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Mittwoch. 25. November 1942

2. Jahrgang Nr. 278

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Neue deutsche Waffen

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Raumgewinn in Tunesien

Oldere Zerstörungen. Im Hafen von Algier wurde f dttch unsere Kampfflieger ein feindlicher Zerstörer

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Erbitterte Abwehrkämpfe im Nordteil des Oonbogens und südlich von Stalingrad

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für einen verdienten Waffenkonstrukteur

In diesen Tagen wurde der Chefkonstrukteur und Leiter der Artillerie, und Röstungskonstruktion bei der Friedrich-Krupp-AG., Direktor Dr.-Jng. Mül­ler. anläßlich seines 50. Geburtstages durch Glück­wünsche des Führers und des Reichsministers Speer ausgezeichnet. Generalmajor Hartmann vom Reichs. Ministerium für Bewaffnung und Munition über­reichte ihm im Auftrage des Führers dessen Bild mit eigenhändiger Unterschrift und im Auftrage von Reichsminister Speer ein Gemälde von Professor Gerwin. Der Führer zollte damit einem Konstruk- teur Anerkennung und Dank, dessen hervorragendem Wirken die deutsche Wehrmacht Meisterwerke

Das Schicksal Franzöfifch-Westaftilas. Vichy, 24. Nov. (DPB.) Nach dem britisch- nordamerikamschen Ueberfall auf Marokko und

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Waffen hatten. Die Zahl der seit dem 22.11. an den beiden Abwehrfronten am Donbogen und südlich Stalingrad abgeschossenen feindlichen Panzer wird auf mehrere hundert beziffert.

0er Wehrmachtbericht.

D7lB. Aus dem F ü h rerha u p t q uartl er. 24. Nov. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

3m kaukafusgebiet verhinderte die ungün­stige Witterung größere Kampfhandlungen.

Südwestlich Stalingrad und im großen Donbogen sind die Sowjets unter rücksichts­losem Einsatz von Menschen und Material in die Verteidigungsfront am Don eingebrochen. Die Ge­genmaßnahmen sind im Gange. 3n den harten und wechselvollen Kämpfen der letzten beiden Tage wur­den mehrere hundert feindliche Panzerkampfwagen vernichtet. Verbände der deutschen und rumänischen Luftwaffe griffen trotz ungünstigen Flugwetters laufend in die Erdkämpfe ein.

3n Stalingrad selbst nur örtliche Kampf­tätigkeit.

Erneute heftige Angriffe des Feindes gegen meh­rere Stützpunkte des Ilmensees brachen zusam­men, 3m Mündungsgebiet des Wolchow wurden feindliche Transportzüge durch Luftangriff vernichtet.

3n der L y r e n a i f a und an der tunesisch­algerischen Grenze Spähtnrpplätigkeit. Tag- und Nachtangriffe der Luftwaffe richteten sich gegen britische Panzer- und Kraftfahrzeugansammlungen in der westlichen Lyrenaika.

3m nordafrikanischen Hochland griffen Sturzkampfflieger vahnziele, motorisierte Kolonnen und Artilleriestellungen mit guter Wirkung an. Bei der Bombardierung von Schiffszielea vor Algier in der Nacht zum 23. November trafen Kampfflieger fünf Transporter, darunter große Fahrgastschiffe, und einen Zerstörer mit schweren Bomben. Lin deutsches Unterseeboot erzielte vor O r a n auf einem durch Zerstörer gesicherten Kreuzer zwei Torpedo- trefser. Mik der Versenkung des Kreuzers wird ge­rechnet. Flakartillerie der Luftwaffe schoß im Mittel- meergebiet fünf feindliche Bombenflugzeuge ab.

An der französischen Westküste vernichte­ten deutsche 3ager fünf viermotorige feindliche Bom­ber. Lin eigenes Flugzeug ging verloren.

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Annahme von Anzerreu für die Mittagsnummer oiS8'/,Ubr desGormittagS Auzetgeu-Preife

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Mavvor'chrift < vorherige Vereinbarung) ß5°A> mehr

Zusammentritt des neuen spanischen TlationalrateS.

Madrid, 24. Ngv. (Europapreß.) Der dritte Nationalrat der spanischen Falange, dessen Mitglie­der vom Caud'llo soeben ernannt wurden, wird am 8. Dezember ^usarnrnentreten. Zu den Persönlich­keiten, die automatisch Mitglieder des Nationalrates werden, gehören der Caudillo als Präsident, der Generalsekretär und Dizesekretär der Partei, der Präsident der Cortes, der Chef der Milizen und die Gauleiter einer- Reihe spanischer Provinzen. Neben dem früheren Außenminister Serrano S u n e r be­findet sich auch der Chef derBlauen Division", General Munos Grandes, unter den Mit­gliedern. Die spanische Presse hebt hervor, daß neben den führenden Persönlichkeiten der Falange auch das Heer in dem Nationalrat vertreten ist. Die Zusam­mensetzung des neuen Nationalrates fei Ausdruck der Einheit aller Spanier.

Algier blieb bisher nur Französisch-West- afrifa von 6er Besetzung durch die angelsäch- ischen Aggressoren frei. Der französische Verräter Admiral Sarian hat sich nunmehr bemüht, auch dieses Gebiet an England und die Vereinigten Staaten auszuliefern, lieber den Sesider Algier er­klärte er, daß sich Französisch-Westafrika unter einen Befehl gestellt habe. Gleichzeitig richtete Marschall PLtain eine Botschaft an die Fran­zosen von Französisch-Westafrika, in der er betonte, daß er dieses Gebiet der Obhut der französischen Soldaten, Matrosen und Flieger anvertraut habe. Der Marschall schloß mit den Worten:Es hängt von euerem Heroismus unb eurer Festigkeit ab, daß im Aufruhr noch ein Fleckchen Erde auf afri­kanischem Boden bestehen wird, auf dem allein die ranzösische Fahne flattert. Wenn man euch angreift, werdet ihr euch verteidigen, um die französische Souveränität zu behaupten. Brüderlich vereint in der gleichen Liebe für das gemeinsame Vaterland werdet ihr Franzosen und Eingeborene meinen Befehlen treu bleiben!"

Tagesbefehl des Flottenchefs von Toulon.

Vichy, 25. Nov. (Europapreß.) Ein Tagesbefehl des Admirals L a b 0 r d e, des Chefs der in Toulon liegenden französischen Kriegsflotte, wendet sich ein­deutig gegen absurde Gerüchte ausländischer Agenten mit der Erklärung, daß die Festung Toulon nicht besetzt werde und die Hauptseestreitkräfte allein unter dem Kommando der französischen Marine stän­den. Die Aufrechterhaltung dieser Lage hänge von der Haltung unb ber Disziplin der französischen Ma­rine als absolute Pflicht ab.Diese Haltung finb wir dem Gedächtnis unserer auf dem Felde ber Ehre gefallenen Kameraben schuldig. Ich bin ber Garant eurer Ergebenheit gegenüber dem Marschall, der mich beauftragt hat, euch zu sagen, daß er auf euch zählt zur Rettung der Einheit und der Ehre Frankreichs. Ich zähle darauf, daß keiner von euch gewissenlos genug sein wird, um diese Pflicht nicht zu begreifen."

bewähren sich in Stalingrad.

Flammenwerferpanzer und Maschinengewehr mit 3000 Schuß in der Minute.

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Zürich, im November 1942.

Ein in Zürich erscheinendes Blatt sprach kürzlich vomMartyrium der Neutralität", das darin be­stehen soll,daß wir es beim besten Willen kei­nem ber Kriegspartner recht.machen können". Die Zeitung bemüht sich, die neutrale Schweiz gleichsam alsverfolgte Unschuld" darzu­stellen, als ein Land, das verständnislose Kritik und unbegründete Anklagen ertragen müsse, nur weil es sich zurstrengen Wahrung der Neutralität" ent­schlossen habe. Zn den Ausführungen zeigt sich die bei einem großen Teil der Schweizer Presse übliche Taktik, berechtigte Wünsche des benachbarten Aus­landes hinsichtlich einer aufrichtigen Neutralität^ Politik, die auch außerhalb der verantwortlichen Regierungsbehörden respektiert wird, mit den ein­gangs zitierten oder ähnlichen Feststellungen zu be­antworten. Kein Wort über die Notwendigkeit einer verantwortungsbewußten Selbstkritik und einer ehr­lichen Prüfung der Gründe, die Anlaß zu auslän­dischen Beschwerden geben. Denn es kann kein Zweifel darüber bestehen, daß zahlreiche Zeitungen neutraler Staaten durch die Art der Berichterstat­tung unb der Stellungnahme zu ausländischen Vor­gängen eine solche Kritik geradezu herausfordern.

Bezeichnend ist beispielsweise der Widerhall, den der anglo-amerikanische lieb erf all auf Fran- zösisch-Nordafrika in der Schweizer Presse findet. Abgesehen davon, daß die Meldungen der Angreifer den Nachrichtenteil der Blätter beherr­schen, wird der brutale Anschlag vorwiegend als militärische Tellaktion im Rahmen großangelegter Operationen gegen Europa gleichsam vom Standort des passiven Zuschauers aus betrachtet. Nur zögernd werden Vorbe­halte gegen Roosevelts Rechtsbruch geltend gemacht. Einige Zeitungen wollen zwar den Neutralitäts­grundsatz nicht allzu offen verleugnen, aber sie lassen durchblicken, daß ihre Sympathien den Nord­amerikanern und den Engländern gehören. Eine Berner Zeitung meint:Auf Biegen unb Brechen geht jetzt nicht nur der Angriff gegen Rommels afri- kanische Armee, sondern der Demichtungskampf gegen die Achse überhaupt." Den Nordamerikanern wird b^cheinigt, daß siesicher keine Eroberungs­gelüste" hegen, es feiunzweifelhaft ein geschickter Schachzug", daß sie vorgeschickt wurden ...

Wieder einmal hat die Schweizer Presse die neu­tralitätspolitische Bewährungsprobe also nicht be­standen. Sie hat erneut eine günstige Gelegenheit vorübergehen lassen, die Vorwürfe gegen neutrali­tätswidrige Schreibweise richtigzustellen. Zwar reagiert diese Presse sehr empfindlich aarf auslän-

Thema Nordafrika.

Von Helmut Sündermann, Stabsleiter des Reichspressechefs.

Daß der Presse unserer Gegner die Gabe der Erkenntnis des Wichtigen und der klaren Scheidung zwischen einschneidenden Ereignissen unb'ben übrigen Geschehnissen bcs Kriegsverlaufes nicht verliehen ist, bedarf angesichts der zahllosen lächerlichen Thesen unb sinnlosen Prophezeiungen, mit benen sie seit Kriegsbeginn operierte, kaum mehr einer Beweis­führung.

Wir bürfen es deshalb auch heute ruhig dem bolschewistischen Bundesgenossen überlasten, kräftig Wasser in den amerikanisch-britischen Wein des publizistischen Enthusiasmus über Nordafrika zu gießen einer Begeisterung, deren Ueberschwang verständlich ist, wenn man bedenkt, wie wenig un­sere Gegner bisher Gelegenheit hatten, über Ereig­nisse des gegenwärtigen Krieges Freude zu äußern.

Wir Deutsche stehen diesem Thema von vorn­herein nüchterner gegenüber, weil wir uns in langen Jahren daran gewöhnt haben, die ernsten Schwerpunkte der großen Auseinandersetzung zu er­kennen. So hat die deutsche Presse in unentwegtem ernsten Hinweis auf die gewaltige militärische Macht des Bolschewismus schon Jahre vor dem großen Krieg die Augen nicht nur unseres Volkes, sondern auch aller europäischen Nationen auf die große gegenwärtige Hauptaufgabe unseres Kontinents gelenkt. Auch die imperialistischen Ab­sichten und Ziele des für den Ausbruch dieses Krie­ges Hauptschuldigen USA.-Präsidenten Roose­velt sind von uns so drastisch beleuchtet worden, daß all die Ereignisse ber letzten Tage in ihrem Kern eine Ueberraschung für bas deutsche Volk nicht barstellen. \

Um so leichter fällt es dem deutschen Journalisten, die Fragen-zu erörtern, die sich mancher Volksgenosse unter dem Eindruck ber Nachrichten über die Ereig­nisse in Nordafrika stellen mag. Es gilt dabei zuerst eine Fehlerquelle unseres Urteils auszuschalten, dis darin liegt, daß Entwicklungen, die sich in dem un­serem geographischen Denken naheliegenden Mittel­meerraum abspielen, für unsere Begriffsbildung sich von vornherein deutlicher abzeichnen als etwa die Ereignisse im Osten. Marokko, Algier, Tunis, Tri­polis sind für den im Herzen Europas lebenden Deutschen heute noch weitaus geläufigere unb be­kanntere Begriffe als etwa der Terek, Krasnodar und Tuapse.

Im Osten aber liegt in Wirklichkeit unwandel­bar ber Schwerpunkt des gegenwärtigen gro­ßen Krieges; der gewaltige, erfolgreiche Vorstoß dieses Sommers, der den Sowjets gewaltigste Roh­stoffgebiete nahm und sie uns erschloß, wird in der Kriegsgeschichte dieses Jahres die große Ueberschrift liefern, der gegenüber alle nordafrikanischen Ereig­nisse, so bedeutungsvoll sie auch sein mögen, zurück­treten werden!

Im Osten wird der Lebenskampf unseres Volkes, der Schicksalskampf unseres Kontinents, die große Entscheidung unseres Jahrhunderts ausgetragenl Hier liegt bas Schwergewicht ber großen Ausein­andersetzung, hier rollen die Würfel der Weltge-

Neutralität mit Lochern

Von unserem D. S.-Berichterstatter.

nutztes großes Fcchrgasffchiff sowie mehrere größere Handelsschiffe erhielten ebenfalls schwere Bomben- treffet. Ein großer Zweischornstein-Frachter wurde von einer Bombe schweren Kalibers mittschiffs ge­troffen und geriet in Brand. Treffer in Speichern und Kai-Schuppen entfachten große Brände. Die Hafenanlagen von Bone sowie der Flugplatz wur­den erneut bombardiert, wobei die Startbahnen auf- gerissen wurden. Bei Angriffen gegen deutsche Flugstützpunkte rm Mittelmeergebiet wurden fün Bombenflugzeuge durch Flakarttllerte zum Absturz gebracht.

General-Anzeiger für Oberhessen l*<e<i6en,9$d>«I1tTat^

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Berlin, 24.Nov. (DNB.) In Stalingrad, von Men 24 Stadtbezirken 22 in deutscher Hand sind, vernichteten unsere Grenadiere am Dienstag im zu- ! -smmengefatzten Feuer ihrer schweren Jnsanterte- mdffen zahlreiche feindliche Mörser und schwere ©ronatwerfer. Jrn Kampf gegen eine stark be- feffcgte Häusergruppe erzielte unser n eue r Flammenwerferpanzer vernichtende Wir- I kmg. Diese neue Waffe hat einen Strahlenrohr- hpr, der nach allen Seiten schwenkbar ist, und seine Fammen über d ie höchsten fünf- und mehrstöckigen Gebäude hinwegschleu- btrn kann. Die eigene schwere Bewaffnung schützt bm Flammenwerferpanzer vor feindlichen Heber- | Men. Durch Nebelgeschosse, die aus dem Innern Lfos Panzers abgeschossen werden, kann er sich in ' kekundenschnelle der feindlichen Sicht entziehen. Seinem kurzen Angriff mit diesen Flarnrnenz erpanzern auf einen großen Gebäudekomplex

bische Mahnungen, jene geistige Neutralität nicht zu verletzen, die erst das Bild der totalen und vor- behalttosen Neutralität abrundet. Wer sie kann nicht bestreiten, daß der Neutralitätswille eines Volkes, das wie in der Schweiz einen ent­scheidenden Einfluß auf die Staatsführung aus* iwen kann, im Auslande immer nach dem Verhol sn feiner journalistischen und parteipolitischen Wort­führer beurteilt werden muß. An diesem Kern des Problems g,eht die schweizerische Polemik gegen fremdeEinmischungsversuche" vorbei, wenn sie Die staalliche Neutralität zwar bejaht, aber jede geistige Neutralität" der Bürger unb publizistischen Institutionen ablehnt. Einsichtige Kreise erkennen durchaus diesen Zwiespalt in der neutralitätspoliti­schen Position ihres Landes, ber sich in dem Matze verschärft hat, als die Voraussetzungen dieser Neu­tralität sich geändert haben. Denn dieser (Staats* gründsatz lebt von der Vorstellung eines in feind­liche Lager zerrissenen Europa, er geht davon aus, daß Kriege zwischen den schweizerischen Nachbar­völkern nicht zu umgehen sind. Heute aber mar­schiert unser Kontinent dem Ziel seiner inneren Einigung entgegen. Er kämpft gegen die europa- feindlichen Mächte, die durch den Einbruch in Nord­afrika ihre verbrecherischen Absichten erneut bestäti­gen. Starres Festhalten an einem unter anderen Umroeltbebingungen zustandegekommenen Prinzip oder Bekenntnis zur kontinentalen Solidarität? Das ist eine ber Fragen, die heute viele Schweizer be­schäftigen, so sehr auch die eidgenössische Presse be­strebt ist, derartige Ueberlegungen zu verheimlichen.

Die an der Mittelmeerküste Frankreichs aufmar­schierten Truppen der Achsenmächte riegeln jenen Teil des Kontinents, in dessen geographischer Mitte di» Schweiz liegt, gegen alle Angrtffsoersuche der bolschewistisch - anglo - amerikanischen Mächtegruppe ab. Damit wird der Schutz Europas einschließlich ber Schweiz! gegen neue Kriegsgefahren ver­stärkt. Eine Tatsache, die weit bedeutsamer ist, als die von verschiedenen Kreisen befürchtete restlose Isolierung des Landes von den überseeischen Im­port- unb Exportländern. Bis jetzt stand die Schweiz über Genf, die früher unbesetzte Zone Frankreichs und Spanien in direkter Verbindung mit dem Um­schlaghafen Lissabon. Diesesoffene Südwesttor" bleibe nun, so wirb behauptet, wenigstens vorläufig geschlossen. Auch die durch den englisch-amerika­nischen Angriff im westlichen Mittelmeer ausgelösten Operationen dürften den schweizerischen Verkehr mit eigenen Handelsschiffen so stark beeinträchtigen, daß sich die Eidgenossen wieder einmal davon überzeugen können, wie Roosevelts und Churchills Krieg über die Interessen ber neutralen Länder rücksichtslos hin- wegfchreitetl

Das ist eine Feuerdickte von unvorstellbarer Kraft. Jede feindliche Angriffswelle, die versuchen würde, gegen dieses Maschinengewehrfeuer anzurennen, brache schon nach wenigen Feuerstößen zusammen. Das Explosionsgeräusch dieses Maschinengewehrs ist den Bolschewisten wohlbekannt. Sie haben inzwi­schen unterscheiden gelernt zwischen dem bekannten Tackern und dem neuen Dauergeräusch. Wenn ein derartiger Feuerstoß in rasender Folge den Laus verläßt, hört man nur noch einen längeren gleich- bleibenden Explosionston. Gefangene Bolschewisten erklärten, daß sie dort, wo daselektrische" Maschi­nengewehr, wie diese gefährliche Waffe von ihnen genannt wird, eingesetzt ist, denn Angriff abbrechen und sich schnellstens in Sicherheit zu bringen Der-

otrleibigte Festungswerk mit allen feindlichen Waf- f«n unb ber ganzen Besatzung in Helle nF I a m wen. Im Schutze unserer Flammenwerferpanzer jjbrang-n die Grenadiere in den Gebäude komplex ein

wti erledigten den Widerstand.

Bei erfolgreichen Stoßtruppkämpfen unserer !Grtnabiere haben sich auch neue deutsche I n - hnterieroaffen hervorragend bewährt, vor Ipern die neuen Maschinengewehre, die ijbm Bolschewisten schwerste Verluste zufügten. Die - Maschinengewehre zeichnen sich durch ihre u n g e -

r e r l i n, 25. Nov. (DNB.) Im tunesischen Raum ^wickelten sich auch am 23. November keine Kampf- l^ndlungen von Bedeutung. Der deutsch-italienische knmarsth gewinnt an Raum. Vorgeschobene Ab­te lu ngen trafen auf feindliche Erkundungstrupps, b? in kleinen Scharmützeln zurückyedrängt wurden, jtie britisch-amerikanischen Kräfte fühlen nur sehr Do r sichtig nach Osten vor. Sie hatten durch Luft- onrriffe empfindliche Verluste. Sturzkampfflieger irt) schnelle deutsche Kampfflugzeuge griffen an Mreren Stellen des tunesischen Hochlandes Pan- idampfmagen, Kraftfahrzeugkolonnen und schwere Taffen des Feindes mit Erfolg an. In einem ölchnhof nordostwärts Tebesa, wo Zusam- ! Erziehungen von rollendem Material festgestellt ttotben waren, verursachten Sturzkampfflugzeuge

Berlin, 24.Nov. (DNB.) An der Kampffront pon Tuapse hat der plötzliche Wetterumschlag mit {einen Hagelstürmen, Schneefällen und Regengüssen bie Kampftätigkeit abflauen lassen. Die Wasserläufe j-iiren Hochwasser, die Straßen, Hänge und Fels- terraffen sind vereist. Dieser Wettersturz zusammen mit den schweren Verlusten, die der Feind bei den letzten Kämpfen hatte, zwangen die Bolschewisten, ihre Vorstöße einzuschränken und sich stellenweise jogar abzusetzen. In das vom Feind aufgegebene Gelände stießen unsere Truppen hinein. Nur an der Straße MaikopTuapse kam es zu örtlichen Kämp­fen, wobei einige sowjetische Schützenkompanien, die mit starker Artillerieunterstützung angriffen, abge­schlagen, wurden. Auch im Raum südostwärts von Noltsi'chik haben Regen und Schnee die deutschen mtb rumänischen Gebirgsjäger nicht daran hindern können, ihre Vorstöße fortzusetzen.

Die der OKW.-Bericht bekanntgab, sind den Bolschewisten beiderseits Stalingrad Ein­brüche-in die deutsch-rumänische Verteidigungsfront glückt. Da die Luftwaffe sich bei dem herrschen­den Nebel und den tiefhängendeck Wolken nicht voll entfalten konnte, lag die Hauptlast der Kämpfe auf den Schultern der deutschen unb rumänischen heeresverbände. Im Nordteil des Don­bogen s haben rumänische Infanterie und Pan- zakräfte, die mit gewaltiger Uebermacht angreifen- dqi Bolschewisten in zahlreiche Teilgruppen aufge» Iptttert und ihnen schwere Verluste zugefügt. Die schluchtenreichen Höhenzüge westlich des Don be- günftigten die Bildung von Igelstellungen, zu deren Bekämpfung die Bolschewisten starke Kräfte festlegen mußten. In Gegenstößen konnten deutsche Panzer- gnnadiere zusammen mit rumänischen Schützen und Pionieren feindliche Angriffsspitzen abklemmen. Bei Degenstößen unserer Panzerverbände verloren die Bolschewisten an einer Stelle allein 30 Kampfwagen. Zwei nebeneinanderstehende Infanteriegeschütze, die pon allen Seiten von feindlichen Panzern ange- griffen wurden, haben allein 16 Panzerkampfwagen pemid)tet. Als die letzte Granate verschossen war, ariffen die Kanoniere zu Handgranaten und Kara­binern und hielten sich im Nähkamps die feindliche Infanterie so lange vom Leibe, bis sie von Pan- «kn entsetzt werden und in ihrem Abschnitt die Molschewisten zurückwerfen konnten.

| Luch südlich Stalingrad haben die Bolsche- Misten durch rücksichtslosen Masseneinsatz einzelne Umbrüche in die Verteidigungsstellungen erzielen l Nonen. Unter dem Gegendruck der deutschen und rmänischen Truppen mußten sie mehrere vorge- f-jebene Positionen wieder aufgeben, wobei sie hche Dersiuste, vor allem an Panzern und schweren

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teridjemi raguch, außer Sonntags und Feiertag-

Beilagen:

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