hau ist in
stob
dem Abend eine machtvolle Zusanrmenfassung. Der
dem
LparsamerVerbrauchvon Schulheften
. sandte dem ein Glück.
Oie besten Mädeleinheiten der Hitler-Jugend.
mischen Oes- Kirschen Ne« Flaggen in ischen notio.
Der Reichserziehungsminister teilt zu der Be- teaffung von Schulheften mit, daß die Papier- Mpphen zu sparsamstem Verbrauch zwingt. Bo die Verhältnisse es gestatten, insbesondere m kn unteren Klassen der Volksschule, soll von Schreib tafeln Gebrauch gemacht werden. Die hrfte sind voll auszunutzen. Sind keine Hefte mit Moeschriebenen Liniaturen erhältlich, so können ge-
gezahlt. Damit ist auch eine einheitlübe Lohn- age für die Einführung der Bauleistungs- e bei der OT. geschaffen morden. An der Bau» selbst erhalten die OT.-Ärbeiter als Frontar- „üerfoto den Wehrsold des Soldaten. Die Neu-
. )er Duodenalsonde und k»einsam mit Feulgen die Auffindung des Acetal- im Harn des Menschen.
lshaber btt «r 9. Slrrnet abgestattet, U'Delhi ein« Indien wie, cht bekannt,
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terte er ein galantes Abenteuer. Oder eine Falle? Seine Stimme wurde plötzlich mißtrauisch: „Sie wollen mich in meiner Wohnung aufsuchey? Eine etwas ungewöhnliche Forderung, wie Sie zugeben müssen."
„Es handelt sich auch um ungewöhnliche Dinge, Tenor Gonzales!^
„Können Sie mir nicht wenigstens eine Andeutung darüber machen, was Sie mir sagen wollen?"
„Es hängt mit Ereignissen zusammen, die sich vor sechs Jahren abspielten, Senor Gonzales ..
„Sie werden immer rätselhafter", murmelte er, „ich verstehe Sie beim besten Willen nicht ..."
„Und ich kann leider nicht deullicher werden."
Eine kleine Pause entstand. Er schien zu überlegen. z
,Hch erwarte Sie", sagte er schließlich mit einem dünner; Hüsteln. „Kennen Sie meine Wohnung?"
„Die' Straße steht im Telephonverzeichnis, ich weiß leider nicht, wo sie liegt."
„Haben Sie einen Wagen?"
„3a."
„Dann können Sie in einer halben Stunde bei mir sein. Fahren Sie den Korso entlang; ganz am Schluß zweigt eine Straße nach rechts ab. Es ist die Calle Stella. Sie führt ein wenig hügelan. Auf der linken Seite stehen sechs Villen. In der fünften wohne ich. Sie können sie nicht verfehlen. Auf den Eingangssäulen brennen zwei viereckige schmiedeeiserne Laternen.' Kommen Sie allein?"
,Lch habe einen Begleiter. Er wird in der Nähe Ihres Hauses auf mich warten. Und ich warne Sie nochmals dringend, Senor Gonzales, vor der Unterredung mit mir das Haus zu verlassen. Sie schweben in ernstlicher Gefahr!"
„Sie machen mich wirklich neugierig", sagte er mit einem unbehaglichen Lachen. Karen war überzeugt, daß er ihre Andeutung, ihr Besuch hänge mit Ereignissen zusammen, die sich vor sechs Jahren abgespielt hatten, sehr wohl verstanden und richtig gedeutet hatte. Sie hängte ein. Forester erwartete sie vor der Telephonzelle.
(Fortsetzung folgt)
gegenüber.
Beethovens „Achte Symphonie'
hast.
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)r der ersten ünchen, Pro« l Lebensjahr, besuchte dort ichen, Erlm' Machen und en Klinik in ) 1911 auch er an dar t Straßburg ernährte ihm tlicher Arbeit ennung M Oberarzt an : etatmäßiger
seinen Posten. Er hatte nicht alles verstanden, aber es genügte ihm, zu wissen, daß der Gringo und die blonde Senorita, denen man vielleicht noch viele schöne Pesos aus den Taschen ziehen konnte, zum mindesten morgen noch in Derakruz fein würden. Es war ein kitzliches Geschäft, und er riefe sich unwillkürlich den braunen Hals. Aber schließlich würde auch Brackmann für has soeben erworbene Wissen gern etwas springen lassen. Er trabte in der Richtung auf den Hafen davon.
Aber er traf Brackmann nicht an.
♦
Karen und Forester betraten die Hotelhalle.
„Besorgen Sie die Zimmer, Frank", bat Karen, „ich werde inzwischen versuchen, mich mit Gonzales in Verbindung zu setzen oder herauszubekommen, wo ich ihn finden kann."
Während Forester zu den Hotelschaltern hinüber» ging, betrat Karen eine Telephonzelle und ließ sich mit Gonzales verbinden. In den Sekunden des Wartens begann ihr Herz plötzlich wie rasend zu schlagen. Eine entsetzliche Furcht packte sie, daß das, was sie verhindern wollte, inzwischen schon geschehen sein könne. Sie preßte den Hörer ans Ohr und lauschte angstvoll hinein. Und dann, endlich, gab es ein Geräusch im Draht und eine herrische Stimme rief ihr Hallo.
,£Sä) wünsche Senor Gonzales zu sprechen."
„Selber am Apparat", ertönte die Antwort Und dann war es das Abenteuerliche ihres Vorhabens, das ihr für Sekunden die Sprache verschlug. Sie fand den Anfang nicht.
,^)allo!" wiederholte er, dieses Mal ungeduldig. „Wer spricht hort?*
Karen faßte den Hörer fester: „Sie kennen mich nicht, Senor Gonzales, deshalb ist es gleichgültig, ob ich Ihnen telephonisch meinen Namen nenne oder nicht. Jedenfalls muß ich Sie sofort sprechen. Ich habe Jh/ien eine sehr wichtige Mitteilung zu machen. Bitte, verlaßen Sie Ihre Wohnung nicht, bevor ich mit Ihnen gesprochen habe ..."
„Das klingt ja sehr geheimnisvoll", unterbrach er sie; er schien belustigt zu sein. Vielleicht rott-
genmg der Coda und dem klanglichen Verhallen des Schlusses. In tänzelnder Grazie entfaltete sich das Allegretto scherzando zu dem federnden Hüpfen der Holzbläserakkorde. Naturgewachserchett durchzog das Menuett mit seinen schön und schmiegsam blasenden Hörnern im Trio. Das Finale durchflutete tteibender Humor mit scharfer Betonung des Hauptgedankens und wohliger Anmut des Seitenthemas. Die Entwicklungen der Coda in ihrer organischen Durchdringung führten das Ganze
Eingangssatz mit seiner herzhaften Frische, Bannenden der Durchführung, der großen Aufstei-
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lief), „es ist ein merkwürdiger Weg, aber ich weiß keinen besseren."
„Kommen Sie, Frank, wir haben keine Zett zu verlieren. Ich rufe Gonzales sofort an, er muß ""^Vollen Sie ihn aufsuchen?" fragte er bestürzt.
„Natürlich, oder meinten Sie, daß ich es ihm telephonisch mitteilen würde?"
„Nein, das nicht, aber ich meinte. Sie sollten diese Angelegenheit lieber mir überlassen."
„Entschuldigen Sie, Frank, aber ich traue mir mehr diplomatisches Geschick zu als Ihnen. Sie dürfen mich bis zu feinem Hause begleiten und auf mich warten. Außerdem würden Sie nur Ihre Stellung im Camp gefährden."
,Zch wäre schon längst auf und davon, wenn ...", er stockte plötzlich und wurde sehr verlegen.
. wenn ich nicht den Vertrag auf zwei Jahre unterschrieben hätte."
„Haben Sie mir nicht erst vor wenigen Tagen erzählt, daß Sie sich für zwei weitere Jahre ver- pflichtet haben?"
„Gewiß ..murmelte er tödlich verlegen, „aber das hat andere Gründe — wisienschaflliche Gründe sozusagen und auch persönliche Gründe ..." Er brach mit einer nervösen Handbewegung ab, als hielte er den augenblicklichen Zeitpunkt für äußerst ungeeignet, auf diese wissenschaftlichen und persönlichen Gründe, di« ihn zu der Dertragsverlängerung bewogen hatten, näher einzugehen. Dafür sprang er etwas unvermittelt zu dem allen und eigentlichen Thema zurück, was nämlich geschehen solle, wenn Gonzales nicht daheim oder verhindert sei, Karen zu empfangen.
„Dann müßten wir Ciqutta Perano aufsuchen — obwohl mir der Gedanke, ihr gegenüberzutreteR, bedeutend unangenehmer ist."
„Weshalb?" fragte er ein wenig verwundert.
„Weil sie eine Frau ist, Frank", antwortete Karen.
,Lch verstehe ...", murmelte er mit gerunzelter Stirn und öffnete den Kragen seines Sporihemdes. Karen schob sich, und Forester folgte ihr.
In biefem Augenblick verließ auch Bartholomeo
ib beste Iungmädeleinheit die Iungmädelgruppe 1 )t5 Bannes Dinkelsbühl im Gebiet Franken hervor. Die Siegergruppen haben an jedem Dienst voll- Mig teil genommen, darüber hinaus einen vorinld- tchen Kriegseinsatz in der Nachbarschaftshilfe, in »er Betreuung der Kinder berufststättger Mütter, iei der Arbeitsplatzablöfung für berufstätig« Frauen cho. erfüllt. Jedes Mädel hat ein eigenes Sippen- Ach angelegt, das Leistungsschreiben und den kichsfchwnnmschein erworben und führt regel» röfjig ein Sparbuch. 40 von 120 Mädeln der UI- ntr Gruppe hoben am Ost eins atz der HI. teilge» lummen; 85 dieset Mädel stehen im Berufsleben.
Ein Mann rechnet ab
Roman von Horst Biemath ^Fortsetzung (Nachdruck verboten.)
„Gerade das meine ich!" entgegnete sie. „Und ie langer ich Darüber nachdenke, um so mehr komme g zu der Uebergeugung, daß es feinen anderen IblSweg gibt, um Brackmann an feiner -tat zu feiern Eaaen Sie selbst: dürfen wir noch langer Harten? Dürfen wir Brackmanns Auffindung einem j-sall überlassen, der überhauot nicht ober Dtctlei$t «ft bann eintrifft, wenn es zu spat ift?
„über das ist doch ..." er zögerte, seine Ge-
zum großartigen Ausklang. Orchester wie Dirigent konnten in dem überaus starken Beifall den sprechenden Dank für ihr erfolgreiches Bemühen sehen,
Dr. Hermann Hering.
Morgenfeier der Hiller-Zugend. ,3n den Ostwind hebt die Fahnen!^ Unter dem Leitwort „I n den O st wind hebt die Fahnen!" brachte das Programm der Kulturwoche der NSDAP, am Sonntagvormittag im dichtbesetzten Theater eine Morgenfeier der Hitler-Jugend, zu der sich zahlreiche Ehrengäste aus Partei, Staat, Wehrmacht und Behörden eingefunden hatten. K.-Bannsührer Obergefolgschaftsführer Wolf hielt zu Beginn eine Ansprache, in der er u. a. folgendes ausführte: Einheit der Raffe fei die Voraussetzung für die Kultur eines Volkes. Erst Adolf Hiller habe die große, rassisch gegründete Gemeinschaft geschaffen, die ftühere Bestrebungen zur Einigung des Volkes und Reiches vergeblich zu errichten versuchten. Nur ein gesundes Volk könne kulturelle Aufgaben lösen. Wir gelten zwar als das Volk der Dichter und Denker, aber wir seien auch ein Volk der Kämpfer unö der Tat. Erst in der Verbindung dieser beiden Elemente werden wir die andern Völker überflügeln. Im Blick auf die uns feindlichen Völker konnten wir ermessen, was die fehlende rassische Einheit bedeute. Die Erziehungsarbeit der Hitler- Jugend sei auf die Erreichung von Fuhrer- eigenschasten gerichtet. Die. deutsche Jugend werde einmal der Träger der deutschen und europäischen Kultur fein. Wir brauchen Haltung und Bewährung, um den von unserer Wehrmacht eroberten Raum auch kulturell zu erschließen. Die unbekannten Kräfte in der Hitler-Jugend müßten gefördert werden. Asoziale Elemente müßten ausgeschaltet werden. Die deutsche Jugend alaube an Deutschland, an den Sieg und an den Führer; sie werde immer hn Geiste von Lange mar ck marschieren und auch im Kriege unermüdlich arbeiten, denn es gelte nicht nür den Krieg, sondern auch den Frieden zu gewinnen.
Nach der mit lebhaftem Beifall auf genommenen Ansprache gestatteten Chor und Einzelsprecher aus HI. unö BDM. auf der mit Fahnen geschmückten Bühne, vom Bannorchester des Bannes 116 begleitet, den Leitgedanken der Morgenfeier — „In den Ostwind hebt die Fahnen!" — in Lied und Spruch. In dieser Feiergestaltung waren der gläubige Mut der Jugend, das Bekenntnis zur Heimat und aum Führer und nicht zuletzt zu der großen verpflichtenden Aufgabe deutscher Zukunft im Osten die wegweisenden Motive.
Im Mittelpunkt der Morgenfeier stand eine mit großem Beifall ausgenommen« Ansprache von Kreiskutturstellenleiter Alwin Rüffer, der zunächst an die Dichterlesung von Agnes Miegel erinnerte und bemerkte, daß diese Veranstaltung unb die heutige Morgenfeier den Blick in den Osten richteten und an die schmachvolle Zeit mahnten, da noch deutsche Menschen, ati getrennt vom Reiche und unbefreit, den Blick sehnsüchtig über die Weichsel gehen ließen.' Während Agnes Miegels Lesung aber eine Feier des Wortes gewesen sei, sei die heutige Morgenfeier ein politisches Ereignis; es komme darauf an, den politischen Anspruch und Auftrag dieser Stunde zu erkennen. Auch Rüffer erinnerte aus persönlichem Erlebnis während des Feldzuges in Polen an die Zeiten der Schmach und der Unterdrüctuna, an die mancherlei schweren Schicksale der Volksdeutschen und an die Grausamkeiten der Polen. Der Boden dort im Osten, so führt« der Redner weiter aus, schweige nicht, er rufe uns Deutsche, er mahn« uns an jene, die Arbeit, Blut und Leben dort eingesetzt haben» Die entscheidende Tat des Führer vom 22. Juni 1941 habe Europas Rettung gebracht. Die deutsche Jugend sei aufgerufen, im Osten bereit zu sein. In diesem Sinne sei der Osteinsatz der deutschen Jugend zu verstehen, und in diesem Sinne sei das Lied „3n den Ostwind hebt die Fahnen" von Hans Baumann ein Kampflied.
Mit dem Gesang „Drüben geht es an ein Bauen, das ist größer als die Zeit" wurden die Leitgedanken der Festansprache ausgenommen und von Chor und Sprechern in Lied und Spruch ab« gewandelt. „Wir reiten in neues Land, nach Ostland geht unsere Fahrt" — mit diesen Worten fand die Morgenfeier der Hiller-Jugend ihren sinnvollen Ausklang. Hans Thyriot.
Aus -er Stadl Gießen.
4. Büchersammlung für die Wehrmacht
Als der Reichsmarschall bekanntgab, daß die Rationen erhöht würden und für Weihnachten eine Sonderzuteilung zu erwarten sei, fühlte sich jeder persönlich von Der Wehrmacht beschenkt. Das überwältigende Wechnachtsgeschenk unserer Soldaten für uns ist die gesicherte Nahrungsbasis für das deutsche Volk.
Was aber schenken mir? Was kann die Heimat spenden? Die Heimat schenkt vom Reichtum ihrer Seele, sie schenkt gute deutsche Bücher. Wenn am 18. Oktober die 4. Büchersammlung für die Wehrmacht anläuft und die Amtsleiter der Partei oder die Helfer der Gliederungen in jeden Haushalt kommen, um zur Bücherspende aufzurufen, soll jeder' der großen Opfer der Wehrmacht gedenken und wirklich nur die besten Bücher spenden! Und wenn zufällia kein Blockleiter, kein Hitlerjunge oder sonstiger Heiser kommt: nehmt euer Bücherpaket und bringt es auf eure Ortsgruppe der Partei, der DAF. ober der NSV. Von dort werden alle Bücher der Sammelstelle zugelettet, wo sie von Fachkräften aesichtet und zu fertigen Truppenbüchereien zu- . sammengestellt werden.
84 komplette Truppenbüchereien mit rund 9000 Büchern war das Ergebnis der letzten Bücherspende im Kreise Wetterau. Das Ergebnis der 4. Bücherspende, die nun beginnt, mochte größer sein. Der Hunger nach guten Büchern ist groß. Spendet deshalb reichlich für die 4. Büchersammlung für die Wehrmacht!
Architekt Hans Meyer 75 Jahre alt.
Am morgigen 20. Oktober kann Archttekt Hans Meyer in bester Frische seinen 75. Geburtstag begehen. Der Jubilar, der aus Regensburg stammt, vereinigte sich nach Beendigung feiner Studien im Jahre 1890 mit dem Architekten I. Stem in Gießen, mit dem er bis 1900 gemeinsam arbeitete und nach dessen Ausscheiden er das Architektenbüro allein fort» führte. Unter der Leitung Hans Meyers ist in den mehr als 50 Jahren feines hiesiaen Wirkens eine große Anzahl privater und öffentlicher Bauten entstanden. Seit 1892 ist er Baumeister der Evangelischen Kirchengemeinde in Gießen. Der Umbau der Stadttirche im Jahre 1900, deren gründliche äußere Erneuerung im Ähre 1912, Bauarbeiten an der Johanneskirche, die Errichtung von Neubauten der Evangelischen Gemeinde (im Jahre 1926 die Zuflucht, 1929 die Krippe, 1934 das Altersheim, 1938 Erweiterungsbau am Evangelischen Schwesternhaus) seien hier als Beispiele für sein Wirken genannt. In Anerkennung seiner Tätigkeit wurde ihm im Jahre 1923 die Amtsbezeichnung „Baurat der Evangelischen Kirchengemeinde" verliehen. Beim Bau unseres Theaters (1906/07) lag die örtliche Bauleitung in seinen Händen. Aus der langen Reihe der von ihm ge» leiteten Neubauten feien hier u. a. weiter die Häuser der früheren Korporationen Wingolf, Starkenburgia, Germania, Alemannia, Darmstadtta und Adelphia, ferner die Kinderklinik in der Friedrichstraße und die Lupus-Hellstätte an der Gaftkystraße sowie deren Erweiterungsbau im Jahre 1926, schließlich noch die Errichtung der Heilstätte Settersberg in den Jahren 1927 bis 1929 erwähnt. Neben feiner Berufsarbeit diente der Jubllar in einer Reihe von Ehrenämtern dem Gemeinwohl. Der Universität galt ebenfalls seine tatkräftige Förderung, wofür ihn der Gesamtsenat der Ludoviciana im Jahre 1923 zum Ehrensenator ernannte. Sein Wirken als Architekt und Baumeister erstreckte sich auch über Gießen hinaus, sowohl durch zahlreiche Bauten als auch durch die erfolgreiche Beteiligung an großen öffentlichen Wettbewerben. In weiten Bevölkerungskreisen genießt der Jubilar hohe Wertschätzung. Zu seinem morgigen Geburtstage bringen auch wir ihm herzliche Glück- wünsche dar. *
♦♦ EineSiebzigjährige. In bester Frische konnte am gestrigen Sonntag Frau Maria Hunte- mann, Seltersweg 39 wohnhaft, ihren 70. Ge» burtstag begehen. Die Jubilarin hat in langjähriger Tätigkeit an unserem städtischen Dolksbad, sodann an der Kasse unseres Theaters unserem Gemeinwesen gedient und sich als allezeit liebenswürdige und hilfsbereite Frau einen großen Freundeskreis erworben. Der Jubilarin gilt auch unser herzlicher Glückwunsch zum Geburtstag, verbunden mit den besten Wünschen für einen schönen Lebensabend.
*» Ernteeinsatz der 7. Klassen der Oberschule für Mädchen. Der langfristige Ernteeinfatz der 7. Klassen der Oberschulen für : Mädchen ist am 31. Oktober beendet. Die Mädchen i sind anschließend bis zum 8. November beurlaubt : und haben dann die Schule wieder zu besuchen.
** Gießener Vortragsring. Die im Gießener Dortragsring zusammengeschlossenen Kultur-
prof. Arnold Oskar Meyer 65 Jahre alt
l Im 20. Oktober vollendet der ordenlliche Professor fit neuere Geschichte an der Universität Berlin, Arnold Oskar Meyer, fein 65. Lebensjahr. In Kaslau geboren, studierte er in Breslau, Tübingen, Lchzig, Berlin und Heidelberg. 1908 habilitierte L flch in Breslau, arbeitete zunächst an den Bres- icuer Archiven zur schlesischen Landesgeschichte, kam iaroi an das Preußische Historische Institut in Rom tat ging 1910 als Privatdozent nach Rostock, 1915 M er als Ordinarius nach Kiel, 1922 kam er nach Mngen und 1929 nach München, wo er bis zu feiner Berufung nach Berlin 1936 gewirkt hat. Ehe Spezialarbeitsgebiete sind englische Ge- schschte und Geschichte Bismarcks. Von feinen Werken heben wir hervor: „Bismarcks Glaube im Megel der Losungen und Lehrtexte"; „Deutsche ml Engländer", „Kaiserin Augusta Viktoria"; \tgürft Metternich"; „Bismarcks Orientpolitik" und sMsmarcks Kampf mit Oesterreich am Bundestag pi Frankfurt".
Aus dem Reich.
Einheitliche Arbeitsbedingungen bei der Organisation Todt.
Der Sondertreuhänder der Arbeit für die Or- isatisn Todt, Reichstreuhänder Dr. S ch m e 1 - jjt, hat durch eine Tarifordnung die bisher sehr rschiedlichen Lohn- und Arbeitsbedingungen der (arbeiter der OT. vereinheitlicht und damit alig in der Bauindustrie immer als sehr ftö- empfundene Vielzahl der Löhne beseitigt. In n'ft werden bei der OT. auf sämtlichen Bau- n im europäischen Raum einheitliche Löhne It Der Unterschied zu dem vor der Tätigkeit ider OT. zuständigen höheren Tariflohn wird als llienbeihilfe in monatlichen Beträgen von der
Festliches Orchester-Konzeet.
Das „Festliche Konzert" im Theater mar schon durch seine Vvrtragsfolge dazu angetan, den Hörer in engste Verbindung mit der Musik zu bringen, chn innerlich zu heben durch unmittekbares Erleben: Bachs Orchester-Suite Nr. 1 als Zeugnis für den Musizierwillen des Barock, Mozarts Konzext als ein Zeichen gesellschaftlicher Kunst und Beethovens Achte Symphonie in ihrer Abgeklärtheit, inneren Befriedung und beglückenden Heiterkeit, die sich im Erhabensein über die Nichtigkeiten des Lebens durch die Tatsachen des Ueberwundenhabens sich vom Schmerz gelöst hat und mit einem überlegenen Lächeln der Reife zu überschauen vermag.
Bachs Suite in C-dur ist leider zu Unrecht gegenüber den anderen beiden zu dieser Gruppe gehörenden Werken in den Hintergrund gestellt worden. Auch hier in Gießen hörten wir sie seit langem nicht. Und dennoch liegt eine Unmittelbarkeit in ihr, wie es sich unter der Leitung von Musikdirektor Otto Zöllner bestätigt«. Im erft«n Satz, in der Form der sog. ftanzöfischen Ouvertüre geschrieben, wird ein Allegro von zwei langsamen rvuchttgen Wschnitten, die voll innerer Gespanntheit erklangen, gerahmt. Waren hier schon in der fugierten Entwicklung des Mittelteiles die Durchführungen für die drei dem Streichorchester zugesellten Blasinstrumente (2 Oboen, ein Fagott) von besonderem klanglichen, musikalischen Reiz, so zeigten sich diese drei im schönsten kammermusikalischen Zusammenspiel in den Triosätzen, der m der Suite zusammengefaßten alten Tanzformen; so in der Gavotte und in der Bouröe Nr. 2. Don den einzelnen Sätzen fei die Forlane (venezianischer Tanz) mit ihrer schwelgerischen Linie besonders hervor- gehoben. Das Menuett ließ in feinem zweiten Teil, der mir den Streichern vorbehalten ist, sich diese zu beachtticher Ausdruckshöhe erheben.
Mozart ist in seinen Klavier-Konzerten zum bedeutungsvollen Förderer des Klavierspiels geworden, denn in der Einheit als Schaffender und als ausübender Solist hat er hier schönstes und wertvollstes musikalisches Gut niedergelegt, über die überlieferten Formen der Gesellschaftsmusik seines Zeitatters hinaus spüren wir bei ihm die menschliche Weite als Vorboten eines neuen Musikempfindens. Mozart hat zweimal mehrere Klaviere im Konzert mit dem Orchester vereinigt; das eine Werk hatte er für die Gräfin Lodron mit ihren Töchtern geschrieben, das Konzert in E s-du r (K. V. Nr. 365) für zwei Klaviere und Orchester hatte Mozart für fein Musizieren mit feiner Schwester bestimmt. Die überaus feine Verknüpfung der beiden Solopartien im Gewebe des musikalischen Satzes trat in geradezu beglückender Weise in der Wiedergabe durch Lore und Heide Walterspiel, München, hervor. Ganz aufeinander eingeftimmt und gleichwertig im Ebenmaß des aus geschliffenen technischen Könnens und hohen musikalischen Dur erringens erschloß sich dieses so klangschöne Werk in Natürlichkeit und gesunder, niemals überspitzter Frische des Erfassens. Man mußte seine Freude daran haben, wie die beiden Partnerinnen sich den jeweiligen Anteil abnahmen, im Weiterspinnen des angeschlagenen Gedankens, in dem diologhasten Beantworten und der sauberen Geftigtheit des organischen Aufbaues. So war es z. B. im Aandante stellenweise ein gegenseitiges Sichüberbieten in der Schönheit der Linie im gegenseitigen Ausstrahlen und Vertiefen der Empfindungen; in den Kadenzen ein Zusammenwachsen im sich steigernden innreren Arftschwung.— Das Orchester fügte sich unter Otto Söllner mit feinsinniger Anpassung ein, besonders reizvoll erklangen die Oboen-Episoden des Andante, lieber- aus herzlich war der Dank den beiden Solistinnen
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'tzes bei. ' ierRlt(btetf I ^Aiikfch 1 T W unb :r M Vox, stn Staats» i rs vollende! il
verbände haben zu dem dritten Vortragsabend Sommer" mit zahlreichen farkngen Ltthtblldern hab dieses Winters am Donnerstag, 22. Oktober, in der ten. Der Vortragende gibt em anschauliches Bild Aula einen Vortragenden aus Finnland eingeladen, feines Heimatlandes und des mit uns in treuer Professor Dr. phil. et med. Georg von Wendt Waffenbrüderschaft verbundenen finnischen Volkes, wird einen Vortrag „Finnland im Winter und im Der Vortrag verdient allseitige Beachtung.
Kulturwoche der NSDAP, in Gießen.
in der afeef nierbare E? Jm diesjäW gjjS’SMenenfHch aLereheste benutzt werden.
ner demW caqenden der AkadellNt h durch M Grenzen 3m dreibändig^ am WjJ Le aus M d-rt- jnuib unb a
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9» Melung tritt am 1. Januar irr Kraft.
Stellung n
kitten auszusprechen. . .
Iserrat? Nein! Nein! Brackmann fehlte iede I«re Vernunft unb Einsicht, bah er mit seiner Tat fe selber den größten Schaben zusugt unb seme kbstenz für immer vernichtet. Es ist mir gleich tätig, was er von mir bentt wenn er enchecken ffie, baß ich seine Absichten burchkreuzt habe. 2ch feie es für meine Pflicht, ihn mit aUen Mitteln »er feinem felbstzerstörenschen Wahnsinn zu
(Einmal wirb er einsehen, baß er wirklich nicht ki Sinnen war. Er hat in ber Gefangenschaft bas Bifüfjl für bie Wirklichkeit verloren. Er hat ver Un, baß er in ber Welt lebt unb !wß ihre Ge- fee auch für ihn gelten. Er denkt nichtdarandaß feiet Tat eine furchtbare, unerträgliche Ernuchte tuns folgen muß unb daß er mit der Vernichtung feier Gegner nichts gewinnt, fonbem alle
Sehen Sie bas ein, Frank? Unb sehen Sie auch fe. baß eine Warnung an Gonzales so verblut !--d dieser Gedanke im ersten Augenblick auch er tonen mag, jetzt da unsere S)offnunfl, flr;(f1teit ’« finden, gescheitert ist, unsere letzte 9 _ iliitt? Ober können Sie mir einen besseren Vor Kester^Mttelte nach -angem Besinnen den Nl. „Sie haben recht, Karen", sagte er schlreg
3um Abschluß des Reichswettkampfes 1941/42 «Her MäbeleiTcheiten der Hitler-Jugend besuchte die «ichsreferentin, Jutta Rüdiger, die Siegergrup- M. Ms beste Mädeleinheit der HI. ging die Mädelpuppe 1 des Bannes Ulm im Gebiet Württemberg,
'UW ti.$rDfeffor und Vorstand der Medizinischen Poli. . ” feit in G ie ß e n. Er folgte dann einem Ruf als Minanus für innere Medizin an die Universität ? hk iS ya unb tarn 1928 in derselben Eigenschaft an che 9=nenT D-ersitöt Breslau. Im Frühjahr 1934 olgte er "°ch München ols Nachfolger des ver- un|5 Ebenen Geheimrats Dr Ernst von Romberg.
■ '• App ist Mitherausgeber der „Enokronologie", der
Melli^ Stamme und Hormone', der „Zeitschrift für kli- und der Zeitschrift „Zentrchblatt für TW tote Medizin Für Lehr- und Handbücher auf 5un[, M Sebiete der Magenkrankheiten, des Stoffwechsels ' Ndfe ur- h°t °r»°hlreiche Beiträge verfaßt. Besonders Mtent machte er sich um den Nachweis der Lebens- °«h!t! Z i, t-endigkeit gewisser Stoffe in der Nahrung, die »er! S Ui den Hauptnahrstosfen angehören. Aus diesen »Hund „ , M-n Befunden über die Unentbehrlichkeit gewisser -a ft* £ ^Löslicher Stoffe (Lipoide) für die Ernährung ent- »ton kJ Hielte sich die Vitaminforschung. Ferner gelang 518 (Sn7 je erstmals die Gewinnung von Gallenblaseninhalt i Efe Lebenden mit Hilfe br- ......
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