Landkreis Gießen.
Mann hatte er die Erfolge unserer Wehrmacht dankbar gi Anschaffungen d-igt hatte,-den Jahresbericht über das abgelci chl er die An- Jahr. Die zum Waffendienst eingezogenen 5 Ware unter- rohen wurden zu Pfingsten und Weihnachtei
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schaftungen wegen Nichtlieferung der Ware unterlassen mußte. Ferner hatte er Gelder, die er auf-
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tragsgemäß einer Sparkasse zuleiten sollte, nicht abgeliefert, sondern sie für sich verbraucht. Don seiner Wohnsitzgemeinde ließ er sich Auslagen für Anschaffungen in weit höherem Maße ersetzen, als er tatsächlich ausgegeben hatte. Die Straftaten sind darauf zurückzuführen, daß der Angeklagte in der fraglichen Zeit sehr stark dem Trünke ergeben war und so vollständig unter dem Einfluß des Alkohols
gehandelt hat, daß ihm alle Hemmungen verlorengingen. Ein Sachverständiger unterstrich diesen Zu- sammenhang und betonte, daß der Angeklagte erblich belastet sei, inzwischen aber eine Heilkur durchgemacht habe, deren Erfolg erwarten lasse, daß er von der Trunksucht geheilt sei. Das Gericht verurteilte den Angeklagten zu zehn Monaten G e - fä n g n i s, wobei es berücksichtigte, daß er nicht aus gemeiner Gewinnsucht gehandelt habe, sondern in einem Zustand der Willensschwäche, verursacht durch den Alkoholgenuß, gestrauchelt sei.
fast das 2^ fache des vorjährigen Eingangs. Aus Entleerungen von Heimsparbüchsen gingen 14 774 RM. ein, gegenüber 10 272 RM. im Dorjahr. Don den ausgegebenen Spargeschenkgutscheinen für Neugeborene gelangten 163 mit je 3 RM. zur Gutschrift auf neue Sparkassenbücher.
Die starke Ausdehnung des Geschäftsumfangs im Giro- unh Kontokorrentverkehr (Spargiro) zeigt der ständig wachsende Umsatz, der 1941 rund 10 Millionen RM. betrug und die Erhöhung der Kontenzahl von 614 auf 658. Mit 672 348 RM. sind die Guthaben der Kunden am Jahresende um 55 v. H. höher als Ende 1940. Seit Ende August 1933 sind diese Guthaben auf das 2Vrfache des damaligen Bestandes gestiegen. Gegen das Vorjahr etwas zurückgegangen sind die eingeräumten Kredite mit 78 582 RM.
Im Darlehensverkehr gelangten gegen Hypotheken und auf Schuldscheine zusammen 59 900 NM. zur Neuausleihunq. Der Darlehensbedarf ist sehr gering. Der Bestand an Darlehen mit 1 673 323 RM. hat sich gegen das Vorjahr etwas verringert. Die Zinsrückstände betragen 71O5RM. gegenüber 11977 RM. am Ende des Vorjahres.
Soweit die verfügbaren Mittel der Sparkasse nicht zur Stärkung der'Liquidität Verwendung sanden, gelangten sie teils in Wertpapieren, teils als zu gewissen Terminen abrufbare Gelder zur Anlage. Für einen nach Kriegsende zu erwartenden größeren Geldbedarf hat die Bezirkssparkasse damit weit- gehend Vorsorge getroffen. Die Rücklagen und Rückstellungen belaufen sich mit Einschluß der füllen Re- fernen auf rund 73O WORM. Das sind über 10 v. H.
kg 8 bis 12, Weißkraut 6 bis 8, Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüben 8 bis 10, rote Rüben 10, Unterkohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 7 bis 10, Lauch 17, Sellerie 15, Rettich, das Stück 10 bis 15 Rpf.
Gießener Schlachtviehmarkt.
Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtvieh-Verteilungsmarkt) in der Biehversteiae- rungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 43 bis 43,5 Rpf., Bullen 39 bis 49,5, Kühe 12 bis 43,5, Färsen 40 bis 44,5, Kälber 23 bis 57, Hämmel 84 je % kg. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,20 RM., bl (135 bis 149,5 kg) 1,20, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,18, c (100 bis 119,5 kg) 114 d (80 bis 99,5 kg) 1,08, e bis f (unter 80 kg) 104, gl (fette Specksauen) 1,20, i (Altschneider) 118, g2 (andere Sauen) 1,08 RM. Marktverlauf.
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Wegen Unterschlagungen in drei Fällen und wegen Betrugs hatte sich gestern der M. F. aus St. vor der Strafkammer zu verantworten. Der Mann hatte kleinere Geldbeträge, für die er r machen sollte, für sich verwandt, obwohl er die An schaff'
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Dezirkssparkasie Grünberg.
r+ Grunberg, 26. Jan. Die Aufwärtsentwicklung der Bezirks spar kaffe Grün berg, die sich schon seit Jahren fortsetzt, hat im Jahr 1941 eine besondere Steigerung erfahren. Durch die Ergebnisse des abgelaufenen Jahres wurden die Erfolge in den früheren Jahren weit übertroffen. Der Gesamtumsatz, der bereits im vorigen Jahr um 50 v. H. zugcnommen hatte, erhöhte sich um weitere 5 Millionen RM. auf 37,2 Millionen RM. (in 1932 = 11,9 Millionen RM.). Die Zahl der Buchungsposten stieg von 80.459 auf 85.900. Besonders lebhaft war der Geschäftsverkehr in der Sparabteilung, der einen erfreulich großen Zugang erbrachte. An Gesamteinlagen verwaltet die Sparkasse Ende 1941 7,2 Millionen RM. Die Sparein- lagen fliegen von 5 089 966 auf 6 532 291 RM. Im Jahr wurden eingezahlt mit Einschluß der Zinsgutschriften 1 904 668 RM., abgehoben 462 343 RM., so daß sich ein Zuwachs von 1 442 325 RM. ergab, gegenüber 1 043 604 RM. im Vorjahr. Seit 30. August 1939 haben die Spareinlagen um 2 735 251 RM. zugenommen, das sind 72 v. H. des damaligen Bestandes. Ende 1913 betrugen die Spareinlagen 2 956 028; der jetzige Stand ist also mehr als das Doppelte. Im Geschäftsjahr wurden 861 neue Sparkassenbücher ausgestellt und 170 Stück aufgelöst. Am Jahresende waren 6886 Sparkassenbücher der Sparkasse im Umlauf; auf jeden zweiten bis dritten Bezirkseinwohner kommt im Durchschnitt ein Sparkassenbuch der Bezirksfparkasse.
Werner & Mertz
ab 1921 Aktiengesellschaft
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Nämlich der Topfdeckelhalter „Tropf Nie“. Er ist ein unschätzbarer Helfer für die Haustrau am Kochherd. Man hebt mit ihm den Deckel vdm Topf und stellt ihn ganz einfach auf den Topfrand. Sie brauchen also nicht menr unnötig nach dem Topflappen suchen oder Angst haben, daß das Kondenswasser in der Küche umhertropft. Ein kleiner Griff und „Tropf. Nie“ nimmt Ihnen diese Sorge ab und hält den Deckel fest. Sehen Sie sich einmal den „Tropf Nie“ an bei
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Am 27. Januar verstarb nach langem, mit | Geduld ertragenem Leiden meine herzensgute Tochter, Schwester und Schwiegertochter Frieda Marie Wedel, Bahnarbeiterin im Alter von 22 Jahren.
Familie Wilhelm Wedel Familie Ludwig Krick Familie Willi Wedel Frau Habrich, Schwiegermutter und Angehörige.
Lang-Göns, Leihgestern, Böhm.-Kamnitz. Beerdigung: Donnerstag, 29. Jan., 1% Uhr.
daß man von Stopffdjmcrjen, Zahn- schmerzen, rheumatischen oder gichtischen Beschiverden plötzlich über» fallen wird. Wer MelabonzurHand hat, kann diese oft unerträglichen Schmerzen rasch lindern, bevor der Arzt zur Stelle ist. Melabon wirkt peripher ».zentral schmerzbefreicnd, datier der gute Erfolg. Berwend. Sie Melabon auch bei starken Schmerzen Öam, meist genügt schon eine el. Pckg. 72 Pfg. In Apotheken.
gende Auszeichnungsnadeln: Für 25 Wanderungen Wilhelm Dinges und Carl Cappeller, für 50 Wanderungen Louise Benner, Ilse Haibach, Anna Riader, für 75 Wanderungen Johanna Kohlermann und Lina Hölzel, für 150 Wanderungen Heinrich Ger» lach, R. Gelzenleuchter und Karl Hölzel. Anschließend wurde über die Winter-Sternwanderung nach Hermannstein berichtet, die als Auftakt surdas neue Wanderjahr diente, in dem die planmaßaaen Wanderungen ebenfalls durchgefuhrt werden sollen. Gloria-Palast: -Quax, berSrucbpitoP.
Der neue Rühmann - Film unterscheidet sich von den vielen früheren dadurch^ daß er Vie Hauptperson nicht nur als beliebten Schauspieler auf die Leinwand bringt, sondern auch als passionierten Sportsmann. Die Stammkunden des Films wissen, daß Rühmann seit Jahren aus privater Liebhaberei begeisterter Flugzeugpilot ist; auf solcher Lieb- Haberei ist diesmal die ganze Fabel — Drehbuch von RA. Stemmle nach einer Erzählung von Hermann Grote — aufgebaut: ein junger Mann gewinnt bei einem Preisausschreiben den ersten Preis, bestehend in kostenloser Ausbildung zum Sport'lieger. Da der junge Mann ein schauriger Angeber ist, führt feine Ausbildung vorerst nur zu einer Reihe von persönlichen und technischen Fehl- zündungen und Bruchlandungen. Ouar bringt seinen Fluglehrer zur Verzweiflung, aber schließlich geht doch noch alles gut aus, denn Quax verfugt neben aller Angeberei wider Erwarten über eire gewisse fliegerische Begabung, und da>er sich unter der Einwirkung des gesunden Kameradschaftsgeistes auf der Fliegerschule und eines heftigen Liebeserleb- niffes allmählich auch charakterlich wandelt und entwickelt, endet das Ganze nicht allein mit Verlobung, sondern auch mit bestandenem Piloten- examen und Quaxens Bestallung als Fluglehrer. Es gibt Szenen in diesem Film, die von einer so handgreiflich-massiven Komik der Situation sind, wie z. B. die Eignungsprüfung, der erste Allein- flug, die Freiballonfahrt, daß das ganze Haus, besonders natürlich die jugendliche Zu schau erschast, vor Lachen schreit; aber Rühmann, der hier eine beachtliche sportliche Leistung zum Besten gibt, hat darstellerisch in den besten seiner früheren Filme ergiebigere Rollen gehabt: seine trockene Komik wirkt hier manchmal ein bißchen krampfhaft; am hübfcheften gelingen ihm die Szenen der Verliebt- heit, der reuigen Zerknirschtheit und der Schüchternheit (denn dieser Quax ist nicht nur ein Angeber, sondern es wohnen ganz augenscheinlich zwei Seelen, ach, in seiner Brust). Shirt Hoffmann führte Regie: eine vor allem technisch sehr respektable Leistung, in der ein ansehnliches Maß von Können, Geduld und Ueberlegung steckt. Karin Himbold ist Rühmanns reizende blonde Partnerin, Lothar Firma ns, im Film ein neuer Mann, der energische und sympathische Fluglehrer. Vom großen Aufgebot der übrigen tun sich Beppo Brem (in einer wahrhaft halsbrecherischen Rolle), Georg Vogelsang, Hilde Sessak und Leo P e u k e r t hervor; sogar Harry Liedtke erscheint Tn einem winziaen Röllchen. Werner B o ch m a n n schrieb eine hübsche kleine Musik dazu. — (Terra.) Hans Thyriot.
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♦ Gießen, 28. Jan. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Wirsing,
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«£ Leihgestern, 26.Jan. Die hiesige Strte» gerkameradschaft hielt am Sonntag ihren Jahreshauptappell bei Kamerad Schröder ab. Nach Begrüßung der Kameraden und dem Gedenken der Gefallenen gab der Kameradschaftsführer, nachdem - die Erfolge unserer Wehrmacht dankbar geroür.
der NSDAP, für die Soldatenbetreuung ein Geld, betrag überwiesen. Am Bundesfchießen beteiligten sich 20 Kameraden. Beim engeren Wettbewerb in« nerhalb des Kreisoerbandes erreichte die Spitzengruppe mit 408 Ringen die 4. Stelle. Als Sieges- preis erhielt die Kameradschaft ein Kleinkalibergewehr. Der beste Schütze der Gruppe, Kamerad Wilhelm Schmitt, der 109 Ringe schoß, wurde mit einer Plakette ausgezeichnet. Die vom Kreis- kriegerverband gestiftete Ehrenscheibe schoß der Kamerad Karl Dem II. Die Jahresrechnung, vom langjährigen Kassenführer Dem vorgetragen, zeigte geordnete Kassenverhältnisse. Den 40 Jahre der Kameradschaft angehörenden Kameraden Johannes Velten, Georg Arnold II., Karl Faber II., Wil« Helm Weber, Wilhelm Jung II. und Georg Schmidt IV. wurden je ein Ehrendiplom überre-icht. Weiterhin erhielten diese Kameraden vom Reichs- triegetbunb die Ehrennadel für 40jährige Mitglied- schäft, ein Bild mit Widmung nebst einem Glückwunschschreiben des Bundesführers. Darauf wurde der Appell mit einer Schlußansprache des Kamerad- schafts'ührers in der üblichen Weise geschlossen.
)-( Ruppertsburg, 26. Jan. Auch in unserer kleinen Ortsgruppe hatte die Wintersachensammlung für die Wehrmacht ein ausgezeichnetes Ergebnis. Es wurden insgesamt 741 Gegenstände ab geliefert Auf eine Haushaltung entfallen somit drei bis vier Gegenstände. Mit der Sammlung und Umarbeitung waren 48 Helferinnen beschäftigt. — Die Gruppe Ruppertsburg des Deutschen Roten Kreuzes lieferte 150 Stück felbftangefertigte Waschlappen und 15 Paar Pantoffeln für die Wehrmacht ab. Die Ortsgemein- fchaft des DRK. sandte ferner an die Liebesgabensammelstelle in Gießen 7 Sack Gemüse. Hier wurde der Schneidermeister und Feldschütz i. 9t Jakob Böcher zu Grabe getraaen. Als Vorstandsmitglied des ehemaligen Horloff-Wettertal-Sänger- bundes war er weit über die Grenzen unseres Ortes bekannt geworden.
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Herzlichen Dank allen, die uns bei dem schweren Verlust, durch den Helden- tou meines innigstgeliebten, unvergeßlichen Mannes, unseres lieben, treuen Vaters, Sohnes, Bruders u. Schwiegersohnes Friedrich Schneider, Gefreiter in einem Inf.-Regt., durch Wort und Schrift ihre Teilnahme bezeugten. Besonderen Dank Herrn Pfarrer Andres für die trostreichen Worte am Grabe und allen, die an der Beerdigung teilnahmen und durch Kränze und Blumen ihre Liebe und Wertschätzung bekundeten. In tiefer Trauer
im Namen aller Hinterbliebenen:
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toben wurden zu Pfingsten und Weihnachten mit Liebesgabenpaketchen bedacht, deren Empfang dankbar mit Grüßen an alle Kameraden bestätigt wurde. Weiterhin wurde der hiesigen Ortsgruppe
Wie eifrig auch im Kleinsparverkehr gespart wurde, zeigen die Ergebnisse. In den Schulspar- . kaffen erbrachte der Sparmarkenoerkauf mit 13 326 der Grfamteinlagen.
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