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flonatlid) RM l.80 fiuitellflebübf -.25 juct) bei Nichterscheinen un einzelnen Nummern ^fDlne böberer Gewalt itrnfvredmnfctihifo 2251 riiliiairschrift:,Anzeiger oiticberf nßss^rtmlf. M

vrühlsche Unioerfltätsbrud erei H. Lange General-Anzeiger für Oberhessen ♦iefcenfsdinlftrafte T-0

JOT» & d ^amrtag,St Januar / §onntaa.l.5ebruar iy^2

Gietzener Anzeiger

Wo der Feind aufinii, werden wir ihn schlagen."

Des Führers Rede am Jahrestage der Machtübernahme im Berliner Sportpalast.

Dr. Fr. W. Lange.

in

Der Führer spricht

urücferft'iOef hätte. Würbe fftmrapb bas unb erklärt haben: ..Win verabscheuen den imb verlassen bah er Jn-ien. bns wir nur

K"i"g burd}

Die Gedenkstunde im Gporipalast.

Dr. Goebbels heißt als Berliner Gauleiter den Führer willkommen.

geben an Einsatzfreudigkeit und Verantwvrtungs- freudigkeit, so ist die Heimat in höchster Anspan­nung aller Kräfte am Werk, ihren Soldaten alles bas zu schaffen, was ihre Kampfkraft stärkt unb den Sieg der deutschen Waffen sichert. Die Erinne­rung an den WeH, der zum 30. Januar 1933

Ursachen, sondern es sind vor allem die gleichen verantwortlichen Personen, ich darf mit Stolz sagen, daß eine Ausnahme davon gerade die Staaten machen, die heute als Verbündete durch das Deutsche Reich, Italien und Japan verkörpert werden. (Starker Beifall.) Denn eins kann man doch wohl nicht bestreiten, daß Churchill be­reits vor dem Jahre 1914 einer der gemeinsten Kriegshetzer der damaligen Zeit war (Pfui-Ruft), daß Herr Roosevelt, damals der junge Mann des Präsidenten Wilson gewesen ist, daß die k a p i - talistischen Männer von heute auch da­mals bereits das Gewicht des Einflusses in die Waagschale für den Krieg geworfen haben, während umgekehrt niemand leugnen kann, daß wir an dem damaligen Krieg gänzlich unschuldig gewesen sind. Wir waren alle nur ganz kleine Soldaten, so wie Sie jetzt, meine lieben Verwundeten hier vor mir sitzen, unbekannte Namenlose, die einfach die Pflicht gerufen hatte und weiter gar nichts, also Männer, die damals ihre Pflicht, so brnn sie konnten, erfüllten.

Die gleichen treibenden Kräfte, die den ersten Wetkrieg verschuldeten, sind auch für diesen zweiten veran'wortlich Dabei möchte ich hier gleich eines einfügen: das damalige Deutschland mar eine Monarchie, also keine nattonglsottafist che Diktatur, das damalige Deutschland war demokra­tisch, also kein nationalsozialistischer Staat, und das damalige Deutschland war pgrlom"ntgrisch. allo auch nicht das, was das heutige Deutschland ist, von allen sonstigen Unterschieden abgesehen. Es müssen also Gründe fein, die nicht in der Staatsform liegen, die damals so wie heute als Anlaß zum Angriff gegen uns verwendet wurden obwohl un­sere tVeinb'e in beiden Fällen behaupte en. daß es gerade die Slaatsform fei, die sie auf den Plan ge­

rufen hätte. Wir Deutsche können uns allerdings überhaupt nicht Dorftellen, daß wir, wenn ein Volk sich plötzlich eine bestimmte Saatsform zulegt, nun deshalb erklären, wir müssen dagegen in einen Krieg eintreten, nur weil uns diese Staatsform nicht passe. Das verstehen wir nicht, und das mei­nen natürlich auch die anderen im Ernst nicht. Sie sind daher auch gar nicht deshalb in pen Krieg e n- getreten, weil die Staatsform sie irgendwie irritiert hätte. Nein! Sie bringen es ja fertig, die gemeinste Staatsform, wenn notwendig, zu umarmen, um mit ihr Brüderschaft zu trinken. (Stürmische Pfui- Rufe.) Nein, nein, das ist es nicht. Es ist nicht die Staatsform, sondern es sind andere Gründe, die sie schon 1914 zum Krieg gegen das deutsche Reich getrieben hatten!

England war damals der Haupthetzer gegen Deutschland, jenes England, das sich im Laufe von 300 Jahren nur durch Gewalt, durch eine einzige Folge blutiger Kriege etwa ein Viertel der ganzen Erdoberfläche unterworfen hat. Denn es war doch nicht so, daß etwa eines Tages indische Fürsten ober indische Stämme ober deren Deputationen

Währung, stolzester Siege und auch gelegentlicher furchtbarer Rückschläge lagen damals hinter uns. Aber niemals in all diesen Jahren hat Ihre alte Parteigarde am Siege gezweifelt. Der Sieg war uns eine Sache des Glaubens, und zwar des Glaubens an Ihre Perfon. (Stürmischer Beifall.) Heute nun steht das ganze deutsche Volk, an seiner Spitze unsere stolze Wehr­macht, im Kamps um die Verteidigung der Er­rungenschaften unserer Revolution, der Sicherheit unseres Reiches und des Lebensraumes unseres Volkes. Was damals für uns eine Sache des Glau­bens war, nämlich der Sieg, das ist heute für uns eine Sache der G e w i ß h ei t. (Stürmischer Bei­fall.) Wie die Front für den Sieg kämvft, so ar­beitet die Heimat für den Sieg, und bas ganze deutsche Volk fühlt sich vereint in dem Bewußtsein feiner Stärke und einer souveränen inneren Sicher­heit.

Es ist mir heute eine stolze Freude, als Abge­sandte des Duce hervorragendste Vertreter der faschistischen Partei und des faschistischen Italien in unserer Mitte begrüßen zu dürfen. (Stürmischer Beifall.) Sie repäsentieren eine Revo­lution, die wie die unsere das plutokratifch-jüdifch- freimaurerisch-marristifch-kommunistische System zu Boden geworfen hat, um eine neue Ordnung zu errichten. Die Völker dieser beiden Revolutionen sind zusammen mit dem Soldatenvolk der Ja­paner angetreten (stürmischer Beifall), um ihre Lebensrechte zu verteidigen. In der Verteidigung dieser Lebensrechte stehen wir in einem unlösbaren Bund nebeneinander und marschigen vereint zum Siege. Ich bitte Sie nun, mein Führer, das Wort zu ergreifen.

nach London gekommen sind mit der Bitte:Eng­länder, kommt nach Indien und regiert uns!", son­dern die Engländer sind nach Indien gegangen, unb Zwar obwohl die Inder sie gar nicht haben wollten. Sie gingen mit Gewalt dorthin und waren auch nicht mehr hinauszutreiben. Mit Gewalt allein ha­ben sie sich emft dieses riesige Gebiet nvt e^a 380 Millionen Menschen unterworfen und es in der Unterdrückung erhalten Nur mit Gewalt haben sie sich Staat um Statt tribut- unb zinspflichtig aenm )t. Hinter all dem stand natürlich jene andere, uns bekannte Macht, die überall dort Geschäfte wittert, wo es Unruhen gibt: das internationale Judentum So hat sich England im Lause von einigen Jahrhunderten die Welt erobert, unb um diese Welteroberung, die Völkerunterdrückung sicher« zustellen, hat es sich bemüht, in Europa bas so­genannteGleichgewicht der Kräfte" aufrechtzner- haltem bas heißt also dahin zu streben, daß kein europäischer S*aat über ein gewisses Maß hinaus an Kraft gewinnen konnte, um vielleicht auch zu einer führenden Rolle in Europa aufzusteigen.

Was sie wollten, das war bas zersplitterte unb in sich aufgelöste, in feinen Kräften ewig gebundene Europa, und um dieses Ziel zu erreichen, hat Eng- land Krieg mit Europa geführt, einen Krieg nach dem anderen. Erst sahen sie ihre Vormachtstellung bedroht durch Spanien: nachdem sie endlich Spa­nien besiegt hatten, wandte sich ihr Interesse den Niederlanden zu: und als dann Holland keine Ge­fahr mehr zu sein schien, konzentriert,' sich der bri­tische Haß auf Frankreich, und als Frankreich mit Hilfe ganz Europas gebrochen wurde, da Glaubten sie in Deutschland den Faktor sehen zu müssen, der geeignet sein konnte, Europa vielleicht zu einigen, und deshalb begann nun der K"mvf gegen Deutsch­land, nicht aus Liebe zu den Völkern, sondern nur aus eigenstem, nüchternstem Interesse, dabei unt-r« stützt von jenem ewigen Judentum, das in sed-m Völkerstreit, in Zwist und Hader, immer zu ver­dienen versteht und zu gewinnen vermag.

Al-, sie im Jahre 1914 ,ntm p-ften Mal eine Welt­koalition gegen bas damalige Deutsche V"'ch »ufam- menbrauten, da hatten sie sonderbare Begründun­gen. Sie sagten: .Deutschland muß tunödft von seinem Kaiser befreit werden!" An sich wäre bas die Engländer nichts angegangen, sond-rn eine :n= ferne Angelegenheit des deutschen Volkes gewesen. Aber die Cnaländer sind immrtr urh andere Nat'onen besorgt, tmb sie wollten also Deutschland van feinem Kaiser befreien. Sie sagten weiter:D"r Mil''t"ris- mus ist es. d-r das deu^che Volk unglücklich macht und bedrückt!" Und die Enaländer sind ja bekannt­lich überall geg»n Bedrückung und aeg-n das Un­glück. das b*n Völkern aufa?hürh-t ift. Und endU-ch versicherten sie noch: ..Es muß überhäunt mit dem Krieg ein Ende nehmen, allo Kft^g dem Kriege!" E'N" wunderbare, verlockende, herr- l'che Perspektive? W"vn man sie rückwirkend an» wmden wollte. d"s heißt, wenn man erffart bah"n mürb", w'r Engländer sehen ein. daß b"r Kr-eg "in Unrecht ist. d"nn es en^cheibef in ihm »mr die brutale Gewalt, und b^^hafh wollen wir Ee- walt für alle Zukunft ausfehaften unb nun alles annullier"n. was dv'-ch Gewalt entstanden ift. Das n^äre natürl'ch ein lehr schwieriges Binnen. weil die ganze Mftt sich nur nach dem Brinttn bns Rechtes des Stärkeren aulgebaut hat. Aber fm**»"r« hin. es wäre wunderbar a"wesen, w"nn England in seinem Abscheu vor d-w Krieg» der wvn twd'N'ch vorangegangen märe, daß es aut die Resultat" rei= ner Kri"ae verrichtet, ha« heißt sie aOo der Welk

Das Vorbild.

Wer am gestrigen Jahrestage der Machtüber- vhme auch nur am Rundfunk Zeuge fein durfte er Kundgebung im Berliner Sportpalast, der tra- frtionetien Versammlungsstätte der Bewegung in er Reichshauptstadt, dem mußte sich uuaj der ihrer spielte zu Beginn feiner Rede mit kurzen ^ten darauf hin der Vergleich mit einer an« treu Kundgebung aufdrängen, die in dieser Woche siel von sich reOen gemacht hat. (£ h u r a) 111, fnglands Ministerpräsident, war von seinen Be- srechungen mit Roosevelt aus Washington zurück- jckehrt und die britische Oeffentlichk-eit, begierig jirauf, etwas aus feinem Munde zu vernehmen, ns wie ein Trost klingen konnte in der Trübsal fcr ununterbrochenen Kette von Niederlagen, die ie britischen Waffen ebenso wie die der USA. feit Beginn des Krieges in Öftersten hatten einftecken lüsien, konnten gar nicht erwarten, bis der Premier

Unterhaus Rede und Antwort stehe. Enftäu- yung und Bitterkeit über die unzulänglichen Dor- keitungen zur Verteidigung der britischen Po-si- jon in der Südfee, über den Mangel an Initiative iird die gefährliche Unterschätzung des Gegners langen aus den Reden der Abgeordneten, aber ur wenige wagten es, nicht nur ihrem Aerger in Harfen Worten der Kritik Luft zu machen, sondern «ach durch offene Bekundung ihres Unwillens dem Ranne die Gefolgschaft aufzusagen, der durch feine vwissenlose Hetze sein Volk in diesen Krieg gestürzt it und nun, da er ungeahnte Ausmaße annimmt Fib sich sehr viel anders entwickelt, wie es sich der riegstreiberflüngel um Churchill in seinem leicht5 irtigen Hochmut jemils gedacht hatte, mit schalen lebensarten und dunklen Andeutungen über neue lläne, die die große Wende des Kriegsglückes nun blich unb wirklich heraufführen sollen, nnr das Par- onent hintreten muß, um sich ein Dertrauens- atum zu erschleichen, das ihm seine eigenen pluto- ratifd>en Kumpane nur aus höchst zwiespältigem »erzen geben. Denn dieses Parlament, das durch in trotz aller Reformversuche immer noch sonder­ar veraltetes und dem eiaentlichen Wesen jeder

Krieg erwirken bab-n. wir verabscheuen den Krieg unb wir gehen auch ans Aeayvt"n heri"s. b"nn auch Aegvvten hob"n wir nur mit G^witt u-ftr« wi^ftn. nrr neben bah er d"v ganzen Naben Oft"n auf. d"n w'r auch nur mit Gewalt bef-'hten: bann wäre das eine wunderbare G"'fte gewesen, um auf diele Weife dem K'-'eg den Krieg an^nf"'"'nl

Aber unftr d-r Parole ..Krieg dem Kri"g" r>er» llgnh won in England e^wgq anderes, näwl'ch hie Verhinderung ieb"r Möglichkeit, das zuaeumt" Un­recht auf diefer Welt wieder ei"wal gittmwach'n. Man verftrrd darunter, die Mäch'iaen noch mäch­tiger. die Machtlosen noch machtloser zu m"^'"n. Es ist ungefähr so. wie wir d^q auch innenvol^llch kennen, wenn P-n<» lagen- . Wir wollen feine A"g. . heruna her Geselllchaftsordnuna mehr. Wer reich ist, soll reich bleiben, wer ah»r arm ist. muß arm bT";ben; so ea gegeben ift. ist es gewollt und fo wie gewollt ift. soll es sein: denn der Mansch soll nicht aufbäunrn gegen dasjenige, was gewollt ist, ind"w es gegeben wurde."

Sie kennen nun, meine Volksgenossen, im Gegen,

Meine deutschen Volksgenossen unb -genossinnen! Meine Kameraden!

Jeder spricht in dieser Zeit vor dem Forum, das ihm am geeignetsten erscheint (stürmischer Bettall) der eine vor einem Parlament, dessen Existenz, Zusammensetzung und Entstehung uns allen zur Genüge bekannt ift, ich aber glaube, an diesem Tage dorthin wieder zurückkehren zu müssen, woher ich gekommen bin, nämlich zum Volk! (Erneuter Beifall.) Alle diejenigen, die hier vor mir sitzen, sind nämlich auch Abgeordnete des Volkes, nur mit dem Unterschied, daß sie keine Diäten beziehen (Heiterkeit) und es oft schwieriger haben, zu einer solchen Kundgebung zu kommen, als die sogenannten berufenen Vertreter der Demo­kratien.

Ehe wir In das zehnte Jahr des nahonalf0310110= listischen Deutschen Reiches eintreten, ist es wohl angebracht, einen Blick in d i e Vergangen­heit zu werfen und sich wieder einmal mit den Ursachen unseres Daseins, unseres Werdens und unseres Sieges zu beschäftigen. Wir hören heute sehr oft die Bemerkung, daß dieser Krieg eigentlich b e r zweite Weltkrieg sei, b. h. also, man identifiziert diesen Kampf mit dem ersten, den wir selbst noch zum großen Teil als Soldaten miterlebt. Und das ist nicht nur richtig etwa in dem Sinne, daß auch dieser Kampf wirklich fast die ganze Welt erfaßt sondern es ist noch viel mehr richtig, wenn man bedenkt, daß die gleichen Kräfte, die schon den ersten Weltkrieg veranlaßten, auch für ben jetzigen verantwortlich sinb, und daß diese Kräfte und Mächte die gleichen Ziele am streben die sie damals vielleicht nicht im ersten Augenblick vorgaben, erreichen zu wollen, die aber hort) im tiefften Grunde ben Absichten ihres Kamp­fes zugrunde lagen. Es find aber nicht nur gleiche

und jener zurückbleibe, der, in feinem Besitz träge geworden, stagniere und sich neuen Ideen verschließe in dem Wahn, durch blinde Verneinung, ja durch rohe Gewalt einen Lebensprozeß abbinden zu kön­nen, der ständige Bewährung fordert. Der neue deutsche Sozialismus und dos Echo, das feine Lei­stungen im plutokrotifchen England gefunden hoben, sind das treffendste Beispiel für die Vogelstrauß­politik einer lebensuntüchtig gewordenen Führer­schicht. Mit ihr mußte jeder Versuch zu einer Ver­ständigung scheitern, wenn ein so durch und durch verdorbener Charakter wie Churchill den Ton an­geben durfte und hinter den Kulissen der inter­nationale Jude die Drähte zog. So steht Deutsch­land Schulter an Schulter mit Italien und Japan im Kampf der drei großen Habenichtse gegen die satten Mochte der Beharrung. Der Ausgang kann nicht zweifelhaft fein, was sie auch für Pläne haben, wir sind gewappnet, wo der Feind auftritt, wird er geschlagen werden. Heimat und Front stehen zusammen in wundervoller Gemeinschaft. Wie un­sere Soldaten der Ostfront auf den Schneefeldern Rußlands nach der Umstellung vom Angriff auf die Verteidigung des Winterkrieges das Letzte her-

Berlin, 30, Jan. (DNB.) Am Jahrestag der Machtergreifung veranstaltete der Gau Groß-Berlin im Berliner Sportpalast eine gewaltige Kund­gebung, in deren Mittelpunkt die Rede des Führers stand, der fein Hauptquartier im Osten für kurze Zeit verlassen hotte, um an dem geschichtlichen Tage zum deutschen Volk zu sprechen. Dos weite Oval des Sportpalastes ist seit vielen Stunden überfüllt. Von den Tausenden herzlich begrüßt, treffen Reichs­leiter, Reichsminister und weitere Männer der Be­wegung und der Wehrmacht ein. In den ersten Reihen haben Verwundete und Opfer der Arbeit Ehrenplätze erholten. Die Klänge der Marschmusik werden immer, wieder übertönt von ben Ovationen für bie anfommenben ausländischen Gäste, die einen besonders herzlichen Charakter annehmen, wenn Vertreter der verbündeten und befreundeten Na­tionen erscheinen. Dann erheben sich die Hände, der Führer kommt.

Dr. Goebbels hat ben Führer empfangen und geleitet ihn durch ben Mittelgang. Die Holle tost im Begrüßungssturm der Massen. Ruhigen Schrlttes begibt sich der Führer an feinen Platz, immer wie­der nach links und rechts mit erhobener Hond dankend. Dann begrüßt Dr. Goebbels ben Führer mit folgenden Worten:

Mein Führer!

Es ist für uns Berliner Nationalsozialisten eine stolze Freube, Sie, mein Führer, heute, am Tage der Machtübernahme, wiederum bei uns begrüßen zu dürfen. Vor allem freuen wir uns, Sie fo frisch unb fo a e f u n b unter uns zu sehen. (Stürmischer Beifall.) Es ist heute neun Jahre her, daß Sie die Bewegung im Kampf um bie Macht zum Siege führten. Viele Jahre schwerster Be-

hinnehmen kann, die Vorsehung aber nur jene segnet, die stark genug sind, auch Schicksalsschläge zu ertragen. Nur unbändiges Vertrauen zu sich selbst, harte Arbeit und zähes Durchstehen aller Widrigkeiten des Kampfes brachten ben Führer und seine nationalsozialistische Bewegung an jenem denkwürdigen 30. Januar 1933 ans Ziel. Das sei uns Lehre und Vorbild. .

Die Sicherung dessen, was zielbewußte Planung und eiserner Wille nach der Machtübernahme in den Jahren bes 'inneren Aufbaus, der Wiederwehr- haftmachung des neuen Reiches und der Rückgliede­rung feiner Marken im Westen und Südosten auf allen Lebensgebieten an Großem geschaffen hatten, fand bald die gleichen neidvollen Feinde wie einst

rhren Demokratie geradezu k)ohnfprechendes

'bh)erf~hren aesckwffen roirh ist jn alles nnb?r» : ols bie Vertretung des englischen Volkes. Es ist * heünehr ein Ausschuß der plu'okrattschen Oberschicht ' |ur Vertretung ihrer Interessen und, geichgültig, ; 6 Konservft've. Liberale oh-r ßahaurparfeiler, \ lsllnnm en gekittet durch den ihnen allen gemein- : imen Wunsch, ihre durch Geld errungene Macht is zum letzten zu verteihigen. wobei ihnen Chur- . jiH in seiner brutalen Sturheit trotz aller Fehl- Mäae dieses experimentierwütigen strategischen 2)1= hinten, trotz aller Prophezeiungen und uneinqe» ölten Versprechungen dieses kurzsichttgen Pvlitik-rs mrner noch als der Mann erscheint, an den sich illes klammert, was mit dieser Plutokkatie verfilzt ft und nun um seinen Geldsack, seine gesellschaft- kb" und politische Stellung zittert.

Welch anderes Bild bot gestern der Berliner Sportpalast. Arbeiter und Soldaten waren in der roßen Masse das Forum, vor das Adott Hitler am tohrestaoe der Machtübernahme Hintrat, um, sel­ber ein Mann des Volkes, Kamerad unter Kame­len, der erste Musketier des Reiches, wie er ich leib er nannte mit jener Offenheit, bie dem niemals getäuschten innigen Vertrauen zwischen 'Ihrer und Volk entspringt, zu sprechen von den ebanfen, bie ihn bewegen, ben Sorgen, bie auf m lallen, aber auch von feinem Gla"ben an fein Bolt, der wie in ben Jahren bes Werdens der lvtionalsozialiftifchen Bewegung und ihres Kamv- '«s um die Macht fo auch heute, wo es um bie Scherung bes neuen Reiches gegen den konzentri- lifien Anarifi der Hasser und Neider eines großen »'"'"en Deutschlands aTs Führnnaqma'ht deq bie peffetn der britischen Vormundschaft abstreifenden europäischen Kontinents aeht, nie v-rsieaender Chiog seiner Kraft unb gewisse Bürgschaft des enb= Flügen Sieaes ill. Der Wen. den ein namenloser BfJbat d"s Weltkrieges beschritt in einem Augen­blick tiefster Verzweiftung und furchtbarster Ohn­macht, als andere vor der Gewalt der F"inde ka- pMerten, als Deutschland aeqen sich leibst wütete unb araue Ho^nunasloligkett den Lebensverzicht Ms Ideal predigte, ganz auf sich gestellt, ohne G-ld. Ihie Verbinhnnaen. Haß. Hohn und Lächerlichkeit b einer verständnislosen Welt mißachtend, nur von Ikm unbändigen Willen aetrieben. dieses an sich IM irre gewordene deutsche Volk wieder aufzu- kichten, dieser Weg war unendlich viel schwerer,

Idee unendlich viel kühner, als nach errungener Macht Aufbau und Sicherung des neuen Reiches vus seinem Glauben an sein Volk schuf Adolf: Aller ein neues Volk in chartern Kampf geaen lammheit und Trägheit, Feinheit und Besserwisse- , T,nl)ition und Bildungsdünkel, die im deutschen tolfsförper bas Blut zum Stocken gebracht und Me Atmosphäre indolenter Lethargie geschallen htte. in der ein Volk ersticken muß Aber als sich viis diesem Volke die ersten Männer fanden die ihn a hörten, ohne sich spöttelnd abzuwenden, die ihn liariffen und seine erste Gefolgschaft wurden, gren- Inlofe Idealisten. Soldaten des großen Krieges, die Acht glauben wollten, daß der unselige 9. November das Ende bes Reiches fein sollte, für bas ihre hmertiben ihr Leben hingegeben hatten, war ber hwerste Schritt getan, eine Bewegung war ent­luden, bie diesen Namen niemals mehr verleug- ft hat und heute, wo sie ein ganzes Volk für ihre b?e erobert hat. als Motor ständig fortwirkt, bie icherung gegen Rückfall in alte Lebensgewohn- -iten. Jnterefsenwirtfchaft und MeinunasZwiesvalt. jus der brennenden (Erinnerung an diese ersten »hre des Kampfes, die Jghre ständiger Bewäh- t^ug waren, rief her Führer feinem Volke das mah-

mde Wort zu, baß Siege wohl jeder Schwächling

das Bismarck-Reich, als es unter ben Epigonen des großen Kanzlers das Opfer ber englischen Ein­kreisung wurde. Schonungslos demaskierte der Führer die heuchlerische Politik Englands, bas schon den ersten Weltkrieg heraufbeschworen hat, weil es nach feiner berüchtigten Doktrin von dem Gleichgewicht der Kräfte" nur in einem aufge­spaltenen,ausbalanzierten" Europa, das in einem von England tückisch geschürten Widerstreit der In­teressen keiner Macht des Kontinents die Führung gönnte, bie Sicherung der eigenen, in einer Folge blutiger Kriege errungenen Herrschaft über ein Viertel ber Erboberfläche erblickte. Der verloge­nen, selbstsüchtigen Devise eines satten, nur um die Sicherung des Besitzes bangenden Volkes, daß die------

Macht nur dem gebühre, ber sie besitze, so sei es führte, bas Vorbild bes Führers unb seiner elften gewollt, so müsse es bleiben, stellte der Führer die Gefolgschaft» steht uns allen im Herzen, befruchtend nationalsozialistische Lebensauffassung vom ewigen unb mahnend, damit eine große Zett em chr wür- Werden, von der ständigen Entwicklung entgegen, biges Geschlecht finde.

ber stets ber Tüchtigere emporgehoben werde