Mittwoch,l8.NovemberM2
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Gegen feindliche Kolonnen in Aordasrika
trupplätigkcit.
luftwaffe schon in der ersten Hälfte selbst dieses Ergebnis des gesamten Monats Oktober überschritten. eJrc__PrüfflPrnhPMl
auf die Bahnlinien ostwärts der Wo t g a mit gutem I
Erfolg fort. *
gehoben würden.
(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) I st a n b u l, Ende Oktober 1942.
Der Fastenmonat R amas an, den die Mohammedaner alljährlich nach der islamischen Mondrechnung mit einer Zeitoerschiebung um etwa vierzehn Tage begehen, wandelt langsam sein Gesicht. In dem modernsten Land des Nahen Ostens, der T ü r k e i, die sich mit der Ausrufung der Türkischen Republik, zu einem laizistischen Staat erklärte, spielte er in den Zeiten des Osmanischen Reiches, da in der Hauptstadt Konstantinopel noch der Kalif der mo- bammedanischen Welt thronte, eine große Rolle. Heute wird er mehr und mehr unsichtbar. Dor Jahren konnte man ihn noch erleben: In der Gestalt des Trommlers, der eine Stunde vor dem Morgengrauen die Frauen der Gläubigen weckte, damit sie die letzte Mahlzeit für die Familie bereiteten, ehe der Tag begann, den der Mohammedaner ohne die geringste Nahrung, ohne eine Zigarette, ohne den geliebten Kaffee, ja ohne ein Glas Wasser verstreichen lassen muß. In den Speisehäusern rückten anstatt gegen sieben Uhr, abends schon um halb sechs, nach dem Donner der erlösenden Kanonenschüsse, die großen runden Platten mit Reis,
den, immer noch unvergleichlich viel leichter zu ertragen sind als das Inferno, das uns nach einer Niederlage drohen würde. Wir kämpfen jetzt um unsere nationale und individuelle Existenz im wahrsten Sinne des Wortes. Dieser Krieg sei die Fortsetzung unserer sozialen Revolution, die mit der Machtergreifung durch den Führer begonnen habe. Nur die Staaten, die aus dem Kraftquell einer revolutionären Erneuerung ihre Konsolidierung erfahren hätten, würden dieses weltweite Ringen um die Neuordnung unseres Erdteils überstehen.
In einer Synthese von überragendem staatsmännischem Genie und einem Feldherrntum, das an die klassischen Beispiele erinnere, gebe der Führer seinem Volk Ziel und Richtung dieser weltgeschichtlichen Auseinandersetzung. Vom Führer beginnend bis zum letzten Arbeiter, Bauern und Grenadier sei heute die ganze Nation von einem heiligen Fanatismus, zu arbeiten, zu kämpfen und zu siegen erfüllt. Siege, und feien sie noch so groß und überwältigend, machten uns nicht leichtfertig und übermütig, momentane Rückschläge könnten uns nicht in unserer souveränen Siegesgewißheit beirren, den schweren Anforderungen des Krieges unterzögen । mir uns mit tiefster Verpflichtung. Belastungen nehme das kämpfende und arbeitende deutsche Volk auf sich mit dem stolzen Bekenntnis: G e l o b t s e i, jwas hart macht!
„glücklich" vollendet ist. Am 7. November haben Amerikaner und Engländer nun den Krieg unmittel» bar nach Französisch-Nordafrika getragen.
Das ist der Abbruch des französischen Kolonialreiches durch kriegerische Gewalt. Daneben vollzieht ich der — sozusagen stillere — Abbruch durch französische Derrätergenerale wie de Gaulle, Giraud und Cattoux, dem die ausgedehnten französischen Besitzungen ' im Kongogebiet, das Mandat über Kamerun, zahlreiche Streubesitzüngen in allen Teilen der Welt einschließlich der kleinen Inseln Saint- Pierre und Miquelon im Karibischen Meer und
die Fischereistützpunkte an der Neufundlandbank zum Opfer gefallen sind. Gegenwärtig wird Brasilien auf Französisch-Guayana an der Nordostküste Südamerikas gehetzt.
Der Wehrmachiberichi.
DNB. Aus dem Führerhauptquarlier, 17. TLcro. Das Oberkommando der Wehrmacht gib! bekannt:
Deutsche Truppen brachen im Raum nördlich Tuapse und im Elbrus-Abschnitt in tief- gegliederte Stellungen ein und erstürmten zahlreiche Kampfanlagen in erbitterten Nahtämpfen. Wiederholte mit Panzerunterstühung vorgetragene Angriffe des Feindes im T e r e k - A b f ch n i t t scheiterten am zähen Widerstand der deutschen Truppen.
3m Kaspischen Meer versenkte die Luft-
der prächtigen Moscheen aus dem Großen Gebet beizuwohnen. Bier Tage später beginnt dann der Scheker-Bairam, an dem sich Freunde und Bekannte gegenseitig mit Zuckerwerk beschenken. Zucker steht heute über einem der Leidenskapitel des Nahen Ostens, so knapp ist er auch hier geworden. Um diese Entbehrung recht ermessen zu können, muß man sich vergegenwärtigen, welche Rolle der Zucker in den heißen Ländern spielt, wo der menschliche Körper alle schwere Nahrung vermeidet und sie in großem Maße durch Zucker ausgleicht. Im Irak ist die Zuckerknappheit besonders groß. Schon seit Monaten wird fast alles mit dem aus Datteln gewonnenen Syrup gesüßt. Weder dort, noch in Aegypten, wo sich die Klagen über Zuckerknappheit häufen, wird es zum Scheker« Bairam die von früher her gewöhnten Zuckerwaren gegeben haben. Welche Ausmaße der Konsum von Helva, Lokum, Zuckermandeln und -nüssen, Pralinen und Bonbons annehmen kann, läßt sich -daraus ermessen, daß sich in der Türkei, die in ihrer Zuckeroersorgung fast autark ist, im Anschluß an das Zuckerfest eine unangenehme Verknappung dieses Nahrungsmittels einstellte, da wegen des Krieges keine Einfuhren getätigt werden konnten.
In Iran, das den Krieg durch die im letzten Jahr erfolgte anglo-fowjetifche Besetzung zu spüren bekam, hatte der Ramasan andere Auswirkungen. Als er begann, richtete die Regierung einen Aufruf an die Bevölkerung, den Fastengebeten genauer als in den zurückliegenden Jahren nachzukommen. Mit der Industrialisierung und Modernisierung des Landes hatten von Jahr zu Jahr weniger Iraner die Ramasanvorschriften eingehalten. Jetzt hatten die Behörden in Teheran die Polizeiorgane ausdrücklich angewiesen, streng darauf zu achten, daß untertags in der Oeffentlichkeit niemand die Gebote übertrete, allo weder auf der Straße noch in den Restaurants esse, trinfe ober rauche. Einige Wochen vorher war mit der Regierungsübernahme durch den neuen Ministerpräsidenten Kavam die verschärfte Durchführung des Belagerungszustandes, der des nachts jeden Straßenverkehr verbietet, angedroht worden. Da sich aber die Iraner vom Sonnenuntergang, der wegen der Sommerzeit sowieso eine Stunde später lag, bis zehn Uhr abends nur ungenügend verköstigen konnten, mußte sich die gleiche Regierung sehr bald bequemen, die Polizeistunde zu verlängern. An den Hauptfeiertagen wurde sie sogar ganz aufgehoben und anschließend auf Mitternacht festgesetzt.
Auch in Aegypten fand eine teilweise Lockerung der Polizeistunde statt. Ferner erfuhr dort die knappe Versorgung der Bevölkerung mit Lebensrnitteln durch Sonderzuteilungen einige Erleichterungen. So wurden die seit langem eingeführten drei fleischlosen Tage der Woche aufgehoben und auch sonst Erleichterungen gewährt. Die britischen Militärbehörden mußten in einer Zeit, in der sich ein gewisses Band der Einigung durch die Einhaltung der islamischen Religionsgebräuche in dem nattona-
mässe einen Tanker,zweiTankschiffe wurden beschädigt. Kampfflugzeuge setzten die Angriffe
Angriffe der Sowjets an der Wolchowfront brachen im Feuer der deutschen Abwehr zusammen.
3n der Cyrenaika dauern die Kämpfe an. Demo wurde von den deutsch-italienischen Truppen planmäßig geräumt. Kampfflieger bekämpften wirksam britische Kolonnen.
Aus der britisch-amerikanischen Rachschubflotte für Rordafrika wurde ein Tr a n s p o r t e r von 12 000 BRT. durch ein deutsches Unterseeboot versenkt. Feindliche Marschkolonnen auf der Küstenstraße ost- wärts B o ne und im südlichen tunesischen Grenzgebiet erlitten durch Luftangriffe schwere Verluste.
Einzelne britische Flugzeuge flogen in der Abenddämmerung in das nordwestbeutsche Grenzgebiet. Durch Bombenabwurf hatte die Bevölkerung geringe Verluste.
Vorpostenboote sowie Flakartillerie der Luftwaffe und Kriegsmarine schossen an der Atlantik- und Rordseeküste sieben feindliche Flugzeuge ab.
Amerikanische« GchreckenSregiment in Algier.
Fleischgerichten, Gemüse und Süßspeisen in die Schaufenster. In dem alten Stadtteil Stambul auf ber anderen Seite des ©eibenen Horns begann bann anschließend an die erste Atzung nach dem nüchtern verbrachten Tag, eine Nacht des Lebensgenusses, em fröhliches Treiben, das Aehnlichkeit mit unseren Karnevalsvergnügungen hat.
Davon ist jetzt nichts mehr zu merken. Uebrig blieb der Kanonenschuß, der im Morgengrauen am kündigt, daß bis zum zweiten Schuß am Ende des Tages gefastet werden muh, und die Lichterkränze rings um die Minarette, die allabendlich in den dunklen Nachthimmel hineinleuchten. Besonders eindrucksvoll war in früheren Jahren, als die Hagia Sofia noch nicht zum Museum erklärt worden war, das Große Gebet in ber 27. Nacht des Ramasanmonats (ber Kadimacht), in ber der Koran auf die Erde gekommen sein soll. Taufende von Gläubigen knieten nieder und neigten in rhythmischen Gebetsübungen, die im Halbdämmer des weitläufigen Gotteshauses wie das Wogen des Meeres wirkten, ihre Stirn gegen den Fußboden. Auch heute bleibt die Kadirnacht nicht ohne Eindruck auf den Fremden, dem es erlaubt ist, von der Empore einer
Oer Westwall deutscher Kampfgesinnung.
Reichsminister Or. Goebbels sprach im rheinisch-westfälischen Industriegebiet
Rom, 17. Nov. (Europapreß.) Die Amerikaner in Algier haben ein Schreckensregiment errichtet, was dem bereits über die arabischen Länder des Nahen und Mittleren Ostens verhängten entspricht, so meldet „Popolo di Roma" aus Tanger. In Algier seien zahlreiche Mitglieder der nationalen algerischen Partei sowie andere „Verdächtige" verhaftet worden, zu deren Festnahme eine einfache Anzeige der wieder die Oberhand habenden Juden genügte. In allen mohammedanischen Kreisen Marokkos habe der Appell der anglo-amerikanischen Militärbehörden an die Araber Marokkos, sich für die alliierten Truppen anwerben zu lassen, lebhafte Entrüstung hervorgerufen. Infolge fortgesetzter Zwischenfälle, die sich gegen die britisch-amerikanischen Eindringlinge richten, haben die englischen und amerikanischen Militärbehörden in Casablanca und Rabat ein Aus- gehverbot ab 22 Uhr erlassen. Der Oberbefehlshaber des alliierten Landungsunternehmens in Nordafrkka, General Eifenhower, hat einer jüdischen Delegation zugesichert, daß mit Abschluß der militärischen Operationen sämtliche antijüdischen Gesetze, die von der französischen Regierung in Französisch-Nordafrika eingeführt worden sind, auf»
infernalischen Haß gegen die Männer und Kräfte, die diese Gemeinschaft angreifen und zerstören wollen. Wenn man einwendet, das fei undeutsch, so kann ich dagegen sagen: Die übertriebene Objektivitätssucht ist ein deutscher Charakterfehler. Wenn man uns heute im Ausland vorwirft, wir feien Partei und voreingenommen, so bekennen wir offen: Das ist unser größter Stolz! Als dieser Krieg an fing, da haben wir uns geschworen: „Wir wollen von nun ab nichts anderes sehen als unser Volk! (Stärkster Beifall.) Für dieses Volk kämpfen wir und treten wir ein. Nach dem Kriege wollen wir wieder objektiv sein; jetzt kommt es nicht darauf an, Objektivität zu pflegen, fondern jetzt fordert die Zeit von uns die Pflege der nationalen Leidenschaften und des nationalen Fanatismus."
Wir führten den Krieg, so schloß Dr. Goebbels seine Rede, nicht für blutleere Theorie. Es sei ein Volkskrieg für die materiellen und ideellen Interessen der deutschen Nation und des gesamten europäischen Erdteils. Jeder Soldat, jeder Arbeiter, jeder Bauer und jeder Geistesarbeiter wüßten heute, worum es gehe. „Es ist ein heiliger Krieg um Raum und Scholle!", so rief Dr.Goebbels, „es ist ein Krieg um die Ausdehnung unserer Volkskraft und damit um die Möglichkeit einer Entfaltung unserer nationalen Energien!" Wir wüßten, daß die schwersten Lasten, die uns aufgebüxdet wer-
Y2. Jahrgang Nr. 272 (ärictjemt raguch, außer Sonntags und Feiertag-
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$n England mache sich in kritischen Kreisen geradezu tme Art von Lebensangst über die wachsende Ge- chr dieses Problems breit Es sei klar, daß die tttische Regierung angesichts der Unmöglichkeit, den rieg nach Europa hineinzutragen, jedes brutale Uttel anwende, um ihrer verzweifelten Lage eine Zendung zu geben. Der Luftkrieg gegen d i e ivilbevölkrung sei dafür ein überzeugender eweis. Wenn wir demgegenüber eine Konzenration unserer militärischen Kräfte vornehmen und en Krieg nach dem Grundsatz der Schwerpunkt- ildung führten, so habe gerade die Bevölkerung der luftbedrohten Provinzen dafür das größte Verständnis. Ihre heroische Haltung sei für das gesamte deutsche Volk ein leuchtendes Beispiel. Im übrigen habe der Führer schon verschiedentlich erklärt, daß die Stunde der Vergeltung kommen und England bann eine Antwort zuteil werde, die es sich heute
Oer Abbruch des französischen Kolonialreichs.
Das französische Kolonialreich gleicht einem herrenlosen Hause, das von „wilden" Siedler abgebrochen ist, aus dessen Mauern sich jeder Steine, Ziegel und Balken nimmt, die ihm passen und die er kriegt. England und die Vereinigten Staaten als ehemalige Bundesgenossen sind die eifrigsten Zerstörungsarbeiter beim Abbruch des französischen Weltreichs. Von seinen ehemaligen Feinden hatte Frankreich nichts zu fürchten. Der gesamte fran- zösische Kolonialbesitz umfaßte 10,9 Millionen Quadratkilometer, war also rund 20mal so groß als das europäische Frankreich. Von diesen 10,9 Millionen Quadratkilometer (einschließlich der „Mandate") entfallen 9,8 Millionen oder rund neun Zehntel auf Afrika. Die modernsten, aufgeschlossensten Kolo nien Frankreichs im afrikanischen Erdteil sind wieder die nordafrikanischen Besitzungen.
Ramasan in der Kriegszeit
Von unserer L.A.-Berichterstatterin.
Unterdes gehe die Schlacht auf den Welt- neeren ihren unerbittlichen Gang weiter. Im September hätten wir eine Million an versenkter feindlicher Tonnage überschritten. Der wettermäßig sist schlechteste Monat des Jahres, Oktober, habe tnnb 750 000 BRT. gebracht, und der-November, l?r für U-Boot-Operationen im allgemeinen außer- irbentlid) schwierig sei, habe zusammen mit der f..ft«.«tfa t« her erften (Srifffp fpfbft dieses
Die Plünderung des französischen Kolonialreiches begann mit dem englischen Feldzug gegen Syrien am 8. Juni 1941. Er sollte ein Gegenstück zu dem deutschen „Blitzkrieg" auf dem Balkan sein, dauerte aber trotz der örtlichen Begrenzung auf das kleine syrische Küstenland reichliche fünf Wochen. Die Franzosen waren von vornherein zahlenmäßig und nach dem Rüstungsstande absolut in der Hinterhand. Am 24. Juli hielt Marschall Petain an die Offiziersschüler in Aix-en-Provence eine Ansprache, in der er bitter sagte: „Als vor einem Jahr der Waffenstillstand unterzeichnet wurde, dachte man, daß der Krieg für Frankreich zu Ende fei." Und er fuhr unter Anspielung auf die Kämpfe in Syrien fort: „Wir werden vielleicht noch andere Kolonien zu verteidigen haben, da unser ganzes Kolonialreich bedroht ist." Die Ahnungen Pötains sind rascher in Erfüllung gegangen, als er selbst geglaubt haben mag. Am 27. April 1942 wurde bekanntgegeben, daß nordamerikanifche Truppen Neu Kale d o n i e n (im südlichen Stillen Ozean) besetzt haben. Frankreich protestierte in Washington ergebnislos. Selbstverständlich haben seither japanische Flieger Neu-Kaledonien angegriffen. Am 5. Mai 1942 begannen die Engländer mit der Besetzung des französischen Marinestützpunktes Diego Suarez die Eroberung von Madagaskar, die seither 'llendet ist. Am 7. November haben
noch nicht träumen lasse.
Wenn die britische Propaganda eifrigst bestrebt sei zu beweisen, daß England allein mit Hilfe der Seit zum Siege kommen werde, so sei das ein Trugschluß, der gerade für die britische Geistesverfassung bezeichnend sei. Den Krieg gewinne der, der sich die nötigen Fau st Pfänder sichere, und dem durch die Weite des Raumes auch die Zeit als Bundesgenosse zur Verfügung stehe. Die Vorteile ber inneren Linien ständen der deutschen Knegsuh- I mng trotz der weltweiten Ausdehnung des in ihrem ! besitz befindlichen Raumes vollauf zur Verfügung. । Denn die feindlichen Mächte glaubten, daß Deutfch-
Icnb an feinen Rohstoffengpässen scheitern werde, so , sei demgegenüber darauf zu verweisen, daß die Engpässe, vor denen beispielsweise heute die amerifa- msche Kriegsproduktion stehe, sich wohffchemttch ! D el gefährlicher auswirken würden als die, dNrch die ! d-e deutsche Kriegführung hindurch müsse. England
dagegen sei im Laufe des Kr-eges aus einem bdckierenden zu einem blockierten Land geworden. Die stark der Tonnagemangel sich auf der Femd- i feite schon bemerkbar mache, könne man daraus
ersehen, daß das Reich in der Lage gewesen sei die : Lebensmittelrationen heraufzusetzen und das Volk
durch eine reiche Weihnachtszuteilung zu erfreuen, während England für diesen Winter zu-
1 äegebenermafjen aus steigendem Tonnagemangel Hine Lebensmittelrattonen heruntersetzen muffe.
Die kindische, englische Behauptung, daß Hiller sich zu Tode siege, erinnere an die gleiche naioe b:r Juden vor der Machtübernahme durch den Nationalsozialismus, daß Hitler sich zu Tode wähle, f Die wir uns damals von einem Wahlersolg zum I datieren bis zur Macht emporgeschwungen hätten, \t werde Deutschland sich heute von einem Sieg zum orderen bis zum Endsieg durchkämpfen. Unsere Dassen, an Quantität und Qualität denen des Gegners überlegen, feien zusammen mit der Tapferkeit der deutschen Soldaten und dem Feldhermgenie des Führers die beste Garantie des Sieges. Auch die Hoffnung des Feindes, die Moral des deutschen Lölkes allmählich durch längere Kriegsdauer zu f Erbrechen, werde sich als Trugschluß erweisen. || „Wir wollen", so rief der Minister aus, „daß unser I; Lolk nicht nur von einer heißen Liebe zur eigenen
Gemeinschaft erfüllt wird, sondern auch von einem
B e r {i n, 17. Nov. (DNB.) Die deutsch-italienische I Südostwärts des Ilmensees rege eigene Stoß- Kriegsmarine und Luftwaffe fetzten die Bekämpfung frunntatiatpif der britisch-amerikanischen Nachschubflotte für Nordafrika fort. Obwohl die Zahl der in den afrikanischen Gewässern operierenden Schiffseinheiten wesentlich geringer geworden ist, konnten zurückfah- renbe und neu ankommende Schiffe zum Kampf gestellt werden. Gleichzeitig setzten deutsche Kampflugzeuge die Bekämpfung des Hafens Bougie ort. Der Nachschub für das britisch-amerikanische Landungskorps kostet den Feind Tag für Tag neue Verluste, die um so schwerer wiegen, als es sich meist um besonders wertvolle, für schnelle Transporte geeignete Schiffstypen handelt.
Die feindlichen Landoperationen kommen nur langsam in Fluß. Bisher hatten die in Tunesien gelandeten deutsch - italienischen Heeresverbände keine Gefechtsberührung mit dem Feind. Nur die Luftwaffe nahm sich mit starken Kräften ostwärts Bone den feindlichen Kolonnenverkehr auf der Käst en ft raße zum Ziel. Kampfflugzeuge vom Muster Ju 88 griffen in Sturz- und Tiefflügen amerikanisch-britische Fahrzeugkolonnen, darunter auch motorisierte schwere Waffen mit Bomben an. Die geringen Tar- nungsmöglichkeiten unter Bäumen hatten nicht auS- gerercht, um die Marschbewegungen zu verbergen. Nach Bombentreffern gerieten zahlreiche Lastkraftwagen in Brand. Den Bombenangriffen folgten im Tiefflug durchgeführte Feuerüberfälle auf die Deckung suchenden feindlichen Abteilungen. Trotz Einsatz von Jägern und trotz heftigen Maschinengewehrfeuers von den Fahrzeugkolonnen aus konnte der Feind die Angriffe nicht verhindern. Im Abflug beobachteten unsere Flieger noch feindliche Zeltlager, die ebenfalls mit Bordwaffen wirksam unter Feuer genommen wurden.
Wuppertal, 18. Nov. (DNB. Funkspruch.) I Aeichsminister Dr. Goebbels stattete den bedrohten Gebieten des Westens erneut einen Besuch A ah. Er traf zunächst in Duisburg ein. Bei einer 3 Hahrt durch die Stadt ließ er sich über die Schäden Ihtr englischen Terrorangriffe unterrichten. Er er* hielt dabei erneut einen hervorragenden Eindruck ■ in der überragenden Moral der Bevölkerung des ieinisch-westfälifchen Industriegebietes. Arn Nach- ; mittag sprach er in der Stadthalle in Wupper- ta l. Hier erklärte er, der Krieg gegen dieSowjet- uni o n, die sich mit den potentiellen Mitteln fast eines ganzen Erdteils zum Angriff gegen Europa prüftet habe, fei auch in den vergangenen Monaten mit wahrhaft entscheidenden Siegen weitergeführt «orben. Der Raum, den wir zur Sprengung unserer national» und rohstoffpolitischen Enge benötigen, sei J sitzt zum größten Teil bereits in unserem f je s i tz. Wenn man bedenke, daß die Sowjetreserven fihon durch die Sommer- und Herbstoffensiven sowie , durch den Winterkrieg des vergangenen Jahres um ein Bedeutendes geschwächt wurden, so könne man Stufe mit Fug und Recht behaupten, daß sie ihrem I! jrschöpfungsstadium bedenklich näher gerückt seien. | Jie sowjetische Wehrkraft müsse so weit zerschlagen Reiben, daß sie für die Sicherheit des Reiches keine jedrohung mehr darstellen könne.
Die Engländer hätten, da sie nicht in der ! Jage seien, auf dem europäischen Kontinent die inieite Front zu errichten, sich eine Stelle des ge- .! lingeren Widerstandes ausgesucht, um hier in der Engen Kette ihrer ununterbrochenen Niederlagen „i'ienigjtens den Schein eines militärisch entscheiden- frn Erfolges zu erringen. Auch die mit aufreizendem jqnismus begründete Aktion der Vereinigten Staaten gegen Französisch-Nordafrika liege in frr Linie dieses Versuches. Beides sei nur ein Be- »cis dafür, daß sie weder die Kraft noch den Mut besäßen, die Achsenmächte in ihren lebensent- sc)e.denden militärischen Positionen anzugreifen. Cm durch die Verhältnisse bedingter Rückzug m Aordasrika, so bedauerlich er im einzelnen fei, stelle feine kriegsentscheidende Wandlung des allgemeinen Bildes dar.
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GietzenerAiyeiger
General-Anzeiger für Gberhefsen


