zusätzlichen späten Stickstoffgaben der Kornertrag noch um 1 bis 2 dz/ha erhöht, wodurch insgesamt mit dieser Methode der Eiweißertrag um 20 bis 50 v. S). je Flächeneinheit gesteigert werden kann. Auch der Eiweißgehalt des Strohes wird erhöht, was für dessen Futter- und Düngerwert bedeutsam ist. Eingehend werden dann die biochemisch interessanten Zusammenhänge zwischen Ernährungsbedingungen von Fettpflanzen und Beschaffenheit der Fette besprochen. Durch entsprechende Mineraldüngung ist es z. B. bei der Lein- und Mohnpslanze möglich, die Dynamik des Wasserhaushaltes bzw. den Wärmehaushalt der Pflanzen zu beeinflußen und damit Fette von mehr oder minder hohem Sättigungsgrad zu erzielen. Schmalfuß fand, daß hydrophile Ionen, wie das Kalium- und das Chlor-Jon, welche die Wasseraufnahme der Pflanze begünstigen und,die Transpiration herabfetzen, somit eine günstige Wasserversorgung gewährleisten, die Bildung der Fette mit hoher Ungesättigtheit, somit hoher Jodzahl fördern. Dagegen hemmen hydrophobe Jonen, wie das Kalzium- und das Sulfat-Jon, die Wasseraufnahme der Pflanze und steigern die Transpiration, verschlechtern also die Wasserversorgung; es werden hierdurch Verhältnisse wie bei einem heißen Klima geschaffen und die Folge ist, daß in erster Linie Fette mit hohem Sättigungsgrad, somit niedriger Jodzahl, gebildet werden. Man ist daher heute bereits imstande, Fette verschiedener technischer und ernährungsphysiologischer Qualität auf Grund unterschiedlicher Ernährung der betreffenden Pflanze zu erzeugen.
Da die moderne Ernährungslehre immer mehr erkennt, daß die biologische Wertigkeit der Eiweißkörper für die Höhe der Eiweißgaben hinsichtlich Erhaltung und Produktion wesentlich ist, wird es ein wichtiges Endziel der Zukunft werden, durch entsprechende Ernährungsmaßnahmen die pflanzliche Eiweißproduktion im Sinne der Bildung möglichst biologisch hochwertiger Proteine zu lenken, bzw. zu bewirken, daß Eiweißkörper von ganz bestimmtem Gehalt an gewissen, für die Dierernährung besonders wertvollen und wichtigen Aminosäuren gebildet werden. Die Jdealaufgabe wäre naturgemäß auf diesem Gebiet, überhaupt Me Erzeugung von Pflanzenstoffen durch Ernährungsmaßnahmen so zu lenken, daß neben möglichst hochwertigen Energieträgern auch Schutzstoffe von bestimmter Eigenschaft (Eiweißkörper bestimmter Zusammensetzung, Vitamine, Lauchöle, ätherische Oele bzw. sonstige Wirkstoffe) erzeugt bzw. in der Pflanze angereichert werden, welch letzterer Vorgang besonders für biologisch wertvolle Mineralstoffe wichtig wäre.
Hand in Hand mit dem Bestreben, durch Düngung die Qualität der Ernteprodukte zu erhöhen, mutz natürlich der Begriff „Qualität" analytisch genau erfaßt werden, was erfordert, durch Ausarbeitung neuer analytischer Methoden die Futter- und Nahrungsmittel auf Grund der modernen Kenntnisse der heutigen Ernährungslehre entsprechend bewerten zu können. In Zukunft müssen auch die anorganischen Bestandteile unserer Futter- und Nahrungsmittel genauer auf die biologisch wichtigen Kat- und Anionen einschließlich der Spurenelemente untersucht werden; ebenso ist es erforderlich, das Verhältnis von Säure- und Basenäquivalenz, von Kalk zu Phosphorsäure, von Natrium zu Kalium zu ermitteln, und die Erdalkalität bzw. Alkali-Alkalität jeweilig feftzustellen.
Auf dem Gebiete der Tierernährung sind die wichtigsten Aufgaben: Ernährungsphysiologische Untersuchungen neuer Futtermittel; rationelle Eiweißversorgung unserer landwirtschaftlichen Nutztiere; Futterkonservierungs- und Silofragen; Beeinflussung der Qualität unserer tierischen Erzeugnisse durch entsprechende Ernährung; Studium Über die biologische Wertigkeit des Eiweißes; Untersuchungen über Mineralstofffragen; Ersatz des Eiweißes in der tierischen Ernährung durch sogen. „Amide"; methodische Studien über Futtermitteluntersuchungen; möglichster Ersatz von Produktion des Getreidebaues durch solche des Hackfruchkbaues in der Futterration der einzelnen Nutztiere; bestmögliche Ausnutzung des Wirtschaftsfutters.
Abschließend wurden die gemachten Aussührun- ^gen durch eine Reihe von Tabellen belegt und ergänzt, deren Zahlen in überzeugender Weise die große Bedeutung agrikulturchemischer Forschungsarbeit für die Sicherung der Ernährung der Völker des europäischen Raumes erkennen ließen. Ferner wurde die Gültigkeit des Minimumgesetzes und die Wirkung der sogenannten Spurenelemente bei der Pflanzenernährung an Lichtbildern einiger sehr demonstrativer Vegetationsoersuche gezeigt.
Reicher Beifall und die anschließende Aussprache zeugten von dem großen Interesse, mit dem die
Oie Wanderung am Sonntag.
Gießen — Ganseburg — Oppenrod — Steinbach — Lich.
Wir wandern die Grünberger Straße entlang, am Wasserbehälter vorbei, in dessen Nähe wir einen reizvollen Blick über das Lahntal nach den Burgen und dem Dünberg genießen, bis zur Ganseburg, wo wir Rast machen können. Die Straße weitergehend, haben wir alsbald hinter dem Anwesen einen schönen Blick nach den Höhen des Vogelsbergs. Die nächste breite Straße rechts führt uns nach Oppenrod, das wir durchschreiten, um an seinem Ende den Weg zur Rechten nach Steinbach einzuschlagen. Unterwegs bei einer Gabelung 'halten mir/ uns wieder rechts und gelangen nach Steinbach. Der Weitermarsch. führt immer auf guter Straße an dem idyllisch gelegenen Albacher Hof und einigen großen Waldweihern vorüber nach unserem Endziel Lich. Wanderzeit höchstens VA Stunden.
Station Friedelhausen — Schmelz — Lohra — Mornshausen — Gladenbach.
Don der Station Friedelhausen, bis wohin wir die Bahn benutzen, gehen wir über die Lahnbrücke, überschreiten das hübsch gelegene Dors Odenhausen und kommen, den kahlen Altenberg zur Linken liegen lassend, in das liebliche Salzbödetal. Nachdem wir das schmucke Dorf Salzböden passiert haben, wird das vorher breite Tal enger, und schön bewaldete Berge schließen es ein. Nach einstündiger Wande
rung gelangen wir zur Schmelz, einem anmutig gelegenen Men Weiler. Das Tal aufwärts gehend kommen wir an drei weiteren, malerisch gelegenen Mühlen vorbei nach Damm. Don hier verfolgt, man die Landstraße, stets die Salzböde aufwärts, über Lohra nach Mornshausen. Jenseits dieses Dorfes verläßt die Sttaße das Tal und wendet sich rechts hinauf nach unserem Endziel, dem prächtig gelegenen, von schönen Waldhöhen umsäumten Städtchen Gladenbach. Marschzeit 4 Stunden.
Wandervorschlag des DHL.
Gießen — Hausen — Garbenteich — Mengelshäuser Teiche — Klo st er Arnburg — L i ch — Gießen.
Abmarsch von der Universitätsbibliothek. Zunächst Rote-Strich-Markierung Nizza—Hausen—Garbenteich. Von hier mit dem roten liegenden Kreuz die Sttaße nach Lich bis hinter die Rsichsautobahn; dann rechts ab zu den idyllisch gelegenen Mengelshäuser Teichen mit dem Fürstenbrünnchen. (2% Stunden.) Immer durch Wald mit schönen Ausblicken in die Landschaft, später über die Straße Lich—Butzbach und der Wetter entlang nach Kloster Arnsburg. (VA Stunden.) Dort die Besichtigung der sehenswürdigen alten Ruinen nicht vergessen. Die Blaue-Ring-Markierung führt uns nach Lich, von wo aus kurz nach 19 Uhr die Rückfahrt angetreten wird. Gesamtwcmderzeit 5 Stunden.
Ausführungen des Vortragenden ausgenommen wurden. Der stellvertretende Präsident der NS.- Dozentenakademie, Pg. Professor Dr. Beller, schloß den Abend, und damit die Reihe der Veranstaltungen im laufenden Sommer-Semester, mit dem Sieg-Heil auf den Führer und seine siegreichen Truppen.
Lichtspielhaus: „Mordsache (Send.*
Der Film, dessen Titel einen modernen Kriminalfall erwarten läßt, gehört in die Reihe der Kostüm- und Historienfilme, für welche die italienische Produktion von jeher eine Vorliebe bewiesen hat, und von denen bei uns schon verschiedentlich Proben zu sehen waren. Der Stoff ist in diesem Falle zwiefach vorgebildet, in der bildenden Kunst mit einem Gemälde Guido Renis und in der Literatur mit einer Erzählung Stendhals, deren Kompositton im Drehbuche von Tommaso Smith allerdings einschneidende Wandlungen erlebt hat. Die Gestalt der des Vatermordes angeklagten und 1599 in Rom Hingerichteten Beatrice Cenci, deren anmutige Züge Renis Bildnis der Nachwelt überliefert hat, steht im Mittelpunkt der Fabel, in welcher Beatrices unselige Liebesgeschichte in ein düsteres und blutbeflecktes Familiendrama versttickt ist. Auch der Film verzichtete, was immerhin bemerkenswert erscheint, auf eine versöhnliche Schlußwendung durch eine Errettung der schönen Italienerin vor dem Richtblock: der Bote, der den Richtern den Namen des Täters und die Aufklärung des blutigen Dramas im einsamen Abruzzenschloß bringt, kommt zu spät. Der Spielleiter Guido B r i g n o n e hat sich an dra? malisch spannenden, teilweise auch filmisch überzeugenden Motiven — wie etwa Gewalttat, Verbannung, Folter, Verhör, Gefecht und Gericht — reiche Handlung nicht ungeschickt in Szene gesetzt und wurde dabei vom Kameramann Jan S t a l ti ch wirksam unterstützt. Die mit der Synchronisierung unvermeidlich verbundenen Schwierigketten und Mängel wurden für die weibliche Hauptrolle ausgeschaltet: Carola Höhn spielte als einzige Deutsche die Beatrice und wurde mit dieser Figur in Italien zum ersten Male herausgestellt; sie gibt die schlanke, dunkelhaarige Grafentochter mit großer Fassung und in einigen Augenblicken auch mit einer weiblich anziehenden Gelöstheit des Gefühls. Giulio Dona d ro , Osvaldo V a l e n t i, Elli P a r v o , Luigi Pavese und Sandro Ruffini sind die wichtigsten ihrer italienischen Partner. — (Difu.)
*
Die schon angezeigte neue Wochenschau, ein Vorspann zu dem italienischen U-Bootsfilm „Einer für alle" und der Kulturfilm „Glas aus Murano" vervollständigen das Programm. Hans Thyriot.
Steuerfreie Sachspenden an einberufene Gefolgschastsmitglitder
Viele Arbeitgeber senden ihren Gefolgschaftsmitgliedern, die zur Wehrmacht eingezogen sind, Zigaretten und ähnliches ins Feld, in die Kaserne oder ins Lazarett. Die Aufwendungen dafür stellen Be-
ttiebsausgaben dar. Sie müssen jedoch in ihrer Hohe glaubhaft gemacht werden. Sachspenden an Gefolgtzhaftsmitglieder sind grundsätzlich lohnsteuer- pflichtig. Es wird jedoch, wie die „Deutsche Steuer- Zeitung" mitteilt, Lohnsteuer nicht erhoben, wenn die Spende nur von geringem Wert ist. Sachspenden an Gefolgschaftsmitglieder, die zur Wehrmacht eingezogen sind, werden in der Regel so geringwertig sein, daß Lohnsteuer nicht erhoben zu werden braucht.
Landesforstverwaltung und WHW.
Brennholz für bedürftige Volksgenossen.
Zur tatkräftigen Unterstützung des Winterhilfswerks waren die hessischen' Forstämter durch die Fovstabteilung' der Landesregierung angewiesen worden, wie in den vergangenen Jahren auch im letzten Winter.1941/42 der Belieferung von bedürftigen Volksgenossen mit Brennholz erhöhte Aufmerksamkeit zu widmen. Zufolge dieser Anordnung wurden aus den hessischen Staats- und Gemeindewaldungen gegen mäßiges Entgelt und im Wege der Selbstwerbung insgesamt 19 947 Raummeter Brennholz an rund 6300 minderbemittelte, kinderreiche und bedürftige kriegsbeschädigte Volksgenossen abgegeben. Während die Menge des abgegebenen Brennholzes um etwa 550 R aummeter zu genommen hat, ist die Zahl der zu beliefernden bedürftigen Volksgenossen im Vergleich zum Vorjahre um rund 700 gesunken.
*
** Reichssportabzeichen. Die Prüfungen in Schwimmen, Leichtathlettk und Schießen zur Erlangung des Reichssportabzeichens werden heute in einer Bekanntmachung des Landratsamtes und der Stadt Gießen angekündigt.
G.A.-Gpori.
Handball der HI.
Lang-Göns — Luftwaffe Gießen.
Das am vorigen Sonntag ausgefallene Spiel findet nunmehr am kommenden Sonntag statt. Durch weitere Versetzungen sind die Gäste sehr geschwächt. Bei dem großen Spielermaterial werden sie trotzdem eine schlagkräftige Mannschaft stellen können. Es bleibt abzuwarten, wie sich die neue Aufstellung behaupten wird. Lang-Göns wird unter diesen Umständen versuchen, das Spiel zu seinen Gunsten zu entscheiden,
Dutenhofen Schüler — Mtv. Gießen Schüler. Dutenhofen Jugend — Mtv. Gießen Jugend.
Die Gießener Mtver fahren mit zwei Mannschaften nach Dutenhofen. Die.Kleinen der Gießener belegten in den Punktspielen den zweiten Platz. Heber die Erfolge des- Gegners ist nichts näheres bekannt. Auf Grund der letzten gezeigten Leistungen erwartet man die Gäste als Sieger.
Die Jugendmannschaft der Gießener löst eine Rückspielverpflichtung ein. Die erste Begegnung in
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Am 16. Juli Wurde meine treusorgende Lebensgefährtin
Frau Anna Müller, geb. Hahn
im 62. Lebensjahr von ihrem schweren Leiden erlöst. Sie wurde ihrem Wunsche entsprechend, in aller Stille beigesetzt.
Für alle herzliche Teilnahme bei dem langen Kranksein, besonders der Balserschen Stiftung in Gießen, sowie Herrn Dr. Zecher, Daubringen, für die liebevolle Pflege, Herrn Pfarrer Schmidt, Gießen, für die trostreichen Worte am Grabe und allen, die ihrer gedachten und sie zur letzten Ruhestätte begleiteten, herzlichsten Dank.
Ludwig Müller nebst Angehörigen.
Lollar, den 23. Juli 1942.
Am 22. Juli 1942 entschlief nach kurzer, schwerer Krankheit unsere liebe Tochter, Schwester, Enkelin und Cousine
Elfriede Maßei
im 13. Lebensjahre.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Aug. Magel
Gießen, den 24. Juli 1942. *
Die Trauerfeier findet Samstag, den 25. Juli, vormittags 11 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt. 03534
[Stellengesuche)
Schüler der 8. Kl. einerOberschule, der Chemie stud. will, sucht
Halbtags- Beschäftigung für vier Ferienwochen in chemischem Betrieb oder Apotheke. Sehr. Aug. unt. 22730 lUü.G.A.
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unseren innigstgeliebten, treusorgenden Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Bruder, Schwager und Onkel
Philipp Mootz III.
Maurer, Weißbinder und Kirchenvorsteher nach kurzem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden am Mittwochabend im 83. Lebensjahre abzurufen.
In tiefer Trauer: Familie Heinrich Scheid Familie Krombach Ernst Schelde
Großen-Buseck, den 24. Juli 1942.
Die Beeidigung findet Samstag, 25. Juli, nachmittags 2 Uhr statt.
Bekanntmachung.
Betr: Neichssportabzeichen;
hier: Schwimmen, Leichtathletik und Schießen. Schwimmen: Am Sänistag, dem 25. Juli 1942, ab 15.30 Uhr, wird die Prüfung im Schwimmen _ . im VolMad abgenommen.
Leichtathletik: Am Sonntags dem 26.7.1942, ab
10 Uhr, können die vorgeschriebenen Hebungen in Leichtathletik auf dem MTV-Platz abgelegt _ werden.
Schießen: Am Samstag, dem 1. 8.1942, kann die
Prüfung im Schießen, ab 16.00 Uhr, an den Schießstanden der Schützengesellschaft neben dem Militärschießstand abgelegt werden.
Gießen, den 23. Juli 1942. 2274D
. Der Landrat des Landkreises Gießen
zugleich für denOberbürgermeifterderStadt Gießen Dr. Lotz.
Keine Ursprungs- xeignlise,
'andern nur Zeugnis, abschriften dem Be- werbungsichre tben beilegen! — Lichtbllder undBewerbungsunter. Iflgen müssen zur Der. ineidung von Verlusten auf der Rückseite Na-
men und Anschrift des Bewerber» tragen i Wsgevilsili oder Milfe gesucht.
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Dr. med. Hans Brunßen ’■ Z. Oberarzt bei der Wehrmacht
Rosmarie Brunßen, geb. Heid
Trauung am 25. Juli 1942, 12.45 Uhr im Rathaus
Hamburg-Wandsbek Lindenmühle / Katzenelnbogen Gießen, Senckenbergstraße 25 \ 03545/
Koniertfiemeinschaft blinder Künstler „Südwestdentschland“
Klarier - und Liederabend Am Samstag, dem 25. Juli 1942, 19.30 Uhr, in der Neuen Aula der Universität in Gießen
Mitwirkende: 2271D
Maria Klaeser, Köln.....Sopran
Kurt Emmerich, Soest . . . Klavier Bert Klaeser, Köln . . Klavierbegl. Lieder von Schubert, Brahms und Klaeser; Klavierwerke von Beethoven, Schumann, Chopin, Schubert-Liszt, Emmerich und Albgnitz Karten zu RM. 1.-, 2.- und 3.- sind noch an der Abendkasse zu haben.
Obst- ond Gartenbau™ Gießen Samstag, den 25. Juli 42, von 17-18 Uhr, Ausgabe vonDünge- kalk an der Feldscheuer am Ausgang Gießen nach Wieseck.
Junker, Vereinsleiter =__======_=^g£D 20000 aoT auf 1. Hypothek bei gutem Objekt auszuleihen.
Schriftliche Anfragen unter 2254V an den Gießener Anzeiger erbeten.
Gießen endete mit einem 12:3-Siege der Männerturner. Ueberraschenderweise gelang es jedoch Dutenhofen, die Gießener bei dem Lang-Gönser Turnier mit 3:2 Toren zu schlagen. Auf eigenem Boden wird die Mannschaft noch stärker einzuschätzen fein. Gelingt es den Gießenern nicht, die stärkste Auf. stellung zu bringen, so werden sie um eine Nieder«, läge nicht herumkommen.
LA.-Vereinsmeisterschast erweitert.
Das Reichsfachamt Leichtathletik im NSRL. hat die Bestimmungen zur Leichtathletik-Dereinsmeister« schäft des Jahres 1942 erheblich erweitert. Es^wur« den nämlich noch drei Altersklassen eingerichtet, und zwar für die Jahrgänge 1910 und älter, 1902 und älter, 1892 und älter. 100 m, 800 m, 4 X 100-m« Staffel, Weitsprung und Kugelstoßen sind zu be- stteiten. Die Altersklassen können ihre Hebungen zu beliebigen Terminen bis zum 18. Oktober ab- wickeln.
Kurze Sportnotizen.
Der „Große Straßenpreis von Gie» ß e n", ein Rad-Rundstteckenrennen über 96 km, findet am 2. August statt und ist offen für Amateurfahrer des Gaues Hessen-Nassau und der Nachbar- gaue.
Die Leichtathletik-Mehrkampsmei- st e r s ch a f t e n des Sportgaues Hessen-Nassau werden am 15. und 16. August in Gießen durchgeführt. Die Meisterschaften der Kreise sind zum 2. August angesetzt.
Ntzben dem 8 8. Feldbergfest in Bad Homburg findet am 23. August im Sportgau Hessen- Nassau noch das Frankenstein-Bergfest bei Darmstadt-Eberstadt statt. Das historische Landskronbergfest bei Oppenheim wird am 6. September durchgeführt.
♦
Das Hockey-Vergleichstreffen zwischen den HI.-Mannschaften von Hessen-Nassau und Sachsen, das kürzlich in Leipzig beim Stand von 0:0 vorzeittg beendet wurde, ist für kommenden Sonntag nach Frankfurt a. M. neu angesetzt worden.
*
Ein Turn-Vergleichskampf zwischen den HI.-Gebieten Moselland, Hessen-Nassau und, Düsseldorf findet am 28. Juli in Luxemburg statt.
Wirtschaft.
Kreditsystem in der Bewährungsprobe.
Auch auf dem Gebiet des Finanzwesens ist alles in Fluß, und überall ergeben sich neue Probleme, j die gelöst werden müssen. Die Abführung der Be- ttiebsanlage- und Warenbeschaffungsguthaben, dis verschärfte Gewinnerfassung, die Ablösung der An« zahlungen des Reiches an die Rüstungswirtschaft, das neue System der Festpreise und besonders die Preissenkungen beeinflussen nachhaltig die Geld* ströme und damit auch das Geschäft unserer Kredit- - institute. Die Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit der Bankenarbeit ist kaum je vorher auf eine, ähn« lche umfaffenbe Bewährungsprobe auf allen Arbeitsgebieten gestellt worden wie gegenwärtig. Das, ; im Vorjahr erst stellenweise beobachtete Wachsen \ des Geldbedarfs der Wirtschaft wird nun breiter - und allgemeiner, und für manchen Betrieb schiebt sich die Liquidttätssrage, die in den letzten Jahren dem Geschäftskreis des Unternehmers mehr und mehr entrückt war, künftig wieder stärker in den Vordergrund. Die Bildung flüssiger Mittel in der Wirtschaft wird in Zukunft von den verschiedenstes Seiten her immer mehr eingeengt. Daraus dürfte - sich für die Banken eine Zunahme der Kreditnachfrage ergeben. Von verantwortlicher Seite des Bankwesens ist dazu in letzter Zeit verschiedentlich erklärt worden, daß unsere Kreditinstitute fähig und gewillt sind, einen wesentlich höheren Kreditbedarf zu befriedigen. Insbesondere sind die Banken durch- > -aus in der Lage, im Inlands- und Auslandsgeschäft ; diejenigen Risiken auf sich zu nehmen, die mit einem Ausbau des Kreditgeschäfts verbunden find. Hier zeigt sich die Richtigkeit und Notwendigkeit einer - verantwortlichen bankwirtschaftlichen Führung, die stets darauf bedacht war, die Reserven der Institute - anzureichern, um für alle Möglichkeiten gewappnet ' zu fein.
Hauptschrtftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bet Hauptschriftleiters: Ernst Bl Büder: Dr. Fr. W. Lange für Stadt Gießen, Provinz,
Druck und Verlag: Brühlsche Univerfitätsdruckerei R. Lange' K ®. Berlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans Beck.
Anzeigenpreisltste Nr. 6. v
umschem. Verantwortlich für Politik und ; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot: Wirtichast und Sport: Ernst Blumlckein.
Die Deutsche Arbeitsfront NSG. Kratt durch Freude
Kreis dienststelle Wetterau
Meisterabend froher Unterhaltung
Montag, 3. August, Gießen, Gloria - Palast 20.00 Uhr
Triumph der Heiterkeit
Kä-te Tellheim, die deutsche Jodler-Königin
Rostando und Partnerin
der unerreichte Jongleur und seine hübsche Partnerin
Clftre Stauffen, die jubilierende Nachtigall Mary und Nicolas Siphoff
die herrliche Tanzschau
2 Akriyeros
die ausgezeichneten Akkordeon- Solistinnen
Harry Hobler
der vielseitige Rundfunkhumorist
Erna Tellheim, die jugendliche Tänzerin
Hans Fritsch begleitet am Flügel.
Eintritt: RM. 3.60, 2.80, 2.20, 1.30.
Karten im Vorverkauf in der Kartenverkaufsstelle der NSG. „Kraft durch Freude“,' Gießen Seltersweg 60, Telefon 3961.
2272 D
Mehr Freude an der Natur durchBermühler-Bücher!
EK I.
(Original) verloren. Gegen Belohnung abzugeben beim Fundbüro.
LICHTSPIELTHEATER
Gloria-Palast, Seltersweg:
Der Edelweißkönig
Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:
Mordsache Cenci [2079C Tägl. 3,5.15.8, So. 2.30,5,8 Uhr"


