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Dienstag. 20. Januar 1942
Gichener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Die Llntemichnung der Mlitärkonvention
Die Södspitze der Ralayen- Halbinsel erreicht
। benötigen, lanuat 1942,
Jia hat sich der Ritterkreuzträger Oberst 2Hü (-
Harte Abwehrkämpfe an allen Abschnitten
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blieben.
Oer Kampf
1942 dürfe» Vorlage ta reichem t Haushalts- . Die Klein« jaftsamt eine! das bei der
Zchrlftleitung und Gefchaftrstelle: Sietzen, Zchulstrahe 7-9
insgesamt 35 Geschütze, 23 Granatwerfer, 45 211a-1 Berlin statt, fchinengewehre sowie zahlreiches sonstiges Material erbeutet. Der $einb verlor hierbei 430 Tote und
wchrkampfe stattgefunden. Zu besonders schweren Kämpfen kam es dab-ei um den Besitz zweier Ort-1 schäften, die im Bereich der deutschen Linien lagen. I Durch mehrfache starke Angriffe versuchten die Bolschewisten wiederholt, sich in ihren Besitz zu setzen. I Es gelang jedoch nur kleineren Gruppen des Feindes, in die deutschen Linien und die Orte einzudringen. Sie wurden nach erbittertem Häuserkampf wieder zurückgeworfen. Ein deutsches Infanterieregiment wehrte vom 15. bis 17.1. heftige Angriffe der Bolschewisten ab, die diese in Stärke von etwa fünf Regimentern immer wieder gegen die deutschen Stellungen ansetzten. Das Ziel war ein Ort, dessen Häuser die Bolschewisten ständig mit Brandmunition unter Beschütz nahmen und zerstörten. Trotz starken Frostes erlahmte unsere Infanterie nicht in ihrem hartnäckigen Widerstand und wehrte alle Angriffe des zahlenmäßig überlegenen Feindes bei Tag und Nacht erfolgreich ab. Dem Gegner gelang es nicht, den Ort in fernen Besitz zu bringen.!
Starke Kräfte deutscher Kampf- und Sturzkampfflugzeuge griffen insbesondere im mittleren Abschnitt her Ostfront mit Bomben und Bordwaffen Marschkolonnen und Truppenansammlunqen an. Kleinere Einheiten wurden in Tiefangriffen aufgerieben. Dabei fielen auch schwere Geschütze und 'Panzerkampfwagen den deutschen Bomben zum Opfer. Zahlreiche Kraftfahrzeuge, Pferdefuhrwerke und Schlitten, die sich über das verschneite Gelände bewegten, wurden bombardiert. Auch im nördlichen Abschnitt der Ostfront sowie an der finnischen Front waren deutsche Kampfflugzeuge erfolgreich. Auf der Murmanbahn wurden wieder drei beladene Transportzüge und drei Lokomotiven so schwer beschädigt, daß sie auf den zerstörten Gleisen liegen-
griffes den Heldentod.
An mehreren Stellen des S ü d t e i l s der Ostfront haben zwischen dem 14. und 17.1. heftige Ab
kämpfen die an der Südküste der Krim gelandeten sowjetischen Kräfte zurückgeworfen und die I Stadt Feodosia in entschlossenem Angriff wieder
In Besitz genommen. Bisher wurden mehr als 4600 Gefangene eingebracht sowie 73 Panzerkampf- wagen, 77 Geschütze und zahlreiches anderes Kriegs-
Oer Wehrmachtbericht.
DBB. AusdemZührerhauptquarlier, 19. Januar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Deutsche und rumänische Truppen unter dem Oberbefehl des Generals der Infanterie von Wanst ein haben im Zusammenwirken mit den tustwaffenverbänden des Generals der Flieger Ritter von Greim nach mehrtägigen harten
An der gesamten DonezrFront griff der Feind mit starken Kräften an. Die Kämpfe sind
140 Gefangene.
Die Luftwaffe beschädigte im Seegebiet von Mur man ein großes Handelsschiff durch Bombenwurf.
Kampfflugzeuge bombardierten Hafenanlagen an der englischen Süd Westküste und erzielten Bombenvolltreffer in einem Munitionslager auf den Shetlands.
In Bordafrika wurden bei erfolgreichen^ Spähtruppunternehmungen der deutsch-italienischen Truppen in der Cyrenalka eine Anzahl von Gefangenen eingebracht. Deutsche Kampfflugzeuge griffen Hasenanlagen und Flugplätze an der Küste der Eyrenaika an. In der Großen Syrte wurden bei einem Luftangriff auf einen britischen Geleitzug mehrere große Handelsschiffe durch Bombenwurf schwer beschädigt.
Bei der Wiedereroberung von Feodo-
um den Halfaya-Paß.
Bis zur letzten Patrone und bis zum letzten Wassertropfen.
Berlin, 19. Jan. (DNB.) Mit beispielloser Härte haben deutsche und italienische Truppen die Berastellungen von Halfaya bis zur letzten Patrone und bis zum letzten Wassertropfen zah verteidigt und dabei wahrhaftes Heldentum bewiesen. Das ununterbrochene Feuer schwerer britischer Artillerie,
noch im Gange.
Im mittleren . und nördlichen Ab-
ße 16, Jini, stellen lassen, samt heraus- 5 und der
Das Eickenkaub
für einen Regimentskommandeur.
DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 19. Jan. Der Führer hat dem Oberst Wegener, Kommandeur eines Infanterieregiments, am 18.1. das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreu- zes verliehen und an ihn nachstehendes Telegramm gesandt: ,^In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Balkes verleihe ich Ihnen als 66. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Adolf Hitler."
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auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern . Infolge höherer Gewalt ^ernsvrechanschlutz 2251 Druck und Verlag:
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Schanghai, 19.Jan. (DNB.) Die Südspitze der MalaienhaWinsel wurde bereits am Sonntagabend japanischer Zeit von japanischen Truppen erreicht. Die von Westen und Norden in Richtung auf Singapur vorstoßenden japanischen Verbände haben sich im Raume von Iohur- Bharu, das der Insel Singapur unmittelbar gegenüberliegt, vereinigt und dadurch die Reste der britischen Truppen I aus dem Festlande in Stärke von etwa 20 000 Mann eingeschlossen. Die Straßen- und Bahnverbindungen in Richtung Singapur wurden in der Nähe von Iohur-Bharu abgeschnitten.
Oer japanische Vorstoß nach Güdburma.
Stockholm, 20. Ian. (DNB. Funkspruch.) Das britische Hauptquartier im Südwestpazisik gibt zu, daß die Japaner die wichtige Hafenstadt Tav o y in Britisch - Burma besetzt haben. Die Engländer hätten sich wegen der Ueberlegenheit der feindlichen Streitkräfte zurückgezogen. Tavoy ist die
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Die Kriegführung im Pazifik
Von unserem Ph.-Korrespondenten
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bedeutendste Stadt der Provinz Tenasserim und bildet das Zentrum der burmesischen Zinnprodut- tion. Es liegt etwa in westlicher Richtung von der thailändischen Hauptstadt Bangkok, in einer geschützten Ducht und hat etgm 100 000 Einwohner. Der Flugplatz von Tavoy wird bereits von japanischen Flugzeugen als Stützpunkt benutzt.
Japanischer Lustangriff auf Sumatra.
Tokio, 19. Januar. (DNB.) Japanische Maschinen haben britische Einheiten verfolgt, die auf einem Flugplatz bei Pangkalan, nordwestlich Bela- man, landeten. Die japanischen Piloten verursachten erheblichen Schaden. Die Engländer haben offenbar ihre noch verbliebenen Luftstreitkräste auf Sumatra konzenttiert, um von hier aus in die Kämpfe zur Verteidigung Singapurs einzugreifen. Bela- man liegt an der nördlichen Ostküste der Insel Sumatra in der Nähe der Stadt Medan.
Rom, im Januar 1942.
Der Wettersturz im Mittelmeer, der tagelang den Schiffsverkehr in der Meerenge von Gibraltar völlig lahmgelegt hat, brachte auch im Seekrieg des Mittel- meeres wie in den Landoperationen einen gewissen Stillstand. Zwischen der Taktik der Bolschewisten und der der Engländer sieht man in Rom die Aehn- lichkeit in den verzweifelten Bemühungen, die Lage während des Winters mit einem jähen Stoß zu verbessern. Beide Versuche haben sich mit nebensächlichen Erfolgen, aber unerhörten Opfern festgefressen. Um so mehr wendet sich damit die Aufmerksamkeit auf die Entwicklung, die die Dinge auf dem Kriegsschauplatz im Pazifik genommen haben und noch nehmen werden. Dabei tauchen zum ! erstenmal Vermutungen über die weitere Entwicklung der Kriegführung auf diesem Kriegsschauplatz auf. Diese befassen sich mit der nordamerikanischen Fernostflotte, soweit sich diese noch in den Gewässern der Philippinen befindet, ferner mit der japanischen Kriegführung im kommenden Frühjahr.
Hinsichtlich der nordamerikanischen Ostasienflotte nimmt man auf Grund von Nachrichten aus Tokio an,'daß diese noch aus 4 Kreuzern besteht. Dazu durften noch etwa 17 Zerstörer und 10 U-Boote kommen. Eigentlich hatten sich diese Einheiten nach Singapur I durchschlagen sollen. Ein berartiger Versuch scheint bisher noch nicht erfolgt zu fein, da die Nordamerikaner offenbar den Versuch machen wollen, ihre Truppen auf den Philippinen, wenn weiterer Widerstand dort aussichtslos geworden ist, abzutransportieren, wahrscheinlich nach Java, wo bereits ein nordamerikanisches Kommando eingesetzt ist Da aber starke Verbände der japanischen Flotte sich in den Gewässern der Philippinen befinden, müßten die nordamerikanischen Kriegsschiffe dem Geleitzug mit Gewalt den Weg öffnen. Admiral Hart müßte entweder den Versuch machen, die japanische Blockade zu durchbrechen, wobei er weitere schwere Verluste seines Verbandes zu gewärtigen hätte, ober er könnte in ber Bucht von Manila bleiben, wo seinen Schiffen nur die Selbstversenkung übrigbliebe. Da dies aber gleichzeitig die Au gäbe des Planes bedeuten würde, die aus der
Niederlage von Luzon geretteten Truppen abzutransportieren, ist wohl anzunehmen, daß Admiral Hart sich zu dem Versuch eines Durchbruchs wirb entschließen müssen, angesichts ber offenbaren Ueberlegenheit ber japanischen Flotte ein hoffnungsloses Unterfangen.
Mit bem Ausscheiben ber Philippinen bürste sich auf Grund japanischer Berichte für das kommende Frühjahr eine Verlagerung des Kampfes gegen Nordamerika nach Norden ergeben. Man glaubt zu wissen, daß die Nordamerikaner den Winternebel ausgenutzt haben, um ihre Flughäfen auf den Aleuten auszubauen und sie mit starken Verbänden der „Fliegenden Festungen" zu versehen. Mit diesen Flugzeugen würde man den Versuch machen, das japanische Mutterland von den Aleuten aus unmittelbar anzugreifen. Nach der raschen Erledigung der Philippinen würden die Japaner aberZeit genug haben, um bis April ober Mai, wenn die Wetterlage auf den Aleuten derartige Unternehmungen ermöglicht, ihre Gegenmaßnahmen zu treffen. Eine solche Teilung des Kriegsschauplatzes bedeutet aber auch naturgemäß ein Auseinanderreißen der Front. Das nordamerikanische Interesse würde sich in einem für die Lage ber Englänber wenig günstigen Maß dem nördlichen Kriegsschauplatz zuwenden.
Völlige Unklarheit herrscht darüber, ob m England überhaupt schon irgendwelche Plane für Die Führung des Krieges bestehen, und welche Konsequenzen sich daraus möglicherweise für die Kriegslage in Nordafrika und im Nahen Oste n ergeben können. Die Äußerungen ber englischen Presse sinb so widerspruchsvoll unb bie Nervosität in London ist offenbar so groß, baß vorläufig dem Wunsche, alle Dinge zu gleicher Zeit zu tun und dabei wenigstens Prestigeerfolge zu erzielen, alles andere untergeordnet wird. Es entspräche dies auch durchaus dem bisher verfolgten Prinzip einer Kriegführung von der Hand in den Mund, bic man durch die Leistungen ber Sowjets und ber Nordamerikaner als Teil eines Planes erscheinen lasten möchte, ber in Wahrheit nicht vorhanden ift
LlGA.-Oruck in Mo.
Die Konferenz der amerikamschen Staaten in der brasilianischen Hauptstadt Rio be Janeiro muß nach vielen diplomatisch verhüllten Reden endlich zu irgendeinem Beschluß kommen. Washington hätte liebend gern einen klaren diplomatischen Erfolg bavon- getragen. Schon um einen Ausgleich für die militärischen Katastrophen von Hawai und Manila zu haben. Davon kann keine Rede sein. Das augenblickliche Ziel von Sumner Welles ist der Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen den amerikanischen Staaten und den Achsenmächten und Japan. Wenn die Kriegserklärung nicht sofort zu erreichen ist, so soll doch ein triegsähnlicher Zustand her gestellt werden. Wie gearbeitet wird, zeigt eine Drahtung von Reuter aus Rio, in der es heißt, daß sich der nordamerikanifchen Abordnung ein Gefühl der Enttäuschung bemächtigt habe, in das nur eine von Panama ein ged rächte Entschließung etwas Licht gebracht habe,' die die amerikanischen Länder auffordert, sich einer Vertretung der Interessen der Achsenmächte zu enthalten. Gemeint ist die übliche Vertretung gewisser diplornatisch-konfularifcher Interessen im Kriegsfall durch die „guten Dienste" eines neutralen Staates. Der Antrag Panamas, der dieses nobile officium, diese An standspflicht aufheben will, ist ber Sache nach ein Zeichen tückischer Gehässigkeit. In politischer Beziehung ist er eine Groteske. Denn es sind erst drei Monate her, daß durch eine Dollarrevolution in diesem Kleinstaat ber bisherige Präsibent Dr. Arnulfo Arias gestürzt unb burch eine USA.-Hörige Clique ersetzt würbe.
Aber diese Methode ist charakteristisch für den Führer der amerikanischen Abordnung, Sumner Welles. Wir wollen nicht noch einmal die von den USA. gegenüber Südamerika befolgte Politik der unverschämtesten Pressionen kennzeichnen. Es genügt, daß Südamerika heute von nordamerikanischen Nachrichten überschwemmt wird, die unglaubliche Drohungen für den Fall enthalten, daß Südamerika sich Roosevelts Wünschen versperrt. Man versteht die Haltung der südamerikanischen Staatsmänner, die sich heute, wie im Februar 1941 die „Tribuna" in Montevideo schrieb, in den Fang- armen des nordamerikanischen Polypen befinden.
Berlin, 19. Ian. (DNB.) Am Nordufer des Onegasees haben die finnischen Truppen in den harten Kämpfen der ersten Januarhälfte bis zum. 11.1. bei der Säuberung ber Lanbzunge südwestlich vvn Pewonez 167 Gefangene eingebracht. 1443 tote Bolschewisten würben festgestellt. Im 31 o rb te H der Ostfront unternahmen am 17. Januar bolschewistische Panzerkräfte einen Vorstoß gegen die deutschen Linien. Infanterie schlug den Angriff zurück. Drei Panzerkampfwagen wurden durch Panzerabwehrwaffen vernichtet, ein vierter fuhr auf eine deutsche Mine und explodierte. Die gleichzeitig mit den Panzerkampswagen vorstoßende bolschewistische Infanterie verlor auf nur schmalem Raum über 100 Tote und eine Anzahl von Maschinengewehren Artillerie beschoß wiederum ein für bie bolschewistische Kriegswirtschaft bedeutsames Jndustriewerk in Leningrad. In den Werksanlagen wurden mehrere Treffer beobachtet. An anderer Stelle der Front vor Leningrad nahmen deutsche Geschütze mit guter Wirkung Schanzarbeiten des Feindes unter Feuer. Der Feind wurde zur Einstellung seiner Schanzarbeiten, die bem Ausbau seines Stellungssystems dienen sollten, gezwungen.
Weitere schwere Angriffe gegen bie beutschen Linien im mittleren Teil ber Ostfront schei-
ber heftige Beschuß britischer Schiffsgeschütze unb zahlreiche feindliche Bombenangriffe hatten die in treuer Waffenkameradschaft ausharrenden Achsentruppen nicht erschüttern können. Mit ungebrochener Abwehrkrast schlugen sie immer wieder die mit großer Uebermacht vordringenden britischen Verbände zurück. Tage- und nächtelang tobte ein harter Kampf um die Bergstellungen unb felsigen Unterschlupfs Selbst als die Vorräte an Munition, Was- i|er und Proviant knapp wurden, trotzten bie beutschen unb italienischen Soldaten noch unerbittlich den britischen Vorstößen. Erst nach mehreren Tagen härtester Gegenwehr, als Durst und Hunger immer quälender wurden unb die Hoffnung auf Munitionsnachschub infolge des schlechten Wetters aussichtslos blieb, mußten bie bewährten Afrikakämpfer den Widerstand aufgeben, nachdem sie alle ihre Waffen und alles Kriegsgerät zerstört hatten. Den Briten fiel auf diese Weise nur ein wüstes Terrain ohne I brauchbares Kriegsmaterial in bie Hände.
Die Militärkonvention zwischen Deutschland, Italien unb Japan unterzeichnete für Deutschland der Chef --------
des Oberkommanbos ber Wehrmacht Generalfelbmarfchall Keitel (Mitte des Bilbes), für Italien Düs ^taatsbearäbnis
ein Bevollmächtigter bes Oberkommanbos ber italienischen Wehrmacht (links), für I a p a n em Bevoll- ~
mäditiqter des Chefs bes Generalstabes bes japanischen Heeres (rechts) unb ein Bevollmächtigter bes furGeNeralfeldmarfcha1lV0tlReichenaU Chefs des Abmiralstabes ber japanischen Marine. — (PK.-Kriegsberichter Kisselbach jAtl.j jSch.j.) Berlin, 19. Jan. (DNB.) Das vom Führer für Iben verstorbenen Generalfelbmarfchall von Rei-
Oie Rückeroberung Feodosias.
terten an ber deutschen Abwehr, bie bem Feinb hohe Verluste zufügte. Wenige Stunben barauf traten bie deutschen Truppen trotz des starken Frostes unb bes eisigen Ostwinbes zum Gegenangriff an. Der Hauptstoß wurde gegen eine verteidigte Ortschaft geführt, bie nach heftigem Kampf erobert würbe. Die zurückweichenben Bolschewisten mußten auf bem Kampffelb über 450 Gefallene zurücklassen. Sübostwärts von Kursk machten bie deutschen Truppen über 200 Gefangene und vernichteten zwei feindliche 32-Tonnen-Panzer. Ein Bataillon niedersächsischer Infanterie hat hef- tige bolschewistische Angriffe im Wolga-Abschnitt wirksam abgewehrt. Das Bataillon war vier Tages« angriffen und drei Nachtangriffen ausgesetzt. In Schnee unb Kälte und ohne Ruhepause haben die niedersächsischen Infanteristen bem Feinb schwerste Verluste zugefügt. Der Führer des Bataillons, der feine Soldaten immer wieder zu höchsten Leistungen mitriß, fand bei der Abwehr des letzten An-
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lishaltszweck gerät erbeutet
schnitt hatte der Feind bei der Fortsetzung feiner v- -- _ -
Angriffe erneut schwere Verluste. Bei einem am let erneut durch hervorragende persönliche Tapfer- 17. und 18. Januar durchgeführten Gegenangriff kett, Entschlußkraft und umsichtige Führung seines deutscher Infanterie- und Panzerverbände wurden I Regiments ausgezeichnet
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