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staffel, ausgezeichnet.
Frage. So muhte der Matrose sie wiederhol
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Alte Heiratsanzeige.
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barkeit.
Meine politische Tkachrichten
Die große Stunde der Deutschen
Reichsleiter Rosenberg über den deutschen Begriff der Freiheit
„Also losgeschossen!"
Sie knatterten in der Tat wie
dem Auftreten deutscher U-Boote vor den Toren Neuyorks erschien, glaubten die Amerikaner, sich damit trösten zu können, es habe sich bei diesem Auftreten deutscher U-Boote an der USA-Küste um besondere Einzelleistungen eigens konstruierter U-Boote gehandelt. Nun haben sich die Herren ht Washington davon überzeugen müssen, daß der westliche Atlantik zum st ä n d i g e n Opera, tionsf eld unserer U-Boote geworden und daß Herr Nooseoelt, der dem Krieg bis nach Island nachgelaufen ist, ihn jetzt vor Neuyork bekommen hat. Die U-Boote, die an der amerikanischen Küste kreuzen, sin-d so ausgestattet, daß sie zweimal die Fahrt über den Ozean machen und äußere
H.? — Lebt Leutnant H.?"
Dann aber wurden drüben zwei Flaggen erhoben, und die Antwort kam von dem Kreuzer zurück! „Bin wohlauf. Heil Hitler!"
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,Lb'g viele Menschen gekostet hat?" fragte
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Als der Kommandant des Minensuchers bis zu dem jungen Matrosen gekommen war, baute der sich nach der Vorschrift auf und ries: „Ich habe eine persönliche Bitte an Herrn Kapitän!"
,Äetzt? Im Dienst?"
„Es leidet keinen Aufschub."
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„Heil und Sieg!" winkte der Matrose auf dem Minensucher.
Als er seine Wache, nach Meldung und Beglück- yPr wünschung auf dem Stand des Kapitäns wieder I übernehmen wollte, schickte der ihn in die Kajüte.
Sobald der Glückselige mit sick allein war, da — doch nein, das soll nicht erzählt werden. Denn der sich auf eine nicht alltägliche Weise aus der Brandung seiner Gefühle an das Ufer der Gewißheit gerettet hatte, war ein junger, ein sehr junger Matrose.
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„Und wenn es dein Vater wäre, müßte ich sagen: unmöglich. Wir können zwar hinüberfragen, aber wir werden keine Antwort kriegen. Die Funkanlage der X. ist durch einen Bombentreffer zer- s öjßiüe Herrn Kapitän, hinüberwinken zu lassen!"
Der Kapitän sah dem jungen Matrosen durch das Tor der Augen bis ins Herz hinein, nickte zweimal und sagte dann: „Gut — kannst du machen." ,,3d)??" .
„Jawohl: du. Bist der Nächste dazu. Winken hast du gelernt. Also: ich wexde dich ctblösen lassen. Wenn's geschehen ist, versuch dein Heil!"
Schon wollte der junge Matrose seine Bitte zurücknehmen. Wenn nun die Antwort, die von drüben gewinkt wurde, „Nein!" lautete? Sollte er selber die Hoffnung, welche sein Herz hegte, zerstören? Doch plötzlich straffte er sich und sagte: „Zu Befehl, Herr Kapitän."
„Hoffentlich hast du Glück mit deinem Winken, daß sie drüben dich sehen, und: daß du gute Nachricht erhältst."
So stand denn, als der Kreuzer X. nahe genug herangekommen war, der Matrose H. am Bug eines Minenräumers und winkte. Die Frage, welche er durch Flaggzeichen über die Wasier hinrlef, lautete: „Lebt Leutnant H.?"
Es dauert lange, bis nach Schifferweise eine solcke aus drei Worten bestehende Frage gestellt ist. * i jedem Buchstaben rnüsfen die beiden Flaggen m den Händen des Winkers ihre Stellung zu einander verändern und in der veränderten Stellung drüben wahrgenommen werden. Matrose H. überhastete nichts. Sorgsam, wie er es gelernt hatte, führte er die notwendigen Bewegungen aus.
Es fei für die deutsche Nation keine Schande, Lebensräume und Rechte anderer großer Nationen anzuerkennen und ihre schöpferischen Kräfte zu fördern. Es sei dabei aber auch eine schöne Pflicht, kleine Völker, die unter dem Schutz des großdeut- scheu Volkes stehen, behutsam in ihrer Seele zu behandeln und sie teilnehmen zu lassen an allem, was zu der inneren Gestaltung unseres alten ehrwürdigen Kontinents gehört.
Deshalb sei die Idee der Freiheit beim deutschen Volke nie so sehr mit Rechten als mit Pflichten zusammen gedacht worden. Der deutsche Kamps sei nicht ein Freiheitskampf, um von Pflichten ledig zu werden, sondern nur ein Kampf, um eine Auf - gabe, d. h. eine große Pflicht zu erhalten und zu erfüllen. Darum sei das deutsche Volk das unrevolu- tionärfte Volk Europas und zugleich jene Nation, von der aus alle zündenden Gedanken der Inneren Freiheit ausgegangen sind.
In der Stunde, da wir der Gründung der nationalsozialistischen Bewegung gedenken, sehen wir in ihr eine geheimnisvolle Gesetzmäßigkeit am Werke. Sie sei als Seelenprotest gegen die Schande, die über das deutsche Volk im November 1918 gekommen war, entstanden. Und das Schicksal, das mit der Strenge eines Entweder — Oder an uns. herantrat, habe jeden zur tiefsten Rechenschaft über
hmgen und Bereitstellungen mit Sprengbomben und Bordwaffen bekämpft und über zwei Bataillone völlig aufgerieben. Drei Bataillone, fünf Panzer und sechs schwere Geschütze wurden bei weiteren Stukaangriffen im mittleren Frontabschnitt durch Volltreffer vernichtet.
Das Ritterkreuz.
Berlin, 22.Febr. (DNB.) Der Führer verlieh das R i t t e r k r e u z des Eisernen Kreuzes an: Oberst Friedrich Wiese, Kommandeur eines Infanterie-Regiments; Ober ft Paul Danhauser, Kommandeur eines Infanterie-Regiments; Oberstleutnant Wolfgang T h o m a l e, Kommandeur eines Panzer-Regiments; Major Günther Pape, Kommandeur eines Kradfchützen-Bataillons; Oberleutnant Ferdinand P a m p u s , Kompaniechef in einem Infanterie-Regiment; ferner auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, an Oberleutnant Heinrich Schweickardt, Staffelkapitän in einem Sturzkampfaeschwader.
Das Regiment des Obersten Friedrich Wiese hat sich In besonderem Maße Anfang Januar durch hervorragende Angriffs- und Abwehrerfolge ausge- gezeichnet. Oberst Wiese hatte bei der planmäßigen Verlegung der Front den Auftrag, mit seinem Regiment als Nachhut der Division die Stellungen bis zu einem befohlenen Zeitpunkt zu halten und nur vor überlegenem Feind kämpfend auf die neue Hauptkampflinie auszuweichen. Nachdem bereits mehrere frontale Angriffe der Sowjets gescheitert waren, griffen die Bolschewisten, denen es mit Schneeschuhtruppen und Kavallerie gelungen war, durch ein fast ungangbares Wald- und Sumpf- gelände vorzustoßen, das Regiment auch in den beiden Flanken und im Rücken an. Oberst Wiese entschloß sich in dieser schwierigen Lage zum Angriff, fetzte sich selbst an die Spitze des vorderen Batail- Ions und führte den Durchbruch des Regiments durch die feindliche Umfassung persönlich an. Durch fein Vorbild riß er die Truppe zu einer derartig
es Major Pape, mit feinen Kradschützen ebenfalls blitzschnell eine von den Sowjets stark besetzte Ort« schäft zu nehmen und damit eine bedeutungsvolle Entscheidung herbeizuführen.
Oberleutnant Ferdinand Pampus verteidigte in den ersten Februartagen hartnäckig und erfolg, reich einen wichtigen Stützpunkt unserer Abwehr- front gegen einen an Zahl weit überlegenen Geg. ner. Trotz Verwundung blieb er bei feiner Truppe. Seiner Tapferkeit und feinem Vorbild ist es zu danken, daß ein großangelegter Durchbruchsversuch der Sowjets völlig vereitelt wurde.
Oberleutnant Heinrich Schweickardt hat sich als der älteste Staffelkapitän feiner Sturztampf. gruppe bereits in den Kämpfen gegen Polen, Frankreich und England hervorragende Verdienste erworben. Im Ostfeldzug hat er durch Vernichtung feindlicher Flugzeuge, Panzer, Marschkolonnen und Transportzüge dem Gegner großen Schaden zage« fügt und feit Beginn der Abwehrkämpfe im Osten durch kühne Angriffe den Verbänden des Heeres wertvolle Hilfe bei der Abwehr feindlicher Durch- bruchsverfuche geleistet.
Lieber eine halbe Million BAT. vor der LtGA.-Küste versenkt.
Die Zahl der bisherigen Schiffsverfenkungen vor der nordamerikanischen Küste, also in näherer und weiterer Umgebung von Neuyork, hat sich auf . 80 Schiffe mit 532 900 BRT. erhöht, nachdem die deutschen U-Boote im westlichen Atlantischen Ozean, wie durch eine Sondermeldung berichtet worden ist, neuerdings wieder 17 Schiffe mit 102 000 BRT in die Tiefe des Meeres geschickt haben. Daneben konnte in dem gleichen Sonderbe» , richt eine weitere erfolgreiche Aktion im Karibischen Meer gemeldet werden, wo westlich von Trinidad zwei Schiffe, darunter ein Tanker, de» Torpedos unserer U-Boote zum Opfer fielen.
Als am 24. Januar die erste Sondermetdunq von
dle brlllsche Luftwaffe 99 Flugzeuge, davon 38 über dem Nttttelmeer und in Nordafrika. Während der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Großbritannien 28 eigene Flugzeuge verloren.
Oer Wehrmachtbericht vom Sonntag.
DNS. Aus dem Führeihauptquartler, ( 22. Februar. Das Oberkommando der Wehrmacht I gibt bekannt: *
An der Ostfront wurden zahlreiche Angriffe des Feindes abgewehrt.
Im mittleren Frontabschnitt vernichtete die Luft- s roaffe allein am gestrigen Tage über 200 Fahr- ; zeuge des Feindes. Weitere schwere Luftangriffe i richteten sich gegen Eisenbahnanlagen, Transport- ! zöge, Flugplätze und belegte Ortschaften der Sowjets. 1
An der englischen Ostküste erzielten Kampfflugzeuge bei Tage Bombenvolltreffer schweren Kalibers in einer Fabrikanlage.
In Nordafrika beiderseitige Spähtrupptätig- keit. Sturzkampfflugzeuge belegten Schiffsziele, sowie Berladeeinrichtungen des Hafens T o b r u k mit Bomben. Jagdflugzeuge griffen motorisierte Kolonnen der Briten im Raum Ain el Gazala an.
Ostwärts Soltum erzielte ein deutsches U- Boot zwei Treffer auf einem Dampfer und einem Zerstörer. Ein bei Ras Azzas torpedierter Dampfer von 4000 BRT. kenterte.
Auf Flugplätzen der Insel 7N a l t a vernichteten Sampfsliegerkräfte durch Bombenwurf sechs abgestellte britische Flugzeuge sowie verschiedene militärische Anlagen.
Der Feind unternahm in der vergangenen Rächt planlose Störangriffe auf west- und südwestdeulsches Gebiet. Zwei britische Bomber wurden abgeschossen.
Oie Vernichtungsschlacht in der Mitte der Ostfront.
Berlin, 22. Febr. (DNB.) Die im Wehrmachtbericht vom 21. Februar erwähnte Vernichtung der Masse einer bolschewistischen 21 r m e e in der Mitte der Ostfront wurde unter außergewöhnlich schlechten Witterungsverhältnissen durchgeführt. Die Einschließung dieser Armee wurde durch einen kühnen Vorstoß deutscher Panzerverbände eingeleitet.
Nachdem die Bolschewisten von ihren rückwärtigen Verbindungen ab geschnitten waren, wurde der Ring um die eingeschlossenen Feindkräfte in konzentrischem Angriff durch Infanterie, Panzer und Sturmgeschütze trotz hohem Schnee, Kälte und eisigem Ostwind von Tag zu Tag immer enger gezogen. Dabei mußten sich die deutschen Verbände durch schwierigstes Wald- und Höhengelände vorwärts kämpfen. Der Schlüsselpunkt der feindlichen Stellung war eine Höhe, die von ausgesuchten bolschewistischen Truppen zu einer gut ausgebauten Bunkerstellung gemacht worden war. Nach allen Seiten hin war diese Höhe durch MG.-Stände bestückt und sämtliche MG- Nester durch einen 100 Meter langen, 21/» Meter unter der Erde befindlichen Stollen verbunden. Von dieser hervorragend ausqebauten Höhe herab hatten die Bolschewisten ein ideales Schußfeld. Trotzdem fiel diese beherrschende Stellung nach härtesten Kämpfen in deutsche Hand. Damit zerbrach der Rest des bolschewistischen Widerstandes. Hier und dort versuchten die Sowjets zwar in verzweifelten, oft nächtlichen Angriffen den um sie gezogenen eisernen Ring zu durchbrechen. Aber auch dieser letzte Widerstand wurde gebrochen und so die Vernichtung dieser bolschewistischen Armee am 20. Februar beendet. Neben der im Wehrmachtbericht vom 21. Februar bereits genannten Beute fielen noch Hunderte von Kraftfahrzeugen und Schlitten sowie zahlreiche Handfeuerwaffen und anderes Kriegsgerät in die Hand der deutschen Truppen.
An der Vernichtung dieser bolschewistischen Armee hatte auch die deutsche Luftwaffe beträchtlichen Anteil. Der Schwerpunkt ihrer Einsätze richtete sich gegen feuernde Sowjetstellungen und Infanteriekolonnen, und trug wesentlich zu den Erfolgen der deutschen Erdtruppen bei. Bolschewistische Lastkraftwagenkolonnen wurden auf den Zufahrtstraßen vom Bombenhagel vernichtend getroffen. Im Laufe eines einzigen Tages wurden 200 Fahrzeuge aller Art und bespannte Schlitten vernichtet. In Tiefangriffen wurden bolschewistische Truppenansamm-
Eine sehr merkwürdige Heiratsanzeige wurde in einer schwedischen Zeitung vom Jahre 1771 veröffentlicht: „Das verehrliche Publikum wird gebeten, die folgende Anzeige, die in bester Absicht veröffentlicht wird, nicht falsch aufzufassen. Da es häufig geschieht, daß ein schönes und wohlanstaw higes Mädchen unbeachtet bleibt, weil die ehrenwerte Bewerberin ihre Hilfsmittel nicht genügend kennt und nicht weiß, welche Mitgift sie von ihren Eltern erhält, so wird in dieser Anzeige ein- ehrenwerte Jungfrau von 21 Jahren, sehr, schon, von guten Sitten, wohlerzogen, „ä la mode”, empfohlen; sie besitzt Kenntnisse im Kochen, Waschen und Kuchenbacken, die in der Ehe ohne weiteres noch ausgebildet werden können; sie besitzt m bar und Sachgütern ein Vermögen von 15 000 Silber- talern und erwartet außerdem eine Erbschaft von ihrer alten Großmutter. Wenn ein Junggeselle, am liebsten ein Adliger oder studierter Mann, oder auch irgendeine Persönlichkeit in guter Stellung, sich dies überlegen und sich dafür interessieren wollte, kann er seine Anschrift dem Vormund des Mädchens bei der Druckerei dieser Zeitung hinterlegen. Nur galante und anständige Kavaliere von gutem Ruf werden eingelaben, ihre Namen abzu« geben; im andern Falle werden fie keine Mittels lung erhalten."
mal die Fahrt über den OMn machen dem auch noch sich in den Gewässern v rikanischen Küste längere Zeit aufhalten können. Was das heißt, kann man ermessen, wenn man weih, daß die Strecke vom Kanal dis in das Karibische Meer rund 4000 Seemeilen (etwa 7000 Kilometer) beträgt. Durch das Auftreten deutscher U* Boote jenseits des Ozeans und den ständig drohenden Verlust an Tonnage, besonders an ohnedies knappen Tankern, sind die USA. gezwungen, für Sicherungszwecke einen großen Teil ihrer Kriegs- flotte einzusetzen. Dadurch entfällt für die USA. die Möglichkeit, diese Streitkräfte auf den pazifischen Kriegsschauplatz zu schicken. Die Tätigkeit unserer U-Boote vor Neuyork unterstützt also kräftig den Kampf der Japaner. Im übrigen bat der pausenlose Handelskrieg der öeutschen U-Boote in der Hauptsache, die Voraussetzungen für den japanischen Siegeszug geschaffen. Ader nur ein Teil unserer U-Boote operiert jenseits des Ozeans Andere flehen an den britischen Versorgung^linien, dazu tm Nördlichen Eismeer und im Mittelmeer. Die U-Boote bestreichen also den am weitesten ausgedehnten Kriegsschauplatz und übertreffen in ihrer Reichweite alle anderen Waffen. Die Rückwirkungen ihrer Tä- tigkeit erstrecken sich letzten Endes auf alle Gebiete der Kriegführung. Kommandanten und Besatzungen leisten Äußerordentliches, zumal wenn man be« denkt, daß es für die Ü-Boot-Waffs feit September 1939 keine einzige Einsatz pause gegeben hat. Das deutsche Volk bewundert die außerordentlichen Lei. fhingen der U-Boot-Besatzungen mit voller Dank.
das Geschehen gezwungen.
Abschließend sagte Reichsleiter Rosenberg: Die Gestaltungsmöglichkeit inmitten eines erkannten und innerlich anerkannten Gesetzes ist das, was w i r unter Freiheit verstehen wollen. In selbstbewußter Bändigung der Willkür schwebe uns nicht eine Zerstörung, nicht eine universalistische Weltherrschaft vor, sondern etn gegliedertes Universum, eine Ab-
Ein junger Matrose.
Erzählung von Hans Franck.
Ein junger Matrose geriet auf einem deutschen Minenräumboot, das im ersten Jahre des Krieges gegen England schon wieder einmal wochenlang feine schwere, lebenschützende Arbeit verrichtet hatte, unversehens in eine Brandung der Gefühle hinein, aus welcher er selber sich auf nicht alltägliche Welse errettete.
Den Kurs des Räumbootes schnitt eines Morgens mit der Richtung Heimathafen ein Kreuzer. Als her Kapitän des Bootes ihn endlich, nach manchen vorzeitigen Bemühungen, richtig in das Glas hinein hatte, betrachtete er das nahende Schiff länger als sonst, nahm den Fernseher von seinen Augen herunter, schüttelte den Kopf, hielt von neuem Ausschau, schüttelte, sobald er wiederum mit um bewehrtem Gefickt dastanö, abermals den Kopf und sagte: „Die X. hat's erwischt."
„Aber nein, Herr Kapitän!" rief der Leutnant, welcher neben ihm stand.
„Doch. Von oben her. Sehen Sie selbst!"
Der Leutnant nahm das Glas, sah kurze Zeit zu dem Kreuzer hinüber und sagte: „Tatsächlich. Hat etwas hineingewürgt gekriegt. Wahrscheinlich durch Flieger."
„Ist nicht so schlimm geworden, wie ich zunächst dachte", stellte, wieder mit seinem Glas vor den Augen, der Kapitän fest. „Maschinen sind in Ordnung. Kommt mit eigener Kraft in den Hafen. Nur wenig Schlagseite. Oben allerdings scheint^ ziemlich bös auszusehen. Nun, das läßt sich in Ordnung bringen. Wollen uns freuen, daß es so ab gegangen
Berlin, 22. Februar. (DPB.) Dem historischen Ereignis der Verkündung des Parteiprogramms vor 22 Ja h r e n durch Adolf Hitler widmet in diesen Tagen die NSDAP, in allen Gauen Großdeutschlands Stunden stolzen Gedenkens und mahnender Verpflichtung.
An der in Berlin in der Staatsoper in würdigem Nahmen durchgeführten Feierstunde der Dienststelle Rosenberg nahmen führende Vertreter der Partei und ihrer Gliederungen, der Wehrmacht und des Reichsarbeitsdienstes teil.
Der Beauftragte des Führers für die Ueberwa- chung der gesamten geistigen und weltanschaulichen Schulung und Erziehung der NSDAP.,
Reichsleiter Alfred Rosenberg,
prach dabei zu dem Thema „Um die innere und äußere Freiheit der Deutschen". Die Freiheit sei im Staatsleben nicht die Möglichkeit, alles tun zu können, und sie bedeute für die Persönlichkeit nicht die Möglichkeit, alles erschaffen, erfinden, formen zu können, sondern Freiheit sei stets Gestalt, d. h., ie trete wesentlich hervor im Rahmen einer Schvp- erkraft als das Gegenteil von Tyrannei und von Willkür. Hier trete die heute vom Nationalsozialismus auf genommene alte deutsche Auffassung der Freiheit wieder in Erscheinung, die sich streng scheidet von der ßiberte der französischen Revolution und dem Herumtoben der marxistisch-bolschewisti- schen Zerstörung.
Nach Darstellung geschichtsphilosophischer Gedanken kennzeichnete Reichsleiter Rosenberg unser Streben nach einer Millionengemeinschaft aller Deut- schen in fester Formung und Führung, indem wir zugleich Raum fordern für große fchöpferische Persönlichkeiten. Wir empfinden beide Forderungen nicht als gegnerisch, und deshalb sind wir der Ueberzeugung,' daß die nationalsozialistische Bewegung, die auch im Kampf um eine Freiheit einmal ins Leben trat, gerade weil Deutsche sie führten, aus innerem Instinkt auf politischem Wege zum gleichen Ergebnis gekommen ist, wie die großen religiösen Führer des deutschen Volkes, seine Denker und seine großen Dichter.
hervorragenden Tapferteitstat mit, durch die das Regiment und die unterstellten Hilfswaffen aus der feindlichen Umklammerung befreit und dem Feind schwerste Verluste zugefügt wurden.
Oberst Paul Danhauser hatte mit seinem Regiment an den Brennpunkten des Kampfes gegen die Sowjets vor Smolensk, Wjasma, am Dnjepr und in den schweren Abwehrkämpfen von Kalinin bereits Hervorragendes geleistet. Seinem besonderen Schneid und seiner ungewöhnlichen Entschluß- und Tatkraft war es Mitte Januar zu verdanken,, daß sich eine zunächst höchst kritische Lage zu einem ausschlaggebenden Erfolg für die Gesamtlage wandelte. Durch sein Vorbild riß er nicht nur seine tapferen Infanteristen, sondern auch alle erreichbaren Baueinheiten und Angehörigen von Stäben zu heldenmütigem Einsatz mit vor, durch den der Durchbruchsversuch der Sowjets vereitelt und eine wichtige Bahnlinie durch Abriegelung gesichert wurde. Dadurch wurde die Voraussetzung für den unter der tapferen Führung des Oberst Danhauser erfolgreichen weiteren Angriff am 14. 2. geschaffen.
Oberstleutnant Thomale hat sich im Kampf gegen die Sowjets immer wieder durch höchsten persönlichen Mut und größte Umsicht ausgezeichnet. In vorbildlicher Zusammenarbeit mit einem Infanterie-Regiment bahnte er sich trotz starker Verminung und mehrfacher semaezündeter Sprengungen mit seinen Panzern den Weg tief in den Rücken des Feindes zu einem stark befestigten und von sowjetischer Infanterie mit Panzern zäh verteidigten Stützpunkt. Oberstleutnant Thomale stieß — selbst in einem der vordersten Panzer fahrend — gegen diese Schlüsselstellung der Sowjets vor, die nach einftün- bigem heißen Kampf genommen wurde.
'Major Günther Pape stürmte Ende Januar an der Spitze einer Kampfgruppe aus eigenem Entschluß eine Ortschaft mit dem Erfolg, daß dort eine sowjetische Kavallerie-Division unter schweren Verlusten zersprengt und der Divisionskommandeur gefangen genommen wurde. Am 30. Januar gelang
eine Folge von über die Lippen
Schüssen, die Worte, welche nun des jungen Matrosen sprangen: „Bitte Herrn Kapitän, Hinüberfunken zu lassen, ob mein--Bruder, der auf der X. fährt--lebt!"
,/Has wird nicht möglich sein."
„Es ist mein einziger Bruder!"
Mit dem Deutschen Kreuz in Gold wurde vom Führer der Major Angel Salas, Staffelkapitän 4 einer an der Ostfront eingesetzten spanischen Jagd» 1
vor, sondern etn gegliedertes Universum, eine Abgrenzung rassisch bedingter Staatensysteme, eine organisch-schövferische Gliederung entsprechend den biologischen Kräften und politischen Wirkungsmöglichkeiten der Nationen eines vom Schicksal gesetzten Lebensraumes. „Macht und Idee, Freiheit und Pflicht sollen bei uns eine untrennbare Einheit ergeben, und die große Stunde der Deutschen soll damit zugleich die Stunde der Wiedergeburt auch für die anderen schöpferischen Nationen .Europas werden."
Dieses Gespräch hörte — vom ersten bis zum letzten Wort — ein junger Matrose. Als der Name des Kreuzers — „Die X" — fiel, riß es an ihm, zu dem Kapitän hinzustürzen und zu rufen: „Mir das Glas! Damit ich selber sehe, was los ist! Denn mit der X. fährt mein — mein--"
Aber er stand auf Wache, der junge deutsche Matrose. Daher blieb er, so sehr es auch an ihm reißen mochte, stehen, wohin der Befehl ihn gestellt hatte.
Doch als bann die Worte von den Menschen, Die es gekostet hatte, zu ihm tarnen, da hielt es ihn nicht länger zurück. Er setzte sich in Bewegung, um zu dem Kommandanten zu gehen und ihn zu bitten — ja, was? Der Matrose wußte es nicht. Und wenn er es gewußt hätte — es wäre unmöglich gewesen, seine Bitte anzubringen. Denn noch vor dem ersten Wort würde ihn die Frage treffen: Wer ihm erlaubt hätte, seinen Posten zu verlassen? So bah ihm nichts übrigblieb, als zu schweigen, schuldbewußt die Augen niederzuschlagen und, ohne em Wort gesagt zu haben, kehrtzumachen.
Also ging, nach drei Schritten, der junge deutsche Matrose an die Stelle zurück, dahin er befohlen mar; blickte in die Nähe, statt — wie sein Herz ihm gebot — in die Ferne; sah auf das Meer hinab, statt zum Horizont hin, von wo ein Schiff, ein getroffenes Schiff, nahte, das feinen — feinen--
Nein, nicht das Wort uussprechen! Wenn er es auch nur einmal vor sich hin sagte, wen die von Fliegern getroffene X. trug, bann hielt ihn nichts mehr zurück, das zu tun, was er nicht tun durfte.
Also setzte der junge Matrose seine Hoffnung darauf, daß der Kapitän an ihm Vorbeigehen werde, und er dann seine Bitte anbringen konnte. Tatsächlich schritt dieser bald nach unten. Aber er wählte den Weg, der nicht an dem Matrosen vorüberführte. Wenn er nun überhaupt nicht wieder nach oben kam? Oder erst zu einer Zeit, da die X. sie schon gekreuzt hatte und außer Sicht geraten war? Das durfte nicht sein. Durfte? Woher nahm ein Matrose das Recht zu diesem Wort? Woher? Don den Gesetzestafeln seines Herzens. Seines — Herzens — Fast hätte der junge deutsche Matrose laut über sich selbst gelacht.
Nach einiger Zeit erschien der Kapitän wieder an Deck. Und diesmal wählte er, um an die Seite des Leutnants zu gelangen, den anderen Weg; jenen, der an dem von der Brandung feiner Gefühle Hinundhergeworfenen vorbeiführte.
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Leutnant. ,
„Einige sicher", lautete bte Antwort.
„Wie wär's, wenn wir hinüberfunkten und fragten, wie es drüben aussieht!"
„Sie haben schlecht beobachtet, mein Lieber, machen Sie es besser!" *
Der Kapitän reichte dem Offizier das Glas.
Der Leutnant begann den nahenden Kreuzer abzusuchen. Diesmal dauerte es länger, bis er sich mit freiem Gesicht seinem Vorgesetzten zuwandte^ Als es geschehen war, sagte er: „Herr Kapitän hat recht. Mein Vorschlag, Hinüberzufunken, beruhte auf imaenüaender Beobachtung. War alfo unfinnig.
Man vernahm auf der X. nicht sogleich seine j Frage. So muhte der Matrose sie wiederholen und . winkend einmaf ums andere rufen: „Lebt Leutnant 1 tartnädigem ! i besetzten


