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Große Sportwettkämpfe unserer Klieger.
Erfolgreiche Veranstaltung vor 7000 Besuchern zum Besten desliotenKreuzes.
Kühen und tragenden Färsen findet am 11. September in der Versteigerungshalle Rhein-Main in Gießen statt. Der Auftrieb erfolgt aus den benachbarten Rotviehzuchtgebieten der Landesbauern- djaften Hessen-Nasfgu, Kurhessen und Westfalen. Die Anmeldungen belaufen sich bis jetzt auf rund 60 Bullen und 20 weibliche Tiere, die einer sorg- ältigen Borauswahl unterzogen worden sind. Es kann daher mit bestem, hochgezüchtetem Material aus den bekanntesten Zuchten und Blutlinien gerechnet werden. Außer den für die Abfatzveranstal- tung gemeldeten Tiere kommen noch über 80 Bullen für die Abnahme in die Ostgebiete zur Dor-
Die große Werbeoeranstaltung unserer Flieger für den Gedanken der Leibesübung und zugunsten des Deutschen Roten Kreuzes ist vorüber. Sie war in jeder Einsicht ein gewaltiger Erfolg. Es mögen wohl 7000 Menschen gewesen sein, die es sich nicht patten nehmen lassen, der Einladung der Luftwaffe Folge zu leisten. Mit Fahnen der Nation und Reichskriegsflaggen geschmückt, bot der Universitätssportplatz ein festliches Bild. Schon lange vor Beginn der Wettkämpfe war er bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Verwundeten hatten als Gäste der Kameraden von der Luftwaffe Ehrenplätze erhalten und an diesem Tage Gelegenheit, sich selbst davon zu überzeugen, welche Kraft und seelische Stärke noch in dem nun schon bald zu Ende gehenden dritten Kriegsjahr unserem Volke innewohnt. Das war auch der weitere Sinn des werbenden Gedankens, den diese Veranstaltung trug. Ein Volk, das so durchdrungen ist von dem Glauben an den Sieg und an seine Führung, wird jede Schwierigkeit überwinden, die der Krieg von ihm fordert.
stellte ihre Untenntnis bloß:
„Das wird ein kolossaler Betrieb! So groß habe ich mir bas nicht vorgestellt. Erkläre mir doch bitte, was für Kinder werden hier eigentlich behandelt? Ich bin so dumm, Martin."
„Höre zu", sagte er bereitwillig. „Der Hauptbau, also der in der Mitte, ist für Kinder mit Knochen- und Gelenktuberkulose bestimmt. Bei denen kommt der Chirurg nicht recht vorwärts mit seinen Me- thoden, darum verwenden wir unsere gute alte Sonne als Heilmeisterin. Was ein Sonnenspektrum ist, weißt du. Die wirksamen Strahlen liegen aber darüber hinaus. Es sind die infraroten und die ultravioletten. Wenn man geeignete Fälle von Knochentuberkulose solchen Strahlen, also der Sonne, aussetzt, natürlich unter Vorsichtsmaßregeln und bei entsprechender Diät, — dann heilen sie. Hast du das .'erstanden? Run gibt cs aber auch eine ganze An- aber, die . ht eigentlich tuberkulös, sondern
Im Kriegslazarett in Krakau verstarb an folgen einer bei den Kämpfen im Raum 'harkow erlittenen schweren Verwundung der
als 5. 11,9 Sek. und Wolff als 6. 12 Sek. Wenn auch die Zeiten durch Rückenwind etwas begünstigt wurden, (etwa 2/io Sek), so konnte man doch feststellen, daß der. LSD. Gießen über gutes Sprin-
Würmer, die alle Nasenlang eine Erkältung oder einen Schnupfen kriegen. Diese gilt es, mit der Dreiheit ,Licht, Luft und richtige Ernährung^ abzuhärten. Für sie sind die beiden Seitenflügel gedacht. Sie brauchen Schulzimmer und Lernräume mit entsprechenden Pädagogen, denn wir wollen sie doch nicht den gangen Tag müßiggehen lassen."
„Ach, Martin, das ist ja eine große, große Sache!" rief Anna begeistert und preßte aufgeregt seinen Arm."
„Du hast recht. Kleines. Manchmal, des Nachts, wenn ich nicht schlafen kann, oder auf Ueberland- fährten", sagte er versonnen, „habe ich eine Vision. Es ist immer dieselbe. Ich sehe einen langen, langen Zug von Kindern den Hügel da hinaufpilgern, ver- krüppelte, bleiche, schmerzverkrümmte, lauter Geschöpfe, die die Aerzte schon aufgegeben haben — dann betreten sie meine Sonnenklinik, verweilen eine Zeitlang — und springen auf der anderen Seite wieder hinunter, fröhlich, gesund, braungebrannt. — Ach ja, das hier hat mich manch schwere Stunde gekostet, viel Arbeit und Sorge steckt darin, aber wenn erst einmal die Kinder da sind und die Erfolge, bann bin ich reich belohnt. Es war ja kein Wagnis. Rollier und Bernhard und andere haben es mir vorgemacht. Warum soll die Geschichte in Trettau nicht gehen?" ”
„Eigentlich bas Ei bes Kolumbus. Die Bedürf- nisfrage ist nicht zu leugnen. Ich wünsche dir alles Gute, Brügger", sagte der Professor herzlich und gab dem Freunde die Hand. „Warst immer schon ein großartiger Kerl. Wenn wir nur mehr solche hätten! Hast du einen Augenblick Zeit? Die Gattin und Herr Hudal werden uns entschuldigen." Er nahm Brügger auf die Seite und begann: „Ich möchte dir was sagen, Martin. Wer weiß, ob ich später noch dazu komme. Ich habe mir den Detter deiner Frau ein bißchen unter die Lupe genommen, diesen Hudal. Du, aus dem wird was. Anständiger Bursche, fleißig, lernwütig. Talent, kurz, der geborene Arzt. Bloß arm. Man müßte etwas für m tun. Zuviel Armut taugt nicht. Man mußte
ührung.
** Ende der Hundstage. Mit dem Bartho- lomäustag (24. August) haben die Hundstage ihr Ende erreicht, und der Sommer dürfte feinen Höhepunkt überschritten haben. Der Bartholomäustag ist ein Lostag der Bauern, als bäuerliche Regel gilt.
Tünche und Neusein. Ein Kohlenauto keuchte heran. Brügger führte die drei über eine breite Treppe aus ©rüntenfteinen durch das helleichene Hauptportal.
„Fein!" lobte Anna und strich mit dem Zeigefinger über das gefirnißte Holz.
„Kommt noch viel besser", lächelte Brügger und zog sie am Aermel mit sich. Er wies den dreien die Küche, die leeren Vorratskammern, die Heizanlage, die Wäscherei, die Bäder, die halbgefüllten Kohlenbunker. Dann führte er sie ins Erdgeschoß. Dieses enthielt die beiden Operationssäle, den aseptischen und den gewöhnlichen, das Röntgenzimmer, das Laboratorium, Behandlungsräume, die Verwaltung und zwei große Gemeinschaftsräume. Im Oberstock lagen die Krankenzimmer, zwei-, vier- und sechs- bettig. Jedes hatte eine nach Süden sehende Liege- üeranba. In den Seitenflügeln befanden sich Personalräume, Unterrichtszimmer, Werkstätten und die Schlafräume der nur tuberkulosegefährdeten Kinder.
„Respekt! Respekt!" sagte Professor Helmreich nur immer wieder und wischte sich den Schweiß von der Stirn. Franz Hudal war ganz wirr im Kopf von dem vielen Schauen. Anna faßte sich ein Herz und
daß am 24. August im großen und ganzen das Grummet unter Dach und Fach sein soll. Im Bauernspruch heißt es: „Wie der Bartholomäustag sich hält, so ist der ganze Herbst bestellt." — „Gewitter um Bartholomä, bringen Hagel und Schnee." — Regen am Bartholomäustag ist den Bauern nicht unangenehm, soll er doch einen trockenen Herbst bedeuten.
Mit dem Motorrad schwer verunglückt.
* Geilshausen (Kreis Gießen), 24. August. Der Kraftfahrer Wilhelm Stroh von hier, der ein in Harbach stationiertes Milchsammelauto der Firma Grieb lenkt und betreut, verunglückte am Samstagfrüh gegen 5.30 Uhr auf der Fahrt mit seinem Motorrad nach Harbach. In Beltershain fuhr er mit dem Motorrad gegen eine Dreschmaschine und stürzte dadurch so unglücklich, daß er mit einer Gehirnerschütterung und Verletzungen im Genick von der Bereitschaft Gießen des Deutschen Roten Kreuzes der Chirurg,- sechn Klinik in Gießen zugeführt werden mußte.
Einkauf — zeitgemäß.
Nett ist das, wenn der eine am andern Anteil nimmt, wenn der Kaufmann feine Kunden nicht nur der Nummer des Haushaltausweises nach, sondern auch persönlich in ihren Familienangelegenheiten kennt. Ob der Mann oder Bruder auf Urlaub kommt, ob ein Kind krank ist ober was dergleichen häusliche Ereignisse mehr sind. Jedoch — da ist auch ein „Aber" dabei.
Neunerlei Sachen hat die Kaufmannsfrau abgewogen, einen Teil davon hat Frau Meier gleich in ihre Einkaufstasche getan, und während hinter dem Ladentisch die Rechnung gemacht wird, geht vor dem Ladentisch das Erzählen munter fort: von Lehmanns Elfe, die nun auch beim Reichsarbeitsdienst ist, von der Mißwirtschaft damals im Weltkriege, wo man für sein Geld oft tagelang kein Gramm Margarine ober Fleisch bekam, von der reibungslosen Abwicklung heute und von noch so vielem anberen —, daß dabei unmöglich jemand richtig rechnen und seine Gedanken beisammenhalten kann.
Das gute Einvernehmen, die Anteilnahme und die Volksgemeinschaft auch im kleinen in Ehren! Aber bei der Ucberbürbung, die heute befonbers auch auf dem Kleinhandel lostet, bei dem verantwortungsvollen Hantieren mit den vielen verschiedenen Karten und Marken, ba sollten alle Gespräche, die nicht den Einkauf selbst betreffen, im Laden unterbleiben. Klipp und klar sagen, was man haben möchte, bie Waren so lange auf dem Ladentisch liegen lassen, bis sie berechnet sind, und bann schnell den wartenden Käufern Platz gemacht. Das erspart
Zur festgesetzten Zeit meldete der Sportoffizier Kommandeur die Teil-
bem stellvertretenden nehmer zur Siegerehrung angetreten. Dieser nahm, bevor er zur Siegerehrung schritt, Gelegenheit, der Universität Gießen für die Hergabe der Platzanlage und den Zuschauern für bas Interesse an dieser sportlichen Werbeoeranstaltung zu danken. Seine Anerkennung für guten Einsatz sprach er den Wettkämpfern aus und hob dabei hervor, daß die Pflege bes Sportes gerade in der Luftwaffe erforderlich sei, damit jeder einzelne in der Lage sei, körperliche Höchstleistungen zu vollbringen. Auf den Sinn und Zweck dieser Werbeveranstaltung eingehend, gab er bann bekannt, daß schon jetzt ein Betrag von 300 0,— RM. angenommen werden könne, der dem Deutschen Roten Kreuz zugeführt
NSG. Die Erfahrungen der letzten Zeit , wieder bewiesen, daß bei den meisten Volksgenossen über die richtige Zusammensetzung bes Lustschutz- raumgepädes immer noch Unklarheiten bestehen. Es soll mindestens aus folgenden Dingen bestehen: 1. den notwendigen Kleidungs- und Wäschestücken (Unterwäsche, Mantel, Kopfbedeckung, Schlafbecke): 2. Wertpapieren und Dokumenten, z. B. Feuerversicherungspolice, Lebensoersicherungspolice, Zeugnisse, wichtige Familienpapiere, wie Heiratsurkunde, Ariernachweis usw.: 3. Lebensmittelmarken und Kleiberkarten; 4. Wertgegenständen (wie Schmuck usw.); 5. einem Eßbesteck und Eßgeschirr; 6. Verzeichnis „Mein Hab imb Gut"; 7. Dolksgasmaske; 8. Getränke und Mundvorrat.
manb durfte höher als zweistöckig bauen, und jeher mußte sich in den Stil der Gegend emorbnen. Es gab breite Straßen mit Luxusläden und enge, verwunschene mit grauen Holzhäusern. Es gab Tennisplätze Sprungschanzen und ein eigenes, bodenständiges Bauerntheater. Es gab auch jeden Morgen und jeden Abend heimwankende, bimmelnde Kühe, deren feuchtglänzende Augen verwundert auf die narrischen 'Menschen starrten. t ,
Der gelbe Wagen fuhr am alten Krankenhaus vorbei, einem architektonisch nicht ganz einwandfreien Bau, dann an der schlichten Wallfahrtskirche aus dem Pestjahr. Es folgten saftige Wiesen, und nun hatte man einen ungehinderten Blick auj bas Gebirge. Ein neu angelegter Serpentinweg führte in gemütlichen Schleifen nach oben auf den Sonnen- bühel, wo die Kinderheilstätte sich befanb. Lispelnde Birken und wehende Lärchen, üppiger Graswuchs und als Krönung ein stattlicher, hufeisenförmiger Bau prägten den Charakter dieser Erhebung, Die roie ein großer Maulwurfshügel aus der Niederung bet Matten und Wiesen aufwuchs, nichts als den Himmel und die Hochgebirgsfonne über sich.
Die Heilstätte war ein zweistöckiges, geschindeltes Gebäude mit vielen Fenstern und windgeschutzien Holzbalkonen, mit einem breitausladenden, niedrigen Dach und Regentraufen aus gehöhlten Stämmen. Sie schmiegte sich unauffällig und wohlgeraten^ m den Rahmen einer erhabenen Landschaft, alles störende und Knallige war bedachtsam vermieden.
Sauber, sauber!" trompetete Helmreich anerkennend. „Wenn ich bas Häuserl hier angucke, gefallt mir mein Kasten noch weniger. Wieviel Betten?"
„Zweihunbert im Notfall", erwiderte Brügger über die Schulter. Dann bremste er und half Anna beim Aussteigen. „Die Geschichte ist fertig bis aus bie Einrichtung, die noch verpackt auf dem Speicher herümsteht. In ein paar Wochen, rechne ick), kann es losgeben. Und nun kommt! Ich will euch alles Zeinen. Fangen wir beim Souterrain an."
3roei Arbeiter kratzten mit Pickel und Schaufel im fiof herum hvoll Bauschutt und leeren Z
termaterial verfügt.
Auch der 200-Meter-Endlauf verstärkte diesen Eindruck. Die Zeiten von 23,5 für den Ersten, Uffz. Gram, und 23,9 Sek. für den Zweiten, Hptm. Magier, sind gut und berechtigen zu der Annahme, baß beibe bei sorgfältig überwachtem Training bie 23-Sek.-Grenze zu unterbieten in ber Lage sind. Sowohl Uffz. Gram als auch Hptm. Magier sind unerhört kräftig, was auch ihre Läufe in den späteren Staffeln erkennen ließen.
Den 800-Meter-Lauf gewann Gefr. Ockstadt in 2:05,5 Min. Mit 64,85 Metern holte sich Flg. Zeidler das Keulenwerfen von Uffz. Bracker 63,05 Meter und Gefr. Ziersch 58,15 Meter.
Alsdann wurde der werbende Gedanke für bie Leibesübung für längere Zeit in bie Hänbe ber Fußballer gelegt. Sie erfüllten diese Aufgabe mit dem gewünschten Erfolg. Seit langer Zeit hat man solch schönen Fußball in Gießen nicht mehr gesehen. Der Anwärter für die Gauklasse, Spielvereinigung Neu-Isenburg, war in einem Aufstiegspiel ber Gegner der Flieger. Zu Beginn des Spiels schien es so, als ob Neu-Isenburg stark überlegen fei, was auch durch bas bald folgende Führungstor zum Ausdruck
Pünktlich um 14.30 Uhr wurde der Start zum 100-Meter-Endlauf freigegeben, und es entspann sich bereits in diesem ersten Wettbewerb ein mitreißender Kampf, der die Grundlage für die Begeisterung der Zuschauer auch für alle weiteren Kämpfe schuf. Aus den Vor- und Zwischenläufen hatten sich Hptm. Magier, Uffz. Tröger, G r (Tm, Bracker, Wolff und Dbgefr. Neumann für die Entscheidung qualifiziert. Zwei Fehlstarts waren nicht zu vermeiden, ehe bie 6 Läu- er zum Kampf aus ben Startlöchern schossen. Dabei Dar Hptm. Magier am schlechtesten weggekommen, v daß es ihm erst gegen Enbe ber Strecke gelang, etwas näher an ben stärksten Gegner, Uffz. Gram, heranzukommen. Mit zwei Metern Vorsprung siegte Uffz. Gram in einem wunberschönen Lauf in ber heroorragenben Zeit von 10,9 Sek. vor Hptm. Magier, für ben die Zeitnehmer 11,3 Sek. be- fanntgaben. Die Zeitdifferenz ist etwas groß unb entspricht nicht ganz bem Einlaufsunterschieb. Um ben 3. unb 4. Platz kämpften Uffz. Tröger unb Dbgefr. Neumann, ben Neumann in 11,6 Sekunden für sich entschied. Tröger lief 11,7 Sek., Bracker —----- - Wolff als 6. 12 Sek. Wenn
Dr. Brüggers Patientin
Roman von Walter Klöpffer
U. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)
Anna liebte ihren Mann in dieser Minute nue roch nie Alles Herzeleid des verflossenen Tagev Ivar ausgelöscht. Da war nur die Jnstanbigkeit unb Tiefe eines Gefühls, das sie bisher nicht gekannt. 8(s sie sich aus Martins Arme löste, trat sie zum Eviegel und seufzte glücklich: Ganz verftruwelt sehe M aus. Was werden die Gäste denken! Wir müssen hinüber. Liebster." Sie strich '^Schurzchendlattz bas einige Kniffe abbekommen hatte. Nach einem lebten Kuß gingen sie artig und em wenig befan- N zu ihren Gasten, und Franz Hudal kam doch VÄ Ä&n'V besann Mer bie Unterhaltung „Er bekam em Telegramm unb mußte plötzlich weg. Wegen irgenbeiner Bilberfache. Aber laßt euch nicht stören." Niemand merkte offen bar Dafe er log. Seine Eröffnung erregte wenig Heben. Helmreich sagte nur ^ne llebe^eugun^ „Schabe. Ich muß übrigens auch weg, lieber Srugger. Spätestens heute nach dem Essen. Herr hudal fährt mit mir. Aber nun zur ^auptta^he. bekommen wir deinen Neubau noch 3U le^en .
SEverständlich. Laßt mich nur einen Bissen M". Mr nehmen bann 'Wagen Anna w.r„ sich noch umziehen mallen. Nicht.wahr., jkous kr betrachtete mit Wohlgefallen ieme unge Frau, ier bie Ralle des Hausmutterchens entzückend |ia b.
Eine halbe Stunbe ipater fuhren sie weg. L e Kirasieu Trettaus waren aoll Fremder, bie lust- toenbelten, über Ausflüge debattierten oder Au taen besahen, lieber ben Hausern thronten die $«rqriefen einer hewüchen Lanbschaf weiße zackige Sipsel, Fels. Wald, drohend getürmte Mähern tattau Halle im Gegensatz 3u anberen■ «ur»rt n Innen börslichen Charakter nach Möglichkeit be, heiä-t 90t* bi-' "roßen unb Fremd en km
bjnje^ü [irtj W LLMlM JCM-
nifterialbirigent und Leiter der Auslandspresseabteilung der Reichsregierung im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, Oberleutnant Professor Dr. Karl B Ömer, im Alter von 42 Jahren. Mit ihm verliert die Presse einen bewährten Journalisten unb bie Zeitungswissenschaft einen Fachmann ersten Ranges. Vier Jahre lang hat er nn verantwortlicher Stelle gewirkt. Seine Leistungen, die ber Geschichte ber geistigen Kriegführung angehören, werben unvergessen bleiben..
Kleine politische Nachrichten.
Im Raum ostwärts Wjasma starb am 14. 8. Ritterkreuzträger Oberleutnant Herbert Poilow den Heldentob. Erst vor wenigen Wochen war er nordostwärts Gshask mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet worden, als er unter besonders schwierigen Umständen mit nur zwei Kompanien in die feindlichen Stellungen eingebrochen war und diese aufgerollt hatte.
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Die am 22. August 1942 burchgeführte fünfte Haussammlung des Kriegshilfswerkes für das Deutsche Rote Kreuz ergab 44 796 411,90 RM. Die vorjährige gleiche Sammlung hatte ein Ergebnis von 38 826 007,14 RM. gehabt. Es ist also eine Zunahme von 5 970 404,76 RM. gleich 15,38 v. H. zu verzeichnen. *
Der Korpsführer des NSKK. Kraus besichtigte an der Kanalküste eingesetzte Transportoerdande der NSKK., die chre Einsatzbereitschaft bet bem so glanzend abgeschlagenen Lanbungsversuch der Engländer in Dieppe gleichfalls in hervorragendstem Maße bewiesen.
Die englischen Militärbehörden in Aegypten verhafteten Prinz Abbas Halim sowie ben Führer ber Optischen Arbeiterpartei, Muhameb Tahel Pascha. Angesichts der bebeutenben Stellung dieser beiden Persönlichkeiten wird bie Verhaftung sich auf bie innerpolitifdje Lage Aegyptens auswirken.
Der portugiesische Kolonialminister Machabo, der Ich in Portugiesisch-Ostafrika auf einer Inspektionsreise befindet, wird sich auf Einladung der südafrikanischen Unionsregierung zu einem Besuch nach tzohonnesburg begeben. _______
Zeit uyd Mühe auf allen Seiten — und das Schwätzchen wird sich schon noch anderen Orts anbringen lassen. G. K.-H.
Sür unsere Verwundeten.
Die NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" führte im Laufe ber vergangenen Woche im Auftrage bes Oberkommandos ber Wehrmacht und in Zusammenarbeit mit bem Sonberreferat „Truppenbetreuung" im Reichsministerium für Vottsauf- klärung und Propaganba in hiesigen Lazaretten solgenbe Veranstaltungen durch: In einer reichhaltigen Dortragsfolge kamen in zwei Lazaretten „Schöne deutsche Lieder unb Duette" zu Gehör. Lissy Beck (Sopran) und Emil Bartholmes (Bariton) sangen Lieder von Schubert, Brahms-Zilcher, Mozart und Dolklieder bearbeitet von W. Herrmann. Otto Braun spielte am Klavier Konzertstücke von Chopin unb begleitete die Gesänge. Durch guten Vortrag bes schönen Programms ernteten bie Künstler reichen Beifall. — Die Mitglieder bes Wiesbadener Streichquartetts Albert Nocke (1. Violine), August Mayer (2. Violine), Fritz Fink sViola) unb Anton Hoigt (Violoncello) gaben in einem Lazarett mit Werken von Brahms, Beethoven, Mozart und Haydn ein künstlerisch hochstehendes Konzert. Die Sopranistin Margot Ebersbach sang Lieder ber gleichen Komponisten. — Unter dem Motto „Zwei Stunden Frohsinn und Heiterkeit" unterhielten Pitt Manderbach (Klavier), Egon Hofmann (Akkordeon), Helmut Reichinger (Violine), Hans Manderbach (Trompete) unb Gottfried Manderbach (Schlagzeug) die Verwundeten eines Lazarettes. Die Kapelle spielte die 'beliebten Melodien und Lieder in flotter Folge. Fred Bachieni vervollständigte mit Kartenkunststücken und Zaubereien bas Programm. Hans Manderbach sagte an unb sorgte für ben Humor. — Die Musikabteilungen verschiedener Wehrmachtteile gaben in ben Lazaretten Konzerte, die von ben Verwundeten stets mit großem Beifall aufgenommen werden. — Der Gesangverein „Germania" in Großen-Linden besuchte gestern ein Lazarett und erfreute die Verwundeten mit schönen Volksliedern von Silcher, Kirchner und Bearbei- tungen von Spangenberg. Die unter Stabführung von Musiklehrer Blaß gefangenen Chöre fanden reichen Beifall.
Verdunkelungszeil:
24. August von 21.30 bis 5.50 Uhr.
Das Lustschutzraumgepäck.
kam. Bald glichen jedoch die Flieger aus, und als ie schließlich merkten, zu welcher Spielentwicklyng ie eigentlich fähig sind, zogen sie alle Register ihres Könnens und führten zur Pause mit 4:1 Toren.
Der 1500-m-Lauf, ber von der ersten zur zweiten Spielhälfte überleitete, brachte den erwarteten leichten Sieg von Becker in 4:20,3 Minuten. Ebenso leicht gewann er spätes ben 3000-m-Lauf in 9:25,0 Minuten. Becker, ber in ber diesjährigen Saison noch nicht ganz bie sonst von ihm gewohnten Zeiten gelaufen ist, scheint diese Schwäche überwunben zu haben.
Die zweite Hälfte des Fußballspiels brachte für bie Flieger eine starke Belastungsprobe. Schon bald nach dem Anpfiff schieben Rahner unb Müller aus, unb damit fiel ber Spielaufbau durch bie Läuferreihe aus. Schließlich gewannen sie aber doch mit 6:5 Toren, was natürlich sehr viel Freude aus* löste, lieber ben Spielverlauf selbst wirb noch berichtet.
Die 4X 100-m-Stoffel, eine Hinbernisstasfel unb eine 20 X ^-Rundenstaffel bildeten ben Schluß ber Wettkämpfe. In der relativ guten Zeit von 47,0 Sekunden gewann die 3. Kompanie bie 4X100-m- Staffel unb war später auch in ber 20 X -Runde siegreich. Die mllitärische Hinbernisstaffel forberte von ben Teilnehmern letzte Hergabe ber Anstrengung. Sowohl in läuferischer Schwierigkeit als auch im Nehmen ber vier Hindernisse stellte sie große Anforderungen an jeden Läufer.
Eine Organisation ohne jeden Tadel, bie Pünktlichkeit und die Genauigkeit, mit der bie Wettkampffolge durchgeführt wurde, formten den Gesamtem- druck zu einem großen Erfolg in jeder Hinsicht. Alle, mit denen wir sprachen, waren begeistert, ein Beweis, baß ber werbende Gedanke nicht ohne Erfolg geblieben ist.
Mdlich ber Save würben gegen die in bas Gebirge ^-weichenden Banditen Streifen anaesetzt, die bis« |j)Cl über 300 Gefangene machten. In Ostbosnien Uen sich die Banden in felsige Waldgebiete zurück- | gcygen. Ihre Vernichtung schreitet fort. Im west- ßMischen Raum versuchten sich die Banditen wie- M burd) Ueberfälle auf einsame Dörfer zu verprv- fintieren. 400 Banditen wurden feftgenommen und ä tr 200, die sich ihrer Festnahme wiebersetzten, er- i ijdiolfen. Im Norden und Süden Bosniens sind keine iviinensroerten Banden mehr auf getreten.
Lapans Siedlungspolitik im Südraum.
Tokio, 21. Aug. (Europapreß.) Nach einer ßrtfpettionsreife durch die Südgebiete gibt der Borgende ber alljapanischen Handels- und Industrie- kainmer, Aichiro Fujiy ama, über die Politik | Japans im neugewonnenen Südraum und über das xshältnis zu ben Eingeborenen in „Nitchi Nitchi" aufschlußreiche Auskünfte. Wenn angestrebt werde, H einzelne Gebiete ihren Bedarf an Reis aus bil eigenen Erzeugung decken, sei dies in dem Inmsportproblem begründet, bas die dringlichste Frage des Ostasiatischen Raums sei. Das Trans- poftproblem sei auch mitbeftimmenb dafür, wenn Fapan Industrielle und Kaufleute nach dem Süden fenbe, um überall für die örtlichen Bedürfnisse die Gegenstände bes Tagesbedarfes wie Seife, Zünd- pfeer usw. herzustellen.
Hujiyama betonte, daß bie Eingeborenen des geraumes den Japanern vertrauensvoll entgegen- tfllimen. Zwar könne die Tüchtigkeit der Eingeborenen mit derjeniger der Japaner nicht verglichen werben, doch seien sie bildungsfähig. Die Japaner (eilten mindestens in gleicher Anzahl in den Süd- rflum gehen, wie Engländer, Nordamerikaner und halländer bisher dort ansässig waren. In Hollän- dish Indien z. B. habe die Zahl der Holländer einschließlich der Eurasier 200 000 betragen. Deshalb füllten wenigstens 200 000 Japaner nach ben bissigen holländischen Kolonien gehen. Die Japaner müßten ihre bisherige insulare Mentalität ablegen, um den großen Aufgaben gewachsen zu sein, welche ber Ausbau der ostaßatischen Wohlstandssphäre ihnen auferlege.
Ministerialdirigent Dömer im Osten gefallen.
werde. Alsdann nahm er bie Siegerehrung vor, wobei er herrliche Preise an bie Sieger aushän- bigte. Mit bem Gedenken an ben Führer ber beut« fdjen Nation fand die große Werbeveranstc'ltung ihr Ende.
Oie Ergebnisse.
Eilnzelwett bewerbe. '
100-Meter-Lauf: 1. Uffz. Gram 10,9; 2. Hptm. Magier 11,3; 3. Dbgefr. Neumann 11,6 Sek. — 200-Meter-Lauf: 1. Uffz. Gram 23,5; 2. Hptm. Magier 23,9; 3. Fig. Zeidler, 25,2 Sek. — 400-Meter-Lauf: Dbgefr. Neumann 54,1 Sek. — 800-Meter-Lauf: Gefr. Ddftabt 2:05,5 Min. — 1 500-Meter-Lauf: 1. Hptfw. Becker 4:20,3; 2. Gefr. Dltersborf 4:41,0; 3. Uff. Rebischke 4:41,0 Min. (Brustbreite zurück.)—3 000-Meter- Lauf: 1. Hptfw. Becker 9:25,5; 2. Gest. Mester- borf 9:38,8; 3. Gefr. Dltersborf 10:21,0 Min. —


