S.l-fpori
Europäische Iugendkampfspiele.
In Mailand trat die Jugend Europas zu den Wettkämpfen der Europäischen Jugendkampfspiele an. Die Leichtathletik stand im Vordergrund des zweiten Kampftages. Der Klein- kaliberschießwettkampf endete mit einem glänzenden Sieg der deutschen Jungschützen. In der zweiten Abteilung wurde die Leistung der deutschen Mannschaft mit 2723 Ringen nicht mehr erreicht. Italien belegte mit 2573 von 3000 möglichen Ringen den zweiten Platz vor Ungarn (2506), Spanien (2392), Kroatien (2196) und Norwegen (1257).
Helga Jsberg gewann für Deutschland das Diskuswerfen mit 36,90 Meter vor Taglapietrn (Italien) mit 36,26 Meter. Durch Eva Laftak fiel auch der dritte Platz an Deutschland. Im Weitsprung der Mädel belegten Misere (5,39 Meter) und Hedderich (5,23 Meter) die Plätze hinter der siegreichen Italienerin Franca mit 5,49 Meter. Bei den Jungen mußten sich Werthner mit 54,30 Meter im Diskuswerfen und Pilhatsch im Hochsprung mit 1,80 Meter mit dem zweiten Platz begnügen. Der deutsche Jugendmeister Scheibner wartete im 110-Meter-Hür- denlaufen im Vorkampf mit der neuen Jugendbestleistung von 14,5 Sek. auf. Kluge und Mladek gewannen ihre Vorläufe über 800 Meter und 100 Meter. Eine glänzende Zeit lief die deutsche 4X100- Meter-Staffel der Jungen mit 12,8 Sek.
Die Schwimmweltkämpfe standen im Zeichen der deutschen Mädel. Bei den Jungen beherrschten die Ungarn und Kroaten die Lage. Der kroatische Rekord mann Miloslavic schwamm über 100 Meter und 100 Meter Kraul hervorragende Zeiten. Deutsche Siege erbrachten das Brust- und das Rückenschwimmen sowie das Kunstspringen. Noch erfolgreicher waren die Mädel, deren Siegesserie nur im Rückenschwimmen unterbrochen wurde.
Die Schlußkämpfe am Sonntag wurden durch
ausgezeichnete gymnastische Vorführungen der staste- nischen Mädel eingeleitet. Anschließend sielen die letzten Entscheidungen auf der Aschenbahn. Es gab eine Reihe schöner deutscher Siege, aber auch einige unerwartete Niederlagen mußten hingenommen werden. So gingen der 400-m-Lauf und beide Staffeln der Jungen verloren. Die Mädel dagegen errangen drei weitere Siege. Die Erfolge des jungen itaste- nischen Tennisnachwuchses unterbrachen Erika Obst und Traute Zahn durch ihren Sieg im Madeldoppel. Im Bahnradsport waren die jungen Italiener klar überlegen; hier war Deutschland nicht vertreten. Die Hitler-Jugend hat, im ganzen gesehen, vorzüglich abgeschnitten. Dabei darf nicht übersehen werden, daß die deutschen Jungen und Mädel m wesentlich jüngerem Alter stehen als ihre Gegner und Gegnerinnen. Bei den Schwimmwettkämpfen wurde m der Nationenwertung der erste Platz belegt, wobei die Jungen den ersten Rang mit den Ungarn teilen mußten, die Mädel aber ganz überlegen an der Spitze stehen. In der Leichtathletik dagegen hat Italien diesmal den Sieg vor Deutschland erkämpft.
Kurze Sportnotizeu.
Schalke 04 und 18 60 München gingen aus den beiden ersten Fußballkämpfen der vierten Tschammerpokal-Schlußrunde siegreich hervor. Die Westfalen siegten in Dessau über den Mittemeister Dessau 05 mit 4:0 (3:0) Toren und München gewann in Luxemburg gegen den Mosellandmeister Tv. Stadt Düdelingen sogar mit 7:0 (3:0).
Weltrekordmann Rudolf Harbig gewann in Braunschweig die 100 Meter in 11,2 Sekunden, die 800 Meter in der neuen deutschen Jahresbestzeit von 1:51,9 Minuten. Zweiter wurde Giesen in 1:52,9. Eine weitere Jahresbeslloistung wurde im Hochsprung von Langhoff (Rostock) mit 1,96 Meter erzielt.
so kann sogar eine Verurteilung auf Grund der Volksschädlingsverordnuna erfolgen. Damit ist jedem deutlich gesagt worben, daß er nicht zu ernten hat, wo er nicht gesät hat.
Hausgehilfin und Steuerbegünstigung.
Der Gesetzgeber hat die Möglichkeit geschaffen, daß in kinderreichen Haushaltungen (mindestens drei Kinder unter 14 Jahren) oder Haushaltungen von Land - und For st wirten, sowie Gewerbetreibenden, die zur Wehrmacht einberufen sind, ferner bei bestimmten Krankheiten und vor allem bei einem großen Kreis von Kriegsbeschädigten, die Aufwendungen für die Hausgehilfin als außergewöhnliche Belastung steuerlich begünstigt werden. Da nun in der Oeffent- lichkeit Unklarheit darüber bestand, wer als Hausgehilfin im Sinne dieser Begünstigungsbestimmun- gen zu gelten hat, wird jetzt aus dem Reichsfinanzministerium in der „Deutschen Steuer-Zeitung" zu dieser Frage klärend Stellung genommen.
Die Fälle, in denen die Aufwendungen für die Beschäftigung einer Hausgehilfin zu einem wesentlichen Teil in jedem Fall als außergewöhnliche Belastung zu behandeln sind, werden im Abschnitt 128 der Einkommensteuer-Richtlinien für 1941 behandelt. Als Hausgehilfinnen gelten solche weiblichen Arbeitnehmer, die häusliche Arbeiten einfacher Art gegen Arbeitslohn oder Sachbezüge verrichten und in die häusliche Gemeinschaft ihres Arbeitgebers ausgenommen sind. Die Tochter kann nicht Hausgehilfin bei ihren Eltern, die Schwester nicht bei ihrem Bruder oder ihrer Schwester Hausgehilfin sein. Unter diesen Begriff fallen vielmehr Stubenmädchen, Köchinnen, Zofen, Kindermädchen usw., wenn sie in einem Haushalt beschäftigt werden. Darunter ist nur eine nicht auf Erwerb gerichtete Lebensgemeinschaft zu verstehen, gleichgültig ob der Haushalt aus einer oder mehreren Personen besteht. Zu den Hausgehilfinnen gehören in der Regel auch Haustöchter, sowie hauswirtschaftliche Lehrlinge, die in einem Haushalt ausgenommen werden, weib- üche Jugendliche während der Ausbildung des „Hauswirtschaftlichen Jahres für Mädchen" und Pflichtjahrmädchen. Haustöchter, die nur für kurze Zeit zur Ausbildung oder Fortbildung in eine fremde Hausgemeinschaft gehen, ohne zu ihr in ein Dienstverhältnis ju treten, fallen dagegen nicht unter den Begriff der Hausgehilfinnen. Auch Erzieherinnen, Gesellschafterinnen und andere weibliche Arbeitnehmer, die für Dienste höherer Art angenommen sind und eine mehr leitende als ausführende Tätigkeit ausüben, sind keine Hausgehilfinnen, sondern Hausangestellte. Auch Aufwärterinnen, Waschfrauen und ähnliche weibliche Arbeitnehmer, die nur für einzelne Tage oder Stunden angenommen werden, gehören nicht zu den Hausgehilfinnen, selbst wenn sie an Stelle einer bisherigen Hausgehilfin tätig werden, — Zimmermädchen, Köchinnen und ähnliche weibliche Arbeitnehmer in Gasthäusern, Fremdenheimen, Pflegeanstalten usw. rechnen zu den Gewerbegehilfinnen. — Gestattet ein Haushaltsvorstand seiner Hausgehilfin, täglich einige Stunden bei einem anderen Arbeitgeber tätig zu sein, sei es in dessen Haushalt oder gewerblichen Betrieb, so kann er die steuerliche Vergünstigung für sich nicht beanspruchen, weil die Hausgehilfin nicht ausschließlich bei ihm beschäftigt ist.
Canbfreif Gletzen.
Langsdorf, 28. Sept. Gestern vollendete unser Mitbürger Karl Jung I. sein 70. Lebensjahr in voller geistiger und körperlicher Frische, so daß er seinem Ackerbau noch ganz vorstehen kann. Er entstammt einer unserer ältesten Bauernfamilien, die beretts um die Mitte des 16. Jahr
hunderts hier ansässig war. Er selbst nahm am ersten Weltkrieg bei einem Landsturmbataillon Anteil. Mr wünschen chm einen friedlichen Lebensabend.
Schweinemarkt in Alsfeld.
* Alsfeld, 28. September. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 132 Ferkel im Alter von 7 bis 8 Wochen aufgetrieben. Die Preise bewegten sich zwischen 18 und 20 RM. pro Stück. Marktverlauf schleppend, es verblieb etwas Ueber- stand.
Gefährlicher Gewohnheitsverbrecher hingerichtet.
LPD. Frankfurt a. M., 26. Sept. Die Justizpressestelle Frankfurt a. M. teilt mit: Am 26. September ist der am 3. November 1917 in Leverkusen geborene Anton Wirtz hingerichtet worden, den das Sondergericht in Frankfurt a. M. zum Tode verurteilt hat. Wirtz, ein oft, zuletzt mit 3Vr Jahren Zuchthaus bestrafter gefährlicher Gewohnheitsverbrecher, hatte wieder Einbruchsdieb« stähle begangen und dabei die Verdunkelung aus- genutzt.
Ein Plünderer hingerichtet.
Lpd. Mainz, 27. Sept. Am 26.9.1942 ist der am 1. März 1916 in Duisburg-Huckingen geborene Erich Müller hin gerichtet worden, den das Sondergericht in Mainz als Volksfchädling zum Tode verurteilt hat. Er hatte nach einem britischen Fliegerangriff auf Mainz geplündert.
Wieder gefaßt.
LPD. Der aus der Strafanstalt Rottenburg entwichene Strafgefangene Erich E p p e r t aus Klein- Steinheim, für dessen Ergreifung eine Belohnung von 3000 RM. ausgesetzt war, ist in der Nähe von 9t üb garten (Kreis Tübingen) von einem Forst- beamten erwischt und festgenommen worden. Eppert ist des Mordversuchs überführt und sieht seiner Aburteilung entgegen.
Echinfenverfauf aus Hausschlachtungen.
Lpd. F r a n k f u r t a. M., 26. Sept. Im Publikum ist vielfach die irrige Ansicht verbreitet, daß Fleisch aus genehmigten Hausschlachtungen verkauft werden könne. Eine Frau hatte in einem Dorf am Rhein, wo sie bekannt war, zwei Schinken aus Hausschlachtungen gekauft und dafür Preise bezahlt, die zu hoch waren. Den einen Schinken gab sie einer Verwandten, den anderen einem Bekannten in Frankfurt markenfrei abgab, ohne irgendeinen Aufschlag zu nehmen. Der Bekannte hatte sie um die Gefälligkeit gebeten, ihm einen Schinken zu besorgen. Er verwendete ihn nicht für sich, sondern verschenkte ihn an alte Leute. Durch den markenfreien Bezug machten sich insgesamt sechs Personen strafbar, die vom Amtsgericht Frankfurt a. M. sämtlich zu Geldstrafen verurteilt wurden. Die Aufkäuferin, die sich auch gegen das Preiserhöhungsverbot verging, wurde zu 600 RM. Geldstrafe, chr Bekannter zu 300 RM. Geldstrafe verurteilt.
6r stahl Gänse.
Lpd. Worms a.Rh., 25. Sept.' Kleintierdieb, stähle sind im Kriege besonders verwerflich, weil sie einen wichtigen Beitrag breiter . Bevölkerungsschich. ten zur Deckung des Lebensmittelbedarfs gefährden, Der insgesamt 15mal, darunter auch wegen Ruck, falldiebstahls vorbestrafte Johann Keller in Worms schlich sich unter Ausnutzung der Verdunke. lung im Mai d. I. zur Nachtzeit in den Ziegenstall eines Arbeiters ein und entwendete drei jungt Gänse. Im Hinblick auf die erschwerenden Tatum. stände, seinen schlechten Ruf und seine krumnell- Vergangenheit verurteilte ihn das Sondergencht m Darmstadt als Volksschädlingsverbrecher zu sechs Jahren Zuchthaus und sechs Jahren Ehrverlust. Da die Volksgemeinschaft gegen unverbesserliche Elemente dieser Art ein für allemal ge- schützt werden muß, wurde gegen den gefährlichen Gewohnheitsverbrecher außerdem die Sicherungsverwahrung angeordnet.
Ruhige Märkte.
Wenn auch der Aktienverkehr in der letzten Be- richtswoche weiterhin im Zeichen geringer Umsatz, tätigtest stand, so war doch verschiedentlich eine leichte Geschäfts!) elebuna unverkennbar. In zahl, reichen Fällen ließ sich indessen ein Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage noch immer nicht ermöglichen, so daß sich die Zahl der Strichnotie- rungen wiederum auf einer bemerkenswerten Hohe bewegte. Die Kursbewegung von JG.-Farben stand weiterhin im Vordergrund des Interesses. Nach einer anfänglichen Abschwächung konnte sich später eine Erholung durchsetzen,' und der Farbonmattt kann nunmehr als vollständig normalisiert bezeichnet werden. Im übrigen waren besondere Vorgänge kaum zu verzeichnen.
Am Markt der variablen Werte wiesen chemische Papiere etwas größere Schwankungen auf. Farben gaben gegen die Vorwoche um etwa 2 v. H. nach, während Goldschmidt und Schering mit Steigerung gen von annähernd 4 v. H. die Führung innehatteiy Bemerkenswert befestigt waren ferner noch AEG^ Aschaffenburger Zellstoff, Metallgesellschaft und Rheag, die etwa 2,50 bis 3 v.H. gewannen. Auch Bemberg, Daimler, Deutsche Erdöl, Felten, Holz« mann, Klöckner, Südd. Zucker und Thüringer Gas zogen um 1 bis 2 v. H. an. Demgegenüber verloren Dortmunder Union, Deutsche Telefon und Kabel, Eisenbahn Verkehr, Elekttische Lieferungen, Westd. Kaufhof 1 bis 2 v. H., Rheinstahl, Feldmühle und BMW. schwächten sich gleichfalls etwas ab. In Siemens kam eine Notiz in der letzten Woche nicht zustande. Vereinigte Stahlwerke, RWE. und Be« liner Maschinen veränderten sich kaum.
Von Einheitswerten lagen Schiffahrtsaktteif fester. Dies gilt insbesondere für Hapag und Nord« lloyd, die 2 bis 3 v. H. höher bewertet wurden. Kolonialwerte bröckelten hingegen etwas ab. Am Bankenmarkt war die Haltung fest. Eine Ausnahme bildeten Deutsch-Asiatische Bank und Adca, die leicht nachgaben. Eommerzbank, Deutsche Dank und Dresdner Bank zogen bis zu 2 v. H. an. Von Hypothekenbanken sind Meininger Hyp. als fester, Rheinisch Hyp. als schwächer' zu bezeichnen. Sonst traten kaum Bewegungen ein. Bei den Kassaindustriepapier waren mehrfach Brief- und Geldrepartierungen zu verzeichnen, worin die Enge des Marktes eindeutig zum Ausdruck kommt. Eine Son- derbewegung hatten Schöfferhof-Brauerei.
Hauptschristleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter de« Hauptschriftleiters: Dr. Hans Thyriot. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft u. Sport: Ernst Blumschein fbeuti.), i. B.: Dr.Hans Thyriot.
Druck und Verlag: Brühlsche Universttätsdruckeret R. Lange K.G. Berlagsleiter: Dr -Jng. Erich Hamann; Anzeigenleiter: HanS Beck.
Anzeigenpreisliste Nr. 6.
04802
Danksagung.
Statt Karten.
04805
Elisabeth Heymann, geb. Kaiser.
[2890D
von
Ich suche
04718
Blumen «Wittmann, Bahnholstr, 47. SeL303942900 D
und Kranzspendern.
Gießen, im September 1942.
HM Danksagung. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme anläßl. d. Heldentodes meines herzensgut., innigst- geliebten Mannes, unseres lieben, guten Vaters, Sohnes und Bruders, Pg. Gg. Dietrich, Leutnant u. steUv. Komp.-Führer in einer Panzer Jäger-Abt., sprechen wir hiermit auf diesem Wege unseren aufrichtigen Dank aus. Ueber unserem schweren Leid steht die Größe
Für die vielen Beweise tiefempfund. Teilnahme bei dem Heimgang meines lieben Mannes, Prof. Dr. Wilhelm Heymann, danke ich, zugleich im Namen meiner Kinder, herzlichst, besonders seinen Amtsgenossen und Schülern, seinen Wingolfsbrüdern, seinen Regimentskameraden, dem Off.-Verein Gießen 1914 und allen Blumen-
BeamTr sucht nMl.Mlner mögl. Zentralheizung Schrrftl. Angeb. unt. 04808 a. d. Gieß. Anzeiger.
MgeW.r-Mlli.-Mhiuiug
Küche, Diele, Bad, Heizung, evtl. Balkon, möglichst bald zu mieten gesucht. Angebote unter L. 319 an
D. Schttrmann, Anieigen-Mittler,
Düsseldorf, Graf-Adolf-Str. 12. [29i2d
s MietgesuchT]
Mn- unö MWilliNM mit 2 Betten u. Kochgelegenheit, f. längere Zeit z. mieten gesucht. Krahn LComv., Franks. Str. 82.
Fritz Bonarius
Frieda Bonarius, geb. Kalesky Heinz Bonarius.
Gießen, Schwarzlachweg 22, im September 1942 Von Beileidsbesuchen bitten wir Abstand nehmen zu wollen.
Mit den Angehörigen trauern auch wir um unseren gefallenen Arbeitskameraden.
Verkäufe la Ferkel und Läufer gibt laufend ab zu Tagespreisen.
H. Seifert, Hofgut Obbornhofen, Tel. Wölfersheim 250. l 2893 V
seines Opfers. In tiller Trauer:
Frau Tilly Dietrich, geb. Häuser, und Kinder Frau Darb.Dietrich Wwe., geb. Licht, und Angehörige.
Darmstadt u. Mainz-Kastel, im Sept. 1942.
Betriebsführung und ( der Fa. Schunk & Eb
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante Margarethe Schneider, geb. Gilbert im Alter von 67 Jahren zu sich zu nehmen.
In tiefem Schmerz: Peter Schneider und Kinder.
Gießen, Kirchenplatz 2, den 28. Sept. 1942.
Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 29. Sept. 1942, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. 04801
und Gefolgschaft JL Ebe, Gießen.
Nach langem, schwerem Leiden verschied am 24. September mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel, mein lieber Vetter
Georg Schäfer, Postschaffner
im 54. Lebensjahre.
In tiefer Trauer:
Anna Schäfer; Dina Wagner, geb. Schäfer;
Heinz Schäfer, z. Z. Meiningen; Heinrich Wagner, z. Z. im Felde; Marta Freitag.
Gießen, Horst-Wessel-Wall 51.
Die Trauerfeier findet Mittwoch, den 80. September 1942, 14 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt.
04800
Gut erhaltener
Ofen
für 30-RM. zu
verkaufen. [O48io
Garbenteich
Bergstraße 1
eine gewandte Hilfskraft (Frau oder Fräulein) zur Mithilfe im Geschäft.
naja-Businowka.
In tiefer Trauer
Unser braver, sonniger Junge, mein geliebter, einziger Bruder
Pg. Rudolf Hartung
M.-G.-Schütze in einer Panzer-Pionier-Komp., fand am 26. Äuglest in den harten Kämpfen bei Rschew kurz vor seinem 19. Geburtstage den Heldentod. Er war mit Begeisterung Soldat und gab sein Leben für sein Volk und seinen Führer in der Gewißheit unseres Sieges.
In tiefem Leid:
Georg Hartung, Lehrer ». D. und Frau Marie, geb. Fuhr Geir. Günther Hartung, i. Z. Ostfront
Gießen (Ludwigstr. 37), im September 1942.
Mit den Angehörigen trauern auch wir um unseren gefallenen Arbeitskameraden 04780 Betriebsführung und Gefolgschaft
der Fa. Hrch. Vetter, Werkstätte für Möbel- und Innenausbau, Gießen, Wiesenstraße.
Am 8. September 1942 starb in einem frjwgl Kriegslazarett an den Folgen seiner am 6. Sept. 1942 im Osten erlittenen schweren Verwundung unser lieber, hoffnungsvoller Junge, mein guter, lebensfroher Bruder, unser Enkel, Neffe und Vetter
Walter Bonarius
Uffz. in einer Panzerkampfstaffel, Inh. des E. K. II, des silbernen Panzersturmabzeichens und anderer Auszeichnungen im blühenden Alter von 22 Jahren den Heldentod Er ruht auf dem Heldenfriedhof von Werch-
| Vermietungen |
Hübsches, leicht heizbares
Zimmer teilweise möbl., an alleinstehende Frau, die in demselben Hause Büroreinigung übernimmt, zu vermieten.
Schriftliche Angebote unter 04760 an den Gießen. Anzeig.
H. Gruber & Sohn
Alten-Buseck, Tel. Amt 52 Großen-Buseck bringen.
Anlieferung nur vom 30. Sept. bis 6. Oktob.
Oie erkannle Person die am Sonntag, d.27.September dieLebensmittel- karten im Cas6 Hettler an sich ge- nornm. hat, bitte ich, sofort wieder abzugeben bei
Fr. Klein
Wllhelmstraße 8, andernfalls Anzeige erstattet
wNd. M9U
[Stellenangebote]
Heine Ursprünge- xengnliee,
>andern nur ZeuxntL» absHriften dem ve- wervung«schreiben beilegen! — Lichtbilder undBewerbungSunte» lagen müssen zur De» Meldung von B ertasten aus der Rückseite Namen und Anschrift de« Bewerber« tragen!
Sauberer faufiunge (Schüler) gesucht. [04804 Arevert LSohn,
Blockstraße 7.
| Kaufgesuche*] W-Mwel- MMMus in ruhiger Lage, Gießen oder Vorort, sucht Privatmann z. kaufen. Schriftliche Angebote unter 04803 an den Gießen. Anzeig.
Anzug und Mantel für Knaben von 8—10 Jahren zu kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 04797 a.d.G.A.
Gut erhaltene ©otöinen für zwei Wohnzunmer- fenster zu kaufen gesucht.
Schristl. Angeb. unter 2913D an den Gieß. Anz. | Verschiedenes [ Süßmost erhalten Sie, wenn Sie Ihre
Aepsel wieder in die Süßmostkelterei
Ihre Verlobung geben bekannt
Johanna Schwing Erwin Viehl
Gie ßen
Schottstr. 37 Schottstr. 38 z. Z. im Felde
im September 1942
K 04806/
04796 /
Statt Karten.
Für die anläßlich unserer Vermählung übermittelten Glückwünsche u. Aufmerksamkeiten sagen wir hiermit herzlichen Dank .
Fritz Koch und
Frau Mariechen, geb. Kluge
Gießen, Weserstraße 20.
'----------------------\
Statt Karten.
Herzlichen Dank für die überaus vielen und herzlichen Glückwünsche zu unserer goldenen Hochzeit
Gg. Karl Ludwig Schmidt und Frau Marie, geb. Wörner
Lieh (Kirchgasse 5), Im September 1942 s 2911 D/
Nehme noch
SttüWse w Stopfen
NN. [04764
Kavlansg. 23 p.
Jg., schwarzes
MW entlaufen.
Geg. Belohnung abzugeben [04799 Samenh. Sahn, Bahnbofstr.
Wo
kann jung. Dame Imalwöch.lStd. Klavier spielen?
(keine Anfang.). Stadtm. bevorz. Schr. Ang. mit Preis unt.04798 an d. Gieß. Anz.
MeineAnzeigen Im Gießener Anzeiger werden von Tausenden beachtet und gelesen.
Volkstümliche Naturwissenschaft in reichbebilderten, leichtverständlichen Werken und in verschiedenen Preislagen bieten unsere Verlagserzeugnisse. Sie vermitteln einen tiefen Einblick in die Geheimnisse des Naturgeschehens und damitdurch erweitertes Wissen erhöhte Freude an den vielfältigen Schönheiten der Natur. Verlangen Sie Prospekte und äuch Probehefte der Zeitschrift: „Freude am Leben“ Hugo BermQhler Verlag Berlin-Lichterfelde
ti^Wiloda
Heute Montag Erstaufführung!
Ein Wien-Film mit MARTE HARELL WOLF ALBACH-RETTY ELFRIEDE DATZI6 PAUL HÖRBIGER
Spielleitung: GEZA VON BOLVARY Ein heiterer Wien-Film mit Herz und Laune
Deutsche Wochenschau
Täglich 2.30, 4.45, 7.30 Uhr Sonntag 2.00, 4.30, 7.30 Uhr
Jugend ab 14 Jahre hat ZutrittI
29160.
Ein Lustspiel mit großer Besetzung:
Ida Wüst, Theo Lingen
R. Romanowsky, Mady Raki Paul Henkels, Carsta Lück
Rudolf Platte
Heute Montag:
Lichtspielhaus
Täglich 2.80, 4.45, 7.30 Ühr
Jugend hat keinen Zutritt!
E


