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Die letzten Vorbereitungen zu dem großen Wunschkonzert der NSG.Kraft durch Freude" am morgigen Sonntag sind in vollem Gange. Das Po­dium für die Künstler ist aufgeschlagen. Tausende von Stühlen werden von der Volkshalle herange­schafft. Die Mikrophonanlage wird gelegt. Das Konzert im Freien (Schulhöfe der Langemarck- und Justus - von - Liebig - Schule, Bismarckstraße) verspricht das Ereignis des Sonntags in Gießen zu werden. Die Höhe der oingegangenen und stän­dig noch eingehenden Spenden zugunsten des Kriegswinterhilfswerk des deutschen Volkes ver­spricht eine Ueberraschung, die dem abschließenden Bericht vorbehalten bleibe. Nun besorge sich jeder noch eine Eintrittskarte in der auch am heutigen Samstagnachmittag von 15 bis 18 Uhr und am Sonntag von 9 bis 13 Uhr geöffneten Kartenver­kaufsstelle der NSG.Kraft durch Freude", Sel­tersweg 60. Auch der Ruf der eingesetzten Künstler verbürgt einen freudigen Sonntagnachmittatz. möchte bei dem großen Gemeinschaftserlebnis dabeigewesen sein!

Der Angeklagte wurde des Diebstahls, des Rück« fallbetrugs, des versuchten Rückfallbetrugs in Tat­einheit mit versuchter Erpressung schuldig Mannl und entsprechend dem Antrag des Anklagevertre. ters als Volksschädling zu einer Gesamtzucht. Haus strafe von vier Jahren verurteilt. Dem Angeklagten wurden die bürgerlichen Ehren­rechte auf die Dauer von füns Jahren aberkannt.

In der Urteilsbegründung wurde ausgeführt, durch die Verhandlung sei das Fazit um das Leben eines Menschen gezogen, der schon früh kriminell geworden sei, und dessen Leben aus einer Kette von Betrügereien und anderen strafbaren Handlun-

man über Umfang und Rang ihres Könnens nach dieser flüchtigen ersten Begegnung kaum erteilest!) Herr Fischer zeichnete mit kräftigen Konturen die massive Erscheinung eines abgebrühten Film­regisseurs von ungeniert deutlicher Geschäststüchtig- keit und spürsinniger Publikumswitterung. Lia Zimmer und die Herren D o l ck und Sauer» land gaben ein paar heiter ausgeführte volks­tümliche Randfiguren. Geschmackvolle Dekora­tionen von Herrn Löffler. Sehr freundlicher Beifall. Hans Thyriot.

Morgen Wunschkonzert.

Zutritt in ein Pulvermagazin erhält, der wird kaum mit brennender Zigarre darin herum­spazieren oder ein Streichholz entflammen. Soviel

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Bruststaffel der HI., und Düsseldorf siegte mit Dera Schäferkordt in der 3X100-Meter-Kraul°Staffel des BDM. Bayreuth, und, Hessen-Nassau mußte sich mit dem 4. und 5. Platz bescheiden. Auf der Radrenn« bahn war das Gebiet Franken im Vierermann­schaftsfahren über,4000 Meter erfolgreich. Vier süd­deutsche Jungen erreichten die Endrunden im Boxen, nämlich Grabarz (Kurhessen), Knies (Hessen.

kohl 12 bis 14, Bohnen, grün, 30, Unterkohlrabi 10; Tomaten 28 bis 30, Kürbis 10, Birnen 40, Mirabellen 35, Salatgurken 28, Einmach gurk en, das Stück 2 bis 6, Blumenkohl 20 bis 50, Salat 5 bis 10, Endivien 15, Oberkohlrabi 8 bis 12, Rettich 8 bis 10, Radieschen, das Bund 10 Rpf.

verdnukelnngrzeit:

29. August von 21.18 bis 5.58 Uhr.

30. August von 21.16 bis 6.00 Uhr.

*

Dichterlesungen im HI.-Deranstaltungsring.

Eine besondere Neuerung im diesjährigen HI.- Veranstaltungsring bedeutet dessen Reihe C, die erst- mals Dichterlesungen und Konzerte füf einen ge­schlossenen HJ.-Besucherkreis vorsieht. Sie ist daher. ein wesentlicher Punkt in dem allgemeinen Ausbau, den der HJ.-Deranstaltungsring für den Veranstal­tungswinter 1942/43 erfuhr und über den wir be­reits berichtet haben.

Hinsichtlich der in der Reihe C zum Einsatz ge­langenden Dichter sind die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen. Es ist aber schon jetzt die Gewähr ge­geben, daß nur namhafte und für die Jugend beson­ders geeignete Dichter aus ihren eigenen Werken lesen werden. Auch bei der Auswahl der Konzerte wird nach denselben Richtlinen vorgegangen. So wird hier u. a. das eigene Orchester der Hitler- Jugend zusammen mit den Singscharen des Bannes im Rahmen eines Chorkonzertes einen wertvollen Einblick in den deutschen Lied- und Ehorgescmg vermitteln. Zu diesen Veranstaltungen tritt dann noch ein weiterer Abend, der ganz allein von der Hitler-Jugend gestaltet wird.

Im Ganzen gesehen bietet also die Reihe C ein ausgleichendes Gegengewicht zu den in .den Reihen A und B gebotenen Theatervorstellungen, und sie er­weitert den kulturellen Gesichtskreis auch nach der anderen Seite hin. Es sollten daher alle ^Eltern ihren Kindern die Möglichkeit geben, neben der Reihe A oder B auch noch der Reihe C beitreten zu kön, nen, zumal der Mitgliederbeitrag von etwa 1 RM! bestimmt kein Hindernis darstellt. Nähere Auskunft über den Beitritt usw. erteilen die Einheitsführer und Führerinnen der Hitler-Jugend.

Glehen-r Dockerimarklpreffe.

* G i e ß e n, 29. Aug. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 9 bis 10, Kar­toffeln, 5 kg 65, Wirsing, kg 12, Weißkraut 6 bis 8, Rotkraut 11 bis 14, gelbe Rüben 10 bis 14, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 18 bis 20, Römisch-

Aus

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Bekanntmachungen.

der Schulanfänger für dis Goethe- und Schtllerschule findet am Mittwoch, dem L. Sevtember 1942, um 10 Uhr, ist den Turn- hallen der betreffenden Schulen statt.

Die Aufnahme der Schulanfänger für die Neue erfolgt am gleichen Tage unt 11 Uhr in der Turnhalle der Schillerschule.

Stal tschulamt Gießen.

gen -bestehe. Es sei höchste Zeit, diesen Menschen, in Gewahrsam zu bringen. Die Vorstrafen lägen ernff einer Linie, Betrug, Unterschlagung, Untreue, Ur­kundenfälschung und Erpressung. Die ganze Per­sönlichkeit lasse d»n Angeklagten schlechthin als Volksschädling erkennen. Nicht nur im Alter, auch schon in seiner Jugend habe sich der Angeklagte strafbar gemacht. Es sei zu bedauern, daß der An-

Die Blau-Weihen müssen morgen nach Wölfers, -heim fahren. Ein Weg, der nicht besonders leicht ish denn die eigenartigen Platzverhältnisse in Wölfers« heim sind für fremde Mannschaften schwer zu über« winden. Mit der Aufstellung, in der Schuck, Kraft I, Deeg, Ebert, Kistler, Ammon, Ludolph usw. vorge» sehen sind, müßte trotzdem ein achtbares Ergebnis Zustandekommen. ..... .

Gommerkampfspiele der HL.

Die VI. Sommerkampfspiele der HI. in Breslau Fflif die brachten am Freitag neben vielen Zwischenkämpfen !B 1 c J L weitere Entscheidungen im Schwimmen und Rad« ? ,l x fahren. Jugendmeister über 200 Meter Kraul wurds 1 der Franke Langenberger in 2:30,1, Reinhardt (Bai te q .L den) belegte vor Preuß (Franken) den dritten Platz. , $e.r Das Gebiet, Mittelelbe holte sich die 4X200-Meter«

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Beide Jubilarinnen sind verhältnismäßig recht rüstig. Den zwei ältesten Frauen von Lang-Göns gelten unsere herzlichen Glückwünsche.

* Leihgestern, 29. Aug. Am morgigen' Sonn­tag, 30. August, kann unser Mitbürger Karl Krämer I., Bahnhofstraße 5 wohnhaft, in aller Frische seinen 7 0. Geburtstag begehen. Der Jubilar ist 44 Jahre lang bei der Firma W. Gail in Gießen tättg gewesen und lebt jetzt im Ruhe­stand. Der alte Herr, hat den ersten Wettkrieg im Osten mitgemacht, im jetzigen Kriege dienen feine drei Söhne bei der Wehrmacht, während seine Toch­ter als Schwester tätig ist. Dem Jubilar unsere herzlichen Wünsche zum Geburtstage und für einen schönen Lebensabend.

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Die Aufnahme der Schulanfänger in unsere Volksschulen findet am Mittwoch, 2. Sept., statt. Näheres in der heutigen Bekanntmachung des Stadtschulamts Gießen.

** D i e Wochenmärkte beginnen vom 1. September ab um 8 Uhr und enden um 14 Uhr.

** Der K l e i n g ä r t n e r v e re»inLahn- tal" e.V. ruft. Werdet Mitglied dies ist der Sinn des Appells im heutigen Anzeigenteil. Im eigensten Interesse liegt es, sich dem Kleingärtner­vereinLahntal" e. v. anzuschließen. Gemeinsamer Dünger-, Samen-, Sträucher- und Bäumeeinkauf sind Punkte, die allein schon den Beitritt rechtferti- gen. Durch Gartenbegehungen unter fachmännischer Leitung werden Fehler erläutert und die richtige Ausnutzung jedes Fleckchens Erde erklärt. Der rich­tige Einsatz von Dünger und Samen, das Spritzen und die sonstige Pflege der Obstbäume, Kompost- wirtschaft, Vorratswirtschaft unserer Erzeugnisse, dies ist ein Ausschnitt aus den Vorträgen, die von Fachleuten gehalten werden. Gerade heute, wo es darauf ankommt, daß nichts verkehrt eingesetzt wird,

Laubach, 28. Aug. Die Laubacher Bauern und Landwirte haben, dem Aufruf des Reichsnähr­standes entsprechend, und auf den Ertrag des Bo­dens zu eigenem Nutzen verzichtend, etwa a ch t Morgen Flachs angebaut. Unter Leitung des stellv. Ortsbauernführers G ä b i s ch, b-er sich um die Anbauarbeit große Verdienste erwarb, sind aegenwärtig die HI., der BDM. und die Beleg­schaft des Jungoolk-Sommerlagers auf dem Rams- berg dabei, den Flachs zu rupfen, der zur Flachs- röfterei in Stockheim zur Verarbeitung geschickt wird. Der Laubacher NSV.-Kindergar­ten beging bei starker Anteilnahme der Mütter und der Kleinen sein Sommerfest. Die Helferinnen hatten hübsche Papierkostümchen für die Kleinen geschneidert, so daß Spiel und Tanz in dieser Auf­machung besondere Freude bereiteten. Denjenigen Mädels und Jungen, die in diesen Tagen als Abc- schützen in der Schule ihren Einzug halten, widmete Tante Elfriede ein paar herzliche Worte zum Ab­schied und überreichte ihnen eine kleine Gabe. Allerlei Wettspiele, gemeinsamer Gesang und eine knusprige Brezel beendeten den schönen Nachmit-

Heute ist es nun einmal so, daß man oft nur einen Suppenwürfel - der 2 Teller pute KNORR-Suppe ergibt bekommt, obwohl man 2 Suppen» würfel für eine Mahlzeit gebrau« chen könnte. Man kann sich da im- mer ganz gut helfen, wenn man die KNORR-Suppe mit etwas Gemüse- ' kost und mit 1-2 Kartoffeln streckt«

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weiß ja jeder, daß das ein höchst gefährliches Un­terfangen wäre. Es besteht aber leider Anlaß, man­chen Zeitgenossen darauf hinzuweisen, daß ähnliche gefährliche Verhältnisse zur Erntezeit auf unseren Getreideäckern herrschen. Die geborgene Ernte, die heute vielfach zu beschleunigtem Ausdrusch auf dem Felde bleibt, kann durch leichtfertigen Umgang mit offenem Feuer fast ebenso schnell vernichtet wer­den wie der Inhalt einer Pulverkammer. Das Land­volk achtet deshalb darauf, daß die offenen Ge­treidelager ebenso wie das in Feldscheunen unter­gebrachte Getreide, die Stroh- oder Heustapel gegen jegliche Brgndgefahr geschützt bleiben. Es wird sorg­fältig darauf gesehen, daß kein Funkenflug aus einem Schornstein oder vom Schienenstrange her 'die Erntelager erreichen kann. Aber mancher Sonn­tagsspaziergänger, Mancher Feriengast, ja selbst der eine oder der andere, sonst von gutem Willen be­seelte Erntehelfer ist leichtfertig genug, durch fahr­lässigen Umgang mit einem Zündholz oder mit glimmenden Tabakresten unsere kostbaren, im wahrsten Sinne des Wortes unersetzlichen Ernäh- rungsaüter zu gefährden. Mit Recht wird deshalb die fcchrläfsige Brandstiftung ebenso schwer geahn­det wie jeder böse Wille, denn: Wer die Ernte ge­fährdet, hilft dem Feind!

> Landkreis Gieße«.

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seien, daß eine Zahlung an den Rechtsanwalt z spät eingegangen sei. Die verlangten 5 RM. beflifno^1'^ kam er auch, so daß er durch seine Dorspiegelungeick zusammen 32 RM. erhielt.

Der Oberbürgermeister. I. V.: NicolauS.

Stadttheater-Platzmiete.

Die Ausgabe der Mietkarten füi die neue Spielzeit (unter glerchzeitiger Einlösung der erste« Nate) erfolgt:

Dienstag, den 1. Sept., für die Dienstag-Mieter

Mittwoch, den 2. Sevt., für die Mittwoch-Mieter

Donnerstag, den 3. Sept., für die Freitag-Mieter att der Theater-Kasse, Johannesstratze 3, vormit­tags von 10-13 Uhr. (26020

Gießen, Len 26. August 1942.

________ Der Oberbürgermeister.

ßtär^/feHquefle Kar/srprudelM^~^M

ff ___________,____________________________ff «8Braüneoferwaltong Biskircbeo-MM-erfiallHdi.

geklagte früher zu milde behandelt worden sei. In der jetzigen Zeit müsse er aber unschädlich gemacht werden. Der Angeklagte habe das Vertrauen der Mitmenschen zu erwerben gesucht und dann das in ihn gesetzte Vertrauen in der schändlichsten Werse mißbraucht. Dem Angeklagten müsse endlich das Handwerk gelegt werden, und das könne nur durch eine ganz empfindliche Strafe geschehen. Don mil­dernden Umständen könne, auch bei dem Alter der Angeklagten, keine Rede sein. Die gemeine und niedrige Gesinnung rechtfertige die Aberkennung' der bürgerlichen Ehrenrechte.

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s. Lang-Göns, 29. Aug. Unsere zwei älte­sten Einwohnerinnen feiern in diesen la­gen ihren Geburtstag, und zwar am Sonntag, 30. August, Frau Anna Elisabeth Euler Wwe., _________________ ^v«u.ui,ui

Hundstaatenstraße, ihren 8 8. Geburtstag, am tag, der den Müttern einen Ernbttck in die ver- Montag, 31. August, Frau Elisabech Müller' antwortungsoolle und dankbare Aufgabe des NSV.- Wwe., Holzheimer Straße, ihr 9 0. Lebensjahr. Kindergartens gab.

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Von DienAtag, dem l.Sevtember 1942> Beginn der Wochenmärkte vormittags um 8» Ende um 14 Uhr. (2593D

Gießen, den 29. August 1942.

Nassau), Schäfer (Westmark) und Rau (Württem- WeaAvntters, berg). Im Einzelkampf der Geräteturner behauptete For Ä 1 sich der Moselländer Heinz Schnepf (Kreuznach), r £u5Je ll,J In den Pflichtübungen am Barren, Längspferd, r Reck, Bogen und an den Schaukelringen weiterhin ilMs Sudar an der Spitze. Dreizehn Jungturner wurden für die Entscheidung zugelassen, darunter der Würzburger Adolf Doßler (Mainfranken) und Richard Maier (Hochland). Im Wasserball besiegte Franken im Stichkampf der Gruppe 1 Berlin mit 6:2 (2:1). Den Gegner der Franken im Endspiel am Sonntag stellt bas Gebiet Westfalen, das über Mittelelbe mit

Karl S t a p p e l in Gießen, der sich feit _____

23. Dezember v.J. in Untersuchungshaft befindet, hatte sich gestern wegen Diebstahls, Rückfallbetrugs, versuchten Rückfallbetrugs und versuchter Erpres­sung zu verantworten. Seinem Vermieter, einem inzwischen hochbetagt verstorbenen Mann, hatte er zwei Schuldscheine über 100 und 87,90 RM. ent­wendet. Don einer Gießener Geschäftssrau ließ er sich 20 RM. geben, die, wie der Angeklagte angab, beim Amtsgericht für Stempel bezahlt werden müßten. Die Geschädigte bekam nach Ablehnung ihres Firmen änderungsantrages die vorgelegten Gerichtskosten mit Ausnahme der vom Angeklagten vereinnahmten 20 RM. zurückgezahlt. Obwohl ein von dem Angeklagten empfohlener Rechtsanwalt bereits fein Honorar erhalten hatte, verlangte der Angeklagte von einer Zeugin weitere 20 RM. Die Zeugin verweigerte die Zahlung, da das verein­barte Honorar bezahlt sei. Der Angeklagte drohte hierauf der Zeugin, er werde ihrem Mann und ihren Eltern Mitteilung von ihrem Tun und Trei­ben in Gießen machen. Der Angeklagte teilte den Ettern der Zeugin mit, wie er um das Wohl­ergehen ihrer Tochter besorgt sei, und er erhielt von den Eltern 12 und 15 RM. Er verlangte dann weitere 5 RM. für Kosten, die dadurch entstanden

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