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satz hierzu unsere nationalsozialistische Auffassung. UxSir |ei)tn zu jeöer oeit in oem desiehenoen <)U- stano aus üie,er Lvelt oas Ergeoncs eines sicy nie unterbrea)enöen Reuens uno damit lungsprozesies. Es ist unmöglich, in einem bestimm' ten ziugenoüd zu sagen: nun hört dieser Prozeß aus. Es liegt in der Statur der Entwicklung ailer Dinge. Daß jede -Stagnation zu einem 2üb|ierben führen mu^. Es liegt im Uße|en Oer Natur, daß immer roieuer der süchtigere emporgehoben uno herau-gehoben wird, d. h. also, daß man im In­neren der Bölter die Bahn dem Tüchtigen frei machen muß and sie nicht durch Gesell,chaftsord- nungen verriegeln darf. Man muß daher sorgen, daß fortgesetzt ein Strom frischen Biutes von unten nach-oben fließt, und daß alles das, was oben faul ist und absterben soll, weil es zum Absterben reif ist, auch tai.achlich abstirbt.

Es ist ai|O der ..Krieg gegen den Krieg nur eine durch und durch verlogene Parole ge­wesen. Der beste Beweis war der, daß in dem Moment, in dem der Krieg zu En'Oe war. weder die Boraus,etzungen, noch die ynfirumente zur Füh­rung neuer Kriege beseitigt rouroen. Es mare eine rounoerbare Ge,ie gewesen, wenn nach der Ab« rüjtung Deutschlands, so wie es vertraglich zu- gL,<hert war, auch Amerika, Englanü und Frank­reich abgerü,tet hätten. Wir haben sie ja so o;t ermahnt, in der Weimarer Republik gebeten, später dann gefordert, daß sie das tun müßten. Sie dach­ten gar nicht daran! Im Gegenteil, die Kriege gingen weiter. Nur der Unterlegene, das deutsche Loik, hatte damit jede Aussicht verloren, sein Da­sein auf dieser Welt noch einmal zu seinen Gunsten zu verändern.

Die Methoden, mit denen man im ersten Welt- krieg kämpfte, waren ähnlich den heutigen. Zunächst Kamps von außen in Form der Zusammenbringung von Koalitionen. Es gehört schon ein Stück Churchillscher Unverschämtheit dazu, heute zu sagen: England war niemals in der iiage, allein aus eigener Kra't mit Italien oder Deutschland Krieg zu führen." Er gibt jetzt also selber zu, üaß er gar nicht m der Lage gewe,en wäre, allein zu kämpfen. Aber dieser gleiche Mann hat jahrelang Oer ganzen Welt durch seinen Vordermann Garantieoersprechun- gen anbieten lassen. Sie liefen herum und haben sedem Staat der Welt versichert:Großbritannien wird mit seiner ganzen Macht hinter euch treten und wird euch beschützen." Und heute sagt dieser gleiche Erzlügner:Wir waren überhaupt nicht in der Lage, einen Krieg allein zu führen!" Und das ist richtig! Sie waren auch im Weltkrieg nicht in der Lage, den Krieg allein zu führen. Sie haben deshalb eine Koalition weltweiten Ausmaßes zu- fammenaebraut Es waren die gleichen Methoden. Versprechungen an alle die eroig Kleingläubigen, Leichtgläubigen oder Dummen, die darauf herein- f allen wollten und hereingefallen sind und im übrigen der Versuch möglichst viel fremdes Blut für das eigene Interesje kämpfen zu lassen. So hat das britische Weltreich im Verlauf von 400 Fahren seiner Entstehung kaum 10 Prozent von dem Blut verloren, das Deutschland in zahllosen Kriegen ver­gießen mußte, nur, um seine nackte Existenz zu verteidigen. Und trotzdem sind wir dabei immer kleiner und ärmer geworden.

Daß das damals so war, hängt zusammen mit unserer inneren Zersplitterung. In der Zeit, in der das britische Weltreich entstand, hat sich Deutschland selbst geschwächt. Es waren Gedanken- gänae, die wir heute nicht mehr verstehen, Ge- bantengänge religiöser Art, die leider mit dem Schwert ausgefochten worden waren, Gedanken­gänge, die aber entsetzlich in ihren Folgen wurden, obwohl sie uns heute in ihrem inneren Wesen gänzlich belanglos erscheinen. Allein diese furcht­baren inneren religiösen Kämpfe, die das deutsche Volk unendlich viel kosteten, haben England die Möglichkeit gegeben, in dieser gleichen Zeit einen Weltanspruck zu erheben, der ihm weder an Zahl noch an Bedeutung jemals zugestanden hat. Denn ich muß immer wieder darauf^hinweisen, daß nicht etwa wir Deutsche die Emporkömm­linge sind. Wenn man schon von Emporkömm­lingen reden will, dann sind das höchstens die Eng­länder selbst, und nicht wir! (stürmischer Beifall.) Wir haben eine ältere Geschichte als sie. In einer Zeit, in der Europa ein gewaltiges deutsches Kaiser­reich kannte, war England nur eine ganz unbedeu­tende grüne Insel.

Im vergangenen Weltkrieg nun sah man die Möglichkeit einer solchen Zersplitterung auf einem anderen Gebiet. Nachdem die religiösen Fragen nicht mehr zum Blutvergießen ausreichten, sinte­malen die Priester selbst nicht mehr bereit gewesen wären, sich für diese Ideen totschlagen zu lassen, fand man nach der Unmöglichkeit, das deutsche Volk noch in dynastische innere Kriege zu verwickeln eine neue Möglichkeit im Ausspielen der Parteien. Wir haben das damals erlebt: Par­teien der Rechten und der Linken, in sich selbst wieder zerfallen, ein halbes Dutzend Bürgerlicher und ein halbes Dutzend proletarischer Erscheinungen. Und mit diesen Parteien, angefangen von den Bürger­lichen über das Zentrum bis zur KPD., ist es ge­lungen, das deutsche Volk im Innern langsam aus- zuhöhlen und zu zermürben. Trotzdem war der Verlauf des Krieges ein glorreicher. Die Fahre 1914 bis 1918 beweisen, daß nicht etwa der Gegner gesiegt hat; es war eine gemeine Revolte, ange- zetteit von marxistischen, zentrümlerischen, libera- listischen, kapitalistischen Subjekten, und hinter allem als treibende Kraft der ewige Jude, die Deutsch­land damals zu Fall gebracht hatten.

Wir wissen heute aus den Aussprüchen der Eng- länber selbst, daß sie im Jahre 1918 am Ende waren und vor ihrem eigenen Zusammenbruch standen, als sich gerade noch eine Viertelstunde vor 12 die ersehnte Revolte in Deutschland verwirklichen ließ. Dazu kam die Feigheit der damals Regieren- den, ihre Unentschlossenbeit und Halbheit, sowie die eiaene Unsicherheit Und s o allein konnte der erste Weltkrieg verloren werden, nicht infolge der Verdienste unterer Gegner, sondern ausschließlich durch unsere eigene Schuld.

Die Folgen dieses Zusammenbruches im Novem­ber 1918 waren nun nicht etwa die Aufnahme Deutschlands in die o^enen Arme der Weltdemo, kratie, waren nicht die Sorgen der anderen um die Befreiung des deutschen Volkes von seinen Lasten, um eme Hebung des deutschen Volkes auf eine höhere K"lturstufe, das konnten Pe schon des­halb gar nicht fertigbringen, weil sie selber auf einer viel tieferen waren, sondern die Folge war nur der entsetzlichste Zusammenbruch politischer und wirtschaftlicher Natur, den jemals ein Volk erlebte.

Damals trat uns ein Mann entgegen, der dem deutschen Volk unermeßlichen Schaden zuaesügt hat: Wnodrow Wilson, der Mann, der mit eiserner Stirn log, wenn Deutschland die Waffen nriher» legen würde, bekäme es einen Frieden der Ver­söhnung und der Verständigung, dann würde es nicht feine Kolonien verlieren, sondern es sollten bnrn nr W* {Mon;'4rrnhfem' ver"cht geordnet werden. Der Mann log uns vor, daß eine allge­

Der Entschluß des Führers

Kampf gegen eine ganze Wett

? Krieg

von sich sagen könnm: Ich tue alles für mein D^lk, alles für visiere Soldaten, damit he bestehen tonnen

Ichhabe diesen Kamps nun zunächst gegen die Dumm­heit und Trägheit unserer sog. oberen Schichten ge­führt. Ich habe ihn angefangen gegen die Feigheit, die sich überall breitmachte, diese Feigheit, die im­mer als Klugheit getarnt einherging und sagte, man muß sich fügen, man muß geduldig sein, ober, wie Herr Erzberger es ausdrückte:Alles unterschrei­ben, was sie' uns vorlegen, dann werden sie uns verzeihen, und alles wird wieder gut werden." Mit dieser maßlosen Feigheit, die alles andere vorwg als Standhalten, habe ich damals kämpfen müssen im kleineren und ebenso bald im größeren Kreise. Wie- oft habe ich erlebt, daß dieses Bürgertum uns vorwarf:Warum gehen Sie auf die Straße, Sie sehen doch, das wollen die anderen nicht, das kommt U Konflikten. Warum also? Halten Sie sich zurück, seien Sie doch stille." Wir aber sind nicht stille ge­wesen, ja, ich habe damals das Programm ausge­stellt: Die deutsche Straße gehört den deutschen Männern und nicht den Juden, (Der Schluß des letzten Satzes geht in einem Beifallssturm unter.) und ich habe sie diesen deutschen Männern erobert, nicht durch die Klugheit der Feiglinge, sond-rn durch die Tapferkeit dieser Draufgänger, die sich damals mir angefchlossen hatten und mit mir bereitgewesen sind, die Straße freizukämvfen von unseren Feinden vnb Gegnern und langsam wieder die deutschen Farben in diese deutschen Straßen, deutschen Märkte, Dörfer und Städte hineinzupstanzen.

Und ich mußte damals weiter an Kämpfen gegen fn viele Interessen aller Einzelnen. Der Mann von links sagte mir:Das geht gegen meine Interessen. Ich höbe ein Klassenint"resse, und dieses Klassen­interesse verpflichtet mich, den andren umzu- hringen!" und der Andere erwiderte:H-^r, bl-iben Sie weg von uns. Wir haben unsere alten Stan- desintersi"n." mu^e mich gegen beide S e i- t e n wenden. Und überall gegen diese 51nter-st-n, b:e im Stand "den jn der Klasse verankert schie­nen, die Interessen st-llen, die im Volkstnm liegen, dieser unlösbaren Gemeinschaft. Das siebt heute alles fo selbstverständlich aus, ab-r meine asten Mit- fämnf-'r wissen, daß es nicht selbstn-rständlich war, diele Binsenwahrheit in die ^"«sichäb-ll links und rechts hineinzuhringen. (Stürm. Beifall.) Die ein-n wollten dielen Gedanken v'cht aufnehmen, ein­fach aus B-rhillenheit:Was, wir werd-n den ande- r-n di- Schädel einlchlaa-n'" mar ihre Paral- Und die anderen wollten sie nicht aufnehmen ans Dumm­heit oder aus trägem G-dankenlluß. roe-U sie sagstn: d"s war bisher fo. warum stllen wir uns jeht nlötsijch andern. Ileberimunt. Si" können von mir nicht oerlanaen, daß ich m^ch v^ößlich mit d'efen L"ustn aus d-m -iisiach-n Volke ab^t», das kann 'ch e'n^ch nicht yiw Ende N"rstva-n Si- nach n«n mir, daß ich mich in der Trambahn zu ihnen hin­

bann der Friedensvertrag, die vollkommene Ent- waffnung unseres Volkes, feine Rechtlos- m a ch u n g und damit die ermöglichte Ausplün­derung und Ausbeutung durch ein inter» nationales Finanzkomplott, das unser Volk in das tiefste Elend warf. Vorher hatte man erklärt:Wer behauptet, daß wir die Absicht haben, Deutschland die Kolonien wegzunehmen, der lügt" Man hat sie uns weggenommen! Man sagte:Wer behauptet, daß wir uns mit dem Gedanken tragen, Deutsch­land etwa seine Handelsflotte wegzunehmen, der spricht nicht die Wahrheit." Man hat sie uns weggenommen! Man hat vorher gesagt:Wer-be­hauptet, daß wir vom deutschen Volk 'Teile weg- reißen wollen, der hetzt das Volk auf." Man hat uns später einen Teil nach dem anderen weage- nommen! Man hat alle Versprechungen gebrochen! Das deutsche Volk sank in wenigen Monaten in eine unvorstellbar tiefe, verzweifelte Verzagtheit, an allen Ecken und Enden nirgends mehr eine Hoff­nung, ein ausgehungertes Volk, dem man selbst dann seine Kriegsgefangenen nicht zurückgab, als es bereits den Waffenstillstand und den Frieden unterzeichnet hatte, ein Volk, dem man auch dann keine Lebensmittel gab, als es bereits waffenlos war, das man nur immer wieder erpreße und dem man immer wieder mit einer neuen Erpres­sung eine neue Unterwerfung abforderte und ab- zw^ng.

Wenn man sich das heute vor Augen hält, bann kommt man jetzt noch in den Zustand eines Grimms und eines Hasses hinein gegen eine Welt, in der so etwas geschehen konnte.

Feinde. Deutschland mar von der Inflation rui« niert. Das ganze Volk schien einem Elend ohne«: gleichen entgeaenzuaehen. Und über alles tri"M- nhierte der ?nbe. Er profitierte an unsrem Um niück. Da versuchte ich damals als ein Mann tüe

in ihrem Kampf für uns alle! Aus der bamari^H kleinen Bewegung ist eben doch die deutsch? Dolfs- |Ä j " gemeinschaft geworden, wenn auch lanafam. aber > ® «»- e d"s mar aut so. Sie brauchte Z"it. Dieser Kamvf um die Sache unseres Volkes verlief nun nicht un­unterbrochen in einem gleichförmigen Auf'ttea sind auch wieder Tage gefommm schwerster Be- bränAnis, Zeiten des tielften Rnck^chioa-s Tch brau­che Sie nur erinnern an bas Jahr 1923 Ich h'sie damals aekämnst. Im Ruhrgebiet standen unstre

setze. Alles, was Recht ist, ich bin selbstverständlich auch der Meinung, wir sollen sein ein einig Volk von Brüdern, aber mit Abstand, meine Herren, mit Abstand, nicht zu nahe und vor allem nur bei Wahlzeiten, sonst nicht." (Brausende Heiterkeit und jubelnder Beifall.)

Das war also alles nicht so einfach, langsam einen nach dem anderen aus diesem Volk heraus­zuholen, und wie viele sind mir wieder davonge­laufen. Es war ja nicht so, meine Volksgenossen, als ob jeder, der damals zu mir gekommen ist, auch etwa bei mir geblieben wäre. Manchmal hatte, ich 50, 60, irgendwo in einem Ort gewonnen, und drei Monate später waren es wieder bloß 6, 7 ober 8. Man mußte wieder anfangen. Aber ich habe mir damals eine Rechnung aufgestellt: Wenn ich 100 gewinne und es bleiben mir immer nur 10, und die anderen 90 gehen wieder weg, bann werden es, wenn ich 1000 gewinne, 100 sein, wenn ich 10 000 gewinne, werden 1000 bleiben, und allmählich wird die Zahl derer, die bleiben, immer größer und größer werden, und wenn einer bas zweite unb dritte Mal wieder weggelaufen ist, geniert er sich vielleicht, bas fünfte Mal roieber bcwonzugehen. Er wirb dann doch bleiben. Und so werbe ich langsam mit Gebuld und Beharrlichkeit eine neue Volksgemeinschaft im Deutschen Reich selbst aufbauen, bie anberen mögen lachen ober spotten so viel wie sie wollen. Das ist gleich. Sie mögen gegen uns vorgehen, auch bies ist gleich, bann w"r- ben wir uns wehren. Wir werben nicht von der Straße gehen, nicht unsere Plätze räumen, sondern werden uns so lange schlagen, bis wir entweder liegen bleiben, ober bie anderen weichen unb uns d"r Weg frei wirb. Diese Grunbsätze sind für uns Nationalsozialisten heute felbftD»rftänhlich. bamals waren sie aber ganz neue Vorstellungen unb Erkenntnisse, bie von vielen weder be­griffen noch als selbstverständlich angenommen wurden.

Dann kam noch ein weiteres hinzu: Die ver­fluchte Tradition, in der jeder einzelne groß geworben war unb von bet er glaubte, sich nicht loslosen zu können, überhaupt biefes ganze P"o- blem ber Erziehung, biefe Eierschalen, die der ein?"lne ja viel schwerer ablegt als alles andere, die Münung, er sei nun eben anders geboren als der anb-re, er könne sich nun eben nicht mit bem breiten Volk vermischen, aus dem (Bnmbe, weil er von einer besonderen G"sellschaftsschicht stammt, ber anbere aber kann es nicht, weil er wieder von einer anderen kommt. Es war ein Kamvf gegen Tradition unb neuerlich auch gegen bie Blldungs- elemente, die man nur ?u leicht mit bem Wert her

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meine Verstänbigung die Folge sei, baß wir ausge­nommen werden würden in einen gleichen Bund aller Völker. Er log weiter, daß damit die Geheimdiplo- matie beseitigt werde und bann endlich ein neues Zeitalter des Friedens, der Gleichberechtigung, der Vernunft uifm. die Welt befriede. Der junge Mann dieses Heuchlers war der heutige Präsident Roo­fe o e 11. Er war seine rechte Hand. Diesem Manne aber hatte unser deutsches Volk damals vertraut. Es besaß keine Ahnung, daß es sich hier um einen amerikanischen Präsidenten handelte, das heißt also um einen Mann, der nicht zur Wahrheit verp'lichtet ist, der z. B. vor einer Wahl ruhig sagen kann: Ich werde gegen den Krieg eintreten" und nach der Wahl erklären darf:Ich trete für den Krieg ein", und der, wenn er bann zur Rede gestellt wird, ehenso ruhig aussprechen kann:Ja, das habe ich allerdings vorher gefügt, weil ich glaubte, daß es in d-n USA. Dumme genug geben würde, die das für Wahrheit nehmen." Das deutsche Volk hat aber noch etwas nicht gewußt, daß es sich hier um einen Paralytiker gehandelt hat, um einen Irrsinnigen, der das USA -Volk damals führte, ein Volk, mit bem bas beutfcbe in feiner Geschichte noch nie zu­vor einen Konflikt gehabt hatte.

So kamen bie Sttrnden jener bittersten Enttäu­schung, bie schon in dem Augenblick begann, als bie deutschen Unterhändler im Wald von CEompiegne zu bem Salonwagen hintraten und bort mit ber bar­schen Frage anaefahren wuvden:Mas wollen bie Herren hier?" Es k^m ein Waffenstillstand, der in Wirklichkeit bereits die totale Wehrlosmachung be­deutete. Und die Folge dieses Waffenstillstandes war

3n dieser Zeit, meine Volksgenossen, als alles zerbrochen war, als die oberste Spitze des Reiches nach dem Ausland floh, als andere kapitulierten, als die Wehrmacht ihre Waffen abliefern mußte und das deutsche Volk sich selbst freiwillig entwaffnete, in der Zeit, in der sogar noch Deutsche gegen Deutschland im In­nern wüteten, da man schrie:Cs ist gut, daß rtir den Krieg verloren haben", als es Subjekte gab, die erklärten:Wir durften diesen Krieg gar nicht gewinnen", in dem Moment, da jeder angespien wurde, der überhaupt noch von Deutschland redete, in einer Zeit, in der man den Lebensverzicht, den Verzicht darauf, als Deutscher in der Welt zu gelten, als vernünftig pries, in der Zeit, meine Volksgenossen, bin ich in das politische Leben eingetreten mit dem Entschluß, dieses verlorene und veraltete Deutschland wieder anszurichten". (Tosender Bei­fall.)

Es war ein so wahnwitziger Entschluß in den Augen vieler anderer, daß mich meine nächsten Freunde gar nicht verstanden. Ich habe die Kraft zu diesem Entschluß nur gewonnen aus der Kennt­nis des Volkes. Hätte ich damals nur die oberen Zehntausend gekannt, glauben Sie mir, meine Volksgenossen, ich stünde heute nicht vor Ihnen. (Erneuter stürmischer Beifall.) Ich hätte hie den Mut gefunden, dieses Volk in eine bessere Zukunft zu führen. Ich kannte bamals aber in erster Linie das breite Volt, vor allem meine Kamera- b e n. Ich wußte, baß diese Männer Unermeßliches unb Unvorstellbares geleistet hatten. Ich wußte vor allem, wie treu unb zuverlässig sie waren. Ich wußtet baß, wenn sie nur bie richtige Führung ge­habt hätten, sie niemals zu einer Kapitulation zu bewegen gewesen wären, schon ihrer Kameraden wegen nicht, weil sich jeher sagte: für bas, für was ich fämp5e, finb schon meine Kameraden gefallen, ich darf sie nicht im Stich lassen, bas wäre ein Ver­rat an ihnen. Auch sie haben ihr Leben eingesetzt!

Ich hatte die breite'Masse des Volkes gekannt aus meinem damaligen Leben. Und diese Maste hat mir den Glauben an bas deutsche Volk nicht nur erhalten, sondern neu gegeben, wenn später all die

Jahre hindurch widrige Umstände ober irgendein Unglück doch noch gegen bie Verwirklichung meines Planes zu sprechen schien.

Ich war mir im klaren, daß bie Entwicklung so, wie wir sie in den letzten 20 bis 30 Jahren vor dem Kriege gesehen haben, zu nichts anderem als zum Zusammenbruch führen mußte. Und ich hatte daher den Entschluß gefaßt, nun von Grund auf die­ser Entwicklung den Kampf anzusagen, d. h. also nicht einfach zu erklären: icy will, daß Deutschland wieder eine Wehrmacht bekommt, eine Armee oder eine Luftwaffe, sondern ich war mir im klaren, daß zunächst unsere innere Struktur und die Gesellschaftsordnung umgestaltet werden müß­ten, daß wir in dem abgestorbenen Körper unseres Volkes bas Blut von unten nachsteigen lassen muß­ten unb daß zu bem Zwecke schwere Eingriffe in die Gesellschaftsordnung notwendig waren. Ich habe es nicht für möglich angesehen, diesen Eingriff erst nach dem Erreichen der Macht vorzunehmen, son­dern ich war der Ueberzeugung, daß einst bie Macht überhaupt nur bem Körper zuteil werden könne, der das Gesicht und bas Wesen des neuen Zustandes schon in sich verkörpern würde, bas heißt also, ich war entschlossen, mit wenigen Menschen beginnend, eine Bewegung aufzubauen, die in sich das bereits verkörpern sollte, was mir später als wesentlich unb für die Gesamtheit nofmenbia erschien. Und es war dies vielleicht doch nicht so schwer, als manche dachten, insofern, als ich ja vor der Gefahr be­wahrt blieb, baß damals unwürdige Streber oder evgensüchtige Menschen in meine Reihen kamen. Denn wer in den Jahren 1919, 1920, 1921, 1922, 1923 zu dieser Bewegung stieß, ber mußte ein grenzenloser Ibea 1 ist sein. Alle anderen konnten nur sagen:Da ist ein vollständiger Narr, ber will ein neues Volk aufbauen, ber will einen neuen Staat gründen, der will eine neue Wehr­macht aufrichten, der will Deutschland wieder frei machen, und dabei hat er nicht einmal einen Namen, kein Kapital, keine Presse, keine Partei, gar nichts hat er also mit einem Wort ein Ver­rückter!" Es mußten schon grenzenlose Idealisten fein,, die damals zu mir kamen, denn sie hatten gar nichts zu gewinnen, sondern immer nur zu ver­lieren, immer nur zu opfern. Und bas kann ich von meinen damaligen Kämpfern sagen: Viele haben alles verloren, manche sogar das Leden.

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I - D_ ich mich in eine Ortsgruppe hineinbegebe, in beilk nuinettoegen ein Tagelöhner ober so etwas btl£ Führende ist. Ich mutzte ben Menschen erst beil- bringen, daß Führen mit einem abstrakten Wissen.» bas man in einer Studienanstalt eingepaukt bell kommt, gar nichts zu tun hat. Das Eine ist eingel lernt (Stürmischer Beifall) und oft eingetrich» tert in weih Gott wieviel Nachhilfestunden, und do°» Andere ist angeboren unb roiru sich immer durch» setzen. Und hier nun eine Synthese zu finden zwi'M schen der natürlichen Veranlagung zum Führen» unb bem notwendigen Wissen, das war die geM stellte große Aufgabe.

Das begriff man damals gar nicht. Es war ein» Kampf gegen fast alle Lebensgewohnheiten und da.» zu außerdem noch ein Kpmpf gegen die natürlichste«! Interessen, in dem ber einzelne sagte:Ja, hare« Sie, wenn ich Ihnen beitrete, verliere ich mein GeD schäft!" und der andere wieder:Dann fliege idi» aus meinem Arbeitsplatz heraus. Meine KollegenI die dulden bas ja nicht!" Glauben Sie, rnemegj Volksgenossen, es war damals ein He 1 dentu mH erster Nationalsozialist in einer Grube, in manche:» Fabrik zu sein, aber es gehörte auch fast ein Hel» bentum dazu, erster Nationalsozialist in einem Sa-H Ion zu sein, für die einen, weil sie körperlich un» bie anderen, weil sie geistig bedroht worden sind» Und ich weiß nicht, was schlimmer ist: eine förpere liehe Bedrohung ober eine geistige zlnblöbung, bie» unter Umständen vielleicht einen Menschen norm schneller kaputtmachen kann, als eine körperlichel Mitzhandlung.

Es sind Idealisten gewesen, die damals I zu uns gekommen sind, und ich möchte hier I noch etwas erklären: Diese Helden haben in I Wirklichkeit den Krieg 1914/18 ja nur fortge- I setzt. Wan hat es spater oft so bargeftcllt, als cb I etwa hier Soldaten waren und dort die Partei. I Nein, das waren einst die Soldaten gewe'en, I und zwar die besten Soldaten! (Brausender I Beifall.) Nämlich jene ewigen Soldaten, die I die Unterwerfung nicht ertragen wollten und I nicht konnten, so wie ich heute der Ueberzeu- I gung bin. daß ein wirklich guter Nationalsozia- I list auch in Zukunft der beste Soldat sein wird. I (Erneuter tosender Beifall.)

Und nun tarnen noch bie organisierten! Gegner. Das waren zunächst so ungefähr 461 ober 47 Parteien, bas schwankte, je nachdem! sich bie Radfahrer ober bie Kleingärtner ober Haus«! ler ober sonst irgendwelche Leute zusammengeschlos'I fen hatten. Aber es waren manchmal bis zu 461 Parteien. Organisierte Gegnerschaft! Und hier vor! allem bie Parteisekretäre, ihre Funktionäre, bie in! uns natürlich den Ruin ihres ganzm Daseins fad hen, denn wo sollten endlich eine bürgerliche Pari teienroelt, repräsentiert burch ihre Synbici, Partei-! sekretäre usw. hinkommen, unb wo proletarische,! repräsentiert durch Gewerkschaftsführer unb auch! wieder durch Parteiseketüre, wenn nun plötzlich! einer kommt- unb sagt:Dieser ganze Kamp^ ist! an sich ein Heller Wahnsinn, ihr streitet hier für! etwas, was niemand einen Nutzen bringt, ihr wer-! bet beide von eurem hohen Roß heruntersteigen! müssen, auf die Dauer könnt ihr jedoch ohne ein-I ander nicht ausfommen, also laßt bas Gezeter.! Und kommt einmal vernünftiger miteinanber aus,! als baß ihr euch erft gegenseitig zugrunbe richtet.*! Das konnte man natürlich bem einzelnen sagen,! aber es einem Parteisekretär sagen, hieße, den! Mann sofort zum Nachdenken bringen, unb das! Nachdenken führte bei dem zur Erkentnis, 6aM damit feinä ganze Existenz vorbei war. Wenn ich erst einmal zugebe, daß man um Konfessionen fei­nen politischen Kamps führen soll, wo kommt bann ber Zentrumsinteressent hin. Wenn ich sage, ich kann keinen politischen Kampf führen, beifpielsd weise um Gegensätze, die rein wirtschaftlicher Art finb, unb baß er nicht mit brachialer Gewalt aus- gekämpft, sondern mit Vernunft ausgeglichen wer­ben müsse, wo kommen bie Gewerkschaftssekretäre unb Syndici unb wo kommen vor allem dann die lieben Juden hin, bie in beiben Lagern ihre In­teressenten hqben, bie auf der einen Seite sowohl bas Kapital dirigiert als auf ber anderen Seite die Antikapitalisten anführten unb oft in einer Fa­milie zwei Brüder in beiden Lagern hatten.

Meine Volksgenossen! Als ich diesen Kampf ba-| mals begann, war ich mir genau bewußt, baß es ein Kampf gegen eine ganze Welt war, unb wie schwer er war, können nur meine] alten Mitkämpfer wissen. Ich kann sagen, baß für! mich der Krieg feit bem Jahre 1914 kein Ende tre-i funben hatte. Ich habe weiter gekämpft, so wie itfy erst reben konnte, unb bin lanbauf unb landein von! Ort zu Ort gezogen, habe geredet unb gerebet, ge­arbeitet, immer nur mit d"m einen Gedanken, das deutsche Volk aus dieser Zersplitterung zu erlösen, aus seiner Lethargie herauszureißen, es aus sei­nem Schlaf zu erwecken und wieder zu einer be­wußten Kraft zusammenzuschließen. (Stürmischer

M"n^en v"rw"chl-'lt. Denn man sagte:Sie fön- <--- -------- .. .....

nen doch mir nicht als Gebildetem zumuten, daß 1 Macht in die Faust zu bekommen, um dem noch

Beifall.)

Ich habe im Lartte dieser Jahre nicht nur politi­sche Mitkämpfer gesunden, sondern auch unzählige Menschen, die uns nur mit ihrer Arbeit gehol'en haben. Frauen unb Männer, bie ihr Leben bin- .. wvu gegeben haben für bie Partei, bie ihr alles war. W ihre euri Das konnten bie anberen, diese armseligen Bük- V^eri, sie gerlichen z. B., überhaupt nicht verstehen, was her j^srtdjt bi Nationastoziali mus für so viele Familien bebeul^ hn Äriea täte, für Menschen, bie» ben ganzen Taa nur an ihre Bewegung gedacht hatten, alles bafür gaben, die jjjj fiebroiei bafür gearbeitet haben, jedes Opfer einsetzten! I^chland c Heute weiß es bie ganze Nation. Denn was damals biefer b kleine Gruppen waren, bas sind heu^e bi" Milli» nen beutscher Volksgenossen, bie ?u ben Sammel- W bes stellen hingehen unb heute als Angehörige unserer ber D Gemeinschaft für unsere Wehrmacht, unsere Sol-IMnbfi;^ baten, ihre letzten Pelze oder Pullover hingeben! rMQ&jL (Brausenb"r Beifall.) _ ber

Dieses Glück, einer Sache bienen zu können, für .neues \a sie opfern zu bürien, das heute Mi^ionen haben, n» bas hatten bamals nur bie wmigen Nationalso'in- 1 s'sten unser-r Bewegung. Wie groß deren Glück aber war, können nur bie ermessen, hie heute