Einzelbild herunterladen

Aus dem Reich

Das gleiche Schicksal ereilte auch sowie den Generalsekretär von M,

ädagaskar.

Unter dem Vorsitz des Reichsapothekerführers

Kunst und Wissenschaft

tict

Hut wieder ordentlich aufsetze. Nein, das will es nicht, well die ..Tante dumm fei" Vor Empörung llnn normt»-«-* V _ V en V

ver- den und

derlosen Ehegatten schwer betroffen werden würden.

Abzeichen für den Offiziernachwuchs.

Zur Kenntlichmachung des aktiven und Kriegs» offiziernachwuchfes wird für die Dauer des Krieges ein besonderes Abzeichen eingeführt. Es besteht aus

Maidli hat einen großen Bruder, der eifrig be« srrebt ist, ein artiges Kind aus ihr zu machen. Es ist ihm peinlich, wenn es sich nicht einwandfrei be­nimmt. In der Straßenbahn sitzt Maidli auf des Bruders Schoß und streift mit ihren nicht ganz sauberen Schuhen an den Rock , einer recht streng aussehenden Dame. Dafür bekommt sie einen stra­fenden Blick, der sie, wie jeder Tadel, erröten läßt Haarwurzeln. Als sie sich gefaßt hat, betrachtet sie die unfreundliche Tante sehr verwun­dert, nicht geradezu vertrauensvoll, und das hat zur Folge, daß die noch böser guckt. Nun zieht Maidli den Hut vor das Gesicht und verkündet:Ich mach' dunkel!" Was es immer tut. wenn es einer Situa­tion entrinnen will. Der Bruder will, daß es seinen All* mi rtXnr aAa.U.'X ___£1.1. . m . U

nischen Ostküste, gebracht, wo er interniert wurde. Annets Sekretär

in die Ordnungspolizei. Weitere Fachoorträge vollständigten die Tagung, die dazu diente, Kriegseinsatz der Technischen Nothilfe in Feld Heimat nach den Erfahrungen auszurichten.

Eine Arbeitsgemeinschaft für Heilpflanzenkunde.

ilis diel iy fiel

in das Licht exakter wissenschaftlicher Forschung stellen will. Die Reichsgesundheitsfuhrung will damit die Heilkunde auf breitere Basis stellen und der Ent­fremdung von der Natur, der Loslösung vom Boden entgegentreten und zur Neuformung des ärztlichen Denkens beitragen Professor Dr. Sch ratz (Mün­ster) erläuterte Aufgaben und Arbeitsmethoden, die exakte Forschung soll dazu beitragen, einheimische Pflanzen an Stelle ausländischer anzuwenden, da sie sich in ihrer Heilwirkung oft besser und viel­seitiger zeigen.

pflichten des Erbhofbauern.

Ein älterer Erbhofbauer in Sachsen hatte sich noch

und Verlegenheit verwirrt, sagt da der Bruder:Die ist nicht dumm, die sieht nur so aus!" Ich hätte am liebstenauch dunkel gemacht" vor dem Blick, der mich, als Mutter so ungeratener Kinder, traf.

"socht Spaß, das Kind vor Gegenstände zu stellen, die es noch nicht kennt und zu warten wie e* fie benennt. Einen Wasserfall nennt es zuerst m^lsen?a^er i eiriIRaupe ist, nach angestrengtem Nachdenken,eine Schraube Bienengrün" weil es Schrauben, die Farbe und Bienen^ kennt' (die für sie der Inbegriff kleiner Tiere sind). Nur einem oberflächlichen Menschen wird das lächerlich erschei­nen. Der tiefe gründliche Ernst, yiit dem das Kind dem Neuen gegenubertritt, kommt darin so rührend zum Ausdruck, und es zeigt, welches Wunder die Ent- Wicklung in den ersten Kinderjahren ist, und wie das Wort für das Kind der errungene, ganz erfüHU Ausdruck eines Erlebnisses ist. 6 !

Spanien verstärkt den militärischen Schuh der Marokko-Zone.

Madrid, 19. Nov. (Europapreß.) Der mili­tärische Schutz der spanischen Marokko-Grenze ist erheblich verstärkt worden. Der spanische Kriegs­minister A s c e n s i o hat in Tanger die Ver­teidigungsanlagen besichtigt. Mit der militärischen Sicherung des Gebietes von Tanger wurde General C a st e j o n betraut.

Dollar-Imperialismus in Uruguay.

Stockholm, 20. November. (DNB. Funkspruch.) Schwedische Blätter berichten, daß der uruguayische Ingenieur Luis G i o r g i mit der amerikanischen Regierung einen Vertrag abgeschlossen habe, nach dem die USA. den Bau des großen Rio- Negro-Dammes sowie einer Kraft- statt on finanzieren werden. Dieser wurde von deutschen Firmen begonnen, aber bei Ausbruch des Krieges abgcftoppt. Der Kontrakt wurde bei Abbruch der Beziehungen zu den Achsen­mächten gelöst. So werden die wirtschaftlichen Po­sitionen Deutschlands in Südamerika, Flualinien, Straßenbauten, Kraftwerke, ^übernommen , was erneut den Einbruch des Dollarimperialismus in Jbero-Amerika demonstriert.

Starker Rückgang des USA.-Exports nach Südamerika

Lissabon, 19. Nao. (Europapreß.) Der Chef der USA.-Handelsflotte, Admiral Land, machte über den katastrophalen Rückgang des USA.-Ex- ports nach Südamerika folgende Angaben: Im Mo­nat Oktober betrug die USA.-Ausfuhr nach Ar­gentinien (ausschließlich Brennstoffe) nur 15 381 Tonnen gegenüber einem Monatsdurchschnitt von rund 6 Mill. Tonnen im Jahre 1939, nach Bra­silien (ausschließlich Kohle) 36 500 Tonnen gegen rund 7,7 Mill. Tonnen, nach Uruguay 6207 Ton­nen gegen 415 000 Tonnen, nach Chile 4599 gegenüber 2,21 Mill., und nach Peru 1650 gegen 1,6 Mill. Tonnen im Jahre 1939.

Kleine politische Nachrichten.

Im Berliner Rathaus fand am Mittwoch die gleichzeitige Trauung von drei Ritterkreuzträgern statt, bei der Reichsjugendführer Artur Axmann und Ritterkreuzträger Generalmajor Herrlein als Trau­zeugen fungierten.

Der 7. Jahrestag der auf Betreiben Englands am 18. November 1935 vom Genfer Verein gegen das faschistische Italien verhängten Sanktionen wurde in ganz Italien im Zeichen des vollen Einsatzes der Nation für den Sieg begangen. Die öffentlichen Gebäude trugen Flaggenschmuck. In allen Betrieben ging die Arbeit ununterbrochen weiter, denn der

neun Jahre nach dem Erlaß des Erbhofgesetzes und der wichtigsten Agrargesetze, damit begnügt, aus seinem fast sechzig Morgen großen Hof gerade eben das herauszuwirtschaften, was für seine dreiköpfige Familie zum Lebensunterhalt ausreichte. Allen Ratschlägen des Reichsnährstandes und auch dem Hinweis auf die kriegsbedingte Notwendigkeit der Erzeugungsschlacht gegenüber verhielt er sich ein­sichtslos. Dadurch blieben die Erträgnisse seines Hofes bei weitem hinter dem zurück, was von an­deren gleichwertigen Höfen geleistet worden ist. Das Anerbengericht Zwickau hat dem Bauern des Verfügungsrecht über den Hof ent­zogen. Um in Zukunft den Erbhof voll in den Dienst der Volksgemeinschaft zu stellen, bestellte es einen Verwandten der Bäuerin zum Treuhänder, bis die Anerbin in der Lage sein wird, selbst den Hof zu bewirtschaften.

Erbschaftssteuer wird nicht erhöht.

Gegenüber in der Oeffenllichkeit aufgetauchten Un­klarheiten wird vom Reichsfinanzministerium er klärt, daß eine Erhöhung der Erbschaftssteuer nie­mals auch nur erwogen worden ist. Infolge­dessen entbehren auch die Gerüchte jeder Grundlage, die davon wissen wollten, daß durch eine solche Er­höhung insbesondere die Junggesellen und die kin»

festliche Haus bereitete Hauptmann eine stürmisch» - Huldigung. Oskar Maurus Fontana.

* * 1

Im Rahmen einer Gedenkstunde im Burgtheater, an der Gerhart Hauptmann mit seiner Gattin an der Seite des Reichsleiters von Schirach und des Gauleiters seines Heimatgaues teilnahm, stattete dem greisen Dichter die deutsche Schauspielerschaft den Dank für das Lebenswerk ab, das Gerhart Hauptmann der deutschen Bühne geschenkt hat. Nachdem der Präsident der Reichstheaterkammer, Staatsschauspieler Paul Hartmann, Gerhart Hauptmann die Glückwünsche der deutschen Schau­spielerschaft überbracht hatte, sprach Generalinten- dant Lothar Müthel, er schloß mit den Worten: ij Weny wir heute auf der Feststiege des Burg- A theaters neben Hebbel und gegenüber Grillparzer die Büste Gerhart Hauptmanns aufstellen, so gilt diese Ehrung nicht nur dem großen'Dichter, sie gilt

und Augen auf vor fröhlicher Verwunderung. So, das waren die Augenbrauen, zwei haarfeine Striche. Nun der Mund, wunderbar, siegellackrot. Jetzt Puder auf die Nase und zum Schluß über das ganze Ge- sicht mit der Puderquaste gefahren. Beglückt über die neue Abwandlung eines geliebten Spiels ruft Maidli:Fertig ist das Mondgesicht!" Nein, dis lunge Dame kann darüber nicht lachen, denn wenn sie das konnte, wurde sie sich nicht malen. Maidli bekommt em paar bitterböse Blicke zugeworfen Und darum sagt es ängstlich, denn das Spiel erscheint chm doch nicht mehr so fröhlich:Mutti macht teilt Mondgesicht

Dozent plamnW für Philc geborener Dorpat c beiten ar sophie be ist an bei chiatrie wurde 1£ in ßinbtn er eine ei\ Veterinär irr veterii iir Frei, tWjahr. Wge a. Merfitäi Reifer keminarle vidmete e bium der! Professor i Hör Dr. berLH., tüorben. 1941 oertri versität A tilungsler favt für Herlin-Da Mete Ki kozent Dr w Unive Jonnt wor V zmn q w anorqc vlnbe 189< f Berlin) JMn Fro

Abschluß der OAF.-Tagung.

Die Arbeitstagung der Deutschen Arbeitsfront in Berlin fand ihren Ausklang mit Ausführungen des Gauleiters S a u ck e l über das Problem des Einsatzes der Dfiarbeiter. Die Menschen, die aus dem Ostraum nun bereits in größtem Umfang zur Arbeitsleistung nach Deutschland gekommen seien, hätten sich wider Erwarten gut geführt. Sie seien in Lumpen gehüllt nach Deutschland gekommen und hatten hier Gelegenheit, einen Vergleich mit der Lebenshaltung der deutschen Arbeiter anzustellen. Deutschland müsse von seinen Frauen erwarten, daß sie sick ihrer völkischen Pflicht bewußt seien. Besonders Die nicht.in den Arbeitsprozeß eingeschal­teten Frauen sollten sich ein Beispiel an Hundert­tausenden ihrer Kameradinnen nehmen, die Tag für Tag im Betrieb arbeiten und trotzdem der Nation Kinder schenken. Reichsorganisationsleiter Dr. Ley sagte in seinem Schlußwort: Bei aller Hochachtung vor dem Können der wissenschaftlichen, technischen und wirtschaftlichen Spezialisten sei doch die n a - tionalsozialistische Weltanschauung richtunggebend für alle Arbeit. Die gleichen Eigen­schaften, die der Soldat besitzt, nämlich Kamerad­schaft, Sozialismus, Einsatzbereitschaft, Mut und Können müssen auch die schaffenden Menschen aus­zeichnen.

Arbeitstagung der Technischen Nothilfe.

Unter dem Vorsitz des stellv. Chefs der Technischen Nothilfe, Generalmajor der Polizei Siebert, be­gann in Köln eine Reichsarbeitstagung der Tech­nischen Nothilfe, an der die Amtsloiter des Reichs­amtes sowie die Führer der Landesgruppen aus dem ganzen Reichsgebiet und der Feldeinbeiten der Technischen Nothilfe teilnahmen. Der Chef des Stabes, Landesführer Hunecke, sprach über die Fortführung des Einbaus der Technischen Nothilfe

Tag sollte das unermüdliche Schaffen der Heimat bekräftigen. *

Frau Eleanor Roosevelt ist von ihrem Besuch in England wieder im Flugzeug nach den Ver­einigten Staaten zurückgekehrt.

*

Die alliierten Generale Douglas MacArthur, Sir Thomas B l a m e y und P. C. Kenny, sind zu einer Besichtigungsreise auf Neuguinea ein­getroffen. Während Mac Arthur Oberkommandieren­der der alliierten Gesamtstreitkräfte in Austra­lien ist, befehligt Blamey die Landtruppen, Kenny die Luftwaffe. Wie verlautet, soll MacArthur nun den Oberbefehl über die australischen und amerika-

gegen die Salomonen abzufangen, schlug vielmehr der US2l.-Flotte schwere Wunden. Unter Aufbie­tung aller verfügbaren Kräfte setzte Admiral Nimitz nach der Atempause eines Vierteljahrs, in der die Japaner die Durchdringung der Salomonen bis zu den Bergen Guadalcanars vollzogen hatten, am 7. August zum Sprung auf Guadalcanar und Tulagi an. Das Kommando dieses Unternehmens lag bei Admiral G h o r m l e y. Er war der örtliche Befehlshaber einer Aktion, die wenig mit der Pla­nungskraft einer ursprünglich großsprecherisch an» gekündigten souveränen Offensive gemein hatte, da­für um so mehr von dem Zwang des Handelns diktiert war, der den Alliierten angesichts der mili- tärischen Ausweitung des japanischen Kraftfeldes oblag.

Die Landung auf Guadalcanar und Tulagi kostete Admiral Ghormley neben Zerstörern und Trans­portern dreizehn Kreuzer, so daß ihm nichts anderes übrigblieb, als mit dem Rest seiner Flottenstreit­kräfte zu flüchten. Mit dieser Landung aber war der Beginn einer zwangsmäßigen Entwicklung ge­geben, die in den kommenden Wochen und Monaten die Amerikaner zu immer neuem Risiko und immer neuen Einbußen ihres pazifischen Kriegspotentials nötigen sollte. Um den isolierten und von Japan blockierten USA.-Landetruppen Hilfe zuzuführen, mußte Admiral Ghormley am 24.August zum zweiten Durchbruchsver- such zu den Salomonen ansetzen. Aber auch diese neue Seeschlacht um Guadalcanar zwang die be­reits geschwächte amerikanische Flotte unter schwe­ren Beschädigungen zur Umkehr. Einen Monat später erfolgte in den salomonischen Gewässern die Versenkung des USA.-FlugzeugträgersWosp" durch ein japanisches U-Boot. Die maritime Lage der amerikanischen Streitkräfte im Südpazifik hatte sich so verschlechtert indessen die verstärkten ja­panischen Truppen auf Guadalcanar zur Gegen­offensive übergegangen waren, daß im Oktober Admiral Ghormley seines Postens enthoben wurde.

Der Oberkommandierende Admiral Nimitz erhielt in den südpazifischen Gewässern Vizeadmiral Hal - s e y zur Hilfe, der am 26. Oktober die große See- und Luftschlacht, die dritte und erbitterte um die Salomonen, unter Einsatz neuester Schlachtschiffe befehligte. Eines dieser Schiffe war nebst vier Flug­zeugträgern und anderen Einheiten der Preis, den er für diesen Durchbruchsoersuch bezahlte. Zu dieser Serie amerikanischer Verluste fügte sich vom 10. bis 14. November der Verlust von acht Kreuzern und vier ober fünf Zerstörern. Zusammen mit den Ver­lusten dieser vierten Durchbruchsschlacht hat der Kampf um die Salomonen im Zeitraum vom 7. bis 14. November den Admiral Nimitz allein 66 bis 67 versenkte Kriegsschiffe in den südpazifi­schen Gewässern gekostet, und zwar fünf Flugzeug­träger, ein Schlachtschiff, dreißig Kreuzer, neunzehn oder zwanzig Zerstörer, neun U-Boote, einen Mi­nensucher und ein Kriegsschiff unbekannter Klasse. Das ist ein Aderlaß, dem auf die Dauer auch eine starke Flotte nicht gewachsen ist, zumal wenn sie auf zwei großen Weltmeeren zu kämpfen gezwun­gen ist. Dabei dürfte die Zeit der Allüerten-Verluste im Südpazifik noch längst nicht ihren Abschluß ge­funden haben.

Oer Kampf aus Guadalcanar.

Berlin, 19. Nov. (DNB.) Die Lanökämpse auf der Insel Guadalcanar gingen, während in den Seegebieten unmittelbar ostwärts die zweitägige See- und Luftschlacht ausgetragen wurde, ohne Unterbrechung weiter. In den Bergwäldern im mittleren Teil der Insel kam es zu schweren Kämp­fen, in denen amerikanische Truppen in Stärke von drei Bataillonen eingekesselt und nahe­zu aufgerieben wurden. An der Südküste der Insel, ostwärts der Beaufort-Bai, gelang einer ja­panischen Kampfgruppe ein Durchbruch durch die amerikanischen Küstenbefestigun- g e n. Unter Mitwirkung japanischer Kriegsschiffe wurden die amerikanischen Küstenbatterien auf einer Breite von vier Kilometer zum Schweigen gebracht. Neue japanische Truppenlandungen erfolgten an mehreren Stellen der Insel. Die Ame­rikaner sind mit ihrer Hauptmasse in ein fast völlig deckungsloses Gelände zurückgedrängt worden und unterliegen hier den schweren Angriffen japanischer Schlacht- und Sturzkampfflieger. Das Seegebiet im Umkreis der Inseln Guadalcanar, San Cristival und Malatia wird von der japanischen Flotte und Luftwaffe beherrscht. Die amerikanischen Schiffe Hecken sich nach Süden und Südosten zurückgezogen.

Vollmachten für Laval.

Vichy, 19. Nov. (DNB.) Das französische Jn- formationsministerium hat mitgeteilt, daß Mar» schall Pstain einen Derfassungsakt erlassen hat, in dem er dem Regierungschef Laval die Vollmacht erteilt, Gesetze, mit Ausnahme von Verfassungsge­setzen, zu erlassen und Verordnungen herauszu­geben. Der französische Staatschef Marschall P6- tain hat ferner bestimmt, daß im Falle seiner Verhinderung in der Ausübung der Funk­tionen des Staatschefs er von dem französischen Ministerpräsidenten Laval vertreten wird. Im Falle seiner dauernden Verhinderung jedoch hat die Regierung innerhalb eines Monats mit einfacher Mehrheit einen neuen Staatschef zu wählen. Gleichzeitig wurde, wie schon von uns gemeldet, die französische Regierung, an deren Spitze weiterhin Ministerpräsident Laval steht, teilweise umgebildet. Eine amtliche französische Verlautbarung zu diesen Ereignissen stellt fest, daß Marschall Pötain weiter­hin als Oberhaupt des Staates die französische Sou- üeränität und das Weiterbestehen des Landes ver­körpert.

Der Generalgouverneur von Madagaskar von den Br,len interniert.

Vichy, 20.Nov. (DNB. Funkspruch.) Der Ge­neralgouverneur von Madagaskar, Sinnet, wurde von den britischen Eindringlingen festgenommen und nach Durban, dem Hafen an der südafrika-

es | JM»>| Ufcit U)ed Daraus s® gfe penen , V* Ä

B-Mte H A1 : tIe9enn

1 'Ci |

I

5« j?el wW Ss j*s xS »er* oernwe £3 Duktus se gelang es in volle Nei von dei ' IW» : Stadt K Schwalmi enoerburi Mph? ivald Ach Der sch" Die 75 wurde fui schen Du verlebte große Noi . fal eines meistert. per im uni in ih

Wien huldigt Gerhart Hauptmann.

Wie Erfüllung eines gnädigen Schicksals mutet es an, wenn das Burgtheater den 80jähr,gen Dich­ter mit ( ner Neuinszenierung gerade desFlo­rian Geyer" ehrte, des deutschesten Werkes feit denMeistersingern", das bei der Urauf'ührung aus gepfiffen worden war. Lothar M ü t h e l s Ins­zenierung gab der Tragödie wuchtige Intensität. Jede Szene und jede Gestalt war auf ihren schärf­sten Ausdruck gebracht. Zu Höhepunkten der Auf­führung wurden das unheimliche Erscheinen des ge­blendeten Bauernburschen und seiner Mutter, Die Lotte Medelsky ungemein eindringlich gab, und bas unaufhaltsam zur Katastrophe drängende Ende. Ewald Balsers Florian Geyer hatte monumen­tales Format. Aus der Fülle der Gestalten hoben sich besonders hervor Otto T r e ß l e r als alters­schwacher Bischof, Horst Caspar als fanatischer Schreiber und Maria Eis als Verräterin. Das

eigenwilligen Schwung. Das Gesichtchen wechselt sehr schnell die Farbe, die rosige Haut erscheint dann so zart wie der Grund eines Blütenblattes, an den Schläfen mit ganz leichten bläulichen Schatten. Aber gesund und springlebendig ist Maidli. Es ist nur das Widerspiel seelischer Anlagen, das sich so spie­gelt. Denn wie es robust und zart aussehen kann, so ist es auch: wild und sanft zugleich.

Die Stimme dieses kleinen Wesens ist über­raschenderweise dunkel, tmb zwar um so samtener, je mehr Gefühl sie «usbrütfen will. Auf die kleine Erscheinung paßt am besten ihr eigenes Urteil: Ich bin eine Mutterfrau!" Von Puppen und Kin­dern, am liebsten solchen, die in Kinderwagen lie­gen, aber auch von solchen, die größer sind als sie selbst, nimmt sie mit dieser zärtlichen Versicherung Besitz.

Wenn Maidli etwas mitteilen will, was ihm wichtig erscheint, so, erhebt es den kleinen Zeigefinger bis zu den Schläfen, wo es ihn schräg nach außen richtet und senkt die Stimme zum leisesten Flüstern. Dann werden die Augen noch größer. Auf allen Wegen schleppt es eine geräumige Handtascye mit sich henun. Der Inhalt ist mannigfaltig: ein Blei­stift, mit dem es auf jedes erreichbare Blatt Papier Punkt, Punkt, Komma, Strich, fertig ist das Mond­gesicht" malen kann, ein Spiegel, eine prächtige, aber verständlicherweise etwas zerknautschte seidene Ansteckblume, ein Kamm in einer Hülle mit einem Druckknopf (was man nur würdigen kann, wenn man zwei Jahre alt ist), eine Plakettensammlung, eine Wegzehrung in Gestatt einer Birne oder eines Bonbons und Postkarten, auf Denen allerlei Getier 311 sehen ist. Verwunderlich bleibt, mit welch' sicherem Ortff das Gesuchte jeweils gefunden wird.

Die Tiere liebt Maidli sehr. Den Vögeln ruft es zu:Sing noch mal!", aber die Insekten, die es allesamt Bienen nennt, sind ihm in ihrer Kleinheit unheimlich. Vor einer Fliege läuft es davon, indem es seinen Notruf ausstößt:Näher ran!" Dann drängt es sich ganz eng an Mutter. Maidli soll nicht betteln. Darum versichert es nach einer Krankheit den Nachbarn: ,Lch bin wieder ganz gesund, ich kann schon wieder Pflaum'n esien!"

3n der Eisenbahn saß ihm eine junge Dame gegen­über, die, als der Zug sich ihrem Ziel näherte, begann, sichzurechtzumachen". Maidli reißt Mund

nischen Truppen, die Burma cmgrerfen sollen, übernehmen. *

Sämtlicher Postverkehr nad) Spanten, Portugal, Großbritannien, Irland sowie nach Uebersee, der bisher über Frankreich geleitet wurde, ist von der Schweizer Postverwaltung bis auf weiteres ein­gestellt worden. Der Postverkehr mit Frankreich selbst bleibt bestehen.

Die portugiesische Regierung hat gegen das Ueber- fliegen portugiesischen Gebietes durch amerikanische und englische Flugzeuge bei den Regierungen Eng­lands und der USA. protestiert.

Ende, noch ein Schuß, noch ein Tank legt sich auf die Seite, brennt aus ...

Don allen Seiten stürzen nun die Engländer gegen die Batterie vor. Da greift Der Unteroffizier zum Revolver. Die FeinDe stutzen, schnelle Schüsse, einige stürzen Dann legt sich Der Unteroffizier Krüger, Letzter seiner Batterie, schwer getroffen über fein Geschütz.

Die EnglänDer, Die an eine starke Besatzung ge­glaubt hatten, schleppen einen Schwerverwundeten in die Gefangenschaft. Dort stirbt er am 10. Dezem­ber 1917 im Alter von rund 30 Jahren: Unteroffi­zier Theodor Krüaer. Er ist derArtillerieoffizier", von dem der britische Oberbefehlshaber Sir Douglas Haig in feinem amtlichen Bericht sagt:Viele von den Treffern auf unsere Tanks vor Flesquiörcs er­zielte ein deutscher Artillerieoffizier, der als Letzter seiner Batterie allein ein Feldgeschütz bediente, bis er an diesem getötet wurde. Die große Tapferkeit dieses Offiziers wurde von den Soldaten aller Ränge bewundert." Nach einer späteren englischen Darstellung sollen es insgesamt 16 Tanks gewesen sein, die dieses deutsche Geschütz zusammenschoß.

Auf dem Ehrenmal Der Feldartillerie in Köln fand Unteroffizier Krüger symbolische Darstellung, an seinem Geburtshause erzählt eine Gedenktafel von Dem toten HelDen, und in Schwerin trägt eine Kaserne seinen Namen. Otto Riebecke.

Mit eil Nord an lmg-LiPf Bach, \ ihren An! bi- zu sei mennusikk tätig. In Der Dach' Vach und lipp Ema Direktor sprach üh weiteres 1 Des Thon C-dur füi dritte Br Abschluß

Unteroffizier Krüger.

Aus der Tantschlacht bei Cambrai vor 25 Jahren.

Am 20. November 1917, 7.15 Uhr, bricht die Tank­schlacht von Cambrai los. Mit 362 Tanks stoßen Die EnglänDer überraschend durch *bie Siegfruostellung. Es ist Der erste große Angriff der britischenKriegs­flotte zu Lande". Von Havrincourt bis Banteux wird die deutsche Frontsperre durchbrochen. Feuer aus allen Geschützen, Maschinengewehren und Minenwerfern hat den Lärm der anrollenden Landpanzer ver­schluckt. Plötzlich sind sie aus dem Nebel heraus- aebrochen. Hinter ihnen quellen die Massen der Infanterie in breiter Front gegen Cambrai.

Die Schlacht umbrandet Das Dorf Flesquieres. Rechts und links davon sind die Massen vorgestohen. Aber das Dorf können sie nicht nehmen noch nicht! 600 Mann aus verschiedenen Truppenteilen, geschart um Major Krebs vorn Reserve-Jnfanterie- Regiment 27, halten die Hohe von Flesquiöres und weichen keinen Zoll. Die Brigaden der 51. britischen Division flauen sich, ihr Angriff auf das Dorf stockt, rennt sich an diesem Bollwerk in der Sturmflut fest. Tanks, die sich heranwälzen, werden von den letzten Deutschen Geschützen gepackt, Pioniere und Infan­teristen werfen ihnen geballte Ladungen entgegen. Die Wracks der stolzen Landpanzer liegen ausge­brannt, qualmend im weiten Kreise um Flesquiöres.

Tausend Meter nordöstlich, vom Dorf ist die 8. Bat­terie des Feldartillerie-Regiments 108 aufgefahren, frei im Feld. Auf 800 Meter wälzen sich die Tanks heran, bann packt sie Die Batterie; zehn Der Unge­heuer gehen in Flammen auf. Der Rest macht kehrt. Aber rings um Flesquiöres unD Diese Batterie fluten Die EnglänDer vor.

Die Munition ist knapp, nur für zwei Geschütze kann sie noch ein Weilchen ausreichen; Die anderen werden gesprengt. Ein Volltreffer vernichtet das erste Geschütz. Jetzt kämpft nur noch das vierte. Unteroffizier Krüger ist sein letzter Mann! Er weicht und wankt nickt, kämpft todtrotzend gegen Die Landpanzer an. Ladet, richtet, zieht ab. Immer wenn ein Tank sich über die Bodenwelle hebt, schießt er. Mit eiferner Ruhe Treffer auf Treffer jagen aus seinem Rohr. Dann aber ist Die Munition zu

Maidli.

Ton Marianne Schirm.

Maidli ist zwei Jahre und Drei Monate alt. Es hat blonDes, weiches Haar, Das sich hinten über Den aufgeschlagenen Rand seines Trachtenhütchens hoch- ringelt Seine Augen sind lichtblau, als ruhe Silber auf ihrem Grunde, aber sie können veilchenfarben erscheinen, wenn die Pupille sich in Frage oder Er- staunen weitet. Noch ausdrucksvoller wirken Die Augen Durch die langen, Dunklen Wimpern, Die sie umrahmen. Die Brauen, mit einem kleinen trotzigen Knick, heben sich in ihrer Helle wenig von Der zarten Haut ab. Das Näschen ist sanft. Das Kinn rund und weich, der Mund zu lebensvoll, um nied­lich zu sein. Hoch wölbt sich die Stirn, mit einem

SA.-Gruppenführers Schmierer wurde von | zwei nebeneinanderliegenden aneinandergenähten Wissenschaftlern der naturwissenschaftlichen und me- Schlaufen aus Unteroffizierborte am unteren Ende dizinischen Disziplinen eine Arbeitsgemeinschaft ins jeder Schulterklappe. Das Abzeichen wird bis zur Leben gerufen, Die Das Wissen um Die Heilpflanze j Beförderung zum Leutnant getragen.