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Das Batken in Kriegs seifen erfordert besonders gut erprobte Regepte.

fJdwentuc im THedizirtscftcank

Wie viele längst vergessene Arzneipackungen kommen da manchmal wieder zum Vorschein. Vesser als man weih, ist oft für den Krankheitsfall gesorgt.

Nun aber künftig erst die angebrochenen Packungen auf« brauchen, bevor eine neue gekauft wird!

Denn heute müssen Heilmittel restlos verwertet werden, auch

Sitphosadm=5xMeUen^

Wenn alle die» ernstlich bedenken, bekommt feder Eflpho»« ralin, der es braucht.

Carl Bühler, Konstanz. Fabrik der pharm. Präpa­rate Silphoscalln und Thylial.

Bekanntmachung.

Betr.: Fettverbilligung, hier Ausgabe derReickS- verbilligungsscheine für die Zeit vom 1. Juli 1942 bis 30. Juni 1943.

Die Mahnahmen zur Fettversorgung der min­derbemittelten Bevölkerung werden entsprechend der Anordnung der Reichsregierung für dre Folge für ein Jahr, und zwar erstmals für die Monate Juli 1942 bis Juni 1943, durchgeführt. Die Reichs- verbilligungsscheine werden verausgabt:

In Gießen:

a) für Sozialrentner und für Unterstützungs­empfänger der Allgemeinen Fürsorge: Lonnstr. 2, und zwar am Dienstag, dem 30. 6. 1942, von g__12 ühr;

b) für Kleinrentner, Kriegsbeschädigte, Kriegs­hinterbliebene, Empfänger von Familienunterhalt, und für Volksgenossen, die nicht in Unterstützung des Sozialamts stehen: Gartenstr. 2, Zimmer 14,

Buchstabe AK am Dienstag, dem 30. 6.1942, Buchstabe LZ am Mittwoch, dem 1.7.1942, jedesmal von 812 Uhr und von 1517 Uhr.

In Gießen-Wieseck und in Gießen- Klein-Linden:

am Dienstag, dem 30. 6.1942, von 812 Uhr.

Die vorstehend aufgeführten Ausgabetermine find unbedingt einzuhalten. Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß die Verbillr- gungsscheine nur in der aufgedruckten Zeit aus­gegeben und angenommen werden dürfen. .

An Kinder werden Reichsverbrlllgungsscheme nicht ausgehändigt.

An Äachzügier können Rerchsverbrlltgungs- scheine nur noch einmal, am Mittwoch, dem 5. 8. 1942, ausgegebcn werden. In diesem Falle ist der Abschnitt für Juli verfallen.

Bei jeder Ausgabe der Reichsverbrmgungs-^ scheine ist die Sonderausweiskarte zum Bezüge von Fischen und Fischwaren (Helle Karte) als Kontroll­karte und zum Vermerk der erfolgten Entgegen­nahme der Reichsverüiüigungsscheine vorzulegen.

Jede Aenderung des Einkommens und des Personenstandes ist der Ausgabestelle umgehend zu melden. Die Unterlassung dieser Meldung und der unberechtigte Bezug von Reichsverbilligungsichel- nen zieht strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Giehen, den 26.Juni 1942. [2030D

Der Oberbürgermeister Sozialamt.

KRIEGSHILFSWERK rStekreuzim

ISTRÄSSENSAMMLUNG AM27./2& JUNI

[Neubnindtnburg

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Bekanntmachung.

Betr.: Gesamtbeitrag zur Sozialversicherung ab 1.7. 1942 bzw. 29. 6.1942.

Durch die zweite Verordnung über die Verein­fachung des Lohnabzugs vom 24. April 1942 ist eine wesentliche Aenderung in der Art der Er­hebung der Beiträge zur Sozialversicherung ein­getreten.

I. Einziehung der Beiträge.

Die Beiträge zur Sozialversicherung (Kranken­versicherung, Reichsstock für Arbeitseinsatz, Inva­liden- und Angestelltenversicherung) werden ab 1. 7.1942 durch die zuständige Krankenkasse zusam­men in einem Beitrag erhoben. Nach der Satzung der Allgemeinen Ortskrankenkasse beträgt der Bei­tragssatz zur Krankenversicherung 6%, nach reichs­rechtlichen Vorschriften der Beitragssatz zum Reichs­stock für Arbeitseinsatz 6,5%, sowie zur Jnvaliden- und Angestelltenversicherung 5,6% der Grundlohn­summe.

II. Markenverfahren.

1. Die Verwendung von Beitragsmarken fällt für vsrsicherungsvflichtige Personen

a) für die Invalidenversicherung vom 29.6.1942 ab, und

b) für die Angestelltenversicherung vom 1.7. 1942 ab fort.

2. Die Selbstversicherten, die freiwillig Weiter­versicherten sowie die versicherungsvllichtigen Selb­ständigen und die versicherungspslichtigen unständig Beschäftigten verwenden in der Invaliden- und Angestelltenversicherung weiterhin Beitrags­marken. [2034D

Giehen, den 27. Juni 1942.

Allg. Ortskrankenkasse für Stadt- und Landkreis Gießen.

Der Leiter:

In Vertretung: gez. Renl, Verwaltungsinspektor.

Sie muß Saltrat haben!

Du brauchst es heute vielleicht nicht so nötig! Saltrat, das erlösende Bad für angestrengte und müde Füße muß heute vor allem für Soldaten, Rüstungs­arbeiter und all jene verfüg­bar sein, deren kriegswich­tige Pflichterfüllung langes Stehen oder vieles Laufen

erfordert. Verzichte darum, wenn Du nicht zu diesen Menschen gehörst, heute auf die liebgewordene Annehmlichkeit des Saltrat-Bades zugunsten derer, die es zur Erhaltung ihrer Leistungsfähigkeit brauchen. Wenn Du Saltrat besitzt urid es nicht

unbedingt brauchst, so schicke cs an die Front!

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Wer dies liest

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28. Juni 1942.

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Für die guten Wünsche und lieben Aufmerksamkeiten an­läßlich der Geburt unserer Buben Horst Walther und Klaus Peter danken wir herzlichst

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Um eine möglichst gleich­

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dien, werden die Heumann- Heilmittel nur noch direkt in den Apotheken abgegeben. Es findet also von Nürnberg aus

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statt, auch nicht bei Geldüber* Weisung. Schriftliche Bestel­lungen müssen daher leider unberücksichtigt bleiben.

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