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Eichener Anzeiger

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ürtern^Der^Svrecker^ des Unterhauses Stafford möchte ein aktiver Kriegssaktor bleiben muss-, sei örtern. 2)er Sprecher militärische Pläne durch die Entwicklung der Lage an der Sudfront

Lnpps erklärte hierzu: Mas für muuari ch- ^ane befonbr5 bedenklich halte

tr Sa?e^ieinfi? selb» in einer Seheim itzunq be. man den sich täglich fühlbarer machenden Mangel Gallaaber ttaate an Kriegsmaterial sowie die Verluste wertvoller

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©er Wehrmachtbericht.

DRB. Aus dem Aührerhauptquartier, Z0. Juli. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt lefonnf:

Südlich von Rostow verfolgten Verbände des Heeres

Slowjansk^ fywloqrjd O Artemow.

sprechen.

In unvorstellbar kurzer Zeit wurden die Fe­stungswerke gigantischen Ausmaßes von den Front- arbeitern der Organisation Todt und den Männern, des NeichsaPbeitÄrienstes im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Boden gestampft. Im Schutze der

deutschen Waffen vollzog sich hier ein Arbeitsprozeß von unvorstellbarer Größe, der im einzelnen einer späteren Würdigung vorbehalten bleiben muß. Noch rühren sich hier Tausende fleißiger Hände. Noch fauchen die Feld eisend ahnen und fördern unentwegt Material zu den Baustellen. Noch sind Bagger- und Mischmaschinen ununterbrochen in Betrieb. Noch immer neue Bunker und Festungswerke gehen ihrer Vollendung entgegen und lassen diese jetzt schon un­bezwingbar erscheinende Linie von Tag zu Tag stärker werden. Es ist ein fesselndes Bild engver- bundener Kampfgemeinschaft, welches diese Sym­phonie der Arbeit ausstrahlt, hier steht der Ar­beiter der Stirn und Faust neben dem Waffen­träger der Nation. Er gibt dem Soldaten durch seine Arbeit, was der für den Kampf und die Der-

inb der Waffen-^ in teilweise harten Kämpfen vit feindlichen Rachhuien den weichenden Feind. Südlich des Salflusses nahmen Schnelle Truppen sie Stadl Proletarskaja im Sturm und unter-

teidigung benötigt.

Wir stehen vor dem FestungswerkBat­terie Todt" und gedenken des großen Deutschen, der uns nicht nur den Westwall schenkte, sondern der ast der weiten Ostfront und, auf allen anderen

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Im hohen Rorden wurden bei Luftangriffen die Versorgungs- und Derftanlagen bei Mur­mansk sowie ein großes Truppenlager westlich der K o l a b u ch t schwer getroffen.

Im Schuhe starker Bewölkung durchgeführte Tagesslörangriffe einzelner britischer Bomber auf Städte des Rheinlandes hatten nur geringe Wir­kung. In der vergangenen Rächt griff ein britischer Bomberverband einige Orte der Saarpfalz, vor allem Wohnviertel der Stadt Saarbrücken an, wo­bei u. a. das Gautheater völlig zerstört wurde. Die Zivilbevölkerung hatte Verluste. Sieben der an­greifenden Flugzeuge wurden abgeschossen, zwei weitere durch Einheiten der deutschen Kriegsmarine über der Deutschen Bucht zum Absturz gebracht.

An der O st k ü st e Englands erzielte ein Kampfflugzeug am Tage Vombenvolltreffer in den Werkanlagen eines Rüstungsbetriebs. Stärkere Kräfte der Luftwaffe griffen in der Rächt zum 30. Iuli erneut Birmingham an. Durch Aufklärer wur­den in den heutigen Morgenstunden zahlreiche aus­gedehnte Großbrände festgestellt.

Vor der niederländischen Küste versenkten Vorpostenboote vier von zehn angreifenden briti­schen Kanonen-Schnellbooten und schossen ein weite­res in Brand. Der Feind brach das Gefecht ab.

Luftaufklärung die Angriffe des Heeres. Im großen vonbogen wurde feindlichen Kräften der Rückzugs- veg nach Osten abgeschnitten.

Im Raum von Woronesch verlor der Feind gestern wieder 18 Panzer.

Im mittleren Frontabschnitt und südlich des Zlmensees finden in schwierigem Gelände er­folgreiche örtliche Kämpfe stalt.

an Kriegsmaterial sowie die Verluste wertvoller Rüstungsbetriebe während der Donkämpfe. DieTi­mes" schreibt, die größten Probleme, vor die sich die Sowjetunion nach den letzten deutschen Erfolgen ge­stellt sehe, seien die der Lebensmittel- und der Del- Versorgung sowie in der Beschaffung ausgebildeter Soldaten für die technischen Waffen.

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Kriegsmarine und der Luftwaffe.

Starke Verbände der Waffen-ff marschieren durch Paris.

Paris, 31. Zu». (VNL. Funkspruch.) Starte Verbände der Waffen-^, die aus dem Osten nach Frankreich verlegt find, marschierten am 29.7. durch Paris. Die Pariser Bevölkerung ver­folgte gespannt den Vorbeimarsch und zeigte sich von diesem militärischen Ereignis tief beeindruckt.

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Das Kubangebiei.

Die breite Stoßkraft der deutschen Südoffensios s- hat, den landschaftlichen Voraussetzungen folgend, weiträumige Flußkampfabschnitte in ihren Opera­tionsraum einbezogen. Nach den Erfolgen der letz­ten Angriffstage ist dieser Operationsraum sowohl nach Süden als nach Osten tief erweitert worden. Während die deutsche Wehrmacht nach Ueberschrei- tung des Don in breiter Front ostwärts Rostow kämpfend den Manytfch- Und Sal-Ab- schnitt erreichen und die Uebergänge über die beiden Flüsse erzwingen konnten, haben -die deut­schen und verbündeten Truppen südlich Ka­latsch den gesamten Unterlauf des Don er­reicht bzw. überschritten. Während die Luftwaffe den feindlichen Nachschubverkehr auf der Wolga und Eisenbahnverbindungen östlich dieses Stromes schwer zu.treffen wußte, richteten Bomben gegen verkehrsstrategische Ziel? im Kubangebiet wirksame Zerstörungen an, wurden sowjetische Schiffsziele im Dondelta vernichtend getroffen.

Der Blick auf die Karte gibt die Ausdehnung dieser südlichen Kampfzonen zwischen den Flüssen: Westlich Stalingrad lagert sich der charakteristische Abschnitt des großen Donbogens, aus dem der drittgrößte Fluß der europäischen Sowjetunion unter Mitnahme des Tschir gegen Südwesten und zusammen mit dem D o n e z seinem Delta entgegen» strömt. Im östlichen Bereich des Deltas befindet sich die deutsche Stützpunktbasis Nowotscher- kaskRostowBataisk. Dom Brückenkopf über den Don bei Rostow erging die Erweiterung stark nach Süden. Dort gesellen sich aus den süd­östlichen Erhebungen der Jergeni-Hügel der S a l,

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Rastloser Arbeitseinsatz trägt zum Siege bei

Der Gauleiter auf einer Betriebskundgebung in Oberheffen.

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kanntzugeben." Der Kommunist Gallagher ftaate herauf:Die Regierung könnte uns wenigstens sa­gen, ob sie diesbezügliche Absichten hat. Cripps erwiderte:Ich kann "Mister Gallagher bereits-letzt scgen, daß wir derartige Absichten haben.

Der Sowjetbotschafter in London, M a i, k Y, .sprach am Donnerstag vor englischen Unterhaus'- aogeordneten über die Entwicklung an.der Ostfront, ter britische Nachrichtendienst teilt mit, daß Malfky i fichsehr offen" ausgedrückt habe und daß die Ab geordneten sehr beeindruckt gewesen seien Auch auf kragen einiger Abgeordneter habe Maiskymit d^r (eichen Offenheit" geantwortet. - England. stehe eute ähnlich wie nach dem Istsammenbruch rankreichs vor der Notwendigkeit, seine stra- ^Sischen Pläne robilol abzuändern, so wirdmmili-

Gialm befiehlt Verteidigung bis zum letzten Blutstropfen.

Istanbul, 31.Juli. (Euro^preß.) Stalin hat den sowjetischen Armeen den Befehl erteilt, d e n Rückzug cinzu st eilen, und. das Losungs­wortSieg oder Tod" ausgegeben. In dem Befehl, der m dem bolschewistischen Armeeorgan

t92. Jahrgang M.l78 Erscheint täglich, außer Sonntags und F-eiertagS

Beilagen:

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BezugSvreisr Monatlich.....RM.1.80

Zustellgebühr,.. -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Fernsvrechanschluß 2251 Drahtanschrift:Shwetger" Postscheck 1168b F^ranks./M.

Verteidigungslinie Atlantik

Von Kriegsberichter Hans Wamper.

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Aus Protest aessen die von den Sowjetrussen in der Provinz Aserbeidschan durchgeführten Massenhinrichtungen unter der Zivilbevölkerung ist der iranische Iustizminister Ahi zurückgetreten. Die Zahl der Opfer in der Provinz seit dem Einmarsch der Sowjets wird auf rund 12 000 Verschleppte bzw. Ermordete geschätzt.

ä + n rf h n -f m 30 Juli tDNB.) Im englischen I Korrespondent vonSagens Nyheter schreibt. Der Stockholm 30- »och hör der britischen und nordamerikani chen Strategie

llntechaus wurde em Antrag eingevracyr nom vor i hnfe hi» enmwhminn

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res Gegners bieiben.

Hüten wir uns jedoch davor, so führte der Gau­leiter weiter aus, daß der Feind in der Erkenntnis oder aber durch die nochmals notwendig werdende Erfahrung seines Unvermögens der Auftichtung einer zweiten' Front von außen mit seinen Ver­suchen, diese Front durch Zersetzung der deutschen Volksgemeinschaft im Innern unseres Volkes zu errichten, $um Ziel kommt. Anhand einzelner Bei­spiele notwendiger kriegsbedingter Maßnahmen er-» innerte der Gauleiter hier an die Pflicht jedes ein­zelnen deutschen Volksgenossen, seine treue Gefolg­schaft zum Führer, gerade in Zeiten, wo auch Ent­behrungen verlangt und Belastungen ertragen wer- den müssen, zu beweisen.

Anschließend dankte der Gauleiter den Arbeitern für ihren unermüdlichen, mühevollen Arbeitseinsatz, mit welchem sie ein tägliches Treuebekenntnis zum kämpfenden Soldaten an der Front oblegen. Der beste Soldat der Welt weiß durch die ihm zur Der- fügung gestellten besten Waffen, welchen Kamera­den er im deutschen Arbeiter besitzt und vertraut bedingungslos auf seine Leistungen. Nachdem der Gauleiter so auf die enge Verbindung von Front und Heimat im Entscheidunaskampf unseres Volkes hingewiesen hatte, schloß er feine Ausführungen mit Worten festester Zuversicht auf den Endsieg.

Anapa

PK. Drüben liegt die Insel. Hinter uns die nord- französische Hochebene mit ihren weiten Wiesen und Ackerflächen. Wir stehen mitten in der Ver­teidigungslinie Atlantik, die im hohen Norden, im Lande der Mitternachtssonne, ihren An­fang nimmt und ihre Fortsetzung entlang der Ka­nal- und Atlantikküste bis zur Biskaya erfährt. Hier überall steht der deutsche Soldat auf der Wacht.

Rechts und links von uns erheben sich aus dem Gelände die mächttgen Betonkoloffe der Bunker, Festungswerke, Kasematten und sonstigen vielseitt- gen Verteidigungsanlagen, die dem Strand ein neues Gesicht geben. So oft wir hier standen, hielt uns der Anblick dieser engmaschigen, waffenstarren­den Verteidigungslinie gefangen. Immer wieder ist es das kraftstrotzende Bild deutscher Wehrkraft, das sich hier dem Beschauer auf Schritt und Tritt bietet. Gleich mächtigen Wehr- und Trutzbauten erheben sich die Bollwerke entlang dem Sttande. Und zwischen

»«tote: bd Politik um ms Hynoij lumjchem. ; Lange K. 0.

Hans Set

und schossen 68 Panzerkampfwagen ab. An diesem Erfolg hatte ein Kradschützenbataillon, das sich schon beim Uebergang über den Don bewährte, besonde­ren Anteil. Bei der Sicherung und der Erweiterung der Brückenköpfe im Manytsch-Abschnitt zermürbten Kampf- und Sturzkampfflugzeuge den Widerstand der Bolschewisten in ihren eilig ausgehobenen Kampfstellungen .und zersprengten die zurück- weichenden feindlichen Kolonnen.

Im großen Donbogen wurde durch umfassen­den Angriff feindlichen Kräftegruppen der Rückweg über den Don abgeschnttten. Bei diesen Kämpfen vernichtete ein brandenburgisches motorisiertes In- fanterie-Regiment 27 Panzer. Weitere 14 Panzer- kampfwagen wurden im Raum von Woro­nesch vernichtet, ein Obergefreiter schoß mit feiner Panzerabwehrkanone allein 7 ab. In Luftkämpfen verloren die Bolschewisten über dem'südlichen Front­abschnitt 21 Flugzeuge, während wettere neun am Boden zerstört wurden.

Im mittleren Frontabschnitt führten Jnfan- terieoerbände in schwierigem Sumpf- und Wald­gelände ein örtliches Angriffsunternehmen erfolg­reich durch. Mehrere Ortschaften wurden nach Ueber- windung hartnäckigen feindlichen Widerstandes ge­nommen. Vergeblich versuchte der Feind, die deut­schen Infanteristen aus den neugewonnenen Stellun­gen zu werfen. In einem Sumpfgebiet südlich des Ilmensees führte ein erfolgreiches Unter- nehmen zur Einschließung einer kleinen feindlichen Gruppe, die ihrer Demichtung entgegengeht.

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rine- und Heeresartillerie, liegen die zahllosen Stützpunkte unserer zum Schutz der Küste eingesetz­ten Truppen. Dicht hinter der Verteidigungslinie liegen die Horste unserer Jäger und Kampfflieger- verbände in ständiger Bereitschaft. Und irgendwo entlang der Küste befinden sich die mächtig aus- gebauten Stützpunkte unserer U-Boote, die von hier die, Ausfahrten zu ihren erfolgreichen Unterneh­mungen im Atlantik und vor der nordamerikanischen Küste antreten.

An diesem Wall prallten die unrühmlich bekannte Non-stop-Offenfioe und die nicht weniger berühmten, nur nach Minuten zählenden Lan­dungsversuche der Briten ab. Von einem un­erschütterlichen Kampfes- und Siegeswillen getra­gen, steht diese Front fester denn je^ So oft die Briten es wagen sollten, sich dieser Front zu Was­ser, zu Lande oder in der Luft zu nähern, werden die deutschen Waffen ein unerbittliches Wort

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vrühlscheUniverfttät5druckerel R. Lange General-Anzeiger für Oberhejsen ^^Giehen^Schnlstrahe 7-9

Berlin, 30.Juli. (DNB.) Südlich des Unter- lvuses des Don befinden sich die deutschen Truppen in raschem Vorstoß nach Süden. In hartnäckigen Nachhutgefechten versuchten die Bolschewisten am 29.7. das Vordringen deutscher Truppen südlich des Don aufzuhalten. Der feindliche Widerstand wurde durch Verbände des Heeres und der Waften- gebrochen, und die Verfolgung der geschlagenen volschewisten fortgesetzt. In die zurückflutenden feindlichen Kolonnen stteßen schnelle Truppen und Panzerabteilungen hinein. Dabei machte eine deut­sche Panzerdivision im Raum südlich Rostow 700 Gefangene. Gebirgsjäger schossen im Kampf gegen feindliche Nachhuten elf Panzerkampfwagen ab. Lüdl i ch des Manytsch nahmen Panzergre­nadiere und die Vorausabteilungen einer motori­sierten Division in erbitterten Kämpfen, ohne die Unterstützung der Artillerie und der schweren Waf- sen abzuwarten, eine zäh v e r t e i d i g t e Höhen­stellung. Im Gebiet des oberen Manytsch fliehen die Bolschewisten nach Erstürmung des wichtigen Verkehrsknotenpunktes Proletarskaja am «arytscheplac durch eine brandenburgifche Panzer­division weiter in südlicher Richtung. Diese Panzer­division fat in den Verfolgungskämpfen seit dem 30.6. über 1000 Kilome-ter kämpfend zuruck- gelegt. Im Zusammenwirken mit dem Vorstoß über Pro'letarskaja hinaus hattg eine württemberglsch- dadische Division die 2lufgabe, Entlastungs­angriffe des Feindes abzuwehren. Truppen dieser Division zersprengten einen größeren feind­lichen Kampfverband, brachten 100 Gefangene ein

liches vollbrachte, und der auch der Schöpfer des Küstenwestwalles ist. Der Abend senkt sich her- nieoer. Gleich einem riesigen Feuerball steht die unter geh ende Sonne, eine vielfache Farbenpracht ausstrahlend, am westlichen Horizont. Noch einmal geht der Blick hinüber zur Insel, geht noch einmal über die sich rechts und links von uns ausdehnende Front am Atlantik. Schemenhaft heben sich die Wehr- und Trutzbauten und die Stellungen der Flakartillerie ab. Die Nachtwachen ziehen auf. Draußen im Kanal, auf vorgeschobenstem Siche- rungspoften stehen die Soldaten der Kriegsmarine mit ihren Vorpostenbooten auf der Wacht. Entlang der Küste aber wachen die Soldaten des Heeres, der

NSG. Gauleiter und Reichsstatthalter Spren­ger sprach am Donnerstagnachmittaa in der ober- hessischen Stadt Hirzenhain zu Werkschaffenden über den bedeutenden Anteil der Leistung des deut­schen Arbeits an den Waffenerfolgen der kämpfen­den Front.

Auch hier ging der Gauleiter in seiner Rede zu­nächst auf die weltanschaulichen Hintergründe un­seres Freiheitskampfes ein und gab dann ein Bild von der politischen und militärischen Lage des Reiches. Er schilderte dabei in anschaulicher Weise die allen Absichten des Feindes trotzende Abwehr- k r a f t des unter deutscher Führung geeinten euro­päischen Kontinents. Die zu vollem Arbeitseinsatz gelangte europäische Arbeitskraft in der Pro­duktion, der Leistung und in der Sicherstellung der Ernährung wie die Beteiligung der Mehrheit der europäischen Staaten im Kampf gegen den Bolsche­wismus bürgen dafür, daß die Feinde einer ge­rechten europäischen Ordnung den Kontinent nicht noch einmal für ihre Machtpläne einspannen können.

Der Gauleiter ging dabei auch auf die Möglich­keiten der Bildung einer zweiten.Front ein. Wir stehen derartigen Versuchen, die der Gegner gegenwärtig für am aussichtsreichsten halten mag, gewiß nicht unvorbereitet gegenüber. Unsere Waffen werden einer derartigen Derzweifelungs- aftion, die allein vom Zusammenbruch des sow­jetischen Regimes diktiert werde, die Antwort in jener Sprache geben, die den Briten aus den Erfahrungen bei Dünkirchen, Andalsn^s, Narvik

und Griechenland noch in lebhafter Erinnerung fein dürfte. So ober so werde folglich die :i' 1

militärisch gesehen ein frommer, Wurst

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' folgten hahnverbindung zwischen dem kaukasusgebiel und Gingen, )er übrigen Sowjetunion, hierbei zeichnete sich eine enJ8ih i hrandenburgische Panzerdivision besonders aus. Bei g ter Abwehr feindlicher Entlastungsangriffe vernich- $ II mit Eine württembergifch-badifche Schnelle Division n< em gestrigen Tage in erbittertem Kampfe 68 zum ßröhten Teil schwere Panzer. Starke Kampfflieger- fräfte unterstützten nach erfolgreich durchgeführter

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Roter Stern" veröffentlicht wird, heißt es, daß jeder Soldat und jeder Offizier auf seinem Posten zu bleiben 'habe und bis zum Tode kämpfen müsse. Das Blatt schreibt dazu, man müsse sich klar machen, daß jeder neue Verlust an Boden die Deutschen stärker mache und der Sowjetunion Un­glück bringe. Die sowjetische Armee könne sich nicht weiter zurückziehen, ohne das Schicksal von Land und Volk einer tödlichen Gefahr auszusetzen. Jeder Fußbreit Boden müsse verteidigt werden. Wer nach dem neuen Befehl Stalins zurückgehe, werde als Verbrecher behandelt werden^

Auch die Prawda warnt vor dem Gedanken, daß, weil die Sowjetunion ein großes und reiches Land ist, der Rückzug ungestört fortgesetzt werden könne. Eine derartige Illusion sei absolut falsch. Das Land müsse bis zum letzten Blutstropfen ver­te i b i g t werden, da jedes verlorene Stück Land die russische Stärke und das russische Potential be= einträchtige. Der Star schreibt:Die Verteidi­gung des Vaterlandes ist das oberste Gesetz ange= ichts der todbringenden Gefahr, von der unser Land bedroht ist. Die Kommissare uch Offiziere müssen derartige Disziplin ausüben, daß ein Rück­zug ohne ausdrücklichen Befehl unmöglich wird. Wer sich ohne Befehl zurückzieht, hat keine Gnade zu erwarten." ,

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