Aus dem Reich
Die japanische Marineluftwaffe schoß bei Angriffen auf Port Moresby (Neuguinea) in drei Tagen 32 feindliche Flugzeuge ab, wie am Freitag von einem nicht näher bezeichneten Stützpunkt m den Südgebieten berichtet wird.
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50 italienische Schwerverwundete von der Ost- front trafen in Salzburg ein und wurden vom Gauleiter und Reichsstatthalter Dr. Scheel zu einem Empfang eingeladen, bei dem Reichskriegsopfer-- führer Oberlindober die italienischen Kameraden begrüßte. *
Zum 18. Jahrestag der Gründung der akademi- schen Miliz erinnerte während einer Vereidigung I von 29 Milizbataillonen der Duce auf dem Haupt- platz des römischen Universitätsviertels in einer An- spräche an die heldische Tradition der italienischen akademischen Jugend, die immer für die Freiheit Italiens gekämpft habe, und schloß mit dem Appell, den Glauben an Italien und an das Liktoren-Bün- del „rein, unwandelbar und unbestechlich" zu wahren. .
Der Stabschef der SA. empfing in Berlin sieben Ritterkreuzträger der SA., von denen es ms- gesamt bereits 85 gibt. Unser Bild zeigt von lmks: SA.-Sturmbannführer Unteroffizier Zmugg, SA.- Sturmbannführer Leutnant Evers, SA.-Ober- führer Major Leschke, SA.-Sturmfuhrer Feld- wedel Gollas» den Stabschef Lutze SA-Ober- sturmführer Leutnant H o f f r i tz, M.Aandarten- führer Oberleutnant Feig, bA.-sturmfuhrer Oberfeldwebel Brüggemann. (Atlantik. sSch.j)
Kreisleiter
Oberbürgermeister Or. Barth gefallen.
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter M Hauptschriftleiters: Ernst Blumschetn. Verantwortlich für Politik und Biwer Dr. Fr. W. Lange: für das Feutlieton: Tr. Hans Ibimoi; iut Slavl G'enen, Provinz, Wirvchast und Sport: Ernst löiumidicm.
Druck und «erlag: Brühlsche UniversitätSdruckerel R. Lange K. G. Verlagsleiter: Dr.-Fng. Erich Hamann; AnzelgenleUer; Han» Beck.
AnzeigenpreiSliste Nr. 6.
Helfer uns Berater der Volksgenossen
NSG. Der Löiter des Amtes für Beamte, Gau- amtsleiter Kremmer, führte in einem Betriebs- appell einer Frankfurter Behörde u. a. folgendes aus: „Die Verwaltung ist nur hinsichtlich ihrerI Leistungen für die Volksgemeinschaft zu werten. Die Idee des »Lienen s" ist ihre tragende Idee und demgemäß die der Beamtenschaft. Das bedeutet nicht, daß in jedem Fall pttvaten Wünschen ent- sprachen werden kann, — im Gegenteil: Die Ausrichtung behördlicher Arbeit nach den Interessen der Gesamtheit des Volkes wird sehr oft Verzichte des Einzelnen zu verlangen gezwungen fein. Aber ,eder einzelne Beamte muß dem Volksgenossen, Dem ge- genüber er vielleicht in sein bisheriges Leben tief einschneidende Maßnahmen, z. B. eine Dienstver- pflichtung, trifft, ja treffen muß, Aufklärung darüber geben, w a r u m die Dienstoerpflia-tung notwendig ist, und warum sie gerade ihn trifft. Der Volksgenosse hat ein Recht darauf zu wissen, warum ein Antrag auf einen Bezugschein für diesen oder jenen Gebrauchsgegenstand abgelehnt werden muß. Es mag schwer sein, zehnmal am Tage das gleiche zu sagen. Es mag nicht immer leicht sein, sich auf den jeweils Vorsprechenden einzustellen — es ist auch nicht'jeder gleich zugänglich aber ein
Hauptmann Brandenburg, Staffelkapitän in einem Sturzkampfgeschwader und Trager des Ritterkreuzes, ist von einem Femdflug mcht zurück- gekehrt. An den großen Erfolgen seiner Staffel war er maßgeblich beteiligt Unter den von ihr versenkten Schiffen befinden sich em Kreuzer und drei Zer. störer. Bereits im September 1940 hatte er das Ritterkreuz erhalten. Im Kampf gegen die Sowjet- union ist er jetzt gefallen.
Ritterkreuzträger der SA. bei Stabschef Lutze.
Vertrauensverhältnis zwischen Beamtenschaft und Volk ist unerlählich, wenn d'° Vermal, tung all die Ausgaben, die der Krteg stellt, losen soll Wer dieses Vertrauensverhältnis stört oder untergräbt, gleichgültig auf welche Weise es geschieht, darf nicht straflos ausgehen. Ich W diese Aeußenmgen nicht einseitig aufgefaßt haben. Sie umfassen die Beamtenschaft ebenso sehr wie alle unsere Volksgenossen draußen in Stadt und Land. Ich weist, mit welcher Einstel lung sie ost in die Aemter und Ds^rststellen.kam men. Drei Tag- lang steigern sie sich tn Wut hm ein und nerbrauchen dazu Energien, deren Aufwand einer besseren Sache würdig wäre. Ho sl ich k , Entgegenkommen und H >ll f sb e r e r:• schäft aber sind die einzig tödliche Waffe der Beamtenschaft gegen solche Streithähne.
Höflichkeit auf Plakaten und Formularen.
Lehrerdichter und Lehrerdichtung.
Die Zeitschrift „Die Deutsche Hauptschule" kündigt eine Aufsatzreihe über „Lehrerdichter der Gegen- wart und Vergangenheit" sowie „Der Lehrey im deutschen Schrifttum" an. Die hervorragende Stellung, die der Lehrerdichter als ausgezeichneter Kenner und Schilderer seines Volkes und seiner Heimat im Schrifttum der Gegenwart einnimmt, so heißt ds in der Einführung, gereiche der Erzieherschaft zu hohen Ehren. Es sei aber gleichzeitig auch Ehrensache der Lehrerschaft, sie und ihre Werke zu ken- I nen. Der Lehrer sei als Kulturträger und Volks- erzieher eine bedeutsame Gestalt inmitten seines Volkes und darum auch im Schrifttum. Die Aussatzreihen sollen auch ein Hinweis für die Lehrer- und Schülerbüchereien sein, in denen diesem Schrift- tum ein Ehrenplatz gebührt Die Reihe begann mit einer Darstellung über Peter Rosegger und seine „Schriften des Waldschulmeisters".
ni^erhalten ober vernichten. Inzwischen bricht durch die Einbruchstelle eine andere Panzeradtel- luna zum Singriff auf eine feindliche Batte ne vor. Ohne Rücksicht auf die noch um die Befestigungen im Gange befindlichen Kämpfe stößt sie mit größter Geschwindigkeit auf ihr Ziel zu und erfüllt ihren Auftrag. Riesige Staubwolken wälzen sich zusam- men mit Den' Detonationswolken der Einschläge über das Gelände und entziehen die weitere Entwicklung des Angriftes der Sicht, aber bald zeigt eine Leuchtkugel die Niederkämpfung eines weiteren Bunkers an, während Abteilungen der Kradschützen und Schützenpanzerwagen die von Minen befreite Durchbruchsstelle passieren, um zu der kämpfenden Spitze vorzustoßen. Mit unheimlicher Geschwindigkeit hat sich die ganze Aktion des Durchbruches und weiteren Vorstoßes vollzogen, und man versteht nun, warum die Einheiten als Schnelle Truppe^ bezeichnet werden. Denn nicht nur hinsichtlich ihrer Bewegungsmöglichkeiten sind sie schnell, auch die Erfüllung der Kampfaufträge vollzieht sich Danr einer ausgezeichneten Zusammenarbeit aller Waffen in kaum vorstellbarer Schnelligkeit und zeigt, daß sie ihren Namen in jeder Hinsicht zu Recht tragen.
NSG. An der Front im Osten fiel als Oberleu- nant der Infanterie am 15. Mai Kreisleiter Oberbürgermeister Dr. Barth. Seiner Kompanie im Kampf voranstürmend, wurde er schwer verwundet und starb kurze Zeit später auf dem Wege zu einem Hauptverbandplatz. Kreisleiter Dr. Barth, der im Verlauf dieses Krieges bereits zweinM verwundet worden war und mit beiden Eisernen Kreuzen aus- aeieitinet wurde, frönte mit seinem Heldentod ein Jeeben des Kampfes, das er im Jahre 1918 mit feinem Eintritt als Fahnenjunker in das Infanterie- Regiment 136 in Straßburg begann. Bereits als Frontsoldat des Weltkrieges mit dem E. K. ausgezeichnet, setzte er nach Kriegsende (in den Reihen eines Freikorps und der vorläufigen ^Reichswehr m Berlin und im Ruhrgebiet fein Leben im Kampf gegen den Spartakismus em. Im Jahre 1921 kämpfte er im Verband eines oberschlesifchen-Freikorps gegen die polnischen Eindringlinge. Spater war er dann im Bund Oberland tätig. Im Jahre 1931 stieß er zur Partei, in deren Reihen er feinen ihm stets innewohnenden Geist des Mutes und der Treue wirksam einsetzte. Nach der Machtübernahme berief der Gauleiter diesen bewährten Nationalsozialisten in hervorragende Dienststellungen der Partei und des Staates. Nach feiner erfolgreichen Tätigkeit in den Stellungen als Polizeidirektor in Worms und Mainz und als kommissarischer Oberbürgermeister der Städte Darmstadt und Mainz wurde er im Jahre 1934 endgültig zum Dberbur- germeifter der Stadt Mäinz ernannt. Das Leben dieses Nationalsozialisten, dessen Persönlichkeit m bester Weise eine gerade und aufrechte Gesinnung
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einigte, stand stets im kämpferischen Einsatz für die Belange um die Freiheit des deutschen Bolkes. Im Opsertod für Führer und Volk fand es seine höchste Vollendung. Die Bewegung in Hessen-Nassau gedenkt voller Stolz eines ihrer Besten.
Oer Schöpfer
des Kriegshafens Helgoland.
Der Führer ließ dem Ministerialdirektor Alfred Eckhardt in Anerkennung feiner Verdienste um die Kriegsmarine anläßlich feines 70. Geburtstages fein Bild mit Unterschrift überreichen. Er hat m den Jahren 1908 bis 1918 die Insel Helgoland zu einem Stützpunkt ausgebaut, der die Führung des Weltkrieges gegen England wesentlich beeinflußt I hat Dafür wurde er mit dem E. K. II. am schwarz- weißen Bande und dem Ritterkreuz des Hausordens von Hohenzollern ausgezeichnet. Nach der durch Versailles erzwungenen Schleifung der Anlagen entstand unter Eckhardts Leitung auf Den alten Grundwerten ein neuer Marinehafen, der zum Schutze der Deutschen Bucht einen wesentlichen Beitrag liefert. Während der Abrüstungszeit des Versailler Diktates gelang es der Marine, sich unter Eckhardts Leitung die Grundlagen ihrer Hafen- und Strombauorganisation zu erhalten. Der gegen- märtige Krieg brachte eine gewaltige Ausdehnung seines Arbeitsgebietes, das nun von der östlichen Ostsee bis zur Gironde-Mündung reicht und die Stützpunkte in Norwegen, Griechenland und im Schwarzen Meer mitumfaßt.
Italienische Musikwoche in Frankfurt.
Todesstrafe für Unterschlagung von Lebensmittelkarten.
Der Leiter einer Wittschaftsstelle in Danzig, der 33jährige Bruno Lietz, hatte seine verantwortungsvolle Stellung bei der Verteilung der Lebensmittelkarten dadurch gewissenlos mißbraucht, daß er anfänglich einzelne noch unverbrauchte Startern abschnitte von eingerückten oder verstorbenen Volksgenossen, später jedoch ganze Lebensmittelkartensätze an seine Verwandten und Mitarbeiterinnen abgab. Insgesamt unterschlug er über 100 solcher Sätze und stellte sich auch eine weitere Kleiderkarte aus, um damit eine zweite Raucherkarte zu erhalten. Das Sondergericht verurteilte Den Volkschädling zum Tode, während seine Mutter Meta Wunderlich und seine Braut Martha Neumann zu I je 2% Jahren Zuchthaus und acht weitere Empfänger von Lebensmittelkarten Gefängnisstrafen bis zu einem Jahr erhielten.
Kleine politische Nachrichten.
. Auf Vorschlag des Reichsministers für Bewaffnung und Munition wurde der Reichstreuhätzder der w Arbeit für das Wirtschaftsgebiet Hessen, Dr. Schmetter, zum Sondertteuhänder der Arbeit für die Organisation Todt bestellt, mit dem Auftrage, die Arbeitsbedingungen aller bei und von der Organisation Todt beschäftigten Gefolgschafts. Mitglieder zu regeln, vor allem die Löhne in An« passung an die allgemeinen Erfordernisse der Lohnpolitik neu zu ordnen. *
Eine deutsche Fernaufklärerstaffel unter Führung von Hauptmann P u tz k a, die feit Kriegsbeginn ununterbrochen im Einsatz ist, hat in diesen Tagen im Osten ihren 500. Feindflug durchgefuhtt. Der Reichsmarschall hat dafür den fliegenden Besatzungen und dem Bodenpersonal seine besondere Anerkennung ausgesprochen.
Keine schlecht wirtschaftenden Kleingärtner nielr. Kleingärten spielen im Rahmen der Ernährungswirtschaft eine nicht unerhebliche Rolle, da sie | etwa ein Sechstel unserer Gemüse- und O b st e rn t e hervorbringen. Deshalb muß alles geschehen, um ihre be st mögliche N u tz u n g zu sichern. Eine Verordnung des Reichsarbeitsministers bietet eine Handhabe, Kleingärtner, die schlecht wirtschaften ober sich der Gemeinschaft nicht einfügen wollen, durch geeignete Familien zu ersetzen. Dulden Verpächter eine ungenügende Aus- Nutzung des Kleingartens, so kann der örtliche Verein der Kleingärtner eingeschaltet werden, um Wandel zu schaffen. Die Verordnung gestattet endlich, Kleingartenvereine, die durch ihr Verhalten den geschlossenen Einsatz der Organisation gefährden, aufzulöfen.
Das Ritterkreuz.
Berlin, 29.Mai. (DNB.) Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an den General der Panzertruppen Paulus, Oberbefehlshaber einer Armee. General Paulus, 1890 als Sohn des Verwaltungsinspektors Ernst P. in Breit en* au, Kreis Melsungen, geboren, hatte bereits in Polen und Frankreich sich als Chef des Generalstabes der Armee des Generalfeldmarschalls von Reichenau hohe Verdienste erworben. Als Ober- quattiermeister im Oberkommando des Heeres war er sodann an der Vorbereitung der Operationen tm Ostfeldzug beteiligt. Nachdem ihm der Oberbefehl über eine im Osten eingesetzte Armee übertragen worden war, gelang es ihm, in unaufhaltsamem Vorwättsdrängen unb trotz zähesten Widerstandes, sehr starke feindliche Kräfte einzukesseln und zu vernichten.
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Der Führer verlieh ans Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe das Ritterkreuz des (fernen Kreuzes an: Oberleutnant Sy,, der als Staffel* kapitän in einem Kampfgeschwader in kühnen Sturz» und Tiefangriffen im Mittelmeerraum und unter schwierigsten Verhältnissen in den stark jagdge,chutz. ten Räumen der Cyrencvika und Marmarica große Erfolge gehabt hat. So gelang ihm die Vernichtung von 33 000 BRT. feindlichen Handelsschiffsraumes.
Die Berufsstände wetteifern Darum, Der Höflichkeit einen höheren Platz im glichen Leben zu verschaffen, Auch Die Beamtenschaft leistet ihren Beitrag. In Diesem Zusammenhang weist Die „Jto.3 Beamtenzeitung" aus eine Erscheinung hm, Dices dem Beamten ost erschwere, bei feinem amtlichen Umgang mit Volksgenossen von sich aus eine freundliche Atmosphäre zu schaffen. Nur zu häufig, so heißt es, kommt ein Volksgenosse voreingenommen und mit Hemmungen zur Behörde, weil er von dieser tn einer schroffen Form zumErscheine nauf gefordert ist. Da wird er nicht „gebeten , eine Dienststelle aufzusuchen, fonber-n „ersucht oder „aus- geforbert". Wird eine solche „Einlabung noch nut überflüssigen Strafandrohungen versehen, so ist es I mit dem Vertrauen des Volksgenossen zur Behörde dahin. In zal)lreichen Fällen wird sich manche Möglichkeit bieten, die alten Formen zu wandeln. Da-o sollte bei der Abfassung von Vorladungen und bei der Gestaltung entsprechender Formblätter berücksichtigt werden. Erscheint ein Volksgenosse bei der Behörde, so wird ferner seine Stimmung nicht selten dadurch belastet, daß ihn eine Reihe scharf gehaltener Verbotstafeln empfängt. Bevor die Ruck- prache im Amt begonnen hat, ist besonders der im Umgang mit Behörden ungewandte Volksgenosse dadurch meist schon derart eingeschüchtert, daß es auch für den freundlichsten Beamten schwer ist, eine freimütige Unterhaltung zustande zu bringen. Selbst wenn solche Tafeln mit feinem Anliegen nicht m ursächlichem Zusammenhang stehen. Verbote sollten in freundlichen Mahnungen umgewandelt werden, am besten in humoriger Form. Die Zeitschrift empfiehlt, die Aemter in diesem Sinne zu überprüfen.
In Frankfurt wurde im Opernhaus die unter Der Schirmherrschaft von Gauleiter Reichsstatthalter S P re n g e r non Der Soc. Naz. „Dante Alighieri , Der Deutsch-Italienischen Gesellschaft, und Der StaDt Frankfurt veranstaltete Italienische Musikwoche zusammen mit einer Ausstellung „Schöpferisches Musikleben Der Gegenwart in Italien" eröffnet. Die Feierstunde wurde mit Der Uraufführung von Giacomo Saponaros „Thema, Variationen und Finale" durch das Kraus-Quattett eingeleitet. Generalintendant Meißner zeichnete em Bild von Den alten, sich gegenseitig befruchtenden kulturellen Beziehungen zwischen Frankfurt und Italien und wies daraus hin, daß es Frankfurt war, bas Die Opern „Cavalleria" und „Bajazzo" zuerst in Deutschland zur Aufführung brachte. Professor Dr. P l a tz h o f f wies auf Die Gemeinsamkeiten Der Geschichte beider Nationen hin, Denen Wissenschaft und Kunst so unendlich viel zu verdanken haben, | und denen deshalb auch aus kulturellem Gebiet Die Führerrolle in Europa gebühre. Professor Lombard! erklärte, die Ausstellung würde hier zum erstenmal gezeigt und Die Italienische Musikwoche möge nicht nüv einige angenehme StunDen vermitteln, sondern auch gerade in diesen schicksalsschweren Tagen ein wenig Kraft verleihen. Generalkonsul Marchese Serra di Cassano erklärte dann Musikwoche und Ausstellung für eröffnet. Ein Rundgang durch die Ausstellung beschloß Die Feierstunde, in deren musikalischem Rahmen die Sopranistin Ines Alfani-Tellini Die Arie „0 bianca Astore" von Respighi und Theo Herrmann von Der Frankfurter Oper bas Lied Des Sängers aus Dem „Rosenkavalier" von Strauß sangen.
Bunker und hatten seine Feuerkraft nieder Die schweren Panzer wechseln die Stellung und legen durch Beschuß mit Nebelgranaten einen dichten Rauchvorhang vor den Bunker, in dessen Schutz sich mm sofort die Minensuchtrupps und Sprengkommandos der Pioniere vorarbeiten, um eine Gasse durch Das verminte Gelände zu bahnen und Die PanzerkampfwagenhinDernisse zu beseitigen. Zusammen mit Den Schützen folgen die Panzer den Pionieren, Die zwei Durchgänge geschaffen haben, und kaum ist Die Panzerwagensperre an zwei Stellen unter der Wirkung geballter Ladungen hochgegangen, brechen die Panzer auch schon von diesen beiden Stellen aus gegen den Bunker vor, den sie zusammen mit den Schützen erreichen.
Nach kurzem Aufenthalt stoßen die Panzer auf die nächsten im Gelände bestnDlichen Bunkerstutz- punkte vor, dicht gefolgt von Den Schützen, während schwere Panzer ihr Augenmerk auf Die panzerbrechenden Waffen Des Gegners richten und sie
Noch steht Deuftchland und die Welt unter dem ! Eindruck des großen Sieges in Der Angriffsschlacht s auf der Halbinsel Kertsch. Wieder waren es 1 Schnelle Truppen, die wesentlich zu diesem i Siege mit beitrugen, so wie sie im Sommer des 1 vorigen Jahres Die Sowjetarmeen durchbrachen und einkesselten. Schnelle Truppen haben im Westfeldzuge die Maasübergänge bzwungen. Schnelle Truppen sind tn kühnem Schwung bis zur Atlantikküste vorgestoßen und haben Dort die britische Katastrophe bei Dünkirchen herbeigeführt.
Was bedeutet eigentlich „Schnelle Truppen"? Diesen Beinamen haben die deutschen Panzerdivisionen erhalten, also Die Verbände, in denen Die Panzerkampfwagen, Die Schützen Der gepanzerten Schützenregimenter, die Panzerjäger, Die Panzerpioniere, Die Kradschützen und Die Panzer- spähabteilungen zu einem Kampfverband von außerdentlich" hoher Kampfkraft und zu einer auf Grund Der Vollmotorisierung zu sehr raschen taktischen Operationen fähigen Einheit zusammengefaßt find. Das Kernstück Der Panzerdivisionen ist die Panzertruppe mit ihren leichten, mittleren und schweren Panzerkampfwagen, die die Aufgabe haben, im Angriff feindliche Infanterie, Artillette und Panzerabwehrwaften zu vernichten und Feldbefestigungen niederzukämpfen. Darüber hinaus werden sie aber auch häufig zum Kampf gegen feindliche Panzer eingesetzt. Zur vollen Ausnutzung ihrer großen Kampfkraft bzw. zur Sicherung Der erzielten Erfolge kämpfen die Panzer stets in engster Zusammenarbeit mit den Schützen. Diese Schützen, die zusammen mit den Panzern vorstoßen, sind heute unter einem gänzlich anders gearteten Gesichtswinkel zu betrachten als im Weltkrieg. Die in Den gepanzerten Schützenregimentern zusammengefaßten Schützen sind durch die Zuteilung gepanzerter Motorfahrzeuge, Der Schützenpan• zerwagen, in Die Lage versetzt, mit gleicher Geschwindigkeit wie die Panzerkampfwagen weit in das feindliche Hintergelände vorzustoßen, wo sie ihre Ziele sowohl abgesessen als auch von ihren Fahrzeugen aus bekämpfen können. _
Die schnellsten und wendigsten Verbände Der Panzerdivisionen sind die Kradschützen, die innerhalb Der Panzerdivisionen vorwiegend mit Der taktischen Aufklärung betraut werben, aber auch durchaus zur Lösung infanteristischer Ausgaben befähigt sind. Ebenfalls mit Aufklärungsaufgaben betraut wird der Panzerspähmann, der mit seinem schnellen Panzerspähwagen auf große Ent- fernungen die erforderlichen Aufklärungsergebnisse beschaffen muß, Die sehr oft Die Grundlagen für die Maßnahmen und Den Einsatz Der ganzen Division abgeben. Zusammen mit Der Panzertruxpe und den Schützen kämpfen auch die P a n j e r j a g e r, Die ebenfalls geländegängig motorisiert dank der ihnen möglichen freien Beobachtung Die in der Sicht beschränkten feindlichen Panzer frühzeitig erkennen und vernichten können. Die Panzerjäger wer^n aber auch gegen Bunker, Feldbefestigungen, MG.- Nester und Straßensperren eingesetzt. Eine weitere wichtige Formation der Schnellen Truppen sind die den Panzerdivisionen unmittelbar angegli^er. ten Panzerpioniere, die sich mit ihren Sprengkommandos, Minensuchabteilungen und Drückenbaukommandos sehr häufig bei den vordersten Panzerkompanien befinden. Die Den Pan- zerdivisionen zugeteitte Artillerie kämpft tm Rahmen Der sich für sie ergebenden Sonderaufgaben und hat ihre Artilleriebeobachter in gepanzerten Fahrzeugen gewöhnlich mitten unter der Panzerspitze, von wo aus diese Das Feuer ihrer Batterien auf erkannte Ziele lenken können..
Um einmal einem größeren Kreis Einblick m Die Kampfesweise Der Schnellen Truppen zu geben, hatte Die Inspektion Der Schnellen Truppen und eine Panzettruppenschule Des H^res Vertreter Der Presse eingeladen, einer Hebung Schneller Truppen beizuwohnen. Zur Demonstration Der ungeheuren Feuerkraft eines solchen Verbandes ging. Der Hebung ein Scharfschießen mit allen einer Schutzen-. kompanie zur Verfügung stehenden Waften rwraus, Die durch verschiedene Typen von dau^lampf wagen verstärkt war. Nachdem Die einzelnen Was- zu denen u. a. LMG., SMG-, Panzerbüchsen, die'Panzerabwehrkanonen der PM^rjager, schwere Granatwerfer und Jnfantenegeschiitze gehorem sowie Die Waffen der Panzerkampfwagen eme Reihe im Gelände aufgestellter Ziele beschossen hatten, ^irde die gesamte Feuerkraft dieser Waffen auf em bestimmtes Ziel vereinigt und Der Dabei enb f+ohortho Feuerzauber" gab eine sehr eindringliche NmNelluna bah3 nerren die »ulammcngefahte Feuer- ! Ä&XnTrfM kaum ein Widerstand ! möaüch ist Die anschließende Uebung brachte dann । bÄgHff W W undPanzerp.an.ere ;
wrftärtten Schüßenbataillons auf eine femdl.che Stellung mit Bunkerstützpunkten und Kampftpagen- hmdenuffeN ge @(gner verteidigt eine stark feu™t1’w8=nfleblVe”en$UDerrS^ufetrag lautete: Die feinblidje Hauptkampflinie ist WWWS Hindernis g , <r-(nre[ Irisch ausgesehen haben.
MWMWZ fteuertampf. Schon hämmern die leichten einem. 15 , sn/mipri(hüben los, Die dann
Feuergarben ^^schweren Maschinen- durch die i . Ordern Panzerbüch en fügen sich gewehre verstärkt weroen p ^ ^hrgeschütze m bas Konzert ein unv^ ^en al5 ^l^^^nKeVDlteUungem Heber uns rauscht es auch befestigte F l u Waldrand einzuschlagen, hinweg, um krachend mn «treten. Infanterie- Granatwerfer sinD m 2Htion g greifen
geschütze verstärken iZeuerr ' „^ebenen titis WÄ« "I" - - - und letzt zeigt sich' ^nafam schieben sich in guter zu leisten vermögen. L w nis einer
Deckung.fchwere Panz« ^^r'unter Beschuß neh- kleinen Danzer reicht aber nicht
men. Der CmMI aus, um D’e feuern t Ieid)tcy Panzer zum Beschuhter harten Des ^^^ur^Die^Geschützb ^et|e eine geraoe unu ^gezeichneter Deckung s° daß nur^ ® [mit einem hervorragenden beruflichen Können verrohre sichivar linv, r
Oie Schnellen Truppen
Von unserer Berliner Schriftleitung.


