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im Westen: es ist überall das gleiche ein Helden-1 Pflicht erfüllt. Ich erfülle sie heute genau so tum, das man mit Auszeichnungen überhaupt nicht beirrbar. Aber ich verstehe alles Leu) meiner K

un«

Karne.

gilt

hinter uns liegt.

Ls wird wieder ein Mr großer Siege fein

Wie Bengasi genommen wurde

eines $

belohnen kann. Diese drei Waffen umfassen nun all das, was zu ihnen gehört, denn ich kann nicht eine einzelne Sonderwaffe herausheben. Nur eine muß ich immer wieder besonders nennen: es ist das unsere Infanterie. Und hinter diesen Waf­fen steht eine Verkehrsorganisation mit zehntausenden und aüerzehntausenden Kraftfahrern und Eisenbahnern, und sie alle setzen sich ein und werden auch die schwersten Aufgaben meistern, denn eines ist selbstverständlich: leicht war die Um» stellung vom Vorwärtskrieg zur Ver­te i d i g un g im Osten nicht. Die Verteidigung hat uns nicht der Russe aufgezwungen, sondern nur die 38, 40, 41 und zum Teil 45 Grad Kälte waren es. In dieser Kälte aber kann keine Truppe, die das von sich aus nicht gewöhnt ist, kämpfen, so wenig als sie es in der Gluthitze der Wüste in den heißen Monaten kann. In dem Moment aber, da diese Umstellung nötig war, habe ich es als meine Pflicht angesehen, d i e Verantwortung auch dafür auf meine Schultern zu nehmen. (To­sender Jubel.) Ich wollte dadurch auch meinen Sol­daten noch näher rücken, und ich will ihnen an dieser Stelle, soweit sie es heute an diesen eisigen Fronten hören, nur versichern: Ich weiß, was sie leisten, und ich weiß auch, daß das Schwerste

bete, es ist nicht mehr so wie im Weltkrieg. Was allein Japan im Osten leistet, ist für uns nicht ab­schätzbar. (Brausender Beifall.) Uns bleibt auch kein anderer Weg als der des Kampfes und der Weg des Erfolges. Er mag schwer sein, oder er mag leicht sein er ist niemals schwerer als die Kämpfe unserer Vorfahren waren. Wir dürfen aber auch nicht erwarten, daß er leichter sein kann. Damit aber erfassen wir so recht die ganzen Opfer, die unsere Soldaten bringen. Wer kann das mehr be­greifen als ich, der ich einst selbst Soldat gewesen bin. Ich fühle mich auch heute nur als der erste Musketier des Reiches. (Eine ungeheure Be­geisterung folgt den Worten des Führers.) In der Zeit, da ich selbst nur Soldat war, habe ich meine

raben, weiß alles, wie es um sie ist. Ich kann baher unb will daher gar keine Phrasen gebrauchen. Senn bas würben sie nicht verstehen. Ich kann ihnen nur eines sagen, bie Heimat ahnt es schon, meine Ka- meraben, was ihr burchzumachen habt. Die Heimat ahnt es, was es heißt, bei 35, 38, 40, 42 Grad Kälte in Schnee und Eis zu liegen, um Deutschland zu

gott, gib uns bie K^aft, daß wir uns bie I Freiheit erhalten, unserem Volk, unseren Kindern! und Kindeskindern, und nicht nur unserem deutschen Volk, sonbern auch ben anberen Völkern Europas. Denn es ist nicht ein Krieg,, ben wir biesmal für unser beutsches Volk allein führen, sonbern es ist ein Kampf für ganz Europa und damit für bie ganze zivilisierte Menschheit.

Als der Führer seine fast zweistündigen Aus­führungen mit dem Appell an bie Heimat schließt, weiterhin burch rastlose Arbeit der Front beizu­stehen, kommt es zu überwältigenden Kundgebun­gen der Zustimmung. Es bauert lange, ehe Gau­leiter Dr. Goebbels den Führer bitten kann, dieses Gelöbnis der Heimat wieder mit zurück^auf bas Felb ber Watten zu nehm-n. Der erneute Sturm ber Beaeisterung steigert sich noch, als Dr. Goebbels bas Siegheil auf ben Führer ausbringt, ber bald darauf unter ben endlosen Heilrufen der Menge den Saal verläßt.

gezeichnet.

Wie ebenfalls durch Sondermeldung bekanntge- geben, nahmen ln Nordafrika deutsch-italie­nische Truppen Bengasi. Deutsche Kamps- und Sturzkampfflugzeuge zersprengten britische Fahr­zeugkolonnen bei Barce und ostwärts 5 o 11 u m sowie im Wüstengebiet der Lyrenaika. Bel

Denn das kann ich Ihnen sagen, der Soldat vorn hat das Gefühl seiner turmhohen Ueber- leaenheit über den Russen nicht verloren. Ihn mit jemandem zu vergleichen, würde eine Be­leidigung sein. Das Entscheidende ist aber, daß diese Umstellung vom Angriff zur Verteidigung gelang, und ich darf sagen: sie ist gelungen. Diese Fronten, sie stehen, und wo an einzelnen Stellen die Russen durchbrachen, und wo sie irgendwo glaubten einmal ^Ortschaften zu be­sehen. sind es keine Ortschaften mehr, sondern nur noch Trümmerhaufen. Was bedeutesi das gegenüber dem, was wir besetzt haben, wir in Ordnung bringen und was wir im kommenden Frühjahr und vom Frühjahr an in Ordnung bringen werden. (Wieder ungeheurer Beifall.) Denn hinter dieser Front steht heute eine ihrer würdige deutsche Heimat. Ich habe neu­lich angesichts der Erkenntnis, daß das, was alles Dortiereitet war zum Schutze gegen den Frost im Osten, noch lange nicht genügen konnte, einen Ap­pell an bas deutsche Volk gerichtet. Ich wollte nun ihm selbst, diesem Volke, meinen Dank aussprechen. Dieser Appell war auch eine Abstimmung. Wenn die anderen von Demokratie reden: das ist wahre Demokratie! Sie hat sich gezeiat in diesen Tagen und ich weiß, was so viele kleine Menschen dabei gegeben haben. Aber diesmal waren es auch viele, viele, denen es schwer ge­worden ist, ober bei denen es früher aussichtslos erschienen wäre, daß sie sich von ihren kostbaren Pelzen würden trennen können. Sie haben sie heute aber doch gegeben in der Erkenntnis, daß der kleinste Musketier mehr wert ist als ber kostbarste Pelz. (Großer Beifall.) Und ich habe dafür ge­sorgt, daß es dabei nicht so zuging wie im Welt- kriea, da die Heimat Kupfer ablieferte und eine Kupferablieferunasgeselttchaft 2260 v. H. Dividen­den auszahlte, daß die Heimat Leder o.büeferte und eine Lederverwertungsgefellschast 2700 v. H. Divi- dend"n ausgezahlt hat. Wer sich im Dritten Reich am Krieg bereichert, der stirbt. Denn n^manb weiß, ob nicht'da vorn ein kleiner armer Musketier ist, dem vielleicht durch ein Paar Handschuhe ferne Hand gerettet werden könnte, oder b°r vielleicht vor einer Erfrierung geschützt werden könnte durch eine ma-me W"ste. die ihm zu .Raufe einer weg­nimmt. Ich werde hier die Interessen der Soldaten vertreten, und ich weiß, daß das ganze deutsche Volk dabei hinter mir steht!

Oer Webrmachiberichi.

DRV. Aus dem Führerliauptquartler, 30. Januar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

An der Ostfront anhaltende Kampftätigkeit.

verteidigen.

Aber well die Heimat es weiß, will sie auch alles tun. was sie nur kann. Sie will arbei­ten und sie wird arbeiten! Und Ich muß sie selbst auffordern: Deutsche Volksgenosien zu Haufe, arbeitet, schafft Waffen, schasst Munition, schafft wieder Waffen und wieder Munition! Ihr spart dadurch zahlreichen Kame­raden da vorn das Leben. Schafft und arbeitet an unseren Transportmitteln, dam't das alles

Oer neue Lt-Bootsegolg an der nordamerikanischen Küste

So kann ich nur eines versichern an diesem 30. Januar: Wie dieses Jahr ausgehen wird, weiß ich nicht. Ob darin der Krieg sein Ende nimmt, kann niemand sagen. Aber eins weiß ich: Wo der Gegner auch austritt, werden wir ihn in diesem Jahr wieder schlagen. Genau wie bisher! Es wird wieder ein Jahr großer Siege sein. Und so wie ich früher die Fahne zu jeder Zeit trug, so werde ich sie jetzt erst recht hoch­halten. denn in welch einer anderen Lage be­finde ich mich heute! (Auss neue tosender Jubel.) Meine deutschen Volksgenossen! Meine Soldaten! Wir haben hinter uns eine glorreiche Geschichte, und man zieht so gerne Vergleiche mit dieser Geschichte. In ihr haben oft deutsche Helden gekämpft m schein­bar aussichtslosem Unterlegensein. Wir dürfen aber keine Vergleiche ziehen etma zur frieberizianifchen Zeit. Dazu haben wir' kein Recht. Wir haben die stärkste Armee der Welt. Wir haben die stärkste Lustwaffe der Welt. Friedrich der Große mußte gegen eine Uebermacht kämpfen, die geradezu er­drückend war. Als er ben ersten Schlesischen Krieg führte, standen 2,7 Millionen Preußen gegen einen Staat von damals immerhin 15 Millionen. Als er den dritten zu führen gezwungen war in sieben Jahren, da standen 3,7 ober 3,8 Millionen Preußen gegen rund 50 ober 54 Millionen andere. Ein Mann mit eisernem Willen hat durch alle Rückschläge das Banner hochgehalten und an seinem Volke nie ver­zagt, und wenn er verzagen wollte, sich immer wieder selbst zurechtgerissen und dann erneut die Fahne in feine starke Hand genommen.

Was wollen wir heute von uns reden? Wir haben einen Gegner vor uns, der uns jetzt zahlenmäßig über fein mag. Aber im Frühjahr wird sich auch das wieder ändern. Wir werden ihn wieder schla­gen. TVnn es kommt dann wieder unfere Zeit. Und lo wird es überall fein: Wir haben heute Derbün»

meter brauchen sich zu ernähren. Sie haben alle die Sorgen nicht, unter denen wir leiden. Eine einzige schlechte Ernte bedeutet für uns ein nationales Unglück. Ihnen steht die ganze Welt zur Ver­fügung. Sie haben uns jahrzehntelang ausgeplün­dert und ausgebeutet und ausgepreht, und trotzdem konnten sie ihre eigene Wirtschaftsnot nicht besei­tigen. Sie haben Rohstoffe, mehr als sie überhaupt brauchen können, und sie bringen es nid)t fertig, für ihre Probleme eine vernünftige Losung zu fin­den. Wir werden nun sehen, wem die Vorsehung in diesem Kampf den Siegespreis gibt! Demjeni­gen, ber alles hat und ber dem anderen, der fast nichts hat, noch das Letzte wegnehmen will, ober demjenigen, der das verteidigt, was er als fein Letztes fein eigen nennt? (Die Massen jubeln be­geistert.) Und wenn ein britischer Erzbischof zu Gott betet, daß er den Bolschewismus über Deutschland unb über Europa als Strafe schicken möchte (stürmische Pfuirufe) so kann ich nur jagen, über Deutschland kommt er nicht. (Tosender Beifall.) Aber ob er nicht England trifft, das ist eine andere Frage. Dann kann dieser alte Sünder und Gottesfrevler erst einmal ver­suchen, ob er mit seinem Gebet diese Gefahr selber bannen wird. Wir haben England. Frankreich und Amerika nie etwas getan. Trotzdem erfolgte im Sabre 1939 die Kriegserklärung. Sie hat sich nun­mehr erweitert.

Run müssen Sie mich aus meiner ganzen Entwicklung heraus aber auch richtig verstehen. Ich habe einmal ein Wort ausgesprochen, das das Ausland nicht begriff. Ich sagte: Wenn schon der Krieg unvermeidlich ist, dann ro11 ich ihn lieber selbst führen. Richt weil ich nach diesem Ruhm dürste im Gegen­teil: Ich v"r;fchte stier auf jeden Ruhm gerne, denn es ist hier in meinen Augen gar kein Ruhm. Mein Stolz wird, wenn mir die Vor­sehung das Leben erhält, einmal doch in den großen Werken des Friedens be- jtrsten, die ich noch zu fchaffen aedenke. Aber weil ich nlaube, daß, wenn schon die Vorsehung es so gefügt hat, daß dieser Kamis nach ihrem unerforschlichen Willen aus"esochten werden muß, dann allerdings kann ich die Vorsehung nur bitten, daß sie mich mit der Last dieses Kampfes betraut, daß sie sie mir aufbürdet. Ich will sie tränen und will vor keiner Ver­antwortung zurückscheuen. Ich will in jeder Stunde, m der eine Rot kommt, diefe auf mich nehmen. Jede Verantwortung will ich fragen, so wie ich sie bisher getragen stabe. (Ein Jubcl- sturm sondergleichen.) Ich habe die größte Autorität in diesem Volk. Es kennt m'ch, es weiß, was ich in diesen Jahren vor dem Kriege an Ulanen vorhatte. Es sind überall die Zeu­gen des Beginns unserer Arbeit und Z"M Teil a'?ch die Dokumente der Vollendung. Ich weiß, daß dieses Volk mir vertraut. Ich bin fo glück­lich. das zu wessen. Das deutfche Volk darf aber auch von einem überzeugt sein: ein Jastr 1018 roirX solange ich lebe, nie passieren (forenbcr Befall), denn ich werde niemals die Fahne senken.

Ich bin glücklich, daß zu unseren Soldaten mm so viele Verbündete gestoßen sind: im Süden Ita­lien, ganz im Norden Finnland unb dazwischen nun oll die anderen Nationen, die auch ihre eo^ne nach dem Osten schicken: ob das nun Rumänen sind oder Ungarn, Slowaken, Kroaten, Spanier Belgier, ja selbst Franzosen beteiligen sich an diesem Stumpf, unb dazu die Freiwilligen unserer germmnschen Staaten aus dem Norden und aus dem Westen. (Brausender, fick immer erneuernder Beifall be­gleitet die Aufzählung der europäischen Nationen.) Es ist schon heute ein Krieg Europas, unb schließ­lich ün Osten ein neuer Verbündeter, der einem Herrn seine lächerlichen Phrasen schon ausgetrieben hat: Japan. (Brausender Beifall.)

Ueber den Krieg selbst will ich wenig sprechen. Hier spricht bereits die Geschichte, 1939 die Erledi­gung von Polen, 1940 Norwegen, Frankreich unb England, Niederlande unb Belgien, 1941 erst der Balkan unb dann endlich der Staat, von dem uns Mr. Cripps erst vor ein paar Tagen mit feiner Plauderhaftigkeit versichert hat, daß er sich fdjon seit Jahren auf die Auseinandersetzung mit Deutsch­land vorbereitet hatte. Ich begriff das in dem Mo­ment, in dem mir bewußt geworden war, daß ein Falfchtpiel getrieben wurde. In dem Augenbttck, als ich erfuhr, daß Churchill bereits in feinen Ge­heimfitzungen auf diesen neuen Verbündeten hin­wies, war mir die Lage klar. Und in der Stunde, in der sich hier in Berlin Molotow verabschiedete und zwar verabschiedete unter dem Eindruck feiner gescheiterten Forderungen, war es feststehend, daß diese Auseinandersetzung kommen mußte.

VRT. Bei diesen Erfolgen Hal sich das Unferfee- bol des Korvettenkapitäns K als besonders aus-

Und nun bin ich dem Schicksal dankbar, däß es mich an die Spitze des Reiches gestellt hat und daß es mir 14 Tage oder drei Wochen früher die Zeit vergönnt hat, den ersten Stoß zu führen. D:nn wenn schon gekämpft werden muß, dann stehe ich auf dem Standpunkt, daß der erste H^eb schon der entscheidende fein kann. (Stürmischer B"stall.) Und wir haben das auch in Ostasien erlebt. Wir können Japan nur beglückwünschen, daß es, statt sich noch länger von diesen verlogenen Subjekten provozieren zu lassen, kurzerhand zugeschlagen hat

Unb nun kämpfen feit diesem 22. Juni unsere Sol­daten des Heeres und der Waffen-^ im Osten einen Kampf, der einmal in die Geschichte eingehen wird als ein Heldenlied unseres Volkes. Auf dem Meere aber werden unsere Streitkräfte, unsere U - Boote, das zuschanden machen, was dieser Präsi­dent Roosevelt beabsichtigt hatte. Denn er wollte durch immer neue Deklarationen amerikanischer Hoheitsgebiete die deutsche U-Bootwafse allmählich aus dem Ozean durch einfache papierne Akte ver­drängen und auf einen ganz kleinen Raum zwingen, der von den britischen Seestreitkräften hätte ge­schützt werden können. Und das, meine Volks­genossen, war auch der Grund des Zurückgehens der Verfenkungsziffer, nicht etwa die mangelnde Qualität oder die sinkende Zahl der U-Boote. Im Gegenteil! Sie ist ungeheuer gestiegen. (Jubelnder Beifall.) Auch nicht etwa der mangelnde.Mut unse­rer Besatzungen, auch nicht die Unmöglichkeit, über­haupt anzugreifen, sondern ausschließlich dieses Ver­fahren, uns durch das Material von Deklarationen in unserer Handlungsfreiheit einzuengen. Sie wer­den verstehen, daß es für mich immer eine lieber» windung war, aknuwagen, ob man nun mit diesem Lug und Trug Schluß machen solle ober um des lieben Friedens willen sich noch eine neue Be- jchränkung auferlegen lassen müsse^ Der Angriff Japans bat uns endlich dieser Not enthoben. Jetzt werden jie Geleitzüae bilden müssen auf allen Ozeanen der Mett, und jetzt werden sie sehen, wie unsere U-Boote arbeiten.

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Wir haben heute den 30. Januar. Der Winter war die große Hoffnung des ostischen Gegners. Er wird ihm diese Hoffnung nicht erfüllen. In vier Monaten waren wir fast bis Moskau und Lenin­grad gerückt. Vier Monate des Winters im Norden inb jetzt vorbei. Der Feind ist an einzelnen Stellen wenige Kilometer vorwärts gekommen unb hat da­bei Hekatomben an Blut und Menschenleben ge­opfert. Es mag ihm das gleichgültig sein. Aber es wird sich schon in wenigen Wochen im Süden ber Winter brechen, und dann zieht der Frühling lang- am weiter nach Norden, das Eis wird schmelzen, und es wird die Stunde kommen, wo der Boden wieder hart und fest sein wird und der deutsche Musketier mit seinen Geräten auf ihm wieder ope­rieren kann und neue Waffen aus der Heimat nach- folgen werden (ungeheurer Beifallssturm), wo wir ben Feind schlagen werden unb bie- jeniaen rächen wollen, die jetzt nur allein diesem Frost zum Opfer gefallen sind.

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Schwere Kämpfe am Ilmensee.

Berlin, 30. Ian. (DNB.) Deutfche Truppen schlugen am 28.1. nordostwärts des I l rne n - fees starke bolschewistische Angriffe zurück. Es kam stellenweise zu schweren Kämpfen, in denen der Feind auch Panzerkampfwagen einsetzte, mit Ar­tillerie ein dichtes Sperrfeuer hinter die deutschen Linien legte, um die vordere deutsche Linie von ihren rückwärtigen Verbindungen abzuschneiden. Trotzdem widerstanden die deutschen Truppen, denen ein eisiger Südweststurm ins Gesicht schlug, allen Angriffen und fügten dem Feind hohe Verluste zu. Bis zum Abend des 28.1., an dem bie Kämpfe noch andauerten, wurden vier feindliche Panzerkampf­wagen vernichtet.

Im Norden der Ostfront sind erneute heftige Kämpfe um die deutsche Stellung im Gange, die sich an einen Bahndamm anlehnt, den die Bol­schewisten bereits feit Wochen durch ständig wieder­holte Angriffe in ihren Besitz zu bringen suchen. Nach mehrtätigigen schweren Kämpfen griff der Feind nach starker Artillerievorbereitung in der Nacht zum 29.1. erneut diese deutsche Stellung an. Die deutschen Soldaten, die seit mehreren Tagen ununterbrochen im Kampf standen, schlugen auch diesen Angriff in erbitterten Nahgesech- ten zurück.

Berlin, 30.Jan. (DNB.) Zu ber Einnahme von Bengasi werden jetzt Einzelheiten gemeldet: Un­ter ber persönlichen Führung ihres Oberbefehls­habers Generaloberst Rommel, stießen bie deutsch-italienischen Truppen am Abend des 28.1. trotz ungünstigen Wetters und in schwierigem Ge­lände von Süden und Südwesten bis zum Nordrand von Bengasi vor. Gleichzeitig wurde die. Via Balbia nordostwärts von Bengasi ge­sprengt, so daß ein Entweichen ber in der Stadt zu­sammengezogenen Feindkräfte verhindert würde. Alle Versuche ber eingeschlosstnen Briten, im Laufe der Nacht die Umklammerung nach Osten zu durch­brechen, scheiterten an ber Wachsamkeit der deutsch- italienischen Truppen, die am Morgen des 29.1. in die Stadt eindrangen und sie fest in ihre Hand brachten. Durch ben Vorstoß auf Bengasi wurden große Teile der 4. indischen Division ge­schlagen unb zersprengt. Der Feind hatte große Ver­luste an Toten und Gefangenen. Die eigenen Ver­luste waren dagegen äußerst gering. Die unter Führung von Generaloberst Rommel einrückenden deutschen unb italienischen Soldaten würden von der italienischen und arabischen Bevölkerung begei­stert begrüßt.

Bewährte Truppenführer mit dem Ritierireuz ausgezeichnet. Berlin, 30. Ian. (DNB.) Der Führer verlieh bas Ritterkreuz an: Major Nentwig, Abtei- lungsfommanbeur in einem Artillerie-Regiment, Hauptmann N 0 bis , Bataillonskommandeur in einem Infanterie-Regiment, und Oberleutnant Strutf mann, im Stäbe eines Schützenregi­ments.

Und was sie auch für Pläne haben mögen und wie diese auch ausfehen, wir find für alles gewappnet, vom hohen Rorden bis zum Süden, von der Küste bis zum Osten. Ueber eines mögen sie sich auch im klaren fein: Sie sto­ßen heute auf ein anderes Deutsch­land, als auf das Deutschland von einst, sie stoßen jetzt wieder auf ein friberlcianisches Deutschland. Wir stehen fest, und wo wir stehen, wird kein Fußbreit Vodev ohne Kampf aufgegeben. Und wenn wir einen Fußbreit auf­geben, wird sofort wieder nachgestoßen. Und wir sind glücklich, es seit gestern zu wissen, daß unser Generaloberst Rommel (ein ungeheurer Beifallssturm) mit seinen tapfe­ren italienischen und deutschen Panzern und 2Not.-Verbänben in dem Moment, wo sie alle glaubten, ihn geschlagen zu haben, sofort kehrt machte und sie wieder zurücktrieb. Und sie wer­den das so lange und so oft erleben, bis dieser Krieg mit unserem Sieg geendet haben wird.

Zu bieten beiden Waffen kommt als dritte un« sere Luftwaffe. Ihr Ruhm ist ein unvergang- icher. (Minutenlanger Beifall.) Was sie geleistet hat in Einsätzen in der arktischen Kalte un hohen Norden, im Osten oder in der Hitze ber Wüste oder

L ji! (AteinP

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Ans den Farörs und an der schottischen

Rordostküste bombardierten Kampfflugzeuge

Hafenanlagen und Versorgungsbetriebe. Vor bet ...., ----- -- -- .

S üdweftkü ste E ng 1 anbs versenkte bie Luft- Luftangriffen gegen ben Hafen Tobruk wurden wafse ein hanbelsfchiff von 4000 VRT. Bombentreffer in Verlabeemrichtungen unb Flak-

Dentfche Unterseeboote versenkten wie burch stellungen erzielt.

Sonbermelbung bekanntgegeben an ber n0r b-1 Flugplätze auf ber Insel Rla t ta wurden von amerikanischen unb kanabischen Küste Kampffliegerkräften bei Tag unb Rächt mit Bom- weitere 13 hanbelsschiffe mit zusammen 74 000. ben belegt.

Truppen der spa.nischenBlauen D i 0 i I f i 0 n" wiesen am 28.1. den Vorstoß einer sowje­tischen Abteilung gegen ihre Stellungen ab. In den frühen Morgenstunden griffen die Bolschewisten b:i 30 Grab Kalte und ftarteln Wind an. Die fpam- I fajen Soldaten zerschlugen den Angriff und zwan- | gen den Feind nach heftigem Kampf wieder zum Ausweichen.

Das Ritterkreuz für den Kommanteur des italienischen dit onskorps.

Berlin, 30. Januar. (DNB.) Der Führer ver­lieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an ' Korpsgeneral Giovanni Messe, Kommandeur des italienischen Expeditionskorps. Er eroberte An. fang November an der Ostfront unter besonders | schwierigen Bedingungen wichtige Industtiegeblete, . hielt in den Weihnachtstagen starke Feindangnffe ab unb ging sofort zu kräftigen Gegenstößen vor, \ bie für die weitere Führuntz des KÄnpfes von gro« I ßer Bedeutung waren. Durch das Vorbild des Ge» nerals angefeuert stürmten die italienfchen R:gi» menter am 28. und 29. Dezember trotz ungünstiger Wetterverhältniffe bie Stellungen ber stark ver­schanzten unb erbittert kämpfenden Sowjets. Der General ist 1883 in ber Provinz Bari geboren. Rach bem Besuch der Kriegsakademie Modena wurde er 1900 Leutnant. Im Kriege 1914/18 wurde er dreimal verwundet. Im Abessinien-Feldzug kom­mandierte er-die Division Cosseria. Im Jahre 1938 mar er Zivilkommandeur der Besatzungsarmee in Albanien. Im Mai 1940 wurde ihm das Kom­mando über das Schnelle Armeekorps übertragen, mit dem er im November 1940 in Albanien die feinblichen Gegenoffensiven brach' und bie Stadt Dalona tapfer verteidigte.

D.e ital en.sche porfeibdegafion bei Dr. Goebbels.

Berlin, 30. Ian. (DNB.-Funkspruch.) Reichs» minifter Dr. Goebbels gab am Freitagmittag zu Ehren der italienischen Delegation, die als Abge­sandte des Duce und der faschistischen Partei zum Tage der Machtübernahme noch Berlin gekommen war, in der Blauen Galerie des Reichsministeriums für Volksaufklärung unb Propaganba einen Emo» fang, bem führende Persönlichkeiten des politischen Lebens der beiden Achsenmächte beiwohnten. Dr. Goebbels bezeichnete es als ein Symbol des tom» menben Enbsieges unb ber beutsch-italienischen Der» bundenheit, baß der Besuch der. hohen italienischen Parteiführer gerade auf den Tag der Wieder» einnahme von Bengasi falle. Botschafter A l f i e r i betonte in seiner Erwiderung, baß be« fonbers ber 30. Januar bazu angetan sei, bie Ka» merabschaft ber faschistischen und nationalsozialisti­schen Revolution zu unterstreichen, bie beide gerade jetzt in Afrika ihren sieghaften Ausdruck fänden. Gesandter de Cicco, der die Grüße des Duce überbrachte, bankte für ben herzlichen Empfang in ber Reichshauptstadt unb wies auf bie harte Ent­schlossenheit hin, mit ber bas italienische unb das beutsche Volk ben entscheidenben Kampf um ihr Schicksal führten. An ber Schwere bieses Ringens könne man schon jetzt die Größe bes kommenben Sieges ermessen.

nach vorn kommt. Die Front wird dann fieh"n, »r- sie wird ihre Pflicht erfüllen, dann kann die d-ulsch- h-'m-l beruhig, fein. Ifji,

Und das Gebet dieses teuflischen Priesters, der f wünscht, daß Europa durch den Bolschewismus be­straft werde, wird sich nicht erfüllen, sondern ein anderes Gebet wird in Erfüllung gehen: Herr-