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Mit den Angehörigen trauern um ihren lieben Arbeitskameraden Betriebsführer und Gefolgschaft der Fa. Robert Geller, Opt. Anst, Gießen, Bahnhhofstr. 90.

319QD

W Hart und schwer traf uns die unfaß- bare Nachricht, daß am 23. Sept. 1942 mein über alles geliebter Mann, der treu- sorgende Vater unserer Kinder, mein treuer Sohn, unser lieber Bruder uüd Schwager Optikermeister Albert Knebel Gefreiter in einem Infanterie-Regiment

Inhaber des Inf.-Sturmabreichens und des Verwundeten-Abzeichens seiner schweren im Osten erlittenen Verwun­dung im Alter von 33 Jahren erlegen ist.

In tiefstem Schmerz: Annemarie Knebel, geb. Schmidt, Werner und Waltraud als Kinder; Witwe Anna Maria Knebel; seine Geschwister und alle Verwandten.

Gießen (Ludwigstraße 30), Molzig-Forst, den 22. Oktober 1942.

feine Schritte Hinwenden wird, um dieses schöne Land und sein prächtiges Volkstum selbst tennen» zulernen.

Abschließend gab der Vortragende nach einer kurzen Gegenüberstellung des finnischen Kulturwil­lens und der sowjetischen Kulturlosigkeit einen Aus­blick auf die Zukunft, wobei er in dem Stand der militärischen und machtpolitischen, aber auch der versorgungswirtschaftlichen Lage der Achsenmächte und ihrer Verbündeten eine starke Grundlage für feine treffende zuversichtliche Beurteilung hatte. Er gab in diesem Zusammenhänge dem unverbrüch- lichen Vertrauen zu unserer politischen und mili­tärischen Führung ebenso wie zur Führung seines finnischen Heimatlandes Ausdruck und schloß mit voller Zuversicht auf die Erringung des Endsieges Deutschlands und seiner Verbündeten und die da­durch erreichte Sicherstellung einer glücklichen Zu­kunft unserer Völker.

Der Interessante Vortrag fand den wohlverdienten starken Beifall der Hörer als Zeichen ihres Dankes an den warmherzigen Künder seiner finnischen Heimat.

©er Kampf um Stalingrad in der neuen Wochenschau.

Wieder führt uns die neue Wochenschau mitten in das große Geschehen der Gegenwart. Einleitend erleben wir das europäische Dichtertref - f e n in Weimar, zu dem 16 Nationen ihre Ver­treter entsandt hatten. Reichsminister Dr. Goeb­bels sprach hier über die Aufgaben des Dichters im Kriege, und mir begegnen im Bilde zugleich den markanten Köpfen bedeutender europäischer Dichter.

Es folgen spannende Bilder vom Kampf zur See. Wir begleiten den siegreichen italienischen U-Boot-Kapitain Enzio Grossi, der vom Führer

Unser einziger Sohn und Bruder

Georg Ernst Michel

Gefreiter und O.-A.

kehrt nicht mehr heim. Er ist am 1. Oktober im Alter von 20 Jahren als Artillerie-Beob­achter im Kaukasus gefallen.

Dr. Georg Michel, Hauptmann und Abt-Kommandeur, i. Z. verwundet in einem Reserve-Lazarett,

und Frau Gretel, geb. Müller

Else Michel und Fr. W. Holst, cand. med., z.Z. Im Felde.

Gießen (Weserstraße 4), den 21. Okt. 1942.

05304

Ein Ritterkreuzträger aus Oberheffen.

Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Hauptmann der Schutzpolizei, f^-Haupt- fturmführer Wilhelm Dietrich, Bataillonsführer in einem ^-Polizei-Schützen-Regiment. -Haupt­sturmführer Dietrich ist 1912 als Sohn des Reichs- bahnbeamten^Wilh. Dietrich in Ehringshau- s e n (Kreis Alsfeld) geboren, zeichnete sich bei den Kämpfen südlich des Ladogasees Anfang September aus; immer wieder trat er an der Spitze seines Bataillons zum Gegenstoß an, bis der Feind unter schweren Verlusten seine Durchbruchsversuche aufgab. Dietrich trat bereits mit 19 Jahren als Student in die Reihen der NSDAP, ein. Seit Ja­nuar 1932 gehört er der Schutzstaffel an, 1935 wurde er zum Leutnant d. Sch. und 1939 zum Hauptmann d. Sch. befördert. Von 1936 bis zum Kriegsbeginn war er in der Polizeiverwaltung Berlin als Adju­tant und Reoierführer. Im Westfeldzug zeichnete er sich als Führer einer MG.-Kompanie mehrfach aus. Im Ostfeldzug wurde er mit der Führung eines Ba­taillons eines -Polizei-Schützen-Regiments betraut.

Hart und schwer traf uns die unfaßbare cjißijjl Nachricht, daß unser lieber Sohn, Bru- der, mein geliebter Bräutigam, Schwager kL und Neffe

Ernst Wilhelm Naumann

Unteroffizier in einem Infanterie-Regiment Inh. des E. K. 2, des Inf.-Sturmabzeichens und des Verwundetenabzeichens

am 3. Okt. im Osten in treuester soldatischer Pflichterfüllung getreu seinem Fahneneid sein Leben im blühenden Alter von 25 Jahren für Führer, Volk und Vaterland hingegeben hat. In tiefem Schmerz: Heinrich Naumann und Frau Anna, geb.Lotz; Heinrich Naumann, z.Z.im Felde, u. Frau Maria; Rudolf Naumann, z.Z. I. Lazarett; Elli Schneider, als Braut, Familie Heinrich Schneider.

Gießen-Klcin-Linden (Frankfurter Straße 95), den 21. Oktober 1942. 3184D

Statt Karten!

Meine liebe, gute Mutter

Frau Margarete Möser, geb. StÖhr ist am 19. Okt. 1942 im Alter von 86 Jahren für immer von mir gegangen.

In tiefem Schmerz:

_. _ ,, Marie Möser.

Gießen, Kaiserallee 22.

Auf Wunsch der Entschlafenen haben wir sie in aller Stille zur letzten Ruhe gebracht.

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anderung am Sonntag.

Wandervorschlag des DHL., Zweig Gießen.

Abmarsch am Walltor. Ab Wiesecker Weg nehmen wir den roten Keil (VHC.-Markierung) als Wander­zeichen über Wieseck hinaus zum Hangelstein, hinab zur Teufelskanzel, überschreiten die Straße Gießen Saubringen, gelangen zumßoüarer Brünnchen". Hier verlassen wir das Zeichen, ersteigen den Lol- larer Kopf, gehen bei der Holzmühle über die Lumda und kommen auf guten Wiesen- und Feld­wegen hinauf zur Burg Staufenberg. Auf der Straße zurück nach Lollar. Gesamtwanderzeit 334 Stunden.

Lollar Tiefenbach Ebsdorser Grund Londorf.

Wir wandern von unserem Ausgangspunkt Lollar über Kirchberg durch die Tiefenbach, einem lieb­lichen Waldtälchen. Beim Austritt aus dem Wald haben wir einen überraschenden Blick auf das breite Lahntal mit freundlichen Dörfchen foroie auf die Marburger und Gladenbacher Berge. Der Weiter­marsch jährt durch Sichertshausen bis Bellnhausen. Beim Eingang des Dorfes schlagen wir den Weg nach rechts ein und gelangen über Hassenhausen nach Hachborn. Durch ein idyllisches Wiesentälchen gehen wir nach Ebsdorf, das der ganzen Gegend feinen Namen gegeben hat. Hier haben wir Gelegen­heit, die Dorfbewohner in ihrer althergebrachten Tracht zu bewundern. Nunmehr folgen wir blauen

das Ritterkreuz erhielt, auf Feindfahrt und erleben die Heimkehr des deutschen U-Boot-Kommandanten Suhren, der bisher 29 Schiffe mit 155000 BML. auf den Meeresgrund schickte. Schwere Ein­heiten unserer Kriegsmarine stoßen aus den nor­wegischen Fsorden nach Norden vor und zwingen durch ihre Anwesenheit den Gegner, die Geleitzüge nach Murmansk und den sowjetischen Eismeerhäfen durch schwere Einheiten zu sichern, die dadurch dem Einsatz in anderen wichtigen Operationsgebieten entzogen werden.

Fesselnde Aufnahmen von der Ostfront halten uns dann in ihrem Bann. Wir erleben ein Artil- lerieduell an der Newa, wo der Versuch der Sowjets, den Strom zu überschreiten, durch den Feuerriegel, den die deutschen Batterien vor das feindliche Ufer setzen, zerschlagen wird. Andere Bil­der zeigen uns das mit zerstörten Panzern, Ge­schützen und Fahrzeugen übersäte sumpfige Wald- gäände südlich des Ladoga-Sees, wo sieben sowjetische Divisionen völlig aufgerieben wurden. Den Höhepunkt der Wochenschau bilden die Auf­nahmen von den erbitterten Kämpfen in den Ruinen Stalingrads. Die gewaltigen In­dustrieanlagen der nördlichen Fabrikvorstadt an der Wolaa lieaen unter dem vernichtenden Feuer der deutschen Artillerie, und im Vorfeld des großen PanzerkampfwagenwerkesDfhershinskij" tobt ein erbitterter Häuserkampf, bei dem um jeden Stein­haufen gerungen werden muß. Planmäßig zerhäm- mern Stukas und Artillerie den bolschewistischen Widerstand.

Strichen, die uns über Leidenhofen und Winnen nach Nordeck mit feiner hochragenden Burgruine führen. Rote Kreuze leiten uns von hier zum End­ziel Londorf. Dauer der Wanderung etwa fünf Stunden.

Großen-Bufeck Wettershain Grünberg.

Von Großen-Bufeck, bis wohin wir die Bahn be­nutzen, wandern wir den blauen Punkten nach über Bersrod und Geilshausen zunächst bis Weitershain. Eine überaus genußreiche Wanderfahrt bietet die Begehung dieser Wegebezeichnung, die bereits in Gießen ihren Anfang nimmt, lieber Berg und Tal, durch Wald und Feld führt der Weg, ab und zu hübsche Ausblicke ermöglichend. So ist namentlich der Blick von dem Höhenrücken hinter Geilshausen, der das Busecker Tal vom Lumdatal trennt, überaus reizvoll. Hinter Weitershain, wo die Markierung, die noch bis Nieder-Ohmen geht, verlassen wird, nimmt uns für ein großes Stück prächtiger Buchen­hochwald auf. Auch dieser Teil der Wanderstrecke (blaues liegendes Dreieck), der durch Stangenrod zum Schluß über würzig duftende, im Herbst mit Enzian bewachsene Triften führt, bietet reichlichen Genuß. Vor allem fei der Blick auf Ulrichstein und den gesamten Vogelsberg hervorgehoben. Am End­ziel Grünberg, das wir nach fünfstündiger Wande­rung erreichen, ist gute Unterkunft.

Im Kaukasus gehen die harten Kämpfe um die Höhenstellungen und Bunkerlinien vor Tuapse. Durch mannshohe Maisfelder bringen Männer einer ^-Division vor. deutsche Kampfgeschwader greifen die Oelfelder von Grosnij an, und bewältige Rauch­schwaden kennzeichnen den Weg Der Vernichtung.

G. Boßler.

Lehrlingsausbildung im Baufach.

Der Generalbevollmächtigte für die Regelung der Bauwirtschaft hat sich in einem Rundschreiben mit der Sicherung der Lehrlingsausbildung im Baufach befaßt. Grundsätzlich sind nach Möglichkeit Lehr­linge und Anlernlinge auf den Baustellen der in den Wehrkreisrangfolgeliften aufgenommenen und frei- gegebenen Bauten zu beschäftigen und auszubilden. Soweit jedoch mit Rücksicht auf die Entfernung der Baustellen von den Wohnungen der Lehrlinge die Beschäftigung von Lehrlingen und Anlernlingen auf diesen Bauten nicht möglich ist, sollen die Jungen in Gemeinschaften entweder begonnene Wohn- und landwirtschaftliche Bauten fertigstellen oder neue in Angriff zu nehmende Bauten dieser Art durch­führen. Erst wenn geeignete Bauvorhaben, die be­reits vom Bauverbot ausgenommen find, nicht zu ermitteln find, können die Innungen andere Bauten vorschlagen, auf denen die Lehrlingsausbildung er­folgen soll. Die Lehrbauten müssen selbstverständlich weitgehend die Möglichkeit des Lernens bieten.

*

** 7 5 Jahre alt. Seinen 75. Geburtstag feierte am 22. Oktober der Ober-ugführer a. D.

Georg Sch äfer, Goethestraße 23 wohnhaft. Dem alten Herrn nachträglich unseren herzlichen Glückwunsch.

** 250 000 Tonnen Ko h l e n e r sp arni s an einem Tage. Wenn Deutschland einen Tag lang nicht heizt, dann sparen wir 250 000 Tonnen Kohle allein für den Hausbrand. Das find rund 13 000 Güterwagen, die aneinander gekoppelt un­gefähr einen Kohlengüterzug von Frankfurt bis Karlsruhe ergeben. Es bedeutet deshalb viel für unsere Rüstungswirtschaft, wenn wir einen Tag weniger Heizen. Jeder Volksgenosse soll daher dis ihm zugeteilten Heizmaterialien rationell verbrau­chen und daran denken, daß die Kohlen, die er jetzt einspart, ihm bei strengem Winter zugute kom­men werden.

Kalter Markt in Homberg.

Homberg, 21. Okt. Trotz des vierten Kriegsjahres wurde derKalte Markt" am 21. Oktober doch abgehalten, wenn auch in einfacher Form. Früher hieß er Simon-und-Judä-Markt, und er wird in den Akten der Stadt erstmalig im Jahre 1756 erwähnt. Sein Geburtstag fällt jedoch schon in das Jahr 1554, sein Geburtsort ist Kassel in der damaligen Landgrafschaft Hessen. DerKalte Markt" besaß von jeher starke Anziehungskraft, nicht nür für Homberg, sondern auch für die Orte der näheren und weiteren Umgebung. Auch in die­sem Jahre war der Besuch als gut zu bezeichnen. Der Krämermark.t war mit etlichen Ständen beschickt, ine praktische Gegenstände zum Verkauf' anboten. Der Auftrieb zum Schweinemarkt belief sich auf 206 Ferkel. Für 6 bis 8 Wochen alte Ferkel wurden 13 bis 18 RM., für 8 bis 10 Wochen alte 15 bis 25 RM. und für 10 bis 12 Wochen alte Ferkel 20 bis 30 RM. pro Stück gezahlt. Der Handel war lebhaft, es verblieb nur geringer Ueb erstand.

Kreis Alsfeld.

Romberg, 23.Okt. Der Landwirt und Mühlenbesitzer Wilh elm Arnold wird am 25. Oktober 7 5 Jahre alt Trotz seines hohen Alters ist der Jubilar körperlich und geistig noch auf der Höhe, so daß er sich in seinem Anwesen noch allenthalben nützlich machen kann. Mögen ihm bei guter Gesundheit noch eine weitere Anzahl von schönen Jahren beschieden fein.

Fußball.

Spielvereinigung 1926 Leihgestern.

Am kommenden Sonntag bestreitet die 1. Jugend der Spielvg. 1926 Leihgestern das Verbandsspiel in Allendors (Lahn) gegen die 1. Jugend des dor­tigen Turnvereins. Leihgestern tritt erstmals mit einer neu zugefammengestellten Mannschaft an. Da- her ist der Spielairsgang als völlig offen zu be­zeichnen, zumal Mendorf zu Hause immer ein ge­fährlicher Gegner war.

Hcmptfchriftletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleüers: Ernst Blumschein. Berqntwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans ^yrtot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Berlaa: Brühlsche Universitätsdruckerei 9L Lange K. G. Berlagsletter: Dr.-Zng. Erich Hamann: Anzetg-nleiter: Hans Beck.

Anzeigenpreisliste Nr. 6.

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Gießen, im Oktober 1942

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der Universitätsstadt Gießen

Freitag, den 28. Oktober 18.30 bis 21.30 Uhr 6. Freitagmiete u. Halbmiete A

Frau Luna.

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MMI verloren spielende Kinder am Lutherberg. Gegen Belohn, abzugeb. [3206D And.Fohannes- kirche 6 II.

BieDealschelrlieiMroDl NSG. Krall durch Freude

Kreisdienststelle Wetterau

Trotz größter Hoffnung auf Genesung und ein baldiges Wiedersehen in einem Heimatlazarett erhielten wir nun die unfaßbare, traurige Nachricht, daß mein unvergeßlicher Mann, der liebevolle

Vater unseres kleinen Klaus, unser braver Sohn und Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Onkel und Enkel

Karl Wagner

Kradschütze in einem Infanterie-Regiment an seiner schweren Verwundung in einem Kriegslazarett im Osten am 5. Oktober, im Alter von 34 Jahren, gestorben ist.

In tiefem Schmerz:

Minna Wagner, geb. Bechthold, und Sohn Klaus Familien Wagner und Bechthold und alle Angehörigen.

Wißmar, den 23. Oktober 1942.

Die Trauerfeier findet am Sonntag, 25. Ok­tober, nachmittags 3.30 Uhr, in der Kirche zu Wißmar statt.

Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Danun: Kleinan­zeigen in die Hei­matzeitung, den OießenerAnieiger

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muß wegen Saalschwierigkeiten ausfallen.

Die Veranstaltung wird am 1. November 1942, 10.00 Uhr vorm., im Gloria-Palast nachgeholt.

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Frau Margarete Schmidt, geb. Krämer

Lehrerswitwe aus Alten-Buseck

im 74. Lebensjahre.

In tiefer Trauer: Dr. med. Ludwig Schmidt, prakt Arzt, Gießen-Wieseck

Johanna Schmidt; Milli Schmidt, geb. Ketter Ingeborg und Brigitte Schmidt.

Alten-Buseck, Gießen-Wieseck, Friedberg i. H., den 22. Oktober 1942.

Die Beerdigung findet am Sonntag, 25. Okt., 13/2 Uhr, vom Sterbehause, Alten-Buseck, Hof­burgstraße 9, aus statt.

Sonntag, 25. Oktober 1942

auf dem Oswaldsgarten in Gießen um 10.00 Uhr

0 heilig Herz der Völker, 0 Vaterland

Eine Feierstunde zum Abschluß der Kulturwoche der NSDAP.

Mitwirkende: Ein Großchor von 600 Sängern, zu­sammengestellt aus Mitgliedern der Wehrmacht, der Wetterauer Gesangvereine, der Gesangs­gruppen der Betriebe, der Hitler-Jugend, des BDM und der Langemarckschule, Gießen; August Wilhelm Funke, Herbert Köchling, Carl Maria Zeppenfeld vom Theater als Sprecher; der Musik­zug der SA.-Standarte 116 unter der Leitung von Obersturmführer Musikzugführer Herrmann. Gesamtleitg.: KreischormeisterMusiklehrerBlaß.

.Vekannrinachung der Latldräte der Land^erse Alsfeld, Büdtngen, Friedberg, Gießen und Lauterbach, sowie des Oberbürgermeisters der Stadt Gießen.

Betr.r Zuteilung von Käse in der 42. Zu- teilungsperiode.

Zu einer allein­stehenden Witwe wird eine ge­sunde, treue und willige

Stütze gesucht. 105251 Angebote mit Gehaltsangabe erbeten an Frau A. Deckel, Wwe., Gießen, Marb. Str. 111.

Zuverlässiger

Junge oder Mädchen für leichte Arbeit gesucht. [05318 Bict.-Trogerie, Marktstraße 5.

HJ.-Kulturveranstaltungen

Im Rahmen der Kulturwoche der NS DAP.

Samstag, 24. Okt., 19.30 Uhr

Saal des Studentenheimes Froh zo sein bedarf es wenig Sing- u. Spielabend der Hitler-Jugend Gestaltet von der Bann- und Bannmädelspielschar des

Bannes Gießen (116) Eintrittskarten zurrfPreise von 50 Rpf. im Vorverkauf durch die Einheit, der Hitler-Jugend pnd an der Abendkasse.

_ 3165 D

Die Deutsche NSG.Kraft

Arbeitsfront Ä durch Freude"

Kreisdienstst. Wetterau

Samstag, 24. Oktober, 18.30 Uhr, im Theater

2. Veranstaltung im Ser Ring Frau Luna Operette von Paul Lincke.

Karten in der Karten ver- kaufsstellederNSG. Kraft durch Freude, Gießen, Seltersweg 60,

In der 42. Zutellungsveriode (19. Oktober bis

15. November 1942) erfolgt eine zusätzliche- -unn^. terlunfl von 62,5 Gramm Käse. Die Zuteilung er- »Sebunl folgt m -Sauermilchkäse. Die Abgabe erfolgt auf JQSenl) den. 5'Ab chnitt sämtlicher Reichsfettkarten 42, SfiA ' sowie bte Abschnitte W 1 der Wochenkarte für aus­ländische Zwrlarbeiter der ersten Woche. Die Ab­schnitte berechtigen bis zum 15. 11. 1942 (Ablauf der 42. Zuteilungsperiode) zum Käsebezua.

Dre 2'3uteilun6 erfolgt auch an vorübergehend anwesende Personen, wie Wehrinachtsurlauber usw. In dreien Fällen hat die Zuweisung auf Grund von Berechtigungsscheinen oder Lebensmittelmarken zu erfolgen. (oioiD

Gießen, den 21. Oktober 1942.

ostr die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdtngen, Friedberg, Lauterbach, sowie den Oberbitrger* meister der Stadt Gießen.

Der Laudrat des Landkreises Gießen.

Dr. Lotz.

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Gegen Belohn, abzugeb. auf d. 05302 Fundbüro.