Nr. 7
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Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Siebener Kamilien- blätter viermal in der Woche beigelegt.
Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'schen Univers.-Buch- u.Stein- druckerei (Pietsch Erben) Redaktion, Expedition und Druckerei:
Gchnlstratze 7.
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yernsprechanschluß Nr. 51.
Zweites Blatt.
152. Jahrgang
Donnerstag 9. Jannar 1003
SietzenerAnztiger
General-Anzeiger w ■**
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
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Die heutige Kummer umfaßt IS Seiten.
Volttische Tagesschau.
Die Eröffnung des preußischen Landtags.
Das preußische Abgeordnetenhaus hat gestern nur eine ganz kurze Sitzung abgehalten, die im wesentlichen durch die Ansprache des Präsidenten v. Kröcher, zum Tode der Kaiserin Friedrich und der Prinzessin Luise von Preußen, ausgefüllt wurde. Der Eröffnung des Landtags im König!. Schloß wohnte ein kleinerer Teil von Mitgliedern des Abgeordneten- und des Herrenhauses bei, als es sonst der Fall zu sein pflegt. 9hir ungefähr 100 Herren mochten erschienen sein. Weil Graf Bülow, nicht der Kaiser, die Eröffnung vollzog, fehlte dem Mt das feierliche und glänzende Gepräge, wie es das Erscheinen des Monarchen mit dem Gefolge des Hofes usw. mit sich bringt. Selbst die Uniform war heute nur vereinzelt zu sehen. Graf Bülow, der kräftigen Tones die Thronrede verlas, wurde bei den mit erhobener Stimme gesprochenen Schlußsätzen — über die Abwehr staatsfeindlicher Bestrebungen im Osten — von wiederholtem Beifall aus der Versammlung unterbrochen. Der in der Thronrede ausgedrückte Entschluß der Regierung, „mit Festigkeit und Stetigkeü" in den östlichen Provinzen Preußens dem Deutschtum die politische mid wirtschaftliche Stellung zu erhalten, wurde allgemein dahin aufgefaßt, daß wesentlich verschärfte Maßregeln gegen polnische Uebergriffe beabsichtigt sind. Eine Ueberraschung enthält die Ankündigung der Thronrede, daß die neuere Entwicklung der Rechtswtssenschäft eine Vorlage über Verlängerung der juristischen Studiendauer erforderlich mache. Zu diesem Gegenstände werden sich die Fachkreise demnächst kritisch zu äußern haben. An und für sich erscheint die Verlängerung des juristischen Stu- diums wohl begründet, denn, selbst ganz abgesehen vom Bürgerlichen Gesetzbuch mit seinen vielfachen Neuerungen und Abänderungen alter landesgesetzlicher Bestimmungen, sind die Ansprüche an den Juristen, z. B. in technischer, kaufmännischer, psychologischer Hinsicht, so außerordentlich gewachsen, daß die bisherige Zeit zur Universitäts-Ausbildung nicht ausreichen kann. Es kommt allerdings darauf an, daß das Mehr auch ausgenützt wird von den Jüngern der Rechtswissenschaft. Dafür aber sorgen die Prüfungen mit ihren entsprechend erweiterten Anforderungen, daß die Unterlassung zu Tage kommt und — sich rächt. Die Verlängerung der juristischen Studiendauer als eine „Maßregel von zweifelhaftem Werte" zn bezeichnen", weil keine Gewähr für die angemessene Benutzung der Studieuzeit vorhanden sei, das ist doch wohl kein stichhaltiger Einwand. Bekanntlich sind in neuerer Zeit auch die Anforderungen im ärztlichen Studium beträchtlich erhöht worden, was sich durchaus bewährt hat.
Im Herren hause eröffnete an Stelle des erkrankten Fürsten zu Wied Vizepräsident Frhr. v. Manteuffel die Sitzung; er gedachte der tiefen Trauer, die das ganze Königliche Haus durch den Tod der Kaiserin Friedrich betroffen habe; er wies auf die hohen Tugenden der Heimgegangenen hin, deren Andenken als der in Freud und Leid treuen Lebensgefährtin des Kaisers Friedrich unvergänglich sein werde. Er schloß mit einem Hoch auf den Kaiser und König, dem Vorbilde treuester Pflichterfüllung und unermüdlicher Arbeits- bethätigung. — Sodann wurde das bisherige Präsidiunt wiedergewählt.
In ihren Kommentaren zur Thronrede stimmen die Blätter darin überein, daß dieselbe mit Ausnahme der Vorlage über die Abänderung der Bestimmungen betreffs Vorbereitung für den Justizdienst keine Ueberraschungen bietet, sondern das ankündigt, was man erwartet hat. Die „Deutsche Tagesztg." begrüßt den festen Entschluß der Regierung, das Deutschtum in den doppelsprachigen Landesteilen des Ostens kräftig zu schützen, und erklärt, eine solche Politik lasse sich nur dann durchführen, wenn dafür gesorgt werde, daß die Landwirtschaft wieder auf eine sichere Grundlage gestellt wird. Die „Gertnania" bedauert, daß die Thronrede sich in dem Passus über die Polenpölitik nur allgemeiner Redewendungen bedient. Die „Voss. Ztg." meins, die erste Eröffnungsrede des umgestalteten Ministeriums Bülow enthalte so herzlich wenig, daß vielleicht auch seine Freunde ein Gefühl gelinder Enttäuschung anwandeln wird. Mehrere Blätter vermissen in der Thronrede einen Hinweis auf den Ministerwechsel, speziell auf den Rücktritt und den Tod Miquels. Der Passus über die Kanalvorlage wird v.ott der liberalen Presse mit ironischen Bemerkungen begleitet.______________________________
DeuischesReich.
Be rlrn, 8- Fan. Der Kaiser hörte heute den Dortrag des Chefs des Zivilkabinetts t>- Lucanus.
— Das Kaiserpaar wird während der bevorstehenden Hoffesttage voraussichtlich nach Berlin übersiedeln, und bis zum 28. b. M. hier residieren. Prinz und Prinzessin Heinrich treffen zu den Hofsesten in Berlin ein, und nehmen im Königlichen Schlosse Wohnung. Am 9. Februar, an welchem Tage ein Vierteljahrhundert seit dem Eintritt des Kaisers in das, 1. Garderegiment z. F. verflosseit ist, soll eine größere Feier stattfinden, woran auch die Mannschaften des Regiments Anteil nehmen werden. Eine Parade ist bereits in Aussicht genommen.
— Nach einer Meldung aus London lnill der Berliner Berichterftatrer des „Standard" aus guter Quelle erfahren haben, Kaiser Wilhelm beabsichtige, sich im
Laufe der nächsten fünf Monate zweimal zum Besuch nach England zu begeben- Der erste Besuch werde wahrscheinlich Ende Januar oder Anfang Februar stattfinden zur Teilnahme an der Gedächtnisfeier anläßlich des Jahrestages des Todes der Königin Viktoria; der zweite Besuch soll zur Teilnahme an der Feier der Krönung König Eduards erfolgen-
— Prinz Albrecht von Preußen, Regent von Braunschweig, wird dem Vernehmen nach als Vertreter des Kaisers den für den 17. Mai anberaumten Feierlichkeiten anläßlich der Thronbesteigung des Königs Alfons XIII- von Spanien beiwohnen-
— Dem „Reichsanz." zufolge ernannte der Kaiser den Direktor des Reichsjustizamts Gutbrod zum Wirkt Geh- Rat mit dem Prädikat Exzellenz.
— Die preuß. Staatsregierung lehnte den Antrag der Transportgesellschaften und Interessenten auf Herabsetzung der Gebühren auf dem Dortmund-Ems- Kan al ab-
— In einer gestern in Breslau abgehaltenen Versammlung des Bundes der Landwirte teilte Frhr- v. Lo en mit, er werde vom Kaiser nach Amerika entsandt, um die dortige Landwirtsch aft und ihre Nebenzweige zu studieren-
— Die Zolltarif-Kommission des Reichstages wird in der morgigen ersten Sitzung nur über die geschäftliche Behandlung der Vorlage beraten- Es foll zunächst eine Entscheidung darüber herbeigeführt werden, ob zuerst das Zolltarif-Gesetz, welches di.e allgemeinen zoll-technischen Bestimmungen enthält, oder der Zolltarif selbst mit feinen annähernd tausend Positionen in Angriff genommen werden soll. Die Linke dürfte daraus bestehen, daß eine allgemeine Generaldebatte stattfindet-
— Eine im preuß- Herrenhause eingebrachte Interpellation Gras Schlieben hat folgenden Wortlaut: Ist es der Kgl- Staatsregierung bekannt, daß ein nicht unerheblicher Teil der Arbei. tersamilien, die im letzten Dezennium aus den östlichen Provinzen der Monarchie nach dem Westen, verzogen sind, den dringenden Wunsch hegen, in ihre früheren Heimatkreise zurückzukehren, aus Mangel an Mitteln hierzu jedoch nicht im stände sind? Ist die Kgl- Staatsregierung bereit, solchen Fannlien zur Rückwanderung behllsllch zu sein?
— Die freisinnige Volkspartei des preuß- Abgeordnetenhauses beschloß heute den Eisenbahnunfall beiAltenbeken zum Gegenstand einer Jnterpella- -tion zu machen- Die Nationalliberalen brachten im Anschluß an die Erklärungen der Thronrede bezüglich der energischen P o le np o l it ik fotgeiiDe Interpellation ein: „Welche Maßregeln beabsichtigt die kgl. Staatsregierung zu ergreifen, um den Worten der Thronrede gemäß in den östlichen Provinzen dem Deutschtum die politische und wirtschastllche Stellung zu erhalten, worauf es durch seine lange, unrer der wesien Führung der hohenzollern- jchen Fürsten geleistete Kulturarbeit gerechten Anspruch erworben hat, das Deutschtum zu pflegen und staatsseind- liche Bestrebungen abzuwehren, und das Zurückdrängen der deutschen Sprache und Sitte zu verhüten-
— Dem Herren Hause sind zugegangen: der Ent- iourf eines Gesetzes betreffend die Umlegung von Grundstücken in Frankfurt a. M., der Gesetzentwurf betreffend Einführung einer Schonzeit für das schottische Moorhuhn, der Entwurf einer. Jagdordnung für die Hohenzollernschen Lande.
Königsberg, 7. Jan. Anläßlich des Ablebens des früheren Landrats, Geh. Reg.-Rars Frhr. v. L y n ck e r in Heydekrug licsß der Kaiser der Witwe ein in herzlichen Worten gehaltenes Beileidstelegramm zugehen.
Posen, 8. Jan. Nach dem „Pos. T." wird die Versetzung je eines Bataillons Infanterie nach Schrimm und Wreschen erfolgen. Diese Meldung wird von maßgebender Seite mit dem Hinzufügen bestätigt, daß sofort mit der Errichtung von Baracken begonnen wird, und daß nach der Fertigstellung derselben voraussichtlich die Verlegung erfolgen dürfe.
Stuttgart, 8. Jan. Der Beirat der Verkehrsanstalten nahm in seiner heutigen Sitzung einstünmig einen Antrag an, welcher das E i n h e i t s in a r k e n - U e b e r e i n - kommen dankbar anerkennt als eine Maßregel, die geeignet ist, im geschäftlichen wie im postalischen Verkehr der gesamten Bevölkerung beider Postgebiete die lang entbehrte Vereinfachung und Erleichterung herbeizuführen.
Ausland.
London, 8. Jan. Reuters Bureau meldet aus Ngutu vom 6. Jan.: Die Buren ziehen sich auf die Grenze von Zululand zusammen. Eine Abteilung steht dicht am oberen Unvungana, eine zweite Abteilung passierte Nonwendi am Nachmittag und rückt gegen Jnkandhla vor. Die Buren ziehen Erkundigungen bezüglich der Besatzungen in Halp- makaad und Pomerog ein und sind, wie gemeldet wird, im Besitze von zwei Pomp ongeschützen.
Brüssel, 8. Jan. Der „Soir" veröffentlicht den Wortlaut des Vertrages, den König Leopold als Herrscher des Kongostaates in Paris mit der französischen Regierung abgeschlossen hat. Es handelt sich darin um die Eiw- und Ausfuhr von Waren und Rohmaterial zwischen beiden Ländern, die sich gegenseitig die Meistbegünstigung darüber zugestanden haben. Der Vertrag ist besonders für den Kongostaat von Nutzen und dehnt sich gleichzeitig auf sämtliche französischen Kolonien aus.
Paris, 8. Jan. Der „Agence diationale" zufolge werden die französischen Delegierten mif der Zuckerkon - f-ercnj folgende Vorschläge machen: 1) Vollständige Abschaffung der Ausfuhr-Prämien; 2) Festlegung derselben Ein
uhrrechte für alle Länder; 3) Verpflichtung seitens der verschiedenen Sauber, die innere Gesetzgebung betreffend, die Zuckerindustrie einheitlich zu gestalten.
— Wie aus Petersburg gemetdei wird, soll der Zar auf Betreiben des französischen Generalstabs hier beschlossen haben, eine Eifenbahii von großer strategischer Bedeutung von Petersburg über Moskau bis an die deutsche Grenze zu bauen. (Unglaublicher Unsinn! Man sehe sich einmal die Karte an. D. Red.)
Wien, 8. Jan. Das „Trautenauer Wochenbl." veröffentlichte eilt Memorandum in der A f f a i r e Wolf, das sich als ein von Professor Seidl geschriebener und von der Frau desselben mitunterzeichneter Bries an die Alldeutsche Vereinigung darstellt; dasselbe schildert die Beziehungen Wolfs zu Frau Professor Seidl und enthält auch den Vorwurf der Verleitung zu einem Verbrechen. Demgegenüber veröffentlicht die „Ostd. Rundschau" eine Erklärung Wolfs, welcher die Angaben des Memorandums als unwahr bezeichnet und jeden, der diese „Mischung psychopathischer Eifersucht uiid Hysterie" gegen ihn als Waffen gebrauchen wolle, für einen ehrlosen Schuften erklärt. Ware das wahr, was sein Gegner behaupte, so lebte er (Wolf) heute nicht mehr. Wolf kündigte an, daß er nunmehr in feinen ehemaligen Wahlbezirk reisen werde, um vor den Wählern selbst den Angriffen entgegenzutreten.
K o n st a n t i n o p e l, 8. Jan. Als Folge der starken Opposition Englands gegen die Anwendung des Quaiabgaben-Tarifs in Saloniki hat die englische Botschaft heute der Pforte eine Npte übergeben, in welcher sie daran erinnert, daß sie schon früher die türkische Regierung, gewarnt habe, und in der sie auss neue gegen die Anwendung des Tarifs, ehe eine Verständigung mit den interessierten Handelsmächten erreicht ist, Widerspruch erhebt. England glaube umsomehr Recht zum Widerspruch zu haben/ heißt es in der Note weiter, als es allein 68 Prozent der Zollgebühren zu bezahlen habe.
Washington, 8. Jan. Der deutsche Botschafter von Holl eben hatte eine Konferenz mit dem Staatssekretär tzay, wobei er ihm angeblich mitteilte, Deutschland beabsichtige fast unmittelbar einen neuen Schritt gegen Venezuela zu unternehmen- tzay soll sich damit vollkommen eiiiverstanden erklärt haben- Man glaubt, es. handle sich um das erwartete Ultimatum, wobei ein bestimmtes Datum festgesetzt wurde- (?)
New-Bort, 8- Jan. Nach einer Meldung des „He-* rald" aus Venezuela gewinnt die Revolution an Stärke. 90 Prozent der Bevölkerung unterstütze dieselbe direkt oder indirekt.
Santiago de Chile, 7. Jan. Die chilenische Regierung hat dem Ersuchen der argentinischen Regierung um Aufklärung bezüglich des von dem chilenischen Minister des Auswärtigen Hcmez und dem argentinischen Gesandten Portela aufgesetzten Protokolls zugestimmt und eingewilligt, daß dasselbe dem Vertrage von 1898 untergeordnet werde, und hat auf diese Weise alle Schwierigkeiten aus dem Wege geräumt-
Aortragskurs füc praktische Landwirte.
(Originalbericht des „Gieß. Anz.")
II.
N. Gießen, 8. Januar.
Den ersten Vortrag am heutigen zweiten Tage hielt Prof. Dr. Hansen aus Poppelsdorf-Bonn über „Maßregeln zur Steigerung der Reinerträge in der einzelnen Wirtschaft". Allenthalben, führte der Redner aus, werden in der Landwirtschaft Klagen laut über die mangelnde Rentabilität der Wirtschaft. Daß diese Klagen berechtigt sind, läßt sich mittele- betriebstechnischen Materials leicht nad> weisen. In scheinbarem Gegensätze steht dazu die fortwährend wachsende Produktion von Rohstoffen, aber nur in scheinbarem, Denn Die Steigerung der Einnahmen steht nicht im richtigen Verhältnis zu Der enormen Steigerung der Ausgaben. Der Wert oes Getreides ist beträchtlich gesunken, und wenn die tierischen Produkte sich auch im Preise gehalten haben, so vermögen sie doch feinen Ausgleich zu bieten. Die gegenwärtige Gesetzesvorlage wird der Landwirtschaft vielleicht aufhelfen, indessen muß jeder einzelne darauf bedacht fein, den Ertrag feiner Wirtschaft nach Kräften zu steigern.
Seit einer Reihe von Jahren genügt das einheimische Getreide nicht mehr dem Konsum, es muß vom Auslande Getreide eingeführt werden. Und doch kann unser heimischer Boden den augenblicklichen Bedarf und noch viel mehr liefern. Eine derartige Steigerung der Erträgnisse ist technisch sehr wohl möglich. Wohl ist es ans den. verschiedensten Gründen zu wünschen, daß wir alles Getreide, das wir brauchen, selbst produzieren. Aber das ist nur unter der einen Bedingung möglich, daß diese Steigerung der Produktion für die Landwirtschaft auch rentabel ist,- d. h., wenn der Landwirt bann auch eine annähernde Verzinsung seines Kapitals erhält. Nicht im extensiven, sondern im intensiven Betriebe liegt das Heil der Landwirtschaft.
Der Landwirt mu«ß bestrebt fein, überall die günstigsten Bedingungen für seinen Getreidebau zu schaffen. Sorgfältig muß er dabei alle Umstande berücksichtigen. Wenn er Felder mit nassem Boden hat, wird er keine Steigerung des Ertrags erzielen können, wenn er nicht zuvor Drainage anwendet, ebenso wenig, wenn er falsche Fruchtfolge anwendet. Genügende Ernährung, gute Bearbeitung des Bodens, richtige Fruchtfolge, alle diese Faktoren müssen Zusammenwirken, wenn die Produktion des betr. Ackers gesteigert werden soll.
Genauer ging der Redner bann auf die Vertilgung- eines lästigen Unkrauts ein, des sog. Hedderich. Nach seiner .Erfahrung ist das beste Mittel dagegen Bespritzung


