachthaus zu errichten.
Plane und Beschreibung hierüber liegen 14 Tage lang, vom Erscheinen dieses in der Darmstädter Zeitung bezw. im Kreisblatt für den Kreis Gießen an gerechnet auf dem Bureau der Großh. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lahn zur Einsicht der Interessenten offen.
Etwaige Einwendungen sind binnen dieser Frist bei Meldung des Ausschlusses bei Großh. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lahn vorzubrmgen.
Gießen, den 7. Juni 1902.
Großherzogliches Kreisamt Gießen- I. V.: Dr. Wagner.
erhebt sich zu einer Ansprache an die Ritter, in der er des Ordens Leistungen lobt und seine Ritter ermahnt, werter - deutsche Sitte und Art zu wahren: „P olnischer lieber- । mut will dem Deutschtum zu nahe treten und ( ich bin gezwungen. Mein Volk aufzurufen zur Wahrung ] seiner nationalen Güter". ;
Verschwunden ist mit diesen Worten das Bild, das ; kaiserlicher Wille zu neuem kurzen Scheinleben erweckte, ; vor der Wirklichkeit. Man sieht unter den Röcken der ■ Troßknechte Soldaten des so und so vielten Jnfanterie- regiments versteckt, und aus den Trachten der Ritter sehen 1 die Gesichter hervor, die kurz vorher im politischen Leben . der Gegenwart einen Kampf für ober gegen die Kornzolle, die Brennsteuervorlage oder die Brüsseler Zuckerkonvention ausfochten. Die breiten Schwerter an der Linken fahren nicht aus der Scheide: mit Worten und Gründen wird hier gekämpft. Und diesen Gegensatz zwischen Wirklichkeit und Romantik kann auch der Kaiser nicht besettigen. Der Kaiser hat gegen die Polen zum Kampfe ausgefordert; er hat gesprochen. Ob er es that, weil sein Vergleich mit früheren Zuständen im Osten Deutschlands so gut in den Rahmen des ganzen Festes zur Ordensfeier der wieder- hergestellten Marienburg paßte, ist dabei gleichgiltig. Er hat zur Polenfrage das Wort genommen und wir können uns zu jeder Zett daran erinnern.
Die Polen Vorlage wurde im preußischen Landtage in dritter Lesung mit großer Mehrheit angenommen, nachdem bei den vorherigen Lesungen in stürmischen Debatten polnische Anmaßung in den Parlamenten und vor allem in ihrer Presse die Regierungsvertreter zu sehr scharfen Worten veranlaßt hatte. „Wir müssen den Schleier einmal vor b*em Lande lüften über die ganze polnische Agitation!" rief Frhr. v. Rheinbaben aus, indem er polnischer Artikel gegen die Deutschen gedachte, die schlossen: „Schlagt los auf die Hundekerle!" Die interpellierten Minister Schönstedt und v. Hammerftein wiesen gleichfalls die Polen in die gebührenden Schranken zurück, ersterer indem er auf seine Rede im Januar 1898 verwies. Nun, an deutlichen Reden zur Belehrung der Polen wie der Deutschen über die Polenfrage hat es seit der 1848 er großen Polenrede Wilhelm Jordans nicht gefehlt. Erreicht ist aber immer noch nicht viel. Nack der Annahme der neuesten Polenvorlage kommt es auf die Ausführung des Gesetzes an. Hoffentlich zerstört nicht preußischer Bu- reaukrcttismus den guten Kern der Sache, hoffentlich bringt nicht „Schneidigkeit" am falschen Platze Erbitterung statt Frieden, und hoffentlich gedenkt man der Kulturarbeit des deutschen Bauern bei Ueberweisungen des Ansiedelungsfonds.
Ebenso an historische Perioden der Vergangenheit gemahnt ein anderer Vorgang im preuß. Abgeordnetenhause. Frhr. v. Wangenheim hat unter dem Beifall seiner Standesgenossen, der adeligen preußischen Groß- arundbesitzer, gesagt, da,ß bas vom Ho h en zolle rn- hause durch Jahrhunderte auf gehäufte Vertrauen in den letzten zehn Jahren vergeudet worden sei! Uns interessiert angesichts dieser Aeußerung hauptsächlich das wettere Verhalten der Regierung. Zwar hat Graf Bülow im preuß Landtage die Rechte stark „brüskiert", wie ihre Presse sich ausdrückte, und es ist nicht zu leugnen, daß auch sonst bei den Parteien allgemeines Erstaunen der unerwarteten That folgte. Aber- Gras Bülow hat schon am nächsten Tage im Reichstage an die Branntweinbrenner aus anderer Tonart gesprochen. So ist denn die Branntweinsteuernovelle vom Reichstag in dritter Lesung angenommen worden. Nebenbei sei daran erinnert, daß der Kaiser sich für die Einführung des Spiritus zum Heizen der Schisfskessel ausgesprochen hatte.
Die Entscheidung über das Schicksal der Zuckersteuervorlage steht für die allernächsten Tage bevor- Die Kommission hat am Freitag die zweite Lesung beendet, gegen den Willen der Regierung und die (Stimmen der Freisinnigen und des Zentrums die Verbrauchs ab gäbe ab 1. September 1903 auf 12 Mk. und ab 1. September 1905 auf 10 Mark festgesetzt mit 19 gegen 9 Stimmen die Brüsser Konvention genehmigt.
Unsere Zweite hessische Kammer steht unmittelbar vor den wichtigsten Entscheidungen. Nachdem sie zu Beginn
der Berichtswoche den Gendarmen unseres Landes eine erfteuliche Besserung ihrer materiellen Verhältnisse beschert, dagegen ähnliche Wünsche der Hilfsgerichtsschreiber re. im wesentlichen abgewiesen hatte, kam die Bürgermeisterfrage zur Verhandlung. Staatsminister Rothe, der kurz zuvor den Erlaß eines besonderen Gemeindebeamtengesetzes in Aussicht gestellt hatte, erklätte, daß die Regierung an dem ehrenamtlichen Charakter der Bürgermeister festhält. So sehr sich der Abg. Weidner nebst einigen seiner Freunde von der freien wirtschaftlichen Vereinigung ereiferte, so sehr er darüber in ergreifenden Tönen klagte, daß mancher Bürgermeister schon „infolge seines Amtes an den Bettelstab gebracht" worden sei, um so entschiedener wurde ihm von anderer Seite entgegnet, daß der heiße Kampf um das Amt viel heftiger werden würde, wenn man es zur „fetten Pfründe" machte, — was allerdings ebenso unwahrscheinlich ist wie das Heranwachsen des schönsingenden Vogels Bülow zu bismarckischer Größe. Der Abg. Bähr machte übrigens in der Debatte die graziöse Bemerkung, man solle den „Darmstädter Theaterumbau lassen und von den Zinsen die Bürgermeister anständig bezahlen." Kunststück! Staatsminister Rothe gab dann eine Erklärung ab, wonach die Regierung bemüht sei, N e b en b e zü g e und Gebühren d er Sta ats- beamten in feste Vergütungen umzuwandeln, soweit dies möglich sei. Für dienstliche Verrichtungen außerhalb


