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Europäische Iugendkampfspiele.

In Mailand trat die Jugend Europas zu den Wettkämpfen der Europäischen Jugend­kampfspiele an. Die Leichtathletik stand im Vordergrund des zweiten Kampftages. Der Klein- kaliberschießwettkampf endete mit einem glänzen­den Sieg der deutschen Jungschützen. In der zweiten Abteilung wurde die Leistung der deutschen Mann­schaft mit 2723 Ringen nicht mehr erreicht. Italien belegte mit 2573 von 3000 möglichen Ringen den zweiten Platz vor Ungarn (2506), Spanien (2392), Kroatien (2196) und Norwegen (1257).

Helga Jsberg gewann für Deutschland das Dis­kuswerfen mit 36,90 Meter vor Taglapietrn (Ita­lien) mit 36,26 Meter. Durch Eva Laftak fiel auch der dritte Platz an Deutschland. Im Weitsprung der Mädel belegten Misere (5,39 Meter) und Hedderich (5,23 Meter) die Plätze hinter der siegreichen Ita­lienerin Franca mit 5,49 Meter. Bei den Jungen mußten sich Werthner mit 54,30 Meter im Diskus­werfen und Pilhatsch im Hochsprung mit 1,80 Meter mit dem zweiten Platz begnügen. Der deutsche Ju­gendmeister Scheibner wartete im 110-Meter-Hür- denlaufen im Vorkampf mit der neuen Jugendbest­leistung von 14,5 Sek. auf. Kluge und Mladek ge­wannen ihre Vorläufe über 800 Meter und 100 Meter. Eine glänzende Zeit lief die deutsche 4X100- Meter-Staffel der Jungen mit 12,8 Sek.

Die Schwimmweltkämpfe standen im Zeichen der deutschen Mädel. Bei den Jungen beherrschten die Ungarn und Kroaten die Lage. Der kroatische Rekord mann Miloslavic schwamm über 100 Meter und 100 Meter Kraul hervorragende Zeiten. Deutsche Siege erbrachten das Brust- und das Rückenschwimmen sowie das Kunstspringen. Noch erfolgreicher waren die Mädel, deren Siegesserie nur im Rückenschwimmen unterbrochen wurde.

Die Schlußkämpfe am Sonntag wurden durch

ausgezeichnete gymnastische Vorführungen der staste- nischen Mädel eingeleitet. Anschließend sielen die letzten Entscheidungen auf der Aschenbahn. Es gab eine Reihe schöner deutscher Siege, aber auch einige unerwartete Niederlagen mußten hingenommen wer­den. So gingen der 400-m-Lauf und beide Staffeln der Jungen verloren. Die Mädel dagegen errangen drei weitere Siege. Die Erfolge des jungen itaste- nischen Tennisnachwuchses unterbrachen Erika Obst und Traute Zahn durch ihren Sieg im Madeldoppel. Im Bahnradsport waren die jungen Italiener klar überlegen; hier war Deutschland nicht vertreten. Die Hitler-Jugend hat, im ganzen gesehen, vorzüglich abgeschnitten. Dabei darf nicht übersehen werden, daß die deutschen Jungen und Mädel m wesentlich jüngerem Alter stehen als ihre Gegner und Gegne­rinnen. Bei den Schwimmwettkämpfen wurde m der Nationenwertung der erste Platz belegt, wobei die Jungen den ersten Rang mit den Ungarn teilen mußten, die Mädel aber ganz überlegen an der Spitze stehen. In der Leichtathletik dagegen hat Ita­lien diesmal den Sieg vor Deutschland erkämpft.

Kurze Sportnotizeu.

Schalke 04 und 18 60 München gingen aus den beiden ersten Fußballkämpfen der vierten Tschammerpokal-Schlußrunde siegreich hervor. Die Westfalen siegten in Dessau über den Mittemeister Dessau 05 mit 4:0 (3:0) Toren und München ge­wann in Luxemburg gegen den Mosellandmeister Tv. Stadt Düdelingen sogar mit 7:0 (3:0).

Weltrekordmann Rudolf Harbig ge­wann in Braunschweig die 100 Meter in 11,2 Se­kunden, die 800 Meter in der neuen deutschen Jahresbestzeit von 1:51,9 Minuten. Zweiter wurde Giesen in 1:52,9. Eine weitere Jahresbeslloistung wurde im Hochsprung von Langhoff (Rostock) mit 1,96 Meter erzielt.

so kann sogar eine Verurteilung auf Grund der Volksschädlingsverordnuna erfolgen. Damit ist jedem deutlich gesagt worben, daß er nicht zu ernten hat, wo er nicht gesät hat.

Hausgehilfin und Steuerbegünstigung.

Der Gesetzgeber hat die Möglichkeit geschaffen, daß in kinderreichen Haushaltungen (minde­stens drei Kinder unter 14 Jahren) oder Haushal­tungen von Land - und For st wirten, sowie Gewerbetreibenden, die zur Wehrmacht einberufen sind, ferner bei bestimmten Krankheiten und vor allem bei einem großen Kreis von Kriegsbe­schädigten, die Aufwendungen für die Haus­gehilfin als außergewöhnliche Belastung steuer­lich begünstigt werden. Da nun in der Oeffent- lichkeit Unklarheit darüber bestand, wer als Haus­gehilfin im Sinne dieser Begünstigungsbestimmun- gen zu gelten hat, wird jetzt aus dem Reichsfinanz­ministerium in derDeutschen Steuer-Zeitung" zu dieser Frage klärend Stellung genommen.

Die Fälle, in denen die Aufwendungen für die Beschäftigung einer Hausgehilfin zu einem wesent­lichen Teil in jedem Fall als außergewöhnliche Be­lastung zu behandeln sind, werden im Abschnitt 128 der Einkommensteuer-Richtlinien für 1941 behan­delt. Als Hausgehilfinnen gelten solche weiblichen Arbeitnehmer, die häusliche Arbeiten einfacher Art gegen Arbeitslohn oder Sachbezüge verrichten und in die häusliche Gemeinschaft ihres Arbeitgebers ausgenommen sind. Die Tochter kann nicht Haus­gehilfin bei ihren Eltern, die Schwester nicht bei ihrem Bruder oder ihrer Schwester Hausgehilfin sein. Unter diesen Begriff fallen vielmehr Stuben­mädchen, Köchinnen, Zofen, Kindermädchen usw., wenn sie in einem Haushalt beschäftigt werden. Darunter ist nur eine nicht auf Erwerb gerichtete Lebensgemeinschaft zu verstehen, gleichgültig ob der Haushalt aus einer oder mehreren Personen besteht. Zu den Hausgehilfinnen gehören in der Regel auch Haustöchter, sowie hauswirtschaftliche Lehrlinge, die in einem Haushalt ausgenommen werden, weib- üche Jugendliche während der Ausbildung des Hauswirtschaftlichen Jahres für Mädchen" und Pflichtjahrmädchen. Haustöchter, die nur für kurze Zeit zur Ausbildung oder Fortbildung in eine fremde Hausgemeinschaft gehen, ohne zu ihr in ein Dienstverhältnis ju treten, fallen dagegen nicht unter den Begriff der Hausgehilfinnen. Auch Er­zieherinnen, Gesellschafterinnen und andere weib­liche Arbeitnehmer, die für Dienste höherer Art an­genommen sind und eine mehr leitende als aus­führende Tätigkeit ausüben, sind keine Hausge­hilfinnen, sondern Hausangestellte. Auch Aufwärte­rinnen, Waschfrauen und ähnliche weibliche Arbeit­nehmer, die nur für einzelne Tage oder Stunden angenommen werden, gehören nicht zu den Haus­gehilfinnen, selbst wenn sie an Stelle einer bis­herigen Hausgehilfin tätig werden, Zimmermäd­chen, Köchinnen und ähnliche weibliche Arbeitneh­mer in Gasthäusern, Fremdenheimen, Pflegeanstal­ten usw. rechnen zu den Gewerbegehilfinnen. Gestattet ein Haushaltsvorstand seiner Hausgehilfin, täglich einige Stunden bei einem anderen Arbeit­geber tätig zu sein, sei es in dessen Haushalt oder gewerblichen Betrieb, so kann er die steuerliche Ver­günstigung für sich nicht beanspruchen, weil die Hausgehilfin nicht ausschließlich bei ihm beschäf­tigt ist.

Canbfreif Gletzen.

Langsdorf, 28. Sept. Gestern vollendete unser Mitbürger Karl Jung I. sein 70. Lebens­jahr in voller geistiger und körperlicher Frische, so daß er seinem Ackerbau noch ganz vorstehen kann. Er entstammt einer unserer ältesten Bauern­familien, die beretts um die Mitte des 16. Jahr­

hunderts hier ansässig war. Er selbst nahm am ersten Weltkrieg bei einem Landsturmbataillon An­teil. Mr wünschen chm einen friedlichen Lebens­abend.

Schweinemarkt in Alsfeld.

* Alsfeld, 28. September. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 132 Ferkel im Alter von 7 bis 8 Wochen aufgetrieben. Die Preise be­wegten sich zwischen 18 und 20 RM. pro Stück. Marktverlauf schleppend, es verblieb etwas Ueber- stand.

Gefährlicher Gewohnheitsverbrecher hingerichtet.

LPD. Frankfurt a. M., 26. Sept. Die Justiz­pressestelle Frankfurt a. M. teilt mit: Am 26. Sep­tember ist der am 3. November 1917 in Leverkusen geborene Anton Wirtz hingerichtet worden, den das Sondergericht in Frankfurt a. M. zum Tode verurteilt hat. Wirtz, ein oft, zuletzt mit 3Vr Jahren Zuchthaus bestrafter gefährlicher Gewohn­heitsverbrecher, hatte wieder Einbruchsdieb« stähle begangen und dabei die Verdunkelung aus- genutzt.

Ein Plünderer hingerichtet.

Lpd. Mainz, 27. Sept. Am 26.9.1942 ist der am 1. März 1916 in Duisburg-Huckingen geborene Erich Müller hin gerichtet worden, den das Sondergericht in Mainz als Volksfchädling zum Tode verurteilt hat. Er hatte nach einem britischen Fliegerangriff auf Mainz geplündert.

Wieder gefaßt.

LPD. Der aus der Strafanstalt Rottenburg ent­wichene Strafgefangene Erich E p p e r t aus Klein- Steinheim, für dessen Ergreifung eine Belohnung von 3000 RM. ausgesetzt war, ist in der Nähe von 9t üb garten (Kreis Tübingen) von einem Forst- beamten erwischt und festgenommen worden. Eppert ist des Mordversuchs überführt und sieht seiner Aburteilung entgegen.

Echinfenverfauf aus Hausschlachtungen.

Lpd. F r a n k f u r t a. M., 26. Sept. Im Publikum ist vielfach die irrige Ansicht verbreitet, daß Fleisch aus genehmigten Hausschlachtungen verkauft werden könne. Eine Frau hatte in einem Dorf am Rhein, wo sie bekannt war, zwei Schinken aus Hausschlach­tungen gekauft und dafür Preise bezahlt, die zu hoch waren. Den einen Schinken gab sie einer Ver­wandten, den anderen einem Bekannten in Frank­furt markenfrei abgab, ohne irgendeinen Aufschlag zu nehmen. Der Bekannte hatte sie um die Gefälligkeit gebeten, ihm einen Schinken zu besorgen. Er ver­wendete ihn nicht für sich, sondern verschenkte ihn an alte Leute. Durch den markenfreien Bezug machten sich insgesamt sechs Personen strafbar, die vom Amtsgericht Frankfurt a. M. sämtlich zu Geldstrafen verurteilt wurden. Die Aufkäufe­rin, die sich auch gegen das Preiserhöhungsverbot verging, wurde zu 600 RM. Geldstrafe, chr Bekann­ter zu 300 RM. Geldstrafe verurteilt.

6r stahl Gänse.

Lpd. Worms a.Rh., 25. Sept.' Kleintierdieb, stähle sind im Kriege besonders verwerflich, weil sie einen wichtigen Beitrag breiter . Bevölkerungsschich. ten zur Deckung des Lebensmittelbedarfs gefährden, Der insgesamt 15mal, darunter auch wegen Ruck, falldiebstahls vorbestrafte Johann Keller in Worms schlich sich unter Ausnutzung der Verdunke. lung im Mai d. I. zur Nachtzeit in den Ziegenstall eines Arbeiters ein und entwendete drei jungt Gänse. Im Hinblick auf die erschwerenden Tatum. stände, seinen schlechten Ruf und seine krumnell- Vergangenheit verurteilte ihn das Sondergencht m Darmstadt als Volksschädlingsverbrecher zu sechs Jahren Zuchthaus und sechs Jahren Ehr­verlust. Da die Volksgemeinschaft gegen unver­besserliche Elemente dieser Art ein für allemal ge- schützt werden muß, wurde gegen den gefährlichen Gewohnheitsverbrecher außerdem die Sicherungs­verwahrung angeordnet.

Ruhige Märkte.

Wenn auch der Aktienverkehr in der letzten Be- richtswoche weiterhin im Zeichen geringer Umsatz, tätigtest stand, so war doch verschiedentlich eine leichte Geschäfts!) elebuna unverkennbar. In zahl, reichen Fällen ließ sich indessen ein Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage noch immer nicht ermöglichen, so daß sich die Zahl der Strichnotie- rungen wiederum auf einer bemerkenswerten Hohe bewegte. Die Kursbewegung von JG.-Farben stand weiterhin im Vordergrund des Interesses. Nach einer anfänglichen Abschwächung konnte sich später eine Erholung durchsetzen,' und der Farbonmattt kann nunmehr als vollständig normalisiert bezeich­net werden. Im übrigen waren besondere Vorgänge kaum zu verzeichnen.

Am Markt der variablen Werte wiesen chemische Papiere etwas größere Schwankungen auf. Farben gaben gegen die Vorwoche um etwa 2 v. H. nach, während Goldschmidt und Schering mit Steigerung gen von annähernd 4 v. H. die Führung innehatteiy Bemerkenswert befestigt waren ferner noch AEG^ Aschaffenburger Zellstoff, Metallgesellschaft und Rheag, die etwa 2,50 bis 3 v.H. gewannen. Auch Bemberg, Daimler, Deutsche Erdöl, Felten, Holz« mann, Klöckner, Südd. Zucker und Thüringer Gas zogen um 1 bis 2 v. H. an. Demgegenüber verloren Dortmunder Union, Deutsche Telefon und Kabel, Eisenbahn Verkehr, Elekttische Lieferungen, Westd. Kaufhof 1 bis 2 v. H., Rheinstahl, Feldmühle und BMW. schwächten sich gleichfalls etwas ab. In Siemens kam eine Notiz in der letzten Woche nicht zustande. Vereinigte Stahlwerke, RWE. und Be« liner Maschinen veränderten sich kaum.

Von Einheitswerten lagen Schiffahrtsaktteif fester. Dies gilt insbesondere für Hapag und Nord« lloyd, die 2 bis 3 v. H. höher bewertet wurden. Kolonialwerte bröckelten hingegen etwas ab. Am Bankenmarkt war die Haltung fest. Eine Ausnahme bildeten Deutsch-Asiatische Bank und Adca, die leicht nachgaben. Eommerzbank, Deutsche Dank und Dresdner Bank zogen bis zu 2 v. H. an. Von Hypothekenbanken sind Meininger Hyp. als fester, Rheinisch Hyp. als schwächer' zu bezeichnen. Sonst traten kaum Bewegungen ein. Bei den Kassa­industriepapier waren mehrfach Brief- und Geld­repartierungen zu verzeichnen, worin die Enge des Marktes eindeutig zum Ausdruck kommt. Eine Son- derbewegung hatten Schöfferhof-Brauerei.

Hauptschristleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter de« Hauptschriftleiters: Dr. Hans Thyriot. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft u. Sport: Ernst Blumschein fbeuti.), i. B.: Dr.Hans Thyriot.

Druck und Verlag: Brühlsche Universttätsdruckeret R. Lange K.G. Berlagsleiter: Dr -Jng. Erich Hamann; Anzeigenleiter: HanS Beck.

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HM Danksagung. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme anläßl. d. Hel­dentodes meines herzensgut., innigst- geliebten Mannes, unseres lieben, guten Vaters, Sohnes und Bruders, Pg. Gg. Dietrich, Leutnant u. steUv. Komp.-Führer in einer Panzer Jäger-Abt., sprechen wir hiermit auf diesem Wege unseren aufrichtigen Dank aus. Ueber unserem schweren Leid steht die Größe

Für die vielen Beweise tiefempfund. Teilnahme bei dem Heimgang meines lieben Mannes, Prof. Dr. Wilhelm Heymann, danke ich, zugleich im Namen meiner Kinder, herzlichst, besonders seinen Amtsgenossen und Schülern, seinen Wingolfsbrüdern, seinen Regimentskameraden, dem Off.-Verein Gießen 1914 und allen Blumen-

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Gießen, Schwarzlachweg 22, im September 1942 Von Beileidsbesuchen bitten wir Abstand neh­men zu wollen.

Mit den Angehörigen trauern auch wir um unseren gefallenen Arbeitskameraden.

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seines Opfers. In tiller Trauer:

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Darmstadt u. Mainz-Kastel, im Sept. 1942.

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Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwieger­mutter, Großmutter, Schwägerin und Tante Margarethe Schneider, geb. Gilbert im Alter von 67 Jahren zu sich zu nehmen.

In tiefem Schmerz: Peter Schneider und Kinder.

Gießen, Kirchenplatz 2, den 28. Sept. 1942.

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 29. Sept. 1942, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. 04801

und Gefolgschaft JL Ebe, Gießen.

Nach langem, schwerem Leiden verschied am 24. September mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel, mein lieber Vetter

Georg Schäfer, Postschaffner

im 54. Lebensjahre.

In tiefer Trauer:

Anna Schäfer; Dina Wagner, geb. Schäfer;

Heinz Schäfer, z. Z. Meiningen; Heinrich Wagner, z. Z. im Felde; Marta Freitag.

Gießen, Horst-Wessel-Wall 51.

Die Trauerfeier findet Mittwoch, den 80. Sep­tember 1942, 14 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt.

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M.-G.-Schütze in einer Panzer-Pionier-Komp., fand am 26. Äuglest in den harten Kämpfen bei Rschew kurz vor seinem 19. Geburtstage den Heldentod. Er war mit Begeisterung Soldat und gab sein Leben für sein Volk und seinen Führer in der Gewißheit unseres Sieges.

In tiefem Leid:

Georg Hartung, Lehrer ». D. und Frau Marie, geb. Fuhr Geir. Günther Hartung, i. Z. Ostfront

Gießen (Ludwigstr. 37), im September 1942.

Mit den Angehörigen trauern auch wir um unseren gefallenen Arbeitskameraden 04780 Betriebsführung und Gefolgschaft

der Fa. Hrch. Vetter, Werkstätte für Möbel- und Innenausbau, Gießen, Wiesenstraße.

Am 8. September 1942 starb in einem frjwgl Kriegslazarett an den Folgen seiner am 6. Sept. 1942 im Osten erlittenen schweren Verwundung unser lieber, hoffnungsvoller Junge, mein guter, lebensfroher Bruder, unser Enkel, Neffe und Vetter

Walter Bonarius

Uffz. in einer Panzerkampfstaffel, Inh. des E. K. II, des silbernen Panzersturm­abzeichens und anderer Auszeichnungen im blühenden Alter von 22 Jahren den Heldentod Er ruht auf dem Heldenfriedhof von Werch-

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