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Montag. 26. Januar M2

MGietzeimAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhefsen

Zchrfftleitung vnd Geschäftsstelle: riehen, Zchulstratze 7-9

Annahme von Anreinen für die Mittagsnummer bis 8'/,Ubr desBormittags

Anreiacn-Preife:

Anzeigenteil 7Rpf. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, Textteil 50 Nnf. je mm bei 70 mm Zeilcnbreite

Nachläße:

Wiederholung Malstaffel I Abschlüsfe-^lengenstaftelir Platzvorfchrift (vorherige Vereinbarung) 25"/»mehr

von einzelnen

infolge höherer Gewalt

«ernsvreckanfchlnh 2251 Vrvck vnd verlaz:

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Starke britische Kräfte nordostwärts , Iber die Deutsche

von Agedabia zurückgewiesen

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Unter den acht durch das Unterseeboot des Ka-

Kosmeltk osmtlik

Der falsche Prophet.

Von unserer Berliner Schriftleitung.

ägyptischen Grenze bis zur Cyrenaika sei es not­wendig gewesen, die britischen Tanks und die sonsti­gen britischen motorisierten Einheiten zu überholen und deshalb zurückzunehmen. In diesem Augenblick sei General Rommel vorgestoßen. Die britischen Korrespondenten berichteten aus Libyen, eine der wichtigsten Lehren, die die britischen Streitkräfte

Kampfwagen und sonstigen motorisierten Fahrzeuge zu überholen. Nicht nur die größeren deut­schen Panzereinheiten, sondern auch die kleineren Gruppen der deutschen motorisierten Streitkräfte verfügten über Reparaturabteilungen. Die Aus- rüstung dieser ReparaturabteUungen sei so vollstän­dig, wie man sie sich nur irgend denken könne, und chr Personal setze beschädigte Fahrzeuge sofort in- > stand, unbeachtet der Kämpfe, die um sie herum ! fortgesetzt würden.

Tunis vorzudringen."

Heute, angesichts des neuen Vorstoßes des Gene­rals Rommel, wird man sowohl in London als auch in den USA. und in Moskau feststellen müs­sen, daß Herr Churchill mit seinen Prophezeiungen über die libysche Offensive wieder einmal gründlich danebenprophezeit hat. Es ist keines der Ziele, de­ren Erreichung er so großspurig und großmäulig angekkindigt hat, erreicht worden. 5m Gegenterl, General Rommel steht heute, wie gerade der letzte erfolgreiche Vorstoß bewiesen hat, an einer "mie, wo er jede Beweglichkeit hat und von wo er tionen unternehmen kann, wie es ihm p"sit. Rach Churchill sollte die britische Offensive in Libyen ein Waterloo eine Demichtungsschlgcht werden. Auch diesmal irrte sich Churchill gründlich. General Rom­mel lebt, seine Truppen sind voller Angriffskrast. Die Initiative liegt bei ihnen. Es war wieder ein­mal nichts mit den Prophezeiungen Churchills.

Berlin, 25. Ian. (DNB.) Trotz überaus i starker Kälte, die stellenweise minus 38 Grad be- j trug, kam es im nördlichen Abschnitt der i Ostfront am 23. Januar zu erneuten Abwehr­kämpfen. So richtete" sich südostwärts des Ilmens ees ein feindlicher Angriff mit Panzer­unterstützung gegen einen von den deutschen Trup­pen besetzten Bahnhof. Obwohl der anhaltende leichte Schneefall die Sicht sehr erschwerte, wurde der Angriff abgewiesen, vier Panzerkampfwagen vernichtet und zwei schwer beschädigt. Auch nord­ostwärts des Ilmensees griff der Feind mehrfach mit starken Kräften und Artillerie- und Granatwerfer-Vorbereitung deutsche Truppen an, die einen Bahndamm hielten. Die Bolschewisten wurden jedoch gleichfalls in zum Teil heftigen Nah kämpf en abgewiesen und mußten sich nach hohen blutigen Verlusten zurückziehen. Nach wie­derholten Stoßtruppvorstößen setzte sich der Feind in den Abendstunden von den deutschen Linien ab. Eine kühne Tat vollbrachte am 23. Januar ein über das Eis des Finnischen Meerbusens gegen die Fahrrinne Leningrad- Kron st adt angesetzter deutscher Stoßtrupp, der sich bereits sechs Kilometer über die Gisbarrieren vorgearbeitet hatte, wobei er plötzlich auf einen bolschewistischen Fernsprechposten stieß, dessen Besatzung nach kur­zem Kampf überwältigt, und gefangen genommen wurde.

Nordwärts Kursk wurde die Absicht des Gegners, flankierend in die deutschen Linien einzu- brechen, durch zusammengefaßtes Abwehrfeuer ver­eitelt. Drei Panzer und andere schwere Waffen des Gegners wurden vernichtet. Bei einer Kalte von 41 Grad und scharfem Nordost- wind brach, ostwärts von Kursk em star- kerer deutscher Stoßtrupp mehrere.Kilometer tief in das vom Feind besetzte Gebiet ein, stieß gegen

aus diesem Feldzug mitnehmen müßten, ergebe sich aus der ungewöhnlichen Schnelligkeit, mit m in der Lage gewesen seien, ihre

N.'e deutschen U-Booiserfo^ge an der nordamerikanischen Küste

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Oer Wehrmachtbericht I vom Sonntag.

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VND. Aus dem FührerhauplquarNer.

Jan. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Del der Abwehr eines feindlichen Angriffs im Raum südostwärts von Charkow wur­den mehrere sowjetische Panzer abgeschossen. Deutsche und finnische Luftstreitkräfte fügten dem Feinde an der karelischen Front erhebliche Verluste an Menschen und Material zu. In den Gewässern der Fischer-Halbinsel wurde ein kleinerer Transporter durch Bombenwurf versenkt.

Wie bereits durch Sondermeldung bckanntgegeben. hat der Angriff der deutsch-italienischen Verbände iaVordafrika zu einem vollen Erfolg geführt. Nordostwärts vonAgedabia wurden starke britische Kräfte unter schweren Verlusten geschlagen und nach Rordoslen zurückgeworfen. Zahl­reiche Gefangene fielen in unsere Hand. 143 Panzer und 80 Geschütze wurden erbeutet oder vernichtet. Auf der Insel Malta belegten deutsche Kampsflug­zeuge die Anlagen der Flugplätze Duka und halfar mit Bomben schweren Kalibers.

In der Zeit vom 17. bis 23.Januar verlor die sowjetische Luftwaffe 110 Flugzeuge, ba­uen wurden 39 in Luftkämpsen und 17 durch Flak­artillerie abgeschossen, der Rest am Boden zerstört, während der gleichen Zeit gingen an der Ostfront 16 eigene Flugzeuge verloren.

Wie Agedabia genommen wurde.

Berlin, 25.San. (DNB.) Zu dem Singriff der deutsch-italienischen Verbände nordostwärts D0n Agedabia werden noch folgende Emzel-

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im Eismeer unterstützt sie den Kampf des Gene- rate Dietlund der finnischen Bundesgenossen, und im Mittelmeer hilft sie den deutschen und rtaliem- chen Truppen des Generals Rommel. Dadurch, daß jetzt auch die Küste von Nordamerika und Ka­nada zu ihrem Operationsgebiet geworden ist, hat sie eine wesentliche Vorbedingung für den Sieg un­seres japanischen Bundesgenossen geschaffen. Ihre Tätigkeit an der nordamerikanischen und kana- dischen Küste bindet feindliche See- und LufLstreit- kräfte, die sonst zum Einsatz im Pazifik zur Ver­fügung stehen würden. So gewinnt diese neueste Tat unserer U-Bootwafie auch noch eine gesamt­strategische Bedeutung, die dem taktischen Erfolg em

Herr Churchill gab im Unterhaus am 20. No­vember einen Ueberblick über die englische Os* fensive an der libyschen Front und schil­derte dabei die Lage wie folgt:Dieser Angriff war schon feit langem bis ins kleinste vorbereitet. Wir warteten n a h e z u f ü n f Monate, um un­sere Armee mit allen den Waffen, die das Kenn­zeichen dieses neuen Krieges sind, gut ausru- st e n zu können. Das Ziel der britischen und Em­pire-Offensive ist jedoch weniger die Besetzung der rin en oder anderen Stellung, sondern vornehmlich die Zerstörung der feindlichen $ a n - zerwaffen. Es kann mit Gewißheit behauptet werden, daß der Feind vollkommen überrascht wurde." Am gleichen Tage erließ Herr Churchill auf Befehl des Königs" an alle Offiziere und Mannschaften der Armee und der englischen Luft­waffe in der westlichen Küste und bei der Flotte im Mittelmeer eine Botschaft, in der es hieß:Zum ersten Male werden britische und Empire-Truppen den Deutschen mit hinreichenden Ausrü­stungen an modernsten Waffen aller Art gegenüberstehen. Der Kampf selbst wird den wette­ren Verlaus des Krieges beeinflussen. Jetzt ist die Zeit, den bisher stärksten Streich für den Endsieg, die Heimat und die Freiheit zu> sichren. Die Armee der Wüste kann dem Buch bet Geschichte ein weiteres Blatt hinzufügen, welches den Blättern, auf denen Blenheim und Waterloo geschrieben steht, ebenbürtig ist." In dasselbe Horn testeten denn auch di» journalistischen und propagan* distischen Trabanten des Herrn Churchill. U. a. gab der Sender Boston folgende Weisheit von sich:Die Engländer hoffen, mit dem neu begonnenen Vor­marsch die deutsch-italienischen Truppen zu Wacstn und bis an die Grenze von Französisch-

Oie Niederlage von Hawai.

Stockholm, 26. Jan. (Europapreß.) Der ame­rikanische Untersuchungsausschuß, der die Ereignisse bei Pearl Harbour zu Beginn des Krieges mit Ja­pan nachprüft, teilte mit, daß dem Flottenkorn- mando auf Hawai zehn Tage vor Beginn der ja­panischen Operationen mitgeteilt worden sei, daß ein japanischer Angriff auf die Philippinen wah^ scheinlich sei. Diese Informationen hätten jedoch den verantwortlichen Persönlichkeiten auf Hawai >bie drohende Gefahr eines unmittelbar bevorstehen­den Luftangriffes nicht zum Bewußtsein gebracht". In dem Bericht werden Admiral Kimmel und Generalleutnant Shortfahrläs­sigen Verhaltens im Dienst" bezichtigt. Kimmel und Short hätten versäumt, miteinander in Verbindung zu treten. Die Notwendigkeit, der Gefahr eines Luftangriffes rechtzeitig zu begegnen, fei niemals erwogen worden. Der Angriff habe deshalb^ auch völlig überrascht. Es sei auf Hawai nicht genügend Kriegsmaterial vorhanden gewesen, aber dies an­dere nichts an der Tatsache, daß man veriaumt habe, die geeigneten Maßnahmen mit den verfüg­baren Mitteln zu treffen. ,

Australien in Erwartung eines japanischen Angri^es.

S ch a n g h a i, 26. Ian. (Europapreß) Die austra­lische Regierung erwartet einen lapamlchen Angriff auf den australischen Kontinent bereite in nächster Zeit. Der australische Kriegsminister Forde, der den zur Zeit zur Erholung in West­australien weilenden Ministerpräsidenten C u r t i n vertritt, hat das Land sofort auf Kriegszustand bringen lassen. Das australische Knegskablyett und der Kriegsrat sind am Sonntag zusammengetreten, um die dringlichsten Maßnahmen anzuordnen. Ml- nisterpräsident Curtin wird von Perth nach Mel- bourne zurückkehren. Das Kabinett tagt seit einiger Zeit schon nicht mehr in der Hauptstadt Canberra, sondern in Melbourne, um mit den hier stationier­ten militärischen Stellen ständig in Verbindung sein zu können. Diese Maßnahmen zeigen dis Sorgs

Schwere Kämpfe bei hefiiger Kälte

Oer Wehrmachtbericht vom Gamstag.

DNB. Aus dem Führerhauptguartier, 24. Jan. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

An mehreren Stellen des mittleren Ab­schnitts der Ostfront führten unsere Trup­pen erfolgreiche Angriffe und fügten dem Feind hohe Verluste an Wenschen und Material zu. Im hohen Norden wurden Teilstrecken der Wur­manbahn durch Bombentreffer zerstört und eine In­dustrieanlage schwer getroffen. Die Sowjets verloren am gestrigen Tage 27 Flugzeuge, während nur ein eigenes Flugzeug vermißt wird.

3m Kampf gegen Großbritannien bombardierte die Luftwaffe bei Tage Versorgungs­betriebe des Hafens Great Parmouth sowie einen Flugplatz in Schottland. Vor der norwegi­schen Küste beschädigte ein Winensuchboot ein feindliches Unterseeboot durch Wasserbomben. Wie bereits durch Sondermeldung bekanntgegeben, haben deutsche Unterseeboote bei ihrem ersten Auftreten in nordamerikanischen und kanadischen Gewässern der feindlichen 13er- sorgunasschiffahrt schweren Schaden zugefugt. Un­mittelbar vor der feindlichen Küste versenkten sie IS Handelsschiffe mit zusammen 125000 DRT. Ein weiteres Schiff und ein Bewacher wur­den torpediert. Bei diesen Kämpfen hat sich beson­ders das Unterseeboot des Kapitänleutnants h a t degen ausgezeichnet. Ls versenkte allein 8 Schiffe mit 53 000 BRT.» darunter drei Tanker, vor Neu- °3n Xorbafrita verlies der ««griff bet deutsch-italienischen Schnellen Verbände, unterstützt von Kampf- und Sturzkampffliegerverbanden, wer- terhin erfolgreich. Starke britische Kräfte wurden über Agedabia hinaus nach Osten zurückgeworfen.

Deutsche Kampfflugzeuge setzten die Angriffe auf militärische Anlagen der Insel Malta mit guter Wirkung fort

heiten bekannt:

Am Vormittag des 21. Januar griffen deutsch- italienische Verbände überraschend bie vor ihren Knien in der Cyrenaika aufmarschienen britischen kräite an. Während deutsche Kampf- und Sturz- tamofflugzeuge den Gegner aus der Luft mit einem Bombenhagel belegten, warfen die deutsch-italie­nischen Verbündeten den Feind nach Osten zuruck. Unter der Wucht des Vorstoßes der Verbündeten mußte der Gegner fluchtartig teils nach Osten, teils nach Nordosten in der Richtung auf Agedabia zu- rückweichen. General Rommel ging fofort zur Ver- folgunq über und fetzte diefe in ständiger Veruh- rung mit dem Gegner auch am 22. Januar fort. Am Morgen des 22. Januar um 10 Uhr wurde A g e - babia nach kurzem Kampf genommen, und auch über Agedahia hinaus konnte em beträchtlicher Geländegewinn erzielt werden. ^cr- bände der Luftwaffe griffen in rollenden Einsätzen auch hier die zurückgehenden feindlichen Kolonnen an und brachten dem Gegner stärkere Verluste bei. Am 24. Januar wurde der Vorstoß, mit dem Die britische Führung offenbar nicht gerechnet hatte, weiterqeführt. Nordostwärts von Agedabia wurden starke Kräfte unter erneuten schweren Verlusten ge­schlagen und weiter nach Nordosten Zuruckgeworfen. Allein am 24. Januar wurden 117 PaNzerkamps- magen, 33 Geschütze unb1 eine große Anzahl von Lastkraftwagen erbeutet oder vernichtet. Damit hat sich die Deute auf 143 Panzerkampfwagen und 80 Geschütze erhöht. Die Treffsicherheit der Erdtruppen beweist sich darin, daß sie allein 14 britische Aug­zeuge abgeschossen bzw. am Boden vernichtet haben.

terCyclops" (9076 BRT.), der in Liverpool beheimatet ist, ferner die beiden amerikanischen TankerMalay" (8207 BRT.) undNorneß (9577 BRT.), der unter der Flagge Panamas re- giftriert ist, und ein weiterer USA.-Tanker. Außer­dem wurden versenkt: Der englische TankerC o i m- bra" (6768 BRT.), der amerikanische Dampfer City of Atlanta" (5269 BRT.), der amerika­nische TankerAllan Jackson" (6635 DR^..) und der für die USA. fahrende lettische Dampfer Cilvaixa" (3779 BRT.). Wie nahe die Ver­senkungen unter der Küste erfolgten, geht daraus hervor, daß zwei von den versenkten Tankern mit dem Deck auf Grund liegen, während der Bug steil -aus dem Wasser hervvrragt. Dieser Erfolg der beut- chen Kriegsmarine ist um jo bedeutsamer, als die, deutsche Unterfeebootmaffe bereits in dieser Woche im Atlantik weitere vier britische Handelsschiffe mit insgesamt 21 000 BRT. versenkte und einen großen Transporter schwer beschädigte.

bringen. Damit erweitert sich das Tätigkeitsgebiet unserer U-Bootwaffe noch um ein Bedeutendes. Sie erstreckte sich bisher schon auf Seegebiete in den verschiedensten Räumen, die durch riesige Entfer­nungen voneinander getrennt find.- Sie bestritt nicht nur bie Schlacht im Atlantik, sondern wirkte in kühnen Operationen auch im Eismeer und i m M i 11 e l m e e r und verlängerte dadurch die Flanken unserer Fronten. Durch den kühnen Einsatz

mehrere Ortschaften vor und zwang die Bolschewi­sten nach Osten zurückzuiweichen. In einem anderen Abschnitt durchbrachen deutsche Truppen trotz zäher Verteidigung des Feindes unentwegt gegen den scharfen Nordostwind ankämpsend die vorderen Stellungen und drangen in einzelne Stützpunkte des Gegners ein. Obgleich die Bolschewisten mehr­mals versuchten, durch Einsatz von Panzerkanlpf' wagen den deutschen Gegenangriff aufzuhalten, konnten mehrere Stützpunkte fest in Besitz genom­men werden. Fünf Panzer 'wurden vernichtet. -

An. einigen Stellen des D o n e z - Ab sch n i 11 s wiederholte der Feind bei einer Kälte von 26 Grad auch am 23.1. seine Angriffe mit starken Kräften seiner Infanterie und mit Artillerie, Panzerkampf­wagen und Schlachtfliegern. Obwohl die deutschen Soldaten schon den vierten Tag in heftigem Abwehr­kampf standen, brach Welle um Welle der anstür­menden Sowjettruppen im deutschen Abwehrfeuer unter schwersten Verlusten für bie Bolschewisten zusammen. Ein deutsches Aufklärungsflugzeug hatte zwölf feuernde bolschewistische Batterien festgestellt. Durch genaue Feuerlenkung konnte in kürzester Zeit die Hälfte der feindlichen Batterien außer Ge­fecht gesetzt werden. Gleichzeitig wurden bolsche­wistische Infanterie-Bereitstellungen vernichtet. Die in Schnee und Kälte hart kämpfende deutsche In­fanterie wurde durch diese Einsätze der Luftwaffe wesentlich entlastet.

An der Süd küst e b er Krim mürbe ein er­neuter bolschewistischer Landungsversuch abgewehrt. Im Rücken der Sewastopol einschließenden deutschen Truppen versuchte' der Feind, im Schutze der Nacht annähernd 200 Mann zu landen. Kusten- sicherungen nahmen jedoch bie bolschewistist' i Schiffe unter fo wirksames Feuer, daß sie ihr Vor­haben nicht ausführen konnten, sondern wieder jiuf das Meer abdrehen mußten.

Kapitänleutnant H a r b e g e n , der erfolgreiche U-Boot-Kommandant, vor dem Auslaufen zur Femd- fahrt. (PK.-Aufn.: Kriegsberichter Kramer jSch.j.)

Oer italienische Bericht.

Rom, 25. Januar. (DNB.) Der italienische Wehr­machtbericht vom Sonntag meldet: Hesttge Kampfe fanden im Verlauf des gestrigen Tages ostwärts und südostwärts von Agedabia statt. Ernige feindliche Panzerverbände wurden von den Pan- zerelnheiten der Achse eingekreist und vernichtet Die Gesamtbeute betrug bis gestern abend 80 Geschütze, 143 Panzer, darunter einige in Amerika herge­stellte 28-Tonnen-Panzer. Viele der erbeuteten Pan­zer sind unversehrt unb werden von unseren Ab­teilungen Zum Einsatz gebracht. Die Zahl der Ge­fangenen ist beträchtlich. -

Don Landstreitkräften wurden elf englische Flugzeuge abgeschossen ober am Boden nichtet. Verbände der deutschen unb itanenttmen Luftwaffe, die sich wirksam an ben Kämpfen der Panzerbivision beteiligten, griffen rückwärtige feind­liche Stellungen an unb bombardierten Flugplätze und Änsammlungen motorisierter Mittel. Eine zur Landung gezwungene Hurricane geriet in Brand. Im mittleren Mittelmeer schossen Einheiten unserer Kriegsmarine, die einen Geleitzug sicherten, Zwei feindliche Torpedoflugzeuge ab. Ein drittes Torpedoflugzeug und ein Beaufighter-Flug- zeu>g wurden von deutschen Jägern abgeschossen.

Eme unangenehme lleberraschuna für London.

Stockholm, 25. Ian. (Europapreß.) Der ener­gische Vorstoß General Rommels in Libyen war für London eine unangenehme Ueberraschung. .^venska Dagbladet" berichtet, grundsätzlich habe man eine Gegenoffensive Rommels stets für mög­lich gehalten, doch sei man nicht darauf g e - s a ß k gewesen, daß ein solcher Gegenangriff erfolg­reich sein würde. Die Berichte aus Kairo ließen darauf schließen, daß Rommel einen sehr g e - schickten Zeitpunkt für seinen Gegenstoß ge­wählt habe. Nach dem weiten Vormarsch von der

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Der außerordentliche Erfolg, den deutsche U-B°°t- bei ihrem ersten Austreten m nordamerikamschen uns kanadischen Gewässern errungen h°b«n und insde'ondere die Tatsache, daß es dem Kapitanleut- nant chardegen mit seinem U-Boot gefangim ift vor Neuyork acht «chiste mit 53 000 .BRT zu oersenken, erfüllen das ganze deutsche Volk mit leb haiter Genugtuung und größter Bewunderung vor Liefen neuen Toten der besoÄeres Gepräge gibt. .. . . . . _

n°rdam«ikanisch-n'u^ "ianaA-n Küste °°rzu. finden sich an größeren Schissen der britische Dump-