Montag,31. August M2
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Berlin, 30. Aug. (DNB.) Der amtliche Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht über den eng-
Sürttem« haupkti ^uznach ÄSpferd, xiterhin für die Bürger Maier iten im 2 (2:1). sonntag elbe mit norging.
einen Erfolg hinstcllten. Ob auch Stalin wohl der Meinung äst, daß ein neunstündiger Aufenthalt auf dem Festland und eine kopflose Flucht für ihn eine Entlastung in Form der sehnlichst erwarteten „zweiten Front" darstellt?
Aus den vielen tausenden Toten und Verwundeten, die sich der feindliche Nachrichtendienst zusammen- konstruiert hat, sind bei den drei Wehrmachtteilen 311 Tote und Vermißte und 280 ^Verwundete geworden.
Wehrmacht noch durch die Funksprüche, die man auf deutscher Seite aufgefangen hat und die den Umfang der Katastrophe, die enormen Verluste an Menschen und Schiffen und das Ausmaß der Niederlage plastisch erkennen lassen. Der Invasions* versuch, der eine Landung sein sollte, ist zur Katastrophe geworden. Ihm folgte als zweite Katastrophe der Lügenfeldzug, mit dem die Agitation in London und Washington diesen schweren Schlag einigermaßen korrigieren wollte, nachdem sie erkannt hatte, daß es dieses Mal nicht möglich sein würde, ä la Dünkirchen, Andalsnes und Griechenland aus dem Rückzug einen glorreichen Sieg zu konstruieren.
es. Im Kampf lernte ich sie achten. Ihre Art, mit Gefangenen unzzugehen, lehrte mich, fie zu bewundern!" Hauptmann K., der uns begleitete, merkte die Ueberrafchung bei uns. Er fagte: „Wundern Sie sich nicht. Sie find im Sammellager der Ernüchterten!"
Zahlreiche Gespräche mit Gefang-enen haben uns dies bestätigt. Uebereinstimmend erklärten uns bei* spielsweise die Angehörigen des Royal Regiments of Canada, in England wäre ihnen gesagt worden, Idie Deutschen hätten an der Kanalküste nur Männer
im Alter von 50 bis 60 Jahren eingesetzt, lieber die
Stärke und Feuerkraft der von der ÖT. und den NSKK.-Transportbrigaden errichteten Kanalbollwerke aus Stahl und Beton waren selbst die höheren Offiziere verblüfft. Einem von ihnen, der allen un» feren Fragen ein beharrliches Schweigen entgegensetzte, erzählten wir, daß von den am Strande von Dieppe gefundenen englischen Karten und Plänen die Führer durch die Pariser Nachtlokale weit vollständiger zu fein schienen als die englischen Ope- ! rationspläne mit ihren Einzeichnungen der vorhan-
Völkern, die untereinander in Streit gerieten. Schließlich rief die australische Regierung den größten Teil ihrer Truppen nach Hause, so daß Wilson wieder fast von vorn beginnen mußte. Aber nicht nur die Schwerfälligkeit und Ruhe machen ,^umbo" dem Elefanten gemein, sondern auch die merkwürdige Mischung von List und Weisheit, welche die großen Dickhäuter auszeichnet, ist ihm eigen. So gelang es ihm, allen Widrigkeiten und Intrigen zum Trotz feine Aufgaben zu erfüllen. Nicht zuletzt Wilfons Geschicklichkeit in der Behandlung widerspenstiger alliierter Generale dürfte für feine Auswahl zum Befehlshaber in Persien gesprochen haben, wo er wahrscheinlich als erster britischer General zur engeren Zusammenarbeit mit den sowjetischen Truppen im kaukasischen Gebiet genötigt sein wird.
Invasionsversuch unterqe- bracht, verhört und listenmäßig erfaßt wurden. Bei unsrer Ankunft dachten wir, es sei die Zeit der Essenausgabe. In einer langen, endlos erscheinenden Doppelreihe drängten sich Kanadier und Amerikaner sichtlich interessiert in eine Baracke, in der ein Rundfunkmikrophon aufgestellt worden war, in das die
bleiben."
Soweit der britische Nachrichtendienst. Wir können nur annehmen, daß die britische Wehrmacht
ernsvreckanschluß 2251 Druck »nd Verlag:
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r. Jahrgang Nr. 204 ricbeini lagirch, außer onntags und feiertags Beilagen:
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nutzten diese Gelegenheit, um
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Sto ckholm, 27. August 1942 ißer dem General Sir Henry Maitland Gilson den Spitznamen „Jumbo" gegeben hat, E nicht bekannt, wahrscheinlich ein vorwitziger Wichant, dem angesichts feines etwas fchwerfäl- Iffin Regimentskommandeurs die Anspielung auf ßj en Elefanten einfiel. Der Vergleich ist nicht übel. 6tr der überlegenen Ruhe eines weisen Elefanten »General Wilson durch den Dschungel der mili- W schen Karriere gestampft, bis er jetzt auf dem 6 ten des Führers der neugebildeten Heeres- Kippe Iran und Irak an gelangt ist.
। die Bildung dieser neuen Heeresgruppe ist das Mite wichtige Glied in einer Kette militärischer Veränderungen im Mittleren Osten, welche eine Unmittelbare Folge der Reise Churchills
Oer Londoner Nachrichtendienst versucht die Existenz des erbeuteten Operationsbefehls zu bestreiten.
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DNB. ..., 29. August. (PK.) In einem Sammellager bei der kleinen französischen Stadt V., in dem die in Dieppe gefangen- genommenen Kanadier, Amerikaner und Engländer nach dem mißglückten
mezzo wurde Wilson mit der Aufstellung der 9. Armee in Palästina beauftragt. Mit der knapp halbfertigen Armee mußte er dann im Juli 1941 den Syrienfeldzug beginnen, dessen Verlauf nicht gerade ein Ruhmesblatt in der britischen Kriegsgeschichte darstellt. Die Schuld daran trifft in erster Linie die Regierung in London.
Wilson setzte nach dem mißglückten „Blitzkrieg" den Aufbau seiner Armee fort und stieß dabei auf große Schwierigkeiten. Die 9. Armee besteht zum kleineren Teil aus Engländern, zum größeren aus Dominiontruppen, Gaullisten und anderen Hilfs-
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Britenpanzer, die kaum auf den Strand gerollt waren und von unser«, Ainoehrwafsen vernichtet wurden. — (PK.-Kriegsberichter Koll. sSch.j)
„Jumbo" avanciert
Von unserem o.-Korrespondenlen.
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lischen Landungsversuch bei Dieppe am 19. August hat in London wie eine Bombe eingeschlagen. Die erste Reaktion des Londoner Nachrichtendienstes war der Versuch, in allem Ernst zu behaupten, der in dem amtlichen Bericht erwähnte englische Dperatio ns befehl sei eine Erfindung. Der Londoner Nachrichtendienst erklärte: „Die findigen Deutschen haben wieder einmal ein belastendes Dokument entdeckt. Diesmal umfaßt es die noch nie dagewesene Seitenzahl von 121 Schreibmaschinenblättern. Es soll an jener Stelle gefunden worden ein, die die Deutschen als Hauptquartier der briti- chen Brigade in Dieppe bezeichnet haben. Das Dokument soll endgültig beweisen, daß der britische Angriff auf Dieppe einen Jnvasionsversuch bar» teilte. Es hat genau zehn Tage gedauert, bis das deutsche OKW. diese 121 mit der Schreibmaschine geschriebenen Seiten ausgeheckt hat. Sie beschreiben, wie angeblich ein größerer britischer Landungsversuch mit anerkannt tapfer een Truppen von den Deutschen zurückgewiesen wurde, wobei 115 Deutsche gefallen sind. Daß diese Zahlenangabe allein die deutsche Beweisführung lächerlich macht, scheint bet Aufmerksamkeit der fleißigen deutschen Verfasser dieses neuen Dokuments entgangen zu fein. Es scheint unwahrscheinlich, daß dieser neueste schrifttellerische Versuch des OKW. beim deutschen Volk ür die Tatsache einen Ausgleich schaffen wird, daß es den britischen Truppen doch gelungen ist, bei Dieppe zu landen und dort neun Stunden zu
Demgegenüber erreichten, wie es schon in der Unternehmens lag, die Verluste des Vielfaches dieser Zahlen. Auch hierüber macht das deutsche Oberkommando der Wehrmacht präzise Angaben und bietet Unterlagen, die erkennen lassen, daß es sich um eine Katastrophe von großem Ausmaße gehandelt hat. Unterstrichen werden diese Mitteilungen des Oberkommandos der
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Daß der bei Dieppe unternommene Versuch der alliierten Kriegsverbrecher, die von Stalin hartnäckig geforderte „zweite Front" zu errichten, zu eine kapitalen Katastrophe geworden ist, ift heute in der ganzen Welt äks offenkundige Tatsache be- fannt und dürfte sich sogar, trotz aller Abdichtungen, auch im englischen Volke bereits herumgesprochen haben. Natürlich versucht die feindliche Agitation, nach altem Muster, die Größe der Niederlage zu verschleiern und der ganzen Unternehmung ein anderes Mäntelchen umzuhängen. Dieses Beginnen ist aber hoffnungslos, denn es stehen so viele Beweise und so schlagende Argumente zur Verfügung, daß keine Vernebelung die Tatsachen verkleinern ober gar verschwinden lassen kann. Diese Beweise können auch von der Gegenseite in keiner Weise an» j gefochten werden, denn sie sind ja Fleisch von ihrem Fleische und stammen aus ihrem eigenen Lager. Da I ist der Operationsbefehl, Den die englische Heeresleitung den beiden Brigaden, die hie Spitze der Invasion bilden sollten, mitgab und der auf über 120 Schreibmaschinenseiten all das unwider- leglicb beweist, was man aus der operativen Anlage des Unternehmens bereits schließen konnte, was
führuna ihren Kollegen von der politischen Fakultät aber nach dem Scheitern von gegnerischer Seite so es bisher schamhaft verschwiegen hat. daß bei ihrem heftig abgestritten wurde. Da sind . di- genauen so schnell mißglückten Jnvasionsversuch ein ganzer Zahlenangabe an dencn nicht gedeutelt werden Brigadestab mitsamt den Operationsbefehlen auf kann, und da sind schließlich auch die abgefangenen dem Festlande zurückgeblieben ist. Es ist für den Funk spräche, die von einer sehr kritischen britischen Generalstab auch wirklich mehr als pein- Lage sprechen und die ganze Katastrophe ,m Pla- lich, daß er uns nicht nur e i n e M u st e r k o 11 e k - katstu aufzeigen. . .
tion seiner neuesten Waffen geliefert hat, Dor allem tun diese Beweise eindeutig dar, daß sondern einen gehauen Ileberblick in die Technik °s sich bei dem Unternehmen von Dieppe darum seiner Nachrichtenübermittlung, die Methodik der gehandelt hat eine tegelrechte zweite Front zu er- Generalstabsarbeit und den Einsatz der einzelnen richten und daß man alles andere wollte als, wie Waffengattungen gegeben hat. Der Londoner Rach, man sich nach der Katastrophe herauszured-n ver- richtendienst aber hat entsprechend der alten briti- luchte, eine „Generalprobe ,n Kostümen. Der er- sch-n Methode zunächst einmal den englischen Ope- beutete Operationsbezeh fprtdjt « klipp und klar rationsbefehl als eine deutsche Erfindung ange- °us daß die erste Welle des Angnfss Stadt und prangert. Bon zuständiger deutscher Stelle aber wird Hasen einnehmen und dort einen tiefen Bruckenkop heute schon mit allem Nachdruck festgestellt: Sollte bilden ollte der sich bis zu dem als Angrifts^i-l man in London tatsächlich wagen, die Existenz dieses genannten Ort Arques la Bata, l« also ungefähr britischen Operationsbefehls amtlich zu bestreiten, heben Kilometer von der Küste entfernt, erstrecken ,° werden wir ihn durch Presse und Rundfunk, durch sollte. Hier hilft alles Deuteln und ch-rumreden Flugblattabwurf überden britischen Inseln und durch mcht- wehr, hier hat der eiiglische Generalstab Einsichtnahme der ausländischen Presse und Diplo- Farbe bekannt. Diese Farbe kann das englische In. matte der Weltöffentlichkeit und dem englischen Volk formations- und Lugenminist-rmm nicht mehr ^Jm^brchen^ist" man in London wirklich höchst Unternehmen von Dieppe, das zu einem
bescheiden geworden, wenn man schon die Tatsache, so kläglichen Fiasko gewordeirist nachträglich vor daß es den englischen Truppen als einziges Ergeb- dem Welt und dem englischen Volke zu rechtfertigen nis ihres Jnvaftonsversuches gelungen ist, bei Dieppe und den berechtigten Unwillen über diese so flumper. zu landen und dort neun Stunden zu bleiben, als haft nutgezogene Aktion >U beschwichtigen hat di- -..... 1-< — l feindliche Agitation den Versuch gemacht, Vie
Deutschen Verluste unglaublich in die Höhe zu schrauben, um sie auf einen Nenner mit. den eigenen Verlusten zu bringen. Wenn dieses Beginnen nicht schon dadurch widerlegt wäre, daß man bloß zu fragen brauchte, wie es denn die Engländer und ihre Bundesgenossen, die kaum über den Strand von Dieppe hinausgekommen sind, wenn sie ihn überhaupt erreichten, fertiggebracht haben, die deutschen Verluste zu zählen, während sie alle Hände und Beine voll zu tun hatten, um auszurücken, und baß es ohne weiteres verständlich ist, daß derjenige, ,ber in den stark ausgebauten Stellungen' sitzt und mit den besten Waffen ausgerüstet ist, dem Gegner, der von See her ihst angreifen will, höhere Verluste beibringt als er selbst erleidet, dann wird es durch die klaren Zahlenangaben des deutschen Oberkommandos der Wehrmacht illusorisch gemacht.
nch Kairo und Moskau sind. Man kann diese Bölfttji Reorganisation, die mit der Ablösung Auchin - eicht jett s durch Alexander ihren Anfang nahm und Bölfers iod) nicht abgeschlossen fein dürfte, aus zwei ver- über, jdjiebenen Gesichtswinkeln betragen, welche wahr- ,Krafft Minlich beide nicht falsch sind. Einmal ist die bri- . norgt. D Führung durch den Verlauf der deutschen Ergebnis Difcnjioe in Südrußland gezwungen worden, ihre fctreitträfte umzugruppieren. Die schützende Mauer a * bei Kaukasus ist heute nicht mehr so sicher, wie sie nch rm Winter erschien.- In London wird die Er- Sresta nfcnung Wilsons unverblümt als Folge Der tämpfen isow jetischen Niederlagen gekennzeichnet, tb Ifoenn also nichts weiter geschehen wäre als die l Verstärkung der Streitkräfte in Iran, so würde ' - ^iese Erklärung genügen.
N Ml! per Zusammenhang mit anderen, teils schon be- l=2ReferJ idmtgeroorDenen, teils noch im Schoße des britischen Kriegskabinetts verborgenen Veränderungen erfordert aber noch eine weitere Erklärung. Diese liesst darin, daß die Engländer mit. ihren beiden
die wichttgste Entscheidung des Krieges, soweit sie überhaupt auf dem Lande fallen kann, im Mittel leren Osten suchen. Schon'während des ersten
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Sriegsminters, als die Schlachten im Westen noch ungeschlagen waren, träumte man in London von der Aufstellung einer Orientarmee, und die später all Bluff enthüllten Nachrichten über General Wey- ganfos Südarmee waren immerhin aus Wunsch- trijumen entstanden. Churchill hat später, soweit seine Mittel und die deutsche Kriegführung ihm das glätteten, an dem Gedanken, die Entscheidung tm Mittleren Osten zu suchen, festgehalten. Unmittelbar rach dem Zusammenbruch Frankreichs und der Katastrophe des britischen Expedittonskorps galt eine Fürsorge nicht nur der Reorganisation der Heimatarmee, sondern vor allem der Verstärkung feer Streitkräfte in Aegypten. Die Einbeziehung Griechenlands in den Krieg Men die Chancen einer reuen Kontinentalfront und einer Wiedergeburt des ölten Weygand-Projektes zu bieten. Aber Rommels Vorstoß und der Verlust Kretas warfen alle Plane wieder über den Haufen.
I Ein halbes Jahr geschah nichts Dann kam die britische Libyen-Offensive vom November 1941, !welche nach Scheinerfolgen mäßigen Gelandegewmn in der Cyrenaita brachte. Neues Atemholen, neue Verstärkungen, neue Pläne. Für die ersten Iunttage dieses Jahres war die nächste große Offensive geplant. Rommel griff zuerst an und warf die achte Armee bis an den östlichen Rand der ägyptischen Wiste zurück. Bei El Alamein tarnen Die Fronten Iwieher zum Stehen. qr .
Trotz di-f-r Rückschläge hielt Churchill -"der Auf. fvffuug fest, daß er die Entscheidung un Mfttleren Eilen erzwingen könne. Di- Grunde hierfür finö Mifack)er Art: Einmal ist der Mittlere osten für iiie britische Betrachtungsweife das natürliche Lchlachtfeld, weil dort die wichtiysten Ver- tiiidu n q s ftra ß e n des Empire geschützt »erden müssen und I n d i ° n- dort gegen Westen «rteidigt wird. Daher kreisen d,c^ militärischen Vor- fiellungen der britischen Imperialisten zwangsläufig »m das Gebiet zwischen Tobruk und Teheran, zwischen Bosporus und Persischem Golf. Zum an- !deren aber wünscht Churchill den Mittleren Osten mn Schlachtfeld zu wählen, weil er meint, die Ent sheidung anderswo nicht f l n d e n. ju können.
Wenn man diese Einstellung der britischen Fuh- «mq berücksichtigt, ist es klar, daß der Ern nnung Vsllons mehr Bedeutung zukommt als einem der häufigen Platzwechsel in dec britischen Generalität während der ersten Knegsiahre £5 lohnt sich also, diesen Mann einmal aus der Nahe za betrachten. Bis zum Kriegsausbruch enthalt sein Leben nur wenig Bemerkenswertes. Der heule 80jährige entstammt einer alten ^oß’atenfamilie des englischen Südens. Kaum aus Eton en lassen, erhielt er schon im Burenkrieg die Feuertaufe. Die | Msten 40 Jahre vertiefen im irgendein Anzeichen dafür, daß Mem Ttann, lörperliche Schwerfälligkeit und freundliches Wes ihm die^Zuneigung feiner Kameraden, aber kaum ihre Bewunderung eintrug, einmal als 6uh e Armeen eine Rolle spielen wu^e ^ar nicht vor Händen. Seine Karriere war normal, eher meiieimi klwas langsam, wie der ganze Mann, keineswegs glänzend. Mit 54 Jahren erst wurde er ^neral- hajor, zwei Jahre später Di°ij,onsk°mmandeur Be, Kriegsausbruch schickte man ihn nach Aegypten, öb er uier dem Oberkommando Wavells die Führung der Nilarmee übernahm. Millon als
T)i? Welt hörte zum erstenmal VON Wiiion, ais i;e €rffe britische Offensive zur Besetzung der Cyre° Lka fÜhrt-''Heute ist Wi'lson- Ante, noch mcht bekannt. Sicher ist er etwas großer der b^en d-nde Ruhm Wavells erkennen ließ. Wilson würbe bann 3Um Militargouoerneur der Cyrenalra er Lk/Ech machte ^Rommel die em Pos schnell «n Ende. Später übernahm -Jumbo das K°m Mndo über die britschen Truppen in Grle-h-n bad und zeigte sich hier als Ruckzugsgeneral Chu Hill nannte ihn daher einen der best^ Taktiker m kr briüschen Armee. Nach dem gnechifchen <inr-r
3m Sammellager der Ernüchterten
Von Kriegsberichter Erwin v. Wehrcnalp.
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befangenen kurze Gruße ii^A Namen und gaben bekannt, daß sie lebten. Biele denen und möglicherweise vorhandenen Befesttgungs-
an ihre Angehörigent n Janaba unö ben. ^ n uno ga en , y wür- werke. „Sie mögen schon recht haben", brummte er.
r konnten ^chxere ^dert Gefangene be^ ßarrner aus der Gegend!,Pariser Nachtlokale sind immerhin auch em fl-
1C .^egenyeil, um y . j Winnivea Zögerte nicht, seinen Verwandten mit- l sahrliches Operationsgebiet ...
Dieppe enttormen^waren. Manche nannten nur ihre Zuteilern „Ich habe die Nazis nie geliebt. Ihr wißt Im Sammellager bei V. fehlt die Siegeszuve-»
Itefeener Familienblätter uimat imBild^DieScholle
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Eichener Anzeiger
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Karte von dem brittschen Laickmngsversuch bei Dieppe. (Scherl-Bilderdienst-M.)


