<92. Jahrgang Nr. 225
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voMerrtag. 24.§eptember 1942
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Eichener Anzeiger
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Der junge Offizier
pH. Daß es iio)'oei oen um uuDtiuiucin- Kompanie ober irgciioeme anuece iivmt vimvui
lief) wertvolle Vorkommen handelt, ist in der letzten bc5 Iccrc5 führt, ist d i e s ch ö n st e in seinem Be- q«;* nnrt Triton imh Nonkees mit In- hio ihm hier zu«
(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Tokio, im September 1942.
Der Gedanke einer« „gemeinsamen ostasiatischen Wohlstandssphäre" ist nicht, wie man vielleicht glauben könnte, erst in diesem Kriege entstanden. Als am 27. Mai der japanische Reichstag eröffnet wurde
DNB. Aus dem Führerhauptquarlier, 23. Sept. Der Führer empfing in feinem Hauptquartier den Staatsführer des unabhängigen Staates Kroatien, Dr. Ante Pawetlc, der sich auf dem Wege zur Besichtigung der an der Ostfront kämpfenden kroatischen Truppen befindet, und hatte mit ihm eine von herzlichem und freundschaftlichem Geiste getragene Aussprache. An dem Empfang nahmen außer der Begleitung des Poglawnik des Reichsministers des Auswärtigen v. Ribbentrop und der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Generalfeldmarfchall Keitel, teil.
Der Führer empfing ferner in feinem Hauptquartier den stellv, rumänischen Ministerpräsidenten Wlhal Antonescn und hatte mit ihm eine längere unb herzliche Aussprache. Mihai Antonescu hatte am 22. und 23. September auf Einladung des
ganz Ostasien mehr abgab als es erhielt, also einen Reichtum aufweist, der nun von Japan klug und der Gesamtheit zum Wohl gelenkt werden soll. Daß es sich bei den Rohstoffen um außerordent-
terten.
Nordwestlich Woronesch verlor der Feind in harten Abwehrkämpfen 25 Panzerkampfwagen.
3m mittleren und nördlichen Front- ab schnitt wurden eigene örtliche Angriffsunternehmungen erfolgreich weitergeführt. Starke Kampf- fliegerkräfte griffen bei Tag und Nacht Nachschub- lager und Eisenbahnverbindungen der Sowjets im Raum um R s ch e w mit vernichtender Wirkung an.
An der Küste der F i s ch e r h a I b i n f e l bombardierten Sturzkampfflieger einen wichtigen sowjetischen Stützpunkt. In euftkämpfen schossen deutsche und finnische Jäger im hohen Norden ohne eigene Verluste 19 feindliche Flugzeuge ab.
An der Kanalküste wurden bei Einflügen schwacher britischer Kräfte vier feindliche Flugzeuge abgefchossen.
In Südengland belegten leichte deutsche Kampfflugzeuge am Tage kriegswichtige Ziele mit Bomben schweren Kalibers. Bei Dover wurden drei Sperrballone abgeschossen.
kömpfung der U-Boote fehlt.- Der USA -Marine- Minister Knox hat ganz ähnlich erst dieser Tage gesagt, daß die bösen U-Boote nur auf lange Sicht | bekämpft werden können. „Man kann nicht daran zweifeln, daß die Nachrichten des Feindes stim- men", schreibt „Evening News" zu den deutschen Sondermeldungen über Angriffe auf englisch« cyne- rikanische Geleitzüge. Da Großbritannien m ferner Versorgung von Ueberseezufuhren abhänge, müsse es die größten Risiken auf sich nehmen. Das gleiche gelte von der Versorgung der Sowjetunion. Großadmiral Lord C h a t f i e l d habe schon recht, wenn er sage, die Schiffahrt seidasherzblut Eng - l a n d s , das, wenn es einmal zu fließen aufhore, den Tod Großbritanniens zur Folge haben werde. Weil auch der Gegner diese Wahrheit erkenne, un»
Reichsaußenministers v. Ribbentrop diesem in seinem Feldquartier einen Besuch abgestattet. In seiner Begleitung befanden sich dabei der Generalsekretär im rumänischen Außenministerium Da- videscu, der Untersiaatssekretär für Luftfahrt
Gegen zähen Widerstand weiterer Bodengewinn bei Stalingrad
pawelie und Mihai Antonescu vom Führer empfangen.
Die Zeit, in der der junge Offizier einen Zug, eine Kompanie ober irgendeine andere kleine Einheit
Die Massenversenkungen im Nordmeer geben der englischen Presse Anlaß zu der für sie naheliegenden Ueberlegung, daß die Kämpfe um Stalingrad »war zu einem Wendepunkt dieses Krieges fuhren könnten, — doch für den Ausgang dieses Krieges keineswegs so wichtig wie die Schlacht im Atlantik seien Der „Dbferoer' bemerkt: „Daß die alliierten Geleitzüge in der Arktis sehr schwere Verluste erlitten, liegt an der Heftigkeit der gegnerischen Angriffe, aber auch daran, daß die einzelnen Schifte über völlig unzureichenden Schutz aus der Luft verfügten." Hier fehlen die Flugzeugträger, die die Deutschen im Nordmeer unb im Mittelmeer, die Japaner im Indischen Ozean versenkt haben! Dann heißt es ziemlich kläglich: „Es scheint,daß es den Verbündeten noch an geeigneten Waffen zur Be-
bestimmt wurden. Und schließlich sieht das neue Schiffsbauprogramm den Bau einer Handelsflotte von 15 Millionen BRT. vor.
deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Adolf Hitler."
Der Wehrmachiberichi.
DRV.Aus dem Führerhauptquartier, 23. Sept. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Im Kaukafusgebiet wurden unsere Angriffe unter Abwehr starker feindlicher Gegenwehr ortgeseht. Vor einem Kaukasushafen wurden ein Schwimmdock und ein Frachtschiff mittlerer Größe durch Bombentreffer beschädigt.
Die Kämpfe in und um Stalingrad gehen in unverminderter Härte weiter. Im Zentrum der Stadt wurde trotz hartnäckiger Gegenwehr weiter Boden gewonnen. Feindliche Gegenangriffe schei-
Oas Eichenlaub für Kapitänleutnant Bleichrodt.
DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 23. Sept. Der Führer verlieh dem Kapitänleutnant B I e i ch r o d t, Kommandanten eines Unterseebootes, das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und sandte an ihn nachstehendes Telegramm: „In dankbarer Würdigung Ihres Helden- haften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen als 125. Soldaten der
ternehme er stets aufs neue heftigste Angriffe auf die alliierten Geleitzüge, die dadurch, daß fie Tag unb Nacht anbauerten, für die Seeleute so un« heure Strapazen mit sich brächten unb vielen das Leben kosteten.
Das Ritterkreuz für -en jüngsten Schützen des Afrikakorps.
General 3 i e n e s c u und Oberft Davidescu. Der deutsche Gesandte in Bukarest v. Kittinger, Gesandter Neubacher und der deutsche Luft- attach4 Generalmajor Gerstenberg waren bei zähligen dem Besuch im Feldquartier des Reichsauhen- minifters anwesend. Die Besprechungen zwisÄzen dem Reichsaußenminister und Mihai Antonescu Über die allgemeine politische Lage und gemeinsam interessierende Fragen vertiefen im Geiste herzlichen freundschaftlichen Einvernehmens und der freuen Waffenbrüderschaft der beiden Völker.
Stalingrad und die ozeanische Front
Don unserer Berliner Schristleitung.
Generalfeldmarfchall Rommel hängt persönlich dem jüngsten Schützen des Afrikakorps, dem Panzergrenadier G ü n t e r H a l m, das diesem vom Fuh« rer verliehene Ritterkreuz um. Halm, der erste Ritterkreuzträger der deutschen Wehrmacht ohne jeben Dienstgrad, hat bei der Abwehrschlacht am 2. 7.1942 sieben Britenpanzer hintereinander zur Strecke gebracht. — (PK.-Kriegsberichter Valtingojer. IPBZ.j)
unb anderes mehr.
Obwohl jede Truppe für ihre technischen Funk« tionen in ihren Schirrmeistern, Feuerwerkern, Waffenmeistern, Kriegsverwaltungs- unb Bauräten usw. Spezialisten besitzt, ist es doch vornehmlich Aufgabe des Offiziers, feine Mannschaft in dec Beherrschung von Waffen, Gerät unb Kraftfahrzeugen auszubilben unb sie in den Bebienungsvor- schriften zu unterweisen. Im Kampf entscheiden ja oft nur Sekunden über Tob unb Leben, Sieg ober Niederlage; darum ist nur der Soldat brauchbar, der seine Waffe sicher, zuverlässig und schnell bedienen kann. Hierin liegt der Grund, weshalb der Waffenausbildung eine so große Bedeutung zukommt.
Von der militärischen Ausbildung ist die soldatische Erziehung nicht zu trennen, beide gehen Hand in Hand..Unter Erziehung, diesem vornehmsten Wirkungsbereich des wahrhaften Führers, ist die Hebung aller fittlichen Kräfte zu verstehen-, ihr Ziel ist die soldatische Haltung, d. h. die unbedingte Einsatzbereitschaft im Kriege. Erst Ausbildung unb Erziehung zusammen formen den harten, widerstandsfähigen Kämpfer, der sich freiwillig und aus lieber- I zeugung für die Sache feines Volkes bis zum Tode einsetzt. Die Ziele dieser soldatischen Erziehung sind im einzelnen in den „Pflichten des deutschen Soldaten" festgelegt. Danach hat der Offizier die Ausgabe, seine ihm anvertrauten Männer zu geraden und aufrichtigen, tapferen und treuen Soldaten her- anzubilden, die sich für Volk und Führer gläubig unb freubig einsetzen und denen gewissenhafte Pflichterfüllung eine Selbstverständlichkeit ist. Für den Offizier ergibt sich damit eine der schwierigsten, aber auch am meisten befriedigenden unb schönsten Aufgaben überhaupt, nämlich auf Denkweise und
rufsleben. Die Hauptaufgaben, die ihm hier Zufällen, sind in Krieg und Frieden die gleichen, obwohl seine Arbeit erst im Kriege ihre letzte Probe unb Bewährung finbet. In dreifacher Hinsicht soll der Offizier tätig (ein: als Ausbilder, als Erfteher und als Truppenführer. Nur wer selbst einmal die volle Verantwortung für Ausbildung, Erziehung unb Führung einer Truppe getragen Hat, kennt die Schwierigkeiten, aber auch bie Befriedigung und Ibas hohe Glück, das diese Tätigkeit mit sich bringt
Wie der Führer immer wieder betont, sind die einzigartigen Erfolge dieses Krieges neben überragender Feldherrnkunst und ausgezeichneter Bewaffnung vor allem dem kämpferischen Geist und der rücksichtslosen Einsatzbereitschaft des deutschen Soldaten zu bauten. Er hat sich — voran der deutsche Infanterist — durch seine Härte, durch seine Fähigkeit, schwerste Anstrengungen , zu ertragen, durch seinen Siegeswillen, kurz, durch | fein überlegenes militärisches Können und seinen vorbildlichen Soldatengeist erneut zum besten Soldaten der Well gestempelt. Greift und Können einer I Truppe find aber in hohem Maße abhängig von der militärischen Ausbildung und Erziehung, deren
I Träger vorwiegend der junge Offizier ist.
Ausbildung ist die Vermittlung von Erkennt- nissen und Fähigkeiten. Durch sie erhält der junge Soldat das Rüstzeug, das er im Kampfe braucht. Gerade im Heere, das eine mannigfache technische I Ausstattung besitzt, bietet sich dem Ausbildungsoffi- Izier ein umfangreiches und durch seine Vielseitigkeit immer wieder interessantes sowie vor allem (äußerst verantwortungsvolles Wirkungsgebiet. Es ist dabei nicht nur an die zahlreichen Waffen (wie MG., Granatwerfer, Jefanteriegeschütze, Panzerjägerkanonen, Artillerie- und Flakgeschütze aller Kaliber usw.) zu denken, sondern auch an bie unzähligen technischen Ausrüstungsgegenstände wie i Fernsprech- unb Funkgeräte, Richtkreise, Scherenfernrohre und Theodolite, nicht zu vergessen die Maschinen, Motoren und Kraftfahrzeuge aller Art
Zeit mehrfach von den Briten und Yankees mit Ingrimm und einem deutlichen Unterton der Besorgnis betont worben. Rohaummi, Antimon, Zinn, Wolf-1 ram, Kupfer, Zink, Nickel und vor allem auch Del sind in so reichem Maße vorhanden, daß die gesamte Versorgung Ostasiens sichergestellt .werben kann, was in gleichem Maße auch für bie Rah- rungsmittelproduktion zutrifft. Hier ist mit einem großen Ausfuhrüberschuß zu rechnen, vor allem an Zucker, Reis, Bahnen unb Fisthprodukten. Mangel herrscht eigentlich nur an Weizen, während em schwieriges Problem vorläufig noch die Textil- versorgung ist, da die Rohbaumwolle zum größten Teil — mehr als 50 v. H. — aus Indien unb Norbamerika bezogen wurde. Aber alle diese Fragen werden von Tokio aus gelöst werden. Schon heute hat Japan gezeigt, daß Ostasien nicht nur ein Traum ist, sondern ein weitgehend gegliederter, aus solider Basis stehender Bau, an dessen Vollendung zahllose Köpfe und Hände arbeiten.
inBeider Gröhe de- °°n Japan b°h°rrschten G°-
in Mandschukuo beispielsweise immer noch die An man eine Million japanifcher Bauern 'N Mandschu
W6anbenenegnbuftrim, “of’c'ßiir}Laft5unt“me* ■ Sanf 3utÄSÄM Ä —en In'--gründe.- Sen^Nngu P^duktion-erwett^rnng' -in-
nifterien ein 30prozentiger ^bau
^C?'wöre aber falsch anzun-hmen dah Japm ein Volk von Wirtschaftsberatern, ^"ouflnesa^ leuten. Industriellen unb ÄauHeuten werben io
da- Kernstück, aber für die G- °m"i-'t der Pl^ S lüÄ’iw. s*$;b;u5,S,”'S
Verbrauch, für Verteilung und H-ndel und Tokios gleichzeitig auch bie 5manametr pRörvers in dem Wort: da- Grohhiry de-g°w°lt.g°n Körpers M oem in Ankunft weder in Malakka 3>nng°s°rd-rt « in Nordchina Baumwolle gepflanzt werd ohne die Zustimmung Tokios. f
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ftrien zu denen bereits zwölf Gruppen 1 ' Stahl, Kohle, Motoren, Zement, Bergbau usw.
und Ministerpräsident Tojo eine große programmatische Rede hielt, sagte er u. a.: „Wir dürfen uns gegenseitig beglückwünschen, daß die Völker Ostasiens, die bisher in den Fesseln der Vereinigten Staaten unb Großbritanniens geschmachtet haben, nunmehr vom großen Geist des „H a k k o I ch i u" erfaßt worden, in ihren ursprünglichen und eigenen Stand zurückgekehrt sind und einen Schritt vorwärts zu gemeinsamem Wirken mit uns an der Erreichung einer neuen Weltordnung getan haben."
5)akko Jchiu — dieser japanische Begriff, der wörtlich soviel besagt wie „a ch t H i m m e l s richt u n - gen unter einem D a ch", ist der Schlussel zu den umfassenden, grofojigigen und von tiefgründiger Sachkenntnis zeugenden Planungen Japans, den asiatischen Raum unter der eigenen Führung neu zu ordnen unb einem gemeinsamen Wohlstand zuzuführen. Der Grund für diesen Führungsanspruch Japans wurde bereits in der Meiji-Aera gelegt, als Japan sich vom mittelalterlichen Feudalstaat zu einem modernen Verfassungsstaat wandelte. Seit dieser Zeit erschienen immer wieder programmatstcye Reqierungskundgebungen, die auf die praktische Verwirklichung des japanischen Glaubens an die göttliche Mission" hinwiesen. Im 2um 1940 umschrieb Arita den Gedanken der ostasiatlschen Wohlstands- sphäre" in allen Ein en, unb feitbem wurde mit allen Kräften an tteuorbnung eines gewaltigen Raumes gea et. Wie Zielstrebig dabei üoraeaanqen wurde, geht allem aus der Tasche SZ bereit-' am 14. Mai 1937 ein P °- nungsamt in- Leben genifen wurde, dessen Hauptaufgabe die g-setzgeber'fch- Borber-ttung der totalen Mobilmachung der japanischen Wirtschaft war Am 1. April 1938 trat ein vom Planungsamt -„worftne- nationales Mobiti,.erung-g°- fet» in Kraft, während im Januar 1939 em eben falls vom Planungsamt ausgearbeiteler D re t - °hr°°pl°n. für bie wirtschaftliche Entw'ck ung d-s Benblockgebietes mit Beginn m>m 1.2Jpnl 1939 angenommen wurde. Japan, Mandfchukua Khinn nnh die Mongolei wurden dadurch m der Entwicklung der Produktivkräfte Sleic^estellt.
'Tphruar 1942 wurde bann als neues Spitzen EN M d°! Ausweitung der Wirtfchaftsstruktur Oft a\ j«n g-bildet"den d!m Kadett in allen wirt- Kontrolle stehenden ©übgebieten war vorn Kabmet beschlossen worden; das Gesetz trat am 1. Marz 19
Bei all diesen Plänen darf man nicht vergessen, daß die materiellen Grundlagen des Großraumes außerordentlich günstig sind. Die Handelsbilanz der gesamten Sphäre (Japan, Mandschukuo, China, Französifch-Jndochina, Thailand, Niederländisch-Jndien, die Philippinen unb Malakka) war nicht nur aktiv, sondern stieg in den letzten Jahren ständig an. Nicht weniger als 70 v. H. der Ausfuhr gingen an dritte Länder, während nur 30 v.H. dem von Japan bereits weitgehend verwirklichten ostasiatischen Raum Vorbehalten blieben. Dabei gab es allerdings beträchtliche Unterschiede; denn während Mandschukuo fast Dreioiertel seiner Ausfuhr Ostasien, in erster Linie Japan gab, waren es bei den Philippinen nur 7 v. H. Immerhin geht schon aus dieser knappen Ausstellung hervor, daß
Die ostasiatische Wohlfiandssphäre
Bon unserem W. K.-Berichterstatter.
Berlin,23 .Sept. (DNB.) Am Terek gewann der deutsche Angriff trotz erbitterten feindlichen Widerstandes roetter an Boden. Der Feind führte mit starken Infanterie, unb Panzerkräften heftige Gegenangriffe gegen das eroberte Ge- lände durch, wurde jedoch in hartem Abwehrkampf deutscher Infanteristen, Pioniere und Panzersoldaten zurückgeschlagen. Die Bolschewisten buhten sechs Panzerkampfwagen ein. Eine zum Angriff bereit- gestellte stärkere feindliche Panzergruppe wurde von Artillerie bereits in den Bereitstellungen zerschlagen. Zerstörerflugzeuge zwangen den Feind, ferne Stellungen an beherrschenden Geländepunkten aufzugeben.
In Stalingrad drangen die deutschen Angriffs- truppen weiter in das langgestreckte und stark befestigte Stadtgebiet vor. Schritt für Schritt wurde gegen zähen Widerstand im Häuser- und Bunker- fampf weiter Boden gewonnen. Gegen die Riegel- stellung nördlich der Stadt rannten die Bolschewisten wiederholt mit starken Kräften an. Sämtliche Entfatzversuche scheiterten. Sieben bolschewistische Panzerkampfwagen blieben vermchtet liegen, der Feind hatte schwere blutige Verluste. Kampfflugzeuge bombardierten die in ein einziges Feld von Bunkern verwandelten Ruinenstätten im ©tabtinnern. Schlachtflieger zersprengten herange- führte Verstärkungen des Feindes. Die Delranmene von Stalingrad wurde von Kampfflugzeugen wirkungsvoll getroffen.


