Einzelbild herunterladen

inen .mph ioff m 'ößereil lohne inwoh. 'Ö, wie stehen»

r gestel» für bi« nit dem iner ®f* ^svoller Leslciter Wenden

denten» c seine ichschul- sich in n einer innern, ausb.'l- e aus» , allen Mnge hrt, in is Örel» sind in« mckge» , haben ff h nicht rck-Ttn»

iTOpQ, Hiebe 'r, die achter bazu

r Un» einer ' stiin» Machte baten ahren h 12 ge» n Dag e voin And. geben, 'er be. 11 hat» en bei en bei ourben Älden lltreich utschen Millio» in der ? zwei r zwei 'rutsche roktisch mnung id wie»

and be» nzmann m, Las re nach oerblen» ste Der« ins aus» auf dem re Kerz- Sranaten ®fl5 uns _ Kra« fft klebrig.

rz-

r» 6 Sj* ;n Tr-P>

»en

,n Rn-' i re»"' chwE « ®»s

, fo h°ch ein»-"

m

ad? 5 eiten

den

nachsah.

(Fortsetzung folgt.)

in kurzer Zeit trotz anhaltend schwerer Abwehr« kämpfe 110000 RM. aus und vermittelte diese an­sehnliche Spende dem Deutschen Roten Kreuz.

Als Zeichen des Dankes an die Heimat ... Und die Heimat? Sie nimmt mit Ergriffenheit Kenntnis von diesen vom Frontgeist erfüllten Beweisen einer verschworenen Schicksalsgemeinschaft. Am kommen­den (Sonntag aber wird sie zum Tag der Wehrmacht Treue mit Treue erwidern!

Kopf bekommen: aus der Tür von Abbegs Billa trat Marion Marion in dem leichten silbergrauen Gabardinemantel, das weiße Filzkäppchen auf dem braunen Haar.

Er war so tief erschrocken, daß er den Wagen noch hundert Meter weit laufen ließ, ehe er ihn stoppte. Dann erst schaltete er mit einem wilden Ruck den Rückwärtsgang ein.

Marion!" Er rief, sobald sie auf Hörweite heran war:Marion! Was machst du? da?" Und sprang heraus und lief ihr entgegen und fing sie r '**- Fieber oder von

Eine Minute später sah sie neben ihm im Wagen. Er bestürmte sie, während das Steuer unter seinen unsicheren Händen tanzte. Aber sie blickte starr ge­radeaus, mit Augen, an deren Wimpern eine Träne hing, und sagte immer nur:

Es ist nicht was du denkst ... Frag' mich nicht, Ian ... Ich kann dir jetzt nichts sagen ... Wenn Papa weg ist"

In ihm wogte es, wie ein aufgeregtes Meer, aber er bezwang sich und willfahrte ihr.

Als sie am Portal vorfuhren, gingen sie wortlos auseinander, Marion nach oben, Fehr in fein Zimmer.

Er schellte sofort nach Fabian: Ob jemand hier gewesen sei? Ob sich hier irgend etwas Besonderes ereignet habe?

Der alte Diener schüttelte stumm den Kopf und zog sich auf einen Wink zurück. Was war mit dem Herrn los? So hatte er ihn noch nie gesehen.

Ja, was war mit Christian Fehr los? Er ging im Zimmer umher, das Herz klopfte oben am Halse, die Augen waren ihm heiß und die Hände kalt, er horte droben Marions Schritte. Was war mit ihm los? , u ,

Er wußte es selbst nicht. Alles war so dunkel mch verworren, und kein Ausweg aus der Dunkelheit.

Das eine nur wußte er: daß er ein ungeheurer Esel gewesen war.

auf. Ihr Gesicht glühte wie im v rasenden Liebkosungen?Marion, Marion!"

Verwundete als Gastschüler an Höheren Schulen.

Aus der Praxis heraus war die Bitte an

Geiz und Habgier.

Zwei Dolksschädlmge von der Gießener Kriminalpolizei verhaftet.

fünfte dem Wunsch des Gauleiters entsprechend die ersten Borberertungen für die Gauausstellung 1942 angeordn-et. Die hiermit gestellte Aufgabe ebenso tnle die zeitlichen Schwierigkeiten erfordern die sorg­same Beschränkung auf das Wesentliche, wie ein Aufruf des Landesleiters an die Künstlersckaft unseres Gaues zum Ausdruck bringt. Es handelt sich also keineswegs darum, einen allgemeinen Quer­schnitt durch das bildnerische Schaffen des Gaues zu geben, sondern nur die besten, von künstlerischem Ernst und echter Hingabe erfüllten Werke herauszu- stellen und zum Erlebnis werden zu lassen. Die Ausstellung soll wie in den Borjahren im Se fi­te m b e r des Jahres eröffnet werden. Für den A n- kauf von Werken stehen neben dem Preis des Gauleiters wiederum namhafte Beträge der Städte des Gaues zur Verfügung.

Aus der Giadi Gießen.

Hausfrau und neue Rationen.

Sich umzustellen und anzupassen, ist den deut­schen Hausfrauen nichts Neues. Sie haben es im Laufe des Krieges bei allerdings nur wenig ver­änderten Rationen, stärker noch bet der gelegent­lichen Verknappung der freien Waren und bei be­sonderen Zuteilungen seit zweieinhalb Jahren fort­laufend und in steigendem Maße bewiesen, daß sie ihren Aufgaben gewachsen sind. Die kommende Ein­schränkung stellt die Haushaltungen aber vor eine größere Probe, und bie besten Vorschläge für zweck­mäßigste Verwendung ersparen es keinem, mit ver­stärkter, sicher oft mühevoller Disziplin an die neue Umstellung heranzugehen.

Es gibt immer noch Möglichkeiten, sich der neuen Versorgungslage durch eine bis zum letzten gestei­gerte Ausnützung und durch zweckmäßigste Zusain- menstellung des Vorhandenen anzupassen. Das Deutsche Frauenwerk hat Mittel und Wege, die der Hausfrau heute vorgeschlagen werden können, gründlich geprüft. Allerdings verlangt in diesem Fall jeder gute Rat als erstes, daß man sich auf den Boden der gegebenen Tatsachen stellt. Die besten Einteilungs- und Sparmethoden können die erforderliche Einschränkung, deren Notwendigkeit nach der Begründung gerade auch jede Hausfrau einsieht, als solche nicht wirkungslos machen; aber ie können sie der Hausfrau erleichtern. In dem ent= cheidenden Stadium, da nicht nur an der Front, andern auch in" der Heimat bedingungsloses Sich- einsetzen, harte und härteste Opfer verlangt werden, wäre es töricht, zu erwarten, daß der Haushalt von einschneidenden, empfindlich spürbaren Forderungen verschont bleiben kann. Daß die Führung dem Volk nur das Tragbare aufbürdet, wissen wir alle. Vor dem Sieg aber steht die Bewährung entscheidend auch im Haushalt.

Einen Rückhalt für diese Bewährung bieten die gewissenhaft erprobten Ratschläge und Arbeitsan­weisungen sowie die zuverlässigen Rezepte des Deut- scheu Frauenwerkes. Wer sich anhand der laufenden Veröffentlichungen über diese vorbereitende und stützende Arbeit unterrichtet, ist in der Lage, das Beste aus dem Vorhandenen zu machen.

Die Notwendigkeit klarer Einteilung kann nicht ernst genug genommen werden. Einzelne Beispiele zeigen, daß dabei für persönliche Gewohnheiten noch Spiel­raum bleibt. Einer gleichmäßigen Verteilung der Rationen auf sämtliche Wochentage steht verschie­dentlich der Wunsch entgegen, die Lebensmittel für eine ausgiebigere Mahlzeit am Sonntag zu sparen. Das kann zweckmäßig fein, wenn die größere auf den Sonntag zugeschnittene Fleischration so ver­wendet wird, daß von vornherein zu diesem Zweck zurückgestellte Reste aufbewahrt werden und die Ge­richte der folgenden Wochentage ergänzen. Etwas anderes ist es, wenn ein Sonntagsessen mit dem unberechttgten Anschein friedensmäßiger Gewohn­heit auf Kosten der übrigen sechs Tage angerich­tet am gleichen Tage verzehrt wird. Eine solche Mahlzeit kann natürlich nicht, sechs Hauptgerichte ersetzen.Einmal alles" ist ein Grundsatz, der bei den wenigsten auf die Dauer Magen und Gaumen zufriedenstellen dürfte. Gin gewisses Gleichmaß ein­zuhalten, mag zunächst einen Entschluß bedeuten; aber für Gesundheit und gute Laune ist es zuträg­licher, vor allem macht es das Eingewohnen in un­umgängliche Verhältnisse leichter. Denn wir müssen uns nun einmal bequemen, unsere täglichen Ge- wohnheiten auf die Möglichkeiten eines im dritten Kriegsjahr kämpfenden und einer Unzahl von aus­ländischen Arbeitern und Gefangenen ernährenden Volkes umzustellen.

Die unbedingt notwendige Einteilung von fleisch und Fett wird wesentlich erleichtert durch die zahl­reichen Möglichkeiten des Streckens. So empfeh­lenswert die zahlreichen Rezepte sind, die das Deutsche Frauenwerk für eine ausgiebigere Ver­wertung zusammengestellt hat, so ist es auf der anderen Seite selbstverständlich, daß die Substanz

Die Kriminalpolizei bei der Polizeidirektton in Gießen berichtet uns:

Die 49jährige Ehefrau des Poststelleninhabers von Eschenrod bei Schotten, Elisabethe Pfef­fer, hat, da ihr Ehemann einen Erbhof von 40 Morgen Land und Wiesen mit einem Vieh­bestand von 1 Pferd und 8 Stück Rindvieh bewirt­schaftet, die Postgeschäfte erledigt, wozu sie auch vereidigt war. In dieser Eigenschaft hat die beschul­digte Pfeffer seit Kriegsausbruch fortgesetzt Post- und Feldpostsendungen unterschlagen. Nach dem vor­liegenden Ermittlungsergebnis hat sie über 80 Fälle auf Grund der Vorgefundenen Beweisstücke zuge­geben. Es sind aber bestimmt noch weit mehr Fälle, auf die sich die Beschuldigte heute nicht mehr ent­sinnen will. Einen großen Teil der von der Front und aus den besetzten Gebieten von Wehrmacht- angehörigen nach Hause geschickten Päckchen hat sie unterschlagen. Wenn ein Päckchen Gegenstände ent­hielt, die ihr nicht genehm waren, dann wurde das Päckchen nach Entnahme der brauchbaren Sachen wieder verpackt und dem Adressaten zugestellt. Es waren aber nur ganz wenig Sachen, die sie den Eigentümern zustellte, da sie alles gebrauchen konnte, wie Kleiderstoffe, Wäsche, Strümpfe, Schuhe, Kaffee, Gewürze, Samen, Tabakwaren, Schokolade usw. Das verwerflichste ihrer Handlungsweise ist aber, daß sie Lebensmittel- und Rauchwarenpäckchen, die für Frontsoldaten bestimmt waren, unterschlug. So hat sie z. B. Weihnachtspäckchen mit je 2 kleinen geräucherten Bratwürstchen unterschlagen und die Würstchen in ihrem Haushalt verbraucht, obwohl bei ihr Wurst- und Fettwaren in überreichlichem Maße vorhanden waren und heute noch sind. Im letzten Winter wurden von der 4köpfigen Familie 3 Schweine geschlachtet. An Zigarettenpäckchen hat sie die Adresse entfernt und das Päckchen mit der Anschrift ihres Sohnes versehen und abgeschickt. Die beschuldigte Pfeffer hat keineswegs in wirtschaft­licher Not gehandelt, denn genau wie bei den Le­bensrnitteln sind auch Wäsche, Bekleidungsstücke und alles, was zu einem Haushalt gehört, in überreich­lichem Maße vorhanden. Nur reine Habgier war die Triebfeder zu dem verwerflichen, volksschädlichen Tun der Beschuldigten. Die Pfeffer befindet sich seit 11.3.42 in Untersuchungshaft. Die Akten wurden dem Sondergericht zugeleitet.

*

Am 24. 3. 42 wurde die alleinstehende, 46jährige Geschäftsinhaberin eines kleinen Textilwarenge­schäfts Frieda Dieruff in Büdingen wegen Verstoß gegen die Kriegswirtschafts- und Ver­brauchsregelungsstrafverordnung festgenommen. Bei den Ermittlungen wurde auch festgestellt, daß die Beschuldigte Lebens- und Genußmittel gehamstert und in übergroßem Vorrat aufgespeichert hat. U. a. wurden etwa 1 Zentner Fett, darunter viel zer­lassene Butter, Vz Zentner Oel, 2 Zentner feinstes Weizenmehl, % Zentner Wurst, Speck und Dörr­fleisch, 1 Zentner Zucker, außerdem größere Men­gen Hülsenfrüchte, Kindernährmittel, Beis, Grau-

als solche die gleiche bleibt.

Neben das Strecken rarer gehaltvoller Lebens­rnittel durch Vorräte anderer Art tritt das bewußte Einsparen Die erprobten Möglichkeiten, mit ge­ringsten Mengen von Fett zu backen und zu braten, müssen allgemein bekannt werden. Hinweise, wie nicht nur fettes, sondern auch mageres Fleisch ohne Fett angebraten und angebräunt werden kann, sind um so wertvoller, als auf diese Weise vermieden wird, daß mehrere hochwertige Nahrungsmittel auf einmal zusammen verbraucht werden.

Sicher verlangt die beste Nutzung des Vorhan­denen ein Wissen, das viel Aufmerksamkeit und Be­mühung beim Umsetzen in die Praxis erfordert. Ist der Uebergang jedoch erst überwunden, dann sieht sich die Hausfrau in die Lage versetzt, jede Mahlzeit so anzurichten, daß sie wohlschmeckend und nahr­haft und sättigend ist. Wenn durch Einsicht und guten Willen das Ziel erreicht ist, daß die Ledens-

Fontana hatte er im Verdacht gehabt!

Natürlich war es Abbeg! Von allem Anfang war es dieser Abbeg gewesen! Schon in Berlin! Und vorher und Herrgott nochmal nachher?!

Hatte der Kerl sich nur zu diesem Zweck hier in Lappersdorf ansässig gemacht? Und war das Ganze ein Komplott zwischen Abbeg und Marion?

Es ist nickt, was du denkst!" horte er Marions Stimme im Ohr nachhallen eine müde verzagte Stimme.

Ja, in drei Teufels Namen, wozu war sie Schau­spielerin, wenn es ihr nicht einmal gelingen wollte, mitmüder, verzagter Stimme" zu sprechen, um der einen großen peinlichen, entscheidenden Frage auszuweichen!

Wenn-Papa weg ist", hatte sie gesagt. Natürlich, sie wollte Zeit gewinnen! Er hatte sie ja Überrascht wie ein Wild, sie mußte sich erst eine schöne, plau­sible, harmlose Darstellung ausdenken! Gewiß.stand sie droben vor dem Spiegel und übte die rührende Mimik ein

Aber er er wollte nicht warten!

Er wollte sofort Antwort haben! Hatte er sich, fein Haus, feinen Namen besudelt, durch diese Hei­rat ... Ach, und die arme Ulla war um dieser Heirat willen aus dem Hause gegangen, wie eine Verstoßene ... dann durfte er keine Minute ver­lieren, den Flecken auszutilgen! Er hob den Kopf und sah, die schmerzenden Lider zusammengekniffen, zu Annettens Bild hinauf. Die Züge ihres schonen, reinen Gesichts verschwommen in der Dämmerung, ihm war, als fände er nie mehr ihren Blick.Nein, du hast mich nicht so geliebt", dachte er:so nicht!.. -

Plötzlich machte er kehrt. Ging in die Diele. Nahm Hut und Mantel und verließ das Haus.

Er ging durch den Park, er schloß hinter sich die­selbe Gartenpforte, durch die vorhin Marion gegangen war. Hätte er sich umgesehen, er hätte sie droben am Fenster ihres Zimmers bemerkt, wie mm

aufs Exempel zu machen. Von der Wulflamschen Wohnung bis zum Jagdhaus droben im Wald, das war ein Umweg von wenigen Minuten, wenn man mit achtzig Kilometer fuhr. Nur mal die Nase ins Jagdhaus stecken! ... Vorwand? Ließ sich leicht finden. Vielleicht höchstwahrscheinlich klärte sich alles ganz harmlos auf. Aber man hatte dann wenigstens Sicherheit ...

Und schon war er von der Chaussee abgebogen, ohne auch nur einen Blick in Ullas Fenster zu werfen, und ließ den Motor den Berg emporbrum­men, zwischen den Fichtenwänden hin.

Als er um die Ecke bog, sah er Fontana im Garten. Er war allein, er machte sich irgend etwas an den Sträuchern zu schaffen. Nun hob er den Kopf, erkannte Den Wagen und winkte.

Fehr muhte halten. Es gab ein kleines Gespräch zwischen den beiden Männern. Fontana bedauerte nochmals, daß der Herr Baron seine Stellung zur Frage des Verkaufs so plötzlich geändert habe und fragte, wohin er fahre.

Äch, muß mal ein bißchen nach meinem Holz sehen, droben im Walde!" Fehr rechnete darauf, der Musiker verstehe - von diesen Dingen ja doch nichts, man konnte ihm das Märchen ruhig auf­binden! Es war so beruhigend zu wissen, daß dieser Argwohn dieser dreimal lächerliche Argwohn gegen Marion wieder ins Leere geschossen hatte.

Er fuhr bergan und überlegte dabei, daß er nun Die Wahl habe, entweder eine Weile im Walde zu sitzen und so seiner Aufgabe den Anstrich von Wahr­scheinlichkeit zu geben ober auf schlechten Wegen durch den Forst zum Schlosse zu fahren. Na, bte Sonne der letzten Wochen hatte,a alles wieder ge­trocknet, die Waldwege wurden schon passierbar fern! So entschloß er sich. Fünf Minuten spater qualmte über den Wipfeln der Tannen der Schlot der So­phienau. Er fuhr, als ob ihm dies alles noch ge­hörte, über den Hof und an der neuen Pirektor- mybeDrDIbaeiroar ihm plötzlich jumute als Jjätte er mit einem schweren Knüppel einen Schlag über den

Der feurige Gfen

Roman von Hans von Hülfen

50. Fortsetzung. (Nachbruck verboten.)

Nein, Herr Baron. Herr von Brakel schläft auf feinem Zimmer." .

Such noch'einmal, Fabian. Sie ist doch nicht ver­schwunden?" . v ,

Nach einiger Zeit kam Fabian wieder: Mantel und Hut der Frau Baronin fehlen m Der Gar­derobe. _ , .,

Hm sonderbar. Na,, ich komme gleich hin­aus. Sage der Frau Baronin, wenn du sie siehst, daß sie mich erwartet."

Er hängte an und setzte sich wieder ans Steuer.

Sehr sonderbar sehr sonderbar .... , gingen seine Gedanken, während er durch die Straßen fuhr, um die Chaussee zu gemi raren:Wo kayn sie Denn hin fein?" __ ,, ... , _

Ist doch sonst nicht ihre Art? Wohin konnte sie auch gehen? Und wenn sie ausgeritten wäre, dann wäre Hut und Mantel da ...

Je länger er nachdachte, desto unsicherer wurde er. Und desto mehr gewann in seinem Bewußtsein die kleine Beobachtung, die er heute bei Tisch ge­macht, als der Name Abbeg wie eine offene Karte auf Den Tisch flog, an Bedeutung. War zwischen ihr und dem Vater doch nicht alles völlig im Lot? Der zwischen Zorn und Ironie hinschwankende Blick Vrakels verriet etwas davon ...

Plötzlich sprang ihn der Gedanke an: Bei Fon­tana sie könnte bei Fontana sein! Das war ein Ueberfaö aus dem Hinterhalt, und alle guten und gläubigen Kräfte in ihm waren alsbald mobil, ihn abzuwehren. Vergebens: er hatte diesen Gedanken in letzter Zeit zu oft gedacht, immer wieder schlich er sich in seine Vorstellung ein ...

Als er die Chaussee entlangbrauste, tarn ihm Der Einfall, daß es ja nichts koste, einmal die Probe

mittel auf diese Weise mengen- und wertmäßig vollständig ausgenutzt werden, dann vollbringt die Hausfrau für die Gesunderhaltung des Volkes eine Leistung, die wichtigen Anteil am Siege hat.

Treue um Treue.

Zu einem Hohelied beispiellosen Heldentums und Opfermutes fügen sich die zahllosen Einzelmeldun­gen, die uns Tag um Tag von dem erbitterten Ringen an der Ostfront Kunde geben. In harten, schweren Abwehrkämpfen bieten unsere Väter, Sohne und Brüder trotz grimmigster Kälte, trotz Eis und Schnee seit Monaten einem zahlenmäßig überlegenen, fanatisierten Gegner erfolgreichen Wi­derstand und fügen ihm vernichtende Verluste zu.

Auch jene zwei Infanteriedivisionen eines deut­schen Armeekorps, von denen hier aus einem be­sonderen Grunde die Rede sein soll, stehen inmitten dieses gigantischen Kampfes, der von jedem das Letzte fordert. Aber sie wollten es nicht genug fein lassen mit dieser ihrer Opferbereitschaft für Deutsch- land. Die Frontsoldaten, die mit der Waffe kämp­fen, wollten ihre starke Hand helfend auch dem Kriegswinterhilfswerk reichen und damit dem Be­tteuer von Mutter und Kind, diesen Trägern der größeren deutschen Zukunft.Obwohl sie während der ganzen Woche in schweren, aber siegreichen Ab- wehrkämpfen standen", so heißt es in der schlichten Meldung über dieses beispielhafte soziale Gemein­schaftswerk zweier deutscher Infanteriedivisionen, . wurden nach noriäufiger Feststellung 323 500 RM. für das Kriegswinteryilfswerk gesammelt." Eine andere Infanteriedivision brachte als Zeichen des Dankes an die Heimat für gespendete Liebesgaben

pen, Nudeln, Büchsenmilch, Bohnenkaffee, Tee, Kakao, Schokolade, Bonbons, Konfekt, Pudding- und Backpulver, 300 Eier, Fein- und Kernseife, Waschmittel, viele Zigarren-und Zigaretten beschlag­nahmt und sichergestellt. Etwa 2 Zentner Eßäpfel wurden im Keller verfault und verdorben vorge­funden. Den überwiegenden Teil der vorstehend aufgeführten Waren hat Die BeschulDigte Durch Ab­gabe von bezugsbeschränkten Waren ohne Punkte in ihren Besitz gebracht. Noch nach Der Festnahme Der Beschuldigten kamen, während Die Erhebungen noch im Gange waren, Käufer, Die Speck, Eier, Butter unD Schmalz mit sich führten, um Diese gegen Textilwaren einzutauschen. Die beschlagnahm­ten Lebens- unD Genußmittel würben Dem Ernäh­rungsamt Büdingen zur Verfügung gestellt, das sie an Lazarette abgeliefert hat. Bei den noch nicht zum Abschluß gekommenen sehr umfangreichen Er­mittlungen wurde u. a. festgestellt, daß sich die Be­schuldigte auch wegen Preisüberschreitung ftrafbar gemacht hat, obwohl sie schon früher deswegen be­straft worden ist. Auch bei der Beschuldigten Dieruff waren Geiz und Habgier das Motiv ihres Han­delns. Alle diejenigen, die sich mit der Dieruff in Tauschgeschäfte eingelassen und bezugsbeschränkte Waren ohne Punkte erhalten haben, werden eben­falls zur Verantwortung gezogen werden.

Zu dem skandalösen Fall Der Hamsterin Die­ruff in Büdingen entnehmen wir einem Bericht des NS.-Gaudienstes noch folgendes: Zum Abtrans­port des Hamsterlagers war ein großer Lastwagen notwendig. Was es an Mangelwaren überhaupt nur gibt, das hatte die gemeine Verbrecherin sinnlos ge­hamstert und in leichtsinniger Weise aufbewahrt. Da lagen die Speckschwarten noch so in Dem Papier, wie sie sie vor Wochen und Monaten von ihrenKun­dinnen" bekommen hatte. Auf langen Stangen hin­gen Die Würste in einer Dumpfen BoDenkammer, zum Teil verschimmelt oDer von Würmern zer­fressen. Gläser mit eingewecktem Fleisch waren auf« gequollen unD verdorben, Mehl stickig geworden, in einem Schrank lag Rattengift neben Der Blockschoko- lade, in einem eisernen Bräter fanden sich ein paar Kilo Fett vor, mit Denen sie vor VA Jahren einmal Krüppel gebacken hatte, unD Das sie nachher vergaß. In einem anDeren Bräter fand sich, in dicker Fett­schicht eingehüllt, ein großes, verdorbenes Kotelett- stück. In Der Küche standen Kasten und Korbe mit Zwiebeln, Teigwaren, Würsten aller Art, Butter und Fett herum, Die die Hamsterin als alleinstehenDe Frau in Wochen nicht hätte verzehren können. Aus Steinkrügen quollen völlig verDorbene Eier aus Der Konservierflüssigkeit, im Keller lagerten. VA Zentner gute Tafeläpfel, Die Durch unsachgemäße Aufbewah­rung verfault unD von Mausen zerfressen waren. In einem Kasten im Schlafzimmer fanD man wahllos durcheinanderliegend große Mengen von Zigarren unD Zigaretten, in Schubladen Weine und Liköre aller Sorten, in allen Ecken Flaschen und Kanister mit feinstem Olivenöl.

Reichserziehun gsminister gerichtet worden, schwer- verwundeten Soldaten früheren Abiturienten ' , usw. die Möglichkeit zu geben, im Unterricht ' der Höheren Schulen zu hospitieren, : und zwar in einzelnen Fächern ober Stunden, da- , mit sie ihr im Laufe Der Jahre lückenhaft geworde­nes Wissen vor Beginn ihres Studiums ergänzen ' können. Der Reichserziehungsminister hat die Unter- richtsverwaltungen ersucht, Anträgen dieser Art statt­zugeben. Ehemalige Schüler dürfen zugelassen wer­den, wenn sie im Besitz des Reifezeugnisses sind. Die Zahl der Gastschüler in einer, Klasse oder in einem Fach darf ein erfolgreiches Arbeiten im regel­rechten Klassenunterricht nicht gefährden. Die regel­mäßige Teilnahme an den Unterrichtsstunden Der . gewählten Fächer ist für die Gastschüler Pflicht. Bei

Versäumnis ist Beurlaubung erforderlich. Der Be­such des Unterrichts soll erfolgen, sobald die Solda­ten so weit wiederhergestellt sind, daß sie das La­zarett verlassen Tonnen.

Erst ausbessern, dann neuanfertigen.

Die kriegswirtschaftliche Versorgungslage erfordert es, daß alle Neuanfertigungen von Beklei­dungsstücken zu Gunsten Der Pflege Der vorhandenen Bekleiduna durch Ausbesse­rung und Instandsetzung zurückgestellt werden. Der Reichshandwerksmeister hat deshalb mit Zustim- mung des Reichswirtschaftsministers angeordnet, daß alle Zivilschneider zuerst Reparatur- und Aen- derungsarbeiten jeder Art, Wenden und Kleider­pflege, Durchführen müssen. Neuanferttgungen dür­fen erst in Angriff genommen werden, wenn Diese Arbeiten erledigt sind. Auch Dürfen Reparaturauf­träge nicht deshalb zurückgewiesen werden, weil Aufträge aus Neuanfertigungen vorttegen. Auch an Knobenkleidung auszuführende Arbeiten dieser Art müssen angenommen werden. Die Anordnung gilt auch für Uniformschneider, soweit sie Zivilaufttüge ausführen.

Aus aller Wett.

Hlngerlchlet.

Am 24. März ist der in Unterdeufstetten geborene Kurt Schrimpf hingerichtet worden, den Das Sondergericht in Hamburg als Dolksschädling zum Tode verurteilt hat. Schrimpf, ein arbeitsscheuer und unerziehbarer Mensch, hat außer anderen Straf­taten wiederholt von einem Luftschutzraum des Hamburger Hauptbahnhofs aus Bahn« und Post­sendungen, darunter auch viele.Feldpoftfendungen, gestohlen. Ferner ist Der Stefan Wlodara yin- gerichtet worden, Den das Sondergericht in Schwe­rin zum Tode verurteilt hat. Wlodara, ein polnischer Zivilarbeiter, der schon lange ein aufsässiges Ver­halten an den Tag gelegt hatte, hat seinen deutschen Arbeitgeber bedroht und mehrmals tätlich angegrif­fen.

Den Tod von fünf Kindern verschuldet.

Vor Der DüsselDorfer Strafkammer hatte sich eine Frau wegen fahrlässiger Tötung zu verantworten. Sie war von einer Nachbarin gebeten worden, ihre zwei Kinder zu beaufsichtigen. Sie verließ aber kurz Darauf ihre Wohnung, um Einkäufe zu machen. Die ihr zur Aufsicht übergebenen zwei Kinder sowie ihre drei eigenen Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren blieben in der Wohnung allein zu­rück. Während dessen geriet ein Sofa in Brand, das am Küchenherd stand, Die KinDer erlitten sämtlich den Erstickungstod. Bei der Urteilsfindung be­rücksichtigte Das Gericht Den UmstanD, Daß Die An­geklagte Durch Den Tod ihrer drei Kinder bereits schwer gestraft ist und verurteilte sie zu fünf Mo­naten Gefängnis.

Italienische Ehrung für Emil Jannings.

Der italienische Botschafter Alfieri überreichte Dem Staatsschauspieler Emil Hannings für seine besonderen Verdienste um Die Deutsch-italienischen Kulturbeziehungen bas Groß-Offizierskreuz Des Or­dens her Krone von Italien. ____________