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Aus der engeren Heimat

Kreditverein Heuchelheim.

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gesetzlichen Fischer seiner Bestimmung übergeben werden Archr- BeschräN' tekt Ziffer hat die Räume der Alten Thalia er- lgedeuteten I neuert und dem Hort der steierischen Kunst ein I würdiges Aussehen gegeben. i

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Nachlässe von 3 bis 20v.H.<F» halten Sie bei wiederholten Ver» SffentHchungen einer Anzeige l

x 100. Nach der VO. vom 5.9.1939 unterliegen Untermieterverhältnisse nur dann den Mietschutz, bestimmungen, wenn der Untermieter die von ihm gemieteten Räume ganz oder überwiegend mit Ein- richtungsgegenständen ausgestattet hat oder MN seiner Familie einen selbständigen Haushalt fuhrt- Das scheint aber nach Ihrer Anfrage nicht der Fall zu sein, so daß Sie unter Einhaltung der p»-**-* Kündigungsfrist kündigen können. Eine

fang dieses Rechts in dem von Ihnen angedeuteten

Zu gleichen Preisen In Wehen. Drogerien nnd jtercfc 6e Brunnenverwaltoog fliskircheo * Ruf U - erhalllidL

Lin Künstlerheim für Graz.

In Graz konnte das Künstlerheim, das den Kn- stallisationspunkt aller Kunstbestrebungen in der Steiermark bilden soll, durch Landeskulturwalter

wiedergewählt. x\

Schweinecharkt in Butzbach.

* Butzbach, 31. März. Der heutige Schweiye- markt war mit 48 Ferkeln beschickt. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 44 bis 46 RM. das Stück. Bei [ottem Geschäft wurde der Markt geräumt.

Landkreis Gießen

Waschpulver nur zum Wäschekochen nehmen!

Um die Wäsche vor dem Kochen vom gröbsten Schmutz zu befreien, braucht man weder Seife noch Waschpulver. Diese Arbeit wird viel bester, schneller und schonender durch gründliches Ein­weichen mit Henlo Äleichsoda besorgt. Wer richtig einweicht, hat die ganze Waschpulvermenge restlos zum Wäsche« kochen zur Verfügung!

Rheumakranke I

Besorgen Sie aus der Apotheke ein Rheumaplasl und kleben es auf die schmerzhafte Stelle (Hüfte, Knie, Schulter, Ellenbogen usw.). Sogleich dringt frisches Blut dort hin und spült die Krankheitsstoffe fort. Sie verspüren wohlige Wärme und Ihre Schmerzen lassen nach. /) a <-//? 0 .///

Heuchelheim, 30. Marz. Im Saale der WirtschaftIum Treppchen" hielt der Kredit, verein Heuchelheim am Sonntag seme 144. General versa mml un q über das 79. Geschäftsjahr ab. Jakob Rinn XXIX. vom Aussichtsrat leitete die Versammlung, begrüßte die Mitglieder und gedachte der Toten. Sodann erstattete der Rechner Ferd. V o l k m a n n den Jahresbericht. Diesem sei , ent­nommen, daß das verflossene Geschäftsjahr Mieder einen Aufstieg, dazu auch mehr Arbeit gebracht hat. Eine beträchtliche Steigerung trat bei den Sparern, lagen, den Bankguthaben und den Wertpapieren auf Der Neubau mit seinen Kasseneinrichtungen hat sich als sehr zweckmäßig erwiesen. Direktor Fritz Kreiling gab dann die Jahres-Rechnung be­kannt. Die Bilanz schließt mit 3 919 080,RM. ab. Es wurde ein Reingewinn von 10 979,73 MM. erzielt. Die Spareinlage ist um Vs Million auf 2 486 698,72 RM. gestiegen. Die Zahl'der Mitgke- der hat sich um 6 auf 505 erhöht mit einem Ge­schäftsguthaben von 155 22(5,89 RM. Jahresrech- nung und Bilanz fanden die Genehmigung der Der» ammlung. Dem Vorstand und dem Aufsichtsrat wurde Entlastung erteilt. Die Verteilung des Rein­gewinns erfolgt nach den Vorschlägen des Vorltan- des, es werden 5Vs v. H. Dividende gezahlt, der Rest der Reserve zugeführt. Die statutenmäßig aus- cheidenden Mitglieder Wilhelm Reidel, Fritz Dolkmann und Adolf Gernandt wurden

Films ist; ihre blühende Phantasie und ihr Tem­perament sind entwaffnend. Reizend macht Hans Leibelt den energiegeladenen und an Kummer gewöhnten Vater. Albert Matterstock knapx, trocken und mit gutem Humvr, gibt den Polizeipra- fetten. Vom kleinen Ensemble sind ferner Heinz S a l f n e r und Otto Gebühr hervorzuheben, der diesmal nicht als Fridericus, sondern als em ge- mütvoll-listiger, alter Dorfschullehrer erscheint. (MärkischcPanorama-Schneider-Südost.) v Hans Thynot.

Gloria-Palast:Diel Lärm um Aixi^.

Hans Hombergs Drehbuch stellt eine Mischung , der für Lustspiele verschiedenen Formates schon früher geschätzten ThemenLiebe und Trompeten- blasen" undDie Zähmung der Widerspenstigen dar Rixi ist die Tochter eines Millionärs, welcher eine schrullige Vorliebe für Blasmusik hat. Rixi hält nichts vom Tuten und Blasen und hofft durch ihre Verheiratung den ihr fatalen Geräuschen zu entrinnen. Als sie dahinter kommt, daß auch ihr künftiger Gemahl der väterlichen Vorliebe für laut- starke Hausmusik huldigt, gibt es einen gewaltigen Krach, der mit Ohrfeige und Entlobung endet. Auf der Heimfahrt hat Rixi eine Panne; em netter junger Mann behebt den Schaden, macht sich an Ort und Stelle mit einem Kuß bezahlt und erntet ebenfalls eine Backpfeife. Daheim erklärt Nixi ihrem Papa die Lage: sie -will überhaupt nicht heiraten, weder diesen noch jenen, sie hat genug von den Mannern, und außerdem bekommt sie ein Kind. Das ist zwar gelogen, aber als Papa sich vom ersten Zorn erholt hat, geht er racheschnaubend auf die Jagd nach dem Vater und findet ihn sogar: es ist der junge Mann, der die Panne behob, übrigens Polizeipräfekt. Wer hätte das gedacht: er bekennt sich heuchlerisch schuldig; er weiß, was er zu tun hat. Als Papa ihn der Tochter zu Füßen legt, er­greift Rixi die Flucht. Der junge Mann hinterher. Die Flucht ist lang und an Abenteuern reich wir können hier nicht die ganze Geschichte erzählen. Sie spielt, von Erich Engel in Szene gesetzt, in der unwirklicken Welt, wo alles möglich ist. Gegen Ende hat das Abenteuer nicht mehr den Schwung wie Anfang, aber manches ist doch von einer so unbe­denklichen und handgreiflichen Heiterkeit der «Situa­tion, daß man einfach lachen muß. Rixi ist eine Paraderolle für Jenny I u g o, die eine der nicht sehr zahlreichen echten Komikerinnen des deutschen

Margret Seim hessische Saumeisterin.

Die Gießener Turnerin Margret Seim, die als RSRL-Lehrerin für Turnen und Gymnastik im Sportgau Kurhessen tätig ist, errang am Sonntag bei ' den kurhessischen Geratmeisterschaften der Frauen in Fulda im Siebenkampf der Meisterklasse mit 131 Punkten den Gaumeistertitel vor der vor- jährigen hessischen Bereichsmeisterin Kate Kregelms (Kassel [130,5 P.j). Mit diesem Sieg ist Margr. Seim zu den Gerätmeisterschaften der Frauen zugelassen.

G. A. Schlemm in Berlin uraufgeführl.

Eine Heldische Ouvertüre von G. A. Schlemm ge­langt in einem Karfreitagssymphoniekonzert der Berliner Dolksoper zur Uraufführung. Am gleichen Abend erklingen unter Erich Orthmanns ZeitungAltjapanische Hoforchestermusik aus dem 8. und S. Jahrhundert", Cäsar Francks Symphonische Variationen mit der kroatischen Pianistin Branka Musulin und Rudi Stephans Musik für Orchester.

Line deutsche Sibelius-Gesellschaft.

Mit einem Festakt in der Berliner Philharnwnis wird am 10. April eine deutsche Sibelius- Gesellschaft ins Leben gerufen, deren Präsident Generalintendant Dr. Heinz D r e w e s fein wird. Die Gesellschaft hat die Aufgabe, Konzerte mit Wer­ken des finnischen Komponisten Jean Sibelius an- zureaen und durchzuführen. Darüber hinaus soll sie ein Sibelius-Archiv schaffen, Schriften über Sibelius in deutscher Sprache und eine deutsche SlbeUus- Biographie herauszugeben, die sich schon in Vor« bereitung befindet.

Eine neue Alörike-Ausgabe.

Wir geben unsere Kriegstrauung bekannt

Ulrich Hildebrandt

Referendar

Leutnant In einer Geb.-Art.-Ers.-Abt

Ellen Hildebrandt

geb. Schreiber

Gießen Köln a. Rhein

Uhlandstraße 5 Ajrippinaufcr 4 Köln, 31. März 1642 Kaalnogcsellschaft Marlenplatz

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Bei Stockschnupfen

und ähnlichen Beschwerden hat sich das aus Heilpflanzen hergesiellte Klosterfrau-Schnuvfvulver seit über hundert Labren ausgezeichnet be­währt. Es wird hergestellt von der gleichen Firma, die den bekannt guten

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Bunter Abend mitKraft durch $reut>e"

Unter der beliebten DeviseJubel, Trubel, Heiter­keit und Fröhlichkeit" veranstaltete die NS.-Gemein- fchaftKraft durch Freude" gestern wieder einen Bunten Abend im vollbesetzten Gloria- Palast. Den größten Teil des Programms bestritt der aus dem Rundfunk und von einem früheren Gastspiel in Gießen hier auch persönlich bekannte Humorist Kurt Pr a t s ch - K a u f m a n n. Der Mann verfügt über ein tolles Mundwerk, er ver­kündete das Stichwort des Abends, pries Gießen als die Hochburg des Frohsinns, machte den An- fager, erzählte mehr oder minder bekannte Ißtjje, zeigte densteinernen Gast" und riß das Publi­kum mit seinen Gesangsparodien (Moser, Lommel, Giali, Lale Andersen) zu wahren Sturmen der Hm- terkeit hin. Da das Repertoire zum weitaus größ­ten Teil bei uns schon früher gebracht wurde, wäre es hübsch, wenn er uns das nächste Mal mit einem funkelnagelneuen Programm überraschte. Jack Thomson zeigte allerlei wildwestliche Künste mit dem Lasso und holte sich sogar eine mutige Dame aus dem Parkett als Partnerin. Im zweiten Teil brachte er zusammen mit Eva Ewans eie equt« libristische Nummer, die rein artistisch entschieden die Glanzleistung der Vortragsfolge darstellte: eine äußerst gewagte, sehr saubere Sache; als er fertig war, ging ein merkliches Aufatmen der Erleichte­rung durch den Raum, und der große Applaus war ehrlich verdient. Marja Tamara, hier schon be­kannt, fand mit drei gefälligen Tanznummern viel Anklang. Auch Karl E i ch h e i m, Parodist am Flügel, ist bei uns fein Neuling mehr: seine Volks- lieder-Paraphrase im Stile bekannter Meister und das Opern-Potpourri in Form eines improvisierten Wunschkonzertes gefiel auch diesmal wieder: als Zugabe spielte er den Stotterfoxtrott mit eigener Gesangsbegleitung. Eine sehr elegante Elastik- Nummer zeigten die drei T a l o w s, von denen der weibliche Partner ein wahres Phänomen vollkom­mener Körperbeherrschung ist. Cläre St aussen Soubrette mit wienerischen Koloraturen, brachte unter anderem den beliebten SchlagerDraußen m Sievering- und arrangierte im Handumdrehen ein taktsicher mittvirkendes Publikumsorchester. Am Flügel: Emst G l o e d e. Die Hörerschaft unter­hielt sich sehr angeregt und klatschte mit Ausdauer.

Hans Thynot.

Kreis Bübingen.

0 Schotten, 29. März. Die Mitgliederver- ammlung des Pferdeversicherungsver­eins Schotten, der in diesem Jahre auf ein 60jähriges Bestehen zurückblicken kann, fand un GasthausZum Löwen" statt. Der Veremsfuhrer Wilhelm Spanier III. erstattete den Jahresbericht für 1941, der eine weitere; günstige Aufwärtsentwick­lung des Vereins feststellen konnte. Die Mitglieder- zohl ist von 200 auf 215, die Zahl der versicherten Pferde von 288 auf 315 gestiegen; dementsprechend hat sich das Versicherungskavital von 271150 RM. auf 317 900 RM. erhöht. An Entschädigungen für 22 Pferde wurden im Berichtsjahr 11467,50 RM. ausqezahlt; wegen dieser hohen Verluste mußte der Reservefonds mit 2400 RM. in Anspruch genommen werden. Den Rechnungsbericht gab Vereinsrechner Karl Stang. Die Einnahmen betrugen 25 945,72 RM., die Ausgaben 25 935,37 RM., fo daß ein Rech- nunasreft von 10,35 RM. verblieb. Dem Vorstand und Rechner wurde Entlastung erteilt. Mit der Ab­fassung der Vereinsgeschichte auf Grund der Ver- einsakten wurde das Mitglied Dekan Widmann beauftragt. Der Vereinsführer gedachte noch in einem Schlußwort des Führers und unserer tapferen Soldaten und schloß die Versammlung mit dem Gruß an den Führer.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

L. A. in G. Sie sind als Meter in keiner Weste verpflichtet, Fenster, die zur Wohnung eines and­ren Mieters gehören, zu verdunkeln. Wahrend der Ihnen zustehenden Wafchwoche hat kein anderer Mieter das Recht, auf Trockenplatz und Boden Wäsche aufzuhängen und damit Ihr Recht zu be­einträchtigen. Wenn eine zu empfehlende Abmah­nung nicht hilft, müssen Sie gerichtlich vorgehen.

6. B. Die Beantwortung Ihrer Frage hangt von der Klärung verschiedener Vorfragen und Umstande ab, über die Sie zunächst Aufklärung geben muffen. Wir empfehlen Ihnen, sich bei dem Sachbearbeiter des Amtsgerichts Gießen, Zimmer 116, persönlich zu erkundigen, wo Ihnen gerne Bescheid gegeben wird.

Kunst und Wissenschast.

Das Jubiläum der wiener Philharmoniker.

Der Ring der Wiener Philharmoni- k e r wurde auf einer Festsitzung des nunmehr hun­dertjährigen Orchesters an Reichsminister Seyh- Jn quart verliehen. Dem Generalmusikdirektor Hans Knappertsbusch wurde die Ehrenmit- gliedschaft des Orchesters zuerkannt. Bei dieser Ge­legenheit erhielten eine lange Reihe führender Man- ner und Vereinigungen des MusiklWens und an­derer Kunstgebiete die Nicolai-Medaille.

Im Verlag Rütten & Loening, Potsdam, erscheint eine elfbändige kritische Gesamtausgabe der Werke und Briefe Eduard Mörikes, herausgegeben von Dr. Johannes Brömmel, Markranstädt bei Leimig, Leipziger Straße 32. Die Ausgabe enthalt außer den sämtlichen Werken, Übersetzungen und Frag­menten denMaler Nölten", in der Erst- und Zweitfassung, die gesamten Briefe Mörikes, eine Biographie des Dichters und das vollständige wissen- schaftliche Beiwerk, u. a. eine Mörikebibliographie, die Anmerkung und die Lesarten nach den verfchie- 1 denen Drucken und Handschriften. Alle Biblio­thekare, Archivleiter, Museumsverwalter und private Sammler gedruckter und ungedruckter Handschriften Mörikes werden gebeten, diese Ausgabe durch Mit­teilungen an den Verlag oder den Herausgeber zu unterstützen. Jede noch so gering erscheinende Notiz ist dringend erwünscht.

Ein Hebbelmuseum für Gmunden.

Anläßlich des 129. Geburtstages Friedrich Heb­bels wurde darauf hingewiesen, daß der Dichter von 1855 bis 1863 jeden Sommer in Gmun- den verbrachte. In dem kleinen Landhaus, das jetzt Hebbel-Haus heißt, schrieb er dieNibelungen . Der Stadt Gmunden wurde es nun ermöglicht, wertvolle Erinnerungsgegenstände Hebbels aus dem Besitz einer Nachfahrin des Dichters zu erwerben, die den Grundstock für ein Gmundener Hebbel- Museum bilden sollen.

1 ten verteilt.

Laubach, 29. März. Im Rahmen der Ver­anstaltungen der Laubacher Kun st gemeinde gehörte ein Vortrag von Hermann G trgenf ohn, der in fesselnder Darstellung die Ursachen und die Entwicklungsgeschichte des Bolschewismus auf Grund eigener Anschauungen und Erfahrungen aufzeigte, zu den intereffanteften Abenden dieses Winters. Die Ausführungen des Redners, der über 15 Jahre m Petersburg gelebt hatte, wurden mit großem Inter­esse aufgenommen.

Kreis Alsfeld.

_____ Homberg, 29. März. Die NSG.K r a f t durch Freude" veranstaltete hier einen Vor­tragsabend, bei dem Korvettenkapitän C h o - rus aus Gießen überDie heutige Seeknegfuh- rung" sprach. Dazu zeigte der Vortragende reiches und gutes Bildmaterial. Der fesselnde Vortrag wurde mit starkem Beifall aufgenommen. Unser Wanderverein unternahm eine Wanderung nach Bleidenrod, an der sich 18 Wanderfreunde be­teiligten. Der Marsch durch die erwachende Natur bereitete allen Teilnehmern viel Freude.

* Lollar, 31. März. Der Zimmermeister Otto Nuhn, gebürtig aus Treis a. d. Lumda, begeht am 1. April 1942 sein 40jähriges Arbeitsjubiläum bei der Fa. Dampfsägewerk Lollar B. Nuhn AG. in Lollar. Der Jubilar kam im Jahre 1902 zu der Firma in die Lehre, um das Zimmerhandwerk zu erlernen. Danach arbeitete er als Geselle im Be­triebe weiter. Er machte den Weltkrieg bet den Pionieren mit. Nach dem Kriege nahm er seine Ar­beit im alten Betrieb wieder auf und wurde wegen seiner Fachkenntnisse und seines Fleißes zum Polier ernannt. Später legte er die Zimmermeisterpru- fung mit Erfolg ab. Als die Zimmerei der Firma selbständige Abteilung wurde, betraute ihn die Be- triebsleitung mit der Leitung dieser Abteilung. Hier konnte er sein Können vielfach unter Beweis stellen. Dem Jubilar gilt auch unser herzlicher Glückwunsch.

<£ ßollar, 29. März. Am SanMtagabend Wit der Obst- und Garte nbauv eTe i n ßolnlr bet Gastwirt von Speicher seine Generalversamm- luna ab. Der starke Besuch ließ erkennen, welch großes Interesse aerobe in der Kriegszeit die Mit­glieder an der Obst- und Gartenbewirstchaftung haben. Dereinssührer Wilhelm Schmulbach be­grüßte insbesondere den stellvertretenden Bürger­meister, I. Beigeordneten Hermann Schwalm. Dann gedachte er des für Führer, Volk und Vater­land gefallenen Mitgliedes Otto Grün, sowie der Iübrigen Opfer dieses Krieges, die in der üblichen Weise geehrt wurden. Hieraus gab er den Geschäfts­bericht bekannt, worauf der Kassenwart.Karl S e i tz den Kasienbericht vortrug. Dem Kassenwart wurde Entlastung erteilt. Anschließend zeigte Lehrer S ch i e- Sinne besteht nichts

jferstein zwei Filme über bas Setzen und den Schnitt der Obftoäume, die mit großem Interesse verfolgt wurden. Hierauf kam eine größere anzahl Wolfgeräte und Sträucher zur Verlosung, ferner wurden einige von der Gemeinde gestiftete Nistka-

baß man von Kopfichmerzen, Zabn- schmerzen, rheumatiichen oder gich­tischen Beschwerden plötzlich über­fallen wird. Wer Melabon zur Hand hat, kann diese oft unerträglicken Schmerzen rasch lindern, bevor der Arzt zur Stelle ist. Atelabon wirkt pcripb^r u. zentral schmerzbefreiend, daher oer gute Erfolg. Verwend. Sie Melabon auch bet starken Schmerzen sparsam, meist genllgt schon eine Kapsel. Pckg. 72 Psg. in Apotheken.