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Kleine Küchenkniffe von

Statt Karten.

Danksagung.

03602

Für die überaus zahlreichen Beweise aufrichtiger Teilnahme in Wort und Schrift, die uns bei dem Heldentode meines lieben Mannes und Vaters, unseres braven Sohnes, Schwiegersohnes und Enkels ent­gegengebracht.wurden, danken wir auf diesem Wege herzlichst.

Lotte Lyncker, geb. Schirmer

Carl Lyncker u. Frau Gustel, geb. Mayer.

Kehl a. Rh., Gießen, im Juli 1942.

(Putzfrau

für die Abendstunden gesucht

Sfie/iener 4nzei^er

Schulstraße 7 2277V

Karlsfprude/

Bekanntmachung

BezirKssDarkasse Kietzen

2054 D

dentod.

In tiefem Schmerz:

Zum Verbessern

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Mr frauenlosen einfach bürger­lichen Haushalt in Vorort, Gießen (keine Landwirtschaft) erfahrene atöeltsfreuöige WSWierin gesucht. Alter, Geburtsort, bisher. Tätigkeit und Forderung bitte mit Bewerbung anzugeben. Schr. Ang. unt. 2315D an den Gieß. Anzeiger.

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I. 1. Zur Erhöhung der Schlagkraft des Selbst­schutzes gelten alle im Luftschutzort Gießen an­sässigen oder sich aufhaltenden Deutschen hiermit für den Selbstschutz im Bereich dieses Luftschutz­ortes als herangezogen.

2. Die Einteilung und den Einsatz der Kräfte im Selbstschutz bestimmen die von mir ernannten Luftschutzwarte nach meinen Weisungen.

II. Von der Heranziehung sind ausgenommen:

a) Personen, die infolge ihres Alters oder ihres Gesundheitszustandes ungeeignet erscheinen, und zwar:

1. Personen unt. 15Jahren u. üb er 70 Jahre,

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Dame mit erwachsener Tochtersuchtoon Mitte August auf die Dauer von 3 Wochen Unter­kunft in der Um­gegend Gießens. Hausarbeit kann teilte, mit über- nornrn. werden. Grete Backhaus, Essen-Rtitten-

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der 44. Zuteflungsperiode, außer Kraft treten. Es werden neue Marken für Brot, Fleisch, Butter, Margarine, Käse und Nährmittel eingeführt, die von den Ernährungsämtern und Kartenstellen mit Beginn der 43. Zuteilungsperiode am 16. November ausgegeben werden können und von diesem Tage an zum Warenbezug berechtigen. Bis zum 10. Ja­nuar gelten dann beide Ausgaben nebeneinander. Die neuen Reisemarken sind in ihrer Gültigkeit durch Aufdruck bis Ende September 1943 be­schränkt.

Aus der engeren Heimat.

Landkreis Gießen

* Burkhardsfelden, 25.Juli. Heute konnte Frau Marie Brück, geb. Möbus, auf eine 25jäh- rige ununterbrochene Tätigkeit in der hiesigen Zi­garrenfabrik der Firma Joh. Balth. Noll, Gießen, zurückblicken. Aus diesem Anlaß war von den Ar- beitskameradinnen ihr Platz mit Blumen dekoriert. Der stellvertretende Betriebsführer gedachte in einem Betriebsappell in anerkennenden Worten der treu geleisteten Dienste der Jubilarin und überreichte ihr eine Ehrenurkunde nebst einem Geldgeschenk. geschmück,möchensbSamsta)Te

Goldene Hochzeit eines oberhessischen Archäologen.

LPD. Büdingen, 27. Juli. Ein bekannter und erfolgreicher oberhessischer Altertumsforscher,, der be­sonders auf dem Gebiete der Erforschung der römi­schen Besatzungszeit in Deutschland die um 260 n. d. Zw. abschloß bahnbrechend tätig war, Kustos i. R. Rudolf Weicker in Christinen- Hof bei Büdingen, kann am 28.Juli piit seiner Frau Mathilde, geb. Traudt, das Fest der golde­nen Hochzeit feiern. Der Jubilar hat seinerzeit bei der Ausgrabung der Römerstädt Nida (Heddern­heim bei Frankfurt) und bei der Feststellung des römischen Straßburg (Argentoraten d. Römer) wis­senschaftlich mitgewirkt und die Funde bestimmt, lieber die römische Okkupationszeit der Wetterau und überhaupt über die Einflüsse der römischen Kultur auf das gesamte Volksleben der Wetterau liegen aus' seiner Hand wertvolle Abhandlungen

MstiiMeii für Damen- Fahrrad gesucht. Schrift!. Ang. unt. 2295D an b. Gieß. Anz.

Bewährte Hilfe für alle, die an Fußflechte leiden. Die häßliche und übertragbare Fußflechte, die der Arzt Dermato­mykose nennt, kann auch die saubersten Menschen befallen. Die feuchten Stellen, schmerzhafte Hautrisse zwischen den Zehen und unter den Fußballen, entstehen durch einen Pilz, der in Wärme, Feuchtigkeit und starker Schweißabsonderung be­sonders gedeiht. Befeuchten Sie morgens und abends die von der Fußflechte befallenen Hautstellen mit Ovis, dem erprobten Desinfektionsmittel für Füße. Ovis dringt tief in die Oberhaut ein und tötet die Pilzbildung schnell und schmerzlos ab. Beobachten Sie Ihre Füße täglich. Bei den ersten Anzeichen, die auf Fuß-

Unser heißgeliebter braver Sohn, tRüRl mein einziger lieber Bruder, Schwager, EL Enkel, Neffe und Onkel

Willi Brück

Obergefreiter in einer B.-Abteilung fand am 15. Juli 1942, im Osten den Hel-

Oer Kampf um den Aufstieg.

Isenburg und Rüsselsheim bleiben vorn.

Im Kampf um den Aufstieg zur Fußball-Gau­klasse haben Spog. Neu-Isenburg und SE. Opel Rüsselsheim ihre guten Aussichten gewahrt. Wäh­rend die Isenburger das Rückspiel beim VfB. Offen­bach mit 412\ Toren siegreich gestalten konnten, buchte Rüsselsheim gegen Hassia Dieburg nur einen mageren 2:1°Sieg. Interessant ist, daß in beiden Spielen die Gegner bei der Pause jeweils die Füh­rung hatten. Offenbach mit 2:1 und Dieburg mit 1:0. Den Jsenburgern kann nun in der Gruppe 1 nichts mehr passieren, während Rüsselsheim noch mit Alemannia Nied zu rechnen hat, die allerdings auch diesmal sieglos blieb und beim VfR. Bürstadt nur ein 3:3 (2:2) erreichte. Im vierten Spiel des Tages siegte die FVg. Ravolzhausen mit 4:0 (2:0) über die Gießener Luftwaffe. Tabellen:

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Karl Brück II. und Frau Katharine, geb. Gilbert Or. med. Karl Brück, z. Z. Im Lazarett, und Familie

Leihgestern, Darmstadt, im Juli 1942.

2311 l)

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Glona-Palast:Oie Nachtin Venedigs

Das berückende Stadtbild Venedigs samt Lido und Canale grande, das schon manchem Film die lebenden Kulissen gestellt hat, und die Melodien der Straußschen Operette bilden in reizvoller Harmonie die optische und die klangliche Folie einer Hand­lung, die der Spielleiter Paul Verhoeoen (früher am Frankfurter Schauspielhaus) mit leich­ter Hand und gutem Blick für filmische Wirkung in Szene gesetzt hat: es war, fast überraschend, ein ähnlich glücklicher Griff nach dem Operettenlibretto, wie ihn vor kurzem Willi Forst mitWiener Blut" getan t)at: diese Handlung, in vielen, schnellen Ueberblendungen photographiert, hat etwas von der improvisatorischen Unverbindlichkeit und Unbeküm­mertheit der commedia dellarte, sie hat Tempo und spritziges Temperament, viel Sinn für die Komik der ungewöhnlichen Situation und einen hübsch pointierten Dialog; sie' ist im übrigen so kunstgerecht verschlungen und verwirrt/ daß es ein ziemlich hoff­nungsarmes und salzloses Unternehmen wäre, sie nacherzählen zu wollen: eben die improvisatorische Lockerheit, die ihren Hauptreiz ausmacht, ginge dar­über verloren. Es ist aber sozusagen alles da, was jenseits eines verbrauchten Operettenklischees eine gesunde Mischung und einen heiteren Erfolg ver­bürgt: Liebe übers Kreuz, Geschäft und Theater, Verwechslung und Vertauschung, Mißverständnisse auf deutsch und italienisch, Gondelfahrt und Liebes­insel, Flscherhochzeit und Flirt am Strande, große Arie und großes Ballett und sonst noch allerhand, was man sich am unterhaltsamsten im Kino ansieht und anhört. Der beschwingten Musik und der an­regenden Führung Verhoevens haben sich eine ganze Reihe sehr guter Schauspieler anvertraut, deren jeder sich dem eigentümlich lockeren und den­noch präzisen Spielstil dieses Films geschmeidig an­paßt; alle zusammen bilden ganj unauffällig ein tadellos aufeinander abgestimmtes Ensemble: Heide­marie Hotheyer, vom schweren Alpdruck der dunklen FabelIch klage an" befreit, gibt sich mit jugendlicher* Gelöstheit dem unverhofften Glücks­traum einer Ferienreise an den Lido hin; Harald Paulsen kehrt wieder zu seinen Operetten an sän­gen zurück, singt mit Bravour und gibt einen von Ironie funkelnden, von versteckter Zärtlichkeit be? flügelten Dialogpartner ab. Die pikante Lizzi Waldmü 1 le r, Hans Nielsen, sehr drollig, der große Charakterspieler Erich Ponto und der Komiker Paul Henckels sind ebenfalls Sterne erster Ordnung am Himmel dieser venezianischen Nacht. (Tobis.) Im Beiprogramm läuft die neue Wochenschau, die schon ausführlich gewürdigt wurde. HansThyriot.

Neue Neisemarken.

Nachdem die reichseinheitlich hergestellten Lebens­mittelmarken und Reichskarten für Urlauber jetzt auf Papier mit dem gleichen Wasserzeichen gedruckt werden, sollen zweckmäßigerweise auch die Reise- und Gaststättenmarken, die bisher kein Wasserzeichen hatten, aus diesem Papier hergestellt werden. Diese Umstellung wird zum Anlaß genommen, die Mar­ken in neuer Gestaltung herauszugeben und ihre Gültigkeitsdauer zu befristen. Der Reichsernäh­rungsminister hat deshalb angeordnet, daß die gel­tenden Reife- lind Gaststättenmarken für Brot, Fleisch, Butter, Margarine usw., Käse und Nähr­mittel mit Ablauf des 10. Januar 1943, dem Ende

Großer Straßenpreis von Gießen mit internationaler Besetzung.

Der große Straßenpreis von Gießen, der am kommenden Sonntagvormittag von den Radfahrern umstritten wird, findet auf Der alten Strecke wie im vergangenen Jahre statt. Durch dar Entgegen­kommen unseres Oberbürgermeisters Ritter, der

vor. Auch im Düdinger Gebiet hat sich Kustos Weicker um manche historische Entdeckung, wie um den Aufbau des Büdinger Schloßrnuseums, ver­dient gemacht.

Tod durch Fliegenstich.

* Usenborn (Kreis Bübinnen), 26. Juli. Der seit Ostern 1935 hier wirkende Lehrer Dr. B u 11 - mann ift am Freitag an den Folgen eines Fliegen st iches gestorben. Der 42 Jahre alte Mann war am Samstag vorher von einer Fliege im Gesicht gestochen worden. Der Fliegenstich führte nach kurzer Zeit zu starker Geschwulstbil­dung im Gesicht und verursachte eine schwere Blutvergiftung, die die Ueberbührung des Kranken in das Krankenhaus zu Gelnhausen not­wendig machte. Dort ist der bedauernswerte Mann nach mehrtägigem Krankenlager verstorben. Lehrer Dr. Bullmann erfreute sich in unserem Orte allge­mein großer Wertschätzung. Unsere Gemeinde nahm am Sonntagvormittaa in einer Feier Abschied von ihrem geschätzten Lehrer, der eine Frau und ein Kind hinterläßt. Die Leiche wurde nach Oberros­bach (Kreis Friedberg), von wo Dr. Bullmann her­stammt, zur letzten Ruhe verbracht.

Feuer im Dorf.

* Alsfeld, 27.Juli. In dem Kreisorte Va­denrod brach am Sonntagnachmittag in der Scheune des Landwirts Karl Lang Feuer aus, das sich auch auf das angrenzende Wohnhaus des Landwirts Heinrich Georg ausdehnte. Die Scheune wurde vollständig eingeäschert, während das Wohnhaus sehr stark beschädigt wurde, so daß nur noch ein erheblich mitgenommener Rest des Hauses steht. Die Ortsfeuerwehr bekämpfte den Brand mit großer Tatkraft, so daß es ihr in ver­hältnismäßig kurzer Zeit gelang, eine weitere Aus­dehnung der Flammen zu verhindern. Die Motor­spritzen von Alsfeld und Vrauerschwend sowie die Feuerwehr von Storndorf waren zur Hilfeleistung herbeigeeilt, die Vadenröder Wehr hatte aber beim Eintreffen der Nachbarhilfe den Brand bereits ein- aedämmt. Die Ermittelungen über die Brandursache sind noch im Gange.

2. Kranke, Gebrechliche, Schwangerer x b) Personen, die infolge ihres Dienstverhältnisses und ihrer Berufspflicht anderweitig eingesetzt sind, und zwar:

. 1. Wehrmacktangehöriae, dke durch ihr Wehr» Machtverhältnis an der Ausübung des Selbst­schutzes im Einzelfall tatsächlich verhindert sind,

2. Angehörige des öffentlichen Dienstes, so? weit sie im Einzelfall durch die Ausübung ihres ' Berufspflichten an der Ausübung des Selbst? J1 schutzes tatsächlich verhindert sind,

3. Angehörige der NSDAP., ihrer Glieds rungen und angeschlossenon Verbände, soweit sie durch die Hoheitsträger im Einoernehmeri mit dem örtlichen Luftschutzleiter schon bisher herangezogen sind,

4. Pfleger und Pflegerinnen hilfsbedürftiges Personen, darunter auch Mütter aufsichts­bedürftiger Kleinkinder, soweit sie durch die ihnen obliegende Pflege und Aussicht an der Ausübung des Selbstschutzes tatsächlich verhitt« dert sind.

Gießen, den 23. Juli 1942.

Der Polizeidirektor als örtlicher Luftschutzletter.

I, V.r Hellwege-Emden.«nH

veranlaßt hat, daß die Obuslinie für die Zeit des Rennens stillgelegt wird, kann der Veranstalter sich seiner im vorigen Jahre schon bewährten Renn­strecke bedienen. Die Zuschauer werden so ein ein­wandfreies Rennen mit hervorragender Spurtstreck- in der Ludwigstraße und einer schnellen Geraden in der Stephanstraße sowie einigen Kurven in der Bleichstraße und Gartenstraße zu sehen bekommen. Daß die Rennen unserer Stadt bei den Fahrern sehr beliebt sind, geht aus dem bereits vorliegenden Nennungsergebnis hervor.

Außer der HJ.-Klaffe, die sehr zahlreich vertreten ist, haben in ter Klasse der Aktiven neben.hen be­reits erwähnten Fahrern die Luxemburger Meyers und Kars sowie der Belaier Jac. Beeks sowie eine ganze Anzahl der besten Amateure Deutschlands ge« meldet. Der Luxemburger Kars ist (Sieger der reichsoffenen Rundstreckenrennen in Düsseldorf, Aachen, Köln, Luxemburg usw. Meyers gewann die Rundfahrt um Luxemburg in vier Etappen sowie LuxemburgKoblenz und zurück. Der Belgier Beeks zählt zu den besten Amateuren seines Heimatlandes.

Durch die Stiftung einer größeren Ueberrun- dungsprämie, sowie zahlreicher anderer Prämien werden die Fahrer ihr Letztes hergeben, um immer mit vorn zu fein, damit sie bei den Wertungskämpfen um die Punkte auch hier wieder eingreifen können, da die Sieger durch Punktwertung festgestellt werden.

Gießener HI.-Nuderer in Frankfurt.

Der Bann 116 Gießen hatte zu den Ge« bietsmeisterschaften und Rahmenkämpfen im Ru­dern, die am Sonntag auf der Frankfurter Gerber« mählstrecke ausgetragen wurden, Mannschaften aus beiden hiesigen Vereinen entsandt, die sich mit wechselndem Erfolg geschlagen haben.

Im Titelkampf war es dem Vierer der Gieße, ner Rudergesellschaft 1877 und im Achter der aus den beiden Vereinen gebildeten Rennge­rn e i n s ch a f t nicht möglich, gegen die Heb er macht der Gegner anzukommen. Die Mannschaften hielten sich tapfer,- wobei übrigens zu beachten bleibt, daß die beiden Achtereinheiten der Renngemeinschast noch nicht allzu lange im Training sind.

Anderseits war die Vertretung der Gießener HJ^ Rudersportler doch von Erfolg gekrönt, denn in den Rahmenrennen gab es zwei Siege. Das Anfänger* Rennen im Gigoierer für Schwergewichte aewarns die gut eingespielte Mannschaft des Gießener RK.H assi a" nach erbittertem End rin gen mir einer Viertellänge Vorsprung in'3:38,2 vor dem sieggewohnten Frankfurter RV. 65 in 3:39,3 und dem Mühlheimer RV. in 3:40,6. Das Rennen war über die volle Tausend-Mssterstrecke geschlossen, wo« bei die Führung ständig zwischen Gießen und! Frankfurt wechselte.

In einem Vierrennen der Steuermänner, das von drei Bootsbesetzungen bestritten wurde, siegten di- zu einer Mannschaft an Ort und Stelle zusammen« gesetzten Steuerleute . Salzmann (Gießener RG ), Hofmann (Oberrad), Appel (Hassia Gießen), Hahn (Gießener RG.), Steuer: Gluchardt (Hassia Gießen) mit zwei Längen vor den gegnerischen Booten.

Hanptschriftleiier: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter brt HauptschriftleiterS: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriotz für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein. j Druck und Verlag: Brühlsche Universttatsdruckeret R. Lange K. (5, DerlagSleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans Beck.

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Gießen, den 27. Juli 1942.

Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen.

Eyiahrungsamt Abt. B. 2312d

Tieferschüttert erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß mein lieber, herzensguter, unvergeßlicher Mann, der tteusorgende Vater seines einzigen Kindes, unser hoffnungsvoller jüng­ster Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwa­ger, Pate, Onkel und Neffe

Otto Stamm

Gefreiter in einem Infanterie-Regiment

im blühenden Alter von fast 29 Jahren bei den schweren Kämpfen im Osten, am 1. Juli 1942, sein junges Leben für sein geliebtes Vaterland hingab. Er ruht in Gotte? Frie­den, fern der Heimat und seinen Lieben.

In tiefem Schmerz:

Marie Stamm, geb. Grün, nebst Söhnchen Waldemar Helprich Stamm und Frau Luise, geb. Rith Familie Karl Grün und alle Verwandten.

Harbach, Atzenhain, den 27. Juli 1942.

Mit den Angehörigen trauern um einen lie­ben Arbeitskameraden

die Betriebsführung und Gefolgschaft der Firma G. Allmendinger, Grünberg (Hessen).

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