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Jahre (!) den Krieg vorbereitet hat. ten. mit dem sie Deutschland jetzt gegenüber-
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kippsicher Bottchewtren- kimijcy sich nicht entgehen, die Gedda Geburtstag am Montag Gewal
Zeit des Natura- Deutschland Herr-
Wie die meisten Gebrauchsgegenstände ist auch a'bt sentimentale .chochzeitstasien" mit innig ver- e Tasse ein Spiegelbild des Zeitgeschmacks gLwor- schlungenen Händen oder mit der Jnschrlft „tuxoi
Der Dichter Karl Gchönherr
Zum 75. Geburtstage am 24. Februar.
Judas von Tirol wird, um weiter in dem Schau- spiel „Die Fahne weht" (1937) alles auf das Gefühl der Vaterlandsliebe zusammendrängt, so geht auch dies Ge'ühl auf den Ausgangspunkt seines dichterischen Schadens zurück, auf sein Heimat- und Naturgefühl. Das Schicksal kommt bei ihm aus dem Boden der Heimat, aus dem Gesetz des Blutes. So war es moalich, daß Schönherr wirkliche und echte Volksschaukpiele schreiben konnte, vom Volk für dos Volk, die dazu dichterische Qualität haben, und daß seine Kunst im besten Sinne Heimatkunst ist.
Carl Ems.
I Buenos 5 Mal Pedro ( Tenerchabes, dwtsumwälz purüdgeir
Stockholm, 23. Febr. (DRB) Das englische Volk sei zum Bewußtsein gekommen, daß Großbritannien und die Sowjetunion gemeinsame Interessen besäßen, erklärte der ßonboiur Dolschewistenbote Crlpps in einer Rundfunkrede
Stockholm, 23. Febr. (DRB.) Der US A.- Fr achter „Delplata" (5127 BRT.), wurde, wie Reuter aus San Juan (Portorico) meldet, am Freitag während des Tages im Osten des Karibischen Meeres torpediert. Ein Kriegs- sch ff landete 52 Mann der Besatzung, die von einem USA.-Flugzeug entdeckt worden waren. Die „Delplata" versah den Dienst zwischen New Orleans und Buenos Aires.
Oie Taffe int Spiegel de« Zeitgeist
Goethe-
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Die romantisch eingestellte Zeit spricht sich imf den Tassen des beginnenden Biedermeier aus. Es
Gedampfte Lautstärke in LlSA. lind England
Nach dem Soll von G ngapur. — Da« gefährliche Dort »Empire'.
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England im Fahrwasser Moskaus
„•Rott* Dlu< mit Lripps ins Kabinett gekommen.^
Die Zeit, in der Schönherrs Name zum erstenmal bekannt wurde, war Die Zeit des Naturalismus. Als der Naturalismus in Deutschland Herr-
zu feiern. Die Theaterhalle — so heißt es in einem Bericht aus der britischen Hauptstadt — die 2000 bis LM0 Personen faßt, sei „von Hochspannung ge- laden gewesen". Der Vertreter der Sowjets, Konteradmiral Kalamow, der den Orden Lenins auf der Brust getragen habe, sei stürmisch begrüßt worden. Ein „grauhaariger britischer Kommandeur", General Goth, habe erklärt, die sowjetische Armee werde bis zum bitteren Ende kämp'en, und dieses Ende liege vor den Toren Berlins (!). Ein anderer britischer Redner trieb die Liebedienerei vor Moskau so weit, daß er, dem Bericht zufolge, die E n g l ä n d e r an ihre Schuld gegenüber den Bolschewiken erinnerte und feierlich erklärte, ,chas bolschewistische Beispiel müsse jeden Briten entflammen!" Wenn man sich vergegenwärtigt, daß noch vor gut einem Jahr derselbe Churchill, der jetzt mit dem Moskauer Sendboten Cripps zusammen die sowjetische Armee so überschwänglich feiern läßt, dies als „bas Uebel und die Barbarei" bezeichnete, so wird klar, welchem Strudel das britische Volk unter solcher Äata- strophenpolitit entgegentaumelt.
lieber ganz A u st r a l i e n wehte ebenfalls, Meldungen aus Sydney zufolge, zu Ehren der Sowjet, armee am Montag die Dolschewistenilagge ntft Sichel und Hammer. In Sydney rouite sogar ein großes Festbankett abgehalten, zu dem alle Minister und diplomatischen Vertreter eingeladen waren. Es bezeichnend für die eigene Schwäche, daß gerade Australien nach dem Londoner VorMd blind in den Taumel Church'll^rippsscher DolMk- wikenhSrigkeit stürzt, ungeachtet der inneren Ge- fahr, die es dadurch neben der äußeren heraus- beschwort.
Italien und Saudi-Arabien.
Abbruch der diplomatische« Beziehungen.
die Tasse .... -r.-a------- y- „ , -
den; ihre Gestalt wandelte sich vom leichgeichwun- > genen Umriß des Rokoko zu den strengen Formen \ des Klassizismus, von der eleganten Linie des Cm- ’ ptre zum gemütlichen Gesicht des Biedermeier. - Neben der Mokka-, Kaffee- und Schokoladentosie er- । scheint die behäbige DouMontasie, groß, nach oben breit, ost mit zwei Henkeln versehen. Die erlesenste ' der Tasien aber bleibt die für den Tee. Der Dutt der Blüten, den sie umschließt, verleiht ihr etwas
nach Kanada.
Nachdem es diesem Abgesandten Stalins gelungen ist, sich in London neben Churchill aus den Sprecher- ftuhl des Unterhauses zu setzen, geht er mit dem gleichen Eifer daran, nun auch den Boden der Dominien für seine mörderische Saat weiter zu beackern. Vorsichtig versucht Cripps hier den blutigen Aggressionsabsichten der Bolschewisten em mystisches Mäntelchen umzuhängen und meint, Moskau sei nicht nur durch seine neue Phrlo- ophie ein großes Rätsel geworden, sondern auch »urch fein Wirtschaftssystem und die gewaltige sow-
zwungen würbe, einem Staat, der nicht nur keiner« lei Grund zu einer Meinungsverschi^tenhe-it mit Italien, sondern vielmehr seit Jahren Beziehungen der Freundschaft und herzlicher Sympathie au unse« rem Lande ausrechterhaUen hatte. Es dürfte wohl kein Zweifel daran bestehen, daß der unfehlbare Sieg der Achse wieder normale und freundschaftliche Beziehungen zwischen Italien und Saudi-Arabien Herstellen wird. Die Türkei hat die Vertretung der italienischen Jntereffen in Saudi^lro^en übernommen."
AS fe1 fe
Sublimes und Zartes.
Im 18. Jahrhundert war her Hauptschmuck der Tasse die Chinoilerie, die mit dem Import des Tees aus dem Fernen Osten nach Europa gelangt war. Die deutschen Manufakturen haben diesen Dekor viel'ach verwendet, besonders bemerkenswert in dieftm Stil sind dre Tasten Fredrichs des Großen. der ein großer Liebhaber feiner Dor ".Ilan- Manufaktur war. Noch zu LebAeiten Friedrichs letzt jene allgemeine euroväische Stilwandluna ein. die aus der bewegten Formenwelt des Rakoko in eine schlichtere, antikisierende führte. Die Tasse bekam eine zylindrische Form, fest und gerade stand sie auf einem einfachen Teller. Während tes Ro- koko seine Motive aus dem höfischen und bäuerlichen Leben genommen hatte, beginnen nun dis Zeitereignisse m die Vorzellanfabrikation hinein»u- fpielen. Die Tasse wird wirklich zum Spiegelbild des Zeitgeschehens. In den Vordergrund treten patriotische und Erinnevungstasse^. kriegerische Er-
Vückertisch.
— Pros. Karl Schövke: Deutsche 0 st« si edl u n g. Mit 5 Kartenskizzen. Verlag von D G. Teubner in Leipzig. Der bekannte Agrarpolittker gibt eine Zusammenfassung der gesamten Besiedlungsgeschichte des deutschen Ostens und Osteuropas von der indogermanischen Urzeit bis zur Gegenwart 'ind zeigt die Voraussetzungen auf für eine dauerhafte zukunftsreiche bäuerliche Neusiedlung km Osten. Er bietet alles in allem ein kleines und Handbuch zur raschen und anschaulichen Ein- stihrung und zugleich einen Wegweiser für die großen Siedlungsfragen der Gegenwart und Zmunst.
Stockholm. 24.Februar. (DRB. Funkspruch.) Der Neuyorker Korrespondent des „Manchester Gu- ardian" berichtet über den peinlichen Eindruck, den das britische Versagen in Singapur auf die amerikanische Oesfenllichkeit gemacht ^hat. Er schreibt, daß die Katastrophe von vmgapur ohne Zweifel schwerer als alle anderen Schläge, die die Amerikaner bisher auszuyal.en hatten, auf ihnen laste. Selbst nach dem Schlag von Pearl Harbour habe man allgemein angenommen daß tue Stärke der Verbündeten Im Pazifik her des Feindes nach weit überlegen sei. Wahrend des japanischen Vormarsches auf den Philippinen habe man betont, daß btt Verbündeten all ihre Kratt auf den Schutz der bedeutend wichtigeren Stellung von Singapur konzentrieren müßten Die Nordamerikaner seien durch die vielfache Kritik an den mangelhaften britischen Vorbereitungen zur Derteidigung von Malaya stark beeindruck t worden, noch mehr allerdings durch das Vorgehen des britischen Zensors in Singapur, der kurzerhand solche Kritiken verboten habe. Erbitterung habe die Tatsache ausgelvst, daß man Monate hindurch die Bedeutung Singapurs als .unbedingt lebenswichtig für bas Empire stark
Englische Bomben auf französische Rifd er.
Paris, 23. Februar. (DNB.) Ein feiger lieber* fall britischer Flugzeuge auf sranzösi« f ehe Fischereifahrzeuge bei Arcachon, durch den 26 französische Fischer getötet mürben, hat in ganz Frankreich große Erregung her. uorgeruftn. So schreibt der „Pettt Pansen", dieser Vorfall beweise wieder einmal die Neigung der Engländer zur Heuchelei. Bei diesem neuesten Bombenangriff habe es sich selbstverständlich nur darum gehandelt, die Franzosen daran zu hindern, für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Während die Engländer behaupteten, die Franzosen so sehr zu lreden. würfen sie Bomben auf harmlose Fischer.
träten. „ ,
Trotz aller Geheimnistuerei kommt Cripps auch hier nicht umhin, die jahrelangen verräterischen Ueberfallsvorbereitungen der Sowjets zuzugeben. Im übrigen dürfte auch in Kanada der Bolschewismus fein Rätsel mehr sein. Der Ausblick, den die deutsche Wehrmacht der Well öffnete, hat das Sowjetelend in solcher Grauenhaftigkeit gezeigt, daß die Kanadier den Angelhaken unter dem Crippsschen
noch lange vereint". Es gibt folche mit Symbolen der Freundschaft und der Liebe, andere mit dem Motto „Dem Freunde die Brust, dem Feinde die Stirn". Landkarten Europas werden als War verwendet, ebenso Gedenktage und Feste am Ho ö. 18?6 stellte die Fürstenberger Manufaktur eine Taste mit Goethes Bild her, auf den Spiegel der Untertasse hatte der Olympier einen Gruß geschrle- den: , Gruß und Hei-l! Goethe. Weimar 28. August 1826" Daß diese Tasse vielfach zu Gelchrnkzwecken verwandt mürbe, veranlaßte ben Dichter zu den sarkastischen Worten: ..Zu haben bin ich wie der Alte Fritz auf Pfestenköpfen und Tassen". A. v. Oe.
ich. daß nun die Grundsätze einer Bewegung in das deutsche Volk hinauswanderten, die nicht mehr zum Vergeßen zu bringen waren. Ein Feuer war entzündet, aus dessen Glut dereinst das Schwert kommen mutz, das dem germanischen Siegfried Die Freiheit, der deutschen Nation das Leben wieder- gewinnen soll. Und neben der kommenden ^Hebung fühlte ich die Güttin der unerbittlichen Racke schrei- ■ ten für die Meineidstot des 9. November 1918. So leerte grf) langsam der Saal. Die Bewegung nahm - h Wenn wir heute das Parteiprogramm durchlesen, dann müssen mir die, Feststellung treffen, dah e, bereits nahezu resttos seine Erfüllung gesund en hat. Der Zusammenschluß aller Deutschen auf Grund des Selbstbestimmung-rechte- der Volker zu -in-m Grotzdeulschland ist ebenso verwirklicht worden wie die Gleichberechtigung des deutscyen Volkes gegen- über den anderen Nationen. „Staatsbürger kann nur fein, wer Volksgenosse ist, Volksgenosse kann nur \em. wer deuten Blutes ist, ohne Rücksicht auf «on ession. Sein Jude kann daher Dolksge- no fe lein." Die in Punkt 4 ausgesprochene Forde- runa ist ebenso ermllt worden tote Punkt 5 und 6, in denen gesagt wird, daß jedes öffentliche Amt nur von Staatsbüra^rn bekleidet werden kann. Allen Volksgenossen Arbeit zu verschaffen und das jüdische Element aus Deutschland auszuscheiden, sind Forderungen, die wir in den Punkten 7, 8 und 9 finden; sie sind ebenfalls erfüllt. Die gesamten sozialen Forderungen, die in den nächstfolgenden Punkten niedergelegt worden sind, haben ebenfalls ihre Erfüllung gefunden, ob sie nun die Abschabung des arbsits- und mühelosen Einkommens, den großzügigen Ausbau der Altersversorgung, den SÄutz für Muster und Kind, die Schaffung eines aesunden Mittelstandes, die durchgreifende Hilfe für den Bauern usw. behandelten.
„Wir fordern die Abschaffung der Söldnertnuppe und die Bildung eines Dolksheeres." So lautet der Punkt 22. Der bisherige Verlauf des Krieges dürfte unseren Gegnern schon deullich genug gezeigt Haben, daß die Wehrmacht, die Adolf Hitler geschaffen hat, die beste geworden ist, die es auf der Welt gibt. Don besonderer B"deu"ung ist auch der Plrntt 23, her sich mit der Schaffung einer deutsche Presse befaßt, die wir setzt, nach der völligen Ausschaltung des iüdsichen Elements, in der Tat auch haben. „Gemeinnutz geht vor Eigennutz" heißt es in Punkt 24. Und wer möchte behaupten, daß tiefer Lettge- danke nicht ebenfalls verwirklicht märten ist? Und wenn es zum Schluß des Punktes 25 heißt, daß . die Führer der Partei, wenn nötig, unter Einsatz des eigenen Lebens" für dis Durchführung der vorstehenden Punkte rücksichtslos einmtreten versprechen, dann denken wir voll stolzer Trauer an dis große Zahl der Kämpfer, die in den Tod gegangen sind, damit diese Forderungen des Führers in die Tat umgefetzt werben konnten. Noch nicht erfüllt Ist bis jetzt lediglich die in Punkt 3 ausgesprochene Forde- rung: „Mr fordern Land und Boten lKolonien) zur Ernährung unseres Volkes und Anstehllmg un. seres Bevölkerungs-Ueberschusses." Jeder Deutsche weiß aber, daß auch diese Forderung erfüllt wer-
Erde sind die besten der Figuren Sc^nherrs ge- : ormt, denen der Dichter Atem und Leben eingehaucht hat; urgewaltig stehen sie da, wie die Berge des Landes, der alte Grutz, das Totenweibele, der Alt-Rott und der Chri toph Rott; urgewaltig und manchmal wie Fleisch gewordene Erinnerungen aus einer länaft vergangenen Zeit, die wir anderen- nur noch m Träumen kennen.
Aus diesem Gefühl, Kind der tiroNschen Erde zu sein, stammt das Stück, das mit zu den besten Schönherrs gehört, das Schauspiel „E r d e", das Schönherr eine ,Fornödie des Lebens" nennt. Es ist das Stück, in dem der alte Bauer Grutz im Mittel- punkt steht, der mit feinen 72 Jahren noch ben Tod besiegt und wiüder aus dem Sarg aufsteht, in den er sich zum Sterben schon gelegt hat, als er sehen muy, wie ahne ihn vielleicht der Hof in unrechte Hände kommen und zuschanden gehen könnte; dieser alte Grutz, der ein Herrscher über die Erde ist, unter deren Last die anderen um ihn zu Knechten werden. Diese Komödie des Lebens ist ein Stück, in dem fast schon shakespearischsr Geist lebt. ,^rde" brachte neben dem Bühnenerfolg Schönherr durch die Verleihung des Schillerpresies auch die offizielle Anerkennung als Dichter.
War in „Erde" noch alles mehr auf das Problem des einzelnen gestellt, so gewinnen die Probleme der Allgemeinheit in zwei anderen Schauspielen Gestalt, in „Glaube und Heimat" (1910) und „Volk in Not" (1915), das eine die Austreibung der e-vangelischsn Salzburger aus ihrer Heimat, das andere den Kampf der Tiroler aegen Napoleon behandelnd. Stehen in jenem im Mittelpunkt noch mehr Glaubensftagen eines engeren Krelles, die sich w'derftreiten so werden in diesem schon die höheren Ideen der Gemeinschaft, b:e Verteidivuna der bedrohten Heimat, zur Grundlage der Handlung gemacht. Wenn Schönherr in „Volk in Not" unb in dem Schauspiel „Der Judas von Tirol" (1897 in einem ersten Entwurf entstanden und 1927 ettbgültig umgearbeitet — es ist bezeichnend für den Dichter Schonberr, daß er immer wieder seine Werke um- und neuformt), das ebenfalls um Andreas Hofer fpttft und das zeigt, wie der Bausrnknechi Raftl nicht nur aus Geldgier, sondern auch aus ge» : frSnfter Ehrliebe — er, der arme Knecht, muß m
einem Passionsstück den Verräter Juda, spielen, den । von den Bauern niemand spielen will — selbst zum
R o m, 23. Februar. (DNB.) Zwischen Italien und Saudi-Arabien wurden die diplomatischen Beziehungen abgebrochen.
Hierzu wird von amtlicher ttal-i-enischer Seite mit geteilt: „Die italiemsche Regierung hat die Sch"'eßunq der königlich-italienischen Gesandtlckaft In Gedda und daran anschließend die Zurückbeförderung des dort beschäftigten Personals in die Hei- mat angeordnet. Der Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen Italien und Saudi-Arabien ist eine Folge des ununterbrochenen und erpresserischen Druckes der britischen Re. gl e r un g auf die Regierung von SaM'Arabien, die sich mit Bedauern dazu gezwungen sah, die tta- lienische Regierung zu bitten, ihre Vertretung in zu Meßen, Es handelt Nch um eine neue Gewaltmaßnahme, die von der Regierung in London einem unabhängigen arabischen Staat aufge»
eignisse, Silhouetten großer Persönlichkeiten merken als Schmuck verwendet. Immer größer mtrb die Neigung zum Erzählerischen. Ein beliebtes Motiv ist der Zusammenbruch und der Aufttieg Preußens; der Königin Luise wird eine besondere Taslenart gewidmet. Eine der reizvollsten dieser Art ist jene Tasse, die die Stadt Berlin der Königin 1807 nach Memel sandte, elegant geschweift im Stil des Empire mit einer Schlange als Henkel. Eine andere bemerkens, werte Tasse wurde damals In Berlin hergestellt: zu Weihnachten 1806 sandte die berühmte Schauspiele- rin Friederike Unzelmann an Goethe eine Tasse mit ihrem Bilde als Jvhigenie; die Verse aus dem Drama, mit denen sich Iphigenie an Zeus wendet, sind airf ten Dichter umgedeutet.
für die weitere Kampfführung der Gruppe von ausschlaggebender Bedeutung war.
Oberstleutnant Joseph Pausinger hatte entscheidenden Anteil an der erfolgreichen Durchfüh. rung der deutschen Gegenangriffe am 9., 13. und 14. Februar. Aus eigenem Entschluß stieß er mit unerhörtem Schwung weit über die befohlenen An. grisfsziele vor, fugte den Sowjets schwerste Verluste zu und zwang sie, eine für die weitere Angriffsführung wichtige Stellung vorzelttg aufzugeben.
Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Ester-- nen Kreuzes an ten italienischen General Hugo de Carolis.
General Hugo te Carolis hat sich in ben Ab« wehrkämvfen an der Ostfront ganz befonders aus» gezeichnet. Als die von ihm geführte Division bet einem Angriff im stärksten Abwehrfeuer der Sowjets liegenblieb, ging er selbst nach vorn, um seine Truppen vorzurelßen. Sein Beispiel wirkte. Der von ihm an gesetzte Angriff gelang. Während des Angriffes ist der tapfere General gefallen.
Neue Gchiffsversenkungen in miiieiamerikanifchen Gewäss-rn. Buenos Aires. 24.Februar. (DND. Funk- spruch.) Neue Schiffsverfenkungen In mittelamerikanischen Gewässern werten ae« meldet. Einer Kabelmeldung aus W i l l e m st a o - C u t a c a o zufolge wurde ter panamerikani cho Tanker „Thalia" (8329 BRT.) m der Nähe der Nonoon-Jnsel gegenüber Aruba torpedier^ In Rio wurde Montaamorgen ein 808-Rus und eine Botschaft in englischer Sprache des Schiffes Jupiter" aufgefangen, wonach dieses von einem deutschen ll-Boot im Antillenmeer torpediert wurde. Die Nativnalttat des Schiffes Ist nicht bekannt.
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Köder nicht übersehen können.
„Rotes Blut ist jetzt mit Crivps in das Kabinett gekommen", bekannte gestern Frank Oven vom „Evening Standard" o fenherzig im Londoner Nachrichtendienst. Die Äon ervativen und ein Teil der Labour-Partei hätten sogar angenommen, daß Cripps zu viel rotes Blu^' umschreibt der Sprecher den Machtkampf, ten Chur- chill nach Moskauer Plänen entschied, als er den Vertrauensmann Stalins in sein Kriegskabinett aufnahm. Cripps habe feit feiner Rstckkehr von den Bolschewisten in England viele Anhänger gefunden, verrät uns Frank Oven. Die Leute hatten ihn mit der Sowjetunion identifiKiert, und die Bolschewisten „versorgen uns weiter mit dem größten Teil unserer guten Nachrichten."
Reuter gibt eine amtliche Mitteilung bekannt, wo- nach der König ben Erzbischof von York, Mr. Wil- liam Temple, zum Erzbischof von Can- terbury ernannt habe. Zu dieser Ernennung schreibt „Daily Herald": „Temvle hat nicht gezögert, seine Sympathie mit der Labourbewegung zu erklären. Der neue Primat ist ein christlicher Revo- lutionär" — womit die Zeitung wohl meint, daß es sich um einen Freund Moskaus handelte.
Im Zeichen Churchitt-Cripvsscher Bolschewiken'- börigkeit ließ London es sich nicht entgehen, bb Sowjetarmee, deren <---- „
In Moskau begangen wurde, mit großem Aufgebot
Das Uitt-rkreuz.
Berlin, 23. Febr. (DNB.) Der Führer dcj- lieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberst Franz N e i b e ck e r, Kommandeur eines Infanterie- Regiments ; Oberstleutnant Joseph Pausinger, Kommandeur eines Infanterie-Regiments.
Oberst Franz Neibecker hat sich auch im Kampf gegen die Sowjets immer wieder durch hervorragende persönliche Tapferkett ausgezeichnet, too drang er an der Spitze feiner Infanteristen und der ihm Augeteiüen Panzer in selbständigem Entschluß nach Dem Uebergang über einen zugefrorenen Fluß In einen Ort ein, der als ein wichtiger Schlüsselpunkt
herausgestellt habe, wahrend man jetzt die Wichtigkeit der Festung zu verkleinern versuchte.
Der „Daily Herald", das Blatt der englischen Labour Party, warnt die englische Regierung, in Reden und Erlassen den Ausdruck „E m p i r e stark in den ' Vordergrund zu stellen. Churchill spreche, so erklärt bas Blatt, mit Vorliebe in feinen Reden vom britischen Empire. Das Wort Empire habe jedoch in der Welt einen bedenklichen Klang, denn vor allem in Indien rufe es stets den scharftten Widerspruch hervor. Gerade der Empire-Begriff lähme besonders in dieser Stunde der höchsten Gefahr die aktive Mitarbeit der indischen Völker und rufe selbst in den Dominien Mißtrauen und Unruhe hervor. Churchill müsse deshalb ein anderes Wort finden, das weniger reaktionär klinge und weniger „nach Imperialismus rieche". „Daily Herald" schlägt vor, daß in allen Verlautbarungen und Reden von jetzt ab nicht mehr das Wort „Empire", sondern der Aus- druck „Commonwealch" angewandt werben soll, denn das Wort klinge h a r m l o s e r. Es ist bezeich- nend für die wachsende Schwäche des Empire, daß es jetzt sogar seinen Namen zu tarnen versucht.
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Was ter Führer vor 22 Jahren versprochen hat, ist Wirklichkeit geworden. Hinter diesem Partei- Programm steht jetzt das ganze Volk, eifern entschlossen, leben Angrlft abzuwehren und ben vollen deutschen Sieg zu erringen.
Oer italienische Bericht.
Rom, 23. Febr. (DNB.) Der italienische Wehr- machtbericht vom Montag hat folgenden Wortlaut:
Einer unserer Jagdverbande unter dem Kommando von Hauptmann Dante Okarso griff Im Tiefflug mit großer Schwungkraft und Entschlosieu- beit den Flughafen von Acrorna (östliche Cyre- naita) an, auf dem 15 feindliche Flugzeuge ftatio- niert waren. Mit wiederholten MG.-Feuersiohen wurden sämtliche Flugzeuge vernichtet, Baracken und Kraftfahrzeuge in Brand gesteckt sowie Truppen beschossen und in die Flucht geschlagen. Unsere Flugzeuge kehrten vollzählig zuruck.
Deutsche Flugzeuge schossen im Luftkampf drei Flugzeuge ab und zerstörten ein viertes am Boden. Außerdem erzielten sie im östlichen M i 11 e l m e c r Volltreffer auf zwei feindlichen Handelsschiffen — einem von großer und einem von mittlerer Tonnage —, die zum Sinken gebracht wurden. Starke Verbände der deutschen Luftwaffe unternahmen intensive unb häufige Bombardie- runqsattionen gegen die Ziele von Malta und schossen darüber hinaus sechs englische Flugzeuge am Boden In Brand. _____________
fchrnd wurde, Ist er als Schullehrerssohn groß geworden, der am 24. Februar 1867 in dem Orte Axams auf den Höhen des Jnntals geboren wurde, und der sich, früh verwaist, durch eine harte und karge Jugend hlndurchkärnpsen mußte, ehe er Medizin studieren und Arzt werden konnte. Als bann der Arzt auch zu schriftstellern anfing, mit kleinen Geschichten aus den Tiroler Bergen, die Land und Leute liebevoll schilderten, war die naturalistische Dichtung auf ihrem Höhepunkt. Karl Schönherr, der Arzt, der auf einmal anfing zu merken, daß in ihm etn Dichter stecke, und der von vielen Setten ermuntert wurde, seine Begaibung nicht nur in kleinen Geschichten auszugeben, konnte sich dem Einfluß der herrschende-n Geschmacksrichtuna nicht entziehen. Die Umwelt, die Schönherr der Arzt in einem Arme- leutebezirk Wiens kennen lernte, schien dem Dichter Schünherr geradezu bestimmt, naturalistisch geformt zu werden. Die Schauspiele, die so entjtanten sind, dustere, tröst- und hoffnungslose Probleme behan- delnd, sind zeitgebunden und heute überholt. Diese Problemstücke, db sie nun „Narrenspiel des Lebens" heißen ober „Der Armendoktor" oder, wie das bekannteste „D e r W e i b s t e u f e l", viel gespielt und in seiner Art mit der Beschränkung au' nur drei die Handlung tragende Personen unb ben elnzmen Handlungsart einer Stube ungemein bühnenwirksam, Stucke, die sich mit der Natur des Menschen auseinandersetzen, mit den seelischen ..Urstänben", sinb nicht ber Schönherr, ben wir Heben, wenn sie auch ganz zweifellos eigentümlich für den Dichter Schönherr sind, aus seinem Schassen nicht fortzudenken. aber doch nur Stationen auf dem Weg einer Entwicklung.
Das, was Schönherrs dichterisches Schäften von allem Anfang an bestimmt hat unb was nicht der Zeitgeschmack des Naturalismus war, ist fein starkes ganz ursprüngliches Heimatgefühl. „Er sieht die Welt durch das Prisma Tirol" sagt einmal Hermann Kienzl von ihm und wirklich, aus der tirolischen


