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Wir laden nochmals zu der am 29. Nov., 15 Uhr, stattfindenden Feierstunde z. Gedenken an das Zvjähr. Bestehen des Vereins ein. Vollzählig. Erscheinen Pflicht.

Danksagung.

Für die vielen Beweise liebevoller Anteil­nahme beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank.

Johanna Marx, geb. Wallenfels Familie Walter Marx.

Gießen, den 27. November 1042.

An der Schwelle des zehnten Lahres.

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im 49. Lehensjahre.

In tiefem Schmerz:

Anna Arnold, geb. Amend.und Kinder: Anni, Gretel, Wilfried, z. Z. Marine, Mechthild, Elfriede, Elsbeth und Hans nebst allen Angehörigen.

Aliendorf (Lahn), im Felde, 26. Nov. 1942.

Die Beerdigung findet am Samstag, dem 28. November, nachmittags 3 Uhr, statt.

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gen der NS.-Gemeinschaft .Kraft durch Freude" stellt dasReichserholungswerk" dar. Wie segens­reich seine Tätigkeit war, dürften am besten die­jenigen bezeugen können, denen trotz Krieg und erhöhtem Arbeitseinsatz Gelegenheit gegeben wurde, an den schönsten Stellen unseres Gaues sorglos und ohne Unkosten einen zusätzlichen Urlaub zu ver­bringen. Rund 500 Rüstungsarbeiter und -arbeite- rinnen sind es durchschnittlich im Monat, die auf diese Art Kräfte anreichern und mit neuem Arbeits­eifer an ihre Aufgaben gehen können.

Es lassen sich noch mehr durch Zahlen belegte Beispiele anführen. Da ist das Sportamt. Es hat allein in den Monaten Mai bis September d. I. 474 862 Schaffende unseres Gaues betreut, die bei Sport und Spiel den Alltag abstreiften und sich ganz der Freude am Augenblick Hingaben, so Körper und Geist stählend und neue Kräfte sammelnd. Ober die Arbeit, die auch heute noch, obwohl Urlaubsreisen und Fahrten der KdF.-Flotte seit Kriegsbeginn unterbrochen werden mußten, im AmtReisen, Wandern und Urlaub" geleistet wird. Allein in pier Monaten dieses Jahres waren es 49 777 Volks­genossen, denen auf 790 Wanderungen und Betriebs­fahrten die Schönheiten unseres Gaues erschlossen werden konnten.

Eine nicht zu unterschätzende Aufgabe fällt auch dem Arbeitsbereich V der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude", dem AmtSchönheit der Arbeit" zu. Trotz Krieg und den mit ihm verbundenen Ein­schränkungen wurden auf Grund der 55 durchschnitt­lich im Monat erfolgten Betriebsbesichtigungen des vergangenen Jahres jeweils rund 35 Beratungen durchgeführt, um die baulichen, technischen und hy­gienischen Belange der Arbeitsstätten zu verbesiern. Mehr als ein Drittel.dieser Beratungen führte zu grundlegenden Maßnahmen, deren Erfolg in we­sentlichen Verbesserungen der betrieblichen Einrich­tungen sichtbar wurde.

Geist und Körper stählen für den Sieg.

Noch manches andere ließe sich allein aus unserem Gau aufzählen. Doch schon diesen Zahlen ist zu ent­nehmen, wie groß und umfassend die Aufgaben sind, aber wie ernst sie auch genommen werden, die Kraft durch Freude" zu erfüllen hat. Ein Tag aber wie dieser, da das zehnte Jahr dieser Arbeit be­gonnen werden soll, gibt für uns alle, ob Soldat oder in Zivil, die beruhigende Gewißheit, daß all das immer noch nur ein Anfang ist und sein soll, im Rahmen der Kriegsnotwendigkeiten geleistet und ein kleiner Beitrag für alle, ihre Anstrengungen zu erhöhen. Der Sieg aber wird das Signal sein, all die Schätze, die noch in diesem nationalsozialistischen Werke ruhen, zu heben. Dis dahin heißt esKampf und Arbeit". Daß wir beides können, mit unge­brochener Kraft an Körper und Geist, dazu trägt Kraft durch Freude" feinen Teil bei.

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NSG. Wenn am heutigen Freitag vor den Sol­daten einer Fliegerhorstkommandantur aus Anlaß der 9. Wiederkehr des Tages, an dem Reichsorgani­sationsleiter Dr. Ley die Gründung der N S.- Gemeinschaft ,Kraft durch Freude" be­kanntgab, ein besonderes Festprogramm abgewickelt wird, wenn überall an den Stätten, da Schaffende für die Kriegswirtschaft arbeiten sei es in der Werkpause, sei es im Anschluß an die Arbeitszeit-, Sonderveranstaltungen stattfinden, dann wird damit im Rahmen einer Zeit, die von unserem Volk ein Höchstmaß an Einsatzbereitschaft verlangt, das neunte Jahr dieser segensreichen Einrichtung be­schloßen und ein neues hoffnungsvoll eingeleitet. 11-nb wenn wir jetzt auch weniger an rauschende Feste, dafür um so mehr an Erfüllung unserer Pflichten zu denken haben, so ist gerade deswegen ein Rückblick auf die Vergangenheit mehr als nur eine müßige Spielerei leiten sich doch gerade aus dieser Vergangenheit die Aufgaben der Zukunft ab, um derentwillen unser Volk sich gegenwärtig müht, unsere Wehrmacht den Feind Stück für Stück zerschlägt, und hinter ihr eine Heimat steht, die den gleichen unbeugsamen Entschluß täglich in die Tat umsetzt, um einer lebensfähigen Zukunft willen alle Opfer und Lasten zu tragen.

Troß Schwierigkeiten wird das Ziel erreicht.

Wer hätte mehr Berechttgung, mit Stolz und*Zu- friedenheit auf seine Jahresarbeit zu blicken, als die NS.-GemeinschaftKraft durch Freude"? Hinter diesem Begriff, der Name, Inhalt und Zielsetzung zugleich ist, steht eine Organisation, wie sie in der Wett einmalig ist. Begonnen beim ehrenamtlichen KdF.-Ortswart über den Kreis- und Gauwart bis in die höchste Spitze hinauf wurde und wird von diesen Männern zusammen mit ihren Helfern eine solche Menge an Planungs- und Vorbereitunas- arbeiten geleistet, an Organifations- und Jmprovisa- tionstalent bewiesen, von der sich der KdF.-Besucher keine Vorstellung machen kann und soll. Denn ihm soll Freude, Ausspannung, Erholung gegeben wer­den, neue Kraft zu neuem Tun. Daß aber dieses Ziel trotz kriegsbedinater Schwierigkeiten erreicht und die gestellten Aufgaben erfüllt wurden, weiß niemand besser als eben jener Besucher.

Allein das AmtFeierabend" konnte in Hessen- Nassau während der Zeit vom 1. November 1941 bis 31. Oktober 1942 4434 öffentliche Veranstaltungen mit 1 644 568 Besuchern abwickeln. Für unsere Wehr- macht wurden außerdem 3400 abendfüllende Darbie­tungen durchgeführt, bei denen 790 680 Soldaten Freude und Erholung geboten wurden. Im Arbeits­bereich des Deutschen Volksbildungswerkes konnten in derselben Zeit 53 417 große und kleine Veranstal­tungen abgewickelt werden, zu denen 1 260 962 Be­sucher kamen.

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eigen Richtschützen, der für den Abschuß einer Reihe von feindlichen Flugzeugen das Eiserne Kreuz trägt, verbürgt uns, daß der Schuh der deutschen Rüstungsbetriebe auch durch diese Männer gewähr­leistet ist. H.H. G.

Jieue Punktbewertungen.

Die Reichsstelle für Kleidung und verwandte Ge­biete veröffentlicht unter dem 21. November 1942 eine Ergänzung zur Punktlifte für die Warenbeschaf­fung. Danach erfordern Mützen jeder Art zwei Reichskleiderkarten- oder Bezugscheinpunkte, Hosen­träger zwei Punkte, ein Paar Sockenhalter oder Strumpfhalter einen Punkt, Schirme sechs Punkte.

Soaenannte Babyschuhe bis Größe 22, die bezug­scheinfrei gegen Säuglingskleiderkarte abgesehen wer­den dürfen, sind im allgemeinen nur für Kinder bis zu dreiviertel Jahren verwendbar. Für Kinder, die älter als dreiviertel Jahre sind, und Lederschuhe in den Größen 19 bis 21 benötigen, sind daher auch Bezugscheine für Straßen- und Hausschuhe von den Wirtschaftsämtern zu erteilen.

Schuheinzelhändler dürfen vom 1. bis 25. Dezember Strohschuhe an Letztverbraucher ohne Bezugschein ab­aeben, wenn die von der Arbeitsgemeinschaft Schuhe für die einzelnen Größen genannten Höchstpreise eingehalten bzw. nicht überschritten werden.

Der Absatz von Holzsandalen (Barfußsandalen also nicht Sandaletten mit ungeteilter oder ge- teiller durchgehender Holzsohle und niedrigem Ab­satz und mit einem Riemenoberteil aus Leder oder anderen Stoffen) wird für das Jahr 1943 besonders geregelt werden. Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 15 Jahren erhalten eine besondere Be- zugsberechtigung für je ein Paar Holzsandalen ohne besondere Bedarfsprüfung.

Wei- kennt diese Flugzeuge?

Brummend zieht ein Flugzeug am Himmel seine Bahn. Unwillkürlich folgt ihm unser Auge. Was für ein Flugzeug ist es wohl? Kennst du es wirk­lich, deutscher Junge, und du, deutscher Volksgenosse? Das NS.-Fliegerkorps gibt in der Zeit vom 5. dis 20. Dezember allen Gelegenheit, ihr Wissen zu zei­gen. In einem Schaufenster der Firma Heinrich Driesch, Gießen, Seltersweg 85, und im Sturmbüro des Sturmes 6/75, Kaiserallee 2, werden vom NS.- Flieaerkorps eine Anzahl naturgetreuer Flugzeug­nachbildungen im Verhältnis 1:33 und 1:50 aus­gestellt. Es gilt zu erraten, um was für Flugzeuge es sich handelt. Zahlreiche Preise winken den Teil­nehmern an diesem Wettbewerb. Die Lösung ist in der Reihenfolge der Nummern, die an den Flugzeug­nachbildungen angebracht find, bis spätestens 2 0. Dezember 1942 an den NSFK.-Skurm 6/75, Kaiserallee 2, einzusenden. Bei jeder Nfimmer ist entsprechend anzugeben, welchen Namen und Nummer das Flugzeug hat und welchem Zweck es dient: Also z.B. Jäger Me 109. Nun ans Werk: Wer w5iß es besser, der Vater oder sein Junge? Nur NSFK.-Angehörige sind von der Teilnahme am Wettbewerb ausgeschlossen.

** Vom Theater der Universitäts­stadt Gießen wird uns mitgeteilt: Das diesjäh­rige Weihnachtsmärchen ist nach dem bekannten Märchen der Brüder GrimmKönig Drosselbart" geschaffen. Es wird von besonderem Interesse sein, da eine Aufführung des Stoffes noch nie in Gießen war. Karl Volck hat das Märchen inszeniert, und es wird allen kleinen und großen Besuchern sicher viel Freude machen. Es wirken mit: Amersbach,

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Zußball-KriegSmeisterschastSspiele.

Die Vorrunde in der Staffel V wird mit den Spielen am 29. November beendet. Am 29.11. fährt der Luftwaffensportverein beim fälligen Pflichtspiel nach Nidda. Das letzte Spiel es war ein Kriegs- erinnerungsspiel gewannen die Flieger 4:2. Sett- dem ist eine ganze Zeit vergangen, und man darf wohl behauvten, daß in dieser Zeit die Mannschaft des LSV. sehr an Kampfkraft und besserer Spiel­fähigkeit gewonnen hat. Voraussichtlich spielt der LSV. in der gleichen Ausstellung wie am letzten i Sonntag. Gelingt es, die Mannschaft mit derselben j Disziplin ins Spiel zu bringen, so sollte es ohne j Schwierigkeiten möglich sein, den seitherigen Siegen 1 einen weiterön anzureihen.

In Gießen gibt es am Sonntag auf dem DfB.-R.-Platz wieder eine Doppel-Veranstaltung. Dort spielen zuerst 1900 gegen Wolfersheim, an« j schließend VfB.-R. Gießen gegen VfB.-Reichsbahn Friedberg.

Handbatt-Gauklosse.

Am kommenden Sonntag beginnt, im Gau Hessen- | Nassau die Rückrunde in der Handball-Gauklasse. Der erste Gegner für den Luftwaffensportverein am 29. November ist der Turnverein Griesheim. Mit i 4 Pluspunkten und 12 Verlustpunkten stehen die Flieger an drittletzter Stelle in der Tabelle. Mit ' wechselndem Erfolg hat der LSV. ,in der Vorrunde | gespielt, dabei gegen stärkere Gegner Spiele gewon- \ nen und gegen schwächere Gegner verloren. Damit ist die Vorrunde für die Soldaten nicht sehr günstig ' ausgegangen. Der letzte Gegner in der Vorrunde j ist nun auch schon in der Rückrunde am 29.11. der t Gegner. Der Turnverein Griesheim gewann das ; letzte Spiel sehr glücklich mit 8:7 Toren. Voraus­sichtlich muß der LSV. auch in diesem Spiel wieder ; mit einer ganz neuen Mannschaft antreten. Es wird abzuwarten fein, wie sich diese Mannschaft bewährt. I

Die zweite Garnitur des Luftwaffensportvereins hat den Turnverein Lang-Göns hier zu Gast. Im Spiel gegen die Mtv. Gießen konnten die Soldaten eindeutig ihre gute Form nachweisen. Bei gleich gutem Spiel dürften sie in der Lage fein, die Gäste aus Lang-Göns glatt zu schlagen.

HI. Handball.

Grüningen Holzheim.

Nach längerer Ruhepause tritt Grüningen gegen i seinen Ldkalrivalen an. Das Vorspiel konnten die Platzbesitzer mit 11:5 Toren sicher gewinnen. Ob- 1 wohl Holzheim am letzten Sonntag nicht überzeugen konnte, wird Grüningen doch einen schweren Stand haben. Zeigen die Gäste mehr Mannschaftsspiel als sonst, so wird es fein allzu hohes Resultat geben.

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Druck und Verlag: Brühische Universüätsdrurleret R. Lange ft. G. Berlagsleiter: Dr.-Zng. Erich Hamann: Anzeig-nleiter: Hans Beck.

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