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freie Erstickung durch Kohlendioxyd er­geben.

Wenn solche Vorkommnisse auch selten sind, so zeigt der Fall doch, wie richtig es ist, Silos sofort nach Entnahme des letzten Futters du säubern, da bei Vergärung der Futterreste und Vorhandensein von Saftwasser noch größere Kohlendioxydmengen entstehen können. Lei Gasgefahr ist die Lichtprobe vor jedem Betreten eines Silos vorgeschrieben, ebenso das Anseilen des Einsteigenden. Verantwort­lich für das Einhalten der Sicherunasvorschriften ist der Betriebsunternehmer oder dessen Stellver­treter.

Gießener Dortragsring.

Die im Gießener Vortragsring zusammenaeschlos- senen Gießener Kulturverbände Goethe-Bund. Kul­turelle Vereinigung und Dolksbildungsstätte Gießen der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" eröff­nen, wie man uns schreibt, am Montag, 5. Oktober, mit einer Dichterlesung ihren gemeinsamen Veran- staltungsplan für den Voctragswinter 14)42/43. Der sudetendeutsche Dichter Hans Watzlik, der be­reits im vorigen Jahr zu einer Veranstaltung ein­geladen war, wegen Erkrankung aber absagen mußte, wird aus eigenen Werken lesen. Watzlik gilt als ausgezeichneter Mittler seiner Werke. Kreis­leiter Backhaus wird zu Beginn der Veranstal­tung sprechen.

Spielzeugsammlung der AS.-Zrauenschast.

NSG. In diesem Jahr hat die NS.-Frauenschast vom Gauleiter den Auftrag erhalten, eine Spiel- zeugsammluna im Gau Hessen-Nassau durch- zrttühren. Aus diesem Grunde werden bereits in den nächsten Tagen und Wochen die Helferinnen der NS.-Frauenschcrft daran gehen, überall nachzu­fragen, ob nicht in den einzelnen Haushaltungen ein überflüssiges und unbenutztes Stück Spielzeug abgegeben werden kann.

Zu allen Zeiten haben unsere Kinder zunächst am Spielzeug Geist und Körper geübt und erprobt, und niemand könnte leugnen, daß im kindlichen Spiel bereits ein wesentlicher Grundstock für die kommende Entwicklung gelegt wird. Kinderjayre fini) die sorg­loseste und glücklichste Zeit im Ablauf eines Men­schenlebens. Und wir wollen nickts versäumen, auch heute für unsere Kinder dafür besorgt zu sein.

Es ist nun begreiflicherweise so, daß die Spiel­zeugindustrie gegenwärtig andere, kriegswichtige Ausgaben hat und Spielzeug nur noch in ganz be­schränktem Umfang herstellen kann. Aber findige Köpfe und Hände wissen sich auch hier .Rat, um Abhilfe zu schaffen. Irgendwo liegt in einer Ecke, vielleicht sogar beim Gerümpel unbenutztes Spiel­zeug, ein Ball, eine Puppe oder ähnliches. Vielleicht ist auck ein beschädigtes Stück dabei. Aber ein Kind ist nicht anspruchsvoll. Mit ein wenig Geschick läßt sich alles wieder Herrichten, um der kindlichen Welt und ihrer Phantasie Genüge zu tun.

Wir wollen einmal gründlich Nachschau halten, und dieses Spielzeug wieder heroorholen, um unse­ren Kindern in schwerer Zeit ihre kleinen Freuden

Oie Jagd im Oktober

Hauptschrtitlelter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter de» Hauptschrijtleiters: Dr. Hans Thyriot. Berantworllich für Politik und Bilder: Dr. ffr.W.Lange; für daS Feuilleton: Dr.Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtfchaft u. Sport: Ernst Blumfchetn kbeurl.), t.B.: Dr.Hans Thyriot.

Druck und Verlag: Brühlfche Untverfitütsdruckerei R. Lange K. G. Verlagsletter: Dr.-Ing. Erich Hamann: Anzetgenletter: HanS Beck.

AnzeigenpreiSltste Nr. 6.

Mit dem Oktober erreicht die Jagd, was die Jagd­möglichkeiten anlangt, ihren Höhepunkt. Wald- und Feldjäger kommen in gleicher Weise auf ihre Rechnung. w

Im Hochwildrevier ist die Brunft des Rotwil­des noch im Gange, und wenn sie abklingt, tritt das Damwild in seine hohe Zeit. Hirsch und Schauf­ler sind in dieser Zeit vor allem das Ziel des Jagens, aber auch Kahlwild und Kälber find jagd- bar, und je weiter die Zeit vorschreitet, um so mehr gewinnen die Wildjagden an Bedeutung.

Ebenso kann der Muffelwidder weiter be­sagt werden, und ab Monatsmitte ist auch das weibliche Wild frei.

Vom übrigen Hochwild sind es die Sauen noch, die für unser heimisches Jagen in Frage kommen und sich immer weiter auszubreiten scheinen, wohl eine Krieasfolge wie im Weltkrieg auch. Darum wird der Jäger keine Mühe scheuen dürfen, sie kurz zu halten, wann und wie es irgend geht.

Der R e h b o ck trägt bereits wieder das graue Winterkleid, wird bald wieder mit dem Wechsel der Stangen beginnen und verliert damit an Inter­esse für den Weidmann. Deswegen beginnt mit dem 16. Oktober auch seine Schonzeit, während der Ab­schuß von weiblichem Wild und Kitzen beiderlei Ge­schlechts fortgesetzt werden kann.

Ab Monatsmitte pflegen die Waldjagden einzu­setzen, die ja vor allem dem Abschuß des Hasen gelten, der ab 1. Oktober bejagt werden darf. Vor­

aussagen über den Ausfall sind undankbar, jeden­falls gehen die Ansichten stark auseinander.

Auch dem Kaninchen gilt wieder die beson­dere Aufmerksamkeit des Jägers, zumal es überall, wo es stärker auftritt, sich durch seinen Schaden unangenehm bemerkbar macht.

Im Felde darf zwar bis zum 15. Oktober (Aus­nahme!) das Rebhuhn weiter bejagt werden, aber die Hühnerjagd war, wie vorausgesehen, eine große Enttäuschung. Wir halten es für einen gro­ßen Fehler, die Jagd trotzdem mit dem Hinweis auf den bekannten und fchon so oft bekämpften Aus­spruchDas Huhn will beschossen sein" weiterhin auszuüben, wenn der Besatz so schleckt ist, wie er es in den meisten Revieren zu sein scheint. Es ist doch sinnlos, über den dauernden Rückgang der Hühnerjagd zu klagen, mit Recht auf die Verluste der drei Notwinter hinzuweisen und dann; die Bruthennen totzuschießen, aus denen allein wieder neue Ketten hervorgehen können. Gehen wir mit einem einigermaßen nennenswerten Besatz in den Winter und ahmt dieser vielleicht einmal seine Vorgänger nicht nach, dann würde es allen Natur­gesetzen zuwiderlaufen, wenn es nicht wieder auf­wärts ginge.

Mit Monatsbeginn darf auch der Fasan, und zwar nur der Hahn bejagt werden. Auch hier scheint eine große Enttäuschung bevorzustehen. Nach­dem der an sich harte Fasan die beiden ersten Winter verhältnismäßig besser überstanden hatte als

Frankfurt verpflichtet. Ernst Heck, der selber Gieße­ner ist, fing als Darsteller seine Theaterlaufbahn am Gießener Theater an und ging dann für sieben Jahre an das Hessische Landestheater in Darm­stadt als Theatersekretär und Schauspieler. Mit dem Jntendanzantritt von Intendant Hans Walter Klein in der Spielzeit 1940/41 kam Ernst Heck nach Gießen zurück. Er ist den Gießenern außer m seiner Eigenschaft als Leiter des künstlerischen Büros auch von vielen Rollen auf der Bühne her gut bekannt. An den Städtischen Bühnen in Frankfurt eröffnet sich ihm ein reiches Arbeitsfeld.

** Petroleum für das 4. Viertelfahr 194 2. Eine Bekanntmachung des Landratsamtes im heutigen Anzeigenteil betrifft die Abgabe von Petröleum.

Gießener Dochenmarktpreife.

Gießen, 29. Sept. Auf dem heutigen Wocken- markt kosteten: Kartoffeln, 5 kg 51 Rpf., Wirsing, % kg 6 bis 10, Weißkraut 4 bis 8, Rotkraut 6 bis 10, gelbe Rüben 6 bis 10, Römifchkohl 10, Früh- äpfel 30 bis 35, Falläpfel 8 bis 10, Salat, das Stück 8 bis 10, Endivien 9 bis 12 Rpf.

Diamantene Hochzeit.

LPD. Büdingen, 28. Sept. In der Kreis­gemeinde Wallernhausen begingen der 85jährige Bauer Rudolf Nies und feine 82jährige Lebens- gefährtin in bester Rüstigkeit den Tag der 60jäh- rigen Eheschließung. Die beiden Jubilare blicken aus ein arbeitsreiches Leben zurück.

Erhöhte Vermahlungsquoten.

Die Verarbeitungsquoten für Oktober betragen für die Mühlen mit mehr als 500 Tonnen Grund­kontingent 7 v. Sy des Roggengrund kontingentes und 8 v. H. des Weizengrundkontingentes. Zusätz­lich hierzu haben die Mühlen mit Weizen gründ kon­tingenten 40 v. H. des im Oktober im Rahmen der Handelsmüllerei zur Vermahlung gelangenden Wei-, zens in Gerste zu Gerstenmehl und Gerstenauszugs- mehl zu verarbeiten. Die Dierteljahresquoten betragen für die Kleinmühlen (bis 500 Tonnen Grundkontingent) für den Zeitraum Oktober-Dezem­ber 1942 25 d. Sy des Roggen- und 30 d. Sy des Woizengrundkontingentes, für die Mühlen von mehr als 500 Tonnen Grundkonttngent 16 v. H. des Rog­gen- und 16 ü. Sy des Weizengrundkontingentes. Die Gerstenvermahlung liegt bei ersteren Mühlen in der Quote; für die letzteren Mühlen gelten hinsicht­lich der Gerstenvermahlung die vorerwähnten Be­stimmungen.

Verdunkelungszeit:

29. September von 20.06 bis 6.50 Uhr.

zu erhalten. Die NS.-Frauenschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Teil des Spielzeuges unter dem MottoSpielzeug für unsere Kriegskmder" zu erfassen und ausschließlich den im Kriege geborenen Kindern zukommen zu lassen. Damit sollen auch die jungen Väter an den Fronten wissen, daß ihren Kindern daheim die friedliche Welt des Spieles ge­währleistet bleibt.

Hausschlachtung von Gckafen.

/Für Selbstversorger, die ihren Fleifchbedarf durch Hausschlachtungen von Schafen decken wollen, gelten dos gleiche Genehmigungsverfahren und die glei­chen Bedingungen wie bei Schweinen. Die zur Schlachtung bestimmten Tiere müssen also eine an­gemessene Zeit selbst gehalten und gemästet worden sein. Nichtlandwirtschaftliche Selbstversorger müssen grundsätzlich nachweisen, daß sie bereits seit der Hausschlachtungsperiode 1938/39 eine entsprechende Zahl von Hausschlachtungen getätigt haben. Das aus den Schlachtungen gewonnene Schaffleisch wird auf die Fleischrationen in voller Höhe angerechnet.

** Grüße aus dem Felde. Gefreiter Alwin Krengel sendet vom Kriegsschauplatz im Osten der oberhessischen Heimat durch uns herzliche Grüße.

* Vom Theater. Ernst Heck, der langjäh­rige Leiter des künstlerischen Büros des Theaters der Universitätsstadt Gießen, wurde von General­intendant Meißner als künstlerischer Mitarbeiter des Generalintendanten an die Städtischen Bühnen

das Huhn, wird in diesem Jahr allenthalben Wer den starken Besatzrückgang geklagt, so daß ähnliche Erwägungen angebracht erscheinen rote vorstehend beim Rebhuhn.

Neben schonendem Beschuß kommt es vor allem auf rechtzeitige und ausreichende Fütterung an. Zur Zeit ist Kaff noch erreichbar und gehört letzt bereits in die Fütterungen! Nur wo man dem bunten Vogel etwas bietet, fühlt er sich wohl und bleibt. Sonst zigeunert er davon.

Die Waldschnepfe belebt die Holztreiben, dke Bekassine liegt in nassen Wiesen usw. Auch die Enten sind auf dem Zug gen Süden und stellen nach Beendigung der Mauser in ihrem Prachtkleid eine willkommene Strecke dar.

Die Ringeltaube wird durch die zu erwar­tende Bucheckernmast wohl wieder länger bei uns festgehalten werden als sonst.

Auch die verschiedenen Arten der D r o s s e l n, die zur Zeit die Ebereschen plündern, gehören zum jagd- baren Wild des Monats.

Zum Dachs graben ist die rechte Zeit gekom­men, und der Fuchs wird bald wieder die Strecke der Waldjagd als willkommene Beute zieren.

Wo Raubwild im Laufe des Winters gefangen oder angekirrt werden soll, ist es gut, bald mit dem Beschicken der Plätze mit Wildaufbruch usw. zu beginnen.

Die bevorstehende Ernte an Roßkastanien erinnert daran, daß diese Frucht eine der besten und wohlfeilsten Aesungsarten für Schalenwild dar- stellt, für Winterfütterung, eingemietet aufbewahrt, besonders geeignet. Auch auf die Vogelbeeren sei im gleichen Zusammenhänge hingewiesen.

Hubertus.

TH7 Wir erhielten die schmerzliche Nach- richt, daß mein lieber Mann, mein guter Sohn, unser lieber Bruder und Schwager

Erich Heidlindemann

Feldmeister im RAD.

z. Z. Leutnant und Kompanieführer in einem Infanterie-Regiment, Inhaber des E. K. II. Klasse und des goldenen HJ.-Ehrenzeichens

am 27. August 1942 im Osten gefallen ist. Sein Leben war ein restloser Einsatz für

"einen Führer.

In tiefer Trauer:

Helma Heidlindemann, geb. Ulrich Anna Heidlindemann Wwe.

Paul Heidlindemann, z. Z. im Felde und Frau Lina, geb. Engelhardt

Heinz Heidlindemann,z.Z.im Felde Willi Heidlindemann.

Gießen, den 28. September 1942.

Wir bitten von Beileidsbesuchen abzusehen.

04816

GottesWille fügte es, daß am 19. August bei den Kämpfen um Krymskaja mein lieber Sohn, unser lieber, unvergeß­licher Bruder, Schwager,Pate,Neffe und Cousin

Richard Leun

Feldwebel und Zugführer in einem Inf.-Regt. Inhaber des E. K. II. und des Inf.-Sturmabz.

im Alter von 26 Jahren für sein geliebtes Vaterland den Heldentod fand.

In tiefem Schmerz:

Christine Leun Wwe. Familie Wilhelm Leun Familie. Otto Bender Familie Theodor Rinn nebst allen Verwandten und Bekannten

Leihgestern,Watzenborn, im September 1942. _____________________________________________________2921 P

Unser lieber, letzter Bruder, unser guter Onkel

Heinrich Helfenbein

wurde im 67. Lebensjahre von seinem lang­jährigen, so geduldig ertragenem Leiden erlöst.

Um ihn trauern: Maria Helfenbeln; Anna Helfenbeln;

Karolina Müller Wwe., geb. Helfenbeln; Anny Müller; Friedrich Helfenbeln, z. Z. Soldat.

Gießen (Marburger Str. 83). Gießen-Wieseck, Wiesdorf bei Köln, Zillerthal in Schlesien, den 29. September 1942.

Die Trauerfeier findet am Mittwoch, dem 30. September, um 14.30 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. - Von Beileidsbesuchen bitten wir Abstand zu nehmen.

04814

WF Danksagung. Statt Karten. Für die vielen Beweise liebevoller Teil- nähme an dem schmerzt Verlust durch den Heldentod unseres nunmehr jüng­sten, unvergeßlichen lieben Sohnes, Bruders, Schwagers, Paten. Onkels, Neffen u. Vetters Helmut Seibert, Obergefreiter in einem Inf.- Regt. (mot.), sagen wir auf diesem Wege unsern aufrichtigen Dank. In tiefem Schmerz: Karl Seibert und Frau Marie, geb. Zinnkann; Uffz. Heinrich Seibert, z. Z. I. Felde, u. Fam.; Frau Hildegard Seibert u. Kind Gießen (Leihgesterner Weg 19), im Sept. 1942.

Danksagung.

TW Für die Beweise der Anteilnahme bei dem Heldentode unseres lieben, un- vergeßlichen Sohnes, Bruders und Schwagers Erwin Wenzel, Gefreiter in einem Inf.-Regt., sagen wir unseren herz­lichsten Dank.

Otto Wenzel

Willy Wenzel und Frau.

Gießen (Brandgasse 4), den 29. Sept. 1942

04822

Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach, sowie des Herrn Oberbürger­meisters der Stadt Gießen.

Betr.: Petroleum für das4.Bierteljahr1942.

1. Auf Grund des § 1 der Anordnung 45 der Reichsstelle für Mineralöl (Regelung des Einzel­handels mit Petroleum) vom 16. 2.1942, abgedruckt im Deutschen Reichs- und Preußischen Staats­anzeiger Nr. 39 vom 16. 2. 1942, darf Petroleum nur gegen Petroleum-Berechtigungsscheine der Reichsstelle für Mineralöl oder gegen Petroleum- Bezugsausweise der Wirtschaftsämter von Einzel­händlern abgegeben und bei ihnen bezogen werden.

2. Gemäß § 3, Absatz 2, dieser Anordnung wird bestimmt, daß auf Petroleum-Bezugsauswetse im 4. Vierteljahr 1942 an die einzelnen Verbraucher- gruvpen monatlich folgende Höchstmengen verab­folgt werden dürfen.

Verbrauchergruppe B 1 = 1 Liter monatlich

,, B 2 *= 2

., B 3 - 4

,, K 6 k

H =10

Im 4. Vierteljahr 1942 sind die Berechtigungs­scheine der Serien D (grün), sowie E und F (weiß) gültig. Außer den z. Z. vorhandenen Werten zu y2, 1, 5, 10 und 20 (50, 100 und 1000) Liter werden im Laufe des vierten Vierteljahres auch noch neue Werte zu !4 und 3 Liter ausgegeben.

3. Die Einzelhändler dürfen gegen Vorlage von Petroleum-Berechtigungsscheinen künftig bis zu 20 Liter im Einzelfall ausliefern. Sie können die von ihnen belieferten Petroleum-Berechtigungsscheine künftig ohne Einhaltung einer besonderen Frist an den Vorlieferanten zwecks Einlösung weitergeben.

4. Zuwiderhandlungen gegen diese.Bekannt­machung werden nach den §§ 10, 12 bis 15 der Verordnung über den Warenverkehr vom 18.8.1939 RGBl. I, Seite 1430 (in derLassung der Ver­ordnung vom 30. 10. 1941 (RGBl. I, Seite 679) und den Strafvorschriften bei Zuwiderhandlungen auf dem Gebiet bezugsbeschränkter Erzeugnisse (Verbrauchsregelungs-Strafverordnung) in der Fassung vom 26. 11. 1941 (RGBl. I, Seite 734) bestraft. (2920D

Kassel, den 14. September 1942.

Der Obervräsident - Landcswirtschaftsamt.

H. A.: gez. Kropf.

Vorstehende Bekanntmachung bringe ich hiermit zur Kenntnis.

Gießen, den 28. September 1942.

Für die Landräte der Landkreise Büdingen, Alsfeld, Friedberg, Gießen und Lauterbach, forote den Herrn Oberbürgermeister der Stadt Gießen.

Der Landrat des Landkreises Gießen.

Dr. Lotz.

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KNORR