Ausgabe 
4.11.1902 Zweites Blatt
 
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kann. Ter Saal ist auch für öffentliche Versammlungen be- stimmt und soll allen Parteien zur Verfügung gestellt werden. Der Bauplan ist bereits bei der Behörde zur Geneh-

Mainz, 3. Nov. Ter verstorbene Rentner Franz 3ee* mann hat der Stadt Mainz eine Summe von 50 (XX) Mark

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verlies in äußerst feierlicher Weise. Schon vormittags früh brachte die Kapelle des Dragoner-Regiments Rr. 24 ein längeres Morgenständchen. Alsbald erschienen die Fürstlich- teilen, die Oberhofchargen und Hofchargen zur Gratulation, auch der russische Ministerresident Fürst Kudascheff und Frau, sowie Legationssekretär v. DubenSky. Unzählig waren die Geschenke unb Blumenarrangements, welche von allen Seiten einliefen, die Regimentskommandeure überreichten Kränze mit Regimentsfarben. An der Hostafel waren 28 Gedecke aufgelegt. Herrlicher Maiblumenschmuck, die Lieb- lingSblume der Fürstin, zierte die ganze Tafel. U. a. nahmen daran teil auch Prinz Franz Josef von Battenberg und Frau und deren Schwester Prinzeß Xenia von Montenegro. Die Tafelmusik stellte das Leibgarde- Regiment Rr. 115. Nachmittags fuhren sämtliche Herr- schäften nach Jagdschloß Wolfsgarten und nahmen dort den Thee. Abends waren alle Herrschaften nebst Gefolge im Hof­theater zur Erstaufführung von Masienets Mirakel:Der Gaukler unserer lieben Frau". Nach dem Theater fand im Schloß Souper statt, an welchem wieder Prinz und Prin­zessin Franz Josef, sowie Prinzeß Xenia teilnahmen. Gestern mittag besichtigten Großfürst und Großfürstin Sergius die russische Kapelle; da der Wärter die Herrschaften nicht kannte, erklärte er, daß die Besichtigung nicht gestattet und auch nichts darin zu sehen sei; erst auf die Bemerkung der Groß­fürstin, daß dem Großfürsten Sergius doch wohl der Einttitt gestattet werde, gab der pflichtgetreue Mann bereitwilligst nach. Gestern fand im Kranichsteiner Wildpark große Hof­jagd auf Sauen (Hubertusjagd) statt, an welcher außer dem Großherzog Prinz Heinrich von Preußen, Fürst Adolf zu Schaumburg-Lippe teilnahmen, ferner waren zahlreiche Ein­ladungen ergangen. Das Jagddiner fand nach Schluß im Kranichsteiner Jagdschloß statt. Nachmittags trafen auch Prinz Heinrich zu Reuß j. L. und, von Bonn kommend, Prinz Adolf von Schaumburg-Lippe zum Besuche hier ein.

Wie uns telegraphisch aus Darmstadt gemeldet wird, ist Großfürst Sergius heute vormittag 6.49 zu einem auf mehrere Tage berechneten Besuch nach Ko bürg abgereist. (In Koburg wohnen z. Zt. nur die geschiedene Großherzogin und deren Mutter, die Herzogin von Koburg. D. Red.) Beim preußischen Gesandten Prinzen Hohen­lohe fand gestern abend ein Souper statt, an dem alle

gier anwesenden Fürstlichkeiten teilnahmen.

* Verzeichnis der für das 4. Quartal 1902 rusgelo sten Geschworenen des Schwurgerichts: L. Verleit, Johannes, Kaufmann in Hungen. 2. Cloos, Heinrich Wilhelm, Fabrikant in Nidda. 3. Stein, Heinr. I., Landwirt in Stumpertenrod. 4. Wittich, Heinrich, Landwirt m Rendel. 5. Lanz, Ludwig, Landwirt in Großen-Linden. S. Möbs, Georg, Landwirt in Gettenau. 7. Brückmann, Friedrich, Pächter in Birklar. 8. Grünbein, Johannes Hein­rich, Rechner in Ober-Widdersheim. 9. Dern, Georg V11L, Landwirt in Leihgestern. 10. Corell, Paul Heinrich, Land­wirt in Eudorf. 11. Schrimpf, Jakob, Kaufmann in Butz­bach. 12. Brückmann, Heinrich, Müller in Ermenrod. 13. Grünewald, Karl VI., Fabrikant in Alsfeld. 14. Wetz, Balthaser Konrad, Landwirt in Griedel. 15. Haas, Robert, Rentner in Gießen. 16. Kleeberger, Ernst, Landwirt in Melbach. 17. Schuchhard, Wilhelm, Kaufmann in Gießen. 18. Reidel, Jakob, Drechsler in Wieseck. 19. Ruppel, Hein­rich I., Färber in Nidda. 20. Schwinn, Philipp, Rentner n Gießen. 21. Möser, Wilhelm XL, Landwirt in Rieder- Erlenbach. 22. Rahn, Georg Heinrich, Landwirt in Angers­bach. 23. Haller, Wilhelm, Fabrikant in Friedberg. 24. Wagner, Robert, Kaufmann in Echzell. 25. Koch, Karl een., Müller in Assenheim. 26. Grölz, Kaspar, Kauf­mann in Nidda. 27. Jacobi, Georg Konrad Emil, Land­wirt in Rodheim v. d. H. 28. Willems, Heinrich Emil, Kaufmann in Grünberg. 29. Jacobi, Wilhelm Robert, Land- wirt in Nodheim v. d. H. 30. Zimmer, Heinrich Konrad, Müller in Grünberg.

* Das Großh. Regierungsblatt, Beilage Nr. 26, ausgegeben am 31. Oktober d.I., enthält: 1. Be­kanntmachung, die Ergebnisse der Verwaltung des Fonds zur Gewährung von Beihilfen bei Ueberschwemmungen für das Rechnungsjahr 1901/02 betreffend. 2. Bekanntmachung, die Erhebung der in der Gemarkung Schiffenberg, Kreis Gießen, erwachsenen Kosten der öffentlichen Armenpflege betreffend. 3. Ordensverleihungen. 4. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen ftemder Orden. 5. Zulassung zur Rechtsanwaltschaft. Am 13. Oktober wurden die Rechts­anwälte Dr. Arthur Osann II. und Dr. Hugo Bender in Darmstadt unter Aufrechterhaltung ihrer Zulassung am Landgericht der Provinz Starkenburg, zur Rechtsanwaltschaft am Oberlandesgericht zugelassen. 6. Dienstnachrichten.

Auszeichnungen. Dem Flügeladjutanten des Kaisers, Hauptmann v. Friedeburg, ist die Erlausbnis zur An­legung des demselben verliehenen Ritterkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen erteilt worden. Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde den Mitgliedern der Fabrikfeuerwehr der Firma H. Müller u. (Sic. in Offenbach, Heinrich Müller, Franz Jwacz- kiwiez, Konrad Müller, Gustav Müller, verliehen.

* Die Reichsgräfin Sophia von Schlitz-Görtz ist am Sonntag morgen, wie wir gestern meldeten, nach langem Leiden im Charlottenburger West-Sanatorium ge­storben. Es ist bekannt, wie eng befreundet der Kaiser und die Kaiserin mit dem Gräflich Görtzschen Paare seit vielen Jahren gewesen waren. Fast in jedem Jahre war der Mo­narch, mehrfach auch die Kaiserin, zum Besuch in Schlitz, und in den letzten Wochen hat die Kaiserin ihrer herzlichen Teil­nahme an dem Geschick der Patientin, die von schwerer Er­krankung Heuung suchte, durch häufige persönliche Nachfrage Ausdruck gegeben. Gräsin Sophia Julia Eamilla von Görtz, dem Hause Cavalcanti de Albuquerque de Villeneuve ent- stammend, wurde 1858 in Remlly geboren und vermählte (ich 1876 mit dem damaligen Erbgrafen Emil Friedrich, der 1885 nach dem "Tode seines Vaters dessen wette Hinterlassen­schaft anttat. Die Gräsin war, rote man aus Berlm meldet, bis zum letzten Augenblick bei vollem Bewußtsein. In der Nacht vom SamStag zum Sonntag nahm sie von ihrem Gemahl und ihren sechs Kindern, bic im Alter von 17 bis

25 Jahren stehen, herzbewegenden Abschied. Sie enlschlie sanft und schmerzlos. Auch ihre Eltern (Vater und ©tief

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I migung eingereicht.

Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Im benachbarten K l e in - L i n d e n I spielten zwei Brüder, Schulknaben, mit ihren Schießbogen, wobei der ältere auf den Rücken des jüngeren zielte. Im Moment, als der Pfeil abflog, drehte sich der jüngere um und der Pfeil flog ihm direkt ins Äuge, welches äußerst schwer verletzt wurde. Der Junge mußte sofort in die hiesige Augenklinik gebracht werden. In .Großen-Linden wird die Tochter eines dortigen Ein-

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mutter) sowie ein aus Paris eingetroffener Bruder waren in Iben Glaubenswechsel der Prinzessen letztge ^Nfew ÄU-r 'S., fiÄSXi.

hatte sie aus ber Hanb ihres Beichtvaters, des Oblatenpro- der Stadt M^ainz eine Summe von 50000 Mark

vinzials?. Scharsch-Hünefeld, die Sterbesakramente empfangen. Geschenk gemacht unter der Bedingung, daß die Am Sonntag abend fand in der mit reichern Trauer) chrnuck I - < - - - --

dekorierten Hauskapelle des Sanatoriums die kirchliche Ein» egnung ber bort aufgebahrten Leiche ber Entschlafenen statt.

n bieser Feier nahmen mit den nächsten Verwanbten ber I Kaiser unb bie Kaiserin teil. Kaiser und Kaiserin knieten am offenen Sarge nieder und legten Blumen auf die Tote. Die Kaiserin schluchzte laut; auch ber Kaiser war tief er­griffen. Die Gräsin ist in weiße Seide gekleidet; vom Haupte mit dem reichen braunen Haar breitet sich ein zarter Spitzen- chleier über die wie im Schlafe ruhende Gestalt. Die kirch-1 liche Feier wurde vorgenommen von dem Prälaten Probst I Neuber, dem die Provinzialen Scharsch-Hünfeld und D. van Gulick assistierten. Franziskanerinnen in härenem Ordenskleide halten die Totenwacht. Im Laufe des Montag gingen un- auSgesetzt Beweise innigster Teilnahme auS den Kreisen der hohen Aristokratie ein. Die fürstlichen Familien Henckel v. Donnersmarck und Radziwill, das Regiment der Gardes du Corps sandten herrliche Blumenarrangements. Aus Schlitz wird uns ferner von unserem dortigen Korrespondenten^ ge­meldet: Die Trauernachricht kam um y, 9 Uhr nach Schlitz und wurde von dem amtierenden Geistlichen nach der Predigt

I verkehrte seit einigen Monaten ein junger Student ber Medizin, der sich v. Kaminski nannte und angab, ge­bürtiger Pole zu sein. Tie 17jährige Tochter des Medizinal­rats hatte den jungen Studenten in einer Privatgesellschaft fennen gelernt und sich in ihn verliebt. Auf ihre Buten durfte von K. im Hause ihres Vaters verkehren, obgleich der junge Pole dem Medizinalrnt nicht sympathisch war. Tie verliebte Tochter wußte es sogar durchzusetzen, daß der Student, der stets sehr bescheiden auftrat, einen Freitisch im Hause des Vaters erhielt. Vor etlichen Wochen machte nun der Medizinalrat die Entdeckung, daß ihm mehrere teure chirurgische Instrumente sowie eine Anzahl schmuck' Igegenstände von Wert abhanden gekommen waren, und sein Verdacht teufte sich auf den jungen Polen. Um sich darüber Gewißheit zu verschaffen, betraute er ein Privat- I bctelliDburcau mit der Beobacutuug be? ^tiibciucn. - -'N I nach wenigen Tagen teilte ein Tetektiv dem Medizinal- I rat mit, daß der angebliche Pole eine Polin sei.

Begleitung des Medizinalrates begaben sich zwei Tetekuvs am Sonntag zu dem Pseudo-Studenten und entlarvten ihn als Betrügerin. Bon den gestohlenen Schmucksachen fand man nichts mehr vor, wohl aber |ämttiü)c Instrumente. Tie Hochstaplerin, welche sich unter falschem Namen m Charlöttenburg aufhielt und in Männcrkleidung in der besten Gesellschaft verkehrte, legte ein offenes Geständnis ab und dürfte deshalb nicht den Behörden übergeben werden.

' T i e Gumdinner Soldaten miß Handlung. Zu der gestern von uns wiedergegebenen Meldung der £ftb. Boltsztg." nach der eine Witwe Baltrusch ihr ge- I'chrieben habe, daß ihr Ehemann, ber als Kanonier beim I ersten Artillerie-Regiment in Gumbinnen gebient hat, am

jaiidelt M'P, maßgel ichilder oieldet falle- befand

nehmen, daß dem Chor, ber am 26. September 1901 ge- Groyen-Ltnden wird die Tochter eines oortigen crin- gründet wurde b.s letzt 42 Minder Wenn wÄt K

man --wagt daß nur Mitglieder des T.-B. Ausnahme finden . kürzlich sein SVjü h r l g es Dienst,

können, so ist dies schon eine ganz schöne Zahl. Der Sanger- . bi(äuin bet voller Aüsttgkeit. Er steht im Aller von chor hat sich, wie dies auch bereits ber 1. Sprecher des T.-1 ^0 Jahren und war schon beim Bau der Main-Wescrbahn V., Stabtrat Pirr kürzlich heroorhob, bei den Festlichkeiten l beschäftigt. Ter Bau des neuen Stationsgebäudes des T.-V. sehr gut eingeführt und trat insbesondere am 19. in Großen-Linden ist bis 1904 verschoben wurden. Oktober a. c. bei Gelegenheit ber Feier seines 1. Stiftungs- ' : ' ---------------r

I Zinsen dieses Kapitals alljährlich im Interesse des fr ä b ti- schen Theaters verwendet werden. In einem hie­sigen Bankgeschäfte wurde vor einigen Tagen ein falscher Zwanzigmarkschein vereinnahmt, welcher fv vor­züglich nachaemacht war, daß er von dem langjährigen Bankangestellten unbeanstandet angenommen worden war. Tas Falsifikat ist von einem echten Schein kaum zu unter­scheiden, selbst bie Fasern von Hanf sind in dem Schein ganz genau in derselben Weise angebracht, roie bei einer echten Banknote. 9tur wenn man dem Falsifikate einen echten Schein gegenüber hält, bemerkt man, daß der in dem Schein befindliche RotdruckZwanzig Mark" um einige Nüancen Heller ist, wie bei den echten Zwanzigmarkscheinen. Wer den Schein verausgabte, konnte noch nicht ermittelt werden, es erscheint aber sehr geboten, große Vorsicht bei der Einnahme von Zwanzigmarkscheinen zu üben.

Frankfurt, 3. Nov. Der Kaufmännische Verein will fein Vereinshaus vollständig umbauen und ausgedehnte Klubräume für ferne Mitglieder Herstellen lassen. Der Umbau wird auch dem öffentlichen Interesse dienen, denn es soll ein neuer Saal erbaut werden, der 2000 Personen aufnehmen

des geistigen Eigentums und seines Schutzes an Kunstwerken jeber Art, ferner im Januar Privatdozent Dr. Nagel über i Goethe unb Mozart".

() Darmstadt, 3. Nov. Zu den Verhandlungen der Landessynode bett. Beerdigung der Selbstmörder, wird uns geschrieben: Pfarrer Eck aus Ofsenbach hat sich nichtgegen die rücksichtsvolle Behandlung der Selbstmörder seitens der Kirche" erklärt, sondern es viel­mehr sehr entschieden ausgesprochen, daß ber Geistliche unb fein Wort ber Gemeinbe unb ben Hinterbliebenen nie nötiger sei, als am Grabe eines Selbstmörders, unb daß er darum unter keinen Umständen fehlen dürfe.

Darmstadt, 1. Nov. Ein Korrespondenzbureau mel­det: Wer den summus episcopus der hessischen protestantischen Landeskirche kennt, weiß, daß derselbe nicht daran bentt, eine griechisch-katholi­sche Prinzessin zur Gemahlin zu nehmen. Wahr­scheinlich wird er sich überhaupt nichtwiederver- mählen. Beiläufig erinnern wir daran, daß im ver­gangenen Frühjahr die Mitteilung durch die Blätter ging, ber Lanbgraf von Hessen rooUc sich mit berselben Tochter ber Schwarzen Berge verloben, bic jetzt angeblich unser Großherzog zum Weibe küren will. Tas war damals ebenso wenig wahr, wie bic jetzige Geschichte wahr ift Großherzog Erruft Ludwig Hal im Jahre 1891 als Erbgroßherzog ben Ucbcrtritt seiner Schwester Elisabeth zum griechischen Glau­ben entschieden mißbilligt unb später als Großherzog den geharnischten Protest deS Hessischen Pfarrervereins gegen

verkündet. Die Gräsin wirb in Schlitz beigesetzt werden.

* Im Kaufmännischen und Ortsgwerbever- ein Gießen findet morgen Abend der zweiteVorttag dieser Saison statt. Herr Otto Ewald wird im Cafs Leib über die heiligen Lande (Syrien, Palästina und Aegypten) prechen. Der Vortrag wird durch 84 Lichtbilder unterstützt werden.

** Der Sängerchor des Turnvereins Gießen hielt am Samstag in der Restauration Wigandt seine Ge­neralversammlung ab. Aus dem Bericht ist zu ent»

estes vor die Oeffentlichkeit. Bei der Vorstandswahl ver- rlieb der seitherige Vorstand mit einer Ausnahme in seinen! ö '>

Aemtern. Dirigent des Chors ist Musiklehrer A. Kasten. * Berlin, 3. 9tob. In der Laubenkolonie bei Rix-

* Ph(1naerifehe Arbeiterver- dorf brach heute nachmittag ein durch spielende Üinder

ein feiert am Sonntag dem 9. November sein Stiftunas- verursachtes Feuer aus. Es verlautet, zwei Kinder fest. In dem Festgottesdienst, der um 5 Uhr in der Stadt- seren um g ekommen. G mbre

kirche stattfindet, wird Pfarrer Küster zu Höchst (Main)I Brussel, 3. 9toü ^^rnL^ikurnat

jrebigen. Ter Familienaberid findet in Äein's Karten kommendes Automobil ftieß in de St tz g tatt und wird durch Ansprache, sowie mancherlei theatra- mrt einer Droschke zusammen, die. öeNrumm -

lische und musikalische Darbietungen belebt werden. Gäste Tredrei Insa, sen des Automobils erlitten Arm- ^baffe0TingSü69rtriXbenintlitti8eIb * u b a p e ft, 3. «toh. Kr bm Lokalitäten be» fiiefigeu

- ®et ßjifif*e SrUaeroetbanb Hassia hat KÜnstler v er ein s Ncmzeti Szalon, wo übermorgen bie

. er legerDeroano a,,ia yai, ^Eellunq der Werke des verstorbenen ungarischen Malers

wie wir von zuoerlasfiger ©eite ^ren, m feiner am ^>onn- £abiMau§ ^aa£ die zumeist aus englischen, französischen tag m Darmstadt abgehaltenen Sitzung beschlossen, em eigenes unb amerikanischen Sammlungen kamen, hätte eröffnet wer- Verbandsorgan vom 1. Januar 1903 ab wöchentlich sollen, geriet heute abend bei ber Beleuchtungsprobe einmal in Darmstadt erscheinen zu lassen. . durch die Unvorsichtigkeit eines ArbetterS die Tekoralion

Butzbach, 3. Nov. Der römische Wachtturm auf eines Saales in Brand. Tas Feuer vernichtete sofort dem Schrenzerberg brannte heute Nacht gegen drei Uhr die Dekoration sämtlicher Säle und in einem Saal, wo ,chon n»b:nb=t^tentflci,un98uc,ad,e bes $canbes ift bi8

Homberg b. Ohm, 2. Nom Gestern waren « s^ch-dl-t. Me nenn Bilber sind au» englischem unb

30 Jahre, daß Lehrer Maurer an der Volksschule des ' ^'ueb^r einen nächtlichen Zweikampf weiß

benachbarten Appenrod ununterbrochen wirkte. Die (Se- ehte Korrespondenz aus Berlin folgenbes zu melden: Tie meinbe nahm an diesem Jubiläum allgemein teil. Veranlassung bot ein Streit zwischen dem Referendar

Nidda, 2. Nov. In eigentümlicher Beleuchtung er- v. L. und dem Landwir t un d Reser v eo f fizi e r B,

scheint die .Fleischnot" durch das häufige Angebot von die mit mehreren Herren zusammen gegen 1 Uhr morgens Schlachtgänsen, jeden Tag werden durchschnittlich zwei ange- am Sonntag im Kaiser-Cafs saßen. Ucbcr em politisches boten. Dies- werden nach dem Preis des Schweinefleisches Thema gerieten bie beiben .Verren tn arg« Tisseren^n bo-ahlt. Da dieser Preis gegenwatt.g sehr hoch .st fi- muß un M.e.ch ^rrs^.bcwmr.

?u-h mancher Gansegroßvater ans Messer denn den Gebutts- Q rcDocicren, fügte B. eine noch stärkere Bc-

fchein bringt er erst nach, wenn er verzehrt wird. Das Pu- ^idiaung hinzu, sodaß der Referendar aussprang und seinem blikum verhält sich bei dem Angebot etwas zurückhaltend. Beleidiger den H an dschuh i n s Ge s i ch t ro a r f. Sofort Da jetzt der Versandt der Schellfische wieder häufiger wird, verließen sämtliche Herren das Cafs und begaben sich, nacl>- fo tritt dieser als Helfer in der Fleischnot ein, von der man bem sie sich geeinigt hatten, daß wegen der Schwere ber aber, was die Quantität des geschlachteten Viehes betrifft, Beleidigung das Tuell sofort ausgefochten werden sollte, nicht viel bemerkt, nur daß eS eben teurer ist als früher.I nach ber Wohnung des Herrn M., wo im geräumigen Gestern feierte der hiesige Gemischte Chor sein lOjähr. Korridor der Zweikampf mit schw"en Sabcln Sststungssest durch einen FamMen.Abend ^Ä^nen^7si7^n'Lnte^e7b'"sL

Darmstadt, 3. Nov. Vorgeftern starb nach langem,!^ ^fort mittels Troschke nach seiner Wohnung ubergefuhrt fchweren Leiden der Grotzherzogliche Kammerherr, Oberst- werden mußte, wo Herr v. L., der sich nur zum Besuch in leutnant a. D. Freiherr Wilhelm v. Rieou. Der Berlin aufhielt, schwer krank darniederliegt. Sein Vater Hessische Goethebunnd wird auch in diesem Winter aus Tresden telegraphisch herberufen.

eine Anzahl allgemein zugänglicher Vorträge veranstalten. * @in e Hochstaplerin inMännerkleidung.

Zunächst wird am 14. November Prof. Dr. Harnack über In der Familie des Medizinalrats E in^Charlöttenburg klassische und romantische Dichtung" sprechen, sodann im Dezember Ministerialrat Dr. Best über die wichtige Frage