MCHesdtt
erarbeiten sollt.
(Nachdruck verboten.)
42. Fortsetzung
An die zum Studium beurlaubten Soldaten.
deren Tannen mit dem von i
inntxmt her irin fltborea llch-türtische» Ä^on am )at Ambros« mmdiert. 6r rsimsgeneral' st ihm 1938 yen lvorben. nrnnten hat.
Zu den neuen Bestimmungen über die steuerliche Behandlung der Arbeitgeberbeiträge zur Zukunfts- icherung von Gefolgschaftsmitgliedern gibt Regie» -ungsr-at Hoheisel, der Sachbearbeiter des Reichs» inanzmin-isteriums, in der .^Deutschen Steuerzsi- lung" Erläuterungen und Ergänzungen bekannt. Die bisherige Steuerfreiheit von Pauschalzuwen- dunqen an Peusionskassen kam praktisch nur den Kassen zugute, die keinen Rechtsanspruch auf die Altersversorgung gewähren. Ferner wurde immer wieder geltend gemacht, daß die bisherige Regelung zum Teil eine doppelte Besteuerung der Gefolg- schaftsversorgung bedeute. Eine solche steuerliche Vorbelastung der Leistung aus der Versorgung entsteht in den Fällen, in denen der Arbeitnehmer diese Beiträge nicht als Sonderausgabe geltend machen kann, weil der in die Steuertabelle eingearbeitete Freibetrag von 39 RM. für Sonderausgaben und Werbungskosten nicht überschritten wird. Von den meisten Volksgenossen wurde deshalb die steuerliche Behandlung der Arbeitgeberbeiträge und damit der Zukunftssicherung überhaupt als Belastung
<r Freiheits« fser versenkt, antinaüier-
DerdunkelungszeH:
21. Januar von 19.45 bis 9.19 Uhr.
rning, die sich für eine Trennung Südafrikas von Ugland ausspricht.
Der Herzog von Connaught, ein Großonkel des fischen Königs, ist im Alter von 91 Jahren ge- orben. Der Herzog war der dritte Sohn und das ebente Kind der Königin Viktoria. Er hat den Mten Teil seines Lebens im aktiven Militärdienst Erbracht und war während des vorigen Krieges ßeneralgouverneur von Kanada.
' Der deutsche Botschafter in Nanking, S t a h m e r, Erreichte dem chinesischen Staatspräsidenten Vangtsching Wei sein Beglaubigungsfchrei- den. Botschafter Stahmer wurde am Regierungssitz des Staatspräsidenten von einer Ehrenwache mter den Klängen der deutschen Nationalhymne Mpfangen und von dem chinesischen Außenminister tkgrüht.
In Kattvwitz richtete Reichsleiter von Schirach linen Appell an die Jugend, sich mit ganzer Kraft in die Aufgaben des deutschen Ostens einzusetzen, ver Osten sei das Schicksal unseres Volkes. Die pnge Generation müsse es als die größte Auszeich- Mg empfinden, in dem Raum eingesetzt zu wer- b?n, für den der Kamerad im Stahlhelm sein Blut paeden habe. Jeder, der hierzu berufen werde, müsse Ofort bereit sein, auch ein Leben unter den sch-wie- ngften Bedingungen im deutschen Ostraum zu verengen.
•
Der Führer hat dem akademischen Maler, Pro» i?ssor Rudolf Bacher in Wien, aus Anlaß der Vollendung seines 80. Lebensjahres in Würdigung Seiner künstlerischen und lehramtlichen Verdienste die Goethe-Medaille für Kunst und Wisienschaft verliehen. Reichsminister Dr. Goebbels hat ihm die herzlichsten Glückwünsche übermittelt.
*
Der Regierungspräsident in Wiesbaden hat her Volksschule in Wiesbaden-Erbenheim, die seit Mren zu Oberst Mölders' in enger persönlicher Beziehung gestanden hat, den Namen „W e r n e r - Nölders-Schule" gegeben. Demnächst werden in Wiesbaden-Erbenheim die Frankfurter Straße in Derner-Mölders-Straße und die Neugasie in Udet- Straße umbenannt werden.
Auslese nach Charakter und Leistung.
ein.
ch.
Afrika Dache i Gebüsch e>n
Jeden Donnerstag von 20 bis 21 Uhr in der Turn»
Halle Schillerschule, Schillerstraße. 2730
n 19. Januar des Untersee« nun auch die ra" melden, reife die erfenkt- O^-cm-Aano«
iRlPtßIm und sechs Torpedorohren an Deck bestückt. Der 1 M|| Jommartbant ist mit der. Besatzung von 134 Mann u* to ' imtergegangen.
Sie MM M meilsvml
Erfinderberatung durch die DAA.
Die nächste Sprechstunde zur Erfinderberatung findet am Montag, dem 26.1.1942, von 10.00 bis 12.00 Uhr, im Haus der DPF. Gießen, Schanzenstraße 18, statt. Die Sprechstunden werden 14täqiq, jeweils von 10 bis 12 Uhr, durchgeführt. 1790
M-6«WWt Stoff tot® Stenöe
Fröhliche Gymnastik und Spiele für Frauen:
^Audt ikl kifaft
NIVEA
Hausarbeit greiftdiefleißigen Hände an. Vor Rötung u Rauheit schützt sie Nivea-Creme.
■ Sorgfältig verreiben I Wenig I tut's auch. Nivea ist knapp;
I was es gibt, soll vielen zu- I gute kommen. Deshalb sei
uffLIliK sparsam damitI
Wrn. । vtio, ÄWi die von der k ernannt Dm f der korea«»!
Explosion in Raum5
Roman von H. G. Hansen
GpyrifM by Prometheue-Verlai Dr.Elchadter, Cr5b«nxeflfc.MlnA«i
Die Steuerbefreiung der Beiträge zur Zukunstssicherung Einzelheiten zu der neuen Steuererleichterung.
Im südafrikanischen Parlamen wurde «in An- öi< 3 I c be'r Oppositionspartei aus sofortige Ausrufung y.müC unabhängigen südafrikanischen Republik mit S '« ff la ngen 48 Stimmen abgelehni. Man sieht darin hin deutliches Zeichen für dar Wachsen der Stim. H Ihr Ml «1 w • r; » _ 1 feiihnfriFtia nnn
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Reichsbeamtenführer Neef sprach vor der Berliner Verwaltungsakademie über das Thema „Das aristokratische Prinzip im Nationalsozialismus". Nährend der Marxismus die Gleichheit aller Men- ____vv, Hen und Völker predigte, gehe der Nationalsozialis- Irmeegereri mus von den von der Natur geschaffenen Rassen aus und mache die in ihnen bei den Einzelpersonen in verschiedenem Maße vorhandenen blutsmäßigen Bestandteile zur Grundlage einer Auslese, in der die Besten für die Führung verwandt werden. Die natürliche und rassisch bedingte, organisch durchge- 'führte Auslese nach Fähigkeit und Tüchtigkeit, nach Lharakter, Können und Leistung mache das aristokratische Prinzip des Nationalsozialismus aus. Der ^eichsbeamtenführer wies sodann die Wirksamkeit ies aristokratischen Prinzips bei der Umgestaltung )es Derwaltungsorganismus nach.
er an feiner Zigarette und trank zwischendurch in kleinen Schlucken den starken Kaffee, den ihm seine Schwiegermutter gebracht hatte.
„Vielleicht hast du dich komisch benommen , meinte er schließlich. ... .
„Ausgeschlossen, ich war rote immer , verteidigte sich Kurt.
„Weißt du", begann Michel von neuem und sprach fast jedes Wort betont aus. „Die Barkow ist ein verteufelt kluges Mädchen. Daß sie bis heute noch nicht wittert, hinter dir könnte etwas anderes stecken als ein verliebter Mann, ist sicher nur darauf zurückzuführen, daß du deine Rolle nicht etwa besonders gut spielst, sondern daß du sie gar nicht zu spielen brauchst, vielmehr sie erlebst."
„Wie meinst du das?"
„Man kann einer Frau nicht so leicht vormachen, man habe sie lieb, wenn das nicht der Fall ist, zumal keiner so klugen Frau wie Aenne Barkow. Frauen haben einen oft unfaßbaren Instinkt für die Richtigkeit eines Gefühles. Daß so manche aus Heiratsschwindler und ähnliche Elemente hereinfallen, ist fast stets dadurch bedingt, daß sie selbst bis über die Ohren in ihrer Liebe stecken. Don der Barkow kann ich mir das nicht vorstellen. Frauen ihrer Art stürzen sich nicht Hals über Kopf in em Liebeserleben, zumal wenn sie älter sind als der beteiligte Mann."
„Einen solchen Frauenkenner hatte ich bmter dir gar nicht vermutet", lachte Kurt. „Aber sprich weiter, es ist ganz interessant." „
Man kommt daraus, wenn man nur gründlich genug nachdenkt." Michel ließ sich nicht beirren. Es ist möglich, daß die Barkow dich gern hat. Das heißt, sie kann dich vielleicht im Laufe der beiden Wochen liebgewonnen haben, die ihr zusammen seid Das ist jedoch kein Rausch, der blind macht. Sonst wäre es auch längst viel weiter mit euch Nun grinste Michel. „Siehst du, und deshalb schließe ich, daß sie immer noch ihren klug wägenden Der- stand zur Verfügung hat. Der spürt zusammen mit dem feinen Gefühl einer Frau, wenn bet Dir falsche Töne mitschwingen. Das macht sie stutzig. Gestern hast du, deiner Meinung nach, genau das gleiche getan wie immer, wenn du mit ihr zusammen warst. Du bist aber nicht Herr über den Unterton deiner Stimme, über die feinen Nuancen Deiner Haltung und Gebärden. Sie hat es gemerkt, wurde
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gerade dabei, sich anzuziehen, als Kurt eintrat und ! »astig berichtete. Michel hörte aufmerksam zu und vergaß, den Binder richtig zu knüpfen.
„Menschenskind, du hast dich hereinlegen lassen!" chrie er aufgeregt. „Aber das kommt davon, wenn man Laien zu solchen Aufgaben heranzieht. Unter keinen Umständen durftest du die Türe auch nur eine Sekunde aus den Augen lassen."
„Sehe ich jetzt auch ein", gab Kurt zerknirscht zu. „Wahrscheinlich ist sie aus dem Hause gegangen, bevor ich wieder zurückkam."
„Oder zu dem anderen Ausgang raus. Das Geschäft hat nicht nur die Türe zur Königstraße, sondern auch eine zur Pestalozziallee."
.Habe ich nicht gewußt. Dann ist es aber immer noch möglich, daß sie tatsächlich kaufen ging und durch die andere Türe das Haus verlassen hat"
„Möglich ja, aber nicht wahrscheinlich. Wer weiß, was sie alles heute mittag erledigt hat." Eine Weile war Schweigen in dem Zimmer. Michel überlegte, während er sich fertigmachte. „Gehen wir mal zu Dr. Ball und berichten ihm", forderte er den Schwager auf. „Wissen muß er es auf alle Fälle."
Sie wurden sofort vorgelassen. Kurt stellte sich selbst vor und schämte sich, als der Kriminaldirektor ihm einen anerkennenden Blick zuwarf. Dann berichtete Michel, erst über den Eindruck seines Schwagers, die Barkow fei am vorhergehenden Abend allmählich frostiger geworden, und dann über den Vorfall von mittags sowie über die plötzliche Absage für den Abend.
Ball hörte aufmerksam zu. „Einen Vorwurf können Sie Herrn Eberhard nicht machen. Auch einer unserer Beamten hätte sich nicht dagegen wehren können, abgeschoben zu werden. Wenn man allein ist, scheint es mir schwer, zwei Türen in zwei ver- schiedenen Straßen zu überwachen. Das ist außer- dem nicht mehr zu ändern. Im übrigen glaube ich, daß Ihre Ansicht richtig ist. Herr Crusius. Die kleinste Aenderung in Ton und Haltung fallt einer Frau wie Aenne Barkow auf. Ich.hoffe nur, fie eher vermutet, ihr Verehrer habe vlotzlich fern Herz einer anderen zugewendet, als daß sie hinter ihm kriminalistische Motive witte^
Ja" gab Michel zu. „Ich bin so verrannt m die Geschichte, daß ich alles nur im Sinne unserer Untersuchung sehe/'
(Fortsetzung folgt.)
Ibte argen. l?9en werde, "’neleitung. Jftat fiirbti hen Peru, 7. Munt beibe aeg(n während ng einnimni 2lu5qang bei ht. So ist in hl her Druit nierikanischel
Der Dienstag verging, ohne daß Kommissar Rammin etwas von sich hören ließ. Michel gab sich seiner Beobachtungstätigkeit mit Eifer hin. Kurt tarn abends mit Aenne Barkow zusammen mb fand sie wie immer. Erst im Lause des Abends vurde sie einsilbiger und bestand schließlich darauf, schon frühzeitig nach Hause zu gehen. Sie schützte Müdigkeit und Kopfschmerzen vor, obwohl sie an- ’angs nichts davon gesagt hatte.
Da Michel nicht zu Hause war, mußte sich Kurt nif feiner Schwester darüber unterhalten. Er üchte die Ursache zu dem veränderten Benehmen mb kam ebensowenig darauf wie Bärbel, die keine llhnung hatte, wie weit die persönlichen Beziehun- ;en zwischen ihrem Bruder und der Barkow gestehen waren.
Mittwochfrüh fand sich Michel übernächtig bei Ihirt ein und ließ sich erzählen, wie das abendliche Stelldichein verlaufen war. Nachdenklich rauchte
Aus der Stadt Gießen.
Oer „Papagei* des deutschen Waldes.
Mitten hn Winter, wenn Frost den Wald in seinen Bann geschlagen hat und die Aeste der Nadel- bäume Schneelasten tragen, stehen in wettergeschütz- ten Winkeln der Tannen und Lärchen die mit präch- tiger Kunstfertigkeit gewobenen Nester der Kreuz» chnäbel, und in den tiefen, mit feinem Faserge- pinft gefütterten Näpfen liegen buntgetupfte Eier ober kuscheln sich mit Flaum und Federn bedeckte Junge. Ein solcher Anblick, in dem wir einen der lieblichsten Scherze der Natur sehen dürfen, ist zwar nicht jedem vergönnt, a-ber erfahrenen Waldläufern, die mit der Lebensweise der scheuen, fast ausschließlich in geschlossenen Nadelholzbeständen ansässigen Vögel vertraut sind und ihre Reviere leicht aus- indig machen, ist er als besondere TUigeyweide oer- traut. Sie kennen auch das ttauliche Liedchen des wunderlichen Vogels, das neben der lustig gefiedelten Weise des Zaunkönigs als einzige Strophe den Winterwald belebt.
Daß der Kreuzschnabel uns in der Freiheit so eiten zu Gesicht kommt, könnte die Annahme zu- lassen, daß er etwa nur ein Bewohner von einsamen Gebirgswäldem sei. Das ist ein Irrtum: er
zurückhaltend und vorsichtig, und damit ist dein Spiel viel schwerer geworden."
„Das wäre scheußlich", sagte Kurt aufgebracht. „Ganz unrecht hast du nicht. Die neuen Verdachts» momente, dir mir bekannt geworden sind, mögen mich ein klein wenig verändert haben."
„Wir wollen abwarten, was daraus wird. Es bleibt uns nichts anderes übrig." Michel Crusius stand auf, reckte sich und ging. Sein Weg führte ihn nicht nach Hause, sondern zuerst zum Präsidium, wo er hören wollte, ob von dem Kommissar etwas vorlag. Er war nicht weiter enttäusckt, als seine Frage verneinend beantwortet wurde, sondern legte sich zufrieden ins Bett. Bis heute, abend konnte er ausruhen. Die Barkow war im Dienst. Während der beiden Stunden Mittagspause würde Kurt auf- passen.
Die Vermutungen Michels gewannen auch m Kurt Nahrung, als er mittags Aenne Barkow vor dem Portal der Fabrik erwartete. Sie war liebenswürdiger als sonst, lächelte sogar fröhlich und behauptete dann, große Eile zu haben. Sie wollte schnell essen und bann einkaufen gehen. Emen männlichen Begleiter könne sie dabei nicht gebrau- chen. Er tat betrübt und bat. Sie lehnte lachend, aber entschieden ab. So saßen sie nur eine knappe halbe Stunde im gewohnten Restaurant. Er begleitete sie hinterher bis vor ein großes Kaufhaus. Erst als er ihr die Hand zum Abschied gab, sagte sie einfach: , , v e
„Beinahe hätte ich vergessen: Heute abend kann ich auch nicht kommen. Eine Freundin von mir hat Geburtstag und mich eingeladen. Absagen ging nicht. Also — "bis morgen abend!"
♦
Ehe Kurt viel fragen kannte, war sie in der Drehtür e verschwunden. Zuerst ging er mechanisch die Straße hinunter und grübelte nach dann hatte er Verdacht und lies zurück. Wer weiß, was dahinter steckte. Schräg gegenüber dem Kaufhaus nahm er Aufstellung unh wartete. Bis um drei Uhr stand er, ohne einen Menschen zu übersehen, der aus der Türe trat. Jetzt konnte sie nicht mehr kommen, denn sie hatte eine Diertelstunge Weg bis zur Fabrik und kam sicher niemals zu spät, zumal nicht aus so unwesentlichem Anlaß.
Ganz erregt bestieg Kurt eine Straßenbahn und fuhr zu Michels Wohnung. Sein Schwager war
2. Längerdienende Freiwillige: vom vollendeten 17. dis 25. Lebensjahr für alle Wehrmachtteile und alle Waffengattungen. Meldung hat in jedem Falls bei dem für den Aufenthaltsort des Freiwilligen zuständigen Wehrbezirkskommando zu erfolgen. Weitere Auskünfte über den Eintritt als Freiwilliger erteilt auf Anfrage jedes Wehrbezirkskommando und Wehrmeldeamt.
Einstellung in die Wehrmacht erfolgt jeweils nach Durchführung der Annahme als Freiwilliger.
Lichtspielhaus:
„Aufruhr im Oamenstist.*
Di« Fabel dieses Films — Drehbuch von Peter H a s i s k e nach einem Stück von Axel B r e i - d a h l — wirkt auf den Beschauer so entlegen und zeitfern, daß man sich an ältere Jahrgänge der „Gartenlaube" erinnert fühlt: die siebzehnjährige Karnrna von Rüssing wird nach dem Tode ihrer Eltern in einem Damenstift untergebracht, wo alte und ältere adlige Fräuleins in einer verschollenen Welt unter dem despotischen Regiment der Vorsteherin ihren Lebensabend verbringen: das Mädchen wird sogleich als Fremdkörper in diesem Kreise empfunden, fühlt sich, lieblos behandelt, todunglücklich, geht mit einem jungen Maler durch, der hier vorübergehend mit der Restauration eines Bildes beschäftigt war, wird von ihm sitzen gelasien und kommt, da sie nicht aus noch ein weiß, noch einiger Zeit ins Stift zurück, um hier einem Kinde das Leben zu geben, wodurch ein noch viel ärgerer Aufruhr entsteht als bei ihrem ersten Erscheinen. Ausgerechnet am Weihnachtsabend ist es so weit.
Kurt, wurde zu der Beratung zugezogen. Er schnitt anfangs ein böses Gesicht. Es widerstrebte ihm, daß Aenne Barkmo neuerdings wieder Der» dächtiat wurde. Als er "aber einiae Minuten lang Ligehort hatte, machte er eine Wandlung durch. Ebenso schnell wie Bärbel begriff er, welche wichtige Enweckung gemacht worden sei, und versuchte $ar nicht erst, haltlose Vermutungen aufzustellen, mit denen man die Unwahrscheinlichkeit eines 23er» trechens darlegen konnte.
Gemeinsam gingen Michel und sein Schwager en die neue Ausgabe heran, wobei Michel die undankbarere und schwierigere Rolle zufiel. Er muhte nachts arbeiten und vermeiden, daß die Jarkow ihn zu Gesicht bekam. Er war ihr nun bekannt. Es galt aber nur zu verhindern, daß sie flüchtete. Weniger wichtig war der Auftrag, ihren persönlichen Verkehr zu überwachen.
Dornotizen.
Gießener konzerlrlng„
Das Qisarketto di Roma, das sich augenblicklich auf einer Konyertreise durch Deutschland befindet, veranstaltet an diesem Donnerstag im Rahmen des Gießener Konzerttinges 1941/42 einen Kammer» mufifabenb in der Umversitätsaula. Das Programm enthält Werke von Carelli, Haydn, Beethoven und Hugo Wol»f.
Freiwillige für die Lluteroffiziersschulen der Luftwaffe.
Der Reichsminister für Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe gibt bekannt: Die Luftwaffe stellt erstmalig am 1. April 1942 in ihre Unteroffiziersschulen Freiwillige ein, die die Absicht haben, sich für die Laufbahn des aktiven Unteroffiziers in bet Luftwaffe mit zwölfjähriger Dienstzeit zu ver- pflichten. Tauglichkeit für den Wehrdienst ist Bedingung. Der Bewerber soll am Einstellungstag das 17. Lebensjahr vollendet haben und nicht älter als 18 Jahre sein. Bewerbungsgesuche für die Einstellung am 1. April 1942 müssen bis 15. Februar an das für den dauernden Wohnsitz des Bewerbers zuständige Wehrbezirkskommando gerichtet werden. Dort und bei dem Kommando der Unteroffiziersschulen der Luftwaffe, Berlin W 50, Nürnberger Straße 39/40, wird Auskunft über die Einftellüngs- bebingungen erteilt.
Einstellung von Freiwilligen in die Wehrmacht.
In die Wehrmacht werden laufend Kriegsfreiwillige und längerdienende Freiyrillige, die sich für eine zwölfjährige Dienstzeit verpflichten wollen, eingestellt. Es können sich melden:
1. Kriegsfreiwillige: vom vollendeten 17. Lebensjahr ab: >
a) beim Heer: für Jnf.-Rgt., Jnf.-Rgt. (mot.) und Gebirgsjäger,
Panzertruppe (Panzer-Rgt.), Schützen-Btl., Nachrichtentruppe (nur für Funkdienst);
b) bei der Kriegsmarine: für Küstendienst (See und Land)'
c) bei der Luftwaffe: für Fliegertruppe (als Flug- zeugführer, Bombenschütze, Bordschütze/ Fallschirmschütze),
Luftnachrichtentruppe (als Bordfunker, Flieger- schütze); Höchstalter 28 Jahre.
hält sich, obwohl er hn allgemeinen das Gebirge vonzieht, auch in Nadelwälidern der Ebene a/uf, i- und Fichtenzapfen ihn ausreichend ihm geschätzten Samen versorgen. Da diese Nahrung aber am reichlichsten in den Baum» Wipfeln vorhanden ist, werden mir den Kreuzschnabel raum je auf dem Waldboden der Futtersuche nachgehen sehen. So führt er ein ganz heimliches Leben, bas sich unserer Beobachtung fast immer enb .zieht. Diese Abseitigkeit bringt es mit sich, daß der Städter Kreuzschnäbel ausschließlich von den Schau» fenstern der Tierhandlungen her kennt, in deren Käfigen die prächtig gefärbten, mit einem satten Zinnober ober Karminrot geschmückten Männchen und die unscheinbareren, grün und grau gewandeten Weibchen uns unverdrossen ihre Kletterkunst» stucke oorführen. Die eigenartige Form ihrer haken, förmigen Schnäbel, die beim Klettern und der Ausführung von Klimmzügen eine wichtige Rolle spielen, regt zu einem Vergleich mit Papageien an und konnte die Versuchung nabel egen,_ die zur großen Familie der Finken zählenden Vögel einer Sippe zuzurechnen, zu der sie in Wirklichkeit nicht gehören.
Die verschiedenen Absonderlichkeiten haben um den Kreuzschnabel einen Kranz von Legenden und abergläubischen Vorstellungen gewoben, die im Volksglauben bis in unsere Tage lebendig geblieben sind. Aber weder die eigenartige Form des Schnabels, die auss>chließlich auf das Aus klauben des har. ten Tannenzapfens eingerichtet ist, noch die in den Winter fallende Brutzeit, die einfach durch die Tatsache zu e-rklaren ist, baß sie in die an frischen Nadelholzsamen reichsten und für die Aufzucht der Jungen günstigsten Monate fällt, stellen, genau besehen, etwas von der Regel Abweichendes dar. Und wenn Leichen von Kreuzschnäbeln nicht verwesen, sondern zu Mumien eintrocknen, so ist bies „eben auf die Ernährung mit Nabelholzsamen zu ruckzuführen, deren starker Harzgehalt den Körper gegen Zersetzung schützt. Wenn wir also mit dem und jenem Aberglauben heute nichts mehr anzufangen wissen, so dürfen wir aber nach wie vor den Kreuzschnabel zu den interessantesten und reizendsten Bewohnern unserer Wäikder rechnen.
schritten wird. Es kommt hinzu, daß auch weiterhin der Arbeitnehmer Ausgaben des Arbeitgebers für feine Zittunstssicherung als Sonderausgaben geltend machen kann, sofern sie zusammen mit Den Werbungskosten 39 RM. monatlich übersteigen. Auch die zulässigen Höchstbeträge für Sonderausgaben bleiben unverändert. Sonderausgaben für die Arbeitgeberbeiträge kommen allerdings nur noch insoweit in Bettacht, als die Ausgaben dem Arbeitslohn tatsächlich hinzugerechnet worden find.
Es können somit nicht Sonderausgaben fein Die Ausgaben, von denen die Lohnsteuer in einem Pauschbetrag erhoben wird, und die Teile der Ausgaben, die infolge des Freibetrages ohnehin steuerfrei find. Es gibt Fälle, in denen die Arbeitgeberbeiträge zusammen mit Beiträgen des Arbeitnehmers den Höchstbetrag für Sonderausgaben erheblich übersteigen, so daß sich bei der Veranlagung eine Besteuerung bet Beiträge ergibt, die ihren Der- sorgungszweck gefährden kann. Für diese Fälle gilt auch weiterhin die im letzten Jahr verfügte Steuerermäßigung, wonach die Einkommensteuer einschließlich des Kriegszuschlages höchstens 20 v. H. der Arbeitgeberbeittäge beträgt.
Zusammenfassend erklärt der Referent, daß nach der neuen Regelung die meisten Arbeitgeberbeiträge überhaupt nicht mehr Gegenstand einer Lohnsteuerberechnung werden. Zugleich tritt eine sehr fühlbare steuerliche Erleichterung für die Arbeitnehmer ein. Die Neuregelung enthält das größt-
Neichsstudentenführer Gauleiter Dr. Scheel Danbte sich in einem Aufruf an die zum Studium beurlaubten Soldaten. Die an der Front bewähr- Jkn Studenten sollen mit ihrem Geist das Gesicht er Nähe -et Uder Hochschule bestimmen in der Ueberzeugung, daß lmvier,M« über Kriegsstudent auch über den Krieg hinaus für x ... j|e Formung der nationalsozialistischen Hochschule
mitverantwortlich ist. Jetzt haben die Frontsoldaten eine besondere Pflicht zur wissenschaftlichen Leistung. Denn der Sieg wird ohne pplitische und geistige Fcsiigung nicht erobert und erhalten. Die Kämpfer der Front sollen auch die politisch und geistig klarsten Köpfe der Heimat werden. „Buch und bchwert werden den Endsieg garantieren. Geist und Macht bilden eine Einheit, die Ihr erkämpfen und
empfund-en.
Die Neuregelung bringt eine lohnsteuerliche Behandlung, die für alle Arbeitnehmer gleichmäßig ist. Sie bringt ferner eine Enttastung der Lohnbüros, da die Zuweisungen an Penstonskafsen nicht mehr auf die einzelnen Arbeitnehmer aufgeteilt zu werden brauchen. Sie bringt schließlich eine weitgehende steuerliche Erleichterung, da die Deittäge ...... -- -------.
des Arbettgebors zur Zukunftsstcherung nur noch mögliche Entgegenkommen für die Besteuerung Der insoweit zum Arbeitslohn gerechnet werden, als der Beiträge zur Zukunftsstcherung. Diese Entlastung Freibetrag von 312 RM^ jährlich oder 26 RM. wird die Arbeitsfreudigkeit der Betroffenen steigern monatlich für den einzelnen Arbeitnehmer über- und ein neuer Ansporn zum eifbmen Sparen sein.


