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sind für alle noch in der Heimat befindlichen Ka­meraden vorgesehen, die Mannschaften müssen je­doch infolge der zu geringen Zahl schon mit älte­ren erfahrenen Jugendlichen ergänzt werden.

Etwas ungünstig auf die Veranstaltung wirkt sich aus, daß am gleichen Tage in Frankfurt a. M. die Gebietsmeisterschaften der HI. im Rudern statt- sinden, an der ebenfalls Gießener HJ.-Ruderer teil­nehmen. Es sind gerade die besten HJ.-Ruderer, die in Frankfurt a. M. ihren Bann und damit die Far­ben Gießens im Vierer und Achter vertreten. Aber der Ruderer-Nachwuchs ist in Gießen so groß, daß für die ausgeschriebenen Rennen noch genügend Mannschaften zur Verfügung stehen und alle Ren­nen bis auf eines Zustandekommen.

An diesem Tag, der gleichzeitig ein Werbetag sein soll, stehen auch die Bootshäuser und sämtliche Ein­richtungen der Rudervereine allen Volksgenossen zur freien Besichtigung offen.

Kamerad Humor" rückt wieder aus.

In diesen Tagen hatKamerad Humor", das vom Landesfremdenoerkehrsoerband Rhein-Main nach einer Idee von Direktor Kurt Jahn herausgegebene lustige Faltblatt für unsere Soldaten, zum zwölften Mal seine weite Reise an die Fronten angetreten. Wieder ersteht in zahlreichen mundartlichen Gedich­ten aus den heimatlichen Gauen, in lustigen Anek­doten und Geschichten das schöne Land zwischen Main und Rhein, Westerwald und Oberhessen, wo­bei die zahlreichen Bilder der landschaftlichen Schön­heiten, der Baudenkmäler und der Arbeit der Be­wohner auch dem Landser einen Eindruck vermitteln, der das Ryein-Main-Gebiet noch nicht kennt. Das neue Heft, dem vier ganzseitige Bilder und Zeich­nungen beigegeben sind, wurde von Schriftleiter Robert M ö s i n g e r zusammengestellt. Die lustigen Zeichnungen stammen wieder von Lino Salini, dessen ebenso ffischer wie kecker Stift in wenigen Strichen Wort und Witz ebenso treftlich wie cha­rakteristisch zu unterstreichen weiß. Auch das neue Faltblatt wird d?n. Soldaten, die es als Liebesgabe erhalten, wie die vorangegangenen elf Ausgaben große Freude machen, denn es ist ein Zeichen der inneren Verbundenheit zwischen Heimat und Front.

Gießener Vochenmarktpreise.

* Gießen, 23. Juli. Auf dem heutigen Wschen- markt kostete^: Kartoffeln, neue, % kg 10% Rpf., Wirsing 14 bis 15, Weißkraut 11 bis 13, gelbe Rüben 12, rote Rüben 12, Römischkohl 12, Bohnen, grün, 44, Kirschen 45 Rpf.

** DieHunds tage". Am heutigen 23. Juli beginnen dieHundstage", die bis zum 23. August dauern. Sie sollen die heißeste Zeit des Jahres bringen. Die Erfahrung lehrt allerdings, daß oft gerade während dieser Tage das Wetter auch recht schlecht wird und Regengüsse niedergehen. Mit dem Beginn der Hundstage haben die sogenanntenhel­len Nächte" ihr Ende erreicht.

** Blindenkonzert in Gießen. Zwei er­probte und beliebte blinde Künstler werden sich, wie man uns schreibt, am Samstagabend in der Neuen Aula der Universität mit einem geschmackvoll ge­wählten Programm hören lassen. Maria K l a e s e r aus Köln singt Lieder von Schubert und Brahms sowie einige Kompositionen ihres gleichfalls blinden Mannes Bert Klasser, der die Klavierbeglei­tung besorgt. Der Pianist Kurt Emmerich aus Soest spielt Werke von Beethoven, Schumann, Ehopin, Schubert, Liszt, Albenitz und eine eigene Tonschöpfung.

Kinderermäßigung und HaushMzugehöriM!

Der Begriff der 'Haushaltszugehörigkeit, die eine rend der Dauer ihres Wehrdienstes haushaltszuge- >er Voraussetzungen für die Kinderermäßigung bei hörig. Darüber hinaus wird die Haushaltszugeyorrg-

pflichtet sind.

feit minderjähriger Kinder mit der Einberufung zum Wehrdienst erneut begründet, wenn sie^vor diesem Zeitpunkt weggefallen war. Don den steuerpflich­tigen wird es manchmal nicht verstanden, daß Kin­derermäßigung dann nicht mehr gewährt wird, wenn die Kinder in der Wehrmacht befördert wer­den und einen Dienstgrad bekleiden, in dem sie Ge­halt oder Kriegsbesoldung erhalten. Hierzu wird ausgeführt, daß die Regelung über die Haushalts­zugehörigkeit von Wehrmachtangehörigen für die Steuerpflichtigen sehr wohlwollend ist. Für -ißelit1 machtangehörige, die nicht unerhebliche eigene Ge- haltseinkünfte haben, kann Kinderermäßigung nicht gewährt werden. Das wäre ciuch nicht vor den El­tern zu rechtfertigen, die keine Kinderermäßigung für ihre minderjährigen Kinder erhalten, die sich zu Erwerbszwecken außerhalb der Wohnung ihrer Eltern aUfhalten und keine höheren Bezüge als ein Obergefreiter oder Unteroffizier haben. Der Oberfähnrich ist ohne Rücksicht auf seine Bezüge als haushaltszugehörig zu betrachten, desgleichen der Feldunterarzt, der Fahnenjunker-Wachtmeister (im Veterinärkorps) und der Kadett oder Fähnrich des Bauwesens (in der Kriegsmarine). Die Voraus­setzung der Haushaltszugehörigkeit ist bei Notdienst- verpflichteten erfüllt, wenn kein einem Arbeitsver- trag entsprechendes Befchäftigungsverhältnis vor­liegt. Dazu rechnen auch Angehörige der Technischen Nothilfe, die ohne Begründung eines solchen Ar­beitsverhältnisses auf längere Zeit notdienstver-

der Voraussetzungen für die Kinderermäßigung bei der Einkommensteuer ist, führt immer wieder zu Zweifelsfragen, die eine Klärung durch die zustän­digen Stellen notwendig machen. So sind jetzt er­neut durch Erlasse des Reichssinanzministers und auf einer fachwissenschaftlichen Tagung Klarstellun­gen gegeben worden, über die dieDeutsche Steuer­zeitung" zusammenfassend berichtet.

Schön im vorigen Jahre wurde festgestellt, daß die Aufnahme von Gastkindern aus luftgefährdeten

Gebieten einer Spende gleichkommt und nicht zu einer Steuerermäßigung fuhrt. Die gleiche Beurtei­lung gilt, wie jetzt mitgeteilt wird, für Gastkinder von Rückwanderern, die steuerrechtlich nicht als Pflegekinder anzusehen sind. Der Anspruch der El­tern aus Gewährung von Kinderermäßigung für ihre minderjährigen Söhne, die in einem anderen Haushalt als landwirtschaftliche Lehrlinge unterae- bracht sind, ist begründet. Die Kinder gehören, so­lange sie sich in der Ausbildung befinden, noch zum Haushalt der Eltern. Aus dem gleichen Grunde hat ein Steuerpflichtiger für seine minderjährige Toch­ter Anspruch auf Kinderermäßigung, auch wenn diese nur zum Schlafen nach Hause kommt und taas- über als Hausgehilfin tätig ist. Die Tochter teilt die Wohnung des Vaters, und nur darauf kommt es an. Die Auffassung eines Finanzamts, daß die Toch­ter den Haushalt des Arbeitgebers teile und bei ihrem Vater nur eine Schlafstelle habe, wurde als unzutreffend zurückgewiesen.

Minderjährige Kinder, die bis zu ihrer Einberu­fung zur Wehrmacht oder zur Waffen-^ im Haus­halt des Steuerpflichtigen lebten, bleiben auch wäh-

** Kleingärtner-Versammlung. Im vollbesetzten Saale desBurghof" fand eine gemein­same Mitglieder-Versammlung des Kleingärtnerver­einsLahntal" und des KleingärtnervereinsPost" Gießen zum Zwecke einer fachlichen Schulung statt. Nach Begrüßungsworten des Vorsitzenden des KleingärtneroereinsPost" Gießen, Postassistent a. D. N o r t h , hielt die Leiterin der Lehrküche der Abteilung Volkswirtschaft-Hauswirtschaft hn Deut­schen Frauenwerk, Frau Schäfer, einen sehr in­teressanten Vortrag über neue Wege in der Vor­ratshaltung der in den Kleingärten anfallenden Gemüse und Fruchte, der besonders bei den zahl­reich erschienenen Hausfrauen größtes Interesse fand. An den Vortrag schloß sich die Beantwortung einer Reihe von Fragen aus dem Hörerkreise an. Vereinsführer H o r st des Kleingärtnerverems Lahntal" schloß den lehrrreichen Abend mit dem Gruß an den Führer und unsere Wehrmacht.

Aus der engeren Heimat.

HJ.-Zelttager in Laubach.

Laubach, 22. Juli. In diesen Tagen wurde das Laubacher HI.-Lager, das Zeltlager auf dem Ramsberg, eröffnet. Kreisleiter e. h. Ober­bürgermeister Ritter, Gießen, der in Begleitung von Kreisstabsamtsleiter Weber und Oberstamm­führer Dr. Schneider erschienen war, nahm auf dem Thingplatz die Meldung des k. Bannführers Wolf entgegen, daß die' Einheiten der HI. ange­treten feien. In seiner Ansprache hob Kreisleiter e.h. Ritter den Wert des kameradschaftlichen Zu­

sammenstehens unsere? Volkes im Kampf gegen den Bolschewismus hervor, ganz besonders sei die Jugend als Träger der Zukunft unseres Volkes da­zu 'berufen, die Arbeit der älteren Generation fort­zusetzen. Das Sommerlager, das die Jugendlichen für einige Zeit vom Alltag loslöse, gebe Gelegen­heit, Körper und Geist im Sinne des neuen Deutsch-, land zu stählen. Nachdem die Flagge gehißt war, erklärte k. Bannführer Wolf bas Großzelt-Lager für eröffnet, und Kreisleiter e.h. Ritter halte Gelegenheit, sich von der vorbildlichen Organisation de- Zeltlagers und der zweckmäßigen Unterbrin­gung der Pimpfe zu überzeugen. Anschließend fand in der Laubacher Jugendherberge, am Eingang zum Schloßpark, ein gemeinsames Mittagessen statt.

tanbtrefo Gieße«.

* Lollar, 23. Juli. Der Former Wilhelm Möller, Adolf-Hitler-Straße 138 wohnhaft, kann am kommenden Samstag, 25. Juli, sein 25 jähri - ges Arbeitsjubiläum als Former bei den Buderuswerken begehen. Der Jubilar erfreut sich bei seinen Vorgesetzten und Arbeitskameraden all­gemeiner Wertschätzung.

Diamantene Hochzeit.

* Schotten, 23. Äuli. Das älteste Ehe­paar unserer Stadt, Wilhelm Stete und Frau Karoline, geb. Konrad, kann am morgigen Freitag, 24. Juli, das seltene Fest der diamantenen Hochzeit begehen. Der Jubilar ist 85 Jahre alt, während seine Frau 79 Jahre alt ist. Dem Jubel­paar unsere herzlichen Glückwünsche.

Todesstrafe . für zwei Gewohnheitsverbrecher.

Die mitschuldigen Ehefrauen zu Freiheitsstrafen verurteilt.

Lpd. O f f e n b a ch a. M., 22. Juli. Vor dem Son. dergericht des Oberlandesgerichts Darmstadt wurde in Offenbach am Main die Hauptverhandlung ge­gen die Eheleute Georg Frech und Konrad Spitz­bar t h auf Offenbach a. M. wegen Volksschäd­lingsoerbrechens, Widerstands und Hehlerei durch­geführt.

Der vielfach vorbestrafte Georg Frech beging teils mit seiner Ehefrau, vorwiegend jedoch mit dem gleichfalls vorbestraften Georg Spitzbarth in Offen­bach am Main und Umgebung zahlreiche Kleintler- diebstöhle, bei denen der Zutritt zu den umzäun­ten Gartengrundstücken durch Einbruch erzwungen wurde. In der Nacht zum 14. Mai wurde schließlich auch ein Einbruchsdiebstahl in ein Geschäftslokal der Verbrauchergenossenschaft in Offenbach ausgeführt, bei dem den beiden Tätern Lebensmittel und Wäsche­stücke im Wert von etwa 700 RM. als Beute in die

Schickt Illustrierte an die Frönt!

Der Frontsoldat wird dafür dankbar sein.

Hände fielen. Als Frech und Spitzbarth wenige Tage später bei einem weiteren Felddiebstahl von einem Kriminalbeamten gestellt und festgenommen wurden, leisteten sie gewalttätigen Widerstand, um der Verhaftung zu entgehen. Der P-lan mißglückte durch die energische Haltung und Verteidigung des Kriminalbeamten und durch das Eingreifen herbei- eilender Passanten.

Wegen der fortgesetzten Reihe zahlreicher Banden­diebstähle, die infolge der Ausnutzung kriegsbeding- t$r VerdunkelungsVerhältnisse als Dolksschädlings- verbrechen anzusehen sind, sowie wegen Widerstan­des und gefährlicher Körperverletzung gegenüber dem Kriminialebamten wurden Georg Frech und Konrad Spitzbarth als gefährliche Gewöhn- heitsverbrecher, Frech auch unter den erschwerenden Umständen des Rückfalldiebstahls, auf Grund des Gesetzes zur Aenderung des Reichsstrafgesetzbüches vom 4.9. 41 zum Tode verurteilt. Die Ehefrau Minna Frech erhielt für die Teilnahme an zwei Diebstählen unter dem erschwerenden Umstand des Volksschädlingsoerbrechens sowie wegen fortgesetz­ter Hehlerei 3 Jahre Zuchthaus und die An­geklagte Ehefrau Lina Spitzbarth wegen fort- gesetzter Hehlerei 1 Jahr Gefängnis. Den zum Tode verurteilten Hauptangeklagten sind die Ehren-. rechte auf Lebensdauer, der Ehefrau Frech für 3 Jahre aberkannt worden.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten find ohne Verbindlichkeit der Gchriftleitung.)

G. V. in R. Nach dem geschilderten Einkommen kann fein Fettoerbilligungsschein mehr bewilligt roerbetr, unter" der Voraussetzung, daß die Frau alleinstehend ist.

Hauptschriftletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Mrtschaft und Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Verlag: Brühlsche Universttätsdruckeret R. Lange K. G. Verlagsletter: Dr.-Jng. Erich Hamaün; Anzeigenleiter: Hans Beck.

Bnzeigenpreisllste Nr. 6.

Schweres Herzeleid brachte uns die tief traurige Nachricht, daß unser lieber, herzensguter, unvergeßlicher Sohn und lieber, einziger Bruder, mein innigst- geliebter, unvergeßlicher Bräutigam, unser lieber Schwager, Qpkel, Neffe, Pate und Vetter

Karl Müller, Uffz. in ein. Inf.-Regt.

Inhaber des E. K. II, Infant.- Sturmabzeichens und Verw.-Abzeichens

am 4. Juli 1942, nach fast Sjähriger treuester Pflichterfüllung, sein junges, hoffnungsvolles Leben, im Alter von 28 Jahren, für Deutsch­lands Zukunft opferte. Er ruht in Frieden auf einem Heldenfriedhof. Sein und unser Herzens­wunsch auf ein Wiedersehen ging nicht in Er­füllung. jn tiefem Schmerz:

Karl Müller und Frau, geb. Roos; Ob.-Gefr. Helmut Müller, z.Z.irn Felde; Anneliese Lamm, als Braut; Gertrud Schmidt; Leutnant Paul Lehmann, z.Z. im Felde, und Frau, geb. Lamm; Ob.-Gefr. August Lamm, z. Z. im Felde; Helga Lehmann; nebst allen Angehörigen.

Gießen, den 23. Juli 1942.

Von Beileidsbesuchen bittet man abzusehen.

Mit den Angehörigen trauert die Betriebsführung und Gefolgschaft der Firma W. & 0. Schuchard.

2264 D

Unser lieber Sohn, Bruder u. Schwager

Herbert Kübel

Leutnant in ein. Panzerabwehr-Komp. i. Osten starb am 6.. Juli 1942 in einem Feldlazarett, nach schwerer Verwundung, den Heldentod für sein geliebtes Vaterland.

In tiefer Trauer:

August Kübel und Frau Maria, geb. Teipel Dr. A. Wetzel und Frau Maria, geb. Kübel Rechtsanwalt Dr. G. Zimmer u. Frau Trudel, geb. Kübel (z. Z. Leutnant und Adjutant in einer Art.-Ers.-Abtlg.) Oberleutnant A. Zimmer und Frau Margot, geb. Kübel Gefreiter Hans Kübel, z. Z. im Felde.

Gießen (Hitlerwall 29), den 23. Juli 1942.

Mit den Angehörigen tjauern auch wir um unseren jungen Betriebsführer.

Die Gefolgschaft der Firma Frdr. Teipel

_______________22b3D

03518

Unerwartet und hart traf uns die traurige Nachricht, daß am 18. 6. 42 bei den schweren Kämpfen im Süd­osten mein lieber Sohn, mein lieber Zwillingsbrudcr und Schwager

Richard Bernhardt

Gefreiter in einem Infanterie-Rtgiment im Alter von 28 Jahren gefallen ist.

In tiefer Trauer:

Helene Bernhardt Wwe.

Gustav Bernhardt und Frau nebst allen Angehörigen. Fellingshausen, den 23. Juli 1942.

Am 21. Juli 1942 starb plötzlich nach kurzer, schwerer Krankheit mein über alles geliebter Mann, unser lieber, guter Vater, Schwieger­vater, Großvater und Schwager

Gustav Adolf Müller

Metzgermeister i. R.

im 65. Lebensjahre.

In tiefer Trauert Marie Müller, geb. Kaufmann Rudolf Müller und Frau, z.Z. St.Louis Hartwig Langmarck und Frau Elisabeth, geb. Müller.

Gießen (Friedrichstraße 8), den 23. Juli 1942.

Die Beerdigung findet Freitag, 24. Juli, nach­mittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

._________*03529

Dienstag nacht entschlief nach kurzem, schwerem Leiden meine liebe Lebensgefährtin, unsere gute, treusorgende Mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Margarete Bepler, geb. Rinn

im Alter von 62 Jahren.

In tiefer Trauer:

Ernst Aug. Bepler

Familie Ernst Albert Bepler /

Karl Otto Bepler, z. Z. im Felde, und Kinder

Familie Hans Aug. Bepler, z.Z. im Felde und alle Angehörigen.

Heuchelheim, den 23. Juli 1942.

IDie Beerdigung findet Freitag, den 24. Juli, nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause, Kreuz­gasse 4, aus statt.

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Wir geben hiermit bekannt, daß zur Ausführung von elekttischen Anlagen in unserem Ueberlandgebiet der Elektromeister Ernst Vesper, Burg-Gemünden (Kreis Alsfeld) neu zugelassen ist.

Gießen, den 21. Juli 1942.

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An alle Betriebsführer, Settiebsobmöliner und Betriebsfrauenwalterinnen im Kreise Wetterau.

Es.werden in den nächsten Tagen Einkaufs- answerse für die berufstätigen Frauen in unserem Kreisgebiet eingefübrt. Diese Ausweise werden an alle berufstätigen Frauen ausgegeben werden, sofern sie an ganzen Tagen beschäftigt sind. Für halbtags berufstätige Frauen wird kein Einkaufs- ausweis ausgestellt, da diesen Frauen an ihren Treten, halben Tagen Gelegenheit zum Einkäufe« gegebeu ist.

Der BegriffBerufstätige" wird wie folgt umrusen:

A.) Diejenigen Frauen mit Kindern unter 14 Jah­ren, die für sich und den Haushalt zu sorgen haben und daneben voll im Arbeitsprozeß stehen, jedoch keine. sonstigen Angehörigen und verwandte besitzen, die die Einkäufe tätigen können.

B.) Alleinstehende Frauen und Mädchen, die ganz und nicht teilweise im Beruf stehen und keine Angehörigen und sonstige Verwandte haben, die für die Besorgung der Einkäufe in Frage kommen.

Tie Ausweise werden ausgestellt für Frauen, die ihren Wohnsitz in Gießen, Klein-Linden und Wreseck haben. Gleichzeitig müssen die Ausweise mit einem Lichtbild versehen sein. Um so schnell wie möglich diese Einkaufsausweise ausstellen zu können, bitten wir Sie, in Ihrem Betrieb festzu- Uellen, wer unter diesen angeführten Begriffbe- rusStattgeFrauen" fällt, und die notwendigeZahl von Ausweisen bei der Kreiswaltung der Deutschen Arbeitssront, Gießen, Lchanzenstraße IS, anzufor- dern.DieseAusweise werden dann. vonJhnen aus- gefullt, an die Kreiswaltung zurückgesandt. (22610 DieTeutsche Arbeitsfront, Kreiswaltung Wetterau

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Ein packender Kriminalfilm von mitreißender Spannung von Geschmack und Kultur

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Carola Höhn

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Oswaldo Valenti

Regie:

Guidp Brignone

Heute Donnerstag

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Täglich 3.00. 5.15, 8.00 ühr

Sonntags 2.80,5.00,8.00 Uhr

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