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Der Gauleiter bei den Cinsahstudenten. z

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Marschall Mannerheim nahm in dem Industrie« Zentrum Tampere an einem Festakt der Arbeiter­schaft der Kriegsindustrie teil, wobei er verdienten Werksangehörigen die Medaille des Freiheitskreuzes verlieh. Zu der Veranstaltung waren auch der Kriegsminister General Walden, ferner General Heinrichs und der Chef des deutschen Serbin« dunasstabes im finnischen Hauptquartier, General Ersurth, erschienen. *

150 deutschen Verwundeten, die auf Einladung der italienischen Militärbehörden zu einem Erho­lungsaufenthalt in Riccione eintrafen, bereitete die Bevölkerung einen herzlichen Empfang. Den deut- schen Soldaten wurde vor allem Obst überreicht, darunter herrliche Weintrauben, die die Frau des Duce nach Riccione gesandt hatte.

4100 (Stubenfen und Studentinnen standen int Gau Hessen-Nassau im Kriegseinsatz.

pattes, durch den sich Deutschland, Italien und Ja­pan zur Wahrung und Sicherung ihrer Rechte und Lebensinteressen zu engster Zusammenarbeit mit­einander verbunden haben, sieht unsere beiden Völker und das japanische Volk im siegreichen Kampf für eine neue und gerechte Weltordnung in unlösbarer Treue vereint. Indem ich an diesem Tage des mit uns gemeinsam marschierenden faschistischen Italien und seiner Sol­daten gedenke, übermittele ich Ihnen, Duce, in treuer Kameradschaft meine und des deutschen Vol­kes aufrichtigste und herzlichste Grüße."

Der Führer sprach zu 12 000 Offizieren und Offiziersanwärtern.

B e 111 tt, 28. Sept. (DBB.) DerAührer sprach am Montag auf einem Appell im Sport- palast zu 12 000 Offizieren und kurz vor ihrer Be­förderung stehenden Offiziersanwärtern des Heeres, der Kriegsmarine, der Luftwaffe und Junkern der Waffen-^. Reichsmarschall Göring meldete dem Führer die zq, ihren Fronttruppenteilen zurückkeh- renden jungen' Soldaten. In mitreißenden Worten gab der Führer der jungen Mannschaft einen Ein­blick in die große deutsche Geschichte, die in dem ge­waltigen Schicksalskampf unserer Tage ihre Krö­nung findet. Rach einem Hinweis auf die hohen Pflichten, die dem Offizier an der Spitze der ihm anvertrauien Soldaten in diesem Kampf obliegen, schloß der Führer seine Ansprache, indem er feiner unbedingten Siegesgewißheit und feinem felsen­festen Vertrauen in die überlegene Kampfkraft des deutschen Soldaten Ausdruck gab. Der Reichsmar- schall ließ den Appell ausklingen mit einem von den jungen Soldaten begeistert aufgenommenen Sieg-Heil auf den Führer.

Das Eichenlaub für General Ritter von Hauenfchild. DRV. Aus dem Führerhauptquartier, 28. Sept. Der Führer verlieh am 27. September dem Generalmajor Bruno Ritter von Hauenschild, Kom­mandeur einer Panzerdivision, das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und sandte an ihn nachstehendes Telegramm:In dankbarer Würdi-

In Hsinting wird mitgeteilt, daß Lischaokeng, bet mandschurische Botschafter in Tokio, als Nachfolger Weihuantschangs zum Außenminister von Man« dschukuo ernannt worden ist. Gleichzeitig ist eme weitergehende Umbildung der mandschurischen Re­gierung erfolgt.

Kunst und Wissenschaft.

Ehrungen Llly Reys.

Für den Nachmittag ihres 60. Geburtstages hatte die große Pianistin Professor Elly Ney in ihrer Tutzinger Wahlheimat wie schon oft den ganzen Ort und viele Verwundete zu einem Konzert geladen. Diesmal aber, wurde der Sonntagnachmittag im Musiksaal des Tutzinger Schlosses zu einer großen Ehrung für die Veranstalterin. Nach Liedervortra­gen des Chors der Reichsschule der NSDAP., Fel­dafing, dankte im Auftrag der Reichsftauenführerm die Gauftauenschaftsleiterin Rabe namens der deutschen Frauen für die große seelische Kraft, die ihnen im Kriege durch Elly Neys Kunst gegeben werde. Oberfeldarzt Dr. Hoelscher sprach für die Betreuung der Verwundeten und Kranken in den Lazaretten im Auftrag der Wehrmacht den Dank aus. Pg. Lindig (Berlin) verlas die Gründungs- Niederschrift einerElly - Ney ° Stiftung" mit der Aufgabe, die kulturpolitische Wirksamkeit Elly

Werften werde allem durch die Ausbesserun« en von Kriegs- und Handelsschiffen aufgesogen, im Verlaufe des Krieges seien 23000 Ausbesserun- gen an Kriegsschiffen erforderlich geworden. Cm befriedigender Ausgleich zwischen Kriegs- und Han­delsschiffbedarf fei auf den englischen Wersten noch nickt aefunden. Der Bau einer Tonne Kriegsschiff- raumerW fünfmal soviel Arbeitskräfte wie der einer BRT. handelsschiffsraum.

Oer sonderbarste Vogel.

Von Christian Bock.

Ich habe einen Vogel. Ich habe den sonderbarsten, den es gibt. Ich habe den Vogel, daß ich glaube, ich hätte keinen.

Wenn ich mich unter meinen Bekannten umsehe, dann sehe ich, daß sie alle irgendeinen Vogel haben. Der den und der den. Ich sehe an ihnen allen das chlichte WortJeder Mensch hat seinen Vogel" vollauf bestätigt, und ich habe schon oftmals, wenn ich das überlegte, überlegt: wie kommt das nur alle haben einen Vogel, nur du haft keinen! Ich habe mich kreuz und quer geprüft: ich habe keinen.

Und dann eines Tages kam ich darauf: das ist vielleicht mein Vogel, daß ich glaube, ich hätte keinen.

Aber bann entdeckte ich etwas später noch etwas anderes. Ich entdeckte, daß andere, die nachweislich einen Vogel haben (einen, nach dem man mit den Fingern zeigt), daß diese anderen Leute wohl genau so der Meinung sind wie ich, sie hätten keinen. Sie halten ihren Vogel nicht für einen Vogel.

So kam ich auf den Gedanken, daß ich vielleicht gar nicht den Vogel hätte, ich hätte keinen Vogel, sondern womöglich wirklich einen Vogel hätte, wie alle anderen, und diesen Vogel nur nicht für einen Vogel hielte. Gerade so wie die anderen ihren Vogel auch nicht für einen Vogel halten.

Nun möchte ich ja einmal wissen, ob wohl der Mann, der den SpruchJeder Mensch hat seinen Vogel" prägte, ob der sich selbst einschloß oder nicht. Aber Leute, die Sprüche machen, pflegen sich selbst nicht immer einzuschließen. Vielleicht hatte er auch den Vogel, er hätte keinen Vogel.

Aber wenn man schon versuchen will, ein zoolo­gisches Bild von dem Vogel, den man hat, zu ent­werfen, so muß man wohl gerade als erste Eigen­schaft dieses Vogels festlegen, daß einer, der ihn hat, nicht daran glaubt, daß er ihn hätte.

Der erste Satz muß also heißen: der Vogel wird von dem, der ihn hat, in den seltensten Fällen selbst bemerkt.

Und der zweite Satz würde sinngemäß lauten: er wird zumeist nur von den ihn umgebenden Mit­menschen beobachtet.

Nun findet man im Brehm neben der Art der Tiere stets auch ihren Aufenthaltsort angegeben,

war wegen ihrer erzieherischen und ausbildenden Leistungen. Dort wurde auch von den weiblichen Zöglingen und von den Nonnen die Anfertigung kunstvoller Texthandschriften geistlichen und welt­lichen Inhalts verlangt. Weiterhin wurde dort wie in anderen geistlichen Stiften ein anderer Zweig von Frauenarbeit gezüchtet und gepflegt, das frau­liche Schulmeisteramt. Es wurden nicht nur Kloster­frauen zu Lehrerinnen erzogen, sondern auch als Zuchtmeisterinnen" ausgebildet, das bedeutet zu, weiblichen Hauslehrkräften für reiche Hofhaltungen. Im 14. Jahrhundert aber schon begannen die Bür­ger der Städte einen Wettbewerb gegenüber den geistlichen Schulen, indem sie Lehrer undLehr­frauen" zum Unterricht in den städtischen Bürger­schulen ausbildeten. Dieser weibliche Stand scheint bald zu gutem Ansehen gelangt zu sein, so daß sie selbst von den Reichsfürsten anerkannt wurden. So erzählt ein Nürnberger Bericht aus dem Jahre 1478, daß die städtischen Schulhalterinnen mit ihren Lehrknäblein und Lehrmägdlein" auf die Burg zogen, um Kaiser Friedrich III. zu begrüßen.

Noch bedeutender aber ist die soziale Tätigkeit der Frau im Handwerk des Mittelalters gewesen. Viele Zünfte nahmen weibliche Lehrlinge auf, und schon Anno 1250 bestimmte die Münchener Rats­verordnung:Swer (wer) Webermeister oder mei- fterinn ist, der sol haben, ob er wil, einen lerne- knecht und eine lerndirn und niht mer." Auch die Baseler Chronik erwähnt 1268 eine gewerbsmäßige Weberin. Leineweberinnen sind uns aus Hannover und Wismar bezeugt. Dem Lübecker Zunfthandwerk der Paternostermacher, der Rosenkranzschnitzer, ge­hörten ebenso wie der Nürnberger Zunft der Barett- leinmacher Frauen an. Der Mönch Cäsarius von Heifterbach berichtet, daß im Dienst der Kölner Kirche um 1200 einebraxatrix, eine Brauerin, tätig war. Gleiches wird aus Lübeck und Frankfurt am Main überliefert. 1463 erlaubte der Nürnberger Rat einem Dachdeckermeister die Anstellung eines Mädchens fürs Ziegeltragen, nicht aber durfte es den Mörtel anrühren. In Köln bestanden um 1310 zwei Gewerbe ausschließlich aus Frauen und Mäd­chen, und zwar die Zunft der Goldspinnerinnen und das Gildenamt der Garnmacherinnen. Weibliche Schlächterlehrlinge und -gesellen kannte^ man in Köln, weibliche Bäcker auch in Frankfurt a. M. Wir erkennen somit deutlich, daß der Zug der Frau ins Berufsleben bereits im deutschen Mittelalter sehr ausgedehnt war.

Frauenschaffen im deutschen Mittelalter.

Bon Werner Lenz.

Das natürlichste Arbeitsgebiet der Frau ist die Familie. So war es schon vor unzählbaren Jahr­tausenden. Da aber die Familie das soziale Ur­element darstellt und da die Belange der Allgemein­heit mit denen der Familie und Sippe häufig parallel laufen, so läßt sich schon in historischer Frühzeit das Heraustreten der Frau aus dem engeren Kreise in die weitere Oeffentlichkeit ver­folgen. Daß dies unter Nutzung der der Frau inne­wohnenden Sonderbeanlagung geschah, ist selbstver­ständlich. Wie Tacitus berichtet, sind die Germanen­frauen die ersten und zuverlässigsten Helfer des Feldwundarztes gewesen und hielten sich zu dessen Verfügung in der unmittelbaren Nähe des Schlacht­feldes auf. Die private Heilpflege lag innerhalb der Dorfgemarkung den Frauen ob. Aber auch die wissenschaftliche Medizin ist den Frauen nicht ver­schlossen geblieben. Zu den berühmtesten Autoren über Arzneikuren gehört die später heiliggespro­chene Hilde g-ard von Bingen (10981178), die hervorragendste Vertreterin der heilkundigen geistlichen Frau überhaupt. Sogar die Tierheil­kunde bezog sie in ihre Schriften ein. In diesem Zusammenhänge sei erwähnt, daß die älteste Heb­ammenordnung des Abendlandes 1452 für Regens­burg erlassen wurden, also eineZunft" der weisen Frauen zur Voraussetzung hat. Weibliche Augen­ärzte gab es um 1400 mindestens drei in Frank­furt a. M.

Häusliche Tätigkeit der Frau steht auch am Be­ginn weiteren volkssozialen Wirkens einzelner Be­rufstätiger. Die Seidenstickerei war ursprünglich dem Hausfleiß vorbehalten gewesen, aber die Prachtliebe des deutschen Mittelalters stellte größere Anforde­rungen, so daß sich bald ein Gewerbe ausbildete, deren Angehörige vorwiegend in den Kloster­schulen ausgebildet wurden. Eine berühmte Seiden­stickerin ist die Dichterin Roswitha v. Gan­dersheim gewesen, und es besteht kein Zweifel, daß sie diese edle Kunst bei ihren Zöglingen im Gundersheimer Kloster sorgsam pflegte und för­derte. Das ist um so wahrscheinlicher, als die Gan- dersheimer Klosterschule Jahrhunderte lang berühmt

ja, man findet sogar Sätze wie hält sich am liebsten in den Höhlen auf" und dergleichen- sogar der Lieblingsaufenthalt der Tiere ist angegeben.

Es wäre also zur Vervollständigung des zoolo­gischen Bildes gut, auch das hier anzuzeigen. Nun habe ich auffällig oft an den Wänden von Knei­pen ein Schild gefunden, das den schon erwähnten Text trug:Jeder Mensch hat seinen--"

und dahinter war dann eben jener Vogel, den man bat und der zu ergänzen ist, nach dem zoologischen Muster etwa eines Dachspatzen hingezeichnet. Dies scheint nicht zufällig zu sein, denn man kann beob­achten, daß der Vogel unter dem Einfluß von Alkohol weit lebendiger wird, als er sonst zu sein pflegt. Wohl weniger, weil er selbst den Wirkungen des Alkohols zugänglich ist, als einfach darum, weil die Dinge der realen Welt, unter Alkohol gesetzt, an Ueberzeugungskraft stark einbüßen: so kann der Vogel freier feine Flügel regen und zwitschern, was ihm einfällt.

Die Gastwirte, zumeist wohl nüchterner als chre Gäste, werden diese Beobachtung gemacht haben, und sie werden weiter gesehen haben, daß der Vogel des einen im fanatischen Eifer mit dem Vogel einer anderen unter Alkohol auch leichter in Streit ge­rät als sonst, und so haben sie diesen klugen Spruch an die Wand gehängt: jeder Mensch hat seinen Vogel. Ich habe auch gesehen, daß oft auf dem Schildfeinen" unterstrichen war, und diese Un­terstreichung hebt noch den Spruch ins Philo­sophische, wo man tolerant den Vogel, dieIdee" eines anderen, abgesehen von ihrem Richtigkeits- roert, schon weil sie eine Idee ist, anerkannt.Achte jeder", heißt diese Unterstreichung,auch den Vogel, den der andere hat!"

Tatsächlich sollte man ihn niemals ganz verächt­lich machen. Er ist ein Bastard aus Idee und Traum, hoch über der Vernunft der Sttaßen. Jo, wann dürfen wir sonst jemals so unbekümmert um vernünftige Bedenken eine Idee in der Theorie so ganz zu Ende denken, wie da, wenn wir unseren Vogel gelegentlich in Freiheit setzen und schwatzen lassen?

Wehe nur, wenn man ihn nicht beizeiten wieder einfängt! Dann schwirrt er herum und macht sei­nen Mann, da er selbst ohne Vernunft und Einsicht ist, zum lächerlichen Geist.

Beizeiten wieder einfangen, das ist es. Sonst laßt den Vogel leben! Den eigenen und andere.

gung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen als 129. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichen­laub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

Adolf Hilter."

Richt genug Schiffe.

Genf, 28. Sept. (DNB.) Die Edinburger Zei­tungScotsrnan" weist auf die enormen Schwierig­keiten hin, die Truppentransporten aus den USA. nach England begegneten. Da nicht genug Schiffe »vorhanden feien, müßten die Trans­porter mit Soldaten überladen werden, so daß jeder Soldat während der Ueberfahrt seinen Schlafplatz unter drei Kameraden zu teilen habe. Einen viel größeren Raum nehme jedoch das Kriegsmaterial ein, das gleichzeitig herübergefchafst werden müsse. So benötige man z. B. für einen als Truppentrans­porter umgebauten Personendampfer, der 4000 bis 4500 Mann befördere, fünf bis sechs Frachter, die die Ausrüstung uno das sonstige Kriegsmaterial dieser Truppen gleichzeitig trans­portierten. Jeder einzelne amerikanische Soldat in Uebersee brauche ferner zu seinen^ laufenden Unter­halt einen täglichen Nachschub von rund 40 Pfund. England und die USA. ständen nach wie vor dem Hauptproblem gegenüber, wie die gro­ßen (Entfernungen bewältigt werden könnten.

Jiegergenerel in England.

Stockholm, 29. Sept. (Europapreß.) Als erster Neger-General ist der amerikanische Brigade-General Benjamin O'Davis in England eingetroffen. O'Davis befindet sich auf einer Inspektionsreise bei den nordamerikanischen Negertruppen in Großbri­tannien und Nordirland und steht anschließend zur Verfügung des nordamerikanischen Oberbefehls­habers in England, General Eisenhower.

Oie britischen Werften mit Ausbesserungen beschäftigt.

Genf, 29. Sept. (DNB. Funkspruch.) Der dritte englische Seelord, Wake-Walker, suchte in einer Rundfunkansprache den Amerikanern klarzumachen, warum die britischen Wersten nicht so leistungs­fähig seien, wie man in Neuyork erwartete. Die Hälfte der Leistungskraft der englischen

Aottransportweg über Tibet nach China?

Stockholm, 29. Sept. (DNB. Funkspruch.) Eine englische M i l i tär d e l e g a ti o n be- sindet sich nach einer Londoner Meldung von .Soenskg Dagbladet" in Lhasa, der Hauptstadt Tibets. Die Delegation hat den Auftrag, zu ver- uchen, von Lhasa aus einen Kriegstransportweg iber die alte Karawanenstraße von Tibet nach China zu schaffen.

Oer französische Widerstand auf Madagaskar.

D i ch y, 28. Sept. (Europapreß.) Nach den letzten Kommunique über die Kämpfe auf Madagaskar ist der englische Vormarsch 40 Kilometer südlich Tana- narivo wieder ins Stocken geraten. Bei -Be» hinje ist es den französischen Streitkräften gelungen, die Engländer zum Kampf zu stellen. Der franzo- fische Widerstand hat sich, bei Behinze so verstärkt, daß die Briten schwere Artillerie emsetzen mußten.

Kleine politische Nachrichten.

Das britische UnterseebootThorn" (1090 To.) ist überfällig. Das Boot war 1941 in Dienst gestellt worden und gehörte zu der modernsten Klasse. Es besaß 10 Torpedorohre und hatte eine Geschwin­digkeit von 19 Seemeilen über Wasser.

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Eine im Osten stehende Propaganda-Kompanie überwies dieser Tage nach Mainz den Betrag von 3000 RM. als das Ergebnis einer Sammlung unter den PK.-Männern.

ist, daß es jetzt um das Leben und die Zukunft unseres Volkes geht. Hiebei hat der deutsche Stu­dent seine Aufgabe u. a. dann zu erfüllen, daß er innerhalb unseres Volkes auf klärt und nicht nur durch seine wissenschaftliche, sondern auch durch handwerkliche Arbeit feinen wesentlichen Beitrag leistet. Der Student muß sich bereits wahrend feiner Studienzeit auf spätere Führungsauf- ^beTnorbereiten. Das beste Mittel hierzu ist der Einsatz, da er durch ihn den deutschen Arbei­ter kennen und schätzen lernt. Arbeiter und Student erkennen dabei, daß nur eine gemeinsame Arbeit zum Wohle unseres Volkes und zur Erringung des Sieges beiträgt.

Der Gauleiter stellte dann die Aufspaltung in Klassen und Stände, wie sie in England und Ame­rika herrschen, dem gegenüber und betonte, daß für den deutschen Sozialismus nichts symbolischer sei, als dieser Kriegseinsatz der deutschen Studenten. Heute ist das Studium nicht mehr das Vorrecht einzelner Stände und Berufe, sondern heute ist das ganze deutsche Volk der Boden, aus dem die geistig schaffenden Berufe ihren Nachwuchs ziehen. Das Langemarckstudium der Reichs­studenten führuna ist sichtbarer Ausdruck dafür, daß die Studenten selbst diese große Aufgabe erkannt haben und gewillt sind, sie zu verwirklichen. Ent- cheidend beim Studium ist nicht die Aufhäufung von Wissen, sondern die Reife der Persönlichkeit. Gleichgültig, was man tut und wo man hingeht, man muß es stets als ganzer Kerl tun 1" Mit diesen Worten schloß der Gauleiter den Kriegs- einsatz der Deutschen Studentenschaft 1942 im 'or Hessen-Nassau und eröffnete dieMainzhi 1 fe der Studenten" für den Monat Oktober.

treten könne. , 1

Angesichts dieser für die Feindmachte außeror­dentlich kritischen Lage können sie ihren Volkern m : (Ermangelung jedes militärischen oder politischen Er- 1 folqes nur Besprechungen für die Zukunft machen. Sie sind darin nicht kleinlich, wobei sie allerdings miteinander in Widerspruch geraten über das, was in Zukunft dem einen oder andern gehören werde. Dafür enthielt das amerikanische MagazinLook einen pikanten Beittag zu denNachkriegsplanen der Alliierten". In einem Artikel von Vincent Sheean wird nicht nur ein Konflikt zwischen den russischen Weltherrschaftsansprüchen einerseits und denen Englands und Amerikas andererseits, sondern auch ein Konflikt zwischen dem wirtschaftlichen Im­perialismus Amerikas und der Empirepolitik Groß­britanniens vorausgesagt. Noch gegenständlicher-zur Kennzeichnung der Lage auf der Femdseite sind aber die schon heute in größtem Ausmaß zutage tretenden Differenzen zwischen den alliierten Dündnisbru- bem, die sich aus der Enttäuschung darüber er­geben mußten, daß einer von dem andern ange­nommen hatte, er sei militärisch und rüstungspoli- ttsch in der Lage, den Achsenmächten erfolgreich entgegentreten zu können. Jetzt muß Stalin feMel- len, daß Churchill und Roosevelt angesichts ihrer eigenen militärischen Rückständigkeit ihre Knegs- polittk darauf abgestellt hatten, daß der bolschewi­stische Koloß Deutschland und seine Verbündeten zermalmen würbe. Das aber ist die wirkliche Lage: Die Sowjetunion nähert sich sowohl in ihrer Men­schenfrage, als auch in der Frage ihrer Lebens­mittel- und Rohstoffversorgung für die ihr noch ^ver­bliebene Industrie der Grenze der Erschöpfung.

Die Achsenmächte haben es nicht nötig, vage Zu­kunftsversprechungen zu machen, das überlassen sie den Feindmächten; denn die Volker (Europas und Ostasiens sehen Tatsachen, die in die Zukunft wei­sen. Diese Tatsachen sind die Auswirkung der mili­tärischen und politischen (Erfolge der Achsenmächte. Diese (Erfolge wiederum sind das Ergebnis der Durchdringung der Völker mit einem neuen Geist, wie er sich durch die Verwirklichung neuer Mensch­heitsideen entwickelt hat. Den Völkern mürbe em neuer Glaube gegeben, der Glaube an den Sieg eines wahren Sozialismus und der nationalen Freiheit. Daraus ergab sich in Europa wie im asia­tischen Raum eine Neuordnung der Dinge gleichsam von selbst. .

Es ist überaus bezeichnend für die Kraft oiefei neuen Ideen, daß jetzt sowohl auf englischer als au nordamerikanischer Seite Theorien für die 3urunf: entwickelt werden, die dem nationalsozialistischen und faschistischen Gedankengut entnommen worden sind.'Die Angst vor den Folgen ihrer Politik treckt sie jetzt zu solchen Zukunftsoersprechungen. Reichs­außenminister von Ribbentrop hat ihnen aber be­reits eine eindeutige Antwort gegeben, wenn er erklärte:Bei der Neuordnung der Dinge in un­seren Räumen haben diese Leute nichts mehr zu suchen. Das besorgen sowohl in Ostasien als auch in Europa die dort lebenden Völker mit ihren neuen Führern selbst." P°-

Oie enge Verbundenheit der Oreierpakt-Mächte.

NSG. Getreu dem Vorbild ihrer Kameraden, die seit Ausbruch des Krieges auf allen Kriegsschau­plätzen kämpften und fielen, gingen die Studenten unseres Gaues für zwei Monate in die Rüstungs- betriebe, die Lazarette/zum Bauern und in die Forschungsinstitute, um hier kriegswichtige Auf­gaben zu erfüllen. Am 26. September fand dieser Einsatz seinen Abschluß. Gleichzeitig wurde aus Grund der Verlängerung der Semesterferien für die Studenten der Technischen Hoch- und Fachschulen der Einsatz in der von englischen lerroran gr iff en getroffenen Stadt Mainz eröffnet.

Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger nahm Gelegenheit, sich in einem Rüstungs­betrieb der Gauhouptstadt von dem Rüstungs­einsatz der Studenten und Studentinnen des Gaues Hessen-Nassau zu überzeugen. Auf einem Schluß­appell brachte der Betriebsführer, SA.-Gruppen- ührer Dornemann, den Dank des Bettiebes an die Studenten und Studentinnen zum Ausdruck. Er betonte, daß sie Vorbildliches m Arbeitsleistung und Haltung bewiesen und die dem Kriegseinsatz gestellten Aufgaben voll erfüllt hätten. Gaustuden­tenführer Balon betonte, daß der Student in der Geschichte unseres Volkes stets höchste Einsatzbereit­schaft gezeigt habe, daß es für die Studenten, die nicht mit der Waffe vor dem Feind kämpfen könn­ten, und auch für die Studentinnen eine Seckstver- ständlichkeit ist, sich dieser Traditton würdig zu er­weisen. So seien im Gau Hessen-Nassau 1100 Stu­denten und Studentinnen zum Einsatz gelangt.

Gauleiter und Reichs statthalter Sprenger wies in feiner Ansprache einleitend auf den Sinn dieses Krieges hin, in dem die Schlachten nicht nur vor dem Feinde, sondern auch in der Heimat geschlagen werden. Es kommt darauf an, daß sich jeder bewußt

Zukunft dieser Länder abhängt. Ihre Ueberheblich- keit und ihr Weltherrschaftsanspruch stützte sich auf die Tatsache, daß ihnen die Reichtümer der ganzen Welt gehörten. Das hat sich im Laufe dieses Krie­ges, vor allem durch das (Eintreten Japans in die Krönt der Achsenmächte, von Grund auf geändert. England und die USA. sind auf die Rohstoffe an­gewiesen, die aus Uebersee herangefuhrt werden müffen. Diese Ueberfeegebiete befinden sich heute tm wesentlichen in Händen der Achsenmächte. Die Feinde können nicht nur nicht mehr über diese kriegswich­tigen Rohstoffe verfügen, diese stehen jetzt in vollem Umfang den Achsenmächten zur Verfügung. Des­halb konnte Reichsaußenminister v. Ribbentrop fest- stellen, daß für die Dreierpaktmächte, denen die ge­samten Rohstoffe (Europas bis zur unteren Wolga und ganz Ostasien zur Verfügung stehen, auf die­sem Gebiet überhaupt keine Schwierigkeit mehr em-

Berlin, 28. Sept. (DNB.) Aus Anlaß des zweiten Jahrestages des Dreimächtepaktes fand zwischen dem Führer und den Staatsoberhäup­tern, dem Duce und Ministerpräsident Tojo sowie zwischen den Außenministern der verbündeten Na­tionen ein Telegrammwechsel statt, in dem die enge Verbundenheit der im Dreierpakt geeinten Staaten zum Ausdruck kommt. An den Duce sandte der Führer folgendes Telegramm:Der zweite Jahrestag des Abschlusses des Dreimächte-