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wie andere Erzeuger behandelt, d. fj., sie dürfen dann die überschüssigen Mengen ebenfalls nur an ortsansässige Verbraucher für deren Haushaltsver­brauch ab geb en oder müssen an die Bezirksabgabe­stellen abliefern. ,

Trotz dieser eingehenden Vorschriften, die den Ver­brauchern rechtzeitig zur Kenntnis gebracht und er­läutert wurden, setzen sich nicht wenige Volksgenos­sen über diese Bestimmungen hinweg. Immer wie­der werden Leute mit Spankörben gesehen, die Erd­beeren und Kirschen oder auch Gemüse unmittelbar beim Erzeuger holen, obwohl sie wissen, daß dies verboten ist. Diese Volksgenossen schädigen diejeni­gen, die nicht die Zeit und die Verbindungen haben, sich gleichfalls beim Erzeuger einzudecken. Die für die Versorgung der Städte zur Verfügung stehende Menge Obst wird durch diese uneinsichtigen und un­disziplinierten Volksgenossen beträchtlich vermindert. Die Folge ist die unbefriedigende Belieferung der Ladengeschäfte.

Nachdem nunmehr die Verbraucher zum letzten Male über die bestehenden Vorschriften und die Gründe, die zu ihrem Erlaß geführt haben, aufge­klärt sind, wird erwartet, daß diese Bestimmungen eingehalten werden. Volksgenossen, die bei den nun­mehr einsetzenden Kontrollen der Polizei bei Zu­widerhandlungen betroffen werden, werden st r'e n g bestraft. Dies gilt sowohl für den Verbraucher, e als auch für den abgebenden Erzeuger. Auch Um- ' gehangen des Verbotes des unmittelbaren Bezuges von Obst und Gemüse durch Verbraucher beim Er­zeuger sind strafbar. Es geht nicht an, daß die Obst­und Gemüseoersorgung der Allgemeinheit durch das egoistische und nicht nationalsozialistische Verhalten Einzelner gefährdet wird!

Auch Besuchsreisen fallen unter die Beschränkungen.

In zahlreichen Heilbädern, Seebädern und Kur­orten ist die Unterbringung von Kranken und Er­holungsbedürftigen . erschwert oder gar unmöglich, weil sich Familienangehörige von versetzten Be­amten, Angestellten, Wehrmachtangehörigen über Gebühr lange besuchsweise dort aufhalten und den ohnedies verknappten Beherbergungsraum in Anspruch nehmen. Derartige Besuchsaufenthalte fallen unter die Beschränkungen zur Lenkung des Fremdenverkehrs im Kriege. Besonders wird auf die unangebracht lange Inanspruchnahme von möblierten Zimmern hingewiesen.

Verdunkelungszelt:

23. Juni von 22.49 bis 4.29 Uhr.

Gießener Wochen Marktpreise.

* Gießen, 23. Juni. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, XA kg 1,80 NM., Matte 30 Rpf., Käse, das 6tütf 8 bis 10, Kar­toffeln, 5 kg 47, gelbe Rüben, das Bund 20, Spinat, Yi kg 12 bis 15, Römischkohl 15, Bohnen, grün, 56, Kirschen 45, Salat, das Stück 5 bis 10, Rettich 10 bis 15, Radieschen, das Bund 8 Rpf.

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* * 8 9. Geburtstag. Am heutigen Dienstag begeht Witwe Johanna Kahle, Wetzlarer Weg 11, ihren 89. Geburtstag. Der Jubilarin bringen wir unseren herzlichen Glückwunsch dat.

* Theater der Universitätsstadt Gießen. Das Dramaturgische Büro teilt mit: Die Oper beschließt ihren diesjährigen Spielplan gemäß der ParoleDon Mozart zu Mozart" mit einer Neuinszenierung der komischen OperDie Hoch­zeit des Figaro" am morgigen Mittwoch. Das Werk wird in der textlichen Neufassung von Georg Schü­nemann gegeben, die sich von allen Uebertragungen am stärksten durchgesetzt hat, unter der musikalischen Leitung von Musikdirektor Otto Söllner, der Regie von Oberspielleiter Max S ch w ar z e. Es singen den Figaro Hans Lott, den Grafen Ludwig Druschel, die Gräfin (Silit) Mauer, die Susanne Lisel Schröter-Beckers, den Chexubin Valeska Lange, die Barbarina Ines Rasfl, den Vasilio Walter Ecsy, die Marzelline Gertrud Meine!, den Bartolo Bernhard Schmitz, den Don Corzio Kurt Bosny und den Antonio Ottmar Mayr.

** Zum Klavierkonzert mit Gisela Sott am kommenden Donnerstag wird uns ge­schrieben: Gisela Sott ist Schülerin des ausge­zeichneten Frankfurter Pianisten Alfred Hoehn. Sie gehört zu den besten Vertreterinnen ihres Faches innerhalb der jüngeren Generation und hat schon in mehreren Städten große Erfolge erzielt. Sie er­freut sich der besonderen Förderung von Professor A b e n d r o t h, der sie auch in den Saalbaukonzer­ten in Frankfurt a. M. einsetzt.

** D i e Versorgung mit Obst und Ge­müse betrifft eine Bekanntmachung des Ernäh­rungsamtes Gießen Abt. B in unserem heutigen Blatte. Nach dieser Bekanntmachung stellt sich die Sachlage derart dar, daß bis zu d e m Tage, an dem die Anordnung über die Abgabe von Obst gegen Vorlage der Haushaltsausweise m Kraft tritt (vor­aussichtlich ab 15.1 u l i) Obst auch ohne Haushalts­ausweis und ohne Eintragung in die Kundenliste abgegeben werden muß.

Zwei Konzerte durch KdF.

In Großen-Lindcü.

* Großen-Linden, 22. Juni. Das zugunsten des Kriegshilfswerkes des Deutschen Roten Kreuzes von der NSG.Kraft durch Freude" veranstaltete Konzert wurde ein großer Erfolg. Der geräumige Schaumsche Saal war bis auf den letzten Platz be­setzt, so daß das finanzielle Ergebnis ein sehr be­friedigendes war, was im Hinblick auf den edlen Zweck besonders zu begrüßen ist. Aber auch in den Darbietungen waralles drin", so daß die zahl­reichen Spender mit ihren Wünschen gewiß nicht zu kurz kamen.

Emil Seidensptnner machte mit viel Ge­schick, Humor und Witz den Ansager und bereitete dadurch der rechten Stimmung den Boden. Ebenso stellte er sein Können als Tenorbuffo in Soli.und Duetten mit Lya Iustus in den Dienst der guten Sache. Lya Iustus sang allein mit viel Temperament lustige Stücklein aus verschiedenen Operetten. Weich und ausdrucksvoll sang Theo Hermann Operettennummern von Lehar, Strauß und Lortzing. Für die verhinderten Maria Madien Madsen und Herbert Hesse sprangen M. Pieper und L. Druschel (Gießen) ein. Auch sie errangen durch ihre kultivierten und stimmungsvollen Vor­träge den Beifall der Anwesenden.

Von seinem Dirigenten mit Feuer und Tempera­ment geleitet, spielte ein kombiniertes Musikkorps der Luftwaffe exakt und sauber. Einzelne Mitglieder gaben als Solisten Proben eines gediegenen Könnens.

Die Zahl der Wünsche war sehr groß. Um sie alle zu erfüllen, wäre gewiß ein Mehreres der zur Ver­fügung stehenden Zeit nötig gewesen; aber alle Hauptwünsche wurden erfüllt. Gespielt und gesun­gen wurde aus Werken der Operettenkomponisten älterer und neuerer Zeit. Aber auch die ernste Muse wurde nicht vergessen und war mit Werken von Mozart, Schubert und Lortzing gut und zweckdien­lich vertreten. Zwischendurch sorgte E. Seiden­spinner immer wieder für den nötigen Stim­mungsantrieb, so daß sie bis zum guten Ende keine Abschwächung erfuhr.' Der Beifall war sehr herzlich und groß.

So ist es der NSG.Kraft durch Freude" rest­los gelungen, durch viel Freude einem edlen Werk die Kraft zu geben, unendlich viel Gutes zu wirken.

3n Heuchelheim.

* Heuchelheim, 22. Juni. Am gestrigen Sonntagabend wurde in Heuchelheim ein Konzert zugunsten des Kriegshilfswerkes des Deutschen Roten Kreuzes gegeben. Der geräumige Saal der Turnhalle war bis auf den letzten Platz besetzt. Das Programm stand auf beachtenswerter Höhe und wurde von einem starken Musikkorps der Luft­waffe und Mitgliedern des Opernhauses Frcknkfurt am Main und des Deutschen Theaters in Wiesbaden bestritten. Der Ansqger der Veranstaltung, Emil Seidenspinner, verstand es durch einen fri­schen Humor die Besucher zu fesseln und für einige Stunden die Sorgen des Alltags vergessen zu machen. Die eingereichten Wünsche waren sehr zahl­reich und vielseitig und wurden von dem Musik- korps und den Künstlerinnen und Künstlern in prachtvoller Weise erfüllt. Reicher Beifall der Be­sucher bekundete den Dank für die Darbietungen. Wenn die Veranstaltung in Heuchelheim als ein voller Erfolg bezeichnet werden kann, so sind auch die Spenden, die bei der Abgabe der Wünsche ein­gegangen sind und über 2000 RM. betragen, außer­ordentlich beachtenswert.

Verdunkelungöverbrechen.

Lpd. Darmstadt, 22. Juni. Der 37jährige Wilhelm Bender aus Babenhausen hatte als Bahnhofsarbeiter Zugang zum Lagerplatz für Versandgüter und Reisegepäck und vergriff sich unter Ausnutzung der Verdunkelungsmaßnahmen in drei Fällen an fremdem Eigentum^ Er entwendete in der Zeit von Dezember 1941 bis Mai 1942 aus drei Gepäckstücken Gebrauchsgegenstände und Genuß­mittel und wurde deshalb vom Sondergericht in Darmstadt wegen dreifachen Verdunkelungsverbre­chens in Verbindung mit einfachem und schwerem Diebstahl als Volksschädling zu insgesamt zwei Jahren Zuchthaus ü'erurteilt. Strafschärfend stand trotz der bisherigen Unbestraftheit des Täters die Notwendigkeit der Sicherung des Bahnverkehrs gegen derartige Vertrauensbrüche im Vordergrund.

Genaue Kenntnis der örtlichen Verhältnisse und die kriegsbedingte Verdunkelung d,es Tatortes er­

möglichten es dem 27jährigen vorbestraften Bruns Koch aus Berlin-Weißensee, wiederholt in die Vor« ratskammer der Herberge zur Heimat in Darm* stadt einzudringen und Lebensmittel in einer Menge zu entwenden, die die Grenze des Mund» raubs erheblich überschritt. Das Sondergericht in Darmstadt verurteilte ihn wegen fortgesetzten Ver« dunkelungsverbrechens nach der Volksschädlingsver­ordnung in Verbindung mit Einbruchsdiebstahl zu einem Jahr sechs Monaten Zuchthaus.

Schweinemarkt in Alsfeld.

* Lllsfeld, 22. Juni. Auf dem heutigen Schweinern arkt waren 116 Ferkel aufgetrieben. Es kosteten 6 bis 7 Wochen alte Ferkel 20 bis 25 RM.,^3 bis 9 Wochen alte 28 bis 30 RM. pro Stück. Das Geschäft verlief schleppend, es verblieb Ueberstand.

1 G. A.-Sport.

Tenniskampf Gießen Frankfurt.

Der Gießener Tennisklub ist in dem von uns gestern bereits gemeldeten Wettkampf von dem Frankfurter Tennisklub 1914 im Palmengarten mit 0:3 Punkten geschlageü worden. Wenn die Gießener Mannschaft somit auch eine Niederlage hinnehmen mußte, so kann man diese doch nach Sage der all­gemeinen und besonderen Verhältnisse als durchaus ehrenvoll bezeichnen.

Die Spielstärke des Frankfurter Klubs ist nicht allein im Sportgau Hessen-Nassau, sondern t weit darüber hinaus bekannt. Allein seine Mitglieder- zahl ist etwa dreimal so groß wie die des Gießener Klubs, und auch sonst sind naturgemäß die Mög­lichkeiten zur Entwicklung des Tennissportes fit einer Großstadt günstiger als in der Provinz. Es war darum auch von vornherein klar, daß diö rührigen Gießener Spieler vor einer kaum lös­baren Aufgabe standen, deren Größe ihren fporfr lichen Ehrgeiz aber besonders lockte.

Um so anerkennenswerter ist das Resultat, welches von der sechsköpfigen Gießener Mannschaft in sechs Einzel- und drei Doppelspielen erzielt wurde und vornehmlich dem Umstand zu verdanken ist, daß sowohl das erste als auch das dritte Doppel ge­wonnen wurde. Die Spiele waren durchweg heiß umstritten und wurden nur nach langen Kämpfen, mehrfach erst im dritten Satz, entschieden. Das Ver­hältnis der gewonnenen Sätze mit 118 auf der Frankfurter und 96 auf der Gießener Seite legt insoweit ein beredtes Zeugnis ab.

Kurz« Sportnotize«.

Gauleiter und Reichs st atthalter Sprenger hat die Schirmherrschaft über den Schwimmländerkampf Deutschland gegen Ungarn am 18. und 19. Juli in Darmstadt übernommen. Der Gauleiter wird die ungarischen Gäste am Samstag, 18. Juli, empfangen.

Hcmptschriftletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter de» HauptschriftlettSrs: Ernst Blumscheio. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. SB. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyrtot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirt,Last und Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Verlag: Britische Universitälsbruckeret R. Lange ft. G. Berlagsletter: Dr.-Jng. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans Beck.

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Gießen, den 23. Juni 1942.

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Hat man nach einen Soßenrest, dann genügt schon/j KNORR- Soßen wür­fel, um die Soße zu verlängern. Wich­tig ist dabei: denWürfel nie in die vorhandene Soße bröckeln, sondern fein zerdrücken, mit etwas Wasser glattrühren, mit y» Liter Wasser unter Umrühren 3 Minuten kochen, dann mit dem Soßenrest kurz aufkochen»

Jeder Mensch kann einmal von Fußflechte befaUen werden, Fußjucken, feuchte Stellen zwischen den Zehen, rote Flecke oder kleine Hautrisse sind die Merkmale, an denen man Fußflechte erkennt. Wärme und Schweißbildung begünstigen Entwicklung und Ausbreitung des Pilzes, der die Fußflechte verursacht. Ovis, das erprobte Desinfektionsmittel für Füße, schafft Abhilfe. Ovis dringt in die Oberhaut und tötet die Pilzbildung ab, die Fußflechte verschwindet. Beim ersten Anzeichen, das auf Fußflechte schließen läßt, betupfen Sie die verdächtigen Stehen mit Ovis.

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Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlichster Anteil­nahme beim Tode meines lieben Mannes, un­seres guten Vaters, Schwiegervaters und Groß­vaters, sowie für die Kranz- und Blumen­spenden sagen wir allen Freunden und Be­kannten herzlichen Dank. Herrn Lic. Rep. Trommershausen für die tröstenden Worte besonderen Dank.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Frau Marie Jude, geb. Schürhoff.

Bekanntmachungen.

Versorgung mit Obst und Gemüse

1. a) Die Frist für den Eintrag in die Kundenlisten für den Obstbezug läuft am 25. Juni 1942 ab.

b) Der Termin, ab welchem Obst nur «och gegen Vorlage der Haushaltsausweise abgegeben wird, wird noch bekanntgegebcn.

2. a) Kundenlisten für den Bezug von Gemüse werden zunächst nicht angelegt.

b) Der Bezug von Gemüse ist nicht abhängig von dem Eintrag in die Kundenliste für den Obstbezug. Ein Verteiler, der einem Ver­braucher die Gemüsezuteilung mit dem Hin­weis verweigert, daß der Verbraucher bei ihm nicht für den Obstbezug eingetragen fei, macht sich strafbar. [msD,

Gießen, den 22. Juni 1942.

Der Oberbürgermeister - Ernährungsamt Abt. B.

Heiden- die

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Ihre am 17. Juni stattgefundene Vermählung geben bekannt

Ernst Philipp * Gretel Philipp geb. Schmück

Gießen

Berichtigung

der Bekanntmachnng betf GartenbauwirtschaftS- verbandes Hessen-Nassau vom 3. Juni 1942.

Betreffend Abgabe von Obst und Gemüse von Er­zeugern.

Ziffer 2) und Ziffer 4) der Bekanntmachung des GartenbauwirtschaftSverbandes Hessen-Nassau, be­treffend Abgabe von Obst und Gemüse von Er­zeugern, werden wie. folgt berichtigt:

... Jdn den Streifen Bingen, Mainz, Worms, Alzey, Bergsttaße, Groß-Gerau, Darmstadt, Fried­bergs Obertaunus, 9JiumtQuuud, ttntertaunus, .Rheingau, St. Goarshausen, Unterlahn, Unter- westerwald, Oberwesterwald, Limburg und Ober­lahn, /

im Kreise Offenbach a. M. in den Gemeinden Laftgen und Egelsbach,

im Kreise Büdingen in beit Gemeinden Alten­stadt, Aulendiebach, Bindsachsen, Tauernheim, Düdelsheim, Erbacher Hof (Gemeinde Büches), Eckartshausen, Heegheim, Lmdheim, Herrnbaag (Gemeinde Lorbach), Stockheim, Vonhausen, Hainchen,

ferner in den Stödten Frankfurt a. M., Mainz, Darmstadt, Wvrms und Wiesbaden einschließlich der eingemeindeten Vororte dieser Städte

ans sämtliche Gemüsearten";

4) im Kreise Weblar auf Wirsing, Rotkohl, Weißkohl." [1984D

Der Vorsitzende des Gartenbauwirtschaftsverbandes

Hfssen-Nassau: Kraus.

[Stellengesuche)

Kontoristin, mit sänttl. vork. Arbeiten bestens vertr., sucht Ver­trau ensvosten, möglichst halbe Tage, ab 1.8.42. Schr. Ang. unt. 03008 a.d. G.A.

Am Sonntag, dem 21. Juni, verschied sanft nach kurzem Leiden mein lieber, treusorgen­der Mann, unser lieber, Bruder, Schwager und Onkel,

der Reichsbahn-Oberinspektor I. R.

Carl Querem

im Alter von 75 Jahren.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Elisabeth Querein, geb. Altvater

Gießen, den 23. Juni 1942.

Die Trauerfeier findet statt am Mittwoch, dem 24, Juni, um 14 Uhr.

Beileidsbesuche dankend verbeten.

___________________________l__1977 D

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Bekanntmachung.

Zur Durchführung des ab 1. 7. 1942 an die Krankenkassen abzuführenden Gesamt-Sozialver- ficherungsbeitrages gelten als Beiträge zur Kran­kenversicherung ab 1. 7.1942 folgende Sätze:

1. allg. Beitragssatz wie bisher 6 v. H. des Grundlohns- .

2. für Versicherte, die während einer mit Arbeits­unfähigkeit verbundenen Erkrankung Arbeits­entgelt für mehr als 14 Tage weiterbezieben: a) bei Jnvalidenversicherungsvsüchtigen 5,4 v.

H. des Grundlohnes,

b) bei Angeftelltenverficherungspflichtigen 4,5 v. H. des Grundlohnes:

3. für Versicherungsberechtigte und Weiterver­sicherte (freiwillige Mitglieder) bleiben die Bei­träge unverändert bestehen. (ioötD

Gießen, den 22. Juni 1942.

Allgem. Ortskrankenkasse für Stadt- und Landkreis Gießen.

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In Vertretung: gez. Reyl, Verwaltungsinspektor.

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