Java von allen Seiten eingeschloffen
Aus der Stadt Gießen
kommen heißen?
E. R.
ZavadasJnwelNiederländisch.Indiens
rm
die
in uns
Seit 25 Jahren,
im ersten heißen
um viel zu leisten. Einige Handvoll
Wanne-Eickel
Gießen
machen das Wasser weich und
Spülwasser verrührt
0773 /
TABLETTEN
Persil-Werke, Düsseldorf
ATA
iMi
Henk©
Berlin-*. *eh*erf aide
Metzger Volk,
Opferbe» chen ist. brr rrsonntag rbradjte nach iraebms von »rfonntag des rgebms von ne Gegenüber 26 M. oder
verhüten Kalkablagerungen im Gewebe. Die Wasche wird klarer und bustet frisch. Gehen Sie mit Sil sparsam um; durch die erhöhte Nachfrage steht es nicht immer in beliebiger Menge zur Verfügung. Zum Schluß eine Litte: Kaufen Sie nicht über Ihren normalen Bedarf/ denn das stört eine gerechte Verteilung!
Rheuma*Gicht Neuralgien
Ihre Vermählung geben bekannt
Alexander Schreiber
Major In einem Rüstungskommando
Elfriede Schreiber
geb. Baumann
Schlflenberger Weg 16
28. Februar 1042
etwas höher die herrliche Villenstadt Welten vred en („Wohlzufrieden") und die Wald-Park- Stadt Buitenzorg (ohne Sorge = Sanssouci) angelegt. In Buitenzorg befindet sich der größte, wunderbarste botanische Garten der Tropenwtzlt. Dann klettert die Eisenbahn in steilen Serpentinen
liegt in den Händen des Studienrats Dr. Hillen» brand, dem eine Neihe erfahrener Sprachlehrer zur Seite steht.
Vorgesehen sind ab Anfan'g April beginnende Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene in Eng- lisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Ukrainisch und Latein. Anfragen wegen eines Kurses in Holländisch liegen bereits vor. Der Kursus wird Zustandekommen, wenn mehrere Teilnehmer sich melden, wie überhaupt das Bestreben waltet, allen auftauchenden Wünschen in bezug auf sprachliche Ausbildung entgegenzukommen. Näheres ist aus demnächst erscheinenden Anzeigen zu ersehen. Anfragen und Anmeldungen sind zu richten an die Kreisdienststelle der NSG. „Kraft durch Freude", Schanzenstraße 18.
Volkstümliche Naturwissenschaft
■n reichbebilderten, leichtverständlichen Werken und in verschiedenen Preislagen bieten unsere Verlagserzeugnisse. Sie vermitteln einen tiefen Einblick in die Geheimnisse des Naturgeschehens unddantit durch et weitertesWi sen ®rhö ite Freude an den vielfältigen Schönheiten der Natur. Verlangen ?'« Prospekte und auch Probehefte der •Wchnft: „Freude
der französischen Krieqsregierung, bei seiner Durchreise im Jahre 1940 dort abgestellt hatte. Mandel war nach dem Waffenstillstand in Marokko verhaftet worden, als er gerade mit Duff Cooper über die Bildung einer französischen Emigrantenregierung in Nordafrika Verhandlungen führen wollte. Obwohl Mandel unter Polizeibewachung durch Algier gebracht wurde, gelang es ihm, in einem Hotel den fraglichen Handkoffer unbemerkt zu deponieren. Da der Koffer inzwischen nicht abgeholt wurde, denn Mandel befindet sich auf der F e st u n g Portale t in den Pyrenäen, wurde dieses vergessene Gepäckstück jetzt geöffnet, zumal seines hohen Gewichtes wegen Verdacht erregte. In dem Handkoffer befanden sich fünf Goldbarren von je 17 Kilogramm Gewicht und außerdem 1000 Louisdors in einem großen Briefumschlag. Einer der Goldbarren trägt den Stempel der Bank von England.
Wohl zum ersten Male erblicken wir in der neuen Wochenschau kämpfend e> Sowjets mit solcher Eindringlichkeit, daß wir sie — etwa in einer Entfernung von 200 Metern — auftauchen, sich bewegen, sich niederwerfen sehen, ja sogar einen Eindruck von ihrer Haltung bekommen. Sie sind offenbar nicht ängstlich, aber gleichgültig.
Die packendsten Bilder erscheinen diesmal in dem Teil, der den im Atlantik operierden U-Booten gewidmet ist. Wir erleben die Begrüßung des Kapitänleutnants Hardegen,der durch den Kriegsbericht von seinen Erlebnissen vor Neuyork durch den Rundfunk allen Deutschen bekannt wurde. Dann dürfen wir teilnehmen an dem harten aber herrlichen Leben der Männer, die in den U-Booten die Schlacht im Atlantik für uns schlagen. Wir sind vor Neuyork und sehen einen Augenblick lang seine Lichter.
Neue Ausnahmen vom Durch bruch unserer
neu gebildet. Vereinsführer: Baumwart Schriftführer: Julius Braun, Rechner Heinrich L e un, ferner Ortsbauernführer
richte«.
imeral Fran« 5 italienischen en siegreichen seine *e Führer ver
ausgabe ist el gesunden, s aber steht ein achteraus
daß ein feindlicher Flugzeugträger am 21. Februar wahrscheinlich versenkt wurde. Mehrere japanische Marineflugzeuge stürzten sich mit ihren Bombenlasten auf den Flugzeugträger, der innerhalb eines starken Flottenverbandes einige hundert Meilen nordöstlich von Neu-Gui- n e a gesichtet worden war. Der kühne Angriff wurde trotz des starken Widerstandes feindlicher Marineflugzeuge und starker Flakabwehr durchgeführt. Der Flugzeugträger ist, wie in dem amtlichen Bericht festgestellt wird, schwer beschädigt ynd in Brand gefetzt worden. Angesichts des Ausmaßes der Schäden kann das Schiff als verloren gelten, wenn auch für die Versenkung keine Bestätigung vorliegt.
Nach Ansicht japanischer Militärfachverständiger dürfte es sich bei dem.nordöstlich Neu-Guinea wahrscheinlich versenkten Flugzeugträger um die „B o r k - t o w n" handeln. „Iorktown" ist einer der neue» sten Flugzeugträger der US A.-Mari n e. Er lief 1936 vom Stapel und hatte eine Wasserverdrängung von 19 900 Tonnen. 60 Flugzeuge konnte dieser Träger, der zum „Jnseltyp" zählte, aufnehmen. Zu ihrem Transport auf das Startdeck standen drei Auszüge zur Verfügung. Dieses hatte eine Länge von 246 Meter und eine Breite von 33 Meter. Die Besatzung des Schiffes, das die hohe Geschwindigkeit von 34 Knoten erreichte, belief sich auf 1216 Mann. Als Abwehrwaffen standen acht 12,7-cm-Flakgeschütze bereit.
Oie Japaner in den Vororten von Rangun.
Schanghai. 27. Februar. (DNB.-Aunkspruch). Der Rundfunk von Saigon berlchleke am Freilagmorgen, wie Domei meldet, daß japanische Truppen in die Vororte von Rangun cin- gedrungen seien. Rach Meldungen aus Rlandalay seien die Verbindungen mit Rangun unterbrochen worden.
der englischen Zerstörer, Schnellboote und Flugzeuge werden uns vor Augen geführt. Der Eindruck von der Abwehrkraft der Flak aus unseren Kriegsschiffen ist in feiner Stärke durch Worte nicht wiederzugeben.
Die neue Wochenschau beginnt mit Bildern von der Rede des F üh r e r s vor jungen Offizieren. Im Anschluß an das aktuelle Ereignis im Sportpalast werden wir durch instruktive Aufnahmen von der Methode unterrichtet, durch die die Wehrmacht den Offiziersnachwuchs ausbildet.
Wenn wir noch Mitteilen, daß die neue Wochenschau auch Aufnahmen von Afrika enthält, bann haben wir einen kleinen Einblick gegeben in die Fülle der Anregungen, die dieser Kriegsbericht dem Beschauer gibt/ H. H. G.
Osten, eine Stadt von fast 400 000 Einwohnern.
Mandels Goldbarren.
Ein interessanter $uitb in Algier.
1 ausgebrach» Hen anderen r und Kinder erhalten. 3n )riqe englische in englischen
Gesunder- ^ungsheitnen, n Eiimchtun'
klimmt ab dein Rohr,- m ‘ u11 ^ine St aber kein glücklich an.
sich gar Einzelheiten -Mdeckungen mH man ihn kankornrnen. einen besten Beruf Erb- >urchs Rohr, endet er sich n nichts her-
Paris, 27. Febr. (DNB. Funkspruch.) Wie „Pariser Zeitung" meldet, wurde in einem Hotel in Algier durch Zufall ein Handkoffer entdeckt, den Jerobeam Mandel, der I n n e n m i n i st e r
Flotte d-u r ch den Kanal erweitern den Begriff von der Bedeutung dieses kühnen Unternehmens. Die Schlafmützigkeit und die Ohnmacht
Deutsche Ll-Boote vor Neuyork
Bilder aus der neuen Wochenschau.
SEI MIT DEM HERZEN BEIM KAMPF, OPFERE FÜR DEN'STEG.
KRIEG SWINTERHILFSWERK 1941/42
ZstudenteM« ahne höhere den Weg F tenlos ermog» i auf Flamen en Tagens'^ offen worden. ,ur Aufnahme. lpätteginnen-
wieder einer und sprachen
.t gewollt'
Sä 5
■t Mögen dw uck oer EIN
* ffifr
s«
-L ft Ä „MN
schienenen. Dann sprach Obstbauinspektor R e n t s ch (Friedberg) eingehend über den Anbau des Beerenobstes und betonte die Wichtigkeit dieses Anbaues. Im Anschluß an den Vortrag wurde der Vorstand .....~ Stoll,
•tollt
9 M
LIanter
8061 m aber genau
Treppensteigen verlangt wie Jede Anstrengung ein kräftiges Herz. t I ^Nervöse Herzbeschwerden sind fwtyJ oft die Folge von Oberanstreng- aJ ungen. Zur Regulierung der Herzarbeit und Beruhigung des Herzens hat sich k Toiedol gut bewährt. RM 2.10 in Apoth.
ursprünglich, einfach und lebensecht ist. Das Gegenstück: von Batavia im Westen ist S u r a b a y a
*>er. 7°nker war '!»2
Kommt ein Bogel geflogen...
Zur 6. Reichsslraßensammlung am kommenden Wochenende.
NSG. Gestern hörte ich es zum erstenmal wieder: Es war nicht mehr das scheue, leise Zwitschern, das man hier und da schon vereinzelt vernehmen konnte, sondern es war ein richtiges kleines Amsellied! Sie saß hoch oben auf einem Dachfirst und schmetterte unentwegt den Frühlingsglauben der Kreatur in den Abend hinein. Ich mußte an die kleine Weise denken, mit der wir als Kinder immer den rauhen Winter der ostdeutschen Heimat wegsangen:
„Und ist's auch der holde Frühling noch nicht mit lieblichem Grün und mit Blütenlicht, — wer weiß! Heber Nacht, —
da kommt er mit Macht!"
Und daß er kommt, daran dürfen wir nun endlich glauben. Schon am kommenden Wochenende werden uns helle Scharen seiner lieblichen Vorboten grüßen: die Vögel unserer Heimat! Sie haben sich diesmal in den Dienst des Kriegs-Winterhilfswerkes gestellt und werden bei der 6. Reichs st raßensamm- l u n g allenthalben erhältlich fein: die zierliche Bachstelze, der fröhliche Buchfink, der bunte Stieglitz, das graziöse Rotkehlchen, der Pirol, die Kohlmeise, der Gimpel, die Amsel, der Eichelhäher und der Eisvogel. Sie alle werden wir gern uns an unseren Nockaufschlag stecken, denn wer von uns wollte die kleinen Frühlingsboten nicht mit Freuden will-
18et- -H
en
!tyei(U taNick C* nt selber s,'M h le ?'
Jletaer, J» «l-ich
** Deutsches Frauenwerk, Ortsgruppe Gießen -Mitte. Der Gemeinschaftsabend findet am Montag, 2. März, 20 Uhr, im „Burghof" statt.
** Mißbräuchliche Benutzung von Zeitkarten. Die Stadtwerke Gießen, Abteilung Nahverkehr, veröffentlichen im heutigen Anzeigenteil einen Hinweis auf die Bestimmungen für Straßenbahn- und Omnibusverkehr. Veranlassung dazu gibt die mißbräuchliche Benutzung von Zeitkarten der städtischen Nahverkehrsbetriebe. Zur Aufklärung und Warnung der Verkehrsteilnehmer wird nachdrücklich auf diese Bekanntmachung hingewiesen.
** Ausgabe von Bienenhonig. Im heutigen Anzeigenteil gibt das Ernährungsamt die Verteilung von Bienenhonig an Kinder von 6 bis 14 Jahren bekannt.
Lpd. Mondfinsternis Anfang März. Zu Beginn des März können wir eine Mondfinsternis beobachten, die in der Nacht zum 3. März stattfindet. Die Finsternis ist total, d. h. es wird die ganze Mondscheibe vom Schatten der Erde verdeckt. Um 0.31 Uhr Sommerzeit tritt der Mond in den Kernschatten ein, eine Stunde später ist er vollständig verfinstert; um 3.10 Uhr wird ein erstes Stuck der Scheibe wieder frei und um 4:12 Uhr morgens verläßt der Mond den Kemfchatten. Die Mitte der Finsternis liegt also 2% Stunden nach Mitternacht. — 14 Tage nachher, am 16. März, findet eine Sonnenfinsternis statt, die aber in unseren Gegenden nicht zu sehen ist.
Aus der engeren Heimat.
Landkreis Gießen.
<£ Leihgestern, 26. Febr. Ihre goldene Hochzeit können am Samstag, 28. d. M., der Landwirt Johannes E i f f und Frau Katharina, geb. Wagner, Hindenburgstraße 42, begehen. Der Ehemann steht im 75., die Ehefrau im 72. Lebensjahr. Das Jubelpaar faipi den Tag im Kreise seiner drei Kinder und einer Anzahl Enkel in bester Gesundheit begehen. Beide Ehegatten sind noch imstande, alle oorkommenden landwirtschaftlichen Arbeiten zu verrichten.
T Großen-Linden, 26. Febr. Der hiesige Ob st- und Gartenbauverein hielt gestern im Saalbau Schaum feine Jahresversammlung ab. Vereinsführer Stoll begrüßte die zahlreich Er--
- ®o9£ *
auf m
di«
ihre esc 7-.
*
Tokio , 27. Febr. (DNB. Funkspruch.) Japanische Armeeflugzeuge griffen, wie amtlich bekanntgegeben wird, am 25. Februar den Flugplatz Mingalan - Äon in Burma an. Dabei wurden in Luftkämpfen oder am Boden 34 feindliche Flugzeuge vernichtet. Drei japanische Flugzeuge sind bisher von diesen Operationen nicht zurückgekehrt.
Kür Tapferkeit vor öem Feinde.
Der Unteroffizier Fritz Hardt aus Gießen, Friedrichstraße 1, wurde im Osten mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet.
Die Brüder Gefr. Otto und Karl Schäfer aus Watzenborn-Steinberg, Gießener Straße, wurden für Tapferkeit vor dem Feinde im Osten mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet.
Oie neuen Lebensmittelkarien.
Die Lebensmittelkarten für die 34. Zuteilungsperiode vom 9. März bis 5. April bringen nur unbedeutende Veränderungen. Die Rationen bleiben im wesentlichen unverändert. Die Butterschmalzration der Normalverbraucher und der Jugendlichen von 14 bis 18 Jahren wird um 50 auf 100 Gramm erhöht, während zum Ausgleich die Butterration wieder um 62,5 Gramm gesenkt wird. Die Gesamtfettration bleibt nach dem Fettgehalt unverändert. Die übrigen Verbrauchergruppen erhalten ihre Fettrationen in der gleichen Menge und Aufteilung wie in der.letzten Zuteilungsperiode. Die Käseration entspricht wieder der der 32. Zuteilungsperiode. Sie beträgt insgesamt 125 Gramm Käse und 125 Gramm Quark. Die Abschnitte N 21 und 22 der Nährmittelkarten berechtigen wieder zum Bezüge von je 25 Gramm Kartoffelstärkeerzeugnissen. Auf diese Abschnitte können neben Kartoffelmehl, Sago und Puddingpulver auch Reismehl und Reisflocken bezogen werden.
Neue Fremdsprachenkurse der NGG.-»Krast durch Freude".
Die NSG. „Kraft durch Freude" bietet in den seit Jahren von ihr mit gutem Erfolg durchgeführten Fremdsprachenkursen die Möglichkeit, fremde Sprachen zu lernen oder erworbenes Wissen auf diesem Gebiete zu festigen und zu vertiefen. Die Leitung dieser Abteilung der Gießener Volksbildungsstätte
1000 Kilometer südlich von Singapur — schon mseits des Aequators auf der südlichen Halbkugel er Erde — liegt die herrliche Insel Java, das sawel Niederländisch-Jndiens. Java ist die kleinste unter den großen niederländischen Inseln im Süd- oestpazifik, aber sie ist die entwickeltste, volkreichste, dpnfte und gesündeste. Zwei Zahlen sagen alles, jtroa ist viermal so groß wie das europäische Holland, aber sechsmal so stark bevölkert.
Java ist eine lange und schmale Insel. In ihrer Längenausdehnung entspricht sie mit 1060 Kilometer bet Entfernung Königsberg—Dortmund oder zgien—Bremen, in ihrer Breite von nur 55 bis M Kilometer entspricht sie den Entfernungen Berlin-Frankfurt a. d. O. bis Halle—Kassel. Von den 61 Millionen Einwohnern Niederländisch-Jndiens vohnen 42 Millionen in Java. Java hat den Rudm, ias dichtest bevölkerte Agrarland der Erde mit saft 300 Einwohnern auf einem Quadratkilometer zu lein! Diese Zusammendrängung der Bevölkerung ist nm so bewunderungswerter, als die alpinen Vulkanretten und auch einige Sumpfniederungen Oedland bilden, das von der Kulturfläche noch abzuziehen ist. Ein phantastisch üppiger Pflanzenwuchs, eine gut instandgehaltene Bewässerung und eine erstaunliche Genügsamkeit erklären die Tatsache, daß Java nicht nur seine 42 Millionen Menschen »nährt, sondern noch ein hervorragendes Ausfuhrland für Zucker, Tee, Kautschuk, Kaffee, Tabak, Pflanzenfasern, Tapioka, Kopra, Chinarinde, Pfeffer, Pflanzenöl und Reis ist.
Java zählt sechs Großstädte mit mehr als 100 000 Einwohnern. Die größte ist Batavia, so genannt nach dem lateinischen Namen der Niederländer, nach len alten Batavern. Das alte Batavia ist eine un- jtbe, fieberschwangere Stadt im holländischen nialstil. Früher mußten die Schiffe auf offener e enb und beladen werden. Heute strecken sich Ifermauern weit ins das Meer hinaus und er- m den größten Schfifen, bequem anzulegen wia selbst ist aber seit seiner Gründung eine lenftaibt geworden — so stark waren die An- rmmungen — und mit dem Hafen durch eine ibahn verbunden. In den letzten Jahrzehnten n die Holländer noch etwas landeinwärts und
in die vulkanische Mpenlandschaft hinein, um in den „Vorstenlanden" (Fürstenlanden) die flachere Südküste wieder zu erreichen. Von hier aus werden die großartigen Ruinen von Borobudur besucht, die dem Europäer zunächst fremdartig erscheinen, aber — im Gegensatz zu manchen starren Kunst- formen der indischen Entwicklung — ein Einfühlen und (Emleben erlauben, weil die Darstellung naiv.
Schanghai, 27. Februar. (DNB.-Funkspruch.) Niederländisch-Indien braucht dringend torftäi hingen von England und USA., die Lage U aUßerst em st" , erklärte der Sprecher der ^derländis ch- iirdischen St'-"'tkräfte, einer Meldung j ® a t a o i a zufolge. Der Sprecher wies darauf in, daß Java jetzt von allen Seiten eines ch l o s s e r. ist und betonte, daß, obwohl die nie- eiländisch-indische Hauptmacht auf Java konzen- rierf fei, diese Macht zu schwach sei, einen japani- ihen Angriff abzuwehren.
“^on amerikanischer Hilfe für Java ist p jetzt noch n . chts zu spüren gewesen. Nach pnen amerikanischen Angaben beschränkt sich die genannte Hilfe der USA. für Java auf die Ent- ndung von einigen Zerstörern und kleineren Trup- »nabteilungen, die angeblich glücklich auf Java fandet sein wollen.
3m Verlaufe von sechs japanischen Luftangriffen ns Stützpunkte in Java sind, wie von militäri- J?r Seite in Tokio verlautet, 17 7 niederlän- isch - indische und amerikanische Flug- .uge entweder im Luftkampf abgeschossen oder am toben zerstört worden. Damit sei nahezu die । ä I f t e der von den Alliierten auf Java statio- ierten Flugzeuge verloren. Zu Beginn des Krieges ten nach japanischen Feststellungen etwa 350 Ma- hinen auf Java gewesen und seitdem von den Der- inigten Staaten noch etwa 100 geliefert worden, irttolge der Beherrschung der Seewege durch die ja- niische Flotte könne Java mit weiteren Derstär- mgen nicht rechnen.
Seeschlacht bei der Insel Bali.
Neue grotze Erfotsze jrrpanischer Seestreitkräfte'.
Tokio, 27. Febr. (DNB. Funkspruch.) Das kaiserliche Hauptquartier gab am Freitag bekannt, daß •n Verlaufe einer Seeschlachtauf der Höhe der tnsel Bali japanische Seestreitkrafte zwei lordamerikanische und zwei hollän- jische Zerstörer versenkten sowie zwei fieuzer und einen Zerstörer schwer beschädigten.
USA.-Flugzeugträger unter Fl^eserbomhen.
T o k i o , 26. Febr. (DNB.) Das Kaiserliche Haupt- Cartier gab am Donnerstagnachmittag bekannt,


