W6ergeblich hat bk feindliche'I Wiviertel-Jahrhunderi versucht, Wlserer innersten gemüthaften Wusetzen. Vergeblich versuchten ■fd)tum3 uns innerlich zu ent- Äuns immer wieder zu uns Wen und jetzt sind wir vollends W Banner des Führers Adolf Weder bewußt gemacht, daß wir DWrn sind und damit zu unserer Leistung kommen. Denn das DWWD^Wer Deutschen ist eine der höchsten Auf- aipfelungen des sittlichen Menschen schlechthin. Wir ktzen dieses Kriegertum jetzt im Bunde mit den Besten des alten kulturttagenden Europa jener ge- tnütiofen, zynischen und entsittlichten Welt in West und Ost entgegen, die uns herabziehen möchte, in ihren Dölkerbrei und uns entwürdigen und am Ende vernichten durch ihre bloschewistifchen Henker. Niemals war die Sendung des deutschen Kriegers deutlicher offenbar, als in diesem furchtbaren Kampfe gegen die Drohung der Steppe, die der entsttllichte, entmenschte Westen, Anglo-Amerika, zum letzten Mittel machte, uns und damtt das Europa der Kultur und des sittlichen Gemüts zu vernichten. Es ist Notwendig, an dieser Wechnachtswende znm Lichte -rs auszu'sprechen, daß die großen sittlichen Kräfte, die die Welt vor dem Nihilismus und Bolschewis» MUS retten, sich grade in unserer Kriegführung als schöpferisch und zutunftsmächtig erwiesen haben im oolaufenden Jahre — und daß auf der anderen Seite, die sich so maulferttg ihrer sogenannten ^Christlichkeit" und ihrer „Humanitären" Ideale rühmt, der von den anständigen Menschen drüben längst eingestandene vernichtende Zynismus bis Sn die Jugend hinab schändlich offenbar geworden Ist. Dort drüben rächen sich die Sünden der Väter kvahrhaftig jetzt auf das grausamste. Dort wurde zynisch die allenfalls vorhandene Kraft des Gemütes dem Gespött der Juden und Jüdlinge preisgegeben, die ja nichts mehr Haffen, als eben diese wahrhaft weihnachtliche Kraft des Gemütes im arischen Men- schen. Weil sie es nicht haben, well sie es nicht verstehen, hassen sie dieses Gemüt und wollen es Pernichten, gerade weil sie diese große bewegende innere Kraft erkennen und fürchten müßen.
So wird diese Weihnacht zu einer Feier des Bekenntnisses zu uns selber und unserer Art, die im Kampfe steht mit ihren Todfeinden, nichts wäre Der- kehrter, als sich jetzt in eine weiche Stimmung jener falschen Gefühle zu versetzen, die das Gemüthafte in dbgelaufenen Zeiten verkitschten und sentimentclli- gierten. Gemüt ist für uns Kraft, Kraft des Opfern, des Erduldens, aber auch des Kämpfens. Gemüt ist aber nur Kraft für den starten Menschen, der mit seinem Gewißen tm Reinen »ist. Diese Kraft des guten Gewissens ist es, diese Eemütskraft der Deutschen, die Martin Luther ►— selber Urbild des deutschen kämpferischen Menschen — als die wahrhafte Tugend des Krkgers rühmt:
„Denn wer mtt gutem wohlberich-teten Gewissen streitet, der kann auch wohl ftrerten, sintemalen es nicht fehlen kann, wo gut Gewißen ist, da ist auch großer Mut und keckes Herz, wo aber das Herz keck und der Mut getrost ist, da ist die Faust auch desto mächtiger und beide, Roß und Mann frischer, und gelingen alle Dinge beffer, und schicken sich auch alle Fälle desto feiner zum Siege, welchen dann Gott gibt."
In diesem Verttauen wollen wir diese strenge Weihnacht feiern, immer eingedenk, daß „Das Amt des Schwertes ist an ihm selber recht und eine göttliche, nützliche Ordnung, welche Er, Gott, der Herr, will unverachtet, sondern gefürchtet, geehrt und gehorcht haben ..." Curt Hotzel.
Oer Rundfunk vereinigt Front und Heimat.
Reichsmimster Dr. Goebbels spricht am Heiligabend über alle Sender.
Eine We'chnachtsrin>gse-ndung des Rundfunks vereinigt wieder ,am Weihnachtsheiligabend ab 19.20 Uhr Front und Heimat. Zusammen mit dem OKW. sind von den Propaganda-Kompanien und Funkhäusern alle Anstrengungen gemacht worden, um an diesem Abend die räumliche Trennung zwischen Front und Heimat zu überwinden. Rund 50 000 Kilometer Leitungswege > werden geschaltet, so daß vom Eismeer bis zum Kaukasus, von der Wolga vis weit in den Atlantik hinaus die Stimmen der tämpfeniben Fronten sich mit denen aller heimatlichen Gaue vereinigen können. Um 21 Uhr erfolgt die Weihnachtsanfprache von Reichsminister Dr. Goebbels an das deutsche Volk. Die Sendung wird geschlossen mit einem Konzert, in dem wir Les Preludes von Liszt, das Vorspiel zur Oper „Lohengrin" und das Weihnachtslied „Hohe Nacht der klaren Sterne" von Hans Baumann hören werden.
Weilmachtsspende der auslandsdeutschen Irauenfchaff. Für Soldaten, für Soldatenfamilien und für Rüstungsarbeiterinnen gingen zahlreiche Weihnachts- fendungen der auslandsdeutschen Frauenschaft der AO. ein. Als Weihnachtsspende schickten deutsche Frauen aus der Türkei große Mengen Wall- fachen, aus Bulgarien kamen selbstgefertigte Spielsachen, Wollsachen, Federkissen und Hausschuhe, aus Ungarn wurden Soldatenpäckchen und selbstgestrickte Socken für Soldaten gesandt. Aus Ru- Manien schickte die Frauenschaft große Kisten mit Säuglingsausstattungen sowie Wäsche und Kleider für größere Kinder. Kleinkinderwäsche in großer Menge kam auch aus der Slowakei.
Kleine politische Nachrichten.
Auf die Glückwunschtelegramme des Deutschen Roten Kreuzes haben einige Lager der deutschen Kriegsgefangenen und Zivilinternierten bereits gedankt und das Deutsche Rot Kreuz gebeten, der Heimat — und besonders den Angehörigen — herzliche Weihnachtsgrüße und beste Neujahrswünsche zu übermitteln.
Der Prozeß wegen des Bombenattentats auf Botschafter von Popen wurde mit der Abweisung der Berufung der vierAngeklag- t e n abgeschlossen. Das Urteil des Schwurgerichts lautet auf 16 Jahre Zuchthaus für die beiden sowjetischen Angeklagten Pavlow und Kornflow und auf 10 Jahre für die beiden türkischen Staatsangehörigen Sagol und Seymann. Die entsprechenden Strafen in der ersten- Instanz betrugen 20 bzw. 10 Jahre Zuchthaus. *
In der anglo-amerikanischen Schiffahrt sind nach einer Meldung von „Dagens Nyheter" aus Neu- york zur Zeit 5335 schwedische Seeleute eingesetzt. Ungefähr die Hälfte der schwedischen Handelsflotte hgfindet sich tn tfsfttüch?n Dtenftek AUL
Harte Kämpfe an der gesamten Don-Front.
Berlin, 23. Dez. (DNB.) Am mittleren Don verteidigten Verbände des Heeres die neuen Stellungen. Sie gingen dabei auch zu energischen Vorstößen über, bei oenen der Feind hohe Verluste hatte und Gefangene verlor. Obgleich die Bolschewisten erneut alle Anstrengungen zur weiteren Ausnutzung ihres Angriffserfolges machten, hat sich ihr Stoß nach Westen je ft g e l a u f e n. Als der Feind darauf gegen die Flanken der Einbruchsstelle örtliche Angriffe führte, scheiterten diese Vorstöße am hartnäckigen Widerstand unserer Truppen. Trotz schlechtesten Flugwetters unterstützten Luftstreitträste die Verbände des Heeres bei ihren schweren Abwehrkämpfen. Schlachtflugzeuge führten aus geringen Höhen schnell aufeinanderfolgende Angriffe .gegen feindliche Panzer, auch Munitions- und Treibstoff- kolonnen wurden vernichtet. Kampf- und Sturzkampfflugzeuge griffen Bereitstellungen und feuernde Geschütze der Sowjets an. An einer Stelle allein zerschlugen die genau im Ziel liegenden Bomben alle Geschütze einer schweren Batterie und zwei Panzerabwehrkanonen.
In weiteren Angriffsflügen unterstützten Sturzkampf- und Nahkampsfliegeroerbände den Angriff unserer Panzerkräfte s ü d w e st l i ch Stalingrad. Sie zermürbten die Kampfkraft feindlicher Widerstandsnester, setzten Panzer außer Gefecht und zersprengten anrückende Reserven. Durch das Zusammenwirken von Heer und Luftwaffe konnte per Angriff wetteren Boden gewinnen. Auch im Stadtgebiet von Stalingrad rissen die Kämpfe nicht ab. Die Bolschewisten führten aus ihren Stützpunkten am Wolgaufer gegen das Jndustriegelande örtliche Vorstöße, die aber ergebnislos blieben.
Durch den erfolgreichen Angriff unserer Truppen bei Woronesch sind nun auch am nördlichst enTeil der Donfront neue Kümpfe entrannt. Hier drangen unsere Grenadiere über den zugeftorenen Fluß vor und warfen die Sowjets trotz verbissenen Widerstandes aus ihren Stellungen heraus. Vergebüch versuchte der Feind, in hefttgen Gegenstößen die vordringenden deutschen Stoßgruppen aufzuhalten. Der Angriff ging unaufhaltsam wetter. Vorübergehend schien es, als ob vor dem 10 Meter breiten und 2 Meter hohen Panzer-» graben, der fast zur Hälfte mit Schmelzwasser gefüllt war, unsere Grenadiere liegen bleiben mußten. Doch auch dieses Hindernis wurde mit Hilfe der Sturmpioniere überwunden, so daß der weitere Stoß die feindliche Front bis in die Zone der Regimentsstäbe aufriß. Alle 37 Bunker und Kampfstände im Bereich der Einbruchstelle wurden ver- nichtet. Unter den zahlreichen Gefangenen befinden sich ein sowjetischer Regiments- und ein Bataillons- stab.
Auch südöstlich Toropez hatten unsere Truppen bei der Forfführung ihrer Angriffe weitere Erfolge. Die am Vortage angetretenen Stoßkette stellten tief tm feindlichen Kampfeld die Verbindung untereinander her. Es gelang unseren Pcm- zereinheiten trotz verzweifetten feindlichen Widerstandes, mehrere Stützpunkte zu nehmen und alle Gegenstöße zum Stehen zu bringen. Ebenso blieben
die erneuten Angriffe des Feindes gegen unseren Stützpunkt Welikije Luki ohne jeden Erfolg. Obwohl dichte Nebel die einheitliche Kampfführung sehr erschwerten, brachen die immer wieder angreifenden sowjetischen Bataillone an der unerschütterlichen Haltung der deutschen Soldaten zusammen.
Oer Wehrmachtbericht.
DRV. Aus dem Führerhauptquarkler, 23. Dez. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Deutsche Panzertruppen stießen nördlich des Terek, nachdem sie starke feindliche Angriffe blutig abgeroiefen hatten, dem weichenden Gegner nach, brachten über 400 Gefangene ein und schoßen einen Panzerzug in Brand. Bei erneuten vergeblichen Angriffen zwischen Wolga und Don und in Stalingrad erlitten die Sowjets hohe Verluste.
Am mittleren Don hallen die schweren Kämpfe an.
Bei Woronesch drangen deutsche Truppen über den zugefrorenen Fluß in die feindlichen Stellungen ein und zerstörten dabei zahlreiche Unterstände. Die Besatzungen wurden vernichtet oder gefangengenommen, Gegenangriffe zum Teil schon in der Bereitstellung zerschlagen.
3m mittleren und nördlichen Frontabschnitt Kämpfe von örtlicher Bedeutung bzw. Späh- und Stoßtrupptätigkeit. Angriffe gegen den Stützpunkt Welikije-Lukl scheiterten an der tapferen Haltung der deutschen Besatzung.
In Libyen wurden feindliche Stoßtrupps vernichtet. Deutsch-italienische Kampfgruppen warfen in Tunesien den Feind ans zäh verteidigten Berg- ffetiungen. Zahlreiche Gefangene und Beute wurden eingebracht, eine feindliche Schwadron aufgerieben.
Ostwärts Bougie wurden zwei große Transportschiffe, darunter ein Fahrgastschiff von 12 000 bis 15000 VRT., bei einem Angriff deutscher Kampfflieger in Brand geworfen. ZerstörerflngzeiAe erzielten Bombentreffer auf einem feindlichen Unterseeboot. Mit seinem Verlust ist zu rechnen. Bei Rächt wurden die Hafenanlagen von V o n e und ein Flugstützpunkt in Algerien bombardiert.
Einzelne britische Flugzeuge unternahmen bei Tage und in der vergangenen Rächt wirkungslose Störangdffe auf nordwestdeutsches Gebiet. Dabei wurden zwei, an der französischen Küste ein Flugzeug abgeschvssen.
3m Süden Englands belegten Kampfflugzeuge am Tage mehrere Orte mit Spreng- und Brandbomben.
Am 17.Dezember wurde bei B ordeaux ein englischer Sabotagetrupp noch vor der Ausführung seines Auftrages gestellt und vernichtet.
Weihnachtliches von der Eismeer-Front.
Von Kriegsberichter Frank Goetz.
PK. ... Wir haben ziemlich spät angefangen von Weihnachten zu sprechen. Was sollte uns auch daran erinnern? Die Tage blieben sich gleich in ihrem dunklen Grau, mtt ihren scharfen Winden und der ansteigenden Kälte. Auch der Dienft war der gleiche. Weihnacht? Ja, als wir die Postrarten und Briefe in die Heimat schrieben, da dachten wir für ein, zwei Tage daran. Vielleicht wurden wir dabei ein bißchen rührselig und haben gesponnen. Aber das hielt eben nur so lanae an, als wir jene Weihnachtsgrüße nach Deutschland schickten. Dann aber war es wieder still bei uns. Wir taten den Dienst wie vorher und hatten das Fest vergessen.
Darüber sind wir tief in die Dezembertage hinein- gekommen. Bis plötzlich ein Päckchen kam. Einer knüpfte Sorgfältig den Bindfaden auf, löste die braune Hülle, öffnete den Karton und stellte dann einen — Weihnachtsbaum auf den Tisch. Da wußten wir nun, daß das Weihnachtsfest nahe war. Der Kamerad stellte sein Bäumchen in die Mitte des Tisches. Wie klein und zierlich es war. Nur 6 cm war der Stamm hoch und hatte dennoch 12 Zweige, an deren äußerstem Zipfel winzige bunte Kugeln hingen. Das also war nun der Weihnachtsbaum, und einstweilen mußten wir annehmen, das fei wohl nun „u n f e r" We.ihnachtsbaum, benn keiner konnte sich denken ,wie wohl ein ganz richtiger Baum in unseren Bunker kommen sollte.
Mit dem Baum aber verstummten auch nicht mehr die Gespräche über das kommende Fest. Ja, was es wohl geben würde? Ob die Küche was ertra Feines Herrichten würde, ob es dicke Spenden regnen würde? Als wir dann durch die Tundra von Stützpunkt zu Stützpunkt marschierten, als wir mit dem Wagen hinauf nach Kirkenes fuhren oder zum Fischerhals stapften, da horchten mir hinein tn die Schreibstuben und Küchen, in die Bunker und in die Herzen der Kameraden. Was gab es Weihnachtliches?
Eigentlich war die Stimmung ebenso wie damals zu Hause, als wir als Kinder wartend vor der Haustür standen und zusalhen, wenn die Eltern mit Paketen beladen von draußen kamen und mit einem
geheimnisvollen Schmunzeln an uns vorbei in das Zimmer eilten. Und es versOo-ffen. So ist es auch bei uns hier draußen. Der Spieß rückte nur ungerne mit seinen Weihnachtsvorbereitungen heraus, er fürchtet, feine. Soldaten könnten zu früh etwas erfahren. Aber bann winkt er — geheimnisvoll — und führt uns in die Kammer. Kisten, Pakete, Päckchen, Flaschen. Stolz streichelt er an den Flaschenhälsen entlang, klopft auf die Kisten und verrät, was da drin verborgen ist.
Bei einer Division wurden gerade 20 000 Weihnachtsbäume an gemeldet. Jeder Stützpunkt tn diesem Bereich wird alsi) feinen Baum bekommen. Ein anderer Trip führte uns an der Bäckereikompanie vorbei. O, welch ein Duft! Jedem Landser feinen Stollen, ist hier die Parole. Auch aus der Heimat sind viele Äfften und Pakete gekommen, die noch ungeöffnet daliegen. Alles für Weihnachten. In den Küchen kratzten sich die Köche hinter den Ohren. Sie wissen gar nicht, woher sie all die Gefäße und Pötte herbekommen fallen, um ein abwechslungsreiches Mahl zu fabrizieren. Ein Hoch auf den Küchenbullen!
Und in den Bankern? Da ist es sehr still um Weihnachten. Denn der Raum ist eng, und man hat nicht viel übrig zum Weihnachtlichmachen. Und dennoch. Auch dort wird es am Heiligen Abend traulich und festlich sein. Es wird nicht viel gesprochen werden, vielleicht sind es auch nur ein oder zwei Weihnachtslieder, die schwer über die Lippen Hingen. Ihr werdet die Päckchen i>ib Briese der Heimat öffnen, und ein jeder wird sehr mit sich selbst beschäftigt sein. Bis die erste Flasche herumgereicht wird, die ein wenig die Zungen lost und dann die Grüße der Heimat herumgezeigt werden, die Bilder der Sieben und die Zeilen, mit denen die Geschenke gekrönt sind. Draußen aber, an den schroffen Felsen am Fischerhals, in den Stützpunkten an der Litza, in den Küstenstellungen am Eismeer, da stehen die Kameraden und wachen. Für euch und die Heimat. Weihnacht am Eisisieer, am Fischerhals und an der Lizafront trotz aller Einsamkeit — ein Fest der großen Kameradschaft.
dieser Schiffe fahren jetzt zwischen anglo-amerika- nifchen und neutralen überseeischen Häfen.
Die schwedische Regierung hat auf Vorschlag des schwedischen Oberbefehlshabers die Verstärkung der militärischen Bereitschaft während des kommenden Winters und Frühjahrs durch Einberufungen zu kurzfristigen Hebungen beschloßen.
Italien hatte Ende November d. I. ohne die im Verlauf des Krieges zu Italien gekommenen Gebiete 5 655 000 Einwohner. Der Geburtenüberschuß des Monats November betrug 15181, der Wanderungsüberschuh 3288. Es wurden 21647 Ehen geschloßen. ,
Die vereinigte Bundesversammlung der Schweiz wählte Bundesrat Celio zum Bundespräsidenten für 1943 und Bundesrat Stampfll zum Bizepräsi- deuten. Geboren in Ambri di Wuinto steht Cello ttn 53. Lebensjahr. Seine poMsche Laufbahn begann er als Mitglied des teßinifchen Großen Rates tm Jahre 1913. 1932 erfolgte seine Wahl zum Mit- glied des tesfinischen Staatsrates. 1940 hatte ihn die Bundesversammlung als Nachfolger des verftvrbe-
gewählt. Er ist Chef des e-idgenöfsischen Post- und Eifenbahndepartements.
Nachdem an der Pariser Sorbonne ein Lehrstuhl für die Geschichte des Judentums errichtet wurde, wird jetzt auch die Gründung eines Instituts für Rassenforschung bekanntgegeben. Es soll an der Entwicklung der Rassenlehre wissenschaftlich Mitarbeiten, zum anderen diese durch Lehrgänge der französischen Oeffenllichkett verständlich machen.
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In Berlin wurden die Ratifikationsurkunden zu dem am 1.5.d.J. in Preßburg unterzeichneten deutsch- slowakischen Kulturvertrag durch den Letter der kulturpolitischen Abteilung des Auswärtigen Amtes, Gesandten von Twardowski, und den slowakischen Gesandten Cernak ausgetauscht.
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Der Führer hat dem Präsidenten her Bayerischen Akademie für Wissenschaften, ordentlichem Professor Dr. Karl Alexander von Müller in München aus Anlaß der Vollendung seines 60. Lebensjahres in Anerkennung feiner Verdienste um die deutsche Geschichtswissenschaft die Goetbe-Medaille tzx Lmift uni) Wissenschaft verliehen,
Das Schwert
Aja» -Lh °,°
sichert den Weihnachtsfrieden.
auf. Aber
Traum, da das weihnachtliche Licht dich buftent betörend umgab. Und die leise Flamme vor dir will
onni Dollar Aau bolmi Millionen D he» Wchrun,
*«'• "" n
Sand HZ Kescheid gern
der kehr trägt. Ein ganzes Volk steht in Andaw vor der kleinen Wiege und weiß: In deinem Kim liegt deine Zukunft, das Kind ist dein Leben, das aus dem alten Jahr dich in den jungen Morgen, h fon Kampf bei einen neuen Frühling führt! M sich auf r
Hier ist M-e Weihnacht selbst, die zu neuer 5al L 1
dich befiehlt im Gleichnis sich verschwendender 3» jntima a03 genfo, die dich auf ruft aus kurzer Ruhe und selige« S mnrt Traum, da das weihnachtliche Licht dich dufteitz
zur rauschenden Fackel in dir. Sie weist durch tat Sturm der dämmernden Frühe dir den Weg aui der beschaulichen Rast im friedlichen Tale hinaus il die freien Höhen der Bewährung, über Felsen u» Grate, gtpselan, in den Tag des Schwertes!
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U Mndm i(t 9<*,e
Von Wolfgang Jünemann.
An keinem Tag- im Jahre mag das Herz in feiner Sehnsucht nach stiller Sammlung und glüß» licher Versunkenheit den Gegensatz von Krieg utff Frieden stärker empfinden als in der Weihnacht, Denn ist nicht diese Nacht das Sinnbild eines voll, kommenen Friedens, der Liebe, des Glücks, — ba; alles Leise und Zarte der Welt sich sammell in bei Schlichtheit des Raumes und widerfttahlt im fairsten Lichte der Kerzen?
Un-d doch ist gerade die Weihnacht, da ein sich neigendes Jayr uns fragend anblickt, wie wir es erfüllt, wie wir es gemeistert, wie wir uns an ihm bewährt haben, und da ein neues schon fordernd vor uns hintritt, nun nicht zu glauben, es sei mit dem vergehenden Jahre alles getan, und uns zufrieden zu geben mit dem Erreichten, sondern anju- treten zu neuem Marsch, zu neuem Kampf, zu neuer Bewährung, so ist es gerade die Weihnacht, die an der Schwelle des Jahres im tiefsten Dunkel das ewige Licht verkündet, im Traume des Friedens zur Tat des Kampfes ruft, in der Sammlung unD; Einkehr die Herzen stark macht und fest und klar. , daß nach kurzer Raft eine eiserne Mannschaft sich Die t wieder erhebt und sich sammelt zu weiterem Vor« hat oet marsch, sich berettstellt zu neuem Angriff. 1 brantE-
Das lehrt uns die Weihnacht, in der Tag uni) der r Nacht sich prüfend begegnen, in der das blühend hochgetuev^ Licht Öen nahen Morgen preist, — daß diese Nacht nicht nur ein leise verklingendes Ende ist, nein, auch entflammter Aufruf, harte Mahnung, daß alles Leben ein ewiger Wechsel von Dunkelheit und Helle, von Tag und Nacht, von Traum und Tat, von iümlicher Ml Kampf und Frieden ist. wümenM)
Im Frieden vergißt man es allzu leicht und alhu hie polltW gern, daß es den Frieden nur gibt, dem der Kamp fit oorherging, daß kein Frvede ist, den der Kamp
nicht geschaffen — daß keine Freiheit ohne Dienst, Hang zu Ms kein Segen ohne Mühsal — daß hier auf Erdeu Begriffe uno doch immer die Saat vor der Ernte stcht! . bewahrt, die t
Nun aber, da Deutschlands Posten zum vierte« Kne ihrer i Male auf zieht, die deutsche Weihnacht zu schützen, hie Greiyen offenbart sich das Wort Fvie>drichs des Groh« «HÄton, das „Toujours en vedette“ in [einer ganzen Tiefe, - (fergen, daß r immer auf Posten zu fein, immer fchwertberech za ünes ruhen nur mit dem Gewehr im Arm! fefonöereit
Wir muffen träumen können mit dem Schwsrh bis heranzieh — mir müssen lachen können und doch horchen, -- Belastungen wir müssen den Augenblick erfassen können und doch Stalin n dabei den nächsten Morgen nicht vergessen! p»rMasten>;
Das stille Bild der Weihnacht: die Mutter uni dos Kind auf ihrem Schoß, — dies alte deutsch! Bttd geht hinaus nach Osten und Westen. In NM und SW wächst es aus den Soldatenherzen auf,; J und nur härter schließt die Faust sich um das Gewehr, nur schärfer ist der Blick nach vorn geridM Denn dieses Bild erfüllten deutschen Friedens iß Auftrag, ist Verpflichtung, es zu schützen! Und Kn« Heber die < verlachen, Mutterliebe, — das alles macht nMjt ffibamerifantfi weich und schwach, es wappnet, panzert jedes Mvu fort eine bol nes Herz, und ttotziger nur und entschlossener iß sei. Ob es fuf der Schritt in die Ferne! grauenliebe, sie ist bei umsturzversuc goldene Schimmer über den vollen Wiegen, — bei gegen die $ar Mannes Treue, sie heißt stumme Entsagung, schwei« Eintreffen gei genöes Opfer. Wo Heimat ist, da ist auch Fremde ben, denn die wo Liebe ist, da ist auch Haß, und wo die Wunder« ^er den gr bLunte Friede blüht, fleht sie um Schutz vor Hagel« haben, beben! schlag und Wetter! fon von ihn.
Keine Stunde im ganzen Jahre, die gerade in nmrchen und ihrer Keuschheit und Stille so emdringlich zu Ai* Deutschland reiffchaft und Wachsamkeit mahnt wie die gemeilk' die gesegnete Nacht, die — Segen der Erde — ia für fte' Wiris ihrem Schoße das ewig« Werden, die ewige Mk« Flugzeuggesel! tsche G das b
Ein vergebliches Oemenii.
Hanns K
l8r Dberburt
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nifchen Nationen zu bringen. Die Erklärung
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Brasilianer
Innern des Amazonasgebietes vor.
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I 0 rdana gemeinsame zu sprechen.
"nen der Au- °'kstrdi-
kubanischen Präsidenten fei falsch zitiert worden. .....-;ung
habe sich für eine britisch-amerikanische Invasion inaner, Unx
Italien erflärt Llpnun b* **-
pk 8- te“!
Berlin, 23. Dez. (DNB.) Mitte Dezember h<M der kubanische Präsident B a t i st a in WashlngA — erklärt, daß sämtliche ibero-amerikanischen Repv. Der Ehrung bliken äußerst befriedigt über den Einfall der Anch'?al in der Lo Amerikaner in Nordafrika feien. Eine gleiche Dberbürget in Spanien würde ebenfalls von ganz A>k»'Narzt Dr. Amerika begeistert begrüßt werden. Am 18. De)fiVpBener Anze der behauptete Radio London, daß Deuffchland Liß'°nnt) das Eh Italien mit der Verbreitung obiger Meldung bfllpebung verli Versuch unternommen hätten, Unruhe in die Ä» kr e i z, Ziehungen zwischen Spanien und den anglo-amerik^Mrt, dem Toi
L6lWer ™en' Sjans
werden in das Innere verschleppt, Stockholm, 23. Dez. (DNB) Nach einer 80A $,1 c»n doner Meldung unterzeichneten Brasilien und en-
USA. ein Abkommen, um eine Steigerung »j Gummiproduktion zu ermöglichen. Das Program hpex M Fft- sieht eine Zusammenballung von 50000 Arbeitern ^ie Innern des Amazonasgebietes vor. Wei:e n der 100 000 Arbeiter sollen folgen. Das neue Abkomrr für soll der infolge des Verlustes des südlichen Pa?^ unter großer Gumminot leidenden USA.-IndusN raifi wieder auf die Beine helfen. Brasiliens Arbeim günfi müßen daher auf Befehl der USA. den Weg ht k k. Wnn. ungesunden Gebiete des Amazonas antreten. die t
Ceylon verlangt volle llnabhängigkei
Stockholm, 23. Dez, (DNB.) Nach, «in j^"&, -LLLickt des Londoner «DM- w di.
Es hat sich jetzt aber klar herausgestellt, daß 6 ursprünglich gemeldete Tatbestand tn vollem Ui fang zuttisst. Und zwar ist der Inhalt der Batist« Erllärung gegen Spanien zuerst von den amen!» er Oer 9le nifchen Agenturen United Preß und A f f o c t fl< ’ninien zu t e d Preß sowie von der in Argentinien erscheine-^, „ Mialei den englischen Zeitung „Buenos Aires Herald"' Mitteln meldet worden. Offenbar war London an einer ? Lttomkne drehung des Tatbestandes viel gelegen, um den \
druck der Batista-Erklärung in dem Augenblick verwischen, in dem der spanische Außenminis in Portugal weilte, um über Haltnug der beiden iberischen Lant


