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Mittwoch. 28. Januar 1942

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Dr. Ho.

räume" brauchen mir nicht zu schildern.

handelt es sich um das SchlachtschiffBat«

Der Wehrmachiberich^

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DNV. AusdemAührerhauptquartier. 27. Januar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

3m Osten fügten die deutschen Truppen in an­dauernden harten Kämpfen dem Feinde erneute schwere Verluste an Menschen und Material zu. Die Luftwaffe unterstützte diese Kampfe trotz schwieriger Wetterlage. Die Beschießung kriegswichtiger Ziele in Leningrad wurde fortgesetzt.

Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, versenkten deutsche Unterseeboote an der «nordamerifanifchen und kanadi­schen Küste in Fortsetzung ihrer Angriffe auf die feindliche Schiffahrt in diesen Gewässern weitere zwölf Handelsschiffe mit zusammen 103000 BRT.» darunter sechs große Tanker, vei die­sen Angriffen war das Unterseeboot des Korvetten­kapitäns Zapp besonders erfolgreich.

Seit ihrem am 24. Januar gemeldeten ersten Auf­treten am Westrande des Atlantischen Oze­ans haben unsere Unterseeboote damit dreißig feindliche Handelsschiffe mit zusammen 228 000 BRT. versenkt.

Kampfflugzeuge, die zu bewaffneter Aufklärung eingesetzt waren, griffen militärifche Anlagen an der schottischen Ostküste und in Südwesl - England an!

3n Horba frtta hat sich die Beute der deutsch­italienischen Truppen in den Kämpfen vom 21. bis 25. Januar auf 283 Vanzerfahrzeuge. 127 Geschütze und 563 Kraftwagen erhöht; außerdem wurde zahlreiches sonstiges KriegsMate-' rial erbeutet. Durch Einheiten des Heeres wurden 28, durch Einheiten der Luftwaffe 12 britische Flugzeuge abgeschossen oder am Boden z e r st ö r t.

3n den Gewässern um Malta erzielten deutsche Kampfflugzeuge Vombenvolltreffer auf einem bri­tischen Zerstörer. Ein größeres feindliches Handels­schiff wurde schwer getroffen. Luftangriffe auf Flug- und Seestühpunkte der 3nsel Malta wurden bei Tag und Vach» fortgesetzt.

Britische Bomber warfen in der letzten Nacht Spreng- und Brandbomben auf einige Orte in Nordwestdeutschland. Die Zivilbevölke­rung halte Verluste an Toten^und verletzten. Ein­zelne feindliche Flugzeuge drangen bis in die wei­tere Umgebung der Reichshauptstadt vor. Drei der angreifcnden Bomber wurden abgeschossen.

Wie im Wehrmachtbericht vom 26. November ge­meldet wurde, griff ein deutsches Unterseeboot unter Führung des Kapilänleutnanls Freiherr von Tiefenhaufen vor Sollum ein britisches Schlachtschiff an und be'chädigle es schwer durch Tor­pedotreffer. Wie inzwischen festgestellt werden konnte,

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am-, das nach drei Torpedotreffern gesunken ist.

Oer zweite Schlag im Westatlantik.

Das britische Weltreich zählt bestenfalls! 74 Millionen weiße Einwohner. Die Devölkerungs- zahl der Vereinigten Staaten beläuft sich auf 123 Millionen, wobei'wir der Einfachheit halber Neger oder Indianer mitrechnen. Das sind zusammen 197 Millionen Menschen. Am 8. November hat der Führer in München gesagt, daß das Gebiet, das direkt für uns arbeitet, weit mehr als 150 Millio­nen Menschen umfaßt. Das Gebiet, das in Europa indirekt für diesen Kampf zu Gunsten Deutschlands arbeitet, zähle aber heute schon 350 Millionen

Menschen.

In dieser zahlenmäßigen Gegenüberstellung offen­bart sichnochnichtdie ganze Unterschied­lichkeit. Die europäischen Menschen leben auf einem engen Raum. Die 197 Millionen der anglo- amerikanischen Welt verteilen sich auf ganz unge­heure Entfernungen. Neulich hielt der australische Ministerpräsident' eine seiner üblichen Brand- und Notreden. Dabei wies er darauf hin, daß dieneun Millionen Briten", die an der Grenze zwischen Pa­zifischem und Indischem Ozean gemeint sind Llustralien und Neuseeland leben, in dem obersten Empire-Kriegsrat unbedingt vertreten sein müßten. Aber was sind nun schon diese ..neun Millionen Briten an der Schwelle zwischen dem Indischen und Pazifischen Ozean"? Ein Häufchen

Die deutsche Unterseebootwaffe hat der feindlichen Handelsschiffahrt mit den gestern gemeldeten Er- olgen einen zweiten empfindlichen Schlag inner­halb weniger Tage vor der nordamerikanischen und kanadischen Küste, versetzt. Zu dem Kampf gegen die britische Dersorgungsschiffahrt ist seit dem ersten Auftreten deutscher Unterseeboote vor der Küste Nordamerikas und Kanadas nun die un­mittelbare Bekämpfung der nordamerikani« ch e n Schiffahrt hinzugekommen. Die deutschen Unterseeboote operierten auf einer Länge von über 1000 Meilen an der nordameri-

führt hat. Auf den Wettermänteln der deutschen Wachtposten am Ostbahnhof schimmert der Januar- regen. der unaufhörlich vom Himmel rieselt und die ganze Stadt in Dunst und Nebel getaucht hat. Die prüfenden Augen des Landsers gleiten über den Ausweis des Kommandanten von Groß-Paris,

der zum Aufenthalt in der Innenstadt berechtigt, und dann betritt man nach viereinhalb Jahren wieder die Seinehauptstadt. Schon der erste flüch­tige Vergleich mit früher zeigt überall den. großen Wandel, das gänzlich neue Gesicht von Paris. Kahl starren die Gerüste auf den Dächern zum Himmel, von denen man die großen Buchstaben der Leucht­schrift abmontiert hat. An vielen Stationen der Metro, der Pariser Untergrundbahn, geht es vor­über, deren Tore geschlossen sind, um Strom zu sparen. Die Schaufenster zeigen nicht mehr die überladene Fülle vergangener Jahre. In den Schuhgeschäften werden auch zahlreiche Schuhmo- delle 'mit Holzsohlen angeboten.Schick, aber dennoch klappernd", wie eine deutsche Nachrichten. Helferin beim Betrachten der Auslaaen treffend feststellt. Fast überall ist ein kleines Schildavec

(92. Jahrgang Nr. 25 grirbeini täglich. außer HonntanS "nd feiertags tBcilrtflcn:

Gießener ^amilienblättet Heimat imBild DieScbolle Bezugspreis:

Aber ein anderer Gesichtspunkt tritt mächtig her­vor: die australische Regierung hat die allgemeine Arbeitspflicht eingeführt. Aus den Emigran­ten werden Arbeiterbataillone formiert. Ja, die australische Regierung hat das strenge Verbot der Einwanderung von Asiaten für die Kriegsdauer auf­gehoben und lädt geradezu asiatische Arbeitskräfte ein, nach Australien zu kommen. Inder könnön von diesem Angebot noch Gebrauch machen; Chinesen schon nicht mehr, weil die Zufahrtswege durch die Japaner gesperrt sind. Neuseeland hat eine beson­ders scharfe Arbeitsdienstpflicht und eine entspre­chende Kontrolle seiner Wirtschaft eingeführt soweit es hier etwas zu kontrollieren gibt, da die

Eine Kette von Mißerfolgen

Churchills Eingeständnisse vor dem Unterhaus.

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Anzeigen-Breife:

Anzeigenteil 7Rvf le mm bei 22 mm »Zeilenbreite, Wertteil 50 Rvs. le mm bei 70 mm Beilenbreite

Nachlässe:

Wiederholung Malstaffel I AbschlüsieMengenstaffel B Mavvorschrift < vorherige Vereinbarung) 25X mehr

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ticket zu finden, anzeigend, daß ohne K l e f - derkarte oder Bezugschein nichts ab- regel) en wird. Schaupackungen und A t r a p p e n sind keine Seltenheit. Von der mit gefärbtem Wasser gefüllten Eau de Cologne« Zlasche bis zum Radioapparat ohne Röhren. Vieles fast schamhaft verschwiegen angedeutet, aber dennoch unmißverständlich für den aufmerksam forschenden Blick. Im Hotel macht der Hausdiener als erstes auf die Verdunkelungseinrichtungen des Zimmers aufmerksam, um damit schon vor Anbruch des Abends zu bekunden, daß die Stadt des Lichtes gestorben ist.

Neben der Lichterfülle war es früher der brau­sende. nie zur Ruhe kommende Verkehr, der Paris das Gepräge gab. Heute scheinen die auto­leeren Straßen breiter denn je. Die Kraftwagen sind fast ganz verschwunden. Die meisten von ihnen werden im Sommer 1940 auf der großen Flucht vor der unaufhaltsam heranrückenden deutschen Ar­mee an den Wegrändern und in den Straßengrä»

Wiedersehen mit Paris

Von unserem W. M.-Korrespondenten.

I.

Paris, Januar 1942.

Im Sommer 1937 war es. Die Pforten der Pariser Weltausstellung hatten sich ge­rade geöffnet. Wer mit einem späten Abendzug in Paris eintraf, der glaubte, in ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht versetzt zu sein. Bunt und verwirrend war die Lichterfülle, die sich über die eigentliche Industrie in Neuseeland sehr wenig ent-1 breiten Boulevards und Plätze ergoß. Scheinwerfer wickelt ist und hinter dem Rüstungspotential Austra- und Bogenlampen, Leuchtschriften aus den Dächern liens weit zurückbleibt und an den Hausfronten, vereinigt mit tausend und

uens wen zur . -.aber tausend seenhaft erleuchteten Schaufenstern.

Arn interessantesten gestaltet sich aber die Ent- batten $aris in einen Lichtrausch versetzt, der die Wicklung in den bereinigten Staaten. Ekelste Nacht zum hellsten Tag machte. Ununter« Niemals ist hier die bisherige Riesenarbeitslosigkeit farod)en roar die endlose Kette der Taxis und Luxus­völlig beseitigt worden: sie wirkt sich auch dahin aU5 ben Automobilsabriken der ganzen Welt, aus, daß die wieder m Arbeit und Broi kommen- die über das Holzpflaster der Boulevards brausten, den Arbeitslosen etm? Anlaufsz-it zur Erreichung $otcIs roaren überfüllt Ein fast babylonisches der Normalleistung brauchen. In der augenblick. $ d w[xr mar |cIbft in Öen tleinften (Baftftätten lichen Umstellung der amerikanischen Wirtschaft tritt I hören eine zeitlich befristete Erhöhung der Arbeitslosig- $n ben gluten Seine spiegelte sich das abend- keit ein, bis die Rüstungsindustrie auf volle Touren [id)e Prachtfeuerwerk und, wenn sprühend und kommt. Der Mangel an Menschen im Raum der - enb die Raketen am sommerlichen Sternen­englisch sprechenden Volker wurde nid)t bemerkt, kimme( Zerbarsten, dann ging ein Raunen des Stau- well England und die Vereinigten Staaten bisher nen5 unb ber Freude durch die dichten Menschen- o h n e ® ^.r P H i d) t und ohne Massenheere ochsen, die sich zwischen dem Trocadero und dem auskamen. Die Aufstellung der Massenheere m eife[turm gestaut hatten, oder in nie abreibendem England und in den Vereinigten Staaten mach Strom über die Champs Elysees fluteten.3n erft den akuten Charakter der Menschenarmut lbjefen Tagen zeigt sich wieder einmal, daß Paris offenbar. hn jeder Hinsicht für sich in Anspruch nehmen kann.

Die Washingtoner Regierung kennt diesen Ge- &ie führende Stadt Europas zu sein, um damit fahrenpunkt. Die amerikanische Presse diskutiert gleichzeitig einen Mittelpunkt der Welt zu bilden, ihn. Die Zahl der 350 Millionen Europäer, die um den uns manche Stadt beneiden wird." So für die Achsenmächte arbeiten, hat in den USA. schrieb im Jahre 1937 anläßlich der Eröffnung der $in stilles Entsetzen ausgelöst. Auf der Konferenz Passer Weltausstellung die größte französische Zei- von Rio hat diese Frage der Menschenarmut er- tungParis Soir". Frankreich stand damals a u f hebliche Zeit in Anspruch genommen. Es wurde e r Höhe seiner Macht. Paris bemühte sich, beschlossen, die Freizügigkeit für alle Arbeitskräfte mit feiner glänzenden und gleißenden Fassade diese aller amerikanischer Staaten einzuführen. Ausdrück- Tatsache wirkungsvoll zu unterstreichen.

lich wird auf die Notwendigkeit eines konzentrier-1 Viereinhalb Jahre sind seitdem vergan-

imorimen uno 15 ann jenen r vsm j/uiuju/en - -u 1 c 1 c 1 u v u 1 u v« t

Staub sind sie, ein Nichts zwischen den Ozeanen, ^n Einsatzes von.Facharbeitern gen. Welch ein winziger Augenblick, gemessen mit

Und die Randländer dieser Ozeane, Indien, China. Jbero-Amerika .wird verhaltnismaßig mur wenige I bem Zeitmaß der Geschichte. Um so gewaltiger ist

Japan sind von einer wimmelnden Bevölkerung be- ' .^4^«?^ter stellen ^nnen. Ab r ge_ ker jähe Sturz, der Paris vom Gipfel des

fetzt, die dicht auf dicht nebeneinander wohnt. Die ^de deshalb ist der Beschluß bezeichnend. Selbst ^e^ beherrschenden, alles überstrahlenden Glanzes

politischen und militärischen Folgen dieses Zustan- auf. diese wenigen Arbeiter kommt es den Der- jn ba3 trübc> freudlose Grau der Gegenwart ge-

bes, die Wirkung der durch ihn bedingtenW- einigten Staaten an!. 0r.n0. 1...... - - -- «n------

ben mit leerem Benzintank und platten Reisen ihr Dasein beendet Haden. Wenn die Wehrmachtwagen nicht wären und die wenigen Privatautos, die fast sämtlich auf den Dächern oder in kleinen, zweiräd­rigen Anhängern Treibgasflaschen mit sich führen, dann könnte man sich um 50 Jahre zurück­versetzt fühlen. Nicht zum wenigsten tragen dazu die vielen alten zwei- und vierrädrigen Drosch­ken bei, mit ihren Lenkern in der Tracht vergan­gener Tage, die im Zuckeltrab ihrem Ziel entgegen­rollen. Daneben sieht man die sonderbarsten Ve­hikel, die dem Erfindergeist ihrer Besitzer oft alle Ehre machen. Dazu gehören auch jene Fahrzeuge, die in ihrem Aussehen großen Kinderautos ähneln und lautlos über das Straßenpflaster gleiten. Beim näheren Hinsehen entdeckt man, daß sie mit einem Kinderauto auch den Antrieb gemeinsam haben: ein Paar Pedale, von denen die Kraft mit Stan­gen oder einer Fahrradkette auf die Hinterachse übertragen wird.

Taxi gefällig?" sagte zu uns mit freundlichem Lächeln ein junger Mann, als wir in später Stunde aus einem Lokal traten, und wies einladend auf die andere Straßenseite. Im Hinblick auf den sich immer mehr verstärkenden Regen machten wir von seinem Angebot gern Gebrauch Das vermeintliche Auto entpuppte sich jedoch als eine gummibereifte Zweirad karre mit Segeltuchverdeck und Zelluloid­scheiben, die von einem Tandem, am das sich eine itrau und ein Mann schwangen, aezoaen wurde. Die beiden Fahrer leisteten im strömenden Regen auf der Fahrt durch die dunklen Straßen wahre Kuliarbeit. sodaß wir froh waren, als dasTaxi" bald vor dem Hotel hielt. Ein and-res genau so merkwürdiges Fahrzeug entdeckten wir am anderen Morgen vor der Madeleine-Kirche. Es war die Hälfte eines früher sehr eleganten großen Renault. Die beiden Dordersiße samt Motorhaube und Räder hafte man entfernt. Das Jährzeug war im wahrsten Sinne des Wortes halbiert worden. Man hatte dann eine neue Dorderwand eingezogen und eine Deichsel angebracht. Das mehr als merkwürdige Oe fährt wu^de von einem Klepper gezogen, der mittels der üblichen Leine, für die man in die Vor­derwand dieses Fragmentes von einem Auto einen breiten Schlitz frei gelassen hatte, gelenkt wurde.

D"r Verkehr, der früher olle Sttaßen und Plätze erfüllte und mit feiner Dichte und feinem Tempo

lischen Truppen", so stellte er resigniert fest,wün­schen, zur Verteidigung ihres eigenen Landes zu­rückzukehren, dann werden wir keine Hindernisse in den Weg legen."

Was Churchill über die Lage auf dem norb- afrikanischen Kriegsschauplatz erzählte, war eine klare Widerlegung seiner früheren groß ausposaunten Siegesmeldungen.Wir konzentrieren in der Libyschen Wüste alles, was wir herbei- schaffen konnten. Auchinlecks Hauptziel war. Rom­mels Armee zu vernichten. Es war eine Schlacht, die eine ganz andere Wendung na hm, als man es vorgesehen hatte. Es gelang uns nicht, die Armee Rommels zu vernichten." Noch am 11. Dezember hatte er erklärt, es sei sehr wahr­scheinlich, daß die gesamten Streitkräfte der Deut­schen und Italiener zertrümmert würden. Da in Nordafrika die britischen Streitkräfte zum ersten Mal in zahlenmäßig, gleicher Stärke gegen die Achsenmächte angetreten seien. Jetzt versucht er, das Steckenbleiben der britischen Offensive und Rommels Gegenstöße mit dem alten Trick zu ent­schuldigen, daßder Feind über mehr als die dop­pelte Stärke" oerfüat habe. Dabei hat das britische Empire diese Oftensive fünf Monate lang vorbe­reitet und die Kriegsmaterialerzeugung eines gan­zen Jahres sowohl Englands als auch der US2l. eingesetzt Churchill konnte indessen nicht umhin, die gewaltige Leistung des Generals Rommel anzuer­kennen:Wir haben einen äußerst wage­mutigen und tüchtigen Gegner vor uns, und ich kann wohl sagen: einen großen General." r ,

Besonders pikant waren dann folgende Satze: Wir sind erst durch zweieinhalb Jahre des Krie­ges gegangen, und es ist uns noch Gelungen, den Kopf über dem Wasser zu halten. 20)er trotz all der schändlichen Nachlässigkeiten, des riesigen Durch, einanders, der augensälligen Unfähigkeit, dem Man- gel an Organisationskraft, was uns täglich vorgs- warfen wird, aus welchen Tadeln wir Nutzen zu ziehen trachten beginnen wir langsam, den Ausgang iu übersehen. Es sieht so aus, als ob oxr sehr schlechte Zeiten durchzumachen hätt*" Diese Sätze aus diesem Munde sprechen Bände.

Gietzener Anzeiger

BrfihIfd)eUntott|itäts6ru<fereiB.£<ntge General-AnzeigerfürOberhefsen 6ieftenfsd)ul#ra6e 7-9

konischen Küste. Jedes deutsche Unterseeboot, das in diesen Gewässern die feindliche Schiffahrt be-. ~ . frfci.rAitu

drängt, zwingt die Vereinigten Staaten dazu, See-1 Der 1 in, 27.Ian. (DNB^) Rede Chu ch und Luftstreitkräfte zum Schutze ihrer gefährdeten hm Unterhaus, die erste nach seiner Ruckkchr Odiiffabrtsroeae einzusetzen. Diese Flugzeuge und den USA., war für die englische Oeffentlichkeit eine Kriegsschisfe fallen damit für die Verwendung in schwere Enttäuschung. Man hatte erwartet, werde anderen gefährdeten Seegebieten, wie im Pazifi- wgend etwas fjanbgretMes> mi tbr ngen, ftatt H; chen Ozean und im Mittelmeer. für. die Abwehr l-n kannte er nur . ^'ob9b.o/f^na»e"nbneJÄ; her deutschen und japanischen Angriffe fort. 6o I >»2ßir hatten in der letzten Zeit eine Menge sch ech bedeuten .die kühnen Unternehmungen der weit von ter Nachrichten aus öem fernen Dften fag e er, ihren Stützpunkten entfernten deutschen Untersee- -und ich halte es fur äußerst «ahrscheinlich ß boote nicht nur eine Verknappung des feindlichen wir noch eine ganze Ttenge roeiterer)Ieaher Handelsschiffsraumes, sondern auch die Bildung Nachrichten erhalten wer en.

größerer feindlicher Luft- und ©eeftreitfräfte. Unter haupten, daß Katastrophen, wie diese Vorkommen den versenkten 30 Schissen der USA. befinden sich können, ohne daß Irrtümer und UnzulangÜch. allein 11 Tanker, deren kostbare Ladung einen ketten gab. Wett manches flecht gegangen ist und spürbaren Ausfall für die feindlichen Flugzeuge well nach Schlimmeres kämmen kannverenge ich '.fr. mnfnriftprfpn 9Whnnh(> bedeutet das Vertrauensvotum. Der Angrif auf -peari

unh motorisierten verbände beöeutet. Harbour hat d i e U S A. - P a z i f i k f l o 11 e vor-

Oie Versenkung derBarham" häufig lahmgeschlagen. Die Ueberleaenheit zur See ist im Pazifik und im malalischen Archipel sUg"gkNen. ! zeitweilig von den Vereinigten Staaten und Groß-

Stackholm 27 San. lDNB.) Im Anschluß an britannien auf Japan übergegangen. Die - . 9 . ... ... t, r: I Ueberlegenheit zur See wird es den Japanern ge­

ben deutschen Wehrmachtbencht sicht sich die b.ri- Ltottcn.a jen Demokratien weitere schwere und tische Admiralität nun endlich gezwungen schmerzliche Verluste zuzufügen. Es kommt nicht die Versenkung des SchlachtschiffesBarham" m Frage, den Krieg im Pazifik als eine Operation zuzugeben. Bonbon muß damit wieder einmal unter zweiten Ranges anzusehen Die Schlacht um Sin- -3-"«»'Ä*SRTL Zuverlässigkeit des deutschen OKW.-Benchts bestati- sch^rdigung für die Schläge, die das Empire in Ost­gen. afien einstecken mußte, nannte Churchill die Was-

Das Ritterkreuz für Kapitäu'eutnant ins Stocken geraten feien, und die geplatzte britische

Freiherr von Tiesenhausen. offensive in ..Wenn^r^unsere Kampf.

DNB. Ausdem.Führer Hauptquartier, ba9 un|er Untergang gewesen." Das klingt aus dem 27. Ian. Der Führer hat dem Kommandanten des Munde des sonst so siegesaewissen Herrn Churchill U-Bootes, das am 25. November 1941 vor Sollum rebr pessimistisch. Aber einen Tag nach her japa- das SchlachtschiffBarham" versenkte, Kriegserklärung hat derselbe Churchill an

Kapitänleutnant F r e i h e r r v. Tiesenhausen.^^. gleichen Stelle erklärt:Jede Vorbereitung, die das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. kn unserer Macht lag. wurde im Fernen Osten ge- troffen." Auch an diesem Beispiel kann man er-

Hauptmann Johann Schmid, ausgezeichnet mit kennen, was von Churchills Prophezeiungen und dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, ist vom Versprechungen zu halten ist. Im übrigen konnte üreinhilua nicht^ zurückgekehrt In schweren Lust- Churchill den verzweifelten Australiern keine ÖnflH er 41Geg^ abgeschosstn 'konkrete Hilfe in Aussicht stellen.Wenn die auslra-

Dtonnthd) RM. 1.80

V" r; ßuiieUnebübr .25 UT bem Oiicb bei Nichterscheinen - ttsi. uon einzelnen Nummern bin V infolge höherer Gewalt ?? \ I |ernfvred)nnfd)lub 2251 'giert U s Drahtanschrift:Anzeiger 15 6itQ$ | Postscheck 11ßeG^rantf. M. , ^4.1

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I im 3Raum ohne Volk.

I 4 durch | Durch das britische Empire und die Vereinigten -um« I Staaten geht eine große raunende Sorge: Haben Dn 6-' wir genug Menschen, um den Krieg mit Truppen und mit Arbeitsmaterial durchstehen zu können? Das ist ein Gesichtspunkt, an den die meisten Menschen bisher überhaupt nicht gedacht [laben, weil sie noch unter dem Einfluß von Mel­dungen über die große amerikanische Arbeits­losigkeit standen. Ader die Dinge sind im raschesten Wandel, und es kommt ja nicht allein auf die rein ziffernmäßige Zahl der arbeitsfähigen Men­schen an, sondern auch auf die Qualifikation. Also auf den Unterschied zwischen ungelernter, an­gelernter und gelernter Arbeit.

Aber bleiben mir einmal bei der reinen Zahl.