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Wiesbaden, Reichst).-SpG., Bann 80, 2. Georg Etz, Oberliederbach, RV. Sossenh., Bann 166, 1:31:30 St.; 3. Hans Bobzin, Frankfurt a. M., RCL. Born­heim, Bann 81, 1131:40; 4. Martin Kraus, Frank­furt a. M., RV. 83 Ffm., Bann 81, 1:32:00 ; 5. Hch. Müller, Darmstadt, GfL. Darmst., Bann 115,1:32:20; 6. Erwin Hafner, Darmstadt, GfL. Darmst., Bann 115, 1:35:00; 7. Walter Götz, Wiesbaden, Reichsb.- 5p®., Bann 80, 1:37:45. Ausgeschieden durch Rei­fenschaden: Hans Werner, Gießen, Radf-Berg., Bann 116. Im Endspurt siegte Karl May, Wiesba­den, mit einer Radlänge vor Etz, Bann 166. Bob­zin, Bann 81, der mit im Endspurt lag, verlor 150 Meter vor dem Ziel seine Kette und sicherte sich durch das Ziel laufend noch den 3. Platz vor Kraus, Bann 81, Ffm.

GebietsentscheidungEr st er Schritt" H I.-Kl a sse 50 Kilometer: 1. Jakob Köt­ter, Bergen, RV. 83 Ffm., Bann 98, 1:27:15 St.; 2. Hans Goß, Gießen, Radf.-Verg., Bann 116, 1:35:23; Wulst-R. 3. Erich Barth, Mainz, Radf.-Derein, Bann 117, 1:38:20; 4. Erich Kreß, Frankfurt a. M., Rspcl. Bürgel, Bann 81, 1:40:05; 5. Hugo Arras, Mainz, Radf.-Verein, Bann 117, 1:41:25; 6. Erich Bühner, Anspach, Radf.-Berein, Bann 772, 1:55:00; Wulst-R. 7. Theo Weyer, Wies­baden, Radel. 1900, Bann 80, 1:56:30; Wulst-R. 8. Ludwig Vatter, Worms, Radf.-Berein, Dann 118, 1:56:30 ; 9. Alfred Griesheimer, Offenbach, Rspcl. Bürgel, Bann 287, 2:03:35. Ausgeschieden durch Reifenschaden bzw. Sturz: Rolf Häuser, Wiesbaden, RV., Bann 80; Fritz Kern, Frankfurt a. M., Rspcl. Bornheim, Bann 81; Heinz Pleier, Frankfurt a. M., RV. Adler, Bann 81; Henn. Vettel, Offenbach, OBE., Bann 287; Georg Beith, Gießen, Radf.-Berg., Bann 116. Der Fahrer Kötter, Bann 98, hatte an der Abwurfkontrolle Grünberg einen Vorsprung von Sichtweite vor dem Feld. Es gelang ihm, den Vor­sprung zu vergößern, und er siegte mit der guten Zeit von 1:27:15. Der Gießener Fahrer Hans Go^ß kam bald 8 Minuten später als 2. durchs Ziel, dem 3 Minuten später der Wulstreifenfahrer Barth, Mainz, folgte. Die verschiedenen Steigungen der Fahrstrecke hatten das Fahrerfeld auseinander­gezogen, und es kamen die 9 Wettbewerber in Ab­ständen an.

G e bi e ts e n 1s cheiidung, Erster Schrirt" HI. -Klasse B , 30 Kilometer: 1. Heinrich Jäger, Frankfurt a. M., Rspcl. Bornh., Bann 81, 53:00 Min.; 2. Karl-Heinz Sprankel, Offenbach, Rspcl. Bürgel, Bann 287, 54:00 ; 3. Helmut Lehne, Mainz, Radf.-Der., Bann 117, 54:01; 4. Wolfgang Zack, Frankfurt a. M., RV. 83, Bann 81, 55:30; 5. Erich Bastian, Esch i. Ts., RV. Anspach, Bann 772, 57:25; 6. Helmut Lindemann, Mittelbuchen, Bann 98, 57:40; 7. Adolf Deibel, Gießen, Rads.-Derg., Bann 116, 58:00; 8. Josef Herr, Kelk­heim, Radspcl., Bann 166, 1:01:40 St.; 9. Egon Fladung, Groß-Zimmern, Bann 249, 1:02:00; 10. Alfred Gerlach, Darmstadt, GfL., Bann 115, 1:03:00; 11. Kurt Hörr, Darmstadt, GfL., Bann 115, 1:06:30; 12. Karl Baiser, Frankfurt a. M., Bann 81, 1:10:00; 13. Hans Brenner, Wiesbaden, Bann 80, 1:10:00; 14. Karl Küsters, Friedrichsdorf, Dann 166, 1:13:00; 15. Walde.marSchaffner, Gießen, Radf.- Verg., Bann 116, 1:13:30; 16. Friedrich Schill, Worms, Bann 118, 1:13:50. Ausgeschieden durch Keltenschaden: Heinz Müller, Anspach i. Ts., Radf.- Derein, Bann 772. In flotter Fahrt erreichten die Fahrer den Wendepunkt. Der Fahrer Jäger, Bann 81, übernahm die Führung und kam mit 1 Minute Vorsprung durch das Ziel. /.

1900-BfB. R. 3.3.

Der Beginn sah die Grün-Weißen mehr und mehr int Angriff, und in der 12. Minute konnten sie durch ihren 'Mittelstürmer in Führung gehen. Wenig später glückte sogar der zweite Treffer durch Fleisch­hauer, als- man sich in der Hintermannschaft der Blau-Weißen in der Abwehr nicht einig war. Durch ein entschlossenes Tor von Bolten kam in die Reihen der Blau-Weißen mehr Zusammenhang. Von Kraft!

trefflich unterstützt kam der Sturm zu einigen ge­fährlichen Angriffen, die in der 35. Minute abermals durch Bolten zum .Ausgleich führten. Eine Regel» Widrigkeit von Schlitz an Dörfch führte zu einem Strafstoß an der Strafraumlinie, der trotz der zahl­reich aufgebauten Mauer durch Bolten zum 3:2 für die Blau-Weißen führte.

Rach der Pause bewegte sich das Geschehen hin und her. Teils durch riskante Abwehren, hauptsäch­lich Ober durch viel Glücksbeigabe kam es zu keinen weiteren Erfolgen. Erst als Schuck durch Handspiel

einen Strafstoß verschuldete, kamen die Grun- Weißen zum Ausgleich. An diesem Stand änderte sich trotz beiderseitiger Anstrengungen nichts mehr, so daß es zu einem Ergebnis kam, das den beider­seitigen Leistungen gerecht wurde.

Aufstiegsspiele in Hessen-Nassau.

SpDgg. Neu-Isenburg LSD. Gießen 4:0; FVgg. RavolzhausenVfB. Offenbach 3:4; SC. Opel Rüsselsheim VfR. Bürstadt 7:0; Aleman­nia Nied Hassia Dieburg 1:1.

Fußhallsieg in Sofia.

Deutschland schlägt Bulgarien 3:0 (3:0).

Der vierte Fußbcttländerkampf zwischen Deutsch­land und Bulgarien fand am Sonntag vor 30 000 Besuchern, unter ihnen viele deutsche Soldaten, im Junak^Stadion zu Sofia statt. Mit 3:0 Toren siegte die deutsche Mannschaft leichter und zahlen­mäßig glatter als erwartet. Spielerisch war die deutsche Nationalelf eindeutig überlegen, und bereits bei der Pause stand der Sieg fest.

Die beiden Mannschaften stellten sich dem slowa­kischen Schiedsrichter Josef Möhler in nachstehender Aufstellung: Deutschland: Jahn; Janes, Miller; Kupfer, Sold, Sing; Burdenski, Decker, Walter, Gaüchelt, Arlt. Bulgarien: Taleff; Sograpoff, Widoff; Kalatscheff, Nedelkoff, Stambolieff; Jorda- noff, Janeff, Milef, Atanaskoff, Simeonoff. Im deut­schen Sturm hatte Reichstrainer Herberger also Gauchel gegen Willimowski den Vorzug gegeben.

Es war ein hartes, aber stets in den Grenzen des Erlaubten bleibendes Kampfspiel, das sich beide Mannschaften lieferten. Der Höhepunkt war schon frühzeitig in der ersten Spielhälfte erreicht, in der alle drei deutschen Tore fielen. Dagegen waren die

zweiten torlosen 45 Minuten wesentlich schwächer. Das Tempo ließ merklich nach, und der deutsche An­griff konnte sich gegen die nun sehr aufmerksame Abwehr des Gegners nicht mehr erfolgreich durch­setzen. Schon wenige Sekunden nach dem Angriff hatte sich Walter blitzschnell durchgespielt, und Decker schoß den ihm vorgelegten Ball genau so sauber und unhaltbar ein. Nach Ablauf der ersten halben Stunde war es Gauchel, der das von Arlt geschossene zweite Tor vorbereitet hatte. Zuvor mußt Bulgariens Mit­telläufer Nedelkoff nach einem Zusammenprall ver­letzt ausscheiden. Für ihn trat ein neuer Spieler ein. Drei Minuten vor der Pause schloß Decker ein schö­nes Zusammenspiel mit Walter mit dem dritten Treffer ab.

Die deutsche Elf hatte keinen schwachen Punkt. Walter gefiel wieder ausgezeichnet, wenn er dies­mal auch selbst keinen Treffer erzielte. Bulgariens gefährlichster Stürmer war der Linksaußen Simeo- noff, der zusammen mit Atanaskoff wiederholt dem deutschen Tor gefährlich wurde.

Schwimm-LänderireffenDeuWand-mgarn.

Ungarns Schwimmer siegten in Darmstadt 27:17.

Der erste Tag.

Das 18. Schwimmer - Ländertreffen zwischen Deutschland und Ungarn hatte im Großen Woog in Darmstadt einen prächtigen Rahmen ge­funden. Schon am ersten Wettkampftag folgten mehr als 6000 Besucher den Kämpfen mit Begeisterung. Unter den Ehrengästen sah man auch den Schirm­herrn der Weranstaltuyg, Gauleiter Reichsstatthalter S p r e n g er, ferner Vertreter der ungarischen Re­gierung, der Wehrmacht, des Staates und der Partei sowie viele führende Persönlichkeiten des deutschen Sportes.

Fanfaren der Hitler-Jugend leiteten um 17 Uhr den Einmarsch der Ländermannschaften ein. Hessen- Nassaus Gausportführer.Rieke sprach kurze Be­grüßungsworte, wobei er die vielen Verwundeten, darunter auch den 107fachen Wasserball-National­spieler Jtze Gunst besonders begrüßte.

Mit der Kraulstaffel über 4X 200 Meter wurde der Länderkampf ausgenommen. Die Ungarn schwammen mit am orte, Elemeri, Veghazi und Tatos und siegten in 9:29>9 Minuten vor den Deut­schen Schröder, Laskowski, Räuber und Köninger in 9:34,1 Min. Ungarn führte mit 6:2 Punkten.

Im folgenden Wettbewerb über 100 Meter Rücken verbesserte Deutschland den Stand auf 7:5 Punkte. Der Deutsche Meister Schröder beendete das Ren­nen in der vorzüglichen Zeit von 1:10,4 als sicherer Sieger über den Ungarn Galambos, der in 1:13,1 einkam. Punktergebnis 3:1 für' Deutschland.

Den Zweikampf der Kunstspringer entschied der Deutsche Meister Merholt mit 151,64 P. zu seinen Gunsten; der ungarische Meister Hidveghy kam auf 140,24 P. Die Kür war mit 89,67 gegen 67,95 ein­

deutig zugunsten des Deutschen, der damit im Stand 8:8 ein Gleichauf erzielte.

Im 400-Meter-Kraulschwimmen konnte der deut-, sche Meister Lehmann gegen den ungarischen Re­kordmann Tatos nur bis zur 100-Meter-Makke mit- halten, die der Ungar in 1:04,5, der Berliner in 1:04,7 passierte. Dann zog Tatos davon und siegte nach einer 200-Meter-Zwischenzeit von 2:21,0 in 5:00,2 mit einer halben Bahnlänge.

Im abschließenden Wasserballspiel bewies der ofL malige Weltmeister Ungarn seine überlegene Klasse mit einem 10:1 (3:1)-Sieg. Da auch auf diesen Sieg 0:2 Punkte vergeben wurden, schloß der erste Tag mit einer ungarischen Führung bei 17:11 Punkten.

Der zweite Tag.

Die Wettbewerbe des zweiten Tages gingen unter denkbar ungünstigen äußeren Verhältnissen vor sich. Trotzdem waren wieder 5000 Schwimmfportfreunde gekommen.

Im einleitenden Krgulschwimmen über 100 Meter gab es gleich wieder einen ungarischen Sieg durch Elemeri, der in 1:01,3 Minuten den'deutschen Mei­ster Schröder in 1:02,0 um eine halbe Körperlänge schlug» 3:1 Punkte für Ungarn und insgesamt 20:12 nach diesem Wettbewerb.

Eine für uns etwas unangenehme Ueberraschung gab es dann über 200-Meter-Brust, mußte doch hier der deutsche Meister Temke (Berlin) dem Ungar Szigedi den Vortritt lassen. Wieder 3:1 Punkte "für Ungarn, so daß nach diesem Wettbewerb die Gesamt­wertung 23:13 lautete.

Das Turmspringen endete mit dem erwarteten deutschen Sieg. Kitzig war schon in der Pflicht um vier Punkte besser als der Ungar Hidvegy und

baute diesen Vorsprung in der Kür noch wetter aus. Kitzig siegte mit 123,74 Punkten gegen 114,87 von Hidvegy. 3:1 Punkte für Deutschland und insgesamt 24:16 Punkte für Ungarn.

Das abschließende 1500-Meter-Kraul-Schwimmen war eine sichere Angelegenheit für Ungarns Re. kordmann Tatos, der gegen öjen jungen deutschen Meister Lehmann (Kriegsmarine Kiel) auf jeder Bahn mehrere Meter gewann und schließlich mit 100 Meter Vorsprung in der vorzüglichen Zeit von 19:45,5 Minuten siegte. Der Deutsche kam in 21:31,9 Minuten ein. Noch einmal 3:1 Punkte für Ungarn, das im Gesamtergebnis mit 27:17 Punkten Länder, kampfsieger wurde.

Das abschließende Wasserballspiel Deutschland gegen Ungarn war ein Freundschaftstreffen und wurde für den Länderkampf nicht gewertet. Die Ungarn siebten mit 5:4 (3:2) Toren.

Handballturnier in Lang-SHns.

Die Mannschaften des Bannes 116 Gießen muß. ten die beiden ersten Plätze den Nachbar-Bannen Friedberg und Wetzlar überlassen. 3nx der ersten Gruppe hatte Kirch-Göns in Holzheim feinen schärf­sten Widersacher. Diese mußten gegen Grüningen eine überraschende Niederlage hinnehmen. Die kör­perlich schwache Mannschaft Grüningens hielt sich recht tapfer, konnte sich aber noch nicht durchsetzen. Hörnsheim konnte ebenfalls nur einmal stegreich fein. Dutenhofen war der überlegene Sieger in der zweiten Gruppe. Mtv/ Gießen war zu Beginn nicht vollständig und vergab dadurch einige Punkte. Pohl- Göns und Krofdorf waren ziemlich gleichwertig, während Dornholzhausen zu den restlichen Spielen nicht an trat. Nach den Leistungen hatte man all­gemein Dutenhofen als Sieger erwartet. Kirch-Göns schlug jedoch die Mannschaft mit dem knappsten Re, fultctt. Die Spiele wurden in sportlicher Weife durch, geführt. Kreis- und Bannfachwart Drolsbach, Garbenteich, führte die Veranstaltung unter Mit­hilfe Lang-Gönfer Dereinsmitqlieder reibungslos durch. Das als Abschluß vorgesehene Spiel Lang- Göns Luftwaffe Gießen kam nicht zum Austrag.

Schiebungen mit Fleisch.

Lpd. Darmstadt, 20.Juli. In gewissenloser Unbedenklichkeit verabreichte der Metzgermeister Wilhelm Dürr in Vilbel im Verlauf der zweiten Jahreshälfte 1941 bis Anfang 1942 fortgesetzt und ohne Bezugsberechtigung Fleisch- und Wurstwaren ah den Schäfereibesitzer Ludwig Hartmann, so daß auf diese Weise insgesamt etwa 35 Kilogramm Fleischerzepgnifse der öffentlichen Bedarfsdeckung verlorengingen. Als Gegenleistung belieferte Hatt- mann den Metzger gleichfalls unter Umgehung der Bewirtschaftungsvorschriften und Anmeldepflichten mit schwarzgeschlachteten Schafen aus seiner Herde, wodurch nochmals weitere 250 kg Fleischmengen im Lebendgewicht beiseitegeschafft wurden. Dürr, der außerdem auch noch an der Verwertung eines von dritter Seite schwarzgeschlachteten leichten Kalbes und an der Schwarzschlachtung eines geringwertigen Schweines beteiligt war, wurde ebenso wie Hart­mann von dem Sondergericht in Darmstadt wegen Verbrechens gegen die Kriegswirtschaftsverordnung in Tateinheit und Zuwiderhandlung gegen die Ver­brauchsregelungsstrafverordnung und die Reichs­abgabenordnung zu 1 Jahr und 3 Monaten Zuchthaus und zu 500 RM. Geldstrafe verurteilt. Die Ehefrau Dürr, die im Ladengeschäft der Metz, geret an den Straftaten des Ehemannes und Hart« manns beteiligt war, wurde mit 1 Jahr G e- fängnis und 200 RM. Geldstrafe bestraft.

Verdunkelungszeit

20. Juli von 22.33 bis 4.54 Uhr.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptschriftleiters: Ernst Diumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein. *'

Druck und Verlag: Brühlsche UniverfitätSdruckerei R. Lange K. ®. Verlagsletter: Dr.-Jng. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans Beck.

Anzeigenpreisliste Nr. 6.

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Tieferschüttert und ganz unerwartet erhielten wir die traurige, unfaßbare Nachricht, daß mein über alles gelieb­ter, herzensguter, unvergeßlicher Mann, der liebevolle, treusorgende Vater seiner beiden Kinder, unser lieber, hoffnungsvoller, einziger Sohn, mein guter Schwiegersohn, unser lieber Schwager, Pate, Onkel und Neffe

August Becker

Oberschütze in ciüer MG.-Kompanie am 16. Juni 1942 in soldatischer Pflichterfül­lung, im 35. Lebensjahr, im Osten den Helden­tod fand. Während sein Leben Arbeit und Auf­opferung für dje Seinen wär, ging sein Her- zenswunsch, die Heimat und seine Lieben wiederzusehen, nicht in Erfüllung.

In tiefer Trauer:

Frau Elisabethe Becker, geb. Bangel, und Kinder Hildegard und Reinhold, Friedrich Becker und Frau Katharine, geb. Römer, Frau Luise Bangel Wwe., Familie Wilhelm Weber, Wilhelm Bangel, z.Z.im Felde, u. Familie, nebst allen Angehörigen.

Gießen-Wieseck, Atzbach, den 18. Juli 1942. Wagengasse 3 \ 2240 D

Am 30. Juni 1942 starb den Heldentod für Führer und Großdeutschland mein lieber Mann, mein guter Vater, unser braver Sohn, Schwicgcrsohfi und Enkel

Hermann Lyncker

Leutnant und Kompanie!, in einem Inf.-Regt, im Alter von 28 Jahren.

In tiefer Trauer:

Lotte Lyncker, geb. Schirmer, und Heinz-Peter

Carl Lyncker und Frau Bustel, geb. Mayer.

Kehl am Rhein (Adolf-Hitler-Straße 179), Gießen (Stephanstraße 13 II).

Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen.

03469

2239 D

Am 19. Juli 1942 entschlief nach kurzer Krankheit mein lieber Mann, unser herzens­guter Vater

Karl Duill

nach einem arbeitsreichen Leben, im Alter von 66 Jahren,

Die trauernden Hinterbliebenen:

Emma Duill, geb. Knörr Gertrud Duill

Dr. Karl Duill, z. Z. im Felde.

Gießen, den 20. Juli 1942.

Die Beerdigung findet, in aller Stille statt. Von Beileidsbesuchen bitten wir Abstand zu pehmen.

Danksagung.

Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme, die uns in Wort und Schrift bei dem schweren und schmerzlichen

Verlust durch den Heldentod meines lieben

Mannes, unseres guten Vaters und ältesten Sohnes, Bruders und Schwagers Heine. Trüller, Oberfeldwebel in einem Infanterie-Regiment, zugingen, danken wir herzlichst.

In tiefer Trauer: Rosel Trüller, geb. Schäfer und Kinder; Familie Heinrich Trüller.

Gießen, Hausen, den 20. Juli* 1942. 03467

Dekanntmachung.

Beir.: Obusbetrieb,

Wegen Vornahme von Oberleitungsarbeiten muß der Verkehr der Obuslinien 1 und 2 zwischen Selterstor und Ludwigsvlab vom Dienstag, dem 21. d. M., bis einschließlich Donnerstag, den 23. d. M., eingestellt werden:

An diesen Tagen wird der Betrieb wie folgt aufrechterhalten:

Ein Wagen verkehrt vom Bahnhof bis Selterstor und zurück.

Zwei Wagen verkehren vom Selterstor bis Klein-Linden.

Zwei Wagen verkehren zwischen Schubertstratze und Berdunkasernp.

Drei Wagen verkehren zwischen Schubertstraße und Fliegerhorst. x

Für die Fahrgäste vom Bahnhof zum Flieger­horst bzw. vom Bahnhof zur Verdunkaserne besteht die Möglichkeit, an der Haltestelle Ludwigstraße, Ecke Liebigstraße, einzusteigen bzw. in umgekehrter Fahrtrichtung auszusteigen. [2238A

Gießen, den 18. Juli 1942.

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