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Tieferschüttert erhielten wir die trau­rige Nachricht, daß unser lieber Sohn, Bruder, Schwager,N effe, Vetter u.Pate

Die Hirschapotheke in Gießen ist am

S8.^ 29. u. 30. September geschlossen!

04737

der Universitätsstadt Gießen Freitag, den 25. September

18.30 bis 22 Uhr

3. Freitagmiete u. Halbmiete A

Der Thron iwlschen Erdteilen

Der landwirtschaftliche Marktbeo-achter

3,70

3,40

4,00

4,10

3,80

waggon oder Verbraucher:

gelbe

4.

3,50

GLORIA

3,80.

3,50

je 5 kg

0,44

0,41

5

Heute Freitag WiederauHtthrung

4,30

4,00

4,20

3,90

3,90

3,60

4,00

3,70

4,00

3,70

3,80

3,80

4,10

4.00

3,70

3/70

4,00

3,80

3,90

4,20

4,30

4,30

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4,20

3,60

3,70

3,90

4,00

4,00

4,10

3,90

4,00

genannten

Nov. 1942 genannten

4,20

4,30

befreit halbiert, entkernt, gewaschen und evtl, durch eine Rohkost- oder saubere Fleischmaschine gegeben. Unter Zugabe von wenig Wasser (% der Menge) kocht man sie in 15 Minuten weich, gibt sie durch die Fruchtpresse oder streicht sie durch ein Sieb. Das Hagebuttenmark wird nun gewogen und mit 375 g Zucker aus 500 g Mark ungefähr 15 Minuten durch­gekocht. Wenn eine Probe davon auf einem Teller kaltgestellt kein Wasser- mehr absetzt, wird die Marmelade nach Vorschrift heiß in heiße Gläser gefüllt, mit einem Essigblatt bedeckt und sogleich zugebunden. Man kann die Hagebutte auch unaus- gefemt verarbeiten. Für Hagebuttenmark werden die Hagebutten wie oben vorbereitet und dicklich eingekocht. Das schöne Mark gibt man in die Sor- bereiteten Gläser, die man mit entsprechendem Deckel und Klammern verschließt oder, wenn nur Zubindegläser vorhanden sind, mit Glaspapier zu­bindet und mit einer feinen Nadel einige - Löcher hineinsticht. So vorbereitet wird das Mark 20 Mi­nuten bei 80 Grad erhitzt. Danach wird sofort noch einmal Glaspapier darüber gebunden. Man kann unter das letzte Glaspapier 4roch eine Schicht Watte legen.

Seid sparsam mit dem Kohlepapier!

weine,row,vi: i a) Ab Bahnwaggon ob. Lager an Kleinverteiler:

v. 7. Sept. b. 30. Nov. 1942 b) Frei Lager des Kleinver-

zeuger:

A. in die unter 1.

Städte und Orte: v. 7. Sept. b. 30.

B. in die unter 2.

Bei längeren Schriftstücken, die rnit gleichbleiben­dem Rand und Zeilenabstand geschrieben werden, spanne man die Kohleblätter des öfteren in umge­kehrter Schreib läge ein, um den Rand auszugleichen.

' ischen den Zeilen noch verbliebenen

teilers: Ä

u. 7. Sept. b. 30. Nov. 1942 c) Ab Bahnwaggon oder ab

Lager an Berbraucher:

v. 7. Sept. b. 30. Nov. 1942 d) Frei Keller b. Verbrauch.:

v. 7. Sevt. b.30.'Nov. 19.42

B. Bei Abgabe durch ben Klem- verteiler (Einzelhändler): (nach- Bezug vom Veriarrd- ob. Empfangsverteiler ; an­dernfalls gilt Abschnitt III, Ziffer 2, Abs. 2) a) Ab Bahnwaggon:

v. 7. Sevt.'b. 30. Nov. 1942

je 5 kg 0,48 0,51

b) Ab Verkaufsstelle:

v. 7. Sept. b. 30. Nov. 1942 c) In Mengen von 5 kg an:

3,70 4,00

je 5 kg 0,45 0,48

je 5 kg 0,49 0,52.

3,90

4,00

D. in die unter 1., 2. und 3. nicht aüfgeführten Gemeinden: v. 7. Sept. b. 30. Nov. 1942 3,40

7. Soweit ber Verbraucher die Kar­toffeln bei dem Erzeuger abholt, ohne jeden Abzug:

v. 7. Sept. b. 30. Nov. 1942.... 3,10

11. Begriff des Großverbrauchers.

Otto Bingel

Gefreiter in einem Infanterie-Regiment am 15. August, im Alter von 33 Jahren, bei den schweren Abwehrkämpfen bei Rschew den Heldentod fand.

In tiefer Trauer:

Wilhelm Bingel und Frau Marie, geb. Lenz Jakob Bingel, Chemiker; Karl Bingel u. Familie Dr. Jakob Bingel; Karl Marsteller, Bauer Unteroffizier Alfred Marsteller; Hertha Marsteller.

Grüningen, Berlin, Braunschweig u. im Felde.

"__04731

mit Olga Tschechowa Ilse Werner Bilde Hildebrand Lizzi Waldmöller Willy Forst Johannes Riemann

Spielleitung: Willy Forst Täglich 2.30, 4.45, 7.30 Uhr Sonntag 2.00, 4.30, 7.30 Uhr

Jugend hat keinen Zutrittl

28780

RM. 3,70

! 50 kg RM.

Städte und Orte:

v. 7. Sept. b. 30. Nov. 1942

C. in die unter 3. genannten Gemeinden:

v. 7. Sept. b. 30. Nov. 1942

an den kleinen Nachlässigkeiten, mit denen mir es behandeln. Das Papier muß trocken, vor Sonne und unmittelbarer Hitzeeinstrahlung etwa von Heiz­körpern gut geschützt aufbewahrt werden. Und zwar gehört es, um es vor Beschädigungen und Cinrollen der Ränder zu behüten, in eine dafür vorgesehene Mappe oder Schachtel. Dabei achte man darauf, daß man es dort sogleich nach dem Aus­spannen aus der Schreibmaschine nach der noch vorhandenen Farbkraft einordnet. Bei mehreren Durchschlägen benutzt man bann immer an erster Stelke die farbschwächeren und dann erst die farb- kräftigeren Kohleblätter.

Das Kohlepapier erfüllt nicht oder doch nur un­zulänglich seinen Zweck, wenn es nicht völlig knit­terfrei bleibt. Daher fei man beim Einspannen besonders bei mehreren Durchschlägen äußerst vorsichtig und vermeide jede Faltenbildung. Um die Farbwirkung des ganzen Bygens völlig und gleichmäßig ausnützen zu können, schneide man das Papier von vornherein in der Größe zu, wie es zu den verwendeten Briefbogen paßt. Ist das Kohle­papier z. B. bei Briefen nur in der Mitte stärker abgeschrieben, wird es zerteilt und für kleinere Schreibpapierformate weiter aufgebraucht.

Gemeinsame Bekanntmachung der Landrate der Lkndkreise Alsfeld, Budrngen, Frredberg, Gleßen und Lauterbach, sowie des Polizeidirektors m Gießen.

Preise für Speisekartoffeln.

(Auszug aus meiner Anordnung bett. die Fest­setzung von Verbraucherhöchstpreisen für Sveise- . Kartoffeln für bie Seit 00m.7. September 1942 bis einschließlich 31. August 1943.)

I.

Für die Abgabe von Sveisekartoffeln in der Zeit vom 7. September 1942 bis einschl. 30. November 1942 werden nachstehende Höchswreise festgesetzt : I.Jn den Städten Darmstadt, Mamz und Offen­bach a. M.:

(Großhändler):

Frei Keller des Verbrauchers: v. 7. Sept. b. 30. Nov. 1942 B. Bei Slbgabe durch den Klein­verteiler (Einzelhändler):

Lauvbchrtftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des HamitschrrsUeiters: Dr. Hans Thhriot. Verantwortlich für Politik und Wider: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft u. Sport: Ernst Blumscheio (beuri.),

Ad V^rlag^Brühllche Universitätsdruckerei R. Lange K.G. Berlagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann; Anzetgenleiter: Hans Bea. Anzeigenpretsltste 9tt. 6.

waigen Empfangsverteiler ie 50 kg 'x NM.

Tee aus Apfel- und Zirnenschaleu.

Tee von Apfelschalen ist heiß im Winter ebenso wie kalt im Sommer ein gleich köstliches Getränk. Selbstverständlich sollte man einen Edelapfel mit der Schale essen, da die darunter befindlichen Vita­mine ungleich bekömmlicher im rphen Zustande sind. Hat man aber Koch- oder Musäpfel, so wäscht man sie sauber und trocknet sie gut ab. Dann sticht man erst alle Kronen aus und schält bie Aepfel auf ein sauberes Papier (schlechte Stellen ausschneiden). Zum Schluß bereitet man alle Schalen gut auf dem Papier aus und legt sie zum Trocknen entweder in Zugluft oder mehrere Tage an einen warmen Ort (Heizung, Backofen oder Ofenröhre). Erst wenn die Schalen ganz getrocket sind, kann man sie in Mullsäckchen ober einer Brötchentüte an luftigem Ort jahrelang gebrauchsfähig erhalten.

Einige Handvoll ergeben ungefähr 2 Liter Ge­tränk. Man kann sie vor Gebrauch noch einmal kalt wafchen und setzt sie dann kalt auf die Flamme, bringt sie zum Kochen und läßt sie ein bis zwei Minuten kochen und ziehen, gießt durch ein Sieb ab und fügt den nötigen Zucker und evtl, den Saft einer Zitrone bei. Man erhält so ein gesundes, be­kömmliches Getränk von hervorragender Durst­linderung, beliebt bei jung und alt. Ein apartes Aroma ergeben Apfel- und Birnenschalen zusam­men, natürlich wieder mit Zitrone. Jedoch muh man Birnenschalen sofort oder doch nach einigen Tagen verbrauchen, sie halten sich nicht, es sei denn, daß man harte, wasserarme Birnen verwendet, die sich einige Wochen, ohne faul zu werden, halten.

Hagebutten für den Winter.

Gegen Ende des Sommers beschert uns die Natur eine ganze Anzahl von Wildfrüchten. Am bekannte­sten find wohl Hagebutten und Holunderbeeren, die wir in Wäldern, Gärten, an Häusern und Hecken finden. Die roten, leuchtenden Früchte der wilden Rose sind durch ihren großen Vitamingebalt be­sonders wertvoll für uns, übertreffen sie doch die vitamin-O-reichen Zitronen und Apfelsinen etwa um das Achtfache. Abhängig ist der Vitamin-G-Gehalt von der Sorte und vom Zeitpunkt der Ernte. Am günstigsten ist es, die vollreifen, noch nicht weichen Früchte möglichst bei trockenem, sonnigem Wetter zu ernten. Bei richtiger Weiterverarbeitung treten keine wesentlichen Vitaminschädigungen auf, so daß uns die Hagebutte als wertvolle Vitamin-G-Quelle im Winter gute Dienste leisten kann.

Man verarbeitet diese nützlichen Früchte zuMar - melade oder kocht, wenn man keinen Zucker hat, Hagebuttenmark,§as in Gläser gegeben und sterilisiert wird, um es dann später erst zu süßen. Dieses Mark eignet sich zu Brotaufstrich ebensogut wie zur Herstellung von Tunken und Suppen. Man kann die Früchte auch trocknen und daraus Tee, Suppen, Tunken oder Süßspeisen Herstellen. Die frischen Hagebutten verwendet man zur Zubereitung von Suppen, Tunken, Süßspeisen.

Nun ein Rezept für Hagebuttenmarmelade. Die ganzen Hagebutten werden von Stiel und Blüte

v. 7. Sevt. b. 30. Nov. 1942 . .....

Zu c): Bei Abgabe unter 5 kg ist kein wei­terer Zuschlag statthaft. Die Preise für die Teilmengen unter 5 kg sind nach den Prei­sen für 5 kg zu berechnen unter Beachtung der Abrunoungsvorschristen. Danach darf die Abrundung nach oben bzw. nach unten erst beim Endbetrag vorgenommen werden. Die Abrundung nach oben ist erst statthaft, wenn bei dem Endbetrag die Pfenmgbruch- , teile !4Rvf. und mehr ausmachen. Zum Bei­spiel : 5 kg weihe Sorten kosten in ber Beit vom 7. Sevt. bis 30. Nov. 1942 0,49 NM., 1 kg demnach 9,8 Rpf., aufgerundet lORpf. 2 kg dürfen 19,6 Npf., aufgerundet 20 Nvf., 3 kg 29,4 Nvf., abgerundet 29Npf. usw.kosten.

NSG. Auf dem Getreidemarkt aeht der Absatz von Roggen 'und Brotgerste auf Grund der Em- deckungsmöglichkeiten der Mühlen laufenö von- ftatten. Hinsichtlich des Weizens haben die Mühlen ihren Bedarf gemeldet, so daß die Zuleitung dem- entsprechend gelenkt werden kann. In der Be­wegung des Mehls ist keine Veränderung ein ge­treten. Das Aufkommen an Mühlennachproduk­ten hat sich durch den höheren Kleieanfall etwas gebessert. Stroh wird reichlich zur Verfügung ge­stellt und konnte u. a. auch den Verarbeitungsbe­trieben zugeleitet werden.

Der günstige Stand der Kartoffelanlieferunaen war auch in der vergangenen Woche festzustellen. An einzelnen Orten ist jetzt schon der Beginn der Einkellerung möglich, zumal als Folge der voraus- aegangenen Witterung zur Zeit herankommende Kartoffeln haltbar sind.

Auf dem Gemüsemarkt trat neben dem Kopskohl auch der Rotkohl und Wirsina stärker hervor. Etwas häufiger traten noch Kohlrabi und Eskarol in Er­scheinung. Bohnen und Blumenkohl waren nur in unbedeutenden Mengen vertreten. An Obst waren

Getragene D.-Bindeschube, Gr. 40, gut erb., z. kaufen gesucht. Schwarzlach­weg 39, p l. von 8-9 und 18 bi^2Q Uhr. 04751

8. In Städten und Orten, in denen oder aus deren näherer Umgebung die Versorgung der Bevölke­rung mit Speisekartoffeln nicht unmittelbar durch den Erzeuger sichergestellt werden kann, und zwar in Bingen, Gießen mit Lollar, Worms, Rüsselsheim, sowie in den im Kreis Offenbach gelegenen Orten Buchschlag, Neu-Isenburg, Langen, Sprendlingen, Mühlheim und Steindeim: A. Bei Abgabe durch den Empfangsverteiler

(Großhändler): ^pelbc

weihe,rote,blaue dorten Sorten

a) Ab Bahnwaggon ob. Lager ie 50 kg je an Kleinverteiler: RM.

vor allem Birnen, Aepfel und Zwetschen angeliesert worden. Die Mirabellenernte kann praktisch als be­endet gelten. Daneben gelangten noch ausländ'sche Trauben zuf Ausgabe. Zitronen sind nur in ge­ringer Menge verfügbar.

Der Fleischbedarf wurde an allen Plätzen glatt gedeckt. Während beim Großvieh teilweise eine Mehranlieferuna erfolgte, war die Herbeibringung der vorangemeldeten Schweinezahl schwieriger. In Anbettacht dieser Verhältnisse herrschte das Rind­fleisch wieder bei weitem vor. Die nächste Woche wird im großen ganzen das gleiche Bild aufweisen. Voraussichtlich werden Rinder für die Dorratswirt­schaft verfügbar werden. Die Qualitäten waren bei allen Tiergattungen mittel bis gut.

Der Bedarf an Milch und Milcherzeugnifsen war sichergestellt. Auch die benötigten Käsemengen konn­ten laufend herangebracht werden.

Zur Zeit ist noch die Ausgabe der auf den 41. Versorgungsabschnitt aüfgerüfenen Eier im Gange. Nicht überall waren die Einzelhandelsgeschäfte schon mit der von ihnen benötigten Eierzahl versehen, doch wird dies lausend erfolgen.

a) Ab Verkaufsstelle:

v. 7. Sept. b. 30. Nov. 1942

b) In Mengen von 5 kg an:

v. 7. Sept. b. 30. Nov. 1942 . Bei Lieferungen von dem Er­zeuger frei Keller d. Verbrauch., b. h. einschl. Verlesen, Anfuhr, Abladen und Verbringen in den

Manch einer wird sicher sogleich den Einwand er­heben, daß eine solche Sparsamkeit zwangsläufig auf Kosten eines sauberen und gut lesbaren Durch- ... . ..

scklaaes geben muß. Dieser Einwand mag wohl Damit die zwischen den Zeilen noch verbü^enen manchmal seine Berechtigung haben, im allgemeinen Farbflächen ebenfalls ausgenutzt werden schneide jedoch liegt die Ursache für die allzu kurze Lebens- man nach vielfacher Benutzung einen Streifen in bauer des Kohlepapiers in unseren Büros weniger Hohe einer Schreibmaschinenzeile ab, beoor man die an der völligen Abnutzung der Bogen als vielmehr Kohleblätter weiter verwendet. Die Sorgfalt, Die

A. Bei Abgabe durch den Empfangsverteiler (Großhändler): selbe

weiße,rote,blo e Sorten Sorten a) Ab Bahnwaggon ob. Lager ieJSO^kg ie50kg RNc.

An seinem 19. Geburtstag erhielten WAW wir die unfaßbare, schmerzliche Nach- richt, daß nach Gottes Willen unser innigstgeliebter, herzensguter,hoffnungsvoller Sohn, Bruder, Enkel, Pate, Neffe und Cousin

Kriegsfreiwilliger Richard Arnold

Grenadier in einer Panzer-Kompanie Inhaber der Ost-Medaille

am 24. August 1942 in den schweren Abwehr­kämpfen im Raume von Rschew für sein ge­liebtes Vaterland den Heldentod fand.

In tiefem Schmerz:

Richard Arnold und Frau Berta, geb. Weber Gunter Arnold nebst allen Angehörigen.

Gießen (Am Kugelberg 57), 21. Sept. 1942.

Mit den Angehörigen trauert um ihren treuen Mitarbeiter Betriebsführung und Gefolgschaft des Ge­meinschaftswerk, Versorgungsring Oberhessen-Nassau Gesellschaft m. beschr. Haftung.

04741

wir so unserem Kohlepapier zugute kommen lassen, wird sich nicht nur in seiner Lebensdauer auswn- ken, sondern auch in der Lesbarkeit der Durch­schlüge und in einer schnelleren Arbeitsweise bei längeren Diktaten zum Ausdruck kommen. P. St

*

** Männerchor-Konzert. Der unter der Leitung von Musiklehrer Wilh. Schüttler stehende Gießener GesangvereinHeiterkeit" wird am kam- wenden Sonntag, 27. September, 16 Ubr, in der Neuen Aula der Ludwigs-Universität ein Konzert veranstalten, das auch im Dienste der Verwundeten- Betreuung stehen wird. Als Znstrumentalsolisten sind dazu Hildegard Treppinger, Violine, und Gertrud Dapper, Klavier, beide aus Gießen, gewonnen worden.

** Preise für Speisekartosfeln. Eine Bekanntmachung des Reichsstatthalters in Hessen Landesregierung, Stelle für Preisbildung im heutigen Anzeigenteil behandelt die Preise für Speisekartoffeln. Alles Nähere ist aus der Bekannt­machung zu ersehen.

Landkreis Gieße«.

* Watzenborn-Steinberg, 25. Sept. Am gestrigen Donnerstag ereignete sich hier ein folgen­schwerer Unfall. Als der Bauer Karl Hap« p e l V., Hermann-Göring-Straße, bei der Dresch­maschine in seiner Scheuer damit beschäftigt war, Stroh weiterzureichen, stürzte er plötzlich rücklings vom Gerüst äb. Mit einem doppelten Schädelbruch wurde er sofort in die Klinik zu Gießen verbracht. Nach einer sogleich vorgenommenen Operation liegt der Bedauernswerte in bedenklichem Zustand dar­nieder.

Todesurteil gegen ein Gewaltverbrecher

Lpd. Frankfurta. M., 24. Sept. Auf einsamem Waldweg sprach der 23jährige, vorbestrafte Tscheche Karl Ulrich ein unbescholtenes, IMhriges deut­sches Mädchen an, das sich auf einem Spaziergang befand. Als es eine Unterhaltung mit ihm ablehnte, packte er es am Hals und warf es zu Boden. 9m Ringen mit dem Mädchen stürzte er sieben Meter einen Abhang herunter und riß sein Opfer mit sich. Als das Mädchen sich wehrte, drückte er ihm die Kehle M, so daß noch Stunden später Würgemerk­male am Hals zu sehen waren. Es gelang dem Ver­brecher, das Mädchen zu vergewaltigen. Das Son- dergericht Frankfurt a. M. verurteitte den gestän­digen Gewalt- und Sittlichkeitsverbrecher, der in so schwerer Weise das Gasttecht verletzt hatte, zum Tode und dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte.

Verdunkelungszeit

25. September von 20.15 bis 6.43 Uhr.

Keller und im örtlichen Markt­verkehr:

A. in die unter 1. genannten Städte und Orte:

v. 7. Sept. b. 30. Nov. 1942

B. in die unter 2. genannten Städte und Orte:

v. 7. Sept. b. 30. Nov. 1942

C. in die unter 3. genannten Gemeinden:

n. 7. Sept. b. 30. Nov. 1942

D. in die unter 1., 2. und 3. nicht aufgeführten Gemeinden: v. 7. Sept. b. 30. Nov. 1942 6. Bei Lieferungen an den Groß­verbraucher nach Abschnitt II dieser Anordnung (frei Keller od. Lager) durch den Emvfcmgsver-- teiler (Großhändler) und Er-

1. Großverbraucher im Sinne von Abschnitt I, Ziffer 6, ist, wer vom Kartoffelwirtschaftsverband Hessen-Nassau, Frankfurt a. M.,. als solcher an­erkannt ist. , , .

2. Lieferungen an Großverbraucher im Sinne von Abschnitt I, Ziffer 6, sind zu den Großverbraucher- Preisen abzurechnen, wenn die Bestellmenge für die sofortige Lieferung im Einzelfall 50 Zentner übersteigt.

3. Bei Lieferungen an Einheiten der Wehrmacht und an Gemeinschaftslager gelten die besonderen Vorschriften der Runderlasse des Reichskommissars für die Preisbildung Nr. 123/40 (Mitt.-Bl. I, S. 743) und Nr. 21/41 (Mitt.-Bl. I, S. 139) unb die dazu ergehenden Ergänzungen.

III. Verteilersvanneü.

1. Versandverteiler sind berechtigt, für je 50 kg 0,20 RM. zu berechnen. Die Versandverteilerspanne ist in den unter I genannten Abgabepreisen ent­halten. Sie darf weder über- noch unterschritten werden. Liefert der Versandverteiler unmittelbar an Kleinverteiler, so erhält er die Abgabepreise des Empfangsverteilers.

2. Liefert der Einzelhandel frei Keller des Ver­brauchers, so ist ein weiterer Zuschlag für die tat­sächlichen Mehrkosten in Hohe von 0,15 RM. je 50 kg zulässig. . . c, w

Bezieht der Klemverteller die Kartoffeln un­mittelbar beim Erzeuger statt beim Versand- oder Empfangsverteiler, so ermäßigen sich seine Ver­kaufspreise nach Abschnitt I jeweils um 0,30 RM. je 50 kg und bei Auspfunden um 0,03 RM. je 5 kg.

IV. Rechnungsstellung.

Ueßer jede Lieferung von 50 kg an hat der Ver­käufer dem Bezieher eine Rechnung auszustellen, , aus der die Menge, die Sorte, der Preis je 50 kg und der Gesamtbetrag ersichtlich sind. Die Rechnung ist auf dem Transport mitzuführen und in den Ver­kaufsstellen zur Einsicht bereitzuhalten.

V. Sortenzuschläge und Sortenkennzeichnung.

1. Fstr Speisekartoffeln, die unter der Bezeich­nungKönigsberger Blaublanke" undWeiß­blanke" in den Verkehr gebracht werden, können die jeweils für weiße, rote und blaue Sorten festge­setzten Verbraucherhöchstpreise bis zu 1, RM. je 50 kg überschritten werden.

2. Für die SortenJuli (N'eren)",Frühe Hörnchen",Sieglinde",Viola" und für Speise- fartoffeln, die unter der BezeichnungKönigs­berger Gelbblanke" in den Verkehr gebracht werden, können die jeweils für gelbe Sorten festgesetzten Verbraucherhöchstpreise bis zu 1, RM. je 50 kg überschritten werden.

3. Die unter 1. und 2. genannten Sorten müssen in den Auslagen und Verkaufsstellen durch den Kleinoerteiler begriffsmäßig deutlich gekennzeich­net sein.

VI. Straf bestinimung.

Wer vorsätzlich oder fahrlässig den Bestimmun- gen dieser Anordnung zuwiderhandelt, wird nach der Verordnung über Strafen und Strafverfahren bei Zuwiderhandlungen gegen Preisvorschriften vom 3. Juni 1939 verfolgt.

VII.

Diese Anordnung tritt mit dem 7. Sept. 1942 in Kraft. [2871D

Darmstadt, den 11. September 1942.

Der Reichsstatthalter in Hessen

Landesregierung - Stelle für die Preisbildung.

gez. Reiner.

Zu c): Hinsichtlich des Verbotes weiterer Zuschläge bei der Abgabe von Teilmengen unter 5 kg und hinsichtlich der Auf- und Abrundung von Pfennigbruchteilen gilt das zu Ziffer 1. B. c) Gesagte.

3. In mittleren Gemeinden, m denen zur Sicherung der Versorgung die Einschaltung emes Versand­verteilers erforderlich wird, und zwar tn Groß- Gerau, Mörfelden, Raunheim, Kelsterbach, Wall­dorf (Kreis Groß-Gerau), Bodenheim, Buden­heim, Nackenheim, Nierstein, Oppenheim (Kreis Mainz), Erbach, Michelstadt, König, Beerfelden, Höchst, Neustadt (Kreis Erbach), Babenhamen, Dieburg, Groß-Umstadt, Groß-Zimmern (Kreis Dieburg), Pfungstadt (Kreis Darmstadt), Bens­heim, Heppenheim, Lindenfels, Lorsch, Viern­heim und Zwingenberg (Kreis Bergstraße):

A. Bei Abgabe durch den Empfangsverteiler (Großhändler): selbe

weiße,rote, blaue Sorten Sorten

a) Ab Bahnwaggon od. Lager je 50kg ie 50kg an Verbraucher: RM. RM.

v. 7. Sept. b. 30. Nov. 1942

b) Frei Keller d. Verbrauch.:

v. 7. Sept. b. 30. Nov. 1942

B. Bei Abgabe durch den Klein­verteiler (Einzelhändler): (nach Bezug vom Versand- od. Empfangsverteiler; an­dernfalls gilt Abschnitt III, Ziffer 2, Absatz 2)

weiße, rote, blaue Sorten Sorten je 50 kg je 50 kg ---- RM. RM.

Verschiedenes) Mr Ml bis 25, 10. einen öerienpalloD. Sehr. Ang. unt. 04746 a.d.G.A. Witwer, 38 I., 2Kind.,8u.l4J., sucht liebe, nette

Frau zwecks Heirat kennen­zulernen. Wohn, vorh. Zuschr. m. Bild unt. 04735 an d. Gieß. Anz.

Diskretion zugesichert.

v. 7. Sept. b. 30. Nov. 1942 b) Frei Lager des Kleinver­teilers :

v. 7. Sevt. b. 30. Nov. 1942 c) Ab Bahnwaggon oder ab Lager an Verbraucher: v.7. Sevt. b. 30. Nov. 1942 d) Frei Keller d. Verbrauch. . - v. 7. Sevt. b. 30. Nov. 1942 B. Bei Abgabe durch den Klein­verteiler (Einzelhändler): (nach Bezug vom Versand- od. Emvfangsverteiler: an­dernfalls gilt Abschnitt III, Ziffer 2, Absatz 2)

a) Ab Bahnwaggon:

v. 7. Sept. b. 30. Nov. 1942 b) Ab Verkaufsstelle:

0.7. Sept. b. 30. Nov. 1942 c) In Mengen von 5 kg an:

v. 7. Sept. b. 30. Nov. 1942

a) Ab Verkaufsstelle:

v. 7. Sevt. b. 30. Nov. 1942 b) Ab Verkaufsstelle bei Men­gen von 5 kg an: ___

v. 7. Sept. b. 30. Nov. 1942 Zu b): Hinsichtlich des Verbotes werterer Zuschläge bei der Abgabe von Teilmengen unter 5 kg und hinsichtlich der Aus- und Abrundung von Pfennigbruchteilen gut das zu Ziffer 1. B. c) Gesagte.

Auf dem flachen Land und in den Orten, m denen oder aus deren näherer Umgebung die Versorgung durch Erzeuger unmittelbar sicher- gestellt werden kann; das sind die Nicht unter 1., 2. und 3. aufgeführten Ge- meinden: weiße,rote, blaue Sorten gelbe

A. Bei Abgabe durch einen et- Sorten waigen Empfangsverteiler ieJ50J<g ?e50kg

3,80

PALAST Giessen