M
äÄte
tzmuts-Terror in Südafrika
Kampf wird der Feind zum Abdrehen gezwungen, u.
Die Eierbewirtschafiung 1942
toiebet
m ersolgrch
Bitte aus»chneidenj
rete seindlichi onf von Se-
। mifflem r Dflfronl n Jroff ihr« e mmden ui-
richt.
fquarflet, ehrmochl gib!
Das britische Postflugzeug Kairo — 5Ralta — ®is brattar —London ist in Südspanien abgesturzt. x.'hn Personen sanden den Tod. Es handelt sich um eine viermotorige amerikanische Maschine. Os- f-nsichtlich hatte der Flugzeugführer im Nebel die Herrschaft über das Flugzeug verloren, so daß der Apparat gegen die Felsen von Ta r t s a nste. Bei dem Anprall explodierten Wasserbom- bn, die das Flugzeug mit sich führte' Die Leichen br Verunglückten sind unkenntlich geworden, auch ■ e Post verbrannte. Nur an den Uniformen der loten ist zu erkennen, daß es sich um hohe mut« iflfdje Persönlichkeiten gehandelt haben muß.
Schlagwetterexplosion in St. Etienne geborgen. Die Rettungsmannschaften haben sich bis zu dcr Stelle vorgearbeitet, wo durch die Explosion ein Einbruch erfolgt ist, der den Bergleuten den Rückzug ^versperrt hat. Die Flöze sind an dieser Ltelle auf einer Strecke von 150 Meter verschüttet. Zehn lote beim Absturz eines britischen Post- flugzeuges.
ö-nfc
°>A« ßch In diesen mell. überncichliA nm St oh. ^ck in sein, wurden zurück.
terdrücken sein.
Meine politische Nachrichten.
Die türkische Große Nationalversammlung hat iem Gesetzentwurf über Verlängerung der Militar- bienstzeit auf drei Jahre ^beigestimmt.
Generalfeldmarschall Keitel hat nach einem-mehr- Lgigen Besuch in Ungarn die Heimreise angetreten.
MgsÄliche Putschpläne. — 300 Polizisten in Johannesburg verhaftet.
Verdunkelirngszeit^
23. Januar von 18.49 bis 8.46 Uhr.
vor der engem gröbere; eschadigl. Si°! .n Insel erziel- fser in krieg»
MWleÄ orsloh die M
en als Beut, ei Kameradn datontodslar. 1 sie beginnt Kampf deut-
bazillen eindringen. Sollen solche Eier in der Schale gegessen werden, so wickelt man sie vorsichtshalber vor dem Kochen fest in weiches, weißes Papier, damit das Eiweiß nicht auslaufen kann; sie werden außerdem in kaltem Wasser angesetzt.
Wie schade wäre es, wenn Saft oder Eingemachtes mit Flasche oder Glas verloren ginge. Auch hier hilft zweckmäßige Behandlung. Vollkommen falsch ist das Auftauen in heißem Wasser. Sofort würde das Glas zerspringen, und nicht nur das Glas, sondern auch der Inhalt wäre verloren. Also heißt es auch hier: Langsam aufbauen? Man stellt das Glas entweder in kaltes Wasser, wenn sich noch kein Sprung zeigt, oder man gürt es in eine trockene Schüssel in' ein leicht temperiertes Zimmer. Das Glas bleibt ganz, und der Inhalt ist nach einigen Stunden auch ausgetaut..
Keine Sperlinge füttern!
Die Verknappung an ölhaltigem Vogelfutter erfordert sparsamste Verwendung. Es ist daher in erster Linie der Meisenfütterung vörzubehalten. Dazu reiche man das Futter in sperlingssicheren Geräten (Meisendosen, Futterglocke für Hanf usw.). Futterhäuser und Futterkrippen mit Einflug von unten können dadurch sperlingssicher gemacht werden, daß man den Einflug mit einem Bindfadennetz von 3 cm Maschenweite versieht., An Stelle des Vindfadennetzes kann auch entsprechender Maschendraht verwendet werden. Die Fütterung muß plan- mäßig erfolgen, wenn sie ihren Zweck erreichen soll. Jede Futterstelle muß gegen Witterungseinflüsse, vor allem gegen Glatteisbildung und Schneeverwehung, geschützt fein. Nur sorgfältige Fütterung erfüllt ihren Zweck und erspart wertvolle Futtermittel!
*
** 87 Jahre alt. Der frühere Bürodirektor des damaligen Kreisamts, jetzigen Landratsamtes Gießen, Rechnungsrat Eduard S ch i f f n i e , Kaiserallee 3 wohnhaft, kann am morgigen Samstag, 24. Januar, seinen 87. Geburtstag begehen. Dem alten Herrn bringen auch wir unsere herzlichen Glückwünsche dar.
*♦ E i n musikalischer Abend durch KdF. Wieder ist es der NSG. „Kraft durch Freude" gelungen — so wird uns geschrieben — in dem weltbekannten Chor und Dombra-Orchester eine Künstlergruppe von Rang zu verpflichten, die durch ihre hochstehenden gesanglichen und musikalischen Leistungen sich auf ihrer Gastspielreise im Gau Hessen-Nassau eine treue Anhängerschaft erwerben wird. Der aus 17 Sängern und Instrumental-Virtuosen bestehende Chor steht unter der Leitung von S. Jgnatieff. S. Jgnatieff, ein Chor- und Orchester-Erzieher von mitreißendem Temperament, hat sich einen Vokal- und Instrumental* Pörper herangebildet, dessen vielseitige Begabung staunende Bewunderung auslösen muß. Mit Volksweisen von sechs Nationen wird das Ensemble am kommenden Montag in Gießen erfreuen.
** Der Reichstreubund ehemali g e r Berufssoldaten in Gießen hielt unter Leitung des Standortführers Bill am Mittwochabend im „Burghof" seinen Jahresappell ab. Nach herz-
^eraden er. Jrben b!' Ms und bei Nlegt. W Men, lriyy W2H
sere Stukas stürzen sich auf Panzerwerte und Der-, teidigungslinien und tragen Tod und Verderben in die Reihen der Sowjets-.
Einleitend zeigt die Wochenschau den Besuch des Reichsministers des Auswärtigen von R i b b e n - t rn p in Budapest. Anschließend weilt man im Füh-, «7 —----.
rerhauptquartier: Reichsmarschall Göring er- suchen, diese Arbeit zu stören. In kurzem harten scheint zur Lagebesprechung. Der Führer empfängt Kampf wird der Feind zum Abdrehen gezwungen, u. den von einem Erholungsurlaub zurückgekehrten I ■ —'
filier Ä ft!?** »„SA
'r-h-Il-L WteiÜ !".$erbie
«"“‘erftei
ih" 5m 34
$1 a»
b-l-i Ä'niM
in »t"
■*
; das
lUn
Die Abwehrschlacht im Osten
Bilder aus der neuen Wochenschau.
gittert. * ? 3U bedenke spielen muff ErreMS.8 ür eine W ekunde zu. 2 S'S-
Dein Nachbar, mit dem du zur Straßenbahn gehst, hat natürlich die Temperatur auch bereits geprüft. „Wieviel Grad?" empfängt er dich wißbegierig. Bei der Gegenüberstellung der, Resultate erweist es sich, daß .Abweichungen bestehen. Vielleicht hast du ganz genau abgelesen, während dein Nachbar einen allzu optimistischen Blick aus das Thermometer geworfen hat. Vielleicht hängt das Therknometer des Nachbarn auf der Westseite des Hauses, während du es auf der Ostseite angebracht hast. Kurzum: die Unterhaltung dreht sich um die Unterschiede. Diesen Redefluß unterbricht die Straßenbahn, doch int Wagen geht die Unterhaltung darüber weiter, nur daß jetzt ein beachtlicher Kreis von Interessenten daran teilnimmt. Alle haben den Stand des Thermometers überprüft, und alle wissen etwas zu dem Thema beizutragen. Die Mädchen im Büro haben dasselbe Interesse daran wie die Gesellen in der Schlosserei, die Schulkinder wissen ebenso Bescheid darum wie die Frauen mit der Einkaufstasche.
Madrid, 23. Jan. (DNB.) In Johannesburg iid 300 Polizisten verhaftet worden, angeblich reqen des verdachtes, eine gegen die Landesoertel- >aunq gerichtete Tätigkeit ausgeübt zu haben. Nach Mitteilung des Juftizministers Steyn vor dem iidament soll eine Verhaftung zur Entdeckung 'm wichtigen Dokumenten gesührt haben, aus ,mnd deren das Bestehen einer gefährlichen, iiaats feindlich en Organisation sesige- M worden sei. Daraufhin sind 43 Polizeiofsiziere mö 271 Polizisten verhaftet worden, weitere 30 •nter Anklage des Hochverrats gestellt. Eine Ex- tanae-Meldung aus Kapstadt will wissen, daß die .Üerschwörer" zum größten Teil Angehörige
des Führers. v „ ...
Die Heimat schafft für die Front. In den N a h - st u b e n der NS.-Frauenschaft werden Millionen von Schneeanzügen angefertigt, die für den Kämpf im Schnee als Tarnung unentbehrlich sind. Und dann noch einmal: Wintersachensa mm - l u n g für unsere Soldaten. Auch am letzten Tage dieser riesigen Aktion sind die Sammelstellen von Gebefreudigen dicht umlagert. In den Näh- und Flickstuben herrscht Hochbetrieb.
Endlich bringt die Wochenschau noch ein paar Aufnahmen von der K a n a l k ü st e. Bei schwerer See läuft eine Minensuchflottille aus, um eine | Sperre zu räumen. Leichte feindliche Einheiten ver-
Generalfeldmarschall von Bock vor der Uebernahme eines neuen Abjchnittes an der O|tfront. ^-Obergruppenführer und General der Waffen--- Sepp Dietrich erhält aus der Hand des Führers das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Die Eichenlaubträger Major Weiß, Major Hij» schold und Hauptmann Peltz sieht man im Gespräch mit Oberführer Baur, dem Flugkapitan
Berechtigungsschein wird jeweils auf die Höhe der aufgerufenen Eier ausgestellt. Es ist strafbar, mehr Eier zu beziehen bzw. zu liefern, als auf dem Berechtigungsschein ausgestellt sind.
Es ist dafür Sorge zu tragen, daß das Mndest- ablieferungsloll von 60 Eiern je Huhn bzw Ente erfüllt wird: Das Ablieferungssoll ist so niedrig festgesetzt, daß dies auch von älteren Hühnern bzw. solchen mit schlechterer Legeleistung erfüllt werden kann. Wer glaubt, dieses Mindestablieferungssoll nicht aufbringen zu können, muß.während des Krieges feine Hühner und.Enten abschaffen, damit das Futter an anderer Stelle nutzbringender verwendet wird. Auf jeden Fall wird der Eierwirtschaftsverband durch schärfste Kontrollen dafür Sorge tragen, daß jeder Geflügelhalter seine Pflicht erfüllt. Der Geflügelhalter erhält einen Ablieferungsbescheid, lieber die Zahl der zum Selbstversorgerhaushalt gehörenden Personen und die vorhandenen Hennen- und Entenbestände werden in der nächsten Zeit noch Erhebungen angestellt.
mit 30g Jlttter. Me 5ut[er (jnarganne) gelchmkMg, gibt 1 W-ffel von dem Zucker hinzu. Dann rüfjrf 'WT/vflman die geriebenen Mhren. den RcsI des Zuckers und die Gewürze darunter. Vas mit -Dackin- '* gemischte und gesiebte Mehl wird abwechselnd mit der Milch untergerührt. Man verwendet nur
125 s Zucker. 125 g geriebene rohe Möhren. fo viel Mich, datz der Zeig schwer stechend) vom Lössel füllt. Titan füllt den Teig in eine gefettete. Mckchen vr. Oetker vanlllinzucker. mtt Paxierfulter ausgelegle Kaslenform.
1/4Fläschchen Vr. Oetker Back-Aroma Zikrone, ctroa 60 Minuten bei schwacher rmttelhitze. Damit der Kuchen länger frisch bleibk,
etwas Salz, 250 g Weizenmehl, täßt man das Papier nach dem Backen darum.
9 g (3 gestrichene Teelöffel) Dr.Oelker.Backin', droa 5 Eßlöffel entrahmte Frischmilch. Gebackge^chl: Etwa -_g.
Aber eines Tages ist mit einem Schlage das Thermometer aus dem Mittelpunkt jeder Unterhaltung gerückt. Das ist jener Täg, an dem die bekannten lauen Lüftchen wehen. W«x dann noch etwa fragen würde „Wieviel Grad?", der würde nur ein verständnisloses Kopfschütteln zur Antwort erhalten. Erst wenn die Julihitze wieder ihre sengende Kraft erprobt, erinnert man sich auch wieder des Thermometers, das dann plötzlich abermals zur wichtigsten Erscheinung des Tages wird.
H. w. Sch.
1 Dornotizen.
Theater der Universitätsstadt Stichen.
Das Dramaturgische Büro schreibt: „Flamme bin ich sicherlich", die 5. Morgenoeranftaltung des Theaters der Universitätsstadt Gießen, soll uns den großen Philosophen als Dichter und Komponist nahebringen. Aus dem Bezirk der reinen Dichtung wird eine Auswahl, die van der Jugendlyrik bis zu den Dionysos-Dithyramben führt, zum Vortrag gelangen. Ein besonderes Interesse dürften dann auch die auf der Bühne zum erstenmal gesungenen Liedkompositionen, die Nietzsche in frühesten Jugendjahren schuf, erwecken. Für die. Ansprache wurde Professor Dr. Otto Friedrich Bollnow von der Universität Gießen gewonnen. Die künstlerische Leitung der Veranstaltung haben Wilhelm Michael Mund und' Heinz Roux. Mitwirkende: Gertrud Meinel, Luise Prasser: Herbert Köchling, Hans Lott, W. M. Mund und Carl Maria Zeppenfeld. Am Flügel: Otto Söllner. — Am Sonntag, 25. Januar, singt erstmals Herr Hugo Hellmers-Hallwegh in der Lehar-Operette „Der Zarewitsch" die Titelrolle.- Oie Malerin Lotte Bingmann-Droese.
Die Malerin Lotte Bingmann-Droese, durch ihre künstlerische Tätigkeit und ihre Ausstellungen im Overhessischen Kunstverein in Gießen richmlich bekannt, veranstaltet, wie wir erfahren, gegenwärtig eine Kollektivausstellung in Königsberg. Die Ausstellung umfaßt, wie aus dem Katalog zu ersehen ist,'Oelbilder, Aquarelle, Pastelle und Zeichnungen, insgesamt über hundert Arbeiten, die fast alle aus den letzten Jahren stammen und em eindrucksvolles Gesamtbild von der ausgeprägten künstlerischen- Persönlichkeit der Malerin .Lotte Bingmann-Droese und ihrer stetigen Entwicklung zur reifen, eigenen Form vermitteln. Die Königsberger Ausstellung, die bis zum 8. Marz zu sehen sein wird, enthält übrigens-auch eine Reihe von Arbeiten aus Gießener Privatbesitz.
Lotte Bingmann-Droese wurde 1902 in Karthaus bei Danzig geboren, wo sie schon früh lebendige Eindrücke von großer Architektur und nordostdeutscher Landschaft empfing und spater in Professor Pfuhle auch den Lehrer fand, der ihrer Entwicklung die Richtung wies: noch nachhaltiger wirkte bann die Begegnung mit dem genialen Chn- ftinn Rohlfs. Roch 1930 lebte und arbeitete Lotte -Bingmann-Droese längere Zeit m Gießen, wo sich ihre Mqlerei mit jeder neuen Ausstellung persönlicher und der eigenen Charakterform imrher ent Siebener zuwachsend zeigte. In den letzten Jahren lebte sie im Fischerborf Nibden auf ber Kuri- schen Nehrung und empfing dort sieuö starke Eindrücke und Änregungen, wovon die Königsberger Ausstellung vielfältig Zeugnis ablegt. .Uebrigens ist Lotte Bingmann-Droese, wie wir hfk'en Gießen nicht untreu geworden, sondern beabsichtigt, wieder 1 hierher zurückzukehren.
Aus der Stadt Gießen.
^Wieviel (drab?*
Die Frage nach dem Stand des Thermometers beweist jetzt miet)er ihre beschwörende Kraft. Man könnte auch sagen, sie besitzt geradezu magische Gewalt, denn niemand kann sich ihr entziehen. Es ist leichter, einen Verkehrsunfall zu ignorieren, als der Frage auszuweichen, wieviel Grad das Thermometer anzeigt. Es gehört gewissermaßen zum guten Ton, über den Stand des Thermometers genau Bescheid zu wissen, und das Merkwürdige daran ist, daß es einem keine Ruhe läßt, bis man selber die Temperatur vom Glase abgelesen hat. Schon am frühen Morgen geht es los. Ehe man das Haus verläßt, will man wissen, was die Quecksilbersäule anzeigt. Angesichts der Verdunkelungsbestimmungen ist diese Feststellung nicht ganz leicht, aber mit Hilfe einiger Geschicklichkeit und einer blauen Taschenlampe gelingt sie schließlich, und nun kann das Tagewerk seinen Lauf nehmen.
Doch schon auf dem Wege zur Arbeitsstätte tritt die Dringlichkeit der Sache erneut in Erscheinung.
Gießen-Klem-Liriben.
In feinem Vereinslokal, der Wirtschaft von Fritz ; Weller, hielt der Männergesangverein , „21 r i o n" leine diesjährige Generalversammlung ( ab. DereinsMrer Friedrich M ü l l n sprach herzliche Worte der Begrüßung und gedachte in ehrenden Worten der für Führer' und Volk gefallenen Sangeskameraden und der verstorbenen Sänger des verflossenen Jahres. Nach einigen Chorvor- trägen wurde der Jahresbericht entgegengenommen, aus dem u. a. zu ersehen war, daß der Verein trotz zahlenmäßiger Sck)wächung des Chors feine Sangestätigkeit weiter ausübte. Aus dem Kassenbericht des stellvertretenden Rechners Otto Weller war ersichtlich, daß die Kasse einen erfreulichen Ueberschuß aufwies. Die Rechnung wurde genehmigt. Als Vereinsführer wurde der seitherige Der- einsführer Friedrich Mülln einstimmig, wiedergewählt. Alle seither schon in ber Vereinsführung tätigen Sängerkameraden behielten ihre Aemter. Die Generalversammlung beschloß noch, auch in Zukunft unfern Soldaten in den Lazaretten mit dem deutschen Lied Freude zu bereiten, eine Arbeit, die in der Vergangenheit dankbar anerkannt worden war. Als Vertreter ber Partei gebuchte Sangeskamerad Valentin Kehl unseres Führers und unserer tapferen Soldaten; bann schloß ber Vereinssührer die Generalversammlung in üblicher Weise.
Sas interessiert die Hausfrau:
Die Behandlung gefrorener Rahrungsmittel.
Ost hört mahnte Frage: „Ja, kann man denn so gefrorene Lebensmittel noch verwenden?" Aber ja, ohne weiteres, wenn man das Au stauen richtig und zweckmäßig bewerkstelligt. .
Hat man ein größeres Quantum gefrorener Kartoffeln, fo wird nur die zum sofortigen Verbrauch bestimmte Tagesration aufgetaut und der Rest im kalten Raum belassen, wo die Kälte vor der Entwicklung von Fäulnisbakterien schützt. Der Tagesverbrauch wird 20—24 Stunden mit kaltem Wasser bedeckt an einen frostsicheren Ort gestellt. In dieser Zeit tauen die Kartoffeln auf, und zu gleicher Zeit verlieren sie etwas von dem während des Gefrierens sich bildenden Zucker. Man kann angefrorene Kartoffeln leicht zu süßen Gerichten wie Aufläufe, Puffer ober Kartoffelhefekuchen verwenden, so daß der süßliche Geschmack gar nicht in Erscheinung tritt
Gefrorenes Gemüse wird im kalten Raum bis zum Verbrauch belassen. Im allgemeinen genügen l1/’ bis 2 Stunden zum Auftauen in kaltem Wasser. Für große Krautköpfe und Sellerieknollen muß man allerdings mit mindestens ber doppelten Zeit rechnen. Mit'einem spitzen Messer kann man sich durch Einstechen von dem restlosen Auftauen überzeugen. Das Gemüse wird auch im kalten Wasser angesetzt und nur auf kleiner Flamme gargemacht.
Auch bei gefrorenen Eiern kann man noch Helsen. Sie werden' zum Auftauen ungefähr IV2 Stunden in kaltes Satzwasser gelegt. Man nimmt für 1'/- Liter Wasser einen Eßlöffel Salz. Die Eier müssen allerdings bann gleich verbraucht werden, da durch die' poröse, oft rissige Schale gerne die Fäulnis-
Die Ostfront steht weiter im Zeichen schwerer Abwehrkämpfe, von denen die Wochenschau auch diesmal wieder ausführliche Berichte bringt. An der Küste von Jewpatorija, im Wesikn der Krim, unternehmen die Sowjets mit starken Kräften vergebliche Landungsversuche. Ehe sie noch festen Fuß fassen können, werden sie von deutschen und rumänischen Verbänden vernichtend geschlagen.
Nach Jewpatorija: Sewastopol. Die Bolschewiken versuchen immer wieder, die stählernen Klammern, die deutsche und rumänische Verbände um diese Seefestung gelegt haben, zu sprengen. Aber ihre Durchbruchsaersuche sind vergeblich. Sie zerschellen an der eisenharten Front unserer Soldaten. Schwerste Artillerie belegt Hasen und Zitadelle von Sewastopol mit Vernichtungsfeuer. Un
fassung durchzuführen ist.
|V„ Bei der Berechnung des Ablieferungssolls bleiben im- von vornherein V/s Hennen bzw. Enten für jeden Haushaltsangehörigen frei. Don dem Rest der noch verbleibenden Hennen bzw. Enten sind mindestens 60 Eier je Henne und Ente bis zum 30. September dieses Jahres zur Ablieferung zu bringen. Die Sammelstellen, an»welche die Ablieferung erfolgen kann, werden noch besonders bekanntgegeben. Außer bei diesen Sammekstellen kann die Ablieferung auch im Wege ber Direktabgabe an den Verbraucher erfolgen. Hierzu ist jedoch erforderlich, daß der Verbraucher die einzelnen Abschnitte der Reichseierkarte vor Beginn eines jeden Dersorgungsabschnittes bei seinem zuständigen Ernährungsamt entwerten und in einen Berechtigungsschein Umtauschen läßt. Der
NSG. Die Landesbauernschaft Hessen-Nassau teilt mit:
Der Eierwirtschaftsverband hat eine Bekanntmachung verMentlicht, wonach jetzt auch in den Städten bei b™ Hühner-- und Entenhaltern die Eierer-
J|rhh uferen Stellungen in der Lyrenalka aufmar-
<’l Werten britischen Kräfte angegriffen und geworfen. 1(1 tlg L Aeind ging - fluchtartige auf Agedabia
r. 5 ' irütf Starke Verbände der deutschen und
siiienifchen Luftwaffe griffen in die Kämpfe auf '■ •m 1 ft erbe ein und bombardierten Truppen- und
iinzeransammlungen des Feindes. An der ägypti- Küste wurden Vorratslager der Briten in
Innen los inü u den er ML _ _
M*S| Aus aller Welt.
W ®"e"| 49 lobesopfet in St. (Etienne geborgen.
ich nie ®1®J| Bis Donnerstagabend wurden 49 Todesopfer der
ihn e X r____n.Luofinn in Af Etienne ae-
ien,
^9eben H iranb geworfen.
? «ermöM Der Aeind warf in der letzten Nacht Bomben auf 3* Jein Ä Wohnviertel im nordwestdeut-chen Küstengebiet. hne J ie Zivilbevölkerung hatte keine Verluste. TNilitäri- ;,cr schaden entstand nicht. Fünf der angreifenden ^tischen Bomber wurden zum Absturz gebracht. In der Zeit vom 11. bis 20.Januar verlor die ^itifche Luftwaffe 36 Flugzeuge, da- jon 16 über dem Mttelmeer und in ftorbafrifa. Ehrend ber gleichen Zeit gingen im Kampf gegen iro&brilannien 16 eigene Flugzeuge verloren.
mb L » .Zersiyworer gum giuöiKn -lku n y c 1 ruinier fünften Kolonne waren und einen unWnin| etaat5 t«i$ geplant hätten, um die Regierung tmiits zu stürzen, die durch eine neue Regierung rationalistischer Tendenz ersetzt werden soll.
wir Daffiprt - Justizminister Steyn hat im Parlament ange« 1, die E Imbigt, die kürzliche Verhaftung des fubafrita- lerbereiHAnk Men Boxers Robey L e 1 b r a n d t, der aus nÄ Deutschland nach Südafrika zurückkehrte, habe zur mstt/r".un) htbettung von wichtigen Dokumenten geführt.
ton habe aus diesen Schriftstücken das Bestehen in er gefährlichen staatsfeindlichen Organisation stqestellt. Daraus seien am letzten Dienstag 43 Po-- zeiofsiziere und 271 Polizisten verhaftet worden, nährend weitere 30 Polizeiangehörige festgehalten purben, die möglicherweise unter Anklage des Hochverrats gestellt würden Der Polizeikommissav Oberst larton gab bekannt, daß außerdem 59 Mitglie- er ber Eisenbahnpolizei verhaftet worden seien. Die opale Polizei hat mit Unterstützung der Zwllgarde ie Verdächtigen festg'enommen und Dokumente föne Waffen, darunter auch Bomben, beschlagnahmt.
>ie Verhafteten seien M i t g 1 i e d e r der S t u r m- ruppdivision Ossewa Brandwag, einer intibritischen» Organisation, die sich als' tultureue Irganisation ausgegeben habe. Die Polizei habe Ibteilungen aus -anberen Zentren nach Johannes- urg beordert. ■ ..
Das Wachsen der englandfemdlichen Stimmung » Südafrika ist in dem kürzlich gestellten Antrag uf einen selbständigen südafrikanischen Staat deut- ich c^roorben. Zwar ist es Smuts und seinen eng- mbtjörigen Gesinnungsgenossen gelungen, den Anraa zum Scheitern zu bringen. Trotzdem aber wittern die Renegaten in Kapstadt Morgenluft und kennen, daß ihre Terrormaßnahmen das Aus- deriiolle Avs-k lodern nalionalistischen Geistes in Südafrika ge- . jchurt statt gedämpft haben. Durch eine radikale , k,^uns^t^michtung versuchen Smuts und seine Clique, h nun DOn bGr für sie immer drohender werden-
che5 bano£i5ekn Gefahr zu befreien und suchen sich als Tar- liung für ihre brutale Vergewaltigung das Mön- 5eegebieMichen des Angegriffenen umzuhängen, indem sie tsien beuf<d)i|jeter und Mordio über angebliche Putschpläne *en Hoth'lnalionaler Kreise schreien. Selbstverständlich spielt m E unikbei der alte Kinderschreck der sagenhaften fünften iMolonne wieder eine große Rolle. Doch mit solchen verbrecherischen Gewaltmitteln wird der Freiheitsdrang eines nationalbewußten Volkes nicht zu un-
11 d d i n £ p 11 I V c


