«rum sind die Zigaretten knapp?
mehr Raucher gibt als früher. Niemand wird wünschen, daß der Anteil der Wehrmacht an der Ziga
rettenproduktion geschmälert wird. Deshalb wird sich
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angenommen.
schlafen ist.
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Empfehlungen
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Wir tun unser Bestes!
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Hause z. 1.4. evtl. Pros. Feulgen, spät. 3-^.-Wbn. Goethestr. 63 II.
der Raucher in der Heimat auch gern mit einem geringeren Quantum zufrieden geben. — (Scherl.)
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KleineAnzeiaen m Gießener Anzeiger werden von Taujenden beachtet und geleie».
Sonntag, den 25. Januar vormittags 10.30 Uhr Fruh-Vorstellung
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Die Frage: „Warum sind die Zigaretten knapp?" beschäftigt zur Zeit jeden Raucher, der heute nicht mehr das gewohnte Quantum bekommt. Nun müßte sich jedoch jeder selbst sagen, daß die Wehrmacht einen großen Bedarf an Tabakwaren hat und die Soldaten selbstverständlich zuerst versorgt werden müssen. Die Zigarettenproduktion ist in den letzten Jahren bedeutend gestiegen. Unser Schaubild zeigt die monatlichen Produktionsziffern 1938—1940 in beständig ansteigender Kurve. Wenn auch die Pro
duktion im vergangenen Jahr herabgesetzt werden mußte und auch im Jahre 1942 etwas niedriger sein wird, so ist es doch Tatsache, daß diese Produktionsziffern noch weit über dem Friedensstand liegen. Aber man darf nicht vergessen, daß es heute viel
Wer diesen ungewöhnlich pak- kenden Film gesehen hat, begreift, was sich heute in dem fernen Osten abspielt
Nach kurzer, schwerer Krankheit verschied heute meine liebe Frau, unsere gute Tochter, Schwester, Schwägerin u. Schwiegertochter
Anna Schneider, geb. Bausch
im 21. Lebensjahre.
Willy Schneider, Wachtm., z.Z. Im Felde Zimmermeister Otto Bausch und Familie Familie Schneider
Familie Ohlwein.
Angenrod, Langsdorf, den 20. Januar 1942.
Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 22. Januar, nachm. 3 Uhr, in Langsdorf statt
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der trauernden Hinterbliebenen: Philipp Sahl, z. Z. im Felde und Sohn Karl Heinz.
Gießen (Löberstr. 10), Steinbach, 19. Jan. 1942.
Die Trauerfeier findet am Freitag, 23. Januar, nachm. 2 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt.
0239
Todesanzeige.
Allen Verwandte^uidJBek.annten die traurige Na?firicht, daß meine liebe, gute Frau, meine liebe Mutter, Tochter, Schwester,. Schwägerin, Tante und Gote,
Lina Sahl, geb. Reuschling
am Montagvormittag nach langem, schwerem Leiden, im Alter von 38 Jahren, sanft ent-
m BadBahnbof' näh., kann i.Tausch gegeb werd.Ang. u.0243a.d.G.A.
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Die Räude unter dem Pferdebestand des Ludwig Euler I. zu Gießen, Hinter der Westanlage 5, ist erloschen. Die gesetzlichen Schutzmaßregeln sind wieder aufgehoben. 277C
Gießen, den 19. Januar 1942.
Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. J.V.: gez. Nicolaus.
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In Stofftieren rv wühlen . . . wie angetiehm! Aus Hunderten von Farben und Mustern das Erträumte zu wählen ... wie herrlich! So schön das alles einmal war... heute müssen alle darauf verzichten. Abes nur vorübergehend ... es kommt ja alles wieder. Wenn man es recht betrachtet, so sind es ja nur einige kleine Annehmlichkeiten, die wir uns heute verkneifen. Und wir tun es gern, denn wir wissen warum und wofür. Den wenigen aber, denen heute keine Auswahl groß genug ist, weil sie die Zeit noch nicht begriffen haben, denen können wir nur ein mitleidiges „Gute Nacht, schlafen Sie weiter“ wünschen.
Wir selbst aber bemühen Uns unermüdlich, ständig eine so große Auswahl in Bemard- Stoffen vorzulegen, es die Umstände zulassen.' •
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Donnerstag, 22. Januar 1942, 19.30 Uhr, Univ.-Aula
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Frauenfachschule b ist abgeschlossene Volksschulbildung und ein Jahr Haushaltungsschule oder abgeschlossene Berufsschulbildung oder erfolgreiche Kinderpflegerinnenausbildung.
♦* Januar-Wanderung des V H C. Gießen. Am Sonntag hatten sich über 20 DHC.er zur ersten Wanderung im Kriegsjahr 1942 eingefunden. Auf nicht alltäglichen Wegen ging es kreuz und quer durchs Nizza, alsdann dem Lauf des Kmngel- bachs folgend, den Alten Steinbacher Weg entlang über die Hohe Warte. Im Anneröder Mühlchen frischte sich die Wanderschar durch eine kräftige Suppe wieder auf. Im Weitermarsch über die Platte, mit dem der Anneröder Jugend alle Ehre machenden Heim, durchquerten die Wanderer den Fernewald, und sie konnten beim Austritt aus dem Wald ein Rudel Rehe beobachten, lieber Oppenrod gelangten sie nach zweistündiger schöner Wanderung zum Endziel Großen-Buseck, wo sie zur Schlußrast einkehrten. Wie gewohnt war der Kasfeetisch gedeckt, und beim guten Glas Apfelwein verging in gemütlicher Stimmung die Zeit allzu rasch. Gegen Abend brachte die Bahn dann die Wanderschar wieder nach Meßen zurück.
Strafkammer Gießen.
Am 24. September o. I. wurde der Bauunternehmer B., der auf dem Anhänger eines Kleinschleppers saß, auf dem Bahnübergang der Strecke Gie-
Mlttwoch, den 21. Januar
19 bis 21.30 Uhr »oeD lO.Mittwochmiete u. Halbmiete A Christian deWet Erstaufführung Schauspiel von Arnold Krieger. Preise von 0.60 bis 3.10 RM.
daß sie einen Sekbstmorbversuch begeht: • erst als' Mutter und Kind im letzten Augenblick gerettet werden, sind die Insassinnen des Stiftes, die Vorsteherin an der Spitze, zur Menschlichkeit bekehrt und „gewandelt". Die Voraussetzungen wie die Entwicklung der Geschichte sind so beschaffen, daß es dem Temperament des Zuschauers überlassen bleibt, Tränen der Rührung oder des entwaffnenden Gelächters zu vergießen, zumal der Spielleiter FD. A n d a m den Film so inszeniert hat, daß man nicht weiß, ob die Komik zahlreicher Auftritte unbeabsichtigt ist oder ironisch gemeint war, und der Eindruck auf weite Strecken zwischen Satire, Groteske und Posse schwankt. Dabei ist die Photographie (Kamera: Günter Arko) gar nicht übel, der Regie- einfall mit der Weihnachtskerze als Lebenslicht ein optisches Symbol von unmittelbarer Sinnfälligkeit. Uebrigens ist dies ein Film ohne Männer, mit lauter weiblichen Rollen. Die junae Maria Land- rock ist das rührende arme Hascherl, eine kleine mäter dolorosa, Hedwig 23 leib treu die Aeb- tissin, unnahbar wie ein Ahnenbild, dabei von schreckenverbreitender Kommandogewalt, Elisabeth Markus ist, sehr menschlich und sympachisch, das Fräulein von Benzon, unter Larven die einzige fühlende Brust. Im sehenswerten Panoptikum der Stiftsdamen spielen Erika von Th ell m ann , Gertrud Wolle und Erika Gläßner die erstaunlichsten Typen. Eine hübsche, lebendige Figur ist das alte Faktotum von Frieda Richard. — (Siegel-Monopol.) — Im Beiprogramm sieht man die Wochenschau und einen lehrreichen, sehr aktuellen Kulturfilm, der über die vielfältig segensreiche Tätigkeit des Deutschen Roten Kreuzes unterrichtet.
Hans Thyriot.
Vorsicht auf dem Eis!
Trotz aller Mahnungen an die Jugend, dünne Eisdecken nicht zu betreten und vorsichtig zu feinv ereignen sich immer wieder Unfälle, bei denen schon mancher Junge uni) manches Mädchen zum Schmerz der Eltern das Leben eingebüßt hat. Nicht immer haben die Kinder das Glück, daß sich ein Erwachsener in der Nähe befindet, der ihnen helfen kann, oder daß sie sich mit„ gegenseitiger Unterstützung selbst herausarbeiten können, vielfach verschwinden die Unglücklichen unter der Eisdecke und finden einen jämmerlichen Tod. Darum nochmals: Vorsicht! Leichtsinn ist nicht Mut, sondern Dummheit.
Gießener Schlachtviehmarlt.
Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtvieh-Verteilungsmarkt) in der Diehverstei- gerungshalle Rhein-Main kosteten Schafe 46 bis 50 Rpf. das % kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,20 RM., bl (135 bis 149,5 kg) 1,20, b2 (120 bis 134,5 kg 1,18, c (100 bis 119,5 kg) 1,14, d (80 bis 99,5 kg) 1,08, e bis f (unter 80 kg) 1,04, gl (fette Specksauen) 1,20, i (Altschneider) 1,18, g2 (andere Sauen) 1,08. Marktverlauf: kein Auftrieb von Großvieh.
Gießener rvochenmarktpreise.
* Gießen, 21. Jan. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Wirsing, y, kg 8 bis 12, Weißkraut 6 bis 8, Rotkraut 8 bis 11, gelbe Rüben 8 bis 10, rote Rüben 10, Unterkohlrabi 8 bis 10, Grünkohlh 8 bis 10, Lauch 17, Sellerie 15 Rpf. _______________________
ßen—-Fulda in der Nähe von Rimlos von der Loka, motive eines Eisenbahnzuges erfaßt und auf der Stelle getötet, Der Schrankenwärter I. B. in Lau. terbach hatte sich jetzt vor der Strafkammer wegen fahrlässiger Tötung zu verantworten. Er hatte die bereits vorschriftsmäßig geschlossene Schranke wieder geöffnet, um den Kleinschlepper mit Anhänger durchzulassen, und so hen Tod des B. verschuldet. Der Angeklagte gab zu, daß ihn der Lenker des Kleinschleppers nicht veranlaßt hatte, die Schranke wieder zu öffnen, er habe aber als sicher angenommen, daß der Zug zu diesem Zeitpunkt noch nicht herankommen könnte. Er habe nichts vom Zuge gehört, dieser hätte auch nach seiner Meinung entsprechend der Abfahrtsmeldung noch nicht so nahe sein können. Der Angeklagte wurde wegen fahrlässiger Tötung zu einer Gefängnis st rase von vier Monaten verurteilt. Wenn dem An- geklagten von der vorgesetzten Dienststelle auch das beste Zeugnis ausgestellt wird, so konnte, wie das Gericht in der Urteilsbegründung ausführte, die grobe Fahrlässigkeit doch nicht übergangen werden.
Landkreis Gießen.
* Hungen, 21. Jan. Beim Transport der Kar- toffel-Dämpfkolonne scheuten am Dienstagnachmittag die vor ein Fahrzeug gespannten Pferde und gingen du rch. Dabei wurde der Fuhrmann Hofmann von dem schweren Fahrzeug über- fahren. Mit einem Beckenbruch mußte der bedauernswerte Mann vom Deutschen Roten Kreuz
kann immer größer werden und es besteht die Möglichkeit einer Brucheinklemmung, wenn Sie ein schlechtsitzendes Bruchband tragen. Ziehen Sie rechtzeitig Ihren Arzt zu Rate und kommen Sie zu mir. wenn er Ihnen ein Bruchband verordnet. Schon Tausenden konnte ich helfen und auch Sie werden überrascht sein, wie leicht und bequem sich Ihr Bruch zurückhalten läßt. Durch meine Spezialbandagen sind nachweisbar vielfach sogar Heilungen erzielt worden. — Machen Sie sich das Leben leichter und quälen Sie sich nicht unnötig auch für Ihren speziellen Fall gibt es eine Hilfe. - Kostenlose und unverbindliche Sprechstunde in: Wetzlar, Donnerstag, 22. Jan., von 3 bis 6 Uhr, im Hotel Kaltwasser. Gießen, ^amstag,24.Jan., von 9 bis 1 Uhr, im Hotel Kobel. Harburg, Montag, 26. Januar, von 9 bis 11 Uhr, im Bahnhothotel. I275D Ii. RuHing, Spezialbandagist, Köln, Rlchard-Wagner-Str. 16
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Am 19. Januar entschlief plötzlich infolge eines Herzschlages unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwägerin und Tante
Katharine Rinn, geb. Hartmann
im 85. Lebensjahre. jm Namen
der trauernden Hinterbliebenen:
Karl Rinn IX.
Heuchelheim, Krofdorf, Bieber/Offenbach, Atzbach, den 21. Januar 1942.
Die Beerdigung findet Donnerstag, 22. Januar, 14 Uhr, vom Trauerhaus, Bachstr. 58, aus statt
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„Tag der Deutschen Meister in Gießen."
Am 15. Februar veranstaltet die Gießener Radfahrervereinigung einen großen „Tag der Deutschen Meister in Gießen". Es ist dem Veranstalter gelungen, fast sämtliche deutschen Meister im Kunstfahren hierher zu verpflichten, um den Gießener Sportfreunden etwas ganz außerordentliches zu bieten. Es werden starten: die deutschen Meister im ^reierkunstfahren Hilbig/Seifert, Hamburg, der deutsche Meister im Einerkunstfahren, sowie der deutsche Meister im Sechserkunstreigen, Radfahrverein Mainz-Bischofsheim, die deutschen Meister im Zweiertunstfahren der Frauen, Geschwister Weber in Darmstadt, sowie der deutsche Meister im Sechser- gruppensahren für Frauen, der Bonner Radfahrverein 1883. Weiterhin hat der Verein noch mehrere Wettbewerbe im Radballspielen sowie Kunst- und Reigenfahren ausgeschrieben, und auch hierzu sind schon zahlreiche Meldungen eingegangen.
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nach Gießen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. |r‘ befliß □ Laubach, 20. Januar. Die Jungvieh- Iv " uns ang
Weidegenossenschaft Solms-Laubach» uiw u hielt ihre 5. Hauptversammlung ab, in der der stell- I!/uolwenM vertretende Vorsitzende Friedrich Wagner einen V ' galt Ueberblick über das vergangene Wcidejahr gab. Die |Kje jn vieler Weide war mit 13 Fohlen und 21 Rindern beschickt. I Lng an ° Die Gewichtszunahme betrug bei den Fohlen durch- schnittlich 89 kg, bei den Rindern 83 kg. Die Ab- I ^tifd)er rechnung, die von dem Rechner H. Silß vorgeleat I1. hur wurde, prüften der stellvertretende Drtsbauernfülp | t fluftai rer Franz Gäbisch und Georg S a l z m a n n. Es I < feine i wurde ferner über die Düngung und die notwen- j die digen Jnstandsetzungsarbeiten beraten. Durch die I ■■\ grenjlin bereits vorliegenden Anmeldungen ist die Weide für I L allo das Jahr 1942 voll besetzt. I ^rernäl)run<
Ehrung eines gefallenenZliegerhelden. I
LPD. Fulda, 20. Jan. Zum ehrenden Geben- I A^ige dem ken des gefallenen Fliegerhelden Ritterkreuzträgers I • - 1
Hauptmann Wilhelm Balthasar wird die ft ä d- | Der&en, we tische Oberschule für K.n oben in Fulda I {jje bau künftighin dessen Namen führen. Der Weiheakt ftn- I M bet am Donnerstag in feierlicher Form in Amve* I ^Miikunge senheit von Gauleiter Weinrich^ Kassel, statt. ■ gewc
Wieder ein Kind tödlich verbrüht. I
■ Mlene, uun . LPD. Limburg, 20. Jan. Im Kreisort L a n« I Dngen oft gendernbach weilte ein Soldat auf Urlaub, um I beschränk an der BeeMgung seines Bruders teilzunehmen. 1 Wachsen pni Während sich der Mann mit seiner Frau zu dem I <je Alkohol c Wohnort seiner Angehörigen, dem benachbarten ■ mit Erf Wi-llsenwth, begab, spielte sein zweijähriges | umschlichen § Kind mit seinem Pferdchen zu Hause in der Küche. | daran der Es ging dabei rückwärts und fiel in einen Eimer mit heißem Wasser. Mit schweren Verbrühungen würbe das Kind ins Krankenhaus eingeliefert, wo es nach vier Tagen starb. '
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