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192. Jahrgang Nr. N8 Erscheint täglich, außer Sonntags und feiertags

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Front und Heimat werden in gegenseitigem Vertrauen alle Aufgaben desdeutschenFreiheitskampfes gemeinsam meistern

Reichsmarschall Görings Ansprache beim Staatsakt in der Reichskanzlei.

Berlin, 21. Mai. (DNB.) Reichsmarschall Her­mann Göring führte in seiner Rede bei dem Staatsakt in der Neuen Reichskanzlei aus:

Deutsche Volksgenossen!

Ein einmaliger Staatsakt hat soeben stattgefun­den, wie er bisher in der Geschichte unseres Volkes und noch viel weniger bei anderen Völkern bekannt ist. Aber dieser neue und einmalige Staatsakt zeigt, wie sich die Auffassungen über den Wert der Arbeit und die Bewertung der Leistung des Arbeiters und der Arbeiterin im nationalsozialistischen Staat grundsätzlich gewandelt haben.

In der Demokratie, die wir selbst in der Sy­stemzeit erleben mußten, wurde der Ärbeiter bis zum letzten ausgenutzt. Seine Arbeitskraft wurde nur für die persönlichen Profite verwendet, die nicht ihm, sondern fremden Aktionären zugute kamen, und das Ziel seiner Arbeit war, diese Aktion und ihren Wert steigen zu lassen. Noch weit schlimmer ist das Los des Arbeiters im Zeichen des Bolschewismus. Hier herrscht Unterdrückung und rücksichtslose Vernichtung des Arbeiters, und das Endziel war dis Vernichtung aller Kultur. Das sogenannteParadies der Arbeiter und der Bau­ern" kennen jetzt Millionen deutscher Volksgenos­sen, und unter diesen Millionen deutscher Volks­genossen, die heute an der schwersten aller Fronten kämpfen und siegen, befindet sich so mancher, der früher einst selbst der Anschauung des Kommunis­mus gehuldigt hat. Wie viele glaubten in der ver­gangenen Zeit, wo der Arbeiter wirklich lerne Hoff­nungen hatte, und wo es schwer für ihn war, an ein Vaterland zu glauben, sich diesem Fanatismus und der bolschewistischen Idee in die Arme werfen zu müssen. Jetzt sahen sie dies Paradies und konn­ten dieErrungenschaften des Bolschewismus und Kommunismus" selbst an Ort und Stelle fest­stellen. Und in vielen tausend Briefen haben diese ehemals Verblendeten nun geschrieben und immer wieder anerkennen müssen, daß nur der Na­tionalsozialismus allein dem deutschen Arbeiter und seiner Arbeit den wahren Wert bei­mißt, und daß nur in der Volksverbunden­heit unseres Staates das wahre Leben auch für den Arbeiter und für den Bauern zu finden ist. Denn der Nationalsozialismus hat als einen seiner wichtigsten Punkte die Anerkennung des Arbeiters, des Bauern, seines Fleißes, seiner Arbeit und seines Werkes auf sein Programm geschrieben. Und das Ziel war nicht mehr der Gewinn für einzelne, son­dern die Zusammenballung aller Kräfte für die Gesamtheit der deutschen Volksgenossen und für die Nation.

Es ist das große und gewaltige Werk unseres Führers gewesen, daß er in den friedlichen Iah- ren, beginnend mit seinen sieben Männern bis zu den Hunderttausenden und Millionen, jenen einzig­artigen Kampf um die Schaffung der Volksgemein, schäft geführt hat.

Und diese Volksgemeinschaft besitzen wir nun heute. Sie ist unser größtes Glück; sie stellt aber auch unsere größte Kraft dar. Unser Glück deshalb, weil wir nun empfinden, daß es nicht einzelne Stände und Berufe und Klaf­fen und Religionen gibt, sondern daß es nur ein einziges gewaltiges Zusammenhalten im Rahmen unserer Volksgenossenschaft gibt.

Wir alle fühlen uns nun als Mitglieder die­ses einen großen Volkes. 3n jedem Einzelnen sehen wir nun wieder den gleichberechttgten Volksgenossen und über allem sieht die Gewiß­heit, daß wir alle nun gemeinsam vorwärts kommen, oder, wenn es sein muß, gemeinsam untergehen können.

Es war die Absicht des Führers, in friedlicher Ar, beit dieses Werk weiter auszugestalten und auszu­bauen. In wiederholten Reden hat der Führer schon angekündigt, wie dieser Ausbau der Volksgemein­schaft und in Sonderheit, wie auch der Einsatz des deutschen Arbeiters und Bauern in diese Volksgemeinschaft immer weiter ausgestal­tet werden sollte. Zu dieser Arbeit brauchte der Führer Frieden, und sein ganzes Bestreben war es nur, diesen Frieden zu erhalten, um im Aufbau dieser Volksgemeinschaft und im Aufbau einer wun­dervollen neuen Kultur Werke unvergänglichen Aus. mahes für fein deutsches Volk schäften zu können. Aus diesem Grunde richtete der Führer, wie Ähr alle wißt, immer wieder neue Vorschläge an die anderen Staaten. Es waren Vorschläge, die a n d i e allgemeine Vernunft appellierten, Vor­schläge, die darauf abzielten, daß an Stelle gegen­seitigen Zerfleischens in der Welt in ftiedlichem Auf­bau'Werke geschaffen werden sollten.

Aber es war selbstverständlich, daß bei aller Fried­fertigkeit des Führers und des deutschen Volkes gewisse Rechte gewährt werden mußten, die für den Führer und für die deuftche Natton unbedingt notwendig waren, Rechte, die uns keiner nehmen und niemand bestreiten konnte, und die auch wieder Recht werden mußten. Dazu zählten in erster Linie der Anschluß unserer Ostmark, in der sechs Millio­nen Deuftche wohnten, dann die Sicherung jenes großen Teils des Deutschtums m der Tscheche! und schließlich die Eingliederung des rein deutschen Dan- Ätqs Es waren dies selbstverständliche Forderunoen, es war dies ein heiliges Recht, das durch die Ge­meinschaft des Blutes verbrieft war, em Recht, an dem kein vernünftiger Staatsmann vorbeigehen konnte. _ -,

Eigentlich hatten diese Staatsmänner von sich aus sorgen müssen, diese für die Einigung Europas so wichtigen Voraussetzungen rechtzeitig zu schassen. Aber im Gegenteil, statt auf W ge­

mäßigten Vorschläge des Führers einzugehen, be­gann sofort, ja eigentlich im gleichen Augenblick, da unsere Fahne, das Hakenkreuz, als Siegeszeichen über Deutschland emporstieg, die Einkesselung des Reiches von allen Seiten. Und wenn wir näher Hinsehen, wer denn nun diese Staatsmänner waren, die diese Einkesselung betrieben, so konnten wir hinter ihnen immer wieder die Fratze des Äuden sehen, der überall gegen Deutschland hetzte, gegen ein Deutschland, das nichts anderes wollte, als in friedlichem Aufbau das Reich aus Not und Elend wieder zu stolzer Höhe aufzurichten. Es waren dieselben Staaten, die schon einmal vor Jahrzehnten gegen das Reich angetreten waren, die auch seinerzeit das Aufblühen des Reiches nicht er­tragen konnten und dann aus Neid und Mißgunst das damalige Deutschland überfielen.

Ihr alle wißt, welche furchtbaren Zeiten der Schmach, der Schande und der Ohnmacht wir dann durchleben mußten. Tiefer und tiefer sanken wir hinab. Das deutsche Volk drohte sich aufzulösen; Bruder stand gegen Bruder, Schwester gegen Schwester! Und das Ausland, das feindlich gesinnte, triumphierte über das der Vernichtung anheimge­gebene Reich. In letzter Stunde aber kam der Führer, kam feine tapfere Bewegung und das chier Unmögliche geschah. Das Unfaßbare wurde Wirklichkeit: aus Ohnmacht und Schande wuchs ein neues Reich, eine neue Nation, folger und stärker denn je zuvor. Und wieder wurde nun von allen Seiten das Emporsteigen dieses neuen deutschen Volkes und Reiches mit Neid und Mißgunst betrachtet. Größer und größer wurde die Gefahr, so daß wiederum der Gegner nur Zeit uchte, um gegen das neue Deutschland vorzugehen. Die Voraussetzungen dafür glaubte er geschaffen zu haben in jenem Völkerbund, der in erster Linie die Abrüstung des völlig abgerüsteten Reiches weiter forderte. Der Führer sah sich schließlich gezwungen, diesen eigenartigen Verein, der nichts anderes als die Demütigung und Vernichtung Deutschlands wollte, zu verlassen. Er entschied sich dafür, nun­mehr Deutschland jene R ü ft u n g zu geben, die die Voraussetzung, sein sollte, jeden Kampf zu bestehen, wenn er eines Tages dem deutschen Volk aufge-

NSG. Gauleiter und Reichsstatthalter Spren­ger sprach zu den in der Gauschule der NS.- Frauenschaft in Mammolsheim i. T. versammelten Kreisfrauenschaftsleiterinnen und Gausachbearbeite­rinnen der NS.-Frauenschaft über die bedeutenden Aufgaben der Frau im Einsatz der Heimat zur Er­ringung des Sieges. Mit der Arbeit ihrer Hände, mit der Kraft ihres starken Herzens, stehe sie heute als wahrhafte Kameradin des Mannes im Kampf um die Freiheit unseres Volkes. Im einzelnen behan­delte der Gauleiter dann die verschiedensten aktuellen Fragen, die sich aus dem Aufgabengebiet der Frauenschaft ergeben. Sozialpolitische Probleme fanden dabei ebenso ihre Erläuterung wie der Wert ihrer aufrechten, geraden Haltung in allen nicht ver­kannten Sorgen des Alltags. Eine der wichtigsten Aufgaben der Frau fei es, die im Interesse einer gerechten Ordnung notwendigen Einschränkungen mit Umsicht und Bereitwilligkeit zu meistem. In ihre Hand sei es dabei vor allem gegeben, daß nicht die Polizei, sondern die tätig helfende, Volks­schädlinge jedoch hart und unerbittlich zur Ordnung bringende, Kameradschaft zur Hüterin der für die Sicherung der Volksgemeinschaft notwendigen Maß- nnhmen werde.

beim je, so führte der Gauleiter weiter aus,

zwungen werden sollte. Gewaltig war die Rüstung, die nun einsetzte. Ganze Rüstungszweige mußten neu aufgebaut werden, denn in jenem Schandvertrag von Versailles waren Deutschland alle Waffen ge­nommen worden, die für die Führung eines Krie­ges allein entscheidend waren.

Jetzt wurden sie neu aufgebaut, und in wenigen Jahren wuchsen Fabriken um Fabriken. In kürze­ster Zeit wurden wieder 6% Millionen Arbeitslose in den Arbeitsprozeß eingegliedert. Jeder stand wieder an seinem Platze. Wieder drehten sich die Räder, wieder sausten die Hämmer, und ein ge­waltiges Arbeiten begann in der Sicherung des Reiches. Gleichzeitig mit dem Aufbau der Rüstung schuf der Führer die neue deutsche Wehr- macht. Aus dem kleinen 100 000-Mann-Heer, das uns jener Schandfriede ließ, wurde wieder e i n gewaltiges Volksheer, bildete sich wieder aus dem deutschen Volke heraus eine neue Ma­rine und schließlich eine neue strahlende Luftwaffe. So wurde auf der einen Seite das deutsche Volk und seine Männer, vor allem seine Jugend wieder herangezogen zum edelsten Berufe für den Deut­schen, wieder die Waffen zu tragen und führen zu dürfen. Und die anderen wurden herangezogen, diese Waffe zu schmieden und das deuftche Schwert wieder zu schärfen.

Und heute nun stehen wir wieder im Kampf, und dieser Kampf hat Ausmaße angenommen von einek Größe, daß man wohl sagen darf: Noch niemals stand Deutschland in einem gewaltigeren Kriege, denn in dem jetzigen. Zwei Fronten sind es, die wir vor uns sehen; die Front draußen und die Front in der Heimat. Die Aufgabe der Front draußen ist es in all diesen Jahren gewesen und wird es bis zum endgültigen Sieg bleiben, die Heimat zu schützen und den Sieg zu erringen. Jahre hindurch kämpfen nun eure Söhne, eure Brüder, eure Männer, um die Heimat zu schützen. In ge­waltigen Schlägen und Siegen überrannten sie den Gegner. In dieser ganzen Zeit war es das Be­streben des Führers, mit Rußland zu einer Verständigung zu kommen, denn der Führer wollte dem deutschen Volk jeden unnötigen Kampf er­sparen. Scheinbar ging Rußland darauf ein. Aber

werde die Partei, deren wehrfähige Männer an der Front stehen, auf die Mitarbeit der Frau ange­wiesen sein. Die Frau werde sich in fachlichen wie propagandistischen Aufgaben dieses Einsatzgebietes in gewohnter Weise bewähren. Mut und Selbstver­trauen werde sie daheim, wie in ihren Briefen, die sie mit der Front verbinden, ausstrahlen und damit zu einer anhaltenden Stärkung des Wider­standswillens unseres Volkes beitragen. In selbst­sicherer und stolzer Haltung werde sie sich im Geiste Adolf Hitlers so um die Erhaltung der Volksge­meinschaft besonders verdient machen und damit einen wesentlichen Beitrag leisten.

Die Gaufrauenschaftsleiterin dankte dem Gau­leiter für feine zielweisenden und anerkennenden Worte mit dem Versprechen, daß die Frauenschaft des Gaues weiterhin ihre Pflicht erfüllen werde. Die Tagung brachte den Teilnehmerinnen zu­meist in Form von Arbeitsgemeinschaften eine Fülle von Anregungen und die Möglichkeit zur Aus­sprache. Unter anderem sprachen Hauptstabsleiter Dr. Menzel von der Landesbauernschaft über die Versorgungslage, Major Otto über dieWehrmacht- betreuung, die Soziale Betriebsarbeiterin Fräulein D i e t e r l e, sowie Professor W i 11 s a ck von der Universität Frankfurt.

3m Ehrenhof der Neuen Reichskanzlei.

3m Ehrenhof der Neuen Reichskanzlei war ein Ehrenbataillon aus Kompanien des Heeres, der Kriegsmarine, Luftwaffe und Waffen--- an getreten, deren Front Ritterkreuzträger Meister Hahne mit Reichsmarschall Göring abschritt. Reichsmarschall Göring verabschiedet sich hier von Meister Hahne. In der Mitte Reichsminister Speer. Links: Ritterkreuzträger (Befreiter Krohn, dahinter die Generalfeldmarschälle Keitel und Milch. Ganz links: Reichsorganifationsleiter Dr. Ley. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Die deutsche Frau meistert alle Schwierigkeiten.

Oer Gauleiter auf einer Tagung der NS.-Zrauenschast.

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Unser Bild zeigt Ritterkreuzträger (Befreiten Krohn bei der Uebergabe des Ritterkreuzes zum Kriegs- verdienstkreuz an den Rüstungsarbeiter Meister Hahne. (Scherl-Bilderdienst-M.)

schon bald mußten wir erkennen, daß das bolsche­wistische Rußland diese Zeit ausschließlich dazu be­nutzte, um eine Rüstung weiter auszubauen und zu vollenden, die niemals ihresgleichen gehabt hat.

Und wenn nun heute gefragt wird: Wie war das möglich, daß die Sowjetunion eine solche Rüstung ausbauen konnte, dann kann die Antwort nur lauten: Nicht aus jenen edlen Gefühlen für Volk, Vaterland und Führung, die euch bewegen, ist dort drüben so wahnsinnig geschuftet worden, sondern nur weil der Mensch dort nichts bedeu­tet; weil der Arbeiter dort nichts anders ist als Sklave. Nur unter Maschinengewehren und mit der Peitsche wurden die Arbeiter Sowjetruhlands an ihre Arbeitsstätten getrieben. Dabei war es gleichgültig, ob der Arbeiter in der Lage war, die Waffen fertigzustellen ober nicht. Waren sie nicht fertig, verfiel er dem Tode. Ein Morden,> wie es die Welt noch nicht gesehen hat, ging durch dieses Rußland. An dieser Rüstung klebt das Blut von Millionen russischer Arbeiter und Arbeiterinnen. Rücksichtslos wie dieser Dschingis-Chan in diesem Winter, bar jeder militärischen Vernunft, immer wieder seine Regimenter gegen den deutschen Wall anbrausen und zusammenkartätschen ließ, genau so rücksichtslos und ohne jedes Bedenken, ohne jede Rücksicht auf Menschen, schuf er seine Rüstung. Ganze Dörfer wurden nachts umstellt und die Be­wohner in die Fabriken getrieben. Die Kinder wurden in irgendeine Anstalt gebracht und durch die Bolschewisten erzogen. Ehepaare wurden aus- einanbergeriffen, die Männer hierhin, die Frauen dorthin verschickt, nie wieder bekamen sie sich zu sehen. Das war die bolschewistische Me­thode, zu arbeiten und anzupeitschen.

Und so unterscheidet sich unsere Arbeit, der Ein­satz unserer deutschen Arbeiter und Arbeiterinnen, unserer Bauern und Bäuerinnen weiß Gott grund­sätzlich von jener Methode, die dort in demPara­dies der Arbeiter und Bauern" üblich war und heute noch üblich ist. Was auch immer die Lügen­propaganda des Auslandes sagen mag, jeder ein­zelne von euch weiß, daß wir gewiß jetzt viel vom deutschen Arbeiter verlangen und verlangen müssen und ebenso vom Bauern und der Bauersfrau. Aber nie wurden in Deutschland Maschinengewehre auf« gestellt, um deutsche Arbeiter zur Arbeit zu treiben, denn der deutsche Arbeiter geht aus eigenem Antrieb, aus der Leidenschaft des Herzens heraus zur Arbeit, um für feinen Führer und feine Wehrmacht die Waffen zu schaffen. Man braucht ihn nicht zu kommandieren, und man braucht ihn nicht zu peitschen wie dort drüben.

Mit klaren Augen und mit der ihm angeborenen Genialität sah der Führer, daß das alles nur ge­schah, um im gegebenen Augenblick Deutschland zu Überfällen und zu vernichten. Langsam schoben sich die bolschewistischen Kolonnen erst im Norden ge­gen Finnland vor. Im Süden nahmen sie die Positionen Rumäniens ein, und weiter und wei­ter hätten sie sich im Norden über Skandinavien und im Süden über den Balkan herangeschoben, um Deutschland aus dieser Zange den letzten Stoß zu geben. Glauben Sie mir, liebe Volksgenossen, unser Führer hat viele Entschlüsse fassen müssen und um geheuer schwere. Der schwerste Entschluß feines Lebens aber war der, klar zu erken­nen, was dem deutschen Volke drohte^ welche ge­waltige Macht dort drüben stand und doch den ersten Schlag zu tun, der unabänderlich getan werden mußte. Als das feststand, da allerdings führte der Führer diesen ersten Schlag mit jener Kraft und jener Genialität, mit der nur er Schläge zu führen weiß. In unerhörten Siegen wurde die russische Wehrmacht überrannt und zerbrochen, 1500 Kilometer tief und mehr drangen wir in den rus­sischen Raum ein. Und als gerade zu einem neuen gewaltigen Stoß ausgeholt werden sollte, da trat uns ein neuer Feind entgegen, nicht die bolschewi­stischen Drvisionen, nicht die bolschewistischen Waf­fen, es waren die Elemente, die nun wider uns waren. Ungeahnt und plötzlich brach der Win­ter herein, in drei Tagen ungeheure Kältegrade er­zeugend.

Und nun kam ein Winter, wie wir ihn in der Geschichte deutscher Kämpfe wohl noch nicht erlebt haben. Jetzt mußte sich die Bewährung unserer Front im russischen Winter erweisen. Es ist leichter, im siegreichen Vorwärtsstürmen Siege an die Fah« nen zu heften, als im schweren Abwehrkamps gegen