Viertägiges Ringen im Oonez-Rogen
Das Ritterkreuz
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Scheite geschichtet,' in der Art, wie . kannten. Der Sims des Kamins
Zeitschriften.
Aufgabe de- Erdreichs übertragen: Heimat ju fchaf. Preisfrage runden den Jnhatt i^s sm. Denn Heimat, das ist der Wohnort der Be- falt redigierten mid gedruckten Heftes ab.
Oer Wappenspruch.
Von Walther von Hollander.
In memoriam Major von P., gefallen Polen, September 1939.
nur darauf gewartet. Sie erhob sich schnell: „Kommen Sie. Gehen wir zu ihm." Sie schloß die Tür zum Zimmer auf. Man hörte es dem Schlüssel an, daß er lange nicht benutzt war. Es war kellerkalt im Zimmer. Die Deckenlampe brannte grell. Im Kamin waren
Sie baut die festen Straßen des Reiches, sie ist den Städtegründern nahe, der Urbarmachung der Wildnis, dem Gange des Pfluges, dem Zuge der Heere. Sie war da, noch ehe der Geist seine schnellen und kühnen Werke vollbracht, sie ist grau von Alter und kennt die Pole der Erde und die Um» drehungen der Sternkreise. Und doch ist sie auch im kleinsten Werk des Alltags als Prüfstein der Unsterblichkeit, ja sie scheint die liebste Tochter der Mächte zu sein, die nur deshalb so erhaben schweb gen, weil sie sehen wollen, wie weit der Mensch auch ohne Zuspruch beständig sein kann.
Darum wurde ihr auch die schönste und lieblichste
Berlin, 26. Januar. (DNB.) Der Führer ver. lieh das Ritterkreuz an Oberst von Zangen, Führer einer Infanterie-Division, Oberst Freiherr von L ü t t w i tz, Kommandeur eines Schützenregi- ments, Oberstleutnant RitteroonHeigl, Kon,- mandeur eines Pionier-Bataillons, Oberleutnant D o w e r k, Kompaniechef in einem Infanterieregiment, Leutnant Ruppert, Zugführer in einem Infanterieregiment, Stabsfeldwebel W i e r s ch i n, Zugführer in einem Pan-zerregiment, Oberfeldwebel Reisig, Zugführer in einem Infanterieregiment, Gefreiter Pelzer in einem Infanterieregiment.
wir es von P. kannten. Der Sims des Kamins aber war mit einer Decke verkleidet, die ihm fast
Das kleine Gutshaus liegt in Pommern, dort, wo die Wege unwegsam werden, wo man im Win- ' ' * "mögen hinge-
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durch den die Oka-Stellung bedroht wurde, den Feind über den Oka zurück. Am 2. und 31.1.1942 wurde ein erneuter starker Sowjetangriff zurück» geworfen und der Feind über die Oka getrieben.— Oberstleutnant Ritter von Heigl hat, als er Anfang dieses Monats den Befehl zum Abmarsch in eine vorbereitete Stellung bei den grundlosen Wegen nicht ausführen konnte, erneut den Feind angegriffen, brachte ihm schwere Verluste bei und errang einen großen Erfolg. — Oberleutnant D o • werk hat in den Tagen vom 14. bis 16.12.1941 mit schwachen Truppen allein auf sich gestellt^ durch di« Wiedereroberung von Lokotnja dem Feind in
— Im Januar-Heft der Monatsschrift „Freude am Leben" (Herausgeber Dr. Walter ©reite; Hugo Bermühler Verlag, Berlin-LichterseldH berichtet Professor Dr. Max Hartmann vom Kaiser» Wilhelm-Institut für Biologie in Berlin-Dahlem über die Befruchtungsstoffe der Seeigel. Eine sehr interessante Arbeit von Professor Dr. W. Goetsch befaßt sich an Hand zahlreicher Bildbeigaben mit den Behausungen von Menschen, Ameisen und Termiten in den verschiedenen Landschaften Süd» amerikas und schildert anschaulich und einleuchtend, wie sich die menschlichen und insektenstaatlichen An» siedlungen in überraschend ähnlicher Weise mit den Besonderheiten der Landschaften auseinandersetzen. Ein ebenfalls bebilderter Aufsatz von Dr. F. Rem, öhl erläutert am Beispiel von Weizen, Kartoffel und Zuckerrübe, welche für unsere Ernährung über» aus wichtigen Züchtungserfolge bei unseren Kulturpflanzen erzielt worden sind. Dr. G. von Franken» berg macht in einem bebilderten Beitrage auf das Blausieb als einen Feind der Obstbäume aufmerksam. In den kleinen Beiträgen sind besonders interessant die Berichte über den katastrophalen Meisenrückgang 1939/41 und über einen Kampf zwischen Bussard und riesel. Buchbesprechungen, die Liste der Neuerscheinungen und die beliebte Preisfrage runden den Inhalt des mit vieler Sorg
schlagen werden konnten.
Rumänischer General mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Berlin, 26. Januar. (DNB.) Der Führer ver- lieh das Ritterkreuz an Brigade-General Mihai Lascar, Kommandeur einer rumänischen Ge- birgsbrigade. Er warf am 26. November 1941 den stark verschanzten Gegner aus Alau und stürmte mit seinen Gebirgsjägern die Höhen ostwärts des Kapellenberges. Einen Tag später nahm seine Brigade nach hartnäckigem Bunkerkampf eine wichtige Höhe. Am 17. Dezember führte General Lascar seine Truppen in vorderster Linie zum Sturm auf Kor- lowka und die Höhen von Tschorbuny, wodurch die Verbindung mit einer deutschen Angriffsgruppe hergestellt wurde. Mit der Verleihung des Ritterkreuzes wird auch feine tapfere Brigade ausgezeichnet, die auch in den harten Kämpfen des Winters ununterbrochen Seite an Seite mit dem deutschen Heer in treuer Waffenkameradschaft kämpft.
Das Ritterkreuz für einen Fernaufklärer
Berlin, 2«.Januar. (DNB.) Der Führer ver- lieh auf Borschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe das Ritterkreuz an Oberleutnant Waldemar Felgenhauer, Flugzeugführer in einer Aufklärungsstaffel, der in Dreistündigen, über weiteste Räume führenden Flügen mit feinem Beobachter hervorragende Erfolge für die operative Führung erbracht hat. Don einem Aufklärungsflug in Frankreich kehrte er nach schweren Luftkärnpfen mit 150 Treffern im Flugzeug nach Erfüllung des Auftrages zurück. Auch im Mittelmeerraum ist sein Flug- ,zeug wiederholt schwer beschädigt worden. Trotzdem hat er seinen Auftrag durchgeführt und wertvolle Ergebnisse heimgebracht._________________
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Das, was man tragen muß — so hatte er mir im Sommer gesagt, als die Kriegswolken unaufhaltsam aufzogen — das, was man tragen muß, soll man ohne Klagen und Murren tragen. Und vor allem so, daß die andern nicht merken, wie schwer man trägt. Dann hatte er wieder fein herrliches, heftiges Lachen gelacht.
Wir faßen nachher noch eine Weile alle zusammen in der Halle. Dann gingen die Kinder und die andern. Und es war, als hätte Frau von P.
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Oberst von Zangen trug beim Angriff auf Mogileff am 26. 7.1941 dazu bei, daß der Ausbruch der Besatzung vereitelt wurde. Beim Angriff auf Jelna am 6.10.1941 gelang es ihm, in raschem Vorstoß das Höhengelände vor Schilows mit geringen Verlusten in Besitz zu nehmen. Oberst F r h. v. Lüttwitz warf bei dem Einbruch der Sow- Gegend von Reprina am 28.12.1941,
und lebhafter als sonst, als fürchte sie, man könne sie mit jenen Beileidsmienen oder Trauerworten überfallen, die allen wahrhaft Trauernden so unerträglich sind.
Die Kinder freilich, drei Mädchen, 16, 14 und 12, schienen von der Erinnerung an unseren letzten Sommer gepackt. Sie wandten sich schnell' ins Haus, und der Aeltesten rannen ein paar jener lautlosen Tränen über die Wanaen, die unmittelbar aus dem Herzen fließen und nicht zu bändigen sind.
Auch Frau von P. schien einen Augenblick die Haltung zu verlieren. Aber als wir bei Tisch saßen, schien sie wieder fast heiter. Wir saßen an dem gleichen Tisch wie immer. Der Stuhl des Hausherrn, ein hochlehniger Armstuhl mit dem Wappen der P.'s, war beiseite geräumt und stand in der Fensternische mit dem Rücken zu uns,,mit der Aussicht auf den Hof, fo, als ob der Tote die Aussicht bis zum Lindentor haben sollte, die er immer so geliebt hatte. Und obwohl sich jeder bemühte, nicht hinzusehen, gingen doch alle Blicke immer wieder hinüber, und es schien uns, als wäre der Major gegenwärtiger als je.
der Flanke der Division ein wichtiges Bollwerk aus der Hand gerissen. Auch sein Eingreifen bei Dgar- kowo und bei Sagorje war kämpf entscheidend für die Division. .
In den Waldgebieten Mich Brjansk erhielt Leut- nant R u p p e r t am 7.10.1941 den Auftrag, Eisen- bahnbrücken über die Desna südwestlich Wyonitschi unversehrt in die Hand m bekommen. Ganz auf sich gestellt eroberte er auf dem Anmarschweg einen Eisenbahnzug, fuhr gegen die Brücke vor, nahm diese trotz starker feindlicher Abwehr im Sturm, verhinderte die Sprengung und hielt die Brücke einen Tag lang bis zum Eintreffen von Verstärkungen. — Stabsfeldwebel Wrerschin zeichnete fick bereits in den Kämpfen um die Brücke bei Borrisow über die Beresina im Juli 1941 aus. Am 7.10.1941 erhielt er den Auftrag, die Brücke bei Chwaftowitfchi 3u sprengen. Trotz der sehr starken Besetzung gelang es ihm, durch geschickte Feuerleitung den Gegner niederzuhalten, daß die Sprengung durch Pioniere glückte. — Am 10. 9.1941 war Oberfeldwebel
Berlin, 27. Januar. (DNB. Funkspruch.) In mehrtätgigen, ununterbrochenen Kämpfen haben die deutschen Truppen im Donez-Bogen zwischen dem 20. und 23.1. heftige bolschewistische Angriffe abgewehrt. Infolge der unerschütterlichen Verteidigung unserer Soldaten, die in Schneesturm und stärkster Kälte allen feindlichen Angriffen standhielten, war den Bolschewisten m diesem viertägigen Ringen kein besonderer Erfolg beschieden. Gegen eine Einbruchsstelle richtete sich am 24. 1. ein wirksamer Gegenstoß der deutschen Infanterie, die den Feind verjagte. In engem Zusammenwirken schlugen am 24. Januar deutsche und italienische Truppen i m Südteil der Ostfront zwei bolschewistische Angriffe zurück. Die Bol- schewiften mußten sich ergebnislos zurückziehen. Durch einen deutsch-italienischen Gegenangriff ver- loren die Bolschewisten 200 Tote, 35 Gefangene, 7 Maschinengewehre und zahlreiche andere Handfeuerwaffen. . .... , .
Nordostwärts von Kursk führte em Angriff einer kleinen deutschen Kampfgruppe auf einen von den Bolschewisten besetzten Ort am 24.1. zu einem vollen Erfolg. Die Kampfgruppe wurde von einem Sturmgeschütz begleitet. Während dieses die bolschewistischen Widerstandsnester und Befestigungen niederhielt, arbeiteten sich Jnfanterie-Kompa- nten von zwei Seiten an den Ort heran. Der trotz Schnee und Kälte unaufhaltsam vorgetragene deutsche Vorstoß zwang die Bolschewisten, schon nach kurzem Kamps, der sie viele Tote kostete, die Ort-
Beständigkeit.
Von Josef Magnus Wehner.
Beständigkeit ist die Tugend, die auf Bestand zielt. Sie wahrt im Werden nicht nur das Ewige, Eigene, Heilige, das von urher in die Welt Eingesenkte, Gesetz, Sitte, Art; sie verwehrt nicht nur dem stürmisch Aufbegehrenden, Chaotischen, Zügellosen den Freibrief auf Zerstörung heiliger Gestalt, sie wird vielmehr im Kampfe selbst sichtbar, ritterlich, gepanzert und ernst; denn in ihrer Wurzel ruht das Wort Bestehen, und um dieses Wort wirbeln wie um den granitenen Sockel der Welt Streit und Verführung, Trotz und Abfall, Verwirrung und Eigensucht. Beständigkeit will den uralten Kampf bestehen, der nie aufhören kann, solange Tod und Leben im unendlichen Raume miteinander ringen.
Beständigkeit ist Im wiederholten Angriff gegen den Feind, sie ist in der Mühsal der Märsche, in Feuer, Schlamm und Hunger das alte Heilbild, von dem Kraft in alles Fleisch strömt; sie ist im Zucken der Arbeit der unbeugsame Wille zur Doll, endung. Aus dem ruhenden Sein aufsteigend, gleich der beständigen Sonne, geht sie ihren Weg durch den Alltag nicht anders als'ein Held, der Treue, dem Gehorsam, dem Fleiße verwandt, und doch älter als alle, noch vor dem Menschen da in allen Sternen und Erden der Schöpfung, Urgestein gleich dem schlichten grauen Granit.
wo die Wege unwegsam werden, wo i ter nur auf dem hochrädrigen Jagd: langen konnte und die Autos im Do Chaussee stehenbleiben mußten. Jetzt sind die Autos schon lange fort, und auch Pferde kann man nicht zur Bahn schicken, um Gäste abzuholen; sie haben Wichtigeres zu tun. Wir mußten also von der Station aus mit unseren Rädern hinfahren. Es war einer der herrlichen Novembertage des letzten Jahres. Wir kamen gegen Abend an.
Frau von P. stand wie immer mit ihren Kindern auf der großen Sandsteintreppe. Sie trug den gleichen Fohlenpelz, den sie immer trug, und das gleiche Kleid wie im vorigen Herbst. Keine Trauer. Ihr Gesicht war um einen Schein blasser, aber ruhig wie der Mond, der gerade über den Ulmen hervorkam. Sie begrüßte uns ein wenig hastiger
Tokio, 26. Januar. (DNB. Funkspruch.) Schwere, dreißig Stunden dauernde Kämpfe gingen der Besetzung der stark befestigten Stadt K l u a n g in Zentral-Johur voraus. Ausgesuchte Einheiten der japanischen Armee verfolgen den sich überstürzt zurückziehenden Feind. Zwischen Dong Pang und Ayer I t a m, das inzwischen gleichfalls gestürmt werden konnte, versuchte der Feind, mit Unterstützung von zwölf Tanks durch einen Gegenangriff den japanischen Vormarsch aufzuhalten. Er wurde aber zur Flucht gezwungen, nachdem zwei Tanks in japanische Hände gefallen waren. Die; Kämpfe der letzten Tage in Mittel-Jo hur spielen | sich auf einer 50 Kilomerter breiten Front ab, die etwa von Nordost nach Südwest verläuft, i Die letzten Zusammenstöße Mischen feindlichen Tankeinheiten und japanischen mechanisierten Trup. | pen zählen zu den schwersten Kämpfen tm bisherigen Berkaus des Malaya-Feldzuges. Japanischs Streitkräfte landeten in Sengaran, 15 Kilometer südöstlich von Baku Pahat an der Westküste der Malayen-Hakbinfel. Ettva 20 000 Mann, die großenteils der achten australischen Division angehören, sind jetzt umzingelt. Der japanische Dormarsch geht in schnellem Tempo weiter. Die japanischen Streitkräfte stehen in einem Halbkreis ungefähr 65 Kilometer von Singapur entfernt.
Oie Beute
des japanischen Heeres.
Tokio, 27. Jan. (DNB.) Das Oberkommando des japanischen Heeres gibt eine Zusammenfassung der Beute auf allen Kriegsschauplätzen vom Beginn der japanischen Kampfhandlungen bis 17. Januar bekannt. Ste beträgt 633 Flugzeuge, 142 Panzer» kampfwagen, 1149 Maschinengewehre, 2100 Lastkraftwagen. Außerdem haben die Heeresverbände bisher insgesamt 16245 Gefangene gemacht und 2405 Gefallene des Gegners aufgefunden. Die Beuteziffern der japanischen Seestreitkräfte und Marineluftwaffe sind in diesen Zahlen nicht ent« halten. Der größte Teil des Geräts, der Waffen und Fahrzeuge kann von den Briten und den USA.-Streitkräften in den ihnen verbliebenen Gebieten nicht mehr ersetzt werden.
Tokio, 27. Januar. (DNB. Funkspruch.) Japa» nische U-Boote haben in den Gewässern um
schäft zu räumen. Zwei Panzerkampfwagen, mehrere Ästkraftwagen und einige Schlitten fielen in deutsche Hand.
I m Waldai-Gebiet griffen zwei bolschewistische Bataillone nach starkem Artillerie- und Granatwerferbeschuß eine im Bereich der deutschen Linien liegende Ortschaft, die nur von Mei brandenburgischen Wachkompanien besetzt war, in mehreren hintereinander folgenden Wellen an., Einzelnen feindlichen Gruppen gelang es, bis an die ersten Häuser des Ortes heranzukommen. Nach schweren Nahkämpfen in den Straßen und Häusern wurden sie aufgerieben. Erst am späten Abend zogen die Bolschewisten sich in ihre Ausgangsstellungen zurück. Um den Ört herum, der feit in deutscher Hand blieb wurden 330 gefallene Boschewisten gezählt. Die deutschen Verluste waren sehr gering.
Nordostwärts des Ilmensees stürmte der Feind nach heftigem Artilleriefeuer umfassend gegen unsere (Stellungen, die einen wichtigen Ort sicherten. Zahlreiche sowjetische Kampftlieger unterstützten den Angriff. Während Infanterie aus ihren Stellungen heraus die wiederholten Angriffe des Feindes abwies, nahm unsere Bodenabwehr die angreifenden Flugzeuge unter Feuer. Wo der Gegner in einzelnen vorgeschobenen Stellungen durch sein Uebergewicht an Zahl zunächst kleinere Einbrüche erzielte, wurde er wieder zurückgeworfen. Bei starker Kälte leisteten unsere Truppen so hartnäckigen Widerstand, daß der Ort fest in deutscher Hand blieb und die Bolschewisten hohe Verluste erlitten.
etwas Altarhaftes verlieh. Die Hausfrau beugte sich nieder und zündete das Feuer an. Wir fetzten uns nahe an die Flammen. „Er hatte das Holz selbst geschichtet", sagte sie, „er wollte es gleich an- zünden, wenn er nach Hause kam." Und ganz leise: „Meine Aelteste sagte vorhin: erst als Sie beide kamen und mit Ihnen der letzte Sommer .... erst da wußte sie ganz, daß er nicht wiederkommen würde. Und ..sie wies in die Flammen, „mir geht es ebenso."
Wir schwiegen. Der Wind, der draußen heftiger geworden war und einen prickelnden Regen gegen die Fenster trieb, lieh auch das Feuer im Kamin kräftiger aufflammen. Dann stürzten die Scheite, und es war ähnlich, wie nfrenn Schollen auf einen Sarg fallen.
Frau von P. erhob sich. Schweigend nahm sie die Decke vom Sims und enthüllte damit einen Spruch, der um den Kamin gemalt war. Und zwar hatte man ihn in der energischen fleinen Schrift des Majors von P. draufgemalt. Es war der Wappenspruch der Familie, und er lautete: „Nur das Haus, auf Menschen gebaut, steht fest."
Sie ging, die Decke wie eine Fahne hinter sich herziehend, schnell hinaus. Wir wußten nun, wes- halb sie uns so dringend gebeten hatte, zu kommen. Es war die schönste Gedächtnisstunde für einen Toten, die wir je erlebt haben, und wir haben viele erlebt
der Duren zu brechen, das ist die härteste Unter- drückung — mit anderen Worten: ,Wir müssen die Eltern töten, damit ihre Kinder Respekt vor uns haben'." Zur Behandlung der Iren gab er 1917 folgendes Rezept: „Man muß die Iren Niederschlagen wie Hund e.“ Gegenüber 2 n • dien pries Churchill im April 1919 im Unterhaus das berüchtigte Blutbad von Amaritsa, bei dem 379 unschuldige indische Männer, Frauen und Kinder erbarmungslos zujammengeschossen wurden. Am 20. Januar 1940 erklärte Churchill über F i n n- lands Freiheitskampf: „Das Licht der Freiheit, das fo hell im eisigen Norden leuchtet, gibt zu der Hoffnung Veranlassung, daß ein Verkünder kommen und dem Fortschritt der Menschheit die Spur weisen werde/ Als Finnland seine Freiheit erkämpft hatte, erklärte Churchill Finnland d e n Krieg, um es aufs neue den bolschewistischen Unterdrückern auszuliefern. Das jüngste Beispiel für Churchills lügnerische Haltung gegenüber den freiheitswilligen Völkern bildet der britische Gewalt- akt gegen den Ministerpräsidenten von Burma, U Saw, der maßvoll in London unter Hinweis auf den Freiheitswillen von 15 Millionen Burmesen den Dominion-Status für fein Land gefordert hatte, ober kalt abgeroiefen und auf Geheiß Churchills der Rückkehr in feine Heimat durch die Verhaftung entzogen wurde.
2. Churchill und -le Kriegsschuld.
Churchill erklärte jüngst in Ottawa: „England hat den Krieg nicht gewollt." Aber schon im Jahre 1936 sagte er dem amerikanischen General Wood: „Deutschland wird zu stark — wir müssen Deutschland vernichten." Churchill schrieb am 21. Juni 1939 im „Paris Soir": ,Es liegt schon ein gutes Stück Wahrheit in den Vorwürfen der Einkreifungspolitik der West- möchte — es ist heute nicht mehr möglich, die Wahrheit zu verbergen."
8. Churchill und Old England.
Churchill hat versprochen: „There will al- ways be an England“ (England wird nie untergehen). Tatsächlich hat er an die Vereinigten Staaten abgetreten: Neufundland, die Bermuda- Inseln, die Bahama-Jnseln, Jamaica, Santa Lucia, Trinidad, Britisch-Guayana, Antigua.
Oer erste Lustangriff auf Port Oarwin.
Tokio, 26. Jan. (DNB.) Nach einer Mitteilung des Hauptquartiers haben japanische Streitkräfte, die am 23. Januar bei Kawiang auf Neu- Mecklenburg, einer Insel des Bismarck-Archi- pels, landeten, bereits am folgenden Tage die Stadt und die umliegenden Gebiete besetzt. Japanische Flugzeuge haben nach einer Meldung aus Batavia Port Darwin bombardiert und damit erstmalig das australische Festland angegriffen. Dort wurden vom australischen Militär fieberhafte Vorbereitungen getroffen und Uebungen zur Abwehr von Landungen und Luftangriffen abgehalten. Das Militär sührt über die indifferente Haltung der Zivilbevölkerung, die bei dem Bau von Luftschutzanlagen nicht mit dem Militär zufammenarbeitete, lebhafte Klage. In Melbourne gab der australische Kriegsminister Forde bekannt, daß verschiedene Plätze an der Ostküste Neu-Guineas, die bereits von der japanischen Luftwaffe bombardiert wurden, geräumt worben sind, da man eine japanische Landung befürchtet. Der australische Ministerpräsident Curtin richtete in einer Rundfunkansprache einen scharfen Angriff gegen Churchill. Keine Nation könne ihr Schicksal von der Unfehlbarkeit eines einzigen Mannes abhängig machen. Oas Telegramm Churchills, in dem er die Prüfung der australischen Hilfeleistung zugesagt hat, wird in Australien als nicht ausreichend bezeichnet.
Die Landung japanischer Truppen in Kendo r i verschafft den Japanern in dem Südostzipfel der Insel Celebes eine neue Position von großer strategischer Bedeutung. Kendari ist der einzige größere Hafen zur Abriegelung der Flores-See und Java-See gegen Osten, wie auch zugleich in offensiver Hinsicht gegenüber den britischen Versuchen, Port Darwin in Nordaustralien zu einer Hauptbasis der Kriegführung von Austtalien aus zu gestalten.
Britischer Gegenangriff in Malaya zusammengebrochen.
ftänbigfeit. Da hütet sie mit ewigem Auge unter den Eichen, deren Ahnen noch die Götter sahen, die langen Geschlechterreihen, den Brunnen, das Haus und die Herden. Da erst ist ihr wohl, wo Heimat ist, der unveränderliche Ort in der unaufhörlich werdenden Zeit, die Duelle alles seelischen und völkischen Lebens, der unser heimlichstes Heimweh gilt. Wer die Beständigkeit im silbernen Lichte des Heimwehs erblickt, der hat die Heimat geschaut. Wo Beständigkeit ist unter den Menschen, da ist Heimat, und sei es auch kein Bauernhof der Ahnen, sondern vielmehr die gewaltige, sternbesäte Wölbung des Reiches.
An ihm wollen wir beständig bauen, daß es uns zur Heimat werde.
tischen Ostasienflotte.
9. Churchill verspielt -as Empire.
Churchill erklärte: „Unsere Aufgabe ist, das Empire unh den Union Jack in der Welt aufrechtzuerhalten."
Im zweiten Jahr der Churchillschen Minister- Präsidentschaft schließt Kanada ein Währunas-, Wirtschafts- und Derteidigungsabkommen mit den Vereinigten Staaten und gibt Zollgrenzen auf, verhandelt Australien unter Umgehung der Londoner Regierung mit Roosevelt über einen Militärpakt, und der australische Ministerpräsident erklärt: „Wir arbeiten für die USA!", debattiert das Parlament der Südafrikanischen Union über einen Antrag auf Ausrufung einer selbständigen südafrikanischen Republik, für die sich mehr als ein Drittel der Abgeordneten aussprach.
Den Union Jack hält Churchill aufrecht, Indem er seine Befehle in Washington einholt und bri- tische Admirale einem amerikanischen Oberbefehl unterstellt. Churchill hat das britische Empire an Amerika ausgeliefert Der amerikanische Kriegsminister Stimson erklärte kürzlich: „Churchill ist der Liebling von ganz USA. Aber er ist noch mehr: Er ist d e r u n( r i g e 1* Auf Anordnung des britischen Jnformationsministeriums wurde der englischen Presse die Veröffentlichung dieses Passus untersagt.
10. Das einzige Versprechen, -as Churchill hielt.
Churchill ist der größte Schwindler und politische Betrüger aller Zeiten. Das einzige Versprechen, das er bisher gehalten hat, waren seine Worte: Ich habe dem englischen Volk nichts anderes zu bieten als Blut, Schweiß und Tränen."
für tapfere Männer des Heeres.
Reisig zur Sicherung der Sttaße nach Tscherni- gow eingesetzt. Er erkannte zwei feindliche Geschütze, die die Flanke des Bataillons bedrohten, schritt sofort zum Angriff und nahm die beiden Geschütze. — Am 10.11.1941 hatte die Kompanie, bei der der Gefreite Pelzer als Zugmelder eingeteilt war, den Auftrag, eine Waldstellung, bei Golokowo zu halten. Nach starker Arttllerie- und Granatwerfer- Vorbereitung gelang es den Sowjets, in ein MG.- Nest einzudringen. Der ®efreite Pelzer drang ohne Befehl und auf sich allein gestellt trotz feindlichen MG.-Feuers mit einem erbeuteten Maschinengewehr in die Stellung ein, vertrieb die feindliche Besatzung und verteidigte das wiedergewonnene MG.-Nest, bis Unterstützung ein getroffen war. Seiner Ent- schlossenheit ist es zu verdanken, daß die zur Umfassung angesetzten Flügel des Gegners zurückge-
Churchill hat durch seine eigene Kriegführung v e r l o r en : Englands Ansehen in Europa und Asien. An Territorialbesih die hundertsäbrige <*~;- tische Kronkolonie Hongkong, den osttichen pfeiler des Empire, Malaya, das Tor nach Indien, D r i t i s ch - B o r n e o, die Oelquelle der bri-


