Donnerstag, 19. November (942
192. Jahrgang Nr. 275 ttntbemt tagii cti, außer Sonntags und Feiertag#
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Gießener Anzeiger
General-Anzeiger M Oberhessen 1-9
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Noch keineGesechisberührung inTunesien
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eine Anzahl von Panzerspähwagen.
3m Schuhe unserer Truppen.
(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Kopenhagen, November 1942.
wie Renier am 15. November meldete, wurde in der Eröffnungssitzung des neuge- wähllen isländischen Althings bekanntgegeben, dah die britischen Truppen, die bisher auf Island stationiert waren, jetzt „an andere kriegsabschnitle verlegt" wurden. Die Insel ist daher nur noch von amerikanischen Streitkräften beseht.
der tunesischen und libyschen Küste oer-| lor der Feind fünf Flugzeuge, drei eigene Flugzeuge werden vermißt.
Einzelne feindliche Flugzeuge flogen in der vergangenen Nacht in das deutsche und dänische Küstengebiet ein. Bei einen, Angriff feindlicher Bomber auf eine Stadt an der französischen Atlantikküste hatte die Bevölkerung Verluste. Nachtjäger schossen einen, Marineartillerie zwei britische Bomber ab.
Island liegen.
Den englischen Landungen von Truppenkontingenten auf Island folgten alsbald Kanadier und U SA.-Tr u pp e n. Als sich die Barackenläger dort als wesentlich zu klein angelegt erwiesen, wurden einfach Isländer aus ihren Wohnungen vertrieben. Neben einer besonders in den kalten Wintermonaten äußerst empfindlichen Woh- nungslosigkeit der Isländer, die von ihren „Befreiern" über Nacht aus dem warmen Nest gejagt worden waren, machte sich ein empfindlicher Mangel an Lebensmitteln fühlbar, dem zwangsläufig eine horrende Teuerung aller lebensnotwendigen Artikel folgte. Die Auflehnung und Empörung schlug immer höhere Wellen, so daß England,und Amerika, nachdem die in Ueberfluß oorgenommene Verteilung von Sprit an die Isländer den gerade entgegengesetzten Erfolg hatte, als erwartet, vom Zuckerbrot zur Peitsche übergingen. Hunderte der angesehensten Isländer wurden vom Secret Service verhaftet und in englische Gefängnisse geworfen, die Regierung Islands nach dem Wunsche Churchills und Roosevelts völlig umgebildet und der isländische Reichstag (Althing)
Berlin, 18. Nov. (DNB.) Auf beiden nordafrikanischen Kriegsschauplätzen hat sich die Lage kaum verändert. An der tunesisch-algerischen Grenze sind die deutsch-itallenischen Truppen b i s- hernichtinGefechtsberührungmitdem Feind getreten. Die britisch-amerikanischen Verbände sind noch mit dem Ausbau ihrer rückwärtigen Basen beschäftigt. Mit kleineren Abteilungen stießen
drei Schiffe, darunter einen Tanker. zu ersparen, die sonst ein oder zwei Monate er
ste Panzerarmee Afrika führte Nachhutgefechte Ordert hätten. Jeder Tag Verzögerung würde uns gegen feindliche Panzerverbände und vernichtete gewaltige Operationen aufgezwungen haben. Es ist 1 ferner zu beachten, daß französische Truppen unter dem Befehl des Generals (9 i raub schon Seite an Seite mit Amerikanern und Briten gekämpft haben.
aufgelöst.
Was Südafrika, Indien und die zahllosen anderen britischen bzw. amerikanischen Sklavennationen erleben mußten, mußte nun auch das freiheitsliebende, stolz Volk der Isländer über sich ergehen lassen: Aufgabe der nationalen Selb- ständigkeit, Frondienste für die plutokratisch-
Darlans Auftrag trug dazu bei, die Zeit der Säuberungsoperationen unnötig zu machen. Die zeitweiligen Vereinbarungen mit Sarian beziehen sich ausnahmslos nur auf die gegenwärtige örtliche Lage."
Hafenanlagen und Betriebsstofflager in Bone sowie der Flugplatz MaisonBlauchebei Algier wurden erneut bombardiert. 3n Lufttämpfen an
Bizertas strategische Schlüsselstellung.
Der Wunsch nach Wiederherstellung des ungestörten Schiffsverkehrs von Gibraltar durch das Mittelmeer nach Suez und weiter nach Indien ist einer der Gründe, der angesichts der Schiffsraum-
pen dienen sollten. ,~
Da nun Island auf Grund feiner geogravblichen Lage mit den gegen England vorgelagerten Faroer- Inseln und mit Grönland gen Kanada zu eine günstige strategische Brücke zwischen Churchill ünd Roosevelt darstellt, wurde die isländische Insel, die zu Friedenszeiten fast ^ausschließlich vom Fischfang * unb Touristenverkehr sowie von der Auswertung der warmen Quellen und ©entern lebt, m immer gesteigertem Maße zum imperialistischen Sprungbrett zwischen den Vereinigten Staaten von Norv- amerifa und deren heutiger „Kolonie Großbri^ tannien. Roosevelt dehnte sein Pacht- und Lemge- setz daher auch auf Island aus, amerikanische Ma- rinesachverständige rechneten mit der Weltentlegenheit der Insel zu den deutschen Flug- und U-Boot- Vasen und die Frachter unter dem Sternenbanner
Das Sternenbanner über dem Lqxde^etÄda
Von unserem M.-BerWvstatter. . ** ; V' ,
Roosevelt und Oarlan.
„Nur vorläufige Vereinbarungen, um Zeit | zu gewinnen."
Stockholm, 18. Nov. (DNB.) Wie Reuter aus Washington berichtet, gab Roosevelt in der Pressekonferenz Erklärungen über die Haltung der USA. zu D a r l a n , die die Rolle dieses Verräters eindeutig kennzeichnen. Gleichzeitig zeigen sie aber! auch, daß bereits ,>r Mohr seine Schuldigkeit getan" hat. „Ich habe die politischen Abmachungen gebilligt, die General Eisenhower vorläufig in Nord- und Westafrika getroffen hat", sagte Roose- velt. ,^Ich verstehe vollkommen die Auffassung, daß angesichts der Ereignisse der vergangenen zwei Jahre keine dauernde Vereinbarung mit D a r I a n getroffen werden soll. Wir stehen den Franzosen feindlich gegenüber, die Hitler und die Achse unterstützen. Die künftige französische Regierung wird nicht von irgendwelchen Einzelper-1 sonen im französischen Mutterland oder in Frank-1 reiche überseeischen Gebieten errichtet werden. Die gegenwärtige Uebereintunft in Nord- und Westafrika ist nur zeitweilig angebracht und wiw nur I Sk^i^te b^nTeritanHd)e®runb%rihW^S®ut Deutfd), Ponzer und Panzersp°hw°g°n parken in A ^°t"n u^ kostb ar - Zeit zu gewinnender Straß- „La C°nn-bkre der Hauptstraße non Die vorläufigen Vereinbarungen haben es erwog-1 „gmui
licht, in Algerien und Marokko Säuberungsaktronen (PK.-Berichtersiatter Sommevjchutz. —
18. Nov. Das Oberkommando der Wehrmacht gibl Stadt und Hafeneinfahrt beherrscht.
bekannt- Bizertas Bedeutung als Brückenkopf wird von
3m Bcrggelänbc nordostwärts Tuapse wurde keiner Seite der um die Beherrschung des Mittel- eine kleine eingeschlost-n- Sawpsgruppe des Fein- m-erraumes^ k°mpfenden^P°Ne.n^verkannt^Da. des nach mißlungenen Ausbruchsversuchen aufge- 6emr Augenblick beträchtlich erhöht haben, wo rieben. - Bizerta sich in den Händen der Achsenmächte be=
Rumänische Truppen warfen die Sowjets im finZ)et, jft leicht abzuschätzen. Es versteht sich am Raum von Alagir ins Gebirge zurück. Deutsche Rande, daß Bizerta durch seine günstige geogra- Panzer wehrten heftige feindliche Angrifte ab und phifche Lage und beherrschende Stellung im Mittel- vernichteten an anderer Stelle feindliche Kräfte in meer auch steigende Bedeutung als Handelshafen einer Vorpostenstellung, lieber 300 Gefangene und erlangte. Ueber ihn ging fast der gesamte Crport zahlreiche Beute wurden eingebracht. der nordtunesischen Eisenerze.
Im Kaspischen INeer versenkte die Luftwaffe ——
Zuchthaus machten, über dem frech und hohn- 1vvll vv,„ ue_......__M._,
lachend der Union Jack und das Sternenbanner Qtn Rande der engsten Durchfahrt durch das wehen. Da aber die zahlreichen Poststationen und Mittelmeer eine strategische Schlüsselstellung ein- Postwege, über die Island verfugt, die ha'en und naum unb ro0 e5 daher auch mit dem Ausbau zu Leuchtfeuer, Küstenstationen und Anlegepunkte aus- einer mächtigen Seefestung begann. Die Gunst der schließlich in anglo-amerikamscher Hand befindlich ^age am Kanal von Sizilien und im Verteidigungs- sind, erfährt das isländische Volk nicht die Wahr- d^eck Sizilien—Tunis—Sardinien, große Molen beit über den tatsächlichen Kriegsverlauf. am Meer, mit dem der Hafen durch einen Kanal
Wenn jetzt die britischen Besatzungstruppen Is-! verbünden ist, sowie riesige Arsenale am „See von land räumen mußten, so bedeutet das ein weite-! Bizerta" machten den Platz zu einem der besten res Zurückweichen Londons üd** dem un-I Kriegshäfen der Welt. Er liegt fast in der Mitte begrenzen Imperialismus Washingtons. Die Al- des Hauptschiffahrtsweges im Mittelmeer, der von leinherrschaft der kulturlosen Pankees im Lande der I Gibraltar nach Port Said führt. Im Zuge des Edda wird den Isländern kaum weniger Sorgen Ausbaues feiner beherrschenden Stellung im Mittelund Leid verursachen, aber die Inselbewohner wer- meer entwickelte sich Bizerta zu einer Stadt mit den sich dadurch zwangsläufig ihrer e u r o p ä i - runb 35 000 Einwohnern, wovon etwa 10 000 Euro- s ch e n Schicksalsverbundenheit um so päer sind. Ein älterer Eingeborenenanteil und der bewußter werden. Der Schutz Europas und seine Europäerbezirk charakterisieren das Stadtbild, große Zukunft liegen jedoch im Endsieg der Achse es sind in erster Linie die natürlichen Gegeben- und ihrer Verbündeten. feiten, die Bizerta zu einem Seestützpunkt gemacht
haben. Sie wurden von Frankreich auch bei der Gesamtlage des Hafens unb bei den Befestigungsarbeiten in Rechnung gestellt. Der schon erwähnte Kanal schneidet mehrere Kilometer tief ins Land hinein und erweitert sich bann zu einem riesigen , Becken, kurz „See von Bizerta genannt. Dieser chobenen feindlichen Abteilungen konnten die Naturhafen hat eine Ausdehnung von runb 130 qkm, deutsch-italienischen Deckungstruppen wiederum die kommt , also etwa der Flache von Pans gleich. In Umfassung der hauptträfte v e r h i n - ihm könnten zahlreiche Kriegsflotten der Welt, denen y der 400 m breite Kanal die Einfahrt ermöglichen
Aus'der Küstenßraße zwischen Derna und Tobruk würde, Aufnahme finden. Das Ufer bes Sees ist bemüht sich ber Feind, seinen Nachschub in stark gebuchtet. Währenb m ber Bucht von Ponty Gang zu bringen. Die Versorgung der Angriftsver- kleinere Zerstörer unb Kustenwachboote zu ankern bände wird für ihn von Tag zu Tag schwieriger, pflegen, suchen bie U-Boote die Setlo-Merlon-Bucht zumal die deutsch-italienischen Truppen nichts zu- aus. Die größten Kriegs,chisse legen meist in den rückgelassen haben, was für die Briten irgendwie Bassins am äußersten Zipfel des Sees an. hier be- nützlich sein könnte. Aus der KMenstraße massiert findet sich bas Arsenal von Sibl Abbala.
sich daher der feiMiche Versor^ungsverkehr, der Einen Schutzriegel vor die Seesestung Bizertas rotz ungünstiger Wetterlage von deutfch-italienischen I bildet auf ber Landseite bie mächtige viereckige aro- Kamvf'ckugzeugen wiederholt wirksam angegriffen bische Kasbah, deren Grundmauern noch auf bie mürbe. Römerzeit zurückgehen. Sie stellen heute einen Teil
_ .. , - . [bes Festungsgelänbes bar. Eine bedeutendere Rolle
<Oer WettsMüOtdeNwV. kommt dem Port b'Espange zu, der im Norden den Hauptschutz gegen einen Angriff vom Lande her DNB. Aus dem Führerhaupkquarkler, übernimmt und mit ausgebauten Geschützstellungen
Karren gespannt. ., m
Island, das bis dahin lediglich durch einen Gesandten beim dänischen Hofe vertreten war, ent- sandte am 1. Januar 1941 einen Minister nach London und gleichzeitig als gänzliches Novum in seiner Außenpolitik einen Generalkonsul nach Neuyork. Gleichzeitig vergrößerte London sein Generalkonsulat in Reykjavik um em ganz beträchtliches. Besondere Sachverständige auf dem Gebiete des Heeres, der Flugwaffe unb ber Marine wurden dieser „konsularischen" Vertretung beigegeben unb auch der berüchtigte Secret Service stürzte sich mit wahrem Heißhunger auf diese von ihm auserkorene neue Domäne, um auf dem Gebiete der Propaggnda und der Käuflichkeit Island f u r England fturmreif zu machen. Die beiden größten Hotels der Hauptstadt Reykjavik wurden von den Engländern erworben, in ihnen bie militärischen Stäbe untergebracht und auf alles, was Englands Kriegspolitik von Nutzen sein konnte, die Hand gelegt. 'Die R u n d f un kst a ti an, eine ultramoberne amerikanische Slnlage im eiibnjejten der isländischen Hauptstadt, geriet in britische Abhängigkeit, der einzige Flugplatz der Insel, m gleicher Richtung gelegen, wurde von ber wesentlich vergrößert und ausschließlich m englischen Besitz genommen, große Barackenlager wurden errichtet, die der späteren Ausnahme von Trup-
bolschewiftischen Unterdrücker, Aufmarschgebiet für Heere und Armeen, bereif Angehörige isländische Frauen entehren, isländische Familien von Haus und Hof vertreiben, isländische Wohnungen plündern und mit brutalster Gewalt einem ganzen Volke den Stiefel einer erbarmungslosen Diktatur in den Nacken setzen. Da kein Brief die Insel verläßt, der nicht den anglo-amerikanischen Zensurstempel trägt und keine Nachricht den Aether erreicht, ohne nicht über die von Tommies und Yankees betätigte Sendetaste zu laufen, ist es den Isländern unmöglich, ihre Protest- und Hilferufe der Welt mitzuteilen. Dennoch weih bie Welt auch trotz dieser' Knebelung zur Genüge, was dort oben im hohen Norden heute vor sich geht. Wie englische und amerikanische Kommissare und Offiziere, Agenten und Soldaten aus einem freien Island ein
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nahmen immerzahfteicher Kurs auf Bestimmungshäfen, bie nicht nur ^in Englanb, sondern auch auf
schen Erdteil setzte.
Prognosen wurden über den Gang der Dinge laut unb Meinungen über die Beibehaltung ober Abschaffung der Monroe-Doktrin, man wähnte die USA. in Der Ferne und glaubte doch in diesem ober jenem ihren giftigen Atem zu verspüren. Maßstäbe wurden an Karten angelegt und mit Stechzirkeln Entfernungen gemessen. Wie kurz ist doch in Wirklichkeit erst die 3eit dahin, als noch Zeppeline in
lichkeit erst die Zeit dahin, als noch Zeppeline wenigen Stunden Fahrt diese beiden Welten v einander verbanden und der Trip von Frankfurt nach Rio de Janeiro nur ein Katzensprung war! Man erinnerte sich eines Christoph Columbus, erlebte im Geiste sein Anlandgehen dort jenseits des Ozeans unb vergaß dabei ganz, daß ja die erste Entdeckung Amerikas die Brücke über Eng- I g nd—I s l and —Gr ö n land—Ka n ad a geschritten war Unb über diesen gleichen Kurs auch Zeppeline vom Osten zum Westen steuerten in Erforschung ber besten Verbindung Europa—Amerika. Inmitten dieses Anmarsches aber liegt Island, bas fo wenig gemein hat mit seinem Eisland- Namen, da es ja von den warmen Wassern des Golfttromes umspült wird, der dem zwar baumlosen Lande eine grüne Note gibt.
Island, ein Schmuckstück der dänischen Krone, erhielt im Mai 1940 von Kopenhagen für Kriegsdauer bas ausdrückliche Recht souveräner Unabhängigkeit, um Großbritannien von vornherein bie Waffe aus ber Hand zu nehmen, unter seinen üblichen Vorwänden diese nach England größte Insel des Atlantik zu besetzen unb zu Kriegszwecken. zu benutzen. Dessen ungeachtet entwickelte London bereits schon zu Kriegsbeginn einen grenzenlosen Appetit auf diesen fetten happen, unb wer mit der englischen Mentalität vertraut ist, weiß zur Genüge, welche Schritte in derartigen Fallen Großbritannien tut, um zum Ziele zu gelangen. Zuerst wurde so einmal die Rivalität der politischen Parteien Islands geschickt aus- manövriert und — wie könnte es wohl auch anders sein! — die isländische Unabhängige e 11 s - und Freiheitspartei vor den engttschen
sie zur Sicherung und Verschleierung des Aufmarsches gegen bie Grenze vor. Die Gebirgszüge, bie Tunesien von Sübwesten nach Norbosten burchziehen, zwingen ben Feinb zur Benutzung ganz bestimmter Einfallstore. Nach ben bisher vorliegenden Meldungen zeichnen sich daher drei Bewegungen ab: bie erste im Küstengebiet, bie zweite sÜblich ber M a b j e r b a - B e r g e, bie britte noch weiter süblich am tunesischen Rücken entlang. Unsere Aufklärer verfolgten alle Aktionen bes Feinbes, währenb bie Kampfflugzeuge mar- fchierenbe feinbliche Abteilungen mit Bomben unb Feuer ber Borbwaffen angriffen, ^eitere Kampftlugzeuggefchwaber vernichteten in ben Häfen von Bone und La Calle Verlabeeinnch- tungen unb Betriebsstoffbepots.
Auch in ber Marmarica gehen die Briten nur mit aller Vorsicht weiter vor. Die Sprengungen der Küstenstraße unb der Klippen bet Demo biloen für ben Feind offensichtlich schwer zu nehmende Hindernisse, hinzu kommt, daß der letzige Gefechts- raum noch zahlreiche Stellungen aus ben stampfen im Frühjahr aufweift. Es war ben deutsch-italieni- chen Truppen möglich, diese Anlagen durch Minenfelder, Sprengungen und sonstige Hindernisse jur ihre Verteidigung nutzbar zu machen. Der Feind war daher gelungen, mit feinen Dorausabtei- lungen diese Stellungen nach Durchlässen unb schwachen Stellen abzutasten. Als britische Panzerspähwagen zu diesem Zweck im Gebiet ber Ausläufer des Naheim-Geblrges vorfuhlten, trafen sie auf deutsch-italienische Nachhuten und sichernde Panzer. Die zwischen den Minenfeldern eingeklemmten und durch - Sprengung von Brucken- steaen aufgehaltenen britischen Spahwagen wurden von unseren Panzerkanonieren Sunt Kamps gestellt bei dem einige ber feindlichen Fahrzeuge vernichtet wurden. Durch die Abwehr der vorge-
gft kün^te sich die ge-
_______ 's Wüffenganges in oer Ferne rofk russisch^ Bär öffnete immer mehr ir den Rachen, um zum. Angriff anzusetzen, Balkan bewies von Stunde zu Stunde
knappheit ber Alliierten das Unternehmen gegen Französisch-Nordafrika ausgelöst hat. Die daraufhin erfolgte Besetzung des französischen Schutzstaates Tunesien durch die Truppepn der Achsenmächte hat diese Rechnung — wenn nicht durchkreuzt — doch zumindest in Frage gestellt. An der Nordküste Tunesiens liegt 7 Kilometer südöstlich von Kap Blanca am Ausläufer des kleinen Atlas-Gebirges, das durch feine geographische Lage außerordentlich begünstigte Bizerta, von dem Frankreich wußte, daß
Der Kalender zeigte den 1. Januar 1941, der zweite Weltkrieg war vor sechs Monaten bereits über den' Westen hinwegaesegt, hatte Polen längst hinter sich gelassen und Die Länder des Nordens, foroeitÄji n emgrt und Norwegen in Frage jtanben, jX b er^Ach utzder bfu tsich en Was- Eä" 'und Tf
deutlicher, in welchem Fahrwasser fein Schiftlein trieb. Gespannten Auges blickte eine ganze Welt, die sich die alte nennt, hinüber über Den Großen leid) gen Amerika; auch dort zeigte sich immer klarer unb deutlicher, welch' ein raffiniertes kriegstreibendes System Präsident Roosevelt seit Jahr unb Tag unter ber Maske bes Biebermannes gegehüber Deutschland und Italien, be- trieb, welche jüdische Hetze von dort aus gegen die deutsche Auferstehung in Szene gesetzt wurde, unter welcher Psychose Washington den amerikani-
MITTELLANDISCHES MEER
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