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Mittwoch, den 25. Februar werden wir bei Herrn August Aßmann, Dutenhofen

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Ferkel und Läufer

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Gebrüder Scherer, Hieder-Dieten

Melisgemeinschast LlnlverWi und Theaier

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herzlichst.

Im Namen

an die alleinbeauftragte

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keinen Zutritt!

Firma Erich Roßmann, Immobilien, BerlinNVV87, Cuxhav enerStr. 16 H

Für die vielen Beweise aufrichtiger Teil­nahme beim Heimgang unseres lieben Ent­schlafenen danken wir auf diesem Wege

der trauernden Hinterbliebenen: Clara Jacob, geb. Einhäuser Käthi Bausch-Einhäuser.

(Ebelstraße 26), 23. Februar 1942.

0698

Wir erhielten die schmerzliche Nachricht, daß unser jüngster, braver, sonniger x Junge, unsere ganze Hoffnung, unser innigstgelicbterBruder, Schwager,Nelle,

Hauvtschriflleiler: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange (beurlaubt), i. B. Ernst Blumschein,' für * das Feuilleton: Dr. Hans Thpriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wird- schäft und Sport: Ernst Blumschein. . '

Druck und Verlag: Brüblsche Universitätsdruckerei R. Lange St. GL Berlagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans Beck.

l Anzeigenpretsliste Nr. 6. ___________ _

dienrat Dr. Schwing in zwei Lazaretten Lichtbil- dervorträge über dasLahngebiet". Der Vortrag mit seinen schönen Farbphotos gefiel den Verwunde­ten sehr gut. Durch Vermittlung der Kreis­frauenschaftsleiterin Meirich in Lauterbach spen­deten die Ortsfrauenschaften in Altenburg und Leu­sel den hiesigen Lazaretten eine große Zahl Kuchen. Der Bann 116 hatte zu seinem Gebiets-Ver- gleichs-Geräteturnen imGloria-Palast" eine grö­ßere Zahl Verwundete zu Gast, die mit Interesse der Veranstaltung folgten.

** Diegelben" 5» und- 10-Pfennig- st ü ck e bleiben gültig. Im Zusammenhang mit der Einziehung aller Kupfermünzen wird von zuständiger Stelle darauf hingewiesen, daß ab 1. März 1942 außer den Zinkmünzen zu 1, 5 und 10 Rpf. auch die" Aluminium-Bronzemünzen zu 5 und 10 Rpf. weiterhin als gültige Zahlungsmittel im Verkehr bleiben.

Nachlässe von 3 bis

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I Bente Montag Erstaaüühruni! GustiJübcr-

Am gestrigen Sonntagvormittag wurde in einer schlichten Feierstunde im Foyer des Theaters der Universitätsstadt Gießen, zu der sich zahlreiche Gäste versammelt hatten, eine Arbeitsgemeinschaft zwi­schen der Universität und dem Theater der Univer­sitätsstadt Gießen als weiteres Mittel zur Bereiche­rung unseres kulturellen Lebens begründet.

Intendant Hans Walter Klein begrüßte in einer kurzen Ansprache zunächst besonders den in Gießen zu Besuch weilenden Dichter Heinrich Zerkauten und betonte dann, die durch die neue Arbeitsge- meinschaft geplante Zusammenarbeit solle nicht nur eine Leistungsschau auf kulturellem Gebiete bringen, sondern vor allem auch neue Kraftfelder in unserem kulturellen Leben erschließen und durch die Verbin­dung von Wissenschaft und Kunsts der Bevölkerung unserer Stadt dienen, damit das Theater immer mehr zum geistigen Eigentum aller Glieder unserer Volksgemeinschaft werde.

Oberbürgermeister Ritter begrüßte die neue Arbeitsgemeinschaft mit besonderer Freude, weil sich hier zwei geistige Pole in unserer Stadt zur ge­meinsamen Arbeit vereinigt hätten, die als kulturelle Mittelpunkte Gießens ihm schon immer am Herzen lagen. Er sprach sodann in großen Umrissen über das Aufgabengebiet der Partner dieser Arbeitsge­meinschaft und st"llte dabei die Verpflichtung der Wissenschaft zur Förderung der Kunst, wie umge­kehrt die Mitarbeit des Künstlers für die Wissen­schaft heraus, deren höchstes Ziel für beide sei, durch die reiche Fülle von Möglichkeiten des geistigen und künstlerischen Schaffens auch dem anspruchsvollen geistigen und künstlerischen Menschen Erfüllung sei­ner Wünsche zu verschaffen. Dabei betonte er die besondere Verpflichtung zur Förderung des echten Schauspiels und der dramgtischen Kunst, für die mit allem Nachdruck sich einzusetzen die besondere Pflicht der geistig interessierten Menschen sei. Der neuen Arbeitsgemeinschaft als einem Kampffeld des Mitstreitens und Miterlebens wichtiger kultureller Dinge und Entscheidungen wünschte er für ihr Wir­ken die volle Unterstützung aller Volksgenossen und einen reichen Erfolg ihres Mühens. Im Anschluß an feine Ansprache ehrte Oberbürgermeister Rit­ter im Namen der Stadt Gießen noch den Dichter Heinrich Z e r k a u l e n anläßlich seines 50. Ge­burtstages durch die Ueberreichung einer Radierung

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t De'raissitzung der Industrie, und Handelskammer zu Gießen.

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Heute ist unser lieber, treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel

Joh. Ludwig Appel nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 72 Jahren von uns gegangen.

Die trauernden Hinterbliebenen:

DUcbael Sammet und Frau Luise, geb. Appel

Adolf Biedenkapp und Frau Emilie, geb. Appel

Kätha Appel

Ludwig Appel und Fran Azini, geb. Goß

nnd 7 Enkelkinder.

Gießen, Kaiserallee 26 H.

Die Trauerfeier findet Dienstag, den 24. Februar 14,45 in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt.

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Unter dem Vorsitz ihres Präsidenten, Direkte- Dipl.-Jng. Erich Schroth, hielt die Industrie- und Handelskammer zu Gießen eine Beiratssitzung ab. In eingehender Aussprache wurden nach ein­führenden Referaten der Geschäftsführung die die Wirtschaft des Kammerbezirks zur Zeit besonders betreffenden Fragen, w.e Arbeitseinsatz, Auftrags- läge, Rationalisierung, Kohlen- und Energiever­sorgung, besprochen und die /Richtlinien festgelegt, nach denen die Industrie- und Handelskammer die ihr für die nächste Zeit übertragenen Aufgaben durchführen wird.

Landkreis Gießen.

* Heuchelheim, 23: Febr. Herr Karl Beb- l i n g, Inhaber eines Sägewerkes und Zimmer- gefchäfts, kann am morgigen 24. Februar in aller Frische seinen 8 0. Geburtstag begehen. Am gleichen Tage vor 50 Jahren hat der alte Herr sein Geschäft gegründet. Wir gratulieren herzlich.

A Watzenborn-Steinberg, 16. Februar. Am Sonntag hielt der GesangvereinHar. m 0 n i e " seine diesjährige Jahreshauptversamm­lung ab. Der komm. Dereinsführer K. B e ck e r er- stattete den Geschäftsbericht für das verflossene Jahr, kam hierbei auf das Lazarettsingen des Vereins, auf das Wertungssingen des Sängerkreises Gieren und die im Laufe des Geschäftsjahres erfolgte Er­nennung der Mitglieder Wilh. Pfaff, Ernst Ruckels. Hausen und Georg Schneidmüller zu Ehrenmitglie­dern zu sprechen. An Silvester 1941/42 konnte komm. Vereinsführer Becker das Mitglied Wilh. Pfaff für 50jährige Sängertätigkeitehren und ihm den Ehrenbrief des Sängergaues überreichen, während Heinrich Häuser aus Gießen zum Eh­renmitglied ernannt wurde. Nach dem Kassenbericht erteilte die Versammlung dem gesamten Vorstand Entlastung. Mitglied K. Becker wurde einstimmig als Vereinsführer gewählt. Er bestimmte seine Mit­arbeiter. Anschließend kam Dereinsführer Becker aus das Singen im Lazarett in diesem Jahre und auf den Versand von Feldpostpäckchen an die im Felde stehenden Dereinsmitglieder zu sprechen. Sodann ernannte er Hilmar Gräf für seine langjährige Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied.

* Harbach, 22. Febr. Dex Landwirtschaftslehr­ling Heinrich G 0 r r aus Burkhardsfelden wurde beim Pferdeputzen von einem Hufschlag so unglück­lich am Kauf getroffen, daß er der Chirurgischen Klinik zugeführt werden muhte.

Verdunkelungszett:

23. Februar von 19.49 bis 7.51 Uhr.

es rann heute nur tu Kürze wiederholt werden, was seinerzeit eingehender dargelegt wurde. Nieber- Sall hat in einer sympathischen Bescheidenheit sein Serk entschieden unterschätzt: ihm gelang mit dem Datterich" ein gültiges Volksstück, das seine un­verwüstliche Lebenskraft ein volles Jahrhundert lang auch außerhalb der hessischen Grenzen immer wieder erwiesen hat, eine echte Charakter- komödie, der bleibende Mundart-Beitrag Hessens zu unserer dramatischen Dichtung und nebenbei ein gelteres Kultur- und Sittenbild aus der bieoer- meierlichen Residenz. Es soll heute nicht auf bas von Professor Esselborn ausfindig gemachte Urbild des Datterich eingegangen werden, auch nicht auf die ihm von Niebergall selbst bewußt oder unbe­wußt mitgegebenen persönlichen Wesenszüge, die übrigens von Esselborn bezweifelt werden: uns mag genügen, daß hier das erstaunlich runde und wirkliche Porträt eines Außenseiters, Aufschneiders und Schnorrers, eines Schuldenmachers, Spielers und Trinkers entstand; daß der Datterich aus alle- dem ein Lsbensnrinzip macht, erhebt ihn zwar nicht zum Dorbilde, aber zu einer Charakterfigur von unbestritten komischer Gewalt. Und auch in der harmlos-kleinbürgerlichen Welt, rings um ihn her, an deren Peripherie er angesiedelt ist, findet sich nicht ein einziger bloß literarischer oder um der Wirkung willen erfundener Zug, kein falscher Ton: diese Gestalten können alle so oder sehr ähnlich einmal durch die Darmstädter Wirtshäuser und Bürgerstuben gewandelt sein ums Jahr 1843 etwa, als Niebergall, erst 28 Jahre alt, die Augen schloß.

Was die von Eduard Göbel geleitete Auffüh­rung der Hessischen Spielgemeinschaft auszeichnet und wohl unübertrefflich macht, ist ihre vollkom­mene Echtheit vor allem in mundartlicher Beziehung und die Geschlossenheit eines in vielen Gastspielen erprobten und zusammengewachsenen Ensembles. Herr Göbel spielt auch selbst die Titelrolle: fvür- bar bodenständig und aus dem Dollen, alle Ele- nrn*e b»s brüchigen Mmschenbildes fugenlos zu- fammenschließynd; sein Datterich hat nicht die sa­tirische Schärfe, die man in manen Darstellungen findet, fast einen Beiklang von Gemüt, vor allem ober die mit Mutterwitz und Frechheit gepaarte Phantasie, die ihn immer wieder über seine Um­welt triumphieren läßt. Dem jungen Schmidt gab Herr S t ö s e l fast rührende Züge; herrliche Spie- ßertypen brachten die Herren Körber (Dumm­bach), Thomas (Snirwes) und Pfeil (Knerz) auf die Beine. Lilli Müller-Neudecker war die Marie, wahrhaftige goldig Mädchr". Herr Z u l a u l spielte mit saftigem Humor den gewalt­tätigen Bengler, Maria Lang-Welker die ge­schwätzige Frau Babette. Auch alle übriaen standen vortrefflich an ihrem Matz. Reizende Bühnenbilder im Svitzw-q-Stil. Das Gastspiel wurde mit ver­ständnisvoller Heiterkeit und wohlverdientem Bei­fall ausgenommen. Hans Thyriot.

£);e Aufnahmeprüfung

für die höheren Schulen.

Der Reichserziehungsminister hat angeordnet, daß die Aufnahmeprüfung für die 1. Klasse der Höheren Schulen künftig in der letzten Woche vor den großen Ferien stattsindet. Für Schüler, die diese Aufnahmeprüfung nicht be­standen haben, ist eine Wiederholungsprüfung nach den Sommerferien nicht statthaft. Zum Schulanfang darf eine Prüfung von Nachzüglern aber in gut begründeten Ausnahmefällen stattfinden.

von der Hand des verstorbenen Laubacher Künst­lers Felix K l i p st e i n, das Kloster Arnsburg dar­stellend.

Se. Magnifizenz der Rektor der Universität, Pro­fessor Dr. med. H. W. Kranz, begrüßte zunächst namens der Universität den Dichter Zerkauten mit herzlichen Worten und gab dann sckner Genug­tuung über die Begründung der Arbeitsgemeinschaft als eines weiteren Mittels zur gegenseitigen Be­fruchtung der beiden wichtigsten kulturellen Ein­richtungen unserer Stadt Ausdruck. Er wies darauf hm, daß gerade auch in dieser Zeit, in der überall die Waffen sprechen, das kulturelle Leben seinen Fortgang nimmt und seine Krönung in Gemein- schgftsleistungen unseres Volkes erfährt, die uns mit stolzer Freude erfüllen können. Durch die Sen­dung des Führers und die Arbeit der Partei habe unser Volk die Wege zu gewaltigen kulturellen Ge- meinschaftsleistungen bisher schon mit großem Er- folg beschritten. Daraus ergeben sich kulturelle Ver­pflichtungen und Au'gaben auch für unsere kleinere Gemeinschaft in Gießen, in deren Erkenntnis diese Arbeitsgemeinschaft zwischen Theater und Univer­sität zustande gekommen sei. Ueber das Aufgaben­gebiet der Arbeitsgemeinschaft machte der Rektor sodann einige Angaben, aus denen hervorging, daß u. a. vorgesehen sind: Leseabende zur Einführung in die dramatische Literatur mit Vorträgen von Vertretern der Universität und Mitwirkung von Schauspielern, öffentliche Musikabende zur Einfüh­rung in die Musik des Spielplans des Theaters, gemeinsame Morgenfeiern im Theater, im Zusam­menwirken mit dem Kunstverein Ausstellungen kunsthistorischer Art und theaterwissenschaftlichen Charakters unter Zugrundeleaung des Theaterspiel­plans, einTag der Universität" mit einer festlichen Aufführung zu Beginn jedes Semesters, Studenten­anrechte beim Theaterbesuch, nachdrückliche Förde­rung des Schauspiels usw. Für diese Zusammen­arbeit zwischen Universität und Theater bestünden die besten Voraussetzungen, sodaß der Erfolg von vornherein als gewiß zu betrachten sei.

Der Dichter Heinrich Zerkauten gab sodann in kurzen Worten noch seinem Dank für die Ehrung seitens des Oberbürgermeisters Ritter Ausdruck und betonte dabei den hohen Wert unserer kulturellen Arbeit auch mitten im Kriege.

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Für unsere Verwundeten.

Das Oberkommando der Wehrmacht hat im Laufe der letzten Woche in Verbindung mit der NS.-Ge- meinschaftKraft durch Freude" folgende Veranstal­tungen geboten:

Unter dem MottoHeiteres Kunterbunt" brachten einige Künstler in einem Lazarett ein gutes Pro­gramm. Die Tänzerin I u s ch k a zeigte Verschiede­nes der Tanzkunst, während Gerda Thoma mit ihren heiteren Dortägen erfreute. Eine besonders gute Darbietung war Frank-Grigory mit seinem Fangspiel mit Händen und Füßen. Der Musikalclown Otto Torwa gefiel besonders mit seinerSchlittenfahrt". Gg. B e h r e sorgte für den Humor und sprach die verbindenden Worte. Die musikalische Untermalung hatte der Pianist Paul I ä p e l übernommen. Reicher Beifall dankte für die heiteren Stunden. Im Auftrage des Landes­fremdenverkehrsverbandes Rhein-Main hielt Stu-

Heute morgen verschied sanft nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden meine innigstgeliebte Frau, die treu­sorgende Mutter ihres Kindes, unsere liebe Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Nichte, Schwägerin und Tante

Anna Müller, geb. Röhrsheim

im blühenden Alter von 28 Jahren.

In tiefem Schmerz:

Ludwig Müller, z. Z. im Felde und Söhnchen Erich

Familie Gottfried Röhrsheim Georg Röhrsheim

Familie Gottfried Müller Familie Richard Klein Familie Wilhelm MüUer.

Salzböden, den 21. Februar 1942.

Die Beerdigung findet am Dienstag, 24. Febr., 14.30 Uhr, in Salzböden statt.

0704

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Unfaßbar und schwer traf uns die traurige Nachricht, daß unser unvergeßlicher, lieber, braver, herzensguter Sohn, Bruder, Enkel, läStx Schwager und Neffe

Willi Leib

Soldat in einem mot. Infanterie-Regiment

am 17. Januar 1942 im blühenden Alter von 20 Jahren bei den schweren Kämpfen im Osten in treuer Pflicht­erfüllung an einer schweren Verwundu g gestorben ist. Nur wer ihn gekannt, weiß was wir verloren haben. Nun ruht er im stillen Frieden em Cer Heimat und einen Lieben, dem Auge fern, dem Herzen ewi nah. Wieder­sehen war seine und unsere innigste Hoffnung.

In tiefer stiller Trauert

Wilhelm Leib und Frau Anna, geb. Pfaff Rudolf Leib, Bruder, z. Z. Im Felde, u. Familie Paul Leib, Bruder

Margarethe Schmidt, Großmutter und alle Verwandten.

Krofdorf, im Februar 1942.

Pate, Onkel und Kusin

Gefreiter Wilhelm Wicke

Kriegsfreiwilliger in einem Inf.-Regt.

bei den schweren Kämpfen im Osten in soldatischer Pflichterfüllung sein junges blühendes Leben von 21 Jahren lassen mußte. Es war stets seine größte HolTnung, seine Lieben in der Heimat wieder zu sehen. Nun ruht er fern der Heimat, dem Auge fern, dem Herzen ewig nah. Wer ihn gekannt hat, weiß was wir verloren haben.

In stillem tiefem Schmerz:

Martin W cke und Frau Anna, geb. Schäfer

ErichWkke z. Z.Wildflecken u. FrauAnna. geb. Dörr u. Kinder Theo Faust z. Z. im Fe de <1. Frau Anm, gen. Wicke u. Günther Hermann Wind z. Z im Felde u Frau Mehta, geb. Wicke Marianne Bergen nebst Eitern und allen Verwandten.

GieDen-Wieseck, Ruttershausen, Odenhausen, Staufenberg, Oberzwehren, irh Februar 1942

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| Verschiedenes Landwirt, Witw.

52 I., evgl. mit erwachien.Sobn, ein. Ho >,25 Mor­gen Land i. Tau­nusort iudit vast.

Lebensgefährtin obneAnvg.mögl ausderLandwirt- schaff ob. mit iro .Kennen. Zm'chr. m.Bild'w.inrück- üej.rv.u.0700G.Ll.

TS7 Am 24. Januar 1942 fiel als Freiwilliger bei einem Stoßtruppunternehmen im Osten unser lieber Bruder, Schwager und Onkel

Hermann Berghöfer

Feldwebel in einer Luftnachrichtencinheit

im Alter von 27 Jahren.

In stiller Trauer:

Rechtsanwalt Hans Becker, z.Z. Kriegsgerichts­rat d. Lw., und Frau Elli, geb.Berghöfer

Studienassessor Dr. Karl 6g. Berghöfer, z.Z. beim Heer, und Frau Emilie, geb. Betz

Amtsgerichtsrat Walter Reul, und Frau Annl, geb. Berghöfer.

Gießen (Hitlerwall 33), im Felde, Febr. 1942.

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