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Statt Karten!

Für die uns zu unserer Verlobung erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche danken wir, auch im Namen unserer Eltern, herzlichst

Tilli Rodenhausen

Walter Ranft

Gießen, im Juni 1942

\1922 D/

Für die erwiesenen Aufmerk­samkeiten zu unserer Ver­mahl u n g danken wir auf diesem Wege, auch im Namen der Eltern, recht herzlich

Obergefreiter Wilh. Lang u.Frau Marie, geb. Becke?

Watzenborn-Stein berg, im Juni 1942

_____________________ 02905/

anderung am Sonntag

Oie

SJ.Jporf

30:25

36:35

. 14:33

8

8 0

6

6

6

Tabelle.

6 Spiele 34:25 Dore 8 Punkte

Holzheim Grüningen Luftwaffe II Heuchelheim

Garbenleich Pfahlgraben Kloster Arneburg Lich.

Bon Garbenteich, bis wohin wie die Bahn be­nutzen, wandern wir roten Strichen nach auf brei­tem, noch von den Römern angelegtem Feldweg zum Wald, in dem wir nach links einbiegen, um später, kurz nach Ueberschreiten der Dorfgiller Straße zu dem überaus gut erhaltenen Pfahlgraben, dem gewaltigen Kulturwerk aus der Römerzeit zu gelangen, und dem wir eine große Strecke das Ge­leite geben. Bald darauf kommen wir zum Jäqer- pfad, von wo man teilweise recht hübsche Ausblicke nach der Wetterau, namentlich auf Burg Münzen­berg, genießt. Rach knapp zweistündiger Wanderung erreichen wir Kloster Arnsburg, dessen sonst gut be­suchte Wirtschaft eben wegen Einberufung des In­habers geschlossen ist. Auch die Besichtigung der interessanten Klosteranlage ist wegen der damit ver­bundenen Gefahr, gegenwärtig nicht gestattet. Von Arnsburg gehen wir blauen Ringen nach durch das liebliche Gottesackertal nach dem freundlichen Städtchen Lich, von wo nach einer Besichtigung des

Derdunkrlungszeit:

19. Juni von 22.48 bis 4.28 Uhr.

Tenniskampf Gießen Frankfurt.

Einen Tennis-Mannschaftskampf haben der Frankfurter TC. 1914 und der Gießener Tennisklub zum kommenden Sonntag nach Frankfurt vereinbart. Gespielt wird auf der Anlage im Palmengarten.

Rur noch 3 Tage.

Bis 21.Juni

Altklcider- und Lpinnstoffsammlung.

Die Annahmestellen der Gießener Ortsgruppen zur Altkleider - und Spinn st offsamm- lung sind wie folgt geöffnet:

Mitte: Marktstrahe 25, werktags von 17 bis 19 Uhr.

Nord:Einhorn", Linden platz 1, Montag, Mitt­woch und Freitag von 17 bis 19 Uhr.

O st: Licher Straße 19, Geschäftsstelle der DAF., werktags von 15 bis 18 Uhr.

Süd: Hofmannstraße 1, Mittwoch und Samstag von 19 bis 21 Uhr.

Liebigstraße 58 (Autogarage), Mittwoch und Samstag von 19 bis 21 Uhr.

Unterhof und Oberhof (Bergwerk)/ Mittwoch und Samstag von 19 bis 21 Uhr.

Klein-Linden: SteinstraßeAltes Backhaus", Mittwoch und Samstag von 19 bis 21 Uhr.

Wieseck: Schulstratze 3, Mittwoch und Samstag von 18 bis 22 Uhr.

fürstlichen Schlosses und Parks die Heimfahrt er­folgt. Die ganze Wanderung dürfte 3% Stunden beanspruchen.

Gießen hangelslein Hoher Berg Großen-Buseck.

Wir beginnen unsere Wanderung am Justizge­bäude und folgen der blauen Dreiecksmarkierung über die Wiesen, am Rande des Philosophenwaldes entlang durch einen Teil von Wieseck bis zur Lud­wigsburg. Hier biegt das Zeichen in den bewal­deten Hangelstein ein. Wir überschreiten den Berg, kommen an aussichtsreichen Punkten vorüber zum Draubringer Paß mit hübscher Aussicht. Da, wo die Zeichen an einem Jagdhaus vorbeikommen, ver­lassen wir die Dreiecke, gehen an dem AnwesAi vorüber abwärts, gelangen an einen idyllisch ge­legenen Waldweiher und jenseits desselben auf einen Fußpfad, der uns allmählich wieder in die Höhe, und zwar auf die rote Punktmarkierung führt. Diese bringt uns über den Hohen Berg mit schönen Ausblicken nach unserem Endziel Großen-Buseck. Wegdauer vier Stunden.

und Alicenstraße. Nebenbei lehrt er Zeichnen am Gymnasium. Ein Vortrag zu Gotha (1846) über das Portal der Großen-Lindener Kirche knüpft seine Freundschaft mit B. v. Arnswald, dem Burghaupt­mann auf der Wartburg, und führt ihn damit der Erneuerung der Wartburg zu, die im wesentlichen 18501870 durchgeführt, 1889 abgeschlossen wird und ihm reiche Ehrungen bringt. Gewiß hat Ritgen damit den Anlauf zu einem eignen Stile aufgegeben, ist Kunsthistoriker und Denkmalpfleger geworden und ist in die Bahn der Romantik, des Historismus abgebogen. Aber er hat doch sein Ziel, aus einer zerfallenen Burg eine Stätte der Weihe, ein wür­diges Museum und einen fürstlichen Wohnbau zu schaffen, im wesentlichen erfüllt. Bei aller baufach­lichen Tätigkeit blieb Ritgen doch seinem Gießener Lehramt als Professor der Kunstgeschichte treu, auch als der Lehrstuhl für Baukunst 1873 an die neue Technische Hochschule nach Darmstadt verlegt wurde. Rufe nach auswärts hat er wiederholt abgelehnt. Bis in die letzten Jahre beschäftigte ihn die Bau­geschichte der Burgen in Gießens Umgebung. Fast 80 Jahre alt starb er 1889 und ruht auf dem Alten Friedhof. Der Vortragende zeichnete aus seiner völligen Vertrautheit mit dem Stoffe das Leben und die Persönlichkeit Ritgens in ihren Beziehungen zum deutschen Geistesleben im allgemeinen, zur Ent­wicklung unserer Stadt und Universität im besonde­ren.

Fast möchte man echten nach der Zahl der Teilnehmer zu schließen daß ein Stück unserer Stadtgeschichte Gefahr läuft, vergessen zu werden, auf das Gießen allen Grund hat stolz zu sein. Um so lebhafter aber war das Interesse der Anwesen« den an dem nach Inhalt und Form gleich fesselnden Vortrag, und der Vorsitzende, Studienrat Dr. Glöck­ner, gab ihrem Danke in warmen Worten Aus­druck.

Kür Dapferke t vor üem Kemöe.

Der Unteroffizier Otto Törner aus Klein-Lin« den, Bergstraße 5, wurde mit d§m Eisernen Kreuz I Klasse, der Feldwebel Ludwig Klingelhöfer aus Oppenrod mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet.

** Keine Schüler-Urlaube unmittel­bar vor und nach den Ferien. Da erfah­rungsgemäß immer wieder bei den Schulleitungen seitens der Eltern Anträge auf Beurlaubung von Schülern und Schülerinnen unmittelbar vor und nach den Ferien, besonders den Sommerferien, ein- (atifen, sei nochmals auf eine Verfügung der hessi­schen Landesregierung hingewiesen, nach welcher Anträge auf Beurlaubungen in diesen Fällen unbe­dingt äbzulehuen sind. Nur in ganz besonders be­gründeten Ausnahmefällen können Anträge, deren Dringlichkeit von den Schulleitern voll anerkannt wird, der Landesregierung zur Entscheidung vor­gelegt werden.

Landkreis Gießen.

Lollar, 18. Juni. Dos Wettfchießen 1942 der Kriegerkameradschaft Lollar wird am Sonntag, 21. und 28. Juni, ausgetragcn. Hierbei werden die alten Soldaten zeigen, daß sie noch in der Lage sind, dos Gewehr zu führen.

Zx G r o ß e n - L i n d e n , 18. Juni. In diesem Frühjahr' wurde auch an unserer Schule mit der Seidenraupenzucht begonnen. Die Maul­beersträucher, deren Pflanzung und Pflege auch ganz in der Hand der Schüler lag, haben den strengen Winter gut überstanden und entwickeln sich ausgezeichnet. Die Raupen sind bereits geschlüpft und werden mit großem Eifer von der Schuljugend gefüttert und betreut, wobei sie mit großer Span­nung die Entwicklung der Raupen verfolgt.

Vorschlußrunde

der deutschen Fußballmeisterschast.

Die Endspiele um die deutsche Fußballmeister­schaft nähern sich ihrem Höhepunkt und Abschluß. Vier Mannschaften haben noch die Anwartschaft auf dieViktoria", die Meisterschaftstrophäe, und zwar der fünfmalige deutsche Meister Schalke 04, der seit über einem Jahrzehnt die überragende Rolle im deutschen Fußball spielt, der Meister Hessen-Nassaus Kickers Offenbach, der die letzten Hoffnungen des Südens auf sich vereint, Berlins Meister Blau- Weiß Berlin, dem man in der Reichshauptstadt das Erreichen des Endspiels wünscht, und schließlich Vienna Wien, von der man an der Donau er­wartet, daß sie sich als eine würdige Nachfolgerin des vorjährigen deutschen Meisters Rapid Wien er­weist. Nun fällt am kommenden Sonntag in Gelsen­kirchen und in Berlin die Vorentscheidung, die Fuß­ball-Deutschland mit riesiger Spannung erwartet.

An einem Sieg der Schalter über den Meister Hessen-Nassaus, Kickers Offenbach, wird nicht ge­zweifelt, auch wenn man um die Unberechenbarkeit der Kickers-Elf weiß, dagegen ist das Treffen im Olympiastadion eine völlig offene Angelegenheit. Eine End spielpaarung Schalke Vienna liegt nahe, sehr gut möglich ist aber auch ein Endkamps Schalke gegen Blau-Weiß.

Handbatt-Vorschlußrunde geteilt.

Die Absicht, beide Spiele der Vorschlußrunde zur Deutschen Handballmeisterschaft der Männer an einem Tag abzuwickeln, läßt sich nicht verwirk­lichen. Am kommenden Sonntag, 21. Juni, gibt es nur eine Begegnung zwischen der SG. Ordnungs­polizei Magdeburg und dem LSV. Reinecke Brieg in Magdeburg Das zweite Treffen fürt den SV. Wold Hof und die SG. Ordnungspolizei Berlin erst am 28. Juni in Mannheim zusammen. Das auf den 5. Juli vorverlegte Endspiel wird nun, wie ur­sprünglich beabsichtigt, erst am 12. Juli veranstaltet.

Zehn Jahre Zuchthaus

und Sicherungsverwahrung für Gewohnheits­verbrecher.

LPD. Darmstadt, 17. Ium. Als ein unver­besserlicher Gewohnheitsverbrecher erwies sich der 45 Jahre alte Karl Christian Wagner aus Mainz, mit dem sich das Sondergericht Darm­stadt in zweitägiger Verhandlung zu vefassen hatte. Obwohl bereits 16mal vorbestraft, unter anderem mit Zuchthaus und Ehrverlust, hat er es auch nach seiner im August 1939 erfolgten Entlassung aus der Strafanstalt nicht fertig gebracht, sich seinen Lebens­unterhalt durch ehrliche Arbeit zu verdienen. Aehn- lich wie in der Zeit unmittelbar nach dem Weltkrieg,' in der er sich als gewissenloser Schieber und Betrüger betätigte, glaubte er auch die jetzigen Zeitverhältnisse wiederum für seine dunklen Geschäfte ausnützen zu können. Ungeachtet eines ausdrücklichen polizeilichen Verbots und ohne auch nur im geringsten über Kapital oder Fachkenntnisss zu verfügen, gab er sich als Wein Händler aus, der angeblich auf Grund ausgedehnter Geschäfts« beziehungen in der Lage war, auch Lieferungen größeren Umfanges vorzunehmen. Unter bewußter Ausnutzung der derzeitigen kriegsbedingten 23er* knappung der Weinvorräte gelang es ihm auf diese Weise, in zahlreichen Fällen Bestellungen auf Wein 1 zu erhalten und sich insgesamt etwa 4 0 0 00 R M. zu erschwindeln. Das Geld brachte er in Ber­lin und Hamburg durch.. Mit Rücksicht auf die Skrupellosigkeit seiner Gesinnung verurteilte ihn das Sondergericht als Gewohnheitsverbrecher und Volksschädling zu zehn Jahren Zuchthaus und ebenso langem Ehrverlust. Um ihm für die Zu­kunft weitere Straftaten unmöglich zu machen und die Allgemeinheit vor feinen verbrecherischen Nei­gungen zu schützen, wurde außerdem seine Siche­rungsverwahrung angeordnet.

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/\ Schweinemarkt in Homberg.

Homberg, 17. Juni. Der Austrieb zum heutigen Schweinemarkt betrug 81 Ferkel. Man zahlte für 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 20 bis 25 RM., für 8 bis 10 Wochen alte 23 bis 30 RM. und flür 10 bis 12 Wochen alte pro Stück 27 bis 41 RM. Bei flottem Handel war alles ausverkauft.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptschriftlciterö: Ernst Älumschetn. Verantwortlich für Polttll und Bilder: Dr. Fr. W. Lange,- für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot: für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Verlag: Brühlsche Nmversitätsdruckeret R. Lange K. G. Verlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck.

Anzetgenpreisliste Nr. 6.

Handball der HI.

Lang-Göns Holzheim 15:5 (5:3).

Im letzten Heimspiel konnte Lang-Göns einen klaren Sieg erringen. Von Anwurf entwickelte sich ein gleichwertiger Kampf. Holzheim spielte sehr schnell und konnte den Führungstreffer der Platz­mannschaft bald ausgleichen. Bis zur Pause zeigten die Gäste weiterhin offenes Spiel, das mit zwei weiteren Toren belohnt wurde. Lang-Göns stellte durch vier Gegentore das Halbzeitresultat her. Nach der Pause machten sich bei Holzheim Ermüdungs­erscheinungen bemerkbar. Immer mehr wurden sie in die Verteidigung gedrängt. Die wenigen Durch­brüche waren zu offen und brachten größere Erfolge nicht ein. Lang-Göns gelang es in gewissen An­ständen, die Torzahl zu erhöhen. Da die Platz­mannschaft jedoch einige ältere Urlauber einstellte, erhalten die Gäste die Punkte.

Kreisklasse.

In der Kreisklasse sind die Punktspiele nun be­endet. Ueberraschenderweise kamen drei Vereine auf gleiche Punktzahl. Wie Punkt- und Torzahlen be­weisen, waren sie in ihrer Stärke gleichwertig. Nur Heuchelheim kam infolge Spielverzichtes nicht über den letzten Platz. Da die Mannschaft der Luftwaffe sich nicht an den Aufstiegspielen beteiligen kann, da bie 1. Mannschaft schon in der obersten Klasse spielt, kamen nur Holzheim und Grüningen in Betracht. Holzheim leistete vorzeitig Verzicht, so daß sich ein Entscheidungsspiel erübrigte. Grüningen muß nun leider auch davon Abstand nehmen, sich an den kommenden Aufstiegspielen zu beteiligen. Dadurch ist der hiesige Sportkreis nicht in dieser Spielrunde vertreten.

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THEATER

GLORlfl

Heute Freitag

Erstaufführung

mit Josef Eichheim

Winnie Markus, Oskar Sima

Spielleitung: Joe Stöckel

Täglich.. 8.00, 5.15, 8.00 Uhr

Sonntags 2.30, 5.00, 8.00 Uhr

Jugend hat keinen Zutritt!

Freitag, den 19. Juni

19 bis 22 Uhr: 1890D

36. Freitagmiete u. Ilalbmiete B

Saison in Salzburg

Ein herzerfrischendes Bavaria- Lustspiel, in dem es um Liebe, Sünder und höchst drollig- vcrzwickte Handlungen geht

Achtung!

Wer hat Fuß jucken?

Dermatomykose, die übertragbare Fußflechte, kennt keine Unterschiede. Männer und Frauen, jung und alt, werden gleichermaßen davon befallen. Ovis, das erprobte Desinfek­tionsmittel für Füße hilft Ihnen, wenn Sie der hartnäckige Pilz, der die Fußflechte verursacht, befallen hat. Darum soll das geringste Symptom von' Fußflechte, wie z. B. Fußjucken, kleine Bläschen und feuchte Hautstellen zwischen den Zehen genügen, sofort Ovis, 2 mal täglich auf die verdächtigen Stellen zu träufeln. Das hat schon Tausenden geholfen! Die Pilzbildung wird abgetötet, die häßlichen Erscheinungen verschwinden. Alpine Chemische AO, Berlin NW 7. 1643 V

Zu meinem 90. Geburtstag sind mir so zahlreiche Glückwünsche, Blumen und Gaben zugegangen, daß es mir unmöglich ist. sie alle einzeln zu beantworten. Ich bitte deshalb, auf diesem Wege mei­nen Dank entgegenzunehmen, der ebenso herzlich gemeint ist, wie die Glückwünsche.

Geheimrat Fromme.

Gießen, den 19. Juni 1942.

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Unsere Telefonnummer lautet ab heute

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Gießen, Neustadt 32.

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Danksagung.

Statt Karten!

Gießen, den 18. Juni 1942,

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Deutsche Bank

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1939 D

Bezirkssparkasse Commerzbank

Bei dem schmerzlichen Verlust durch den Tod unseres innigstgelicbten und unvergeßlichen Sohnes Heinz Herrmann,Ober­schütze in einem Inf.-Regt., ist uns eine über­aus große Anzahl von Beweisen herzlichen Mit­gefühls zuteil geworden. Wir sagen allen, auch für die zahlreichen Kranz- u. Bhuncnspendcn, sowie all denen, die unserem lieben Sohn das letzte Geleit gaben, unseren tiefempfundenen Dank. Hans Herrmann und Frau.

Keine Ursprungs- zenonisse, lonbern nut Zeugnis, abfthriften dem Be» wervungSIchrelben bei­legen 1 Lichtbilder undBewerbunnSunte» laßen müssen *ur Aer- meidungvvn Verlusten auf der Rückseite Na­men und Anschrift de»

Bewerber« tragen 1

Die Fernsprechsammclnummcrn der nachstehenden Banken ändern sich ab heute und lauten:

Handels- und Gewerbebank 3341

MmOFF^ROHHm^MTSTOFFö^ROHSVÖFF Das deutsche Volk hilft sich selbst! Wenn der Rüstungsarbeitcr, der Bauer, der Front­arbeiter Bekleidungsstücke braucht, gibt jeder alles Entbehrliche zur

Altkleider und Spmnstoffsammlung 1942

Bekanntmachung.

Knttcrmittelscheine

für Pferde nichtlandwirtschaftl. Tierhalter.

Die Ausgabe der ab 1. Juli 1942 gültigen Fnttermittelscheine für Pferde nichtlandwirtschast' lieber Tierhalter erfolgt nunmehr durch das Er nalnuugsamt Abtl. A, und zwar nach 3 getrennten Gruppen:

leichtarbeitende Pferde, normalarbeitende Pferde, sch 1 verarbeitende Pferde.

Die Ausgabe der Futtermittelscheine für Pferde wird davon abhängig gemacht, daß die nichttand- wirtschaftlichen Tierhalter eine Bescheinigung, die ihnen im Stadthaus, Bergstraße 20, Zimmer Nr. 3, aus Antrag ausgestellt wird, bei dem Ernahrungö- amt Abtl. A, Liebigstraße 16, Zimmer 15, spätestens bis zum 20. d. M. abgebeu. I loaoC

Gießen, den 18. Juni 1942.

Ter Oberbürgermeister.

I. B.: NieolauS.

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