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Zusammenschlüssen ausgedehnt, auch wenn * dich nicht öffentlich sind. Verboten sind werter samtlicht Tanzveranstaltungen von Tanzschulen mit Ausnahme von reinem Tanzunterricht^ Damit trift diese Polizeiverordnung auch alle Versuche, durch nichtöffentliche, vereinsmäßige Zusammenschlüsse bas bestehende Tanzverbot zu umgehen.
Aus der engeren Heimat.
Kaninchen-Ausstellung in Grünberg.
machen.
Zwei Tote bei einem Derkehrsunfall.
Lpd. D a r m st. a d t, 21. Jan. In der vergangenen Nacht ereignete sich auf der , Straße Darmstadt—, Groß-Gerau ein schwerer Derkehrsunfall. Ein Personenkraftwagen fuhr auf einen haltenden Lastkraftwagen auf. Hierbei fanden zwei Per- fönen den Tod.
Sie lieferte Butter und stahl Zigaretten
Lpd. Mainz, 21.Jan. Eine 41jährige Frau au; Mainz wurde wegen fortgesetzten Diebstahls zu fünf Monaten Gefängnis und wegen Uebertretung der Verbrauchsregelungsordnung zu 150 RM. Geldstrafe verurteilt. Die Frau lieferte einer Mainzer Geschäftsfrau laufend Eier und Butter und stahl beim Abliefern der Waren in einem Hinterzimmer Rauchwaren. Das Gericht nahm eint Mindesthöhe des Schadens von 5000 bis 6000
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Stühler (Grünberg).
Landkreis Gießen.
Verdunkelungszeit:
22. Januar von 18.47 bis 8.47 Uhr.
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Gegen Tauschgeschäfie mit knappen Waren.
Anweisungen des ZreichsjustizministerS an die Gtrafverfolgungsbehörden.
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Instinkt für politische Aktualitäten begabt ist, sondern auch mit einem ausgeprägten Sinn für theatralische Möglichkeiten und Wirkungen, wird an der geschickten Kvntrastierung der beiden Frauengestalten deutlich: der Generalin de Wet, die aus weiblichem Gefühl den Krieg verabscheut, aber in Not und Leid aufrecht und unerschütterlich an der Seite ihres Mannes für dessen Ueberzeugung einsteht — und jener zwei Akte lang zweideutig schillernden Figur aus dem gegnerischen Lager, die unter dem Namen Katharina Forster ihr Herz an de Wet verloren hat, ihn ausliefert, um ihn vor dem Meuchelmorde zu retten, und erst bei der großen Abrechnung zuletzt rehabilitiert wird.
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Die von Herrn Zeppenfeld geleitete Aufführung vereinigte in'sich die lebhaften Akzente des politischen Historienstücks mit den kräftigen Wirkungen eines auf die,große Auseinandersetzung^des Schlußaktes hin gesteigerten, geschickt und durchsichtig angelegten Theaterspieles. Herr Löffler ließ in seiner Raumgestaltung die unruhige Stimmung des nächtlichen Burenlagers und die erkältende' Nüchternheit des Gerichtssaales eindringlich empfinden. Herr Fischer spielte den de Wet mit einer einfachen und gradlinigen Charakterisierung im Sinne der Schilderung, die der Autor im Programmheft von seinem Helden gibt: als einen Mann des Lölkes, bäuerlich schlicht, soldatisch nüchtern, überzeugend und unverstellt in dem, was er denkt, sagt und tut. Das scharf belichtete Gegenbild zu seiner ungebrochenen Persönlichkeit war Louis Botha, wie ihn Herr Funke zeigte: ein glatter Diplomat im Gehrock, halblaut, unpathetisch, undurchsichtig und gefährlich. (Es fällt schon bei der Lektüre schwer, in ihm den einstigen Truppenführer von Colenso wiederzufinden.) Renate Freihen spielte mit verhaltener Leidenschaftlichkeit, zuletzt wild ausbrechend, die Katharina, Hilde Kneip mit schöner Wärme und weiblicher Empfindung die Leidensgestalt der Generalin. Herr K ö ch l i N g fand für den Daniel de Wet den heftigen, trotzigen, unbedingten Ton begeisterter Jugend. Aus dem großen Aufgebot seien noch die Herren Zeppenfeld (Beyers), Ludwig (Joubert), B o s n y (Trichard) und V o l ck (Fourie) hervorgehoben. — Die Besucher dankten zuletzt mit lebhaftem Beifall.
Hans Thyriot
auf eigener Scholle zu sein. Ihre Arbeit wurde ihnen bestimmt nicht immer leicht. Aber gerade an den Schwierigkeiten erwies es sich, ob der Junge ein Kerl ist oder nicht. Nur der innerlich Starke und Gesunde ist zu dem Entschluß gekommen, auf dem Lande zu bleiben.
Nun treten diese Jungen in landwirtschaftliche Berufe ein und werden auch hier ihre Pflicht erfüllen. Die aber in die Stadt zurückgehen, werden nicht wie manch anderer über den Bauern lachen, sondern für ihn eintreten und sagen, wie das bäuerliche Leben in Wirklichkeit beschaffen ist, da sie es ja selbst erlebt haben.
Zu Ostern wird nicht nur ein alter Einsatz beendet, sondern viele 14jährige Jungen und Mädel treten am 1. April in die Reihen des Landdienstes ein. Jetzt ist die Zeit der Anmeldung. An alle er« geht der Ruf. Aber nur diejenigen, die sich angesprochen fühlen, werden folgen und sich freudig in die Reihen des Landdienstes stellen, um hier ihre Pflicht dem Volke gegenüber zu erfüllen.
-Die Offizierslaufbainen . der Kriegsmarine.
Wer 1942 als Offiziersanwärter in die Kriegsmarine eintreten will, muß feine Bewerbung baldmöglichst bei der Inspektion des Bildungswefens der Marine in Kiel einreichen. Auskünfte über die nötigen Bewerbungsunterlagen erteilen alle Wehrerfatz-Dienststellen. Es werden Anwärter für die Seeoffizier-, Jngenieuroffizier-, Sanitätsoffizier-, Waffenoffizier-, Derwaltungsoffizier- und die neu eingerichtete Marineartillerieoffizier- Laufbahn eingestellt. Voraussetzung ist der Besitz ober die vorzeitige Zuerkennung der Reife einer höheren Lehranstalt. Schüler der Klasse VII werden .nach einer Vereinbarung mit dem Reichser- ziehungsministerium bis zur etwa im Sommer 1942 stattfindenden Einstellung die Möglichkeit zur Erfüllung dieser Bedingung erhalten, wenn sie durch gute Führung und ihre Schulleistungen > in den nächsten Monaten rechtzeitig die Eignung zur Der- setzung nach Klasse VIII erwerben. Der Berus des
Zu der neuen Ergänzung und Aenderung von Vorschriften auf dem Gebiete der Derbrauchsregelung hat der Reichsjusti.zminister Anweisungen an die Strasverfolgungsbehörden erlassen. Danach ist jetzt auch die Ueberlassung einer Bezugsberechtigung, die dem Ueberlassenden nicht 'zusteht — etwa einer gestohlenen, unterschlagenen oder erschlichenen Be- zuaskarte — unter Strafe gestellt. Bereicherung s- abficht ist dabei nicht mehr Voraussetzung für die Bestrafung. Als ein Beziehen oder Abgeben ohne Bescheinigung über die Bezugsberechtigung wird infolgedessen auch das Vertauschen und Eintauschen bezugsbeschränkter Erzeugnisse durch Gewerbetreibende für persönliche Bedürfnisse unter Einsatz der ihnen anvertrauten Ware nunmehr zu bestrafen ein. Derartige Tauschgeschäfte sind, so sagt die Der- ügung des Ministers, „ein Mißbrauch der Treuhanderstelle, die der Gewerbetreibende int Verkehr mit bezugsbeschränkten Erzeugnissen einnimmt, und erregen in der Bevölkerung berechtigten Unmut". Der Minister bittet die Strafverfolgungsbchörden deshalb, in derartigen Fällen empfindliche Strafen zu beantragen.
Nach der Neufassung der Verbrauchsregelungsbestimmungen ist weiter nunmehr auch derjenige mit Strafe bedroht, der sich die Verfügung über eine Vezugsberechtigung unbefugt verschafft. Die höhere Vergehensstrafe ist in solchen Fällen nicht nur für „besonders schwere", sondern überhaupt in „schweren" Fällen angedroht. Dazu stellt der Minister r'est, Mß die Benutzung gefälschter Bezuyskarten stets, der Handel mit Bezugskarten regelmäßig als schwerer Fall zu würdigen fein werden. Auch die Erschleichung der Genehmigung einer Hausschlach- tung wird im allgemeinen einen schweren Fall darstellen. Wird als Entschuldigung für falsche Angaben über die vorgeschriebene Mästungszeit bei Hausschlachtungen z. B. angeführt, daß ausreichende
Futtermittel für diese Zeit nicht zur Verfügung gestanden hätten, so hat der Staatsanwalt darauf hinzuweifen, daß nach den Gedanken der bestehenden Regelung bei der angespannten Futtermittelversor? gungslage nur derjenige Schweine halten und mästen darf, der über die notwendigen Futtermittel verfügt. Ein Mangel hieran kann daher falsche Angaben nicht rechtfertigen.
Auf Grund der kriegswirtschaftlichen Bestimmungen sind auf dem Gebiete der Verbrauchsregelung verschiedene Verwaltungen und Dienststellen, wie Wirtschafts, und Ernährungsämter, Preisüberwachungsstellen und Polizei, zur Verhängung von kriminellen oder Ordnungsstrafen befugt. Um zu verhüten, daß sich aus dieser Aufspaltung der Zuständigkeiten auffallende Unterschiede in der Strafbemessung bei gleichartigen Zuwiderhandlungen gegen die Verbrauchsregelung ergeben, empfiehlt der Minister, daß die Leiter oder Sachbearbeiter der beteiligten Dienststellen miteinander Fühlung halten. Ist anzunehmen, daß eine Sache zur (Erörterung von Fragen grundsätzlicher Bedeutung führen wird, oder wegen der Art oder Ausführung der Straftat von besonderem Interesse für die mit der Verbrauchsregelung befaßten Dienststellen ist, so wird die Anklage und später das Urteil mit Gründen in Abschrift dem Wirtschafts- ober Ernährungsamt übersandt. Auch können Vertreter der Aemter informatorisch oder als Sachverständige gehört werden.
Zur Schwarzfchlachtung bemerkt der Minister noch, daß bereits die Schwarzschlachtung eines einzigen Schlachttieres von normalem Schlachtgewicht wegen der Gefahren der Nachahmung ober anderer .mittelbarer Wirkungen ein Verbrechen sein könne, das mit den schweren Strafen der Kriegswirtschaftsverordnung zu ahnden ist.'
Theater der Universitätsstadt Gießen
Arnold Krieger: „Garifhon de Wet."
Aus der Siadi Gießen.
Wachsendes tidn.
Tatsächlich, man merkt es schon. Zwar ist es noch dunkel, wenn am frühen Morgen die Betriebe ihre Pforten öffnen. Aber schon eine Stunde später läßt sich der Dämmerschein wahrnehmen, der den neuen Tag verheißt. Und wer Gelegenheit hat, näher darauf zu achten, macht die erfreuliche Feststellung, daß von Tag zu Tag das Licht im Zunehmen begriffen ist. Gewiß, es handelt sich dabei nur um Spannen von Minuten, um einen. Vorgang übrigens, über den uns der Kalender sogar sehr genau belehrt, aber die eigene Wahrnehmung macht mehr Freude als alles theoretische Wissen. Wieviel Vergnügen bereitet es zum Beispiel, darauf zu achten, wann man morgens das Licht ausknispen kann, um dann sagen zu können, daß pran gegenüber der Vorwoche bereits wieder sieben ober acht Minuten Vorsprung gewonnen hat.
Am Nachmittag ist die Sache noch wesentlich günstiger. Hier zeigt sich bereits her große Vorzug, den uns die Sommerzeit verschafft. Die Dämmerung weicht mit/Eile immer mehr auf den Abend
Die Aktualität eines Schauspiels, in welchem Churchill und Smuts zwar nicht geradezu auf der Bühne, aber doch als charakteristisch antreibende Hintergrundfiguren erscheinen, liegt auf der Hand — auch wenn die Handlung bereits 1914 ein setzt, an dem Tage, als zum ersten Male der Krieg zwischen Deutschland und England begann. Die Hauptgegenspieler sind der aus dem Burenkriege bekannte volkstümliche General de Wet, der „schwarze Christian", und fein einstiger Freund und Waffengefährte Louis Botha, der Bruder von Hendrik Botha, den Arnold Krieger zum Helden seines nicht minder aktuellen Romans „Mann ohne Äplk" machte. Louis Botha, einst Sieger über die Engländer bei Colenso, nun südafrikanischer Ministerpräsident von Londons Gnaden, betreibt unter britischem Druck den einem Raubzuge gleichkommenden Angriff auf Deuffch-Südwest. Der schwarze Christian, mittlerweile grau geworden, protestiert leidenschaftlich, aus Rechtsgefühl, aus Natio- nalbewußtsein und aus Sympathie mit Deutschland gegen eine solche Aktion. Darüber kommt es zum Bruch mit Botha, zum Aufstande de Mets und zum Bürgerkriege. Die Regierung erläßt eine Gegen- proklaiNation gegen den „einst so tapferen und ftaatstreuen General" und setzt einen Preis auf feinen Kopf; er wird im Felde gefangengenommen, sein Sohn fällt; in einer neuen Auseinandersetzung scheint Botha schon von de Mets beschwörenden Wörtern überwunden — aber dann tut sich die unüberbrückbare Kluft wieder auf, die das Denken der beiden burischen Führer trennt: während Botha in» Mischen geschmeidig von den einst durch ihn Besiegten gelernt hat, ganz in ihrem Bann steht und sich ihrer Methoden bedient, erinnert sich de Wet nur der britischen Gewaltakte und Perfidie im vergangenen Freiheitskampfe, der Konzentrationslager und des von Kitchener diktierten Friedens. Der Prozeß gege« de Wet im Schlußakt wirkt wie ein Satyrspiel: wenn hier die Szene zum Trtbunal wird, wird zugleich der Angeklagte zum Kläger, und auf der Bank des Angeklagten sitzen am Ende der in feiner ganzen Gesinnungslosigkeit schrecklich demaskierte Botha und mit ihm — man wird sich mehrfach an den Film „Ohm Krüger" erinnert fühlen — auch jene britischen Hintermänner und Drahtzieher, in deren Sold und Auftrage er handelt.
Daß Krieger nicht nur mit einem fpürfinnigen
Dienstagabend in der Turnhalle am Oswaldsgarten einen Ahschiedsappell für den von Gießen scheidenden SA.-Brigadeführer Schwarz. Sturmführer Frey meldete dem Brigadeführer die angetretenen SA.-Männer. Nach einem Spruch und hem gemeinsam gesungenen Lied „Volk ans Gewehr" gedachte SA.-Sanitätsgruppenführer M ö h r ch e n von der SA.-Gruppe Hessen (zur Zeit Oberstabsarzt bei der Wehrmacht) in herzlichen Worten dqr über vierjährigen hiesigen Tätigkeit des Brigadeführers und feiner Verdienste, die er sich um die Ausbildung der oberhessischen SA. erworben hat. Mit dem Wunsch, daß SA.-Brigadeführer Schwarz sich auch in Zukunft seiner in Oberhessen verlebten Zeit gerne erinnern möge und mit besten Wünschen für fein Wirken an neuen Aufgaben schloß SA.- Sanitätsgruppenführer Mohrchen feine Ausführungen. SA.-Brigadeführer Schwarz erklärte dann in einer kurzen Ansprache u. a., daß ihm der Abschied von der oderhessischen SA. nicht leicht falle. Als Berliner ha!be er sich schnell in Dberheffr- ~~ gelebt, und gerne werde er an feine SA.-^, Gießen zurückdenken. Besonders erinnere er sich immer wieder der Zeit, in der er beim Sudeten- Einsatz und beim Westseidzug mit den Kameraden aus der oberhessischen SA. als Soldat des Führers zufammenmarfchiert fei. Dann schloß der Brigade- sührer den Appell in üblicher Weife.
+ (9 r ü n b e r g, 20. Jaq, Was Züchterfleiß oed mag, bewies die am 17. und 18. Januar {tätigt habte Kaninchen-Ausstellung des hiesigen Klein- tierzüchtervereins. Am Samstagvormittag konnte der Ausstellungsleiter K. Wagner dem Preis, richter, Hch. Dietrich, (Klein-Karben) 105 Raffe, kaninchen zur Bewertung übergeben. Die Schm war nicht nur von Grünberge r Freunden des Der. eins, sondern auch aus der Umgegend sehr ftarl besucht. Der Verein kann auf die Veranstaltung mit! Stolz zurückblicken. Das Ergebnis der Bewertung! Angora: ein Ehrenpreis und 3. Preis: Wilhelnft Krug (Beltershain), zwei 2. und zwei 3. Preist Karl Wiegelmann (Grünberg). — Deutsche Widder ein 1. und 2. Preis: Johannes Wagner (Qrünbergi, ein Ehrenpreis und 1. Preis: Hermann Gerhardt (Grünberg), ein Ehrenpreis, 1. Preis und 3u. chlagsehrenpreis des Landesbauernführers: Chrj. tian Lauth (G'.ünbexg), ein 1. Preis: Willy Grotz (Grünberg), Adolf Diehl (Lehnheim), ein 3. Preis: Karl Sauer (Lumda). — Groß-Chinchilla: ein 2. Preis: Hch. Möbus (Grünberg), Ehrenpreis unb 3. Preis: Peter Rock (Grünberg). — Deutsch:
Marine-Offiziers führt frühzeitig zur Selbftandgkeit und Verantwortung. Er fetzt die entsprechende Veranlagung des Charakters unb* volle Einsatzbereitschaft für den Gedanken deutscher Seegeltung voraus.
Einstellung von Freiwilligen in die Wehrmacht.
In die Wehrmacht werden laufend Kriegsfreiwillige und längerdienende Freiwillige,/ die sich für eine zwölfjährige Dienstzeit verpflichten wollen, eingestellt. Es können sich melden:
1. Kriegsfreiwillige vom vollendeten 17. Lebensjahr ab:
a) beim Heer: für Infanterie (Jnf.-Regt., Inf.« Regt, jmot.j und Gebirgsjäger-Regt.), Panzertruppe (Panzer-Regt., Schützen-Regt., Krad- schützen-Batl.), Nachrichtentruppen (nur für den x Funkdienst);
b) bei der Kriegsmarine: für Küstendienst (See und Land);
c) bei der Luftwaffe: für Fliegertruppe (als Flugzeugführer, Bombenschütze, Bordschütze, Fall- schirmschütze), Luftnachrichtentruppe (als Bordfunker, Fliegerschütze), Höchstalter 28 Jahre.
2. Längerdienende Freiwillige vom vollendeten 17. bis 25. Lebensjahr für alle Wehrmachtsteile und alle Waffengattungen.
Meldung hat in jedem Fall bei dem für den Aufenthaltsort des Freiwilligen zuständigen Wehrbezirkskommando zu erfolgen. Weitere Auskünfte über deiz Eintritt als Freiwilliger erteilt auf Anfrage jedes Wehrbezirkskommando und Wehrmeldeamt. Einstellung in die Wehrmacht erfolgt jeweils nach Durchführung der Annahme als Freiwilliger.
Auch Tanzstundenzirkel verboten.
Der Reichsführer ff und Chef der deutschen Polizei hat mit Rücksicht auf die schweren Abwehrkämpfe an der Ostfront und zahlreichen Wünschen von Frontsoldaten entsprechend das bestehende Tanzverbot auch auf Tanzlustbarkeiten von Tanz- stundenzirkeln, von Vereinen und vereinsähnlichen
zurück, und mancher kann schon in diesen Tagen auf die künstliche Beleuchtung seines Arbeitsplatzes bis zum Feierabend verzichten. Welch angenehmes Gefühl aber ist es, schon wieder bei Helligkeit den Heimweg anzutreten, den man vor einigen Wochen noch bei Dunkelheit zurücklegen mußte.
Schon binnen kurzem, am 2. Februar, haben wir Lichtmeß. An diesem Tage wurde von der bäuerlichen Bevölkerung alle Lichtarbeit eingestellt, der Betrieb der Spinnstuben hörte auf, ein neuer Zeitabschnitt begann, der die Sommerarbeit zum Mittelpunkt hatte. „Lichtmessen ist der Winter halb vergessen", heißt es deshalb in einer alten Bauernregel, die aus der Erfahrung schließt. In der Tat mehren sich jetzt allmählich die Vorboten des Frühlings. In den Bäumen ist schon der Saft am Werke, die Sonnenstrahlen gewinnen mehr Kraft, und bann und wann läßt sich bereits ein munterer Vogelpfiff vernehmen. Mit dem wachsenden Licht ist jedenfalls eine erfreuliche Wende ein gehrten.
Vornolizen.
Theater der llniversilätsstadt Gießen.
Das Dramaturgische Büro schreibt: Das am (Samstag, 24. Januar, zur Erstaufführung gelan- aende Lustspiel „Aufruhr im Damenstift" unterscheidet sich von den üblichen Stücken dieser Gattung schon dadurch, daß es keine einzige Männerrolle aufweist; die 18 Damen des Stifts bleiben unter sich. Der Däne Axel Breidahl ist einer der erfolgreichsten Bühnenautoren der letzten Jahre. Die Handlung des Stückes ist im übrigen wesentlich verschieden von der Handlungsführung der Verfilmung. Die Rolle der Aebtissin spielt als Gast Bianca Blacha, noch bekannt von ihrer Verkörperung der „Ariadne". In weiteren Rollen- Abbt, Bamberger, Elgg, Farry, Fischer, Henzky, Kannen, Lange, Mauer, Meinet, Prasser, Rasst, Rau, Schmitz, Schwind, Sfiligoj und Thomae. Inszenierung: Wilhelm Michael Mund.
Abschiedsappell
für SA.-Brigadeführer Schwarz.
Der Standort Gießen der SA. veranstaltete am
Führungswechsel im Bann 81 der Hitler-Zuaend.
NSG. Im Standort Frankfurt am Main der Hitler-Jugend ist ein Führungswechsel eingetreten ' An Stelle des wieder voll in fein bisheriges Aufgabengebiet zurückkehrenden K.-Führers des Standortes Frankfurt, Oberstammführer Dorr, wurde Bannführer Sigurd T a e s l e r mit der Führung des Bannes 81 betraut.
Bannführer Taesler hat den jetzigen Krieg als Unteroffizier an der Westfront mitgemacht und das E.K. 2. Klasse erworben. Bereits seit feinem 16. Lebensjahr gehört er der Bewegung an, führte feit dem Jahr 1935 den Jun ad an n 116 in Gießen unb feit feiner 1939 zum Bannführer erfolgten Beförderung den Bann 116, dessen weitere Führung er auch jetzt noch beibehält.
fe-WiWt M kraft öntm Stenoe f Fröhliche Gymnastik und Spiele für Frauen: Jeden Donnerstag von 20 bis 21 Uhr in der Turn- Halle Schillerfchule, Schillerstraße. 273D
Oer Landdienst der H,tler-Iuaeno
NSG. Nur noch kurze Zeit, dann verlassen wie- der viele Jungen und Mädel auch in Hessen-Nassau die Schule des Landdienstes der Hitler-Jugend. Die meisten von ihnen, die jetzt ein Jahr ihre Pflicht beim Bauern getan haben, sind zu der Erkenntnis gekommen, daß sie für immer auf bas Land gehören. Sie stauben ein Jahr im täglichen Kamp um bie Nahruugsfreiheik an ber Seite bes Bauern unb der Bäuerin. Da sprach unbewußt auch ihr bäuerliches Blut, das sie von ihren Vorfahren vom Lande ererbt haben. Außerdem erkannten sie, daß es nichts Schöneres und Größeres gibt, als Bauer
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* Watzenborn-Steinberg, 19. Jan. DeÄJ hiesige Gesangverein „Germania" bielK dieser Tage feine Jahreshauptversammlung im VerN^ einslokal-ab. Neben den Zahlreich erschienenen Mi« gliedern und mehreren in Urlaub roeitenbeitK Sängern konnte der Vereinssührer auch den Dici-Iz genten des Vereins, Harnisch, und den früheren« Provinzsängerführer jur Oberhessen, L. WendlefM (Bad-Nauheim) begrüßen, der vor einem Jahr zunW Ehrenmitglied bes Vereins ernannt worden warM Aus dem Jahresbericht des Vereinsführers war zW ersehen, baß die Sänger sich im Jahre 1941 trow zahlenmäßiger Schwächung des Klangkörpers !>W der Oeffenttichkeit mehrmals zeigen konnten; f« wurde u. a. das Kriegsleistungssingen im MoM 1941 als ein guter Erfolg gebucht. Der KassenberichiZ vorgetragen von dem kommrsfarifchen Rechner S) 0'1 bermehl, hatte einen beträchtlichen UeberfchuW aufzuweifen. Die Dereinssührerwahl ergab die eiwi stimmige Wiederwahl des seitherigen VereinsführerM Theo Jung. Für den zur Wehrmacht eingezogeW nen stellv. Dereinssührer O. Häuser wurde KaM Sommer von der Versammlung zum kommissari'H schen Stellvertreter des Vereinssührers bestellt, becJ auch als Chorleiter — was um so anerkennens«^ werter ist — ohnehin schon dem deutschen MännerD gefang Wegbereiter ist. Die übrigen in be® Vereinsführung tätigen Sänger blieben in ihren* Aemtern. Unter „Verschiedenes" berichtete Sanges^ kamerad Wendler über den Werdegang des new - geschaffenen Sängergaues XI (Hessen-Nassau). SiM . - «öa ihrer Ausgabe im Kriege roohl bewußt, werden bitT-. ins ourste Sänger demnächst wieder unseren Verwundeten in | ;y3 hier < einem Lazarett, mit einem Chorkonzert eine- Freud,
Großsilber: ein 3. Preis: Willy Groß (Grünberg), n — Helle Großsilber: ein Ehrenpreis, zwei erste uni) dv' tinent, ein 3. Preis: Armin Stein (Grünberg), ein Ehren- ,Mler, i preis: Wilhelm Stark (Saasen), ein 1. und ein 01 do 2. Preis: Willy Groß (Grünberg), Ludwig Hopp?. D '' j,der (Lumda), ein 2. und 3. Preis: Hch. Jost (Grün- erholt berg), ein 2. Preis: Wilhelm Töpfer (Lumda), Kais ' Ar Christ (Grünberg), Wilhelm Faust (Gründers Ä in Konrad Biedenkopf (Grünberg), Hch. Listmann E' in h (Grünberg), Karl Deichert (Weickartshain), Johan. #enL ri nes Wagner (Grünberg), Friedrich Keller (Grün.
berg), ein 1. unb drei 3. Preise: Friedrich Die, i$nÄ0I (Grünberg), zwei 3. Preise: Karl Wiegelmom (Grünberg), Albert Anna (Grünberg), zwei erst MMe Preise, ein 2. und 3. Preis: Hermann Gerhard r- • (Grünberg), zwei 2. Preise: Karl Sauer (Lumda) MMeri Hch. Spengler (Grünberg), zwei 1. Preise und ein datier um«p 2. Preis: Karl Christ (Grünberg), drei 1. Preise < iljrer Karl Repp (Grünberg), ein 1. Preis: Paul Fried ni" rich (Grünberg). — Blaue Wiener: ein 3. Preis: SMS M ± Wilh. Wallenfels (Odenhaufen), r- Weiße Wiener: W 1 ein Ehrenpreis Wilh. Wallenfels (Odenhaufen), ein Wies 1 Preis und Zufchlagsehrenpreis der Kreisfachgrupp ' "n,,A nn Gießen: Friedrich Keller (Grünberg), ein 2. Preis Karl Wagner (Grünberg), zwei 2. Preise und zwe 3. Preise: Georg Buß (Grünberg), ein 1. und breL,,-,.
3. Preise: Hermann Port (Grünberg). — Klein V Wung oe Chinchilla: ein Ehrenpreis: Hch. Röder (@rün^ LA *"kA* berg), ein 1., 2. und 3. Preis: Karl Wagne, ((Brünberg). — Rote Neuseeländer: ein 1., zwei 2< und zwei 3. Preise: Ernst Stein (Grünberg). -< Deutsche Riesenscheck: ein 3. Preis: derselbe, ft Schmarloh: zwei 2. und ein 1. Preis: Christio«


