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GietzenerAnzeiger

Mittwoch, 30. Dezember |9$2

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Britischer Geleitzug bei den Azoren zerschlagen

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Stockholm, 29. Dez. (DND.) Der am ersten We.hnachtsfeiertag in London mit einem Aufatmen der Erleichterung aufgenommene Mord an Darlan hat, wie man den Nachrichten aus ßoniron entneh­men muß, dort keineswegs seinen erwünschten Er­folg eingebracht. Die Spannung mit dem amerika­nischen Verbündeten hat nicht nachgelassen, im Gegenteil, sie droht sich zu vertiefen. Man hatte in London fest damit gerechnet, daß es gelingen würde, nunmehr den bezahlten und gefügigen de Gaulle auf den Schild zu erheben und zum Führer aller Franzosen" proklamieren zu können. Aber wieder ist Washington schneller gewesen als London. Ehe noch die verschiedenen Instanzen der Verbündeten ernstlich miteinander im Gespräch

Sto ckholm, 29. Dez. (DND.)Folkets Dag- blad" ist in der Lage mitzuteilen, daß nach Punkt 4 des zu dem englisch-sowjetischen Vertrag vom 26. Mai 1942 abgeschlossenen Eeheimprotokolls die So w - jetuni'on die militärische und polittsche Kon­trolle über Finnland, Deutschland, Ungarn, Rumänien und Bulgarien ausüben soll. Punkt 3 erkennt große an die Sowjetunion angrenzende Gebiete, darunter Finnland, gewisse Teile Skandi­naviens, die frühere Tschechoslowakei, Rumänien, Bulgarien und das ehemalige Jugoslawien als sowjetische Interessensphären an. Fer- ner erhält die Sowjetunion das Recht, in bestimm­ten, nicht namentlich genannten Ländern Stütz­punkte zu erwerben und dort Garnisonen zu unterhalten. Darüber hinaus wird der Sowjet­union die f r e i e D u r ch f a h r t von der Ostsee i n d i e Nordsee und vom Schwarzen Meer ins Mittelmeer garantiert.

Hierzu schreibtFolkets Dagblad", daß m allen berührten Ländern damit eine völlige Sow- jetif ierung eintretenwürde. Der Unterschied zroi-

deutsche Siegesserie sowjetische Gegenoffensiven folg­ten nach Abschluß ihrer großen Operationen den Gegner geaen die neu gewonnenen Positionen an- reiinen lassen. Die Engländer fanden an der Burma-Grenze zunächst nicht die Energie für Gegenangriffe, die Nordamerikaner versuchten je­doch, auf Australien gestützt im Raum bar Salo­mon-Inseln in einer langen Reihe von für sie verlustreichen Seeschlachten und durch Landungen auf einigen Inseln vergeblich, eine Bresche in die japanische Stellung zu schlagen. Sie hatten die Nebenabsicht, ein weiteres Vordringen Japans gegen die Verbindungslinien zwischen Australien und den USA. aufzuhalten. Das letzte Wort ist in diesem Raum noch nicht gesprochen.

Hinnen.

4. Nach der Eroberung Burmas und der Besatzung Llttus im Aleutengebiet begann in den gewonnenen IRäumen eine Periode der Konsolidie- jtiin g, in der der Kampf mit England und den 11621. unerbittlich weitergeht, wenn auch Unter» iriehrnungen ganz großen Stiles vorübergehend nicht Mattfanden. Es war vor allem auf wirtschaftlichem ihinb kulturellem Gebiet zunächst umfangreiche Arbeit Ihn leisten. Die Größe dieser Arbeit, von der ein ««reiches Ende des Krieges abhängt, ist nur zu «messen, wenn man sich die Gröhe und Dielartigkeit ji>!5 Raumes vergegenwärtigt die Vielheit von Wikern und Kulturen, die Tatsache, daß überall

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zis. 4

Der Webrmachtbericht.

DND. Aus dem Führerhauplquarlier, 29. Dez. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

3m Terekgebiet scheiterten örtliche Angriffe der Sowjets. Deutsche und rumänische Truppen war­fen den Feind, sofort zum Gegenstoß antretend, aus seinen Stellungen und vernichteten dabei mehrere Panzer.

Zwischen Wolga und von unb im großen Donbogen scheiterten erneute feindliche Angriffe in Harken Abwehrkämpfcn. Line seit mehreren Tagen elngeschlossene feindliche kräslegruppe wurde ver­nichtet. Seit dem 24. Dezember wurden hier, unter­stützt durch die Luftwaffe, 65 Panzer, 30 Geschütze, zahlreiche schwere und leichte Infanteriewaffen und weiteres Kriegsgerät vernichtet oder erbeutet und eine große Zahl Gefangener eingebracht. Die bluti­gen Verluste des Feindes übertrafen diese um ein Vielfaches.

In den Abwehrkämpfen Im großen Don­bogen hat sich die italienische Division 3 uHa besonders ausgezeichnet.

Südostwärts des 3 lm en fees setzte der Feind seine von starkem Artilleriefeuer und zahlreichen Panzern unterstützten Angriffe fort. Sie wurden unter hohen verlnsten abgewehrt. 34 Sorvjetpanzer wur­den abgeschossen.

3m hohen Norden bombardierte die Luftwaffe wichtige Ausladebahnhöfe der Wurmanbahn.

3n Tunesien wurden örtliche Vorstöße feind­licher Aufklärungsverbände abgewiesen. Verbände der Luflwaffe vernichteten zahlreiche Panzer und Kraftfahrzeuge. Fünf britische Flugzeuge wurden in Luftkämpfen abgeschossen; ein eigenes Flugzeug wird vermißt.

Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, wurde ein von England nach Süden auslaufender G e l e t t z u g feit zwei Tagen von deutschen Unter­seebooten verfolgt und in der vergangenen Nacht in wiederholten Angriffen zerschlagen. 15 Schiffe

Wie Europa dem Bolschewismus ausgeliefert werden soll.

Das englisch-sowjetische Seheimprotosoll sieht Kontrolle der UdSSR. über weite Teile Europas sowie sowjetische ,Interessenspi-ären" und »Stützpunkte- vor.

Giraud und -e Gaulle.

OaS briiischame: iranische Tauziehen nimmt seinen Fortgang

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8.4

Die Kriegsmarine 1942.

Von Konteradmiral a. D. Tägert.

_ Der Kriegseintritt Japans unb der Vereinigten Staaten hat auf dem pazifischen Seekriegs­chauplatz eine Sage entstehen lassen, die sich grunb- ätzlich von der auf dem westlichen Seekriegs­chauplatz unterscheidet. Auf ersterem ist der Kampf der Japaner vornehmlich gegen die feindlichen See ftreitfräfte gerichtet Aus dem westlichen Schauvlatz, also im Atlantik und in den europäischen Gewässern, sind die Achsenmächte durch die nume­rische Ueberlegenheit der Gegner genötigt, auf eine entscheidende Seeschlacht zu verzichten, um so ener­gischer wird hier ihr Angriff auf die lebenswichtigen feindlichen Seeoerbindungen geführt.

Unsere schweren Seeftreitkräfte wurden dabei mehr zurückgehalten. Von ihren Operationen ist besonders erwähnenswert der glänzend gelungene Durchmarsch des unter Führung von Vizeadmiral Ciliar stehenden Verbandes durch den eng­lisch e n K a n a l, bei dem die Schlachtschiffe Schamhorst",Gneisenau" und der schwere Kreuzer Prinz Eugen" am 12. 2. in Gefechtsverbindung mii englischen Seestreitkräften kamen. Im Verlauf des Gefechtes griffen am Ostausgang des Kanals auch deutsche Flugzeuge, Zerstörer, Schnellboote, Minen- such- und Räumboote, sowie Vorpostenboote ein. Die englische Luftwaffe verlor nicht weniger als 43 Flugzeuge. Versenkt wurden ein englischer Zer­störer unb mehrere Schnellboote. Die eigenen Ver­luste betrugen 7 Flugzeuge unb ein Vorpostenboot, besten Besatzung zum größten Teil gerettet wurde. Das Versagen der englischen Heimatflotte bei diesem Durchmarsch hat in England Bestürzung erregt Die deutschen schweren Seestreitkräfte sind seitdem eine ständige Bedrohung für den feindlichen Verkehr im Nordatlcmt'k. In der nördlichen Nordsee griffen am 18. 5. starke britische Luststreitkräfte den schwe­ren KreuzerPrinz Eugen" erfolglos an. Der Krem z§r und seine Begleitfahrzeuge schossen 7, Jäger unb Flakartillerie 22 ber angreifenben Bomber ab, so daß der Feind bei diesem Unternehmen über die Hälfte seines Verbandes verlor.

Bei dem Angriff auf die feindlichen Seeverbin­dungen spielten die Unterseeboote die aus­schlaggebende Rolle. Schon von Dezember 1941 ab begannen sie ihre Tätigkeit ckuch in den Gewässern Kanadas und vorder n o r amerikanischen Küste und versenkten hon. oereits in den ersten sechs Monaten des Jahres 467 Schiffe mit 2 917 600 BRT. Diese glänzenden Erfolge zeigten, daß die deutsche. Seekriegführung mit sicherem Zugriff die amerikanische Handelsschiffahrt dort angepackt hatte, wo sie am stärksten konzentriert unb am wenigsten auf Abwehr eingerichtet war. Besonders empfind­lich waren die zahlreichen Verluste an Tankern. Die Panik, die damals in der amerikanischen Schiff- fahrt entstand, schilderte die Neuyorker Zeitschrift Time" mit folgenden Worten:Die Schiffahrt

Ans fast allen Gebieten muß unter dreifachen Er­wägungen geplant werden, in der Reihenfolge ihrer Dichtigkeit lauten sie etwa: Sorge für die unmittel­baren Bedürfnisse der japanischen Wehrmacht, Sicherstellung der Lebensnotwendigkeiten der Be- DÖIterung in den besetzten Gebieten während des Krieges unter möglichster Einsparung an Transport- Kitteln und schließlich rationelle Aufteilung der wirtschaftlichen Aufgaben auf die einzelnen Teu- Ithiete des Raumes für die spätere Fnebenszeit

Berücksichtigt man diese Schwierigkeiten un ersten »alben Jahr der Konsolidierungspenode, dann en vickt das bisher Erreichte ebensolche Anerkennung, Die es eine freudige Zuversicht unter ben Japanern litroorgerufen hat. Das Leitmotiv heißt- "Laßt uns mfbauen, währenb wir kämpfen. Mit diesem Leit- Dort ist Japan in das zweite Jahr des Ostasien-

mit 85 000 BRT. sowie einZerstörerundeiue Koroetteder Geleitsicherung wurden versenkt, drei weitere Schiffe torpediert.

Der neue Ll-Boot-Sieg.

Berlin, 29. Dez. (DNB.) Der in der Nacht vom 28. zum 29. Dezember aufderHöhederAzo- r e n fast vollständig vernichtete Geleitzug war unter stärkster Sicherung von England offenbar n a ch SB e ft a-f r i f a uhtermegs. Er wurde schon seit dem 26. Dezember von unseren Unterseebooten ver­folgt. Wiederholt ging die Fühlung infolge plötzlich austretenden Nebels verloren. Wenn sie kaum wie­der gewonnen war, wurden die Fühlungshalter er­neut durch Zerstörer und Korvetten abgedrängt, unter Wasser gedrückt und bekämpft. Immer aber klebten einige Boote zäh an dem Geleitzug,. unsicht­bar für die Ausgucksposten der Dampfer und Zer­störer, bei Tage fern hinter den Sicherungsfahr­zeugen, bei Nacht als niedrige schlanke Schatten kaum auszumachen in den hohen Wellenbergen der Atlantikdünung. Wurde ein Boot von einem sichern­den Zerstörer gesichtet und verfolgt, stieß sogleich ein anderes Boot aus dem Dunkel der Nacht heran, um die feindliche Schiffskarawane zu begleiten und zu beschatten.

Am Abend des 28. Dezember standen die Rudel rings um den Geleitzug bereit und stie­ßen aus d-em Dunkel der Nacht zum Angriff vor. Von allen Seiten krachten die Torpedodetonationen, stiegen Leuchtgranaten und Notsignale in die Nacht. Manche Schiffe, die mit einem Torpedotreffer be­schädigt liegenblieben oder sich seitlich vom Geleitzug absetzten, wurden von nachdrängenden U-Booten durch Fangschuß erledigt ober durch Artilleriebeschuß vernichtet. In einzelnen Fällen wurden Dampfer von zwei Booten zugleich angegriffen, brachen im Doppeltreffer auseinander und versanken innerhalb weniger Sekunden. Als sich der Geleitzug in den Morgenstunden teilte, um mit verschiedenen Kursen zu entkommen, blieben die Rudel den beiden Geleitzuggruppen in anhaltenden Angriffen auf den Fersen. Nach den bisher vorliegenden Meldungen ist der Geleitzug fast völlig zerschlagen- die rest­lichen Dampfer versuchen einzeln zu entkommen.

eines berühmten französischen militärischen Führers* stattfände, von dem die Regierung der Republik in den dunkelsten Augenblicken der Schlacht um Frankreich bedauerte, ihn nicht zum Generalissimus ernennen zu können. Damit nicht genug, prokla­mierte er die Einigung aller Franzosen außerhalb des Muttterlandes unter einheitlicher^ Führung, und da er des Verräters Giraud nicht mehr Erwäh­nung tat, ist man in London überzeugt, daß er -- mit ausdrücklicher Billigung Edens diese Füh­rung damit formell für sich selbst beanspruchte. So versucht Eden die Welt glauben zu machen, daß zwischen Giraud und de Gaulle, zwischen London und Washington, alles im Reinen (ei.

Die militärische Gloriole, die um das Haupt Gi- raubs gewunden wird, wird durch die Vergangen­heit des Generals kaum gerechtfertigt. An dieser war lediglich bemerkenswert, daß Giraud zweimal in Gefangenschaft geriet. Ebenso ist es kein Beweis von Feldherrntalenten, daß Giraud zweimal aus dieser Gefangenschaft entkommen konnte. Auch wird niemand behaupten wollen, daß der Bruch eines Ehrenwortes einer militärischen Begabung gleichzusetzen sei. Was ist also der Zweck des Manövers, bas Giraud über Nacht zu einemberühmten militärischen Führer" erhebt? Die Antwort ist nicht schwer zu finden. Die Engländer loben den Soldaten Giraud, da­mit der Gedanke nicht aufkommt, daß ihn jemand als Politiker ansehen konnte. Für de Gaulle wird die umgekehrte Propaganda getrieben. Von ihm haben die Engländer noch niemals behauptet, daß er etn tüchilger General war. Um so hoher wurden an ihm andere Eigenschaften geschätzt, die ihn zum politischen Führer der französischen Emi­granten geeignet machen. Der Plan, der den Eng­ländern heute vorschwebt, ist, de Gaulle zum poft«- tischen Vorgesetzten Girauds zu machen und Gi- raub die Rolle eines militärischen Hangens zuzu- weisen, den de Gaulle dirigiert.

Hinter diesem Spiel verbirgt sich die Fortsetzung des Tauziehens zwischen Großbritannien und den Vereinigten Staaten, um die Herrschaft über Fran­zösisch-Nordafrika. Wie auf allen anderen Kriegs­schauplätzen sind die Engländer auch dort bemüht, den Krieg nicht militärisch, sondern politisch zu führen. Die militärische Rolle überlassen sie ben Amerikanern. Daß Ersenhower militärisch ent­täuschte unb statt besten eine politische Aber bewies, war für die Engländer eine unangenehme lieber- raschung. Der Mord an Darlan war die britische Warnung für (Eifenboroer, bei seinem mlitarischen Leisten zu bleiben. Die gleiche Wapnung richtet sich jetzt auch an Giraud. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Amerikaner mit der Rolle, die die Eng­länder Giraud aufzudrängen suchen, abfinden werden.

3uin vom LlSA.-Hauptquartier zum französischen Oberbefehlshaber ernannt

Genf, 30. Dez. (DNV. Funkfpruch.) Nach einer Reutermeldung hat das USA.-Hauptguartier ta Nordafrita bekauntgegeben, daß General 3 uitt zum Oberbefehlshaber der ftanzöfifchen StretkkrSpk in Nordafrika ernannt wurde,

(lange bestehende wirtschaftliche Verbindungen durch dm Krieg abgerissen wurden, und daß die reichsten Aohstoffkammern ber Welt von einem großen Teil ihrer bisherigen Absatzmärkte getrennt wurden. Man erhält einen Begriff von ber Ausgabe, wenn man sch vergegenwärtigt, daß 150 Millionen Menschen (arobei China nicht berücksichtigt ist), die bisher Ge­brauchs- und Luxusmaren aller Art aus Europa unb den USA. erhielten, jetzt, wenn auch mit kricgs- zeitlich bedingten Einschränkungen, von Japan ver- orgt werden müssen. Gleichzeitig muß die japanische snbustrie ihr Hauptaugenmerk auf die Steigerung Oer Rüstungsproduktion richten, um der Drohung mit dem Rüstungsprogramm der USA., das von Japan nicht überschätzt, aber auch nicht auf die leichte Schulter genommen wird, zu begegnen.

Es handelt sich also nicht nur um ein bloßes Mederankurbeln der Wirtschaft in besetzten Gebie­ten, sondern um eine umfassende Neuplanung, die Einführung neuer Anbauarten unb bie Verlegung unb den Neuaufbau ganzer Industriezweige. Er- chwerend fällt ins Gewicht, daß bie Rücksichten auf bie Grforberniffe der Kriegführung eine Planung unter rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten verbietet.

riegeg eingetreten. _ ,

Kährenb der wirtschaftliche N-ubau im vstasta - frn Raum auf Grund der geschilderten Nerdolt- liffe in vieler Hinsicht pr°°isi>ri,ch-n Ckaratt-r tra- Itn muß, ist Japan mit aller Kraft bestrebt, auf uiturellem Gebiet die B-völkerunq der neu ge- Mnnen-n Territorien für die Idee eines unter ,apa- sicher Rührung geeinten Ostnsiens ?ewmn-n Ms ine notwendige Voräusletzung für b«-rb-le unq bodenständigen asimstliben Geist-skeb.ns wird ine Befeitinung aller Einfluste angesehen, d,e von kihsren Beherrschern dieser Raume au-gma-u be- Lers von deren Enroche und Sitten. Es kann [Lm überraschen, daß in diesem Zusammenhang |L unoernntwartlichen Stellen si°l-a-nt!icb T N- Ilewen laut werden, die auf eine vollständige Jso- Ilenm-I des vstasiatil-b°n Raumes gegenüber a t len Mchtasiatischen Einflüssen Und Kontakten abzie em lk! ist ein erfreuliches Zeichen, hast b'Mgw.nrber Ikeiade am Ende des ersten Jahres des Ostasien jli-ces d-r> Ministeroräfident Tojo und andere Mende ÄäEr J-vans die enge Verb'mdenbe.t hit feinen eurDnäif»en2Id)fennartn-m unteren» Bnb b^ont hoben, daß es sich nicht nur um eme I Interessengemeinschaft für Krle^dauer sond^i um

I es Ostasienraumes tm letzten pal 0 -Zunächst I kriegerischen Dpernhonen m»t sstL W|t «ß bedacht werden, daß die wuperung I hean besebten Teiles von Eh la.^^

I' leife Zuru-kdrangung der Ti-yunarm» s u ni die Bekämpfung der m Cd.n° emg-semen KA.-Flieger nnbekümmert fortgesetzt wu^de^^^r^ j iei bähen die Japaner adnlich .

®i Winter an der europaifdjen Ostfront aus oie

waren, war Giraud bereits zum Nachfolger Dar­lan s ernannt

Was sich nunmehr in London ereignete, entbehrt nicht der Komik. De Gaulle beschloß, gegen seine er­neute Uebergehung bei der britischen Regierung zu protestieren. Eben nahm ben Protest be Gaulles entgegen unb veranlaßte diesen zu einer Rundfunk» botschaft, m ber beider ablehnende Haltung Giraud gegenüber aber nicht offen zum Ausdruck kommen durfte.

De Gaulle zog sich nicht ungeschickt aus der Affäre: Er sprach nicht von Darlan, er sprach auch nicht von Giraud unb dessen Plänen, sondern sprach von derSchlacht in Tunesien", die auf französischer Seite unter dem Oberbefehl des Generals Giraud-

ort-'-r., r T o k i 0, im Dezember 1942. .Der Abschluß des Jahres 1942 fallt für Japan ift genau mit dem Ende des ersten Jahres leit jusbruch des Ostasienkri-ge- unä damit Japans mtatt in den großen W-ltkonflikt zusammen, ll-rdings erfocht Japans Wehrmacht einige der anzendsten Waffenerfolge, welche für spätere lege die Grundlage legten, noch in den letzten Inrtlgn Ana Hntavn« 1L cir . - - .

Kampf und Konsolidierung im ostasialischen Raum

Von unserem S. H. A.»Berichterstatter.

schen diesen Staaten unb einigen annektierten Ge­bieten oder einer sowjetischen Räterepublik würde nur darin bestehen, daß den Staatsangehörigen der berührten Länder bie dürftigen Freiheiten und Rechte, bie es vielleicht in der Sowjetunion noch geben könne, verweigert werben würden. Der Ter­ror, den die Bolschewisten in diesen Staaten aus­üben mürben, würbe alle sogar in den UdSSR, vorgekommenen Grausamkeiten in ben Schatten stellen. Um ihre fernere Sicherheit zu garantieren, verlange bie Sowjetunion Stützpuntte auf Aaland, auf Gotland und Bornholm, ferner ßibau, Oesel, Dagoe, Baltischport und Hangoe. Außerdem ver­lange man Teile Schwebens und Nor­wegens als Interessensphäre, ein Begriff, ber einen ständigen Druck gegen diese Länder be­deute, und Eingriffe in ihre Regierungspolitik. Dies mürbe mit Hilfe ber in jedem Lande vorhande­nen kommunistischen Ladesverräter langsam aber sicher zurvölligen Unterwerfung unter die Sorojetunion führen.

drühftche UnioerßEr-rnckttel K taft General-Anzeiger für Gberhefsen HWwfrt*

Verschiedentlich haben in den letzten Wochen Sprecher ber japanischen Wehrmacht darauf hin- geroiefen, daß, sobald einmal die endgültige Ent­scheidung im Salomonen-Raum gefallen s«, eine völlig neue Phase des Pazifikkrieges beginnen werde. Hierin ist eine keineswegs einzeln dastehende Andeutung von zuständiger japanischer Seite zu er­blicken, daß Japan keineswegs beabsichtige, auf den Lorbeeren feiner bisherigen Erfolge auszuruhen. Japan richtet sich auf einen langen Krieg ein, der aber nicht ein Sitzkrieg fein soll, wie kürzlich ber Armeesprecher Oberst Pahagi betonte, sondern durch Perioben energischer Angriffsoperationen un­terbrochen werben wirb. Japan wacht, um den Geg­ner überall zu schlagen, wo er Blößen zeigt. Im festen Vertrauen darauf, daß neben ber äußersten Anspannung aller materiellen Kräfte die Heber» legenheit des japanischen Geistes gemeinsam mit ben europäischen Bundesgenossen ben Sieg davontragen wird, tritt Japan in das neue Jahr ein.

kochen des Jahres 1941, beim Angriff auf Pearl Vernichtung der beiden englischen cylachtschiffePrmce of Wales" undRepulie" --- &----v v '1

(92. Jahrgang Rr. 306 lirndjetni .. find) auhei Sonntantz und

Beilagen!

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dk Einnahme Hongkongs unb ber Besetzung wichti- «r Stützpunkte. Aber im großen gesehen kann wohl ... »st die erste Hälfte des jetzt zu Enbe gehenden Jah- . «s als die Periode großer japanischer Offensiven zu

tur- | Passer und zu Lande bezeichnet werden.

sich Innerhalb dieses kurzen Zeitxaumes gelang es, hr« ifeft alle Länder und Inselgebiete im Südosten des N jaslatischen Kontinents, welche von japanischer Seite fttli als wesentliche Bestandteile des ostasiatischen Groß- au$ htumes betrachtet werden, ben Nordamerikanern, Engländern und Holländern zu entreißen und unter japanischen Schutz zu bringen. Darüber hinaus j wurde eine Reihe vorgeschobener Stellungen auf den j Andamanen, auf Neuguinea, dem Bismarck-Archipel, dm Salomon-Inseln unb den westlichen Aleuten [erobert, die für die Verteidigung der neu gewonne- ititn Gebiete und des japanlschen Kemlandes wert­svoll sind unb zugleich Ausgangsstellungen für künf­tige Offensiven nach jeder Richtung barstellen